Das Buch Jasher
Hören & Lesen — in deinen Sprachen
Davids Entwurf für dieses Buch: in einer Sprache hören, während du in einer anderen liest — das Buch auf Französisch hören, während deine Augen dem Spanischen folgen, und die Sprache lehrt sich selbst. Die beiden Auswahlmöglichkeiten unten sind unabhängig voneinander.
Lesen in:
Jede Sprachausgabe trägt dieses Buch so weit, wie ihre Übersetzung gelangt ist; wo eine Übersetzung noch in Arbeit ist, sagt jene Ausgabe es auf ihrer eigenen Seite. Das erste Buch von Adam und Eva trägt den vollständig verdrahteten Parallel-Leser — probiere ihn dort aus.
Hören: die Audioausgabe
Audioausgabe in Vorbereitung — von diesem Buch wird noch kein aufgenommenes Hörbuch gehalten, in keiner Sprache.
Kapitel 1
1 Jahwe und sprach: Lasst uns den Menschen nach unserem Bild machen, nach unserem Gleichnis, Jahwe und den Menschen nach seinem Bild erschaffen hat.
2 Jahwe und erschuf den Menschen aus Erde und blies in seine Nase den Atem des Lebens, und der Mensch wurde zu einem lebenden Geist, der reden konnte.
3 Und Jahwe sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist; ich will ihm einen Helfer und einen Gefährten machen.
4 Jahwe und Adam einen tiefen Schlaf versetzte, und er schlief. Jahwe und er nahm eines seiner Rippen und machte Fleisch darauf und bildete es und brachte es zu Adam. Und Adam erwachte von seinem Schlaf und sah eine Frau vor ihm stehen.
5 Er sprach: "Das ist mein Knochen aus meinen Knochen. Und sie wird Frau genannt, weil sie vom Mann genommen wurde". Und Adam nannte sie Eva, weil sie die Mutter aller Lebenden war.
6 Jahwe und segnete sie, und an dem Tag, an dem er sie schuf, nannte er sie Adam und Eva. Jahwe Elohim und sprach: "Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Erde".
7 Jahwe Elohim dann nahm Er Adam und seine Frau und legte sie in den Garten Eden, um ihn zu bearbeiten und zu bewahren. Und Er befahl ihnen: "Ihr könnt von jedem Baum des Gartens essen, aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollt ihr nicht essen.
8 Wenn Jahwe und nachdem er sie gesegnet und befohlen hatte, ging er von ihnen fort. Und Adam und seine Frau wohnten im Garten nach dem Gebot, das er ihnen gegeben hatte. Jahwe ich hatte ihnen befohlen.
9 Die Schlange, die Jahwe mit ihnen auf der Erde erschaffen hatte, kam zu ihnen, um sie zu verleiten, dem Gebot Jahwes zuwiderzuhandeln, das er ihnen geboten hatte.
10 Und die Schlange verleitete und überredete die Frau, vom Baum der Erkenntnis zu essen, und die Frau hörte auf die Stimme der Schlange, und sie handelte dem Wort Jahwes zuwider und nahm vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, und sie aß, und sie nahm davon und gab auch ihrem Mann, und er aß.
11 Und Adam und seine Frau widersetzten sich dem Befehl Jahwe die er ihnen befohlen hatte, Jahwe da er es wußte, brannte sein Zorn auf sie und verfluchte sie.
12 Und Jahwe Elohim vertrieb sie an jenem Tag aus dem Garten Eden, um den Boden zu bebauen, aus dem sie genommen waren, und sie gingen und lebten östlich des Gartens Eden; und Adam hatte Geschlechtsverkehr mit seiner Frau Eva, und sie gebar zwei Söhne und drei Töchter.
13 Sie nannte den Namen des Erstgeborenen Kain und sprach: Ich habe einen Mann von Jahwe erhalten, und den Namen des anderen nannte sie Abel, denn sie sprach: Leer kamen wir auf die Erde, und leer werden wir von ihr genommen werden.
14 Und die Jungen wuchsen auf, und ihr Vater gab ihnen ein Besitz im Lande; Kain war Bauer im Land, Abel aber Schafherder.
15 Und es war nach Ablauf einiger Jahre, dass sie Jahwe ein Erstlingsopfer brachten, und Kain brachte von der Frucht des Bodens, und Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde, von deren Fett, und Jahwe wandte sich Abel und seinem Opfer zu und neigte sich ihm zu, und ein Feuer kam von Jahwe vom Himmel herab und verzehrte es.
16 Und zu Kain und seinem Opfer wandte sich Jahwe nicht und neigte sich ihm nicht zu, denn er hatte von der geringeren Frucht des Bodens vor Jahwe gebracht, und Kain war deswegen eifersüchtig auf seinen Bruder Abel und suchte eine Gelegenheit, ihn zu töten.
17 Einige Zeit später gingen Kain und Abel, sein Bruder, eines Tages in das Feld, um ihre Arbeit zu tun; und sie waren beide im Feld, Kain pflanzte und pflügte sein Land, und Abel fütterte seine Herde; und die Herde ging an jenem Teil vorbei, den Kain in den Boden gepflügt hatte, und es trauerte Kain wegen dieser Sache sehr.
18 Da ging Kain zornig zu seinem Bruder Abel und sprach zu ihm: "Wie kannst du kommen und hier wohnen und deine Herde auf meinem Land wachsen lassen?"
19 Und Abel antwortete seinem Bruder Kain und sprach zu ihm: Was gibt dir das Recht, das Fleisch meiner Schafe zu essen und dich mit ihrer Wolle zu kleiden?
20 Zieh meine Schafe aus, mit denen du dich gekleidet hast, und gib mir für ihre Ressourcen, die du benutzt hast, und für das Fleisch, das du gegessen hast; und wenn du das getan hast, dann werde ich aus deinem Land ziehen, wie du gesagt hast.
21 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Wenn ich dich heute umbringe, wer wird dein Blut von mir verlangen?
22 Und Abel antwortete Kain und sprach: Gewiss, Jahwe, der uns auf der Erde gemacht hat, er wird meine Sache rächen, und er wird mein Blut von dir fordern, solltest du mich töten, denn Jahwe ist der Richter und Schiedsrichter, und er ist es, der dem Menschen nach seinem Bösen vergilt und dem gottlosen Menschen nach der Bosheit, die er auf Erden tun mag.
23 Und jetzt, wenn du mich hier töten solltest, Jahwe er kennt deine Geheimnisse und wird dich für das Böse richten, das du heute angekündigt hast, mir zu antun.
24 Als Kain die Worte hörte, die Abel, sein Bruder, gesprochen hatte, brannte sein Zorn auf seinen Bruder Abel
[Gedrückte Seite 232 endet hier, Mitte des Satzes in Vers 24. Der Vers endet am Anfang von Seite 233.]
[Kapitel 1, Vers 24 geschlossen:] für die Erklärung dieser Sache.
25 Und Kain eilte und stand auf, und nahm das Eisene seines Pflügels, mit dem er plötzlich seinen Bruder schlug und ihn tötete. Und Kain vergosste das Blut seines Bruders Abel auf die Erde, und das Blut des Abel strömte vor den Schafen auf die Erde.
26 Und Kain bereute sich danach, daß er seinen Bruder getötet hatte; und er wurde traurig, und weinte über ihn und war sehr betrübt.
27 Da stand Kain auf und gräbt ein Loch auf dem Feld und legt den Leichnam seines Bruders darin und überdeckt den Staub.
28 Und Jahwe wusste, was Kain seinem Bruder angetan hatte, und Jahwe erschien Kain und sprach zu ihm: Wo ist Abel, dein Bruder, der bei dir war?
29 Und Kain log und sprach: Ich weiß es nicht. Bin ich der Hüter meines Bruders? Jahwe und sprach zu ihm: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders ruft mich aus dem Boden, wo du ihn getötet hast.
30 Denn du hast deinen Bruder getötet, und du hast vor mir gelogen, und hast in deinem Herzen gedacht, daß ich dich nicht gesehen habe, und nicht alle deine Taten kenne.
31 Du aber hast das getan und deinen Bruder umgebracht, ohne daß es dir etwas bedeutet und weil er dir recht gesagt hat. Darum bist du verflucht vom Boden, der seinen Mund geöffnet hat, um das Blut deines Bruders von deiner Hand zu empfangen und in dem du ihn begraben hast.
32 Und wenn ihr sie pflanzt, wird euch das Land nicht mehr seine Kraft geben wie am Anfang; denn die Erde wird Dornen und Dürsen hervorbringen; und ihr werdet auf der Erde wandern und wandern bis zum Tag eures Todes.
33 Und zu jener Zeit ging Kain aus der Gegenwart Jahwes hinweg, von dem Ort, wo er war, und er zog unstet und wandernd im Land gegen Osten von Eden, er und alle, die zu ihm gehörten.
34 Kain hatte in jenen Tagen Geschlecht mit seiner Frau, und sie schwanger und gebar einen Sohn. Er nannte seinen Namen Henoch und sprach: In jener Zeit Jahwe er gab ihm Ruhe und Ruhe auf Erden.
35 In jener Zeit baute Kain auch eine Stadt, und er baute die Stadt auf und nannte die Stadt nach dem Namen seines Sohnes, denn in jenen Tagen Jahwe er hatte ihm Ruhe auf der Erde gegeben, und er wanderte nicht und wanderte nicht wie am Anfang.
36 Und Irad war der Sohn Henochs, und Irad war der Sohn Mechuael, und Mechuael war der Sohn Methusael.
Kapitel 2
1 Und es war im hundertdreißigsten Jahr des Lebens Adams auf Erden, als er wieder mit Eva, seiner Frau, schwanger wurde, und sie gebar einen Sohn, und er sah aus wie Adam; und sie nannte seinen Namen Seth, und sprach: Jahwe und hat mir einen anderen Nachwuchs anstelle von Abel geschenkt, denn Kain hat ihn getötet.
2 Und Seth lebte hundertfünf Jahre, und er hatte einen Sohn; und Seth nannte den Namen seines Sohnes Enosch und sprach: Weil zu jener Zeit die Menschensöhne begannen, sich zu vermehren und ihre Seelen und Herzen zu quälen, indem sie Jahwe ungehorsam waren und sich gegen ihn auflehnten.
3 Es war in den Tagen von Enos, dass die Menschen weiterhin aufstandeten und gegen Jahwe, um die Wut von Jahwe gegen die Menschen.
4 Und die Menschen gingen und dienten anderen Göttern, und sie vergaßen Jahwe der sie auf der Erde erschaffen hatte; und in jenen Tagen machten die Menschen Bilder aus Kupfer und Eisen, aus Holz und Stein und beugen sich ihnen nieder und dienten ihnen.
5 Jeder machte seinen Gott, und sie warfen sich vor ihnen nieder, und die Menschensöhne wandten sich alle Tage Enoschs und seiner Kinder von Jahwe ab; und der Zorn Jahwes entbrannte wegen ihrer Werke und Gräuel, die sie auf der Erde taten.
6 Jahwe ließ die Wasser des Flusses Gihon sie überwältigen, und er vernichtete und verzehrte sie, und er zerstörte den dritten Teil der Erde. Trotzdem kehrten die Menschensöhne nicht von ihren bösen Wegen um, und ihre Hände waren noch ausgestreckt, Böses zu tun vor den Augen Jahwes.
7 Es war in jenen Tagen weder zu säen noch zu ernten auf der Erde; und es gab keine Speise für die Menschen, und die Hungersnot war in jenen Tagen sehr groß.
8 Und der Same, den sie in jenen Tagen in den Boden säten, wurde zu Dornen, Disteln und Dornensträuchern; denn seit den Tagen Adams stand diese Erklärung über die Erde, von dem Fluch Jahwes, mit dem er die Erde verfluchte, wegen der Sünde, die Adam vor Jahwe sündigte.
9 Und es war, als die Menschen fortfuhren, sich aufzulehnen und Jahwe zuwiderzuhandeln und ihre Wege zu verderben, da wurde auch die Erde verderbt.
10 Und Enos lebte neunzig Jahre, und er bekam Kainan.
11 Und Kainann wuchs und war vierzig Jahre alt, und er wurde weise und hatte Wissen und Geschick in aller Weisheit, und er regierte über alle Menschensohn und führte die Menschensohn zu Weisheit und Erkenntnis; denn Kainann war ein sehr weiser Mann und hatte Verstand in aller Weisheit, und mit seiner Weisheit regierte er über Geister und Dämonen.
12 Cainan wusste durch seine Weisheit, dass Jahwe die Menschen zu vernichten, weil sie auf Erden gesündigt haben, und dass Jahwe daß er in den letzten Tagen über sie das Wasser der Flut bringen würde.
13 Und Kainann schrieb in jenen Tagen auf Steintafeln, was in zukünftigen Zeiten geschehen sollte, und setzte sie in seinen Schatz.
[Die gedruckte S. 233 endet hier, mitten im Satz in Kap. 2 V. 13. Der Vers schließt mit dem einzigen Wort „troves.“ am Kopf von S. 234 — siehe die Transkription der S. 234–235. Kapitel 1 ist vollständig auf den S. 232–233 (36 Verse).]
[Kapitel 2, Vers 13 geschlossen:] Trofes.
14 Kainan herrschte über die ganze Erde, und er wandte einige der Menschensöhne zum Dienst Jahwes.
15 Und Kainann war siebzig Jahre alt und hatte drei Söhne und zwei Töchter.
16 Das sind die Namen der Söhne Kainans: Der Name des Erstgeborenen war Mahalalel, der zweite Enan und der dritte Mered, und ihre Schwestern waren Ada und Zilla. Das sind die fünf Söhne Kainans, die ihm geboren wurden.
17 Lamek, der Sohn von Methuschael, wurde durch Heiratsverwandtschaft mit Kainann, und er nahm seine beiden Töchter zu seinen Frauen, und Ada schwanger und gebar Lameks einen Sohn, und sie nannte seinen Namen Jabal.
18 Und sie schwanger wurde und gebar einen Sohn, und nannte seinen Namen Jubal. Und Zilla, ihre Schwester, konnte in jenen Tagen nicht schwanger werden und hatte keine Kinder.
19 Denn in jenen Tagen begannen die Menschensöhne, gegen Jahwe zu verstoßen und den Geboten zuwiderzuhandeln, die er Adam gegeben hatte, fruchtbar zu sein und sich auf der Erde zu vermehren.
20 Einige von den Söhnen der Menschen ließen ihre Frauen eine Mischung trinken, die sie unfähig machen würde, zu schwanger zu werden, damit sie ihre Gestalt bewahren und ihr schönes Aussehen nicht verschwand.
21 Und wenn die Söhne der Menschen einige ihrer Frauen trinken ließen, trinkte Zilla mit ihnen.
22 Die Schwangeren erschienen ihren Männern widerlich, und sie behandelten sie wie Witwen. Ihre Männer lebten bei denjenigen, die nicht schwanger waren, und an denen sie festgeknüpft waren.
23 Am Ende der Tage und Jahre, als Zilla alt geworden war, Jahwe sie öffnete ihren Mutterleib.
24 Und sie schwanger und gebar einen Sohn, und nannte seinen Namen Tubal-Kain, und sprach: Nach meinem Absterben habe ich ihn von der Allmächtige Elohim.
25 Und sie schwanger wurde und gebar eine Tochter und nannte ihren Namen Naamah; denn sie sprach: Nach meinem Absterben habe ich Vergnügen und Freude gefunden.
26 Lamek war alt und alt, und seine Augen waren schwach, daß er nicht sehen konnte; und Tubal Kain, sein Sohn, führte ihn voran; und es war eines Tages, als Lamek ins Feld ging und Tubal Kain, sein Sohn, mit ihm war; und während sie im Feld gingen, kam Kain, der Sohn Adams, zu ihnen vor; denn Lamek war sehr alt und konnte nicht viel sehen, und Tubal Kain, sein Sohn, war sehr jung.
27 Tubal Kain sagte seinem Vater, er solle seinen Pfeil ziehen, und mit den Pfeilen schlug er Kain, der noch weit weg war, und tötete ihn, weil er ihnen wie ein Tier erschien.
28 Und die Pfeile traten in Kains Leib, obwohl er weit von ihnen weg war, und er fiel auf den Boden und starb.
29 Jahwe vergalt das Böse Kains nach seiner Bosheit, die er seinem Bruder Abel angetan hatte, nach dem Wort Jahwes, das er gesprochen hatte.
30 Und es geschah, als Kain gestorben war, daß Lamek und Tubal das Tier, das sie geschlachtet hatten, sahen, und sie sahen, und siehe, Kain, ihr Großvater, war tot auf die Erde gefallen.
31 Lamek war sehr traurig darüber, daß er dies getan hatte, und als er seine Hände schlug (in Trauer) schlug er seinen Sohn und verursachte seinen Tod.
32 Und die Frauen Lameks hörten, was Lamek getan hatte, und suchten ihn umzubringen.
33 Und die Frauen Lameks haben ihn von jenem Tag an gehasst, weil er Kain und Tubal Kain getötet hatte, und die Frauen Lameks haben sich von ihm getrennt und ihm in jenen Tagen nicht gehorcht.
34 Und Lamek kam zu seinen Frauen und bat sie, ihm zu hören.
35 Und er sprach zu seinen Frauen Ada und Zilla: Hört meine Stimme, ihr Frauen Lameks, hört auf meine Worte; denn nun habt ihr euch vorgestellt und gesagt, daß ich einen Mann mit meinen Wunden getötet habe, und ein Kind mit meinen Schlägen, denn sie haben kein Gewalt getan, aber gewiß wisst, daß ich alt und grauhaar bin und daß meine Augen durch Alter schwer sind, und daß ich diese Sache unwissend getan habe.
36 Und die Frauen Lamechs hörten in dieser Sache auf ihn, und sie kehrten mit dem Rat ihres Vaters Adam zu ihm zurück, aber sie gebaren ihm von jener Zeit an keine Kinder, da sie wussten, dass Jahwes' Zorn in jenen Tagen gegen die Menschensöhne zunahm, sie wegen ihrer bösen Taten mit den Wassern der Flut zu vernichten.
37 Mahalalel, der Sohn Kainans, lebte fünfundsechzig Jahre und hatte Jared; Jared lebte sechzigundzwanzig Jahre und hatte Henoch.
Kapitel 3
1 Henoch lebte fünfundsechzig Jahre, und er hatte Methuselah; und Henoch wandelte mit Jahwe, nachdem er seinen Sohn Methuselah hatte, und er diente Jahwe und verachtete die bösen Wege der Menschen.
2 Und die Seele Henochs war eingehüllt in die Unterweisung Jahwes, in Erkenntnis und Verständnis; und er zog sich weise von den Menschensöhnen zurück und schloss sich viele Tage von ihnen ab.
3 Es war nach Ablauf vieler Jahre, während er Jahwe diente und vor ihm in seinem Haus betete, dass ein Engel Jahwes vom Himmel zu ihm rief, und er sprach: Hier bin ich.
4 Und er sprach: Steh auf, geh hinaus aus deinem Haus und von dem Ort, wo du dich verbirgst, und erscheine den Menschensöhnen, damit du sie den Weg lehrst, auf dem sie gehen sollen, und das Werk, das sie vollbringen müssen, um in die Wege Jahwes einzutreten.
5 Henoch stand auf nach dem Wort Jahwes und ging hinaus aus seinem Haus, von seinem Ort und aus der Kammer, in
[Die gedruckte S. 234 endet hier, mitten im Satz in Kap. 3 V. 5. Der Vers schließt am Kopf von S. 235. Kapitel 2 ist vollständig auf den S. 233–234 (37 Verse).]
[Kap. 3, V. 5 abgeschlossen:] der er verborgen war; und er ging zu den Menschensöhnen und lehrte sie die Wege Jahwes, und zu jener Zeit versammelte er die Menschensöhne und machte sie mit der Unterweisung Jahwes bekannt.
6 Er ließ an allen Orten, wo die Menschensöhne lebten, verkünden und sprechen: Wo ist der Mann, der die Wege Jahwes und gute Werke kennen will? Er komme zu Henoch.
7 Und alle Menschensöhne versammelten sich dann zu ihm, denn alle, die dies begehrten, gingen zu Henoch, und Henoch herrschte über die Menschensöhne nach dem Wort Jahwes, und sie kamen und warfen sich vor ihm nieder und hörten sein Wort.
8 Der Geist der Jahwe er war auf Henoch und er lehrte alle seine Männer die Weisheit Jahwe und seine Wege, und die Menschen dienten Jahwe alle die Tage, die Henog lebte, und sie kamen, um seine Weisheit zu hören.
9 Und alle Könige der Menschen, von den Größten bis zu den Kleinen, mit ihren Fürsten und Richtern, kamen zu Henoch, als sie von seiner Weisheit hörten, und sie beugen sich ihm nieder und verlangten auch von Henoch, daß er über sie herrschte, und er war damit einverstanden.
10 Und sie versammelten alle zusammen, hundertdreißig Könige und Fürsten, und machten Henog zum König über sie; und alle waren unter seiner Macht und seinem Befehl.
11 Und Henoch lehrte sie Weisheit, Erkenntnis und die Wege Jahwes; und er stiftete Frieden unter ihnen, und Frieden war auf der ganzen Erde während des Lebens Henochs.
12 Henoch herrschte zweihundertdreiundvierzig Jahre über die Menschensöhne, und er übte Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit an seinem ganzen Volk, und er führte sie auf den Wegen Jahwes.
13 Das sind die Geschlechtsregeln von Henoch, Methuselah, Elisa und Elimelech, drei Söhne; und ihre Schwestern waren Melcha und Nahma; und Methuselah lebte achtzig sieben Jahre, und er schuf Lamek.
14 Es war im sechzigsten Jahr des Lebens Lameks, als Adam starb. Er war neunhundertdreißig Jahre alt, als er starb. Seine beiden Söhne, Henoch und Methuselah, begräbten ihn mit großer Herrlichkeit, wie bei dem Grab der Könige, in der Höhle, die in der Erde gelegen ist. Jahwe ich habe es ihm gesagt.
15 Und an jenem Ort weinten und weinten alle Menschensohn über Adam sehr; darum ist es ein Gewohnheit unter den Menschensohn bis heute geworden.
16 Adam starb, weil er vom Baum der Erkenntnis gegessen hatte; er und seine Nachkommen nach ihm, wie Jahwe Elohim ich hatte gesprochen.
17 Und es war im Jahr des Todes Adams, das zweihundertvierzig und dritte Jahr der Herrschaft Henochs, in dieser Zeit beschloss Henoch, sich von den Menschensohnern zu trennen und sich selbst zu schließen, wie zuvor, um zu dienen Jahwe.
18 Und so war es mit Henog, und er schmiedete sich nicht ganz von ihnen, sondern blieb drei Tage von den Menschenkindern fern und ging dann einen Tag zu ihnen.
19 Während der drei Tage, die er in seiner Kammer war, betete er zu Jahwe, seinem Elohim, und pries ihn, und an dem Tag, an dem er ging und seinen Untertanen erschien, lehrte er sie die Wege Jahwes, und alles, was sie ihn über Jahwe fragten, sagte er ihnen.
20 Und er tat auf diese Weise viele Jahre, und danach verbarg er sich sechs Tage und erschien seinem Volk einen Tag in sieben; und danach einmal in einem Monat und dann einmal in einem Jahr, bis alle Könige, Fürsten und Menschensöhne ihn suchten und wiederum begehrten, das Angesicht Henochs zu sehen und sein Wort zu hören; aber sie konnten es nicht, da alle Menschensöhne sich sehr vor Henoch fürchteten und sie sich scheuten, sich ihm zu nähern wegen der gottähnlichen Ehrfurcht, die auf seinem Antlitz saß; darum konnte kein Mensch ihn ansehen, aus Furcht, er könnte bestraft werden und sterben.
21 Alle Könige und Fürsten beschlossen, die Menschen zusammenzubringen und zu Henoch zu kommen, weil sie dachten, sie könnten alle mit ihm sprechen, wenn er zu ihnen herauskommen sollte. Und sie taten es.
22 Der Tag kam, an dem Henoch hinausging, und sie versammelten sich alle und kamen zu ihm, und Henoch sprach zu ihnen die Worte Jahwes und lehrte sie Weisheit und Erkenntnis, und sie warfen sich vor ihm nieder und sprachen: Der König lebe! Der König lebe!
23 Einige Zeit danach, als die Könige und Fürsten und die Menschensöhne mit Henoch sprachen und Henoch sie die Wege Jahwes lehrte, rief ein Engel Jahwes vom Himmel zu Henoch und wollte ihn in den Himmel hinaufbringen, um ihn dort über die Söhne Elohims herrschen zu lassen, wie er über die Menschensöhne auf der Erde geherrscht hatte.
24 Als Henoch das zu jener Zeit hörte, ging er und versammelte alle Bewohner der Erde und lehrte sie Weisheit und Wissen und gab ihnen göttliche Anweisungen. Und er sagte zu ihnen: "Ich bin gefragt, in den Himmel zu steigen, aber ich weiß nicht, wann ich gehe.
25 Und nun werde ich euch Weisheit und Wissen lehren und euch unterrichten, bevor ich euch verlassen werde, wie ihr auf Erden handeln sollt, damit ihr leben sollt. Und so tat er.
26 Er lehrte ihnen Weisheit und Wissen, er lehrte sie, er reprimandete sie und legte ihnen Gesetze und Gerichte vor, die sie auf der Erde ausführen sollten, und er machte Frieden unter ihnen und lehrte sie das ewige Leben, und er lebte einige Zeit bei ihnen und lehrte sie all diese Dinge.
27 Da waren die Kinder der Menschen bei Henoch, und Henoch sprach mit ihnen, und sie hoben ihre Augen auf, und sie sahen, wie ein großes Pferd aus dem Himmel herabkommt, und das Pferd ging in der Luft.
28 Und sie berichteten Henoch das, was sie gesehen hatten. Und Henoch sprach zu ihnen: Für mich fällt dieses Pferd auf die Erde herab. Die Zeit ist gekommen, daß ich von euch weggehe, und ihr werdet mich nicht mehr sehen.
29 In jener Zeit ging das Pferd herunter und stand vor Henoch, und alle Menschen, die mit Henoch waren, sahen ihn.
30 Henoch ließ dann wiederum eine Stimme verkünden und sprechen: Wo ist der Mann, der sich freut, die Wege Jahwes, seines Elohim, zu kennen? Er komme heute zu Henoch, bevor er von uns genommen wird.
[Druckte Seite 235 endet hier, in Kapitel 3 v. 30. Das Kapitel geht weiter am Anfang von Seite 236 (V. 31).–38, der Aufstieg) — Siehe Seite 236–237 Übertragung.]
[Kapitel 3 ist abgeschlossen:]
31 Alle Menschensöhne versammelten sich und kamen an jenem Tag zu Henoch; und alle Könige der Erde mit ihren Fürsten und Ratgebern blieben an jenem Tag bei ihm; und Henoch lehrte die Menschensöhne dann Weisheit und Erkenntnis und gab ihnen göttliche Unterweisung; und er gebot ihnen, Jahwe zu dienen und alle Tage ihres Lebens auf seinen Wegen zu gehen, und er fuhr fort, Frieden unter ihnen zu stiften.
32 Und es geschah, daß er aufstand und auf dem Pferd reitete; und er ging hinaus, und alle Menschensohn folgten ihm, etwa achthunderttausend Mann; und sie gingen mit ihm einen Tagesausgang.
33 Und am zweiten Tag sprach er zu ihnen: Kehrt zurück zu euren Zelten! Warum wollt ihr gehen? Vielleicht werdet ihr sterben. Und einige von ihnen gingen von ihm weg, und die übrigen gingen mit ihm sechs Tage die Reise. Und er sprach zu ihnen jeden Tag: Kehrt zurück zu euren Zelten, damit ihr sterbt. Aber sie wollten nicht zurückkehren, sondern gingen mit ihm.
34 Und am sechsten Tag blieben einige der Männer an ihm fest und sagten zu ihm: Wir werden mit dir gehen, wohin du gehst. Jahwe leben, nur der Tod wird uns trennen.
35 Sie forderten ihn so sehr auf, mit ihm zu gehen, daß er aufhörte zu sprechen; und sie folgten ihm und kehrten nicht zurück.
36 Als die Könige zurückkehrten, ließen sie eine Volkszählung erfolgen, um zu wissen, wie viele Männer noch übrig waren, die mit Henoch gingen. Und es war am siebten Tag, als Henoch in einem Sturm in den Himmel aufstieg, mit Pferden und Feuerwagen.
37 Am achten Tag schickten alle Könige, die bei Henoch waren, die Zahl der Menschen zurück, die bei Henoch waren, an den Ort, von dem er in den Himmel hinaufgestiegen war.
38 Alle diese Könige gingen an den Ort und fanden dort die Erde voller Schnee und auf dem Schnee waren große Schneefelsen, und einer sagte zum anderen: "Kommt, lasst uns durch den Schnee brechen und schauen, vielleicht sind die Männer, die bei Henoch blieben, tot und sind jetzt unter den Schneefelsen. Und sie suchten Henoch, aber sie konnten ihn nicht finden, denn er war in den Himmel hinaufgestiegen".
Kapitel 4
1 Und alle Tage, die Henoch auf Erden gelebt hat, waren dreihundertfünfzig und sechzig Jahre.
2 Und als Henoch in den Himmel hinaufgestiegen war, nahmen alle Könige der Erde seinen Sohn Methuselah und salbten ihn und machten ihn König über sie anstelle seines Vaters.
3 Methuselah handelte aufrichtig vor den Augen Jahwes, wie sein Vater Henoch ihn gelehrt hatte, und er lehrte ebenso während seines ganzen Lebens die Menschensöhne Weisheit, Erkenntnis und die Furcht vor Jahwe, und er wich nicht vom guten Weg ab, weder nach rechts noch nach links.
4 Aber in den letzten Tagen Methuselahs wandten sich die Menschensöhne von Jahwe ab; sie verderbten die Erde, sie raubten und plünderten einander, und sie lehnten sich gegen Jahwe auf; sie handelten zuwider, sie verderbten ihre Wege und wollten nicht auf die Stimme Methuselahs hören, sondern lehnten sich gegen ihn auf.
5 Und Jahwe war sehr zornig über sie, und Jahwe fuhr fort, die Nachkommenschaft in jenen Tagen zu vernichten, sodass es weder Säen noch Ernten auf der Erde gab.
6 Denn wenn sie den Boden säen, um Nahrung für sich zu besorgen, siehe, Dornen und Dürsen wurden hervorgebracht, die sie nicht säen.
7 Und noch immer kehrten die Menschensöhne nicht von ihren bösen Wegen um, und ihre Hände waren noch ausgestreckt, Böses zu tun vor den Augen Jahwes, und sie reizten Jahwe mit ihren bösen Wegen, und Jahwe war sehr zornig und bereute, dass er den Menschen gemacht hatte.
8 Er dachte daran, sie zu zerstören und zu vernichten, und er tat es.
9 In jenen Tagen starb Lamek, der Sohn Methuselahs, im Alter von einhundertsechzig Jahren.
10 Und alle Tage, die Seth lebte, waren neunhundert zwölf Jahre, und er starb.
11 Lamek war einhundertund achtzig Jahre alt, als er Ashmua, die Tochter Elisaas, des Sohnes Henoks, seines Onkels, heiratete, und sie schwanger wurde.
12 Und zu jener Zeit säten die Menschensöhne den Boden, und ein wenig Nahrung wurde hervorgebracht, doch die Menschensöhne kehrten nicht von ihren bösen Wegen um, und sie verstießen und lehnten sich gegen Jahwe auf.
13 Die Frau Lameks wurde schwanger und gebar einen Sohn zu dieser Zeit, zu der Umkehr des Jahres.
14 Und Methuselah nannte seinen Namen Noah, weil er sprach: Die Erde war in seinen Tagen in Ruhe und frei von Verwesung; und Lamek, sein Vater, nannte seinen Namen Menachem, weil er sprach: Dieser wird uns trösten in unseren Werken und in unserer schlechten Mühe auf der Erde, die wir haben. Jahwe hatte verflucht.
15 Das Kind wuchs auf und wurde geschwängt, und er ging in den Wegen seines Vaters Methuselah, vollkommen und aufrichtig mit Jahwe.
16 Und alle Menschensöhne wichen in jenen Tagen von den Wegen Jahwes ab, als sie sich auf dem Antlitz der Erde mit Söhnen und Töchtern vermehrten, und sie lehrten einander ihre bösen Praktiken und fuhren fort, gegen Jahwe zu sündigen.
17 Jeder machte sich einen Gott, und jeder plünderte und plünderte seinen Nächsten und seinen Verwandten, und sie verderbten die Erde, und die Erde war voller Gewalt.
18 Und ihre Richter und Herrscher gingen zu den Töchtern der Menschen und nahmen ihre Frauen mit Gewalt von ihren Männern nach ihrer Wahl, und die Menschensöhne nahmen in jenen Tagen von dem Vieh der Erde, den Tieren des Feldes und den Vögeln der Luft, und lehrten die Vermischung von Tieren einer Art mit der anderen, um damit Jahwe zu reizen; und Jahwe sah die ganze Erde, und sie war verderbt, denn alles Fleisch hatte seine Wege auf der Erde verderbt, alle Menschen und alle Tiere.
[Die gedruckte S. 236 endet hier, bei Kap. 4 V. 18. Kapitel 4 schließt am Kopf von S. 237 (VV. 19–21).]
[Kapitel 4 ist abgeschlossen:]
19 Und Jahwe sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Antlitz der Erde auslöschen, ja, vom Menschen bis zu den Vögeln der Luft samt Vieh und Tieren, die auf dem Feld sind, denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.
20 Alle Männer, die auf den Wegen von Jahwe sie starben in diesen Tagen, bevor Jahwe er brachte den Menschen das Böse, das er verkündet hatte, denn es kam von ihm. Jahwe damit sie das Böse nicht sehen, Jahwe und sprach über die Menschen.
21 Und Noah fand Gnade vor den Augen Jahwes, und Jahwe erwählte ihn und seine Kinder, um Nachkommenschaft auf dem Antlitz der ganzen Erde aufzurichten.
Kapitel 5
1 Im achtzig vierten Jahr des Lebens Noahs starb Henoch, der Sohn Seths; er war neunhundertfünf Jahre alt, als er starb.
2 Im einhundert und siebzignen Jahr des Lebens Noahs starb Kainann, der Sohn Enoschs. Kainann lebte neunhundert zehn Jahre und starb.
3 Und im zweihundertdreißigvierten Jahr des Lebens Noahs starb Mahalalel, der Sohn Kainans; und die Tage Mahalalels waren achthundertneunzigfünf Jahre, und er starb.
4 Und Jared, der Sohn Mahlalelels, starb in jenen Tagen, im dreihundertdreißigsten Jahr des Lebens Noahs. Und alle Tage Jareds waren neunhundertzweihundertzwei Jahre, und er starb.
5 Und alle, die ihm folgen, Jahwe sie starben in jenen Tagen, bevor sie das Böse sahen, das Jahwe auf Erden zu machen.
6 Nach vielen Jahren, im vierhundert achtzigsten Jahr des Lebens Noahs, als alle die Männer, die ihm folgten, Jahwe er war unter den Menschen gestorben, und nur Methuselah blieb übrig. Jahwe zu Noach und Methuselah sprach:
7 Sprecht und verkündet den Menschensöhnen und sagt: So spricht Jahwe: Kehrt um von euren bösen Wegen und wendet euch ab von euren Werken, und Jahwe wird das Böse bereuen, das er euch anzutun erklärt hat, sodass es nicht geschehen wird.
8 Denn so spricht Jahwe: Siehe, ich gebe euch eine Frist von hundertzwanzig Jahren; wenn ihr euch zu mir kehren und euch von euren bösen Wegen abwenden wollt, dann werde auch ich mich von dem Bösen abwenden, das ich euch gesagt habe, und es wird nicht bestehen, spricht Jahwe.
9 Und Noah und Methuselah sprachen alle Worte Jahwes zu den Menschensöhnen, Tag für Tag, indem sie ständig zu ihnen sprachen.
10 Aber die Menschen wollten ihnen nicht zuhören, noch neigten ihre Ohren zu ihren Worten, und sie blieben hartnäckig.
11 Und Jahwe gewährte ihnen eine Frist von hundertzwanzig Jahren und sprach: Wenn sie umkehren, dann wird Jahwe das Böse bereuen, um die Erde nicht zu zerstören.
12 Noah, der Sohn Lameks, hielt sich in jenen Tagen davon ab, eine Frau zu nehmen, um Kinder zu haben, denn er sagte: Jahwe ich will die Erde zerstören, warum soll ich dann Kinder haben?
13 Noah war ein gerechter Mann, er war vollkommen in seiner Generation, Jahwe er hat ihn auserwählt, von seiner Nachkommenschaft auf der Erde eine Nachkommenschaft aufzubringen.
14 Und Jahwe sprach zu Noah: Nimm dir eine Frau und zeuge Kinder, denn ich habe dich in dieser Generation gerecht vor mir gesehen.
15 Und ihr werdet mit euren Nachkommen und euren Söhnen mitten auf der Erde wachsen lassen. Und Noah ging und nahm eine Frau und wählte Naama, die Tochter Henochs, und sie war fünfhundert achtzig Jahre alt.
16 Noah war vierhundertneunzig und acht Jahre alt, als er Naama zur Frau nahm.
17 Naama schwanger wurde und gebar einen Sohn und nannte seinen Namen Jafet. Jahwe er hat mich auf der Erde groß gemacht. Sie schwanger wurde und gebar einen Sohn. Er nannte seinen Namen Sem und sagte: Jahwe er hat mich zu einem Überrest gemacht, um Nachkommen auf der Erde zu erheben.
18 Und Noah war fünfhundertzwei Jahre alt, als Naama Sem gebar, und die Knaben wuchsen heran und gingen auf den Wegen Jahwes, in allem, was Methuselah und Noah, ihr Vater, sie gelehrt hatten.
19 Und Lamek, der Vater Noachs, starb in jenen Tagen; und doch wandelte er nicht mit seinem ganzen Herzen in den Wegen seines Vaters; und er starb im hundertneunzigfünften Jahr des Lebens Noachs.
20 Und alle Tage Lameks waren siebenhundert siebzig Jahre, und er starb.
21 Alle Söhne der Menschen, die wussten, Jahwe, starb in diesem Jahr Jahwe und ihnen das Böse zugefügt hat, Jahwe und wollte, daß sie sterben, damit sie das Böse nicht sehen, Jahwe und ihre Brüder und ihre Verwandten zu ihnen zu bringen, wie er gesagt hatte.
22 In dieser Zeit, Jahwe und sprach zu Noach und Methuselah: Steht auf und verkündet den Menschenkindern alle Worte, die ich euch in jenen Tagen gesprochen habe, auf daß sie sich nicht von ihrem bösen Weg kehren, und daß ich mich dann umkehren werde vom Bösen und es nicht bringen werde.
23 Und Noah und Methuselah standen und sprachen den Menschen vor den Ohren: Jahwe er hatte über sie gesprochen.
24 Aber die Menschen haben nicht zugehört und nicht auf alle ihre Worte zugehört.
25 Es war nach diesem Jahwe und sprach zu Noah: Das Ende aller Lebewesen ist vor mir gekommen wegen ihrer bösen Werke; und siehe, ich will die Erde verderben.
26 Und nimm mit dir Gopferholz und geh zu einem bestimmten Ort und mache eine große Arche und lege sie dort.
27 So sollst du es machen: dreihundert Ellen lang, fünfzig Ellen breit und dreißig Ellen hoch.
28 Und du sollst eine Tür machen, die an ihrer Seite offen ist, und einen Elb über ihr fertigstellen und sie innen und außen mit einem Schießeln bedecken.
29 Und siehe, ich bringe eine Flut von Wasser auf die Erde, und alles Fleisch wird vernichtet werden, alles, was unter dem Himmel ist,
[Die gedruckte S. 237 endet hier, mitten im Satz in Kap. 5 V. 29. Der Vers schließt am Kopf von S. 238 („on earth shall perish.“) — siehe die Transkription der S. 238–239. Kapitel 4 ist vollständig auf den S. 236–237 (21 Verse).]
[Kapitel 5, Vers 29 geschlossen:] auf Erden werden sie zugrunde gehen.
30 Du und dein Haus sollst gehen und zwei Paare von allen Lebewesen sammeln, männlich und weiblich, und sie in die Arche bringen, um von ihnen Nachkommen auf der Erde zu erzeugen.
31 Versammelt euch alle Speise, die von allen Tieren gegessen werden, damit es Speise für euch und für sie gibt.
32 Du sollst drei Mädchen aus den Töchtern der Menschen für deine Söhne wählen, und sie sollen deine Söhne zur Ehefrau sein.
33 Und Noah stand auf und baute die Arche an der Stelle, wo er Jahwe und Noah tat, was er ihm befohlen hatte. Jahwe ich habe ihm befohlen.
34 In seinem fünfhundertneunzigsten Jahr begann Noah, die Arche zu bauen, und er baute die Arche in fünf Jahren, wie Jahwe ich hatte befohlen.
35 Da nahm Noah die drei Töchter Eliakims, des Sohnes Methuselahs, zur Ehefrau für seine Söhne. Jahwe er hatte Noah befohlen.
36 In jener Zeit starb Methuselah, der Sohn Henoks; er war neunhundert sechzig Jahre alt, als er starb.
Kapitel 6
1 Zu jener Zeit, nach dem Tod von Methuselah, Jahwe und sprach zu Noah: Geh mit deinem Haus in die Arche; siehe, ich will zu dir alle Tiere der Erde versammeln, die Tiere des Feldes und die Vögel des Himmels, und sie werden alle kommen und die Arche umgeben.
2 Und du sollst gehen und dich an den Tore der Arche setzen; und alle Tiere, die Tiere und die Vögel sollen sich versammeln und sich vor dir stellen; und alle von ihnen, die kommen und sich vor dir niederwerfen, sollst du nehmen und in die Hände deiner Söhne geben, die sie in die Arche bringen, und alle, die vor dir stehen, sollst du gehen.
3 Und Jahwe brachte dies am nächsten Tag zustande, und Tiere, wilde Tiere und Vögel kamen in großen Scharen und umringten die Arche.
4 Und Noah ging und setzte sich an der Türe der Arche; und von allem Fleisch, das sich vor ihm verneigte, brachte er in die Arche und alles, was vor ihm stand, ließ er auf der Erde.
5 Da kam eine Löwenfrau mit ihren zwei Jungen, männlich und weiblich, und die drei verneigten sich vor Noah. Die beiden Jungen standen sich gegen die Löwenfrau auf und schlugen sie und ließen sie von ihrem Ort fliehen. Und sie ging fort, und sie kehrten zu ihren Stätten zurück und verneigten sich vor Noah auf die Erde.
6 Und die Löwenfrau flüchtete und stand an der Stelle der Löwen.
7 Als Noah das sah, wunderte er sich sehr, und er stand auf und nahm die beiden Jungen und brachte sie in die Arche.
8 Und Noah brachte alle Lebewesen, die auf der Erde waren, in die Arche ein, so daß niemand übrig blieb außer denen, die Noah in die Arche gebracht hatte.
9 Zwei und zwei kamen zu Noah in die Arche, aber von den reinen Tieren und reinen Vögeln brachte er sieben Paare mit, Jahwe hatte ihm befohlen.
10 Und alle Tiere und Tiere und Vögel waren noch da, und sie umschlossen die Arche herum; und der Regen war nicht herabgegangen bis nach sieben Tagen.
11 An jenem Tag Jahwe und die ganze Erde erschütterte, und die Sonne verdunkelte, und die Grundlagen der Welt zarteten, und die ganze Erde zerschmetterte mit Gewalt, und die Blitze schlugen, und die Donner brüllten, und alle Quellen in der Erde zerschmetterten sich, so wie es den Bewohnern vorher noch nicht bekannt war; Jahwe um die Menschen zu erschrecken und das Böse nicht mehr auf der Erde zu verwirklichen.
12 Und noch immer wollten die Menschensöhne nicht von ihren bösen Wegen umkehren, und sie vermehrten zu jener Zeit den Zorn Jahwes und richteten ihre Herzen nicht einmal auf all dies.
13 Am Ende von sieben Tagen, im sechshundertten Jahr des Lebens Noahs, waren die Wasser der Flut auf der Erde.
14 Und alle Quellen der Tiefe wurden geöffnet, und die Fenster des Himmels wurden geöffnet, und es regnete auf der Erde vierzig Tage und vierzig Nächte.
15 Und Noah und sein Haus und alle lebenden Geschöpfe, die mit ihm waren, kamen in die Arche wegen der Wasser der Flut. Jahwe schließen Sie ihn ein.
16 Und alle Menschen, die auf der Erde übrig waren, wurden durch das Übel wegen des Regens erschöpft, denn das Wasser war noch heftiger auf die Erde und die Tiere und die Tiere waren noch um die Arche herum.
17 Und die Söhne der Menschen versammelten sich zusammen, etwa siebenhunderttausend Männer und Frauen, und sie kamen zu Noah in die Arche.
18 Und sie riefen zu Noah und sprachen: Öffne uns, daß wir zu dir in die Arche kommen; und warum sollen wir sterben?
19 Und Noah antwortete ihnen mit lauter Stimme aus der Arche und sprach: Habt ihr euch nicht alle gegen Jahwe aufgelehnt und gesagt, dass er nicht existiert? Darum brachte Jahwe dieses Böse über euch, um euch zu vernichten und vom Antlitz der Erde auszurotten.
20 Ist dies nicht die Sache, die ich vor hundertzwanzig Jahren zu euch gesprochen habe, und ihr wolltet nicht auf die Stimme Jahwes hören, und jetzt begehrt ihr, auf der Erde zu leben?
21 Sie sprachen zu Noah: Wir sind bereit, zu Jahwe umzukehren; öffne uns nur, damit wir leben und nicht sterben.
22 Und Noah antwortete ihnen und sprach: Siehe, jetzt, da ihr die Not eurer Seelen seht, wollt ihr zu Jahwe umkehren; warum
[Die gedruckte S. 238 endet hier, mitten im Satz in Kap. 6 V. 22. Der Vers schließt am Kopf von S. 239. Kapitel 5 ist vollständig auf den S. 237–238 (36 Verse).]
[Ch. 6, v. 22 geschlossen:] kehrten Sie nicht während dieser hundertzwanzig Jahre, die Jahwe und dir die festgelegte Frist gewährt hat?
23 Aber jetzt kommt ihr und sagt mir das wegen der Sorge eurer Seelen, jetzt auch Jahwe an diesem Tag wird er dir nicht zuhören und dir nicht zuhören, damit du nicht erfolgreich wirst in deinen Wünschen.
24 Und die Menschen nahmen sich an, um in die Arche zu brechen, um wegen des Regens zu kommen, denn sie konnten den Regen nicht ertragen.
25 Und Jahwe sandte alle wilden Tiere und Tiere, die um die Arche standen. Und die Tiere überwältigten sie und vertrieben sie von jenem Ort, und jeder Mann ging seinen Weg, und sie zerstreuten sich wieder auf dem Antlitz der Erde.
26 Und der Regen fiel noch auf die Erde, und es fiel vierzig Tage und vierzig Nächte, und die Wasser überwältigten die Erde sehr; und jedes Fleisch, das auf der Erde war und das im Wasser war, starb, Mensch und Tier und Tier und Kreatur und Vögel der Luft; und nur Noah blieb und die, die mit ihm in der Arche waren.
27 Und das Wasser überholte sich, und es wuchs stark auf der Erde, und sie hoben die Arche auf, und sie wurde von der Erde erhoben.
28 Und die Arche schwebte auf der Oberfläche des Wassers; sie warf sich auf das Wasser, so daß alle Lebewesen darin wie Töpfchen in einem Kessel umdrehte.
29 Alle lebenden Geschöpfe, die in der Arche waren, waren in großer Sorge, und die Arche war wie zerbrochen.
30 Und alle lebenden Geschöpfe, die in der Arche waren, sprachen und weinten in ihrer Sprache, so daß ihre Stimme weit entfernt war; und Noah und seine Söhne weinten und weinten in ihrer Not; sie hatten große Angst, daß sie die Tore des Todes erreicht hätten.
31 Und Noah betete zu Jahwe und schrie zu ihm deswegen und sprach: O Jahwe, hilf uns, denn wir haben keine Kraft, dieses Böse zu ertragen, das uns umringt hat, denn die Wellen der Wasser haben uns umgeben, verderbliche Ströme haben uns erschreckt, die Schlingen des Todes sind uns entgegengekommen; antworte uns, O Jahwe, antworte uns, lass dein Antlitz über uns leuchten und sei uns gnädig, erlöse uns und befreie uns.
32 Jahwe und Noahs Stimme gehorchten, Jahwe ich erinnerte mich an ihn.
33 Und ein Wind ging über die Erde, und die Wasser waren still, und die Arche ruhte.
34 Die Quellen der Tiefe und die Fenster des Himmels wurden geschlossen, und der Regen vom Himmel wurde eingeschränkt.
35 Und das Wasser ging in jenen Tagen zurück, und die Arche hielt sich auf den Bergen Ararat.
36 Dann öffnete Noah die Fenster der Arche, und Noah rief zu jener Zeit noch immer zu Jahwe und sprach: O Jahwe, der du die Erde und die Himmel und alles, was darin ist, gebildet hast, bringe unsere Seelen aus dieser Gefangenschaft heraus und aus dem Gefängnis, in das du uns gesetzt hast, denn ich bin sehr müde vom Seufzen.
37 Und Jahwe hörte auf die Stimme Noahs und sprach zu ihm: Wenn du ein volles Jahr vollendet hast, dann sollst du herausgehen.
38 Und an der Umkehr des Jahres, als ein ganzes Jahr vergangen war, bis Noah in der Arche lebte, waren die Wasser von der Erde getrocknet, und Noah nahm die Decke der Arche ab.
39 Am siebzigsten Tag des zweiten Monats war die Erde trocken. Doch Noah und seine Söhne und die, die mit ihm waren, gingen nicht aus der Arche, bis Jahwe ich habe es ihnen gesagt.
40 Und dann kam der Tag, Jahwe er sagte ihnen, sie sollen hinausgehen, und sie alle gingen aus der Arche.
41 Sie gingen und kehrten jeder auf seinen Weg und an seinen Ort zurück, und Noah und seine Söhne lebten in dem Land, das Jahwe ihnen gesagt hatte; sie dienten Jahwe alle ihre Tage, und Jahwe segnete Noah und seine Söhne bei ihrem Herausgehen aus der Arche.
42 Und er sprach zu ihnen: Fruchtet und füllt die ganze Erde und werdet stark und vermehrt euch auf der Erde und vermehrt euch darin.
Kapitel 7
1 Und dies sind die Namen der Söhne Noahs: Jafet, Ham und Sem. Und nach der Flut wurden ihnen Kinder geboren, denn sie hatten Frauen vor der Flut geheiratet.
2 Dies sind die Söhne Jafet: Gomer, Magog, Madai, Javan, Tubal, Mesch und Tiras, sieben Söhne.
3 Und die Söhne Gomer waren Askinaz, Refat und Tegarma.
4 Und die Söhne Magog waren Elichanaf und Lubal.
5 Und die Söhne Madai: Achon, Zelo, Hasoni und Lot.
6 Und die Söhne Jawans waren Elisa, Tarsis, Chittim und Dudonim.
7 Und die Söhne Tubals waren Ariphi, Kesed und Taari.
8 Und die Söhne Mescheks waren Dedon, Zaron und Shebashni.
9 Und die Söhne Tiras waren: Benib, Gera, Lupirion und Gilach. Das sind die Söhne Jafet nach ihren Familien; und ihre Zahl war in jenen Tagen etwa vierhundert sechzig Mann.
10 Und dies sind die Söhne Hams: Kusch, Mitzraim, Phut und Kanaan, vier Söhne; und die Söhne Kuschs waren Seba, Havila, Sabta, Raama und Satcha; und die Söhne Raama waren Seba und Dedan.
11 Und die Söhne Mitzraims waren Lud, Anom, Patros, Haslot und Chaftor.
12 Und die Söhne von Phut waren Gebul, Hadan, Bena und Adan.
13 Und die Söhne Kanaans waren Sidon, Het, Amor, Gergasi, Hivi, Arkee, Seni, Arodi, Zimodi und Chamothi.
[Die gedruckte S. 239 endet hier, bei Kap. 7 V. 13. Kapitel 6 ist vollständig auf den S. 238–239 (42 Verse). Das Buch Jasher setzt sich über diese Seite hinaus fort; die S. 240 ff. sind nicht fotografiert — siehe die Aufzählung in ENCYCLOPEDIA_JASHER_OPENING_RECORD.md.]
[LÜCKE — GEDRUCKTE S. 240–247 NICHT FOTOGRAFIERT. Kap. 7 V. 14 bis zum Ende von Kap. 11 stehen in dieser Lücke. Nichts überbrückt, nichts ergänzt.]
Kapitel 12
1 Als der König Abrams Worte hörte, ließ er ihn ins Gefängnis bringen. Abram war zehn Tage im Gefängnis.
2 Am Ende dieser Tage befahl der König, alle Könige, Fürsten und Obersten der Provinzen und die Weisen zu kommen. Sie setzten sich vor ihm, während Abram noch im Gefängnis war.
3 Und der König sprach zu den Fürsten und den Weisen: Habt ihr gehört, was Abram, der Sohn Terahs, seinem Vater getan hat? So hat er ihm getan; und ich befahl, ihn vor mich zu bringen, und so hat er gesprochen; sein Herz hat ihn nicht betrogen, und er hat sich vor mir nicht bewegt; und siehe, jetzt ist er im Gefängnis eingeschlossen.
4 So werdet ihr nun entscheiden, welches Gericht dem Mann zusteht, der den König beleidigt hat; denn er hat alles gesprochen und getan, was ihr gehört habt.
5 Da antworteten alle dem König und sprachen: Der Mann, der den König beleidigt, soll an einem Baum gehängt werden; aber weil er alles getan hat, was er gesagt hat, und unsere Götter verachtet hat, so soll er verbrannt werden; denn das ist das Gesetz in dieser Sache.
6 Wenn es dem König wohlgefallen hat, so soll er seinen Knechten befehlen, in deinem Ziegelkofen Nacht und Tag ein Feuer anzünden, und dann werden wir diesen Mann hineinwerfen. Und der König tat es. Und er befahl seinen Knechten, ein Feuer für drei Tage und drei Nächte im Knechtskofen des Königs, das in Kasdim ist, vorzubereiten. Und der König befahl ihnen, Abram aus dem Gefängnis zu holen und ihn zu verbrennen.
7 Und alle Königsskräfte, Fürsten, Fürsten, Gouverneure und Richter und alle Bewohner des Landes, etwa neunhunderttausend Mann, standen gegenüber dem Ofen, um zu sehen, was mit Abram geschehen war; und sie standen alle zusammen in der Ferne, und es blieb kein Mann übrig, der an jenem Tag nicht gekommen war, um das Schauspiel zu sehen.
8 Und alle Frauen und Kinder versammelten sich auf den Dachen und den Türmen, um zu sehen, was mit Abram geschehen war; und sie alle standen zusammen in der Ferne, und es blieb kein Mann übrig, der nicht an jenem Tag kam, um das Schauspiel zu betrachten.
9 Als Abram gekommen war, sahen die Wahrsager des Königs und die Weisen Abram, und sie riefen dem König zu und sprachen: Unser souveräner Herr, gewiss ist dies der Mann, von dem wir wissen, dass er das Kind war, bei dessen Geburt der große Stern die vier Sterne verschlang, wie wir es dem König vor fünfzig Jahren erklärt haben.
10 Und siehe, auch sein Vater hat gegen eure Gebote gehandelt und euch verspottet, indem er euch einen anderen Sohn gebracht hat, den ihr getötet habt.
11 Und als der König ihre Worte hörte, wurde er sehr zornig, und er befahl, daß Tera vor ihn gebracht werde.
12 Und der König sprach: Hast du gehört, was die Zauberer gesagt haben? Sag mir nun wahrhaftig, wie hast du es getan? Wenn du die Wahrheit sagst, wirst du freigesprochen werden.
13 Da aber Terah sah, daß der Zorn des Königs so groß war, sprach er zu dem König: Mein Herr und König, du hast die Wahrheit gehört, und was die Weisen gesagt haben, ist richtig. Und der König sprach: Wie konntest du das tun, daß du gegen meine Befehle gehst und mir einen Sohn gibst, den du nicht geboren hast, und ihm einen Wert nimmst?
14 Da antwortete Terah dem König: Weil ich mich sehr für meinen Sohn geweiht hatte, nahm ich damals einen Sohn meiner Handmaid und brachte ihn zum König.
15 Und der König sprach: Wer hat dir das gefallen? Sag mir, verberge mir nichts, und dann wirst du nicht sterben.
16 Und Terah hatte große Furcht vor dem König und sprach zu dem König: Haran, mein ältestes Sohn, hat mir diesen Rat gegeben. Haran war zu jener Zeit, als Abram geboren wurde, zweiunddreißig Jahre alt.
17 Aber Haran riet seinem Vater nichts zu tun; denn Tera sprach das dem König, um seine Seele vor dem König zu bewahren, denn er fürchtete sich sehr. Der König sprach zu Tera: Haran, dein Sohn, der dir diese Sache gebietet hat, soll mit Abram durch Feuer sterben; denn es ist ein Todesurteil auf ihm, weil er sich gegen den Willen des Königs in dieser Sache aufgetreten hat.
18 Haran fühlte sich damals dazu neigt, den Wegen Abrams zu folgen, aber er hielt es im Inneren.
19 Und Haran sprach in seinem Herzen: Siehe, der König hat Abram wegen dieser Dinge gefangen genommen, die Abram getan hat; und es wird geschehen, wenn Abram über den König gewinnt, werde ich ihm folgen; aber wenn der König gewinnt, werde ich dem König folgen.
20 Als Terah dem König dies über seinen Sohn Haran gesagt hatte, befahl der König, Haran mit Abram zu ergreifen.
21 Und sie brachten sie beide, Abram und seinen Bruder Haran, um sie ins Feuer zu werfen; und alle Bewohner des Landes, und die Knechte des Königs und die Fürsten, und alle Frauen und Kinder standen an jenem Tag über ihnen.
22 Und die Knechte des Königs nahmen Abram und seinen Bruder und trennten ihnen alle ihre Kleider, außer ihren Unterkleider, die sie ansahen.
23 Und sie banden ihre Hände und Füße mit Leinenködern; und die Knechte des Königs hoben sie auf und warfen sie beide in den Ofen.
24 Jahwe und liebte Abram und erbarmte sich über ihn, Jahwe und zog herab und rettete Abram aus dem Feuer, und er brannte nicht.
25 Aber alle Seile, mit denen sie ihn gebunden hatten, brannten, während Abram blieb und im Feuer wandelte.
26 Haran starb, als sie ihn ins Feuer geworfen hatten, und er wurde zu Asche verbrannt, denn sein Herz war nicht vollkommen mit Jahwe; und jene Männer, die ihn ins Feuer warfen, über sie breitete sich die Flamme des Feuers aus, und sie wurden verbrannt, und zwölf von ihnen starben.
27 Und Abram wandelte drei Tage und drei Nächte inmitten des Feuers; und alle Knechte des Königs sahen ihn, wie er im Feuer wandelte; und sie kamen und berichteten dem König und sprachen: Siehe, wir haben Abram gesehen, wie er inmitten des Feuers wandelte, und auch die Unterkleider, die auf ihm waren, sind nicht verbrannt, sondern die Schnur, mit der er gebunden war, ist verbrannt.
28 Als der König ihre Worte hörte, war sein Herz schwach und wollte ihnen nicht glauben; und er sandte andere treue Fürsten, um das Geschehen zu sehen; und sie gingen und sahen es und berichteten dem König. Und der König stand auf, um es zu sehen; und er sah Abram durch das Feuer wandeln, und er sah Haran verbrannt, und der König war sehr verwundert.
29 Und der König befahl, Abram aus dem Feuer herauszuholen; und seine Knechte kamen zu ihm, um ihn herauszuholen, und sie konnten es nicht; denn das Feuer war um sie herum und die Flamme stieg auf sie aus dem Ofen.
30 Die Knechte des Königs flüchteten vor ihm, und der König tadelte sie und sprach: Bringt Abram schnell aus dem Feuer heraus, damit ihr nicht sterbt.
31 Und die Knechte des Königs kamen wiederher, um Abram herauszuholen; und die Flammen kamen auf sie und brannten ihre Gesichter, so daß acht von ihnen starben.
32 Als der König sah, dass seine Diener sich dem Feuer nicht nähern konnten, das sie verbrennen würde, rief der König Abram zu: O Diener Jahwes, der im Himmel ist, geh hervor aus dem Feuer und komm hierher vor mich. Und Abram hörte auf die Stimme des Königs, und er ging aus dem Feuer hervor und kam und stand vor dem König. [Gedruckter Fehler: das doppelte Komma „them,,“ steht wie gedruckt.]
33 Als Abram hinausging, sahen der König und alle seine Knechte Abram vor den König kommen, mit seinen Unterkleiden an, die nicht verbrannt waren, aber die Schnur, mit der er gebunden war, war verbrannt.
34 Und der König sprach zu Abram: Wie kommt es, daß du nicht in dem Feuer verbrannt wurdest?
35 Abram sprach zu dem König: Elohim von Himmel und Erde, auf den ich mich verlassen habe, und der alles in seiner Macht hat, er rettete mich aus dem Feuer, in das ihr mich geworfen habt.
36 Und Haran, Abrams Bruder, wurde verbrannt, und sie suchten seinen Leichnam, und sie fanden ihn verzehrt.
37 Haran war zweiundachtzig Jahre alt, als er im Feuer von Casdim starb. Und der König, die Fürsten und die Bewohner des Landes, als sie sahen, dass Abram aus dem Feuer befreit war, kamen und warfen sich vor Abram nieder.
38 Und Abram sprach zu ihnen: Werft euch nicht vor mir nieder, sondern werft euch vor dem Elohim der Welt nieder, der euch gemacht hat, und dient ihm und geht auf seinen Wegen, denn er ist es, der mich aus diesem Feuer befreit hat; er ist es, der die Seelen und Geister aller Menschen erschaffen und den Menschen im Schoß seiner Mutter gebildet und ihn in die Welt hervorgebracht hat; er ist es, der die befreien wird, die auf ihn vertrauen, von allem Schmerz.
39 Dies erschien dem König und den Fürsten sehr wunderbar: Abram wurde aus dem Feuer gerettet und Haran verbrannt wurde. Der König gab Abram viele Geschenke und gab ihm seine beiden Hauptmänner aus dem Hause des Königs: Der Name des einen war Oni und der Name des anderen Eliezer.
40 Und alle Könige, Fürsten und Diener gaben Abram viel Silber, Gold und Perlen. Und der König und seine Fürsten ließen ihn fort, und er ging in Frieden.
41 Und Abram ging von dem König aus in Frieden; und viele der Knechte des Königs folgten ihm, und etwa dreihundert Männer folgten ihm.
42 Und Abram kehrte an jenem Tage zurück und ging zu seinem Vater Haus, er und die Männer, die ihm folgten, und Abram diente Jahwe seine Elohim alle Tage seines Lebens wandelte er in seinen Wegen und folgte seinem Gesetz.
43 Von diesem Tag an neigte Abram die Herzen der Menschen, ihm zu dienen Jahwe.
44 In jener Zeit nahmen sich Nahor und Abram Frauen, die Töchter ihres Bruders Haran. Nahors Frau hieß Milcha, Abrams Frau hieß Sarai. Aber Sarai, Abrams Frau, konnte nicht schwanger werden; sie hatte damals keine Kinder.
45 Als zwei Jahre vergangen waren, nachdem Abram aus dem Feuer ausgegangen war, das heißt im zweifundfünfzigsten Jahr seines Lebens, sah er, daß König Nimrod in Babel auf dem Thron saß. Der König schlief und träumte, daß er mit seinen Truppen und seinen Heerscharen in einem Tal gegenüber dem Brennherd des Königs stand.
46 Und er hob seine Augen auf und sah einen Mann, der aus dem Ofen ausging, wie Abram. Und er kam und stand vor dem König mit seinem geschossenen Schwert und sprang zu ihm mit seinem Schwert. Und der König flüchtete vor dem Mann, denn er hatte Angst. Und als er rannte, warf der Mann ein Ei auf den Kopf des Königs, und das Ei wurde zu einem großen Fluss.
47 Und der König träumte, daß alle seine Truppen in den Fluss sanken und starben; und der König flüchtete mit den drei Männern, die vor ihm waren, und er flüchtete.
48 Der König sah diese Männer an und sah, daß sie sich in Prinzenkleider wie die Kleider von Königen bekleidet hatten, und daß sie das Aussehen und die Majestät von Königen hatten.
49 Und als sie liefen, verwandelte sich der Fluss wieder in ein Ei vor dem König; und aus dem Ei kam ein junges Vogel vor den König und flog vor seinen Kopf und zog das Auge des Königs aus.
50 Und der König war betrübt, und er weckte sich aus seinem Schlaf, und sein Geist war erschüttert, und er fühlte eine große Furcht.
51 Am Morgen erhob sich der König in Furcht von seinem Bett und ließ alle Weisen und Zauberer vor sich kommen. Als der König ihnen seinen Traum erzählte,
52 Und ein weiser Diener des Königs, dessen Name Anuki war, antwortete dem König und sprach: Dies ist nichts anderes als das Übel Abrams und seiner Nachkommen, das sich in den letzten Tagen gegen meinen Herrn und König erheben wird.
53 Und siehe, der Tag wird kommen, da Abram und seine Nachkommen und die Kinder seines Hauses gegen meinen König kämpfen werden, und sie werden das ganze Heer des Königs und seine Truppen schlagen.
54 Und was dich betrifft, was du von drei Männern gesagt hast, die du gesehen hast, wie du selbst bist, und die entkommen sind, dies bedeutet, daß nur du mit drei Königen von den Königen der Erde entkommen wirst, die mit dir im Kampf sein werden.
55 Und das, was du vom Fluss gesehen hast, das zuerst zu einem Ei geworden ist, und das Jungvogel, das dein Auge herauszieht, das ist nichts anderes als die Nachkommenschaft Abrams, die den König in den letzten Tagen töten wird.
56 Dies ist der Traum meines Königs, und dies ist seine Deutung, und der Traum ist wahr, und die Deine Deutung, die dein Knecht dir gegeben hat, ist wahr.
57 Und nun, mein König, du weißt gewiß, daß es jetzt zweiundfünfzig Jahre her ist, daß deine Weisen dies bei der Geburt Abrams gesehen haben; und wenn mein König Abram auf der Erde leben lassen wird, so wird es dem Schaden meines Herrn und des Königs zuteil werden; denn alle die Tage, in denen Abram lebt, werden weder du noch dein Königreich festhalten; denn dies war schon bei seiner Geburt bekannt; und warum soll mein König ihn nicht töten, damit sein Übel vor dir in den letzten Tagen bewahrt wird?
58 Und Nimrod hörte der Stimme Anukis und sandte heimlich einige seiner Knechte, um zu gehen und Abram zu greifen und ihn vor den König zu bringen, um ihn zu töten.
59 Elieser, Abrams Diener, den der König ihm gegeben hatte, war zu jener Zeit vor dem König und er hörte, was Anuki dem König geraten hatte und was der König gesagt hatte, um Abram zu töten.
60 Und Eliezer sprach zu Abram: Stehe auf und rette deine Seele, damit du nicht durch die Hand des Königs stirbst; denn so sah er im Traum über dich, und so hat Anuki es ausgedrückt, und so hat Anuki dem König über dich geraten.
61 Aber Abram hörte die Stimme des Eliezer, und Abram eilte und rannte zum Haus Noahs und seines Sohnes Sem, und er versteckte sich dort und fand einen sicheren Ort. Und die Knechte des Königs kamen zu Abrams Haus, um ihn zu suchen, aber sie fanden ihn nicht, und sie suchten durch das ganze Land und fanden ihn nicht; sie gingen und suchten in alle Richtungen und fanden ihn nicht zu finden.
62 Da aber die Knechte des Königs Abram nicht fanden, kehrten sie zum König zurück. Aber der Zorn des Königs gegen Abram war still, weil sie ihn nicht fanden; und der König verließ das Wort über Abram aus seinem Herzen.
63 Und Abram war ein Monat lang im Hause Noach verborgen, bis der König das Ding vergessen hatte; aber Abram fürchtete noch vor dem König. Und Tera kam, um seinen Sohn Abram heimlich im Hause Noach zu sehen; und Tera war sehr groß in den Augen des Königs.
64 Aber Abram sprach zu seinem Vater: Weißt du nicht, daß der König mich umbringen will und meinen Namen aus der Erde auslöschen will, auf den Rat seiner bösen Ratgeber?
65 Und wer hast du hier und was hast du in diesem Land? Stehe auf, lasst uns zusammen ins Land Kanaan gehen, und wir werden aus seiner Hand gerettet werden, damit ihr nicht auch durch ihn in den letzten Tagen vernichtet werdet.
66 Weißt du oder hast du nicht gehört, daß Nimrod dir nicht aus Liebe all diese Ehre schenkt, sondern nur zu seinem eigenen Nutzen, daß er dir all das Gute schenkt?
67 Und wenn Er euch noch mehr Gutes tut, so sind dies doch nur die Irrtümer des Diesseits. Gewiß, weder Vermögen noch Reichtum nützen euch am Tag des Zornes.
68 Und nun hört zu meiner Stimme, und lasst uns aufstehen und in das Land Kanaan gehen, aus der Reichweite des Schadens von Nimrod, und wir dienen Jahwe der euch auf der Erde erschaffen hat, damit es euch gut geht. Und werft weg das, was ihr verfolgt habt.
69 Und Abram hörte auf zu sprechen, als Noah und sein Sohn Sem Tera antworteten und sagten: Wahr ist das Wort, das Abram zu euch gesagt hat.
70 Und Terah hörte auf die Stimme seines Sohnes Abram, und Terah tat alles, was Abram gesagt hatte, denn dies war von Jahwe, damit der König den Tod Abrams nicht verursache.
Kapitel 13
1 Und Tera nahm seinen Sohn Abram und seinen Enkel Lot, den Sohn Harans, und seine Schwiegertochter Sarai, die Frau seines Sohnes Abrams, und alle Seelen seines Hauses, und zog mit ihnen aus Ur-Kassdim ins Land Kanaan. Und als sie in das Land Haran kamen, blieben sie dort, denn es war ein sehr gutes Land für Weiden und genügend Land für die, die mit ihnen waren.
2 Und die Leute des Landes Haran sahen, daß Abram gut und aufrichtig war, Jahwe und Männer, und das Jahwe seine Elohim und einige von den Leuten von Haran kamen zu ihm und nahmen sich mit ihm zusammen. Und er lehrte sie die Anweisung: Jahwe und seine Wege; diese Männer blieben bei Abram in seinem Haus und hielten sich an ihn.
3 Abram blieb drei Jahre im Land, und nach Ablauf drei Jahre Jahwe er erschien Abram und sprach zu ihm: Ich bin Jahwe er hat euch aus Ur-Kassidim herausgeführt und euch aus der Hand all eurer Feinde gerettet.
4 Wenn ihr nun also auf meine Stimme hört und meine Gebote, meine Satzungen und meine Gesetze haltet, werde ich eure Feinde vor euch fallen lassen und eure Nachkommenschaft wie die Sterne des Himmels vermehren, und ich werde meinen Segen auf alle Werke eurer Hände senden, und ihr werdet nichts verfehlen.
5 Steh nun auf; nimm deine Frau und alles, was zu dir gehört, und geh in das Land Kanaan und bleibe dort. Und ich, Jahwe, werde dort für dich sein und dich segnen. Und Abram stand auf und nahm seine Frau und alles, was zu ihm gehörte, und er ging in das Land Kanaan, wie Jahwe ihm gesagt hatte; und Abram war fünfzig Jahre alt, als er aus Haran ging.
6 Und Abram kam in das Land Kanaan und wohnte in der Mitte der Stadt und legte dort sein Zelt unter den Kindern Kanaan, den Bewohnern des Landes.
7 Jahwe und erschien Abram, als er in das Land Kanaan kam, und sprach zu ihm: Dies ist das Land, das ich dir und deiner Nachkommen nach dir für immer gebe; und ich werde sie wie die Sterne des Himmels machen und deinen Nachkommen alle Länder geben, die du siehst, zum Besitz.
8 Und Abram baute einen Altar an dem Ort, wo Jahwe hatte mit ihm gesprochen, und da rief Abram den Namen Jahwe.
9 Damals, am Ende von drei Jahren Abrams Wohnsitz im Lande Kanaan, starb Noah in diesem Jahr, das war das fünfzigöchte Jahr des Lebens Abrams; alle Tage, die Noah lebte, waren neunhundertfünfzig Jahre, und er starb.
10 Abram wohnte im Lande Kanaan, er und seine Frau und alle, die ihm gehörten, und alle, die mit ihm waren, zusammen mit denen, die sich ihm von den Menschen des Landes angeschlossen hatten; aber Nahor, Abrams Bruder, und sein Vater Tera, und Lot, der Sohn Harans, und alle, die ihnen gehörten, wohnten in Haran.
11 Im fünften Jahr des Wohnens Abrams im Lande Kanaan wandten sich die Menschen von Sodom und Gomorra und alle Städte der Ebene gegen Chedorlaomer, den König von Elam, auf; denn alle Könige der Städte der Ebene dienten Chedorlaomer zwölf Jahre lang und gaben ihm jährliche Steuern. Aber in jenen Tagen im dreizehnten Jahr rebellierten sie sich gegen ihn.
12 Im zehnten Jahr des Wohnsitzes Abrams im Lande Kanaan gab es Krieg zwischen Nimrod, dem König von Shinar, und Chedorlaomer, dem König von Elam, und Nimrod kam, um mit Chedorlaomer zu kämpfen und ihn zu unterwerfen.
13 Denn Chedorlaomer war zu jener Zeit einer der Obersten der Heerscharen Nimrods. Und als das ganze Volk am Turm verstreut war und die übrigen auch auf der Erde verstreut waren, ging Chedorlaomer ins Land Elam und regierte darüber und rebellierte gegen seinen Herrn.
14 In jenen Tagen, als Nimrod sah, daß die Städte der Ebene sich aufgerissen hatten, kam er mit Stolz und Wut zum Krieg gegen Chedorlaomer. Nimrod versammelte alle seine Fürsten und Untertanen, etwa siebenhunderttausend Mann, und ging gegen Chedorlaomer. Chedorlaomer ging mit fünftausend Männern mit ihm entgegen. Sie machten sich zum Kampf im Tal Babel, das zwischen Elam und Shinar liegt.
15 Alle diese Könige kämpften dort, und Nimrod und sein Volk wurden vor dem Volk Kedorlaomer besiegt. Von Nimrods Männern fielen etwa sechshunderttausend, und der Königssohn Mardon fiel unter ihnen.
16 Und Nimrod flüchtete und kehrte in Schande und Schande in sein Land zurück, und er war lange unter Kedorlaomer. Und Kedorlaomer kehrte in sein Land zurück und sandte die Fürsten seines Heeres zu den Königen, die um ihn lebten, zu Arioch, dem König von Eleasar, und zu Tidal, dem König von Goyim, und machte einen Bund mit ihnen, und sie alle gehorchten seinen Befehlen.
17 Es war im fünfzehnten Jahr des Wohnsitzes Abrams im Lande Kanaan, das ist das siebzigste Jahr des Lebens Abrams. Jahwe in jenem Jahr erschien Abram und sprach zu ihm: Ich bin Jahwe der euch aus Ur-Kassidim herausgeführt hat, um euch dieses Land zu geben.
18 Und nun geht nun vor mir und seid vollkommen und haltet meine Gebote; denn ich gebe euch und euren Nachkommen dieses Land zum Erbe, vom Fluss Mitzraim bis zum großen Fluss Euphrat.
19 Und du wirst zu deinen Vätern kommen in Frieden und in gutem Alter, und die vierte Generation wird hierher in dieses Land zurückkehren und es für immer erben. Und Abram baute einen Altar, und er rief den Namen Jahwes an, der ihm erschienen war, und er brachte Opfer auf dem Altar für Jahwe dar.
20 Da kehrte Abram zurück und ging nach Haran, um seinen Vater und seine Mutter und das Haus seines Vaters zu besuchen; und Abram kehrte mit seiner Frau und mit allem, was ihm gehörte, nach Haran zurück. Abram lebte fünf Jahre in Haran.
21 Und viele vom Volk Harans, etwa zweiundsiebzig Männer, folgten Abram, und Abram lehrte sie die Unterweisung Jahwes und seine Wege, und er lehrte sie, Jahwe zu erkennen.
22 In jener Zeit Jahwe und erschien Abram in Haran und sprach zu ihm: Siehe, vor zwanzig Jahren sprach ich zu dir und sprach:
23 Geh aus deinem Lande, aus deiner Geburtsstätte und aus dem Hause deines Vaters in das Land, das ich dir gezeigt habe, es dir und deinen Kindern zu geben; denn dort will ich dich segnen und dich zu einer großen Nation machen und deinen Namen groß machen, und in dir werden sich die Familien der Erde segnen.
24 Und nun stehe auf, ziehe aus diesem Ort, du, deine Frau, und alles, was dir gehört, auch alle, die in deinem Haus geboren sind, und alle Seelen, die du in Haran gemacht hast, und bringe sie mit dir von hier hinaus, und stehe auf, um in das Land Kanaan zurückzukehren.
25 Und Abram stand auf und nahm seine Frau Sarai und alles, was ihm gehörte, und alles, was ihm in seinem Haus geboren wurde, und die Seelen, die sie in Haran gemacht hatten, und sie gingen hinaus ins Land Kanaan.
26 Abram ging und kehrte in das Land Kanaan zurück, nach dem Wort Jahwes. Und Lot, der Sohn seines Bruders Haran, ging mit ihm; Abram war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran aufbrach, um in das Land Kanaan zurückzukehren.
27 Und er kam in das Land Kanaan nach dem Wort Jahwes an Abram, und er schlug sein Zelt auf und lebte in der Ebene von Mamre, und mit ihm war Lot, der Sohn seines Bruders, und alles, was zu ihm gehörte.
28 Und Jahwe erschien Abram wiederum und sprach: Deiner Nachkommenschaft werde ich dieses Land geben; dort baute er einen Altar für Jahwe, der ihm erschienen war, der noch bis zu diesem Tag in den Ebenen von Mamre steht.
Kapitel 14
1 Es gab damals im Lande Shinar einen weisen Mann, der in allen Weisheiten verständig und schön aussah, aber er war arm und arm. Sein Name war Rikayon und er war schwer auf sich selbst zu leben.
2 Und er beschloss, nach Ägypten zu gehen, zu Oswiris, dem Sohn Anoms, des Königs von Ägypten, um dem König seine Weisheit zu zeigen; denn vielleicht [BRICHT AB am Fuß von S. 251 — S. 252–253 NICHT fotografiert]
[S. 252–253 NICHT FOTOGRAFIERT — Kap. 14 V. 2 (Rest) bis Kap. 15 V. 22
Kapitel 15 — teilweise gehalten — v. 22 (letzte Zeile) und v. 23–47
(bis auf ihre letzte Zeile) stehen in dieser Lücke. Nichts überbrückt, nichts ergänzt.]
[Kapitel 15, Vers 22, letzte Zeile nur] — Nummer und Körper des Verses auf Seite 253, nicht fotografiert:]
und der König erhob Abram in jener Nacht sehr.
23 Der König näherte sich, um mit Sarai zu sprechen, und er streckte seine Hand aus, um sie zu berühren, als der Engel ihn schwer schlug; er war erschrocken und hielt sich davon ab, sie zu erreichen.
24 Und als der König bei Sarai war, schlug der Engel ihn zur Erde und tat so mit ihm die ganze Nacht; und der König war erschrocken.
25 Der Engel schlug in jener Nacht alle Diener des Königs und seinen ganzen Haushalt schwer wegen Sarai, und es gab in jener Nacht eine große Wehklage unter dem Volk des Hauses des Pharao.
26 Als Pharao das Unglück sah, das ihm zugestoßen war, sagte er: "Wahrlich, wegen dieser Frau ist mir das zugestoßen". Da zog er sich von ihr entfernt und sprach schönen Worte zu ihr.
27 Und der König sprach zu Sarai: Sag mir bitte über den Mann, mit dem du hier gekommen bist. Und Sarai sprach: Dieser Mann ist mein Mann, und ich habe dir gesagt, er sei mein Bruder, weil ich fürchtete, daß du ihn durch Unrecht töten würdest.
28 Und der König hielt sich von Sarai fern, und die Plagen des Engels Jahwes hörten von ihm und seinem Haushalt auf; der Pharao wusste, dass er wegen Sarai geschlagen war, und der König war darüber sehr erstaunt.
29 Und als es früh war, rief der König Abram und sprach zu ihm: Was hast du mir getan? Warum hast du gesagt: Sie ist meine Schwester, denn ich wollte sie zur Frau nehmen, und deshalb ist diese schwere Plage über mich und mein Haus gekommen?
30 Und nun, siehe, hier ist deine Frau; nimm sie und geh aus unserem Land, damit wir nicht alle umkommen wegen ihr. Und Pharao nahm mehr Vieh, Knechte und Knechte, und Silber und Gold, um Abram zu geben; und er gab ihm seine Frau Sarai zurück.
31 Und der König nahm eine Jungfrau, die er von seinen Gefährten hatte, und gab sie Sarai zu einer Sklavin.
32 Und der König sprach zu seiner Tochter: Es ist besser für dich, meine Tochter, als Dienerin in diesem Manns Haus zu sein, als als Herrin in meinem Hause zu sein, nachdem wir gesehen haben, welches Unglück uns wegen dieser Frau zugefügt hat.
33 Da stand Abram auf und zog aus Ägypten, er und alles, was ihm gehörte. Und Pharao ließ einige seiner Männer mit ihm und allen, die mit ihm gingen, gehen.
34 Und Abram kehrte in das Land Kanaan zurück, an den Ort, wo er den Altar gemacht hatte, wo er zuerst sein Zelt aufgestellt hatte.
35 Lot, der Sohn Harans, Abrams Bruder, hatte eine große Menge Rinder, Schafe, Rinder und Zelte. Jahwe und er war gnädig zu ihnen wegen Abrams.
36 Als Abram in dem Land wohnte, stritten die Hirten des Lot mit den Hirten des Abram, denn ihr Besitz war zu groß, daß sie nicht zusammen im Land bleiben konnten, und das Land konnte sie nicht tragen wegen ihres Viehs.
37 Wenn Abrams Hirten ihre Herde weiden wollten, gingen sie nicht in die Felder der Leute des Landes, aber das Vieh der Hirten Lots tat es anders, denn sie durften in den Feldern der Leute des Landes weiden.
38 Und die Leute des Landes sahen dies täglich, und sie kamen zu Abram und streiteten mit ihm wegen der Hirten von Lot.
39 Aber Abram sprach zu Lot: Was hast du mit mir getan, daß du mich den Bewohnern des Landes verabscheuern läßt, daß du deinen Hirten befohlen hast, deine Vieh auf den Feldern anderer Leute zu weiden? Weißt du nicht, daß ich ein Fremder in diesem Land bin unter den Kindern Kanaans, und warum sollst du mir das tun?
40 Abram stritte sich wegen dieses Tages mit Lot, aber Lot wollte nicht auf Abram hören; er machte es weiter, und die Bewohner des Landes kamen und berichteten es Abram.
41 Und Abram sprach zu Lot: Wie lange wirst du für mich ein Strick für die Bewohner des Landes sein? Nun bitte ich dich, daß es nicht mehr Streit zwischen uns gibt, denn wir sind Verwandte.
42 Ich bitte dich, dich von mir zu trennen, und geh und wähle einen Ort, wo du mit deinem Vieh und all dem, was dir gehört, wohnen kannst, aber halte dich von mir fern, du und dein Haus.
43 Und fürchte dich nicht, von mir wegzugehen, denn wenn jemand dir Schaden tut, dann sag es mir, und ich werde deine Sache von ihm rächen, nur weg von mir.
44 Als Abram Lot alle diese Worte gesprochen hatte, stand Lot auf und hob seine Augen in die Jordan-Ebene.
45 Und er sah, daß dieser ganze Ort gut bewässert war, und daß es gut für den Menschen und für das Vieh Weiden war.
46 Und Lot zog von Abram zu jenem Ort, und er setzte dort sein Zelt auf, und er lebte in Sodom, und sie trennten sich voneinander.
47 Und Abram wohnte in der Ebene von Mamre, die in Hebron ist, und setzte dort sein Zelt auf; und Abram blieb viele Jahre dort.
Kapitel 16
1 In jener Zeit sandte Chedorlaomer, der König von Elam, zu allen Königen in seiner Nähe, zu Nimrod, dem König von Shinar, der damals unter seiner Herrschaft war, und zu Tidal, dem König von Goyim, und zu Arioch, dem König von Elasar, mit denen er einen Bund geschlossen hatte, und sprach: Kommt zu mir auf und hilft mir, daß wir alle Städte von Sodom und ihre Bewohner schlagen, denn sie sind diese dreizehn Jahre gegen mich aufgetreten.
2 Diese vier Könige stiegen mit ihren ganzen Lagern auf, etwa achthunderttausend Mann, und gingen wie sie waren, und schlugen jeden, den sie auf ihrem Weg trafen.
3 Und die fünf Könige von Sodom und Gomorra, Shinab, der König von Adma, Semeber, der König von Zeboim, Bera, der König von Sodom, Bersa, der König von Gomorra und Bela, der König von Zoar, gingen ihnen entgegen, und sie versammelten sich alle im Tal Siddim.
4 Diese neun Könige kämpften im Tal Siddim; und die Könige von Sodom und Gomorra wurden vor den Königen von Elam besiegt.
5 Das Tal von Siddim war voller Kalkgräber. Die Könige von Elam verfolgten die Könige von Sodom. Die Könige von Sodom flüchteten mit ihren Lagern und fielen in die Kalkgräber. Alle, die übrig blieben, gingen zum Berg. Die fünf Könige von Elam folgten ihnen und verfolgten sie bis zum Tor von Sodom und nahmen alles, was in Sodom war.
6 Sie plünderten alle Städte Sodom und Gomorra, und sie nahmen auch Lot, den Sohn des Bruders Abrams, und sein Besitz, und sie nahmen alle Güter der Städte Sodom und gingen weg. Einik, Abrams Diener, der im Kampf war, sah dies und berichtete Abram alles, was die Könige mit den Städten Sodom getan hatten, und daß Lot von ihnen gefangen genommen worden war. — wie gedruckt.]
7 Aber Abram hörte das, und er stand auf mit etwa dreihundert achtzehn Männern, die mit ihm waren, und verfolgte diese Könige in jener Nacht und schlug sie. Sie fielen alle vor Abram und seinen Männern nieder, und niemand blieb übrig außer den vier Königen, die geflohen waren, und jeder ging seinen eigenen Weg.
8 Abram eroberte alle Besitztümer von Sodom, und er eroberte auch Lot und sein Besitz, seine Frauen und seine Kinder und alles, was ihm gehörte, so daß Lot nichts fehlte.
9 Als er von der Schlacht mit diesen Königen zurückkehrte, überquerte er mit seinen Leuten das Tal Siddim, wo die Könige zusammen Krieg führten.
10 Beras, der König von Sodom, und die übrigen Männer, die mit ihm waren, gingen aus den Kalkbrüchen, in die sie gefallen waren, um Abram und seine Männer zu treffen.
11 Und Adonizedek, der König von Jerusalem, der selber Sem war, ging mit seinen Männern aus, um Abram und sein Volk zu treffen, mit Brot und Wein; und sie blieben zusammen im Tal Melech.
12 Und Adonizedek segnete Abram, und Abram gab ihm ein Zehntel von allem, was er von der Beute seiner Feinde gefangen hatte; denn Adonizedek war Priester vor ihm Jahwe.
13 Da kamen alle Könige von Sodom und Gomorra, die dort waren, und ihre Knechte, und baten Abram, daß er ihre Knechte, die er gefangen genommen hatte, zurückkehren und sich alles Besitz nehmen ließ.
14 Aber Abram antwortete den Königen von Sodom und sprach: Jahwe der Himmel und Erde erschuf und meine Seele von allen Bedrängnissen erlöste und mich heute von meinen Feinden errettete und in meine Hand gab, will ich nichts von dir nehmen, damit du dich morgen nicht rühmen und sagen kannst: "Abram ist reich geworden durch unser Gut, das er gerettet hat".
15 Für Jahwe mein Elohim der mir gesagt hat: Du wirst nichts verbrauchen, denn ich segne dich in allen Werken deiner Hände.
16 Jetzt ist alles zu dir gehört, nimm es und geh; wie Jahwe von einem lebenden Seele bis hin zu einem Schuhband oder einem Faden werde ich nicht nehmen, außer den Kosten der Speise derer, die mit mir in den Kampf gingen, und auch den Teilen der Männer, die mit mir gingen, Anar, Aschkol und Mamre, sie und ihre Männer, sowie auch diejenigen, die übrig waren, um das Gepäck zu bewachen, sie sollen ihren Teil von der Beute nehmen.
17 Und die Könige von Sodom gaben Abram nach allem, was er gesagt hatte; und sie drängten ihn, von dem zu nehmen, was er wollte, aber er wollte nicht.
18 Und er schickte die Könige von Sodom und die übrigen ihrer Männer fort, und er gab ihnen Befehle über Lot, und sie gingen zu ihren Stätten.
19 Und Lot, sein Brudersohn, sandte auch mit seinem Gut fort, und er ging mit ihnen; und Lot kehrte zu seinem Hause nach Sodom zurück, und Abram und sein Volk kehrten zu ihrem Haus in die Ebene von Mamre, die in Hebron ist.
20 Zu dieser Zeit Jahwe und er erschien Abram noch einmal in Hebron und sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, denn dein Lohn ist sehr groß vor mir; denn ich werde dich nicht verlassen, bis ich dich vermehren und dich segnen und deine Nachkommenschaft wie die Sterne des Himmels machen kann, die nicht gemessen oder gezählt werden können.
21 Und ich werde all diese Länder, die du mit deinen Augen siehst, deiner Nachkommenschaft geben, und ich werde sie für immer zum Erbe geben. Nur sei stark und fürchte dich nicht, und geh vor mir und sei vollkommen.
22 Im siebzigächtten Jahr des Lebens Abrams starb Reu, der Sohn Pelegs, und alle Tage Reus waren zweihundertunddreißig neun Jahre, und er starb.
23 Und Sarai, die Tochter Harans, Abrams Frau, war noch in jenen Tagen nicht schwanger; sie gebar Abram weder Sohn noch Tochter.
24 Als sie sah, daß sie keine Kinder hatte, nahm sie ihre Dienerin Hagar, die ihr Pharao gegeben hatte, und gab sie ihrem Mann Abram zur Frau.
25 Denn Hagar erfuhr alle Wege Sarai, wie sie sie gelehrt hatte; und sie war in keinem Fall fehlerhaft in ihrem guten Weg.
26 Und Sarai sprach zu Abram: Siehe, hier ist meine Knecht Hagar; geh zu ihr, daß sie auf meinen Knien gebären möge, und daß ich auch Kinder durch sie kriege.
27 Am Ende von zehn Jahren Abrams Wohnsitz im Land Kanaan, das ist das fünfundzwanzigste Jahr seines Lebens, gab Sarai ihm Hagar.
28 Und Abram hörte auf die Stimme seiner Frau Sarai, und nahm seine Sklavin Hagar; und Abram kam zu ihr, und sie schwanger.
29 Als Hagar sah, daß sie schwanger war, freute sie sich sehr, und ihre Geliebte wurde in ihren Augen verachtet; und sie sagte in sich: "Das kann doch besser sein, als ich vorher war". Jahwe als Sarai, meine Mäherin; denn so lange meine Mäherin bei meinem Herrn ist, hat sie nicht schwanger geworden, sondern mich, Jahwe und in so kurzer Zeit durch ihn schwanger geworden ist.
30 Als Sarai sah, daß Hagar von Abram schwanger war, wurde sie eifersüchtig auf ihre Dienerin. Und Sarai sagte in ihrem Inneren: "Das ist sicher nichts anderes, als daß sie besser ist als ich".
31 Und Sarai sprach zu Abram: Mein Unrecht sei auf dich, denn zu der Zeit, da du betest, Jahwe für Kinder, warum hast du nicht für mich gebetet? Jahwe soll ich von dir Nachkommen bekommen?
32 Wenn ich mit Hagar vor dir rede, hasst sie mein Wort, weil sie schwanger ist, und du sagst ihr nichts. Jahwe richte zwischen mir und dir nach dem, was du mir angetan hast.
33 Und Abram sprach zu Sarai: Siehe, deine Dienerin ist in deiner Hand; tue mit ihr, was dir wohl erscheint. Und Sarai bedrängte sie, und Hagar flüchtete von ihr in die Wüste.
34 Ein Engel von Jahwe und er fand sie an der Stelle, wo sie geflohen war, bei einem Brunnen, und sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, denn ich werde deine Nachkommenschaft vermehren, denn du wirst einen Sohn zur Welt bringen und seinen Namen Ismael nennen. Nun kehr zu deiner Herrenin Sarai zurück und geh unter ihre Hände.
35 Und Hagar nannte den Ort dieses Brunnen Beer-Lahai-roi; es ist zwischen Kadesch und der Wüste Bered.
36 Und Hagar kehrte zu jener Zeit in das Haus ihres Herrn zurück, und am Ende der Tage gebar Hagar Abram einen Sohn, und Abram nannte seinen Namen Ismael; und Abram war sechsundachtzig Jahre alt, als er ihn hatte.
Kapitel 17
1 In jenen Tagen, im einundneunzigsten Jahr des Lebens Abrams, kämpften die Kinder Chittim gegen die Kinder Tubals, Jahwe und die Menschen auf der Erde verstreut hatten, gingen die Kinder des Chittim und ließen sich in der Ebene Kanopia nieder, und bauten sich dort Städte und wohnten am Fluss Tibreus.
2 Die Söhne Tubals lebten in Toskana, und ihre Grenzen erreichten den Fluss Tibreus. Die Söhne Tubals bauten eine Stadt in Toskana auf und nannten sie Sabina nach dem Namen Sabina, des Sohnes Tubals, ihres Vaters, und sie wohnten dort bis heute.
3 Zu jener Zeit kämpften die Söhne Chittim gegen die Söhne Tubal, und die Söhne Tubal wurden vor den Söhnen Chittim besiegt. Die Söhne Chittim machten dreihundert und siebzig Männer von den Söhnen Tubal zu Tode.
4 Damals schworen die Söhne Tubals den Söhnen Kittim: Ihr sollt nicht zu uns heiraten, und kein Mann soll seine Tochter zu keinem der Söhne Kittim geben.
5 Denn alle Töchter Tubals waren in jenen Tagen schön; denn es gab damals keine Frauen auf der ganzen Erde, die so schön waren wie die Töchter Tubals.
6 Und alle, die die Schönheit der Frauen liebten, gingen zu den Töchtern Tubals und nahmen sich Frauen von ihnen. Und die Söhne der Männer, Könige und Fürsten, die die Schönheit der Frauen sehr liebten, nahmen sich damals Frauen von den Töchtern Tubals.
7 Nach drei Jahren, nachdem die Tubal-Söhne den Chittim-Söhnen geschworen hatten, ihnen ihre Töchter nicht zur Frau zu geben, gingen etwa zwanzig Männer aus den Chittim-Söhnen, um sich von den Töchtern Tubals zu heiraten, aber sie fanden keine.
8 Denn die Kinder Tubals hielten ihre Eide, sie nicht zu heiraten, und sie wollten ihre Eide nicht brechen.
9 In den Tagen der Ernte gingen die Kinder Tubals in ihre Felder, um ihre Ernte zu ziehen. Die jungen Männer von Chittim versammelten sich und gingen in die Stadt Sabina. Jeder nahm sich eine junge Frau von den Töchtern Tubals und kamen in seine Städte.
10 Und die Kinder Tubals hörten davon, und sie gingen zu ihnen, um zu kämpfen; aber sie konnten sie nicht überwinden, weil der Berg sehr hoch war; und als sie sahen, daß sie nicht überwinden konnten, kehrten sie zurück in ihr Land.
11 Und am Ende des Jahres gingen die Kinder Tubals und nahmen von den Städten, die ihnen nahe waren, ungefähr zehntausend Männer ein, und sie gingen zum Krieg mit den Kindern Chittim.
12 Und die Söhne Tubals gingen zum Krieg mit den Söhnen Kittim, um ihr Land zu vernichten und sie zu bedrängen. Da die Söhne Tubals in diesem Kampf über die Söhne Kittim schlugen, und die Söhne Kittim sahen, daß sie sehr bedrängt waren, und sie hoben die Kinder, die sie von den Töchtern Tubals geboren hatten, auf die Mauer, die er baute, auf, um vor den Augen der Söhne Tubals zu stehen.
13 Und die Kinder des Chittim sagten zu ihnen: Kommt ihr zu Krieg mit euren eigenen Söhnen und Töchtern, und sind wir nicht von damals bis jetzt euer Fleisch und eure Knochen?
14 Als die Kinder Tubals das hörten, hörten sie auf, mit den Kindern Kittim zu kämpfen und gingen fort.
15 Und sie kehrten zu ihren Städten zurück, und die Kinder des Chittim versammelten sich zu jener Zeit und bauten zwei Städte am Meer; die einen nannten sie Purtu und die andere Ariza.
16 Und Abram, der Sohn Terahs, war damals neunundneunzig Jahre alt.
17 Zu dieser Zeit Jahwe er erschien ihm und sprach: Ich werde meinen Bund zwischen mir und dir schließen und deine Nachkommenschaft vermehren. Und dies ist der Bund, den ich zwischen mir und dir schließen werde: Jeder männliche Kind soll beschnitten werden, du und deine Nachkommenschaft nach dir.
18 Wenn er acht Tage alt ist, soll er beschnitten werden, und dieser Bund soll in eurem Fleisch sein als ein ewiger Bund.
19 Und nun sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham, und deine Frau nicht mehr Sarai, sondern Sara.
20 Denn ich will euch beide segnen und eure Nachkommen vermehren, und ihr werdet zu einer großen Nation werden, und aus euch werden Könige hervorgehen.
Kapitel 18
1 Abraham erhob sich und tat all das. Jahwe und er nahm die Männer seines Hauses und die, die mit seinem Geld gekauft wurden, und beschnitt sie, Jahwe hatte ihm befohlen.
2 Es blieb kein Mann übrig, den er nicht beschnitten hatte; und Abraham und sein Sohn Ismael wurden beschnitten im Fleisch ihrer Vorhaut; Ismael war dreizehn Jahre alt, als er im Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde.
3 Am dritten Tag ging Abraham aus seinem Zelt und setzte sich an der Tür, um die Hitze der Sonne zu genießen, während sein Fleisch schmerzte.
4 Jahwe er erschien ihm in der Ebene von Mamre und sandte drei seiner Dienerengel, um ihn zu besuchen. Er saß am Tempeltor. Er hob seine Augen auf und sah drei Männer von weitem kommen. Er stand auf und rannte ihnen entgegen und warf sich vor ihnen nieder und brachte sie in sein Haus.
5 Und er sprach zu ihnen: Wenn ich nun in euren Augen Gnade gefunden habe, so kommt hin und esse ein Stück Brot. Und er ermahnte sie. Sie kehrten hin und er gab ihnen Wasser, und sie wuschen ihre Füße und legte sie unter einen Baum an der Tür des Zeltes.
6 Abraham rannte und nahm ein sanftes und gutes Kalb und schlug es schnell ab und gab es seinem Knecht Eliezer, um es zu kleiden.
7 Da kam Abraham zu Sarah in das Zelt und sprach zu ihr: Bereite schnell drei Mengen feines Mehl vor, mache es und mache Kuchen, um den Topf mit dem Fleisch zu bedecken. So tat sie.
8 Abraham eilte und brachte ihnen Butter und Milch, Rindfleisch und Schaffleisch und legte sie ihnen vor, bevor sie fertig waren, und sie aßen.
9 Als sie fertig waren zu essen, sagte einer von ihnen zu ihm: Ich werde zu dir zurückkehren in dieser Zeit, und Sara, deine Frau, wird einen Sohn haben.
10 Und die Männer gingen nachher und gingen ihren Weg zu den Orten, zu denen sie gesandt worden waren.
11 In jenen Tagen waren alle Leute von Sodom und Gomorra und von allen fünf Städten sehr böse und sündig gegen Jahwe. Sie reizten Jahwe mit ihren Gräueln, und sie wurden schlimmer, wie sie gräulich und verächtlich vor Jahwe alterten, und ihre Bosheit und Verbrechen waren in jenen Tagen groß vor Jahwe.
12 Und sie hatten in ihrem Land ein sehr großes Tal, etwa einen halben Tagentritt entfernt, und darin waren Wasserquellen und viel Gras um das Wasser herum.
13 Viermal im Jahr gingen alle Menschen von Sodom und Gomorra mit ihren Frauen, ihren Kindern und all ihren Besitz dorthin. Sie freuten sich dort mit Trommeln und Tanzen.
14 In der Zeit der Freude standen sie alle auf und nahmen die Frauen ihres Nächsten und einige, die Jungfrauen ihrer Nächsten, und sie genossen sie; jeder sah seine Frau und seine Tochter in den Händen seines Nächsten und sprach kein Wort.
15 So taten sie vom Morgen bis zum Abend. Danach kehrten sie jeder zu seinem Haus und jede Frau zu seinem Zelt zurück. So taten sie viermal im Jahr.
16 Und wenn ein Fremder in ihre Städte kam und Waren brachte, die er gekauft hatte, um dort zu vertreiben, dann versammelten sich die Menschen dieser Städte, Männer, Frauen und Kinder, Jung und Alt, und gingen zu dem Mann und nahmen seine Güter mit Gewalt und gaben jedem etwas, bis es ein Ende für alle Güter des Eigentümers war, die er in das Land gebracht hatte.
17 Und wenn der Besitzer mit ihnen stritten und sagte: Was ist das, was ihr mir getan habt, dann gingen sie zu ihm, einer nach dem anderen, und zeigten ihm das kleine, was er genommen hatte, und verspotteten ihn, und sagten: Ich habe nur das kleine, was du mir gegeben hast, genommen. Und wenn er das von allen hörte, dann stand er auf und ging von ihnen weg in Trauer und Bitterkeit der Seele. Dann standen alle auf und folgten ihm und verdrehen ihn mit großer Schreife und Aufruhr aus der Stadt.
18 Da war ein Mann aus dem Land Elam, der entspannt auf der Straße ging und auf seinem Esel saß, der einen schönen Mantel verschiedener Farben trug, und der Mantel war mit einem Seil auf dem Esel gebunden.
19 Der Mann war auf seinem Weg durch die Straße von Sodom, als die Sonne abgab, und er blieb dort, um in die Nacht zu bleiben, aber niemand ließ ihn in sein Haus kommen. Damals lebte in Sodom ein böser und bösartiger Mann, ein Mann, der Übeltäter war, und dessen Name Hedad war.
20 Und er hob seine Augen auf und sah den Reisenden auf der Straße der Stadt, und er kam zu ihm und sprach: Woher bist du gekommen und wohin gehst du?
21 Der Mann sprach zu ihm: Ich gehe von Hebron nach Elam, wo ich wohne, und als ich die Sonne unterging, ließ mich niemand in sein Haus einladen; du hast Brot und Wasser und auch Stroh und Futter für meinen Esel, und ich habe nichts zu verbrauchen.
22 Und Hedad antwortete und sprach zu ihm: Alles, was du brauchst, werde ich dir geben; aber du sollst nicht die ganze Nacht auf der Straße bleiben.
23 Und Hedad führte ihn in sein Haus; und er zog den Mantel vom Esel mit der Schnur ab und brachte sie in sein Haus. Und er gab dem Esel Stroh und Futter, während der Reisende in Hedads Haus aß und trank; und er blieb dort die Nacht.
24 Und am Morgen stand der Reisende früh auf, um seine Reise fortzusetzen, als Hedad zu ihm sagte, Warte, tröste dein Herz [BREAKS OFF am Fuße von Seite 257 — Der Vers endet auf Seite 258]
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 18 v. 24 von Seite 257:]
mit einem Stück Brot und dann ging, und der Mann tat so. Und er blieb bei ihm, und sie beide
Am Tag aßen und tranken sie zusammen, dann stand der Mann auf, um zu gehen.
25 Und Hedad sprach zu ihm: Siehe, jetzt geht der Tag ab. Du sollst besser die ganze Nacht bleiben, damit dein Herz tröstet. Und er drängte ihn, so daß er die ganze Nacht blieb. Und am zweiten Tag stand er früh auf, um zu gehen; und Hedad drängte ihn, indem er sprach: Tröst dein Herz mit einem Stück Brot und geh; und er blieb und aß bei ihm auch am zweiten Tag.
26 Da stand der Mann auf, um seinen Weg fortzusetzen. Und Hedad sprach zu ihm: Siehe, der Tag geht ab. Bleib bei mir, um dein Herz zu trösten, und aufstehe früh morgens und gehe deinen Weg.
27 Der Mann wollte nicht bleiben, sondern erhob sich und setzte seinen Esel. Als er seinen Esel setzte, sagte die Frau des Hedad zu ihrem Mann: "Siehe, dieser Mann ist seit zwei Tagen bei uns geblieben, und er hat nichts gegessen und getrunken, und jetzt soll er uns verlassen, ohne etwas zu geben?" Hedad sagte zu ihr: "Stille!"
28 Da setzte der Mann seinen Esel auf, um zu gehen, und bat Hedad, ihm das Seil und den Mantel zu geben, um ihn auf den Esel zu binden.
29 Und Hedad sprach zu ihm: Was sagst du? Und er sprach zu ihm: Du, mein Herr, gib mir das Seil und das geprägte Mantel, das du in deinem Hause versteckt hast, um es zu pflegen.
30 Und Hedad antwortete dem Mann und sprach: Dies ist die Deutung deines Traums: Das Seil, das du gesehen hast, bedeutet, daß dein Leben wie ein Seil verlängert wird; und weil du den Mantel von allen Farben gesehen hast, so sollst du einen Weinberg haben, in dem du Bäume aller Früchte pflanzen wirst.
31 Da antwortete der Reisende: "Nicht so, mein Herr! Ich war wach, als ich dir das Seil und einen weiblichen Mantel gab, den du mir aus dem Esel genommen hast, um es mir zu legen". Hedad antwortete und sprach: "Ich habe dir deinen Traum erklärt, und es ist ein guter Traum, und das ist seine Deutung.
32 Nun geben mir die Menschen vier Silberstücke, die mir zur Deutung von Träumen zustehen; und von euch allein brauche ich drei Silberstücke.
33 Da wurde der Mann verärgert über die Worte Hedads und schrie bitter und brachte Hedad zu Serah, dem Richter von Sodom.
34 Und der Mann legte seinen Fall vor den Richter Serak. Und Hedad antwortete: Nicht so ist es, sondern so ist die Sache. Und der Richter sprach zu dem Reisenden: Dieser Mann Hedad spricht dir die Wahrheit, denn er ist in den Städten berühmt für die genaue Auslegung von Träumen.
35 Und der Mann rief beim Wort des Richters und sprach: Nicht so, mein Herr, denn es war an dem Tag, als ich ihm die Schnur und den Mantel gab, der auf dem Esel war, um sie in seinem Haus zu verwahren; sie stritten beide vor dem Richter, der eine sagte: So war die Sache, und der andere erklärte das Gegenteil.
36 Und Hedad sprach zu dem Mann: Gib mir vier Silberstücke, die ich für meine Träume bezahle; ich will nichts überlassen; gib mir die Kosten für die vier Mahlzeiten, die du in meinem Haus gegessen hast.
37 Da sprach der Mann zu Hedad: Ich werde dir doch bezahlen, was ich in deinem Haus gegessen habe; nur gib mir das Seil und den Mantel, den du in deinem Hause versteckt hast.
38 Hedad antwortete vor dem Richter und sprach zu dem Mann: "Habe ich dir nicht gesagt, was dein Traum bedeutet? Die Seile bedeutet, dass deine Tage wie die Seile und der Mantel lang werden, dass du einen Weinberg hast, in dem du alle Arten von Früchten pflanzen wirst.
39 Dies ist die richtige Deutung deines Traums. Gib mir nun die vier Silberstücke, die ich als Entschädigung brauche, denn ich werde dir keine Zuwendung geben.
40 Und der Mann schrie auf die Worte Hedads, und sie stritten beide vor dem Richter; und der Richter befahl seinen Knechten, und sie trieben sie schnell aus dem Haus.
41 Und sie gingen weg, streiten vor dem Richter. Als die Menschen von Sodom das hörten, versammelten sie sich um sie herum und redeten heftig gegen den Fremden und vertreibten ihn schnell aus der Stadt.
42 Und der Mann setzte seinen Weg fort auf seinem Esel, mit Bitterkeit in seiner Seele, weinend und weinend.
43 Und als er auf dem Weg war, weinte er über das, was ihm in der verdorbenen Stadt Sodom zugestoßen war.
Kapitel 19
1 Die Städte Sodom hatten vier Richter für vier Städte, und dies waren ihre Namen: Serak in der Stadt Sodom, Sharkad in Gomorra, Zabnac in Adma und Menon in Zeboyim.
2 Abrahams Diener Eliezer gab ihnen unterschiedliche Namen, und er wandelte Serak in Shakra, Sharkad in Shakrura, Zebnac in Kezobim und Menon in Matzlodin um.
3 Auf Wunsch ihrer vier Richter legten die Menschen von Sodom und Gomorra Betten auf den Straßen der Städte auf und wenn ein Mann zu diesen Orten kam, greifen sie ihn und bringen ihn zu einem ihrer Betten und zwangen ihn, in ihnen zu liegen.
4 Als er sich hinlegte, standen drei Männer an seinem Kopf und drei an seinen Füßen und messen ihn an der Länge des Betts; wenn der Mann kleiner war als das Bett, streckten ihn diese sechs Männer an jedem Ende, und wenn er sie anrief, antworteten sie ihm nicht.
5 Wenn er länger war als das Bett, zog man die beiden Seiten des Bettes an jedem Ende zusammen, bis der Mann die Toten des Todes erreichte.
6 Und wenn er weiter zu ihnen rufen würde, würden sie ihm antworten und sagen: So wird es mit einem Mann geschehen, der in unser Land kommt.
7 Als die Menschen in den Städten Sodoms alles davon hörten, was sie taten, hielten sie sich davon ab, dorthin zu kommen.
8 Und wenn ein Armer in ihr Land kam, gaben sie ihm Silber und Gold und ließen in der ganzen Stadt eine Verkündigung her, daß ihm kein Stück Brot zu essen gegeben werde. Wenn der Fremde dort einige Tage blieb und von Hunger starb, weil er kein Stück Brot bekommen konnte, dann kamen alle Menschen der Stadt zu seinem Tod und nahmen ihr Silber und ihr Gold, das sie ihm gegeben hatten.
9 Diejenigen, die das Silber oder das Gold, das sie ihm gegeben hatten, erkennen konnten, nahmen es zurück, und als er starb, trennten sie ihm auch seine Kleider aus und kämpften um sie herum. Wer seinen Nächsten übertrug, nahm sie.
10 Und sie trugen ihn und begraben ihn unter den Sträuchern in der Wüste. So taten sie jeden Tag, der zu ihnen kam und in ihrem Land starb.
11 Und im Laufe der Zeit sandte Sara Elieser nach Sodom, um Lot zu sehen und nach seinem Wohlstand zu fragen.
12 Elieser ging nach Sodom, und er traf einen Mann aus Sodom, der mit einem Fremden kämpfte. Der Mann aus Sodom zog dem armen Mann alle Kleider aus und ging weg.
13 Und dieser arme Mann rief zu Eliezer und bat ihn um Barmherzigkeit wegen dessen, was der Mann von Sodom ihm getan hatte.
14 Und er sprach zu ihm: Warum tutst du so mit dem Armen, der in dein Land gekommen ist?
15 Der Mann von Sodom antwortete Elieser und sprach: Ist dieser Mann dein Bruder oder haben die Menschen von Sodom dich heute zum Richter gemacht, daß du über diesen Mann redest?
16 Eliezer streitete mit dem Mann von Sodom wegen des Armen, und als Eliezer näherte, um die Kleider des Armen von dem Mann von Sodom zurückzuholen, eilte er und schlug einen Stein auf die Stirn.
17 Und das Blut floss aus der Stirn des Eliezer, und der Mann hielt sich, als er das Blut sah, an Eliezer und sprach: Gib mir mein Lohn, daß ich dich von diesem schlechten Blut befreit habe, das in deiner Stirn war; denn so ist die Gewohnheit und das Gesetz in unserem Land.
18 Elieser aber sprach zu ihm: Du hast mich verletzt und verlangst von mir, daß ich dir deinen Lohn gebe? Elieser wollte den Worten des Sodomer nicht zuhören.
19 Und der Mann nahm Eliezer und brachte ihn zu Sachra, dem Richter von Sodom, zum Gericht.
20 Der Mann sprach zu dem Richter und sprach: Mein Herr, so hat dieser Mann getan; denn ich habe ihn mit einem Stein geschlagen, und das Blut floss aus seiner Stirn, und er will mir meinen Lohn nicht geben.
21 Und der Richter sprach zu Eliezer: Dieser Mann spricht dir wahrhaftig; gib ihm sein Lohn; denn so ist es in unserem Land. Als Eliezer die Worte des Richters hörte, hob er einen Stein und schlug den Richter; und der Stein schlug auf seine Stirn, und das Blut floss aus der Stirn des Richters. Und Eliezer sprach: Wenn es so ist in eurem Land, dann gib diesem Mann, was ich ihm geben sollte; denn dies ist eure Entscheidung, und ihr habt es geboten.
22 Da ließ Eliezer den Mann von Sodom mit dem Richter zurück und ging fort.
23 Als die Könige von Elam mit den Königen von Sodom Krieg führten, nahmen die Könige von Elam alle Besitztümer von Sodom und nahmen Lot mit seinem Besitz in Gefangenschaft. Und als Abraham davon erfahren wurde, daß er ging und mit den Königen von Elam Krieg führte, erhob er von ihnen alle Besitztümer von Lot und das Besitztümer von Sodom.
24 In jenen Tagen gebar Lots Frau eine Tochter. Er nannte sie Paltith und sprach: Jahwe und er rettete ihn und sein ganzes Haus vor den Königen von Elam. Als Paltith, die Tochter Lots, wuchs, nahm sie einer der Männer von Sodom zur Frau.
25 Und ein Armer kam in die Stadt, um einen Unterhalt zu suchen; und er blieb einige Tage in der Stadt. Und alle Leute von Sodom ließen eine Verkündigung über ihre Gewohnheit herstellen, daß man diesem Mann kein Stück Brot zu essen gebe, bis er tot auf die Erde fiel; und sie taten dies.
26 Und Paltith, die Tochter Lots, sah diesen Mann auf den Straßen liegen, hungrig und niemand wollte ihm etwas geben, um ihn am Leben zu erhalten; er war fast am Sterben.
27 Und ihre Seele war voller Mitleid wegen des Mannes, und sie versorgte ihn heimlich mit Brot für viele Tage, und die Seele dieses Mannes lebte.
28 Denn wenn sie Wasser holen ging, legte sie das Brot in den Wasserkrug; und wenn sie an den Ort kam, wo der Arme war, nahm sie das Brot aus dem Krug und gab ihm zu essen; und so war sie viele Tage.
29 Und alle Bewohner von Sodom und Gomorra fragten sich, wie dieser Mann so viele Tage hungrig standhalten konnte.
30 Und sie sprachen zu sich: Das kann nur sein, weil er isst und trinkt; denn niemand kann so viele Tage hungrig sein oder leben wie dieser, ohne daß sein Gesicht sich verändert hat. Drei Männer versteckten sich in einer Stelle, wo der Arme stand, um zu wissen, wer ihm Brot brachte, um zu essen.
31 Und Paltith, die Tochter Lots, ging an jenem Tage, um Wasser zu holen; und sie legte Brot in ihren Wasserkrug; und sie ging, um Wasser an dem Ort des Armen zu schöpfen, und nahm das Brot aus dem Krug und gab es dem Armen, und er aß es.
32 Als die drei Männer sahen, was Paltith dem Armen getan hatte, sagten sie zu ihr: "Du hast ihn unterstützt, und deshalb ist er nicht verhungert, noch ist sein Aussehen verändert, noch ist er wie die anderen gestorben".
33 Und die drei Männer gingen aus dem Ort, wo sie sich versteckt hatten, und nahmen den Paltith und das Brot, das im Arm des Armen war.
34 Sie nahmen Paltith und brachten sie vor ihre Richter, und sie sprachen zu ihnen: So hat sie getan, und sie ist es, die lieferte [der Satz setzt sich auf S. 260 fort] KAPITEL 20 — Überschrift am Fuß der Seite
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 19 v. 34 von Seite 259:]
Der arme Mann mit Brot, deshalb starb er nicht all diese Zeit.
Die Strafe, die diese Frau verdient hat, weil sie gegen unser Gesetz gegangen ist.
35 Und die Menschen von Sodom und Gomorra versammelten sich und setzten Feuer auf der Straße der Stadt, und sie nahmen die Frau und warfen sie in das Feuer, und sie wurde zu Asche verbrannt.
36 In der Stadt Admah gab es eine Frau, mit der sie das Gleiche taten.
37 Denn ein Reisender kam in die Stadt Adma, um dort die ganze Nacht zu übernachten, und wollte am Morgen nach Hause zurückkehren. Er setzte sich gegenüber der Tür des Hauses des Vaters der jungen Frau, um dort zu bleiben, als die Sonne unterging, als er dort ankam. Die junge Frau sah ihn bei der Tür des Hauses sitzen.
38 Da fragte er sie um Wasser. Sie fragte ihn: "Wer bist du?" Er antwortete: "Ich war heute auf dem Weg und kam hierher, als die Sonne unterging. Ich werde hier die ganze Nacht bleiben und morgens früh aufstehen und meinen Weg fortsetzen".
39 Und die junge Frau ging ins Haus und holte dem Mann Brot und Wasser, damit er essen und trinken konnte.
40 Die Leute von Adma erfuhren das, und sie versammelten die junge Frau und brachten sie vor die Richter, um sie wegen dieser Tat zu richten.
41 Und der Richter sprach: Diese Frau soll zum Tode verurteilt werden, weil sie gegen unser Gesetz verstoßen hat; darum ist dies der Urteil über sie.
42 Die Leute dieser Städte versammelten sich und brachten die junge Frau heraus und salbten sie mit Honig von Kopf bis Fuß, wie der Richter befohlen hatte, und legten sie vor einen Schwarm Bienen, die damals in ihren Nieren waren, und die Bienen flogen auf sie und stechen sie, so dass ihr ganzer Körper geschwollen war.
43 Die junge Frau schrie wegen der Bienen, aber niemand bemerkte sie oder erbarmte sich über sie, und ihr Schrei stieg bis zum Himmel.
44 Und Jahwe war darüber und über alle Werke der Städte Sodoms erzürnt, denn sie hatten Überfluss an Nahrung und hatten Ruhe untereinander und wollten doch die Armen und Bedürftigen nicht erhalten. In jenen Tagen wurden ihre bösen Taten und Sünden groß vor Jahwe.
45 Jahwe er sandte zwei der Engel, die zu Abrahams Haus gekommen waren, um Sodom und seine Städte zu vernichten.
46 Und die Engel standen auf von der Tür des Zeltes Abrahams, nachdem sie gegessen und getrunken hatten, und kamen an Sodom am Abend; und Lot saß am Tor von Sodom. Und als er sie sah, stand er auf, ihnen zu begegnen, und warf sich nieder.
47 Und er nahm sie auf und führte sie in sein Haus und gab ihnen Essen, und sie blieben in seinem Haus die ganze Nacht.
48 Und die Engel sprachen zu Lot: Stehe auf, ziehe dich von hier aus, du und alles, was dir gehört, damit du nicht zugrunde gehen wirst mit der Unrechtmäßigkeit dieser Stadt; Jahwe wir werden diesen Ort zerstören.
49 Da hielten die Engel die Hand Lots und seine Frau und seine Kinder und alles, was ihm gehörte, und brachten ihn hinaus und stellten ihn außerhalb der Städte.
50 Und sie sprachen zu Lot: "Flieh um dein Leben!" Er floh und alles, was ihm gehörte.
51 Da ließ Jahwe auf Sodom und auf Gomorra und auf alle diese Städte Schwefel und Feuer von Jahwe aus dem Himmel regnen.
52 Und er zerstörte diese Städte, die ganze Ebene und alle Bewohner der Städte und das, was auf dem Boden wuchs. Und Ado, die Frau Lots, blickte zurück, um die Zerstörung der Städte zu sehen, denn sie hatte Mitleid mit ihren Töchtern, die in Sodom blieben, weil sie nicht mit ihr gingen.
53 Und als sie zurückblickte, wurde sie zu einer Salzsäule, und sie ist noch an diesem Ort bis heute.
54 Die Rinder, die an jenem Ort standen, leckten täglich das Salz bis zu den Fußseiten, und am Morgen brach es wieder hervor, und sie leckten es bis heute wieder.
55 Lot und seine beiden Töchter, die bei ihm blieben, flüchteten und flüchteten in die Höhle Adullam und blieben dort einige Zeit.
56 Und Abraham stand früh morgens auf, um zu sehen, was mit den Städten Sodom geschehen war; und er sah, und sah den Rauch der Städte aufsteigen wie den Rauch aus einem Ofen.
57 Lot und seine beiden Töchter blieben in der Höhle und ließen ihren Vater Wein trinken und legten sich mit ihm zusammen, denn sie sagten: "Kein Mensch auf der Erde kann nach ihnen Nachkommen hervorbringen", denn sie dachten, die ganze Erde sei zerstört worden.
58 Sie beide schwangen mit ihrem Vater und ließen Söhne geboren. Der Erstgeborene nannte ihren Sohn Moab. "Ich habe ihn bei meinem Vater geschwungen", sagte er. "Er ist der Vater der Moabiter bis heute".
59 Und die jüngere nannte ihren Sohn Benami. Er ist der Vater der Kinder Ammon bis heute.
60 Danach zog Lot und seine beiden Töchter von dort weg und wohnte mit seinen beiden Töchtern und ihren Söhnen jenseits des Jordan. Die Söhne Lot wuchsen auf und gingen und nahmen sich Frauen aus dem Land Kanaan an. Sie schufen Kinder und wurden fruchtbar und vermehrten sich.
Kapitel 20
1 Zu jener Zeit zog Abraham von der Ebene von Mamre auf und ging in das Land der Philister und wohnte in Gerar. Im fünfundzwanzigsten Jahr des Lebens Abrahams im Land Kanaan, im hundertten Jahr seines Lebens, kam er nach Gerar im Land der Philister.
2 Und als sie in das Land kamen, sprach er zu seiner Frau Sara: Sag, du bist meine Schwester, zu jedem, der dich fragt, damit wir dem Bösen der Bewohner des Landes entkommen.
3 Als Abraham im Lande der Philister wohnte, sahen die Knechte von Abimelech, dem König der Philister, daß Sara sehr schön war, und sie fragten Abraham nach ihr. Er sagte: "Sie ist meine Schwester".
4 Und die Knechte von Abimelech kamen zu Abimelech und sprachen: Ein Mann aus dem Lande Kanaan ist gekommen, um im Lande zu wohnen, und er hat eine sehr schöne Schwester.
5 Da Abimelech die Worte seiner Knechte hörte, die Sara zu ihm lobten, sandte Abimelech seine Knechte, und sie brachten Sara zum König.
6 Und Sara kam in das Haus Abimelechs; und der König sah, daß Sara schön war, und sie war ihm sehr wohlgefallen.
7 Und er kam zu ihr und sprach zu ihr: Was ist mit dir der Mann, mit dem du zu unserem Land gekommen bist? Und Sara antwortete und sprach: Er ist mein Bruder, und wir sind aus dem Land Kanaan gekommen, um dort zu wohnen, wo wir uns ein Ort finden könnten.
8 Und Abimelech sprach zu Sara: Siehe, mein Land ist vor dir; setze deinen Bruder in den Teil dieses Landes, den du möchtest, und wir sollen ihn erhaben und über alle Menschen des Landes erheben, da er dein Bruder ist.
9 Und Abimelech sandte zu Abraham, und Abraham kam zu Abimelech.
10 Und Abimelech sprach zu Abraham: Siehe, ich habe geboten, daß du dich ehren sollst, wie du willst, wegen deiner Schwester Sara.
11 Und Abraham ging von dem König hinaus, und das Geschenk des Königs folgte ihm.
12 Und als es abends war, bevor die Leute ruhten, saß der König auf seinem Thron, und ein tiefer Schlaf fiel auf ihn, und er legte sich auf den Thron und schlief bis zum Morgen.
13 Er träumte, dass ein Engel von Jahwe und der Engel stand über Abimelech und wollte ihn mit dem Schwert töten. Aber der König war in seinem Traum erschrocken und sprach zu dem Engel: Was habe ich gegen dich gesündigt, daß du mich mit deinem Schwert töten willst?
14 Und der Engel antwortete und sprach zu Abimelech: Siehe, du stirbst wegen der Frau, die du letzte Nacht zu dir nach Hause gebracht hast; denn sie ist eine verheiratete Frau, die Frau Abrahams, die zu dir nach Hause gekommen ist. So gib nun dem Mann seine Frau zurück, denn sie ist seine Frau. Wenn du sie nicht zurückbringst, dann sollst du wissen, daß du sicher sterben wirst, du und alles, was dir gehört.
15 Und es gab in jener Nacht einen großen Ruf im Lande der Philister; und die Bewohner des Landes sahen die Gestalt eines Mannes, der mit einem geschlossenen Schwert in seiner Hand stand; und er schlug die Bewohner des Landes mit dem Schwert, ja, er schlug sie weiter.
16 Und der Engel von Jahwe und schlug in dieser Nacht das ganze Philisterland; und es gab eine große Verwirrung in dieser Nacht und am nächsten Morgen.
17 Jeder Mutterleib war geschlossen, und alle ihre Ausgänge, und die Hand von Jahwe und es war ihnen wegen Sara, der Frau Abrahams, die Abimelech genommen hatte.
18 Und Abimelech erhob sich am Morgen mit Furcht und Verwirrung und mit großer Furcht; und er sandte und rief seine Knechte und erzählte ihnen seinen Traum; und das Volk fürchtete sich sehr.
19 Ein Mann, der unter den Dienern des Königs stand, antwortete dem König und sprach: Herr König, bringe diese Frau zurück zu ihrem Mann, denn er ist ihr Mann; denn so geschah es mit dem König von Ägypten, als dieser Mann nach Ägypten kam.
20 Und er sprach über seine Frau: Sie ist meine Schwester; denn so handelt er, wenn er im Land des Fremden wohnt.
21 Pharao schickte und nahm diese Frau zur Frau. Jahwe und ihn mit schweren Schäden heimgesucht, bis er sie zu ihrem Mann zurückgab.
22 Und nun, Herr König, erfahren Sie, was gestern Nacht mit dem ganzen Land geschehen ist; denn es gab eine sehr große Schmerz und große Schmerz und Trauer, und wir wissen, daß es wegen der Frau war, die Sie genommen haben.
23 Und nun gib diese Frau nun zurück zu ihrem Mann, daß es nicht mit uns geschieht, wie es mit Pharao, dem König von Ägypten, und seinen Dienern geschehen hat, und daß wir nicht sterben. Und Abimelech eilte und ließ Sara rufen, und sie kam vor ihn; und er ließ Abraham rufen, und er kam vor ihn.
24 Und Abimelech sprach zu ihnen: Was ist das, was ihr tut, indem ihr sagt: Ihr seid Bruder und Schwester, und ich habe diese Frau zur Frau genommen?
25 Da sprach Abraham: Weil ich dachte, daß ich wegen meiner Frau sterben werde, so nahm Abimelech Schafe und Rinder und Knechte und Knechte und tausend Silberstücke und gab sie Abraham und gab ihm Sara zurück.
26 Und Abimelech sprach zu Abraham: Siehe, das ganze Land ist vor dir; wohin du dich entscheidest, wohn darin.
27 Und Abraham und seine Frau Sara gingen von der Gegenwart des Königs mit Ehre und Ehrfurcht hinaus und wohnten im Land, nämlich in Gerar.
28 Alle Bewohner des Landes der Philister und die Knechte des Königs waren noch im Schmerz wegen der Plage, die der Engel ihnen die ganze Nacht wegen Sara zugefügt hatte.
29 Und Abimelech sandte zu Abraham und sprach: Betet nun für deine Knechte, Jahwe ihre Elohim, damit er diese [Satz weiter auf S. 262] CHAPTER 21, vv. 1–29
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 20 Vers 29 von Seite 261:]
die Sterblichkeit unter uns.
30 Und Abraham betete um Abimelech und seine Untertanen. Jahwe und er hörte das Gebet Abrahams und heilte Abimelech und alle seine Untertanen.
Kapitel 21
1 Zu jener Zeit, nach einem Jahr und vier Monaten, als Abraham im Lande der Philister in Gerar wohnte, Jahwe sie besuchte Sarah und Jahwe und er erinnerte sich an sie, und sie schwanger und gebar Abraham einen Sohn.
2 Abraham nannte den Sohn, den Sara ihm geborgen hatte, Isaak.
3 Abraham beschnitt seinen Sohn Isaak, als er acht Tage alt war. Jahwe er hatte Abraham befohlen, seine Nachkommen nach ihm zu behandeln. Abraham war hundert Jahre alt und Sara neunzig Jahre alt, als sie Isaak zur Welt brachten.
4 Und das Kind wuchs und wurde geschwängt; und Abraham machte ein großes Fest am Tag, an dem Isaak geschwängt wurde.
5 Und Sem und Eber und das ganze große Volk des Landes, und Abimelech, der König der Philister, und seine Knechte, und Fichol, der Hauptmann seines Heeres, kamen, um zu essen und zu trinken und sich zu freuen am Fest, das Abraham gemacht hatte am Tag, da sein Sohn Isaak entwöhnt wurde.
6 Auch Tera, der Vater Abrahams, und Nahor, sein Bruder, kamen aus Haran, sie und alle, die ihnen gehörten, denn sie freuten sich sehr, als sie hörten, daß Sarah einen Sohn geboren hatte.
7 Sie kamen zu Abraham und aßen und tranken am Fest, das Abraham an dem Tag gemacht hatte, an dem Isaak geschwängt wurde.
8 Terach und Nahor freuten sich mit Abraham, und sie blieben viele Tage bei ihm im Land der Philister.
9 Zu jener Zeit starb Serug, der Sohn Reus, im ersten Jahr nach der Geburt Isaaks, des Sohnes Abrahams.
10 Und alle Tage Serugs waren zweihundertunddreißig neun Jahre, und er starb.
11 Und Ismael, der Sohn Abrahams, wuchs in jenen Tagen auf. Er war vierzehn Jahre alt, als Sara Isaak Abraham zur Welt brachte.
12 Und Jahwe war mit Ismael, dem Sohn Abrahams, und er wuchs heran, und er lernte, den Bogen zu gebrauchen, und wurde ein Bogenschütze.
13 Als Isaak fünf Jahre alt war, saß er mit Ismael an der Tente.
14 Da kam Ismael zu Isaak und setzte sich gegenüber ihm. Und er nahm den Bogen und zog ihn und legte den Pfeil darin und wollte Isaak töten.
15 Als Sara sah, was Ismael mit ihrem Sohn Isaak tun wollte, traute sie sehr wegen ihres Sohnes. Sie schickte Abraham und sagte zu ihm: "Rück diese Sklavin und ihren Sohn hinaus, denn ihr Sohn wird nicht mit meinem Sohn den Erben erben, denn so wollte er ihm heute tun".
16 Und Abraham hörte Sara's Stimme, und er stand früh morgens auf, und nahm zwölf Brot und eine Flasche Wasser, die er Hagar gegeben hatte, und sandte sie mit ihrem Sohn fort; und Hagar ging mit ihrem Sohn in die Wüste. Und sie wohnten in der Wüste Paran mit den Bewohnern der Wüste. Ismael war ein Bogenschläger, und er wohnte lange in der Wüste.
17 Nachher zog er und seine Mutter ins Land Ägypten und wohnten dort. Hagar nahm ihrem Sohn eine Frau aus Ägypten, und ihr Name war Meriba.
18 Und die Frau Ismaels schwanger wurde und gebar vier Söhne und zwei Töchter. Und Ismael ging mit seiner Mutter und seiner Frau und seinen Kindern und kehrte zurück in die Wüste.
19 Sie bauten sich Zelte in der Wüste, wo sie lebten, und sie fuhren weiter und ruhten dann monatlich und jährlich.
20 Und Jahwe gab Ismael Herden und Rinder und Zelte wegen Abraham, seines Vaters, und der Mann nahm an Vieh zu.
21 Ismael lebte in Wüsten und Zelte, reiste und ruhte lange, und er sah nicht das Angesicht seines Vaters.
22 Nach einer Weile sagte Abraham zu seiner Frau Sara: "Ich will meinen Sohn Ismael sehen gehen, denn ich will ihn sehen, denn ich habe ihn schon lange nicht gesehen".
23 Abraham fuhr auf einem seiner Kamele in die Wüste, um seinen Sohn Ismael zu suchen, denn er hörte, daß er mit allem, was ihm gehörte, in einem Zelt in der Wüste wohnte.
24 Abraham ging in die Wüste und kam um die Mittagszeit zum Zelt Ismaels. Er fragte nach Ismaels Namen. Da fand er Ismaels Frau mit ihren Kindern im Zelt sitzen, aber ihr Mann Ismaels und seine Mutter waren nicht bei ihnen.
25 Abraham fragte die Frau Ismaels: "Wo ist Ismael hingegangen?" Sie antwortete: "Er ist aufs Feld gegangen, um zu jagen". Abraham war noch auf dem Kamel, denn er wollte nicht auf den Boden fallen, wie er seiner Frau Sara geschworen hatte, dass er nicht vom Kamel herabkommen würde.
26 Da sprach Abraham zu der Frau Ismaels: "Meine Tochter, gib mir etwas Wasser zu trinken, denn ich bin müde von der Reise.
27 Da antwortete die Frau Ismaels und sprach zu Abraham: Wir haben weder Wasser noch Brot. Sie setzte sich im Zelt und sah Abraham nicht und fragte ihn nicht, wer er sei.
28 Aber sie schlug ihre Kinder im Zelt und verfluchte sie, und sie verfluchte auch ihren Mann Ismael und schmähte ihn. Abraham hörte die Worte der Frau Ismaels zu ihren Kindern, und er war sehr wütend und widerlich.
29 Abraham rief der Frau, zu ihm aus dem Zelt herauszukommen, und die Frau kam und stand Abraham gegenüber, denn Abraham saß noch auf dem Kamel. KAPITEL 22, VV. 1–8 (bricht mitten im Satz ab)
30 Und Abraham sprach zu Ismaels Frau: Wenn dein Mann Ismael heimkehrt, dann sag ihm diese Worte:
31 Ein sehr alter Mann aus dem Lande der Philister kam hierher, um dich zu suchen, und so war sein Aussehen und seine Gestalt. Ich fragte ihn nicht, wer er war, und als er sah, dass du nicht hier warst, sprach er zu mir und sagte: Wenn Ismael, dein Mann, zurückkehrt, sag ihm, so hat dieser Mann gesagt: Wenn du nach Hause kommst, nimm diesen Nagel des Zeltes weg, den du hier gestellt hast, und lege einen anderen Nagel an seiner Stelle.
32 Abraham beendete seine Anweisungen an die Frau und drehte sich um und fuhr auf dem Kamel nach Hause.
33 Da kam Ismael mit seiner Mutter von der Jagd zurück und kehrte in das Zelt zurück. Seine Frau sprach ihm diese Worte:
34 Und ein sehr alter Mann aus dem Lande der Philister kam, um dich zu suchen, und so war sein Aussehen und seine Gestalt; und ich fragte ihn nicht, wer er war, und als ich sah, daß du nicht zu Hause warst, sprach er zu mir: Wenn dein Mann nach Hause kommt, so sag ihm: So spricht der alte Mann: Zieh den Nagel des Zeltes weg, den du hier gelegt hast, und lege einen anderen Nagel an seiner Stelle.
35 Und Ismael hörte die Worte seiner Frau, und er wußte, daß es sein Vater war, und daß seine Frau ihn nicht ehrte.
36 Und Ismael verstand die Worte seines Vaters, die er zu seiner Frau geredet hatte, und Ismael hörte der Stimme seines Vaters; und er warf sie weg, und sie ging fort.
37 Nachher ging Ismael ins Land Kanaan und nahm eine andere Frau und brachte sie zu seinem Zelt, wo er damals wohnte.
38 Nach drei Jahren sagte Abraham: "Ich will meinen Sohn Ismael wiedersehen, denn ich habe ihn schon lange nicht gesehen".
39 Er ritt auf seinem Kamel und ging in die Wüste. Um die Mittagszeit erreichte er das Zelt Ismaels.
40 Und er fragte nach Ismael. Und seine Frau kam aus dem Zelt und sprach: Mein Herr ist nicht hier; denn er ist gegangen, um auf den Feldern zu jagen und die Kamele zu füttern. Und die Frau sprach zu Abraham: Kehre mein Herr in das Zelt hinein und iss ein Stück Brot; denn deine Seele wird sich durch die Reise müde machen.
41 Und Abraham sprach zu ihr: Ich werde nicht aufhören, denn ich bin eilig, um meinen Weg fortzufahren; aber gib mir etwas Wasser zu trinken, denn ich bin durstig. Und die Frau eilte und rannte in das Zelt hinein und brachte Wasser und Brot zu Abraham, und sie legte es ihm vor, und sie drängte ihn zu essen; und er aß und trank, und sein Herz tröstete sich und segnete seinen Sohn Ismael.
42 Er beendete seine Mahlzeit und segnete Jahwe, und er sprach zu Ismaels Frau: Wenn Ismael nach Hause kommt, sage ihm diese Worte,
43 Da kam ein sehr alter Mann aus dem Land der Philister hierher und fragte nach dir, und du warst nicht hier. Ich brachte ihm Brot und Wasser, und er aß und trank, und sein Herz tröstete sich.
44 Und er redete mir diese Worte: Wenn Ismael, dein Mann, nach Hause kommt, dann sag zu ihm: Der Nagel des Zeltes, den du hast, ist sehr gut; ziehe ihn nicht vom Zelt weg.
45 Als Abraham die Frau befohlen hatte, fuhr er zu Hause in das Land der Philister. Als Ismael zu seinem Zelt kam, ging seine Frau ihm entgegen mit Freude und einem fröhlichen Herzen.
46 Und sie sprach zu ihm: Ein alter Mann kam hierher aus dem Lande der Philister und so sah er aus und fragte nach dir, und du warst nicht hier. Da brachte ich Brot und Wasser heraus, und er aß und trank und sein Herz tröstete.
47 Und er redete mir diese Worte: Wenn Ismael, dein Mann, nach Hause kommt, dann sag zu ihm: Der Nagel des Zeltes, den du hast, ist sehr gut; ziehe ihn nicht vom Zelt weg.
48 Und Ismael wußte, daß es sein Vater war, und daß seine Frau ihn ehrte, Jahwe gesegnet ist Ismael.
Kapitel 22
1 Dann stand Ismael auf und nahm seine Frau und seine Kinder und sein Vieh und alles, was ihm gehörte, und zog von dort fort und ging zu seinem Vater in das Land der Philister.
2 Abraham berichtete seinem Sohn Ismael, wie die erste Frau, die Ismael geheiratet hatte, mit ihm verwickelt wurde.
3 Ismael und seine Söhne wohnten bei Abraham viele Tage in diesem Land, und Abraham wohnte lange im Land der Philister.
4 Und die Tage verbreiteten sich und kamen zu sechsundzwanzig Jahren; und Abraham zog sich mit seinen Knechten und seinem ganzen Besitz aus dem Lande der Philister und zog sich weit weg, und kamen nahe nach Hebron und blieben dort. Abrahams Knechte gruben Wasserbrunnen, und Abraham und sein ganzes Besitz lebten am Wasser. Die Knechte des Philisterkönigs Abimelech hörten, daß Abrahams Knechte Brunnen an den Grenzen des Landes gegraben hatten.
5 Und sie kamen und streiteten mit den Knechten Abrahams und beraubten ihnen den großen Brunnen, den sie gegraben hatten.
6 Und Abimelech, der König der Philister, erfuhr von dieser Sache; und er kam zu Abraham mit Phicol, dem Obersten seiner Heerscharen, und mit seinen zwanzig Männern; und Abimelech sprach zu Abraham über seine Knechte; und Abraham tadelte Abimelech über den Brunnen, den seine Knechte ihm beraubt hatten.
7 Und Abimelech sprach zu Abraham: Jahwe ich habe noch nicht gehört, was meine Knechte ihren Knechten getan haben, bis heute.
8 Und Abraham nahm sieben weibliche Lämmer und gab sie Abimelech und sprach: Nimm diese, bitte, aus meinen Händen, damit es [der Satz setzt sich auf S. 264 fort]
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 22 Vers 8 von Seite 263:]
Das könnte für mich ein Zeugnis sein, dass ich diesen Brunnen gegraben habe.
9 Und Abimelech nahm die sieben Schafe, die Abraham ihm gegeben hatte; denn er hatte ihm auch Vieh und Vieh in Fülle gegeben; und Abimelech schwor Abraham über den Brunnen; darum nannte er diesen Brunnen Beer-Sheba, denn da schworen beide über ihn.
10 Und sie schlossen beide einen Bund in Beer-Sheba. Und Abimelech stieg auf, und Fichol, der Oberst seines Heeres, und alle seine Männer, und sie kehrten zurück ins Land der Philister. Und Abraham und alles, was ihm gehörte, wohnten in Beer-Sheba, und er blieb lange in diesem Land.
11 Abraham pflanzte einen großen Garten in Beer-Schaba, und er machte ihm vier Toren, die auf die vier Ecken der Erde gerichtet waren; er pflanzte darin einen Weinberg, so daß, wenn ein Reisender zu Abraham kam, er in jedes Tor, das in seiner Straße war, ging und dort blieb und aß und trank und sich satt und ging fort.
12 Denn das Haus Abrahams war immer offen für die Söhne der Menschen, die vorbeigingen und zurückkehrten, die täglich zu Abrahams Haus kamen, um zu essen und zu trinken.
13 Wer hungrig war und zu Abrahams Haus kam, dem gab Abraham Brot, daß er essen und trinken und satt werden konnte; und wer nackt zu seinem Haus kam, dem bekleidete er Kleidung, wie er wollte, und gab ihm Silber und Gold, und machte ihm bekannt, Jahwe er erschuf ihn auf Erden, und dies tat Abraham während seines ganzen Lebens.
14 Abraham und seine Kinder und alles, was ihm gehörte, wohnten in Beer-Sheba. Und er legte sein Zelt bis nach Hebron.
15 Und Abrahams Bruder Nahor und sein Vater und alles, was ihnen gehörte, wohnten in Haran; denn sie kamen nicht mit Abraham ins Land Kanaan.
16 Und es wurden Söhne nach Nahor geboren, den Milka, die Tochter Harans, die Schwester von Sara, Abrahams Frau, geboren hatte.
17 Dies sind die Namen derer, die ihm geboren wurden: Uz, Buz, Kemuel, Kesed, Chazo, Pildasch, Tidlaf und Betuel, acht Söhne. Das sind die Söhne Milchas, die sie zu Nahor, dem Bruder Abrahams, geboren hat.
18 Nahor hatte eine Nebenfrau, die sich Reuma nannte. Auch sie gebar Zebach, Gachasch, Tachasch und Maacha. Sie waren vier Söhne.
19 Die Söhne, die Nachor geboren wurde, waren zwölf Söhne neben seinen Töchtern, und sie hatten auch Söhne, die ihnen in Haran geboren wurden.
20 Und die Söhne Uzes, des ersten Kindes Nahors, waren Abi, Cheref, Gadin, Melus und ihre Schwester Debora.
21 Und die Söhne von Buz waren Berachel, Naamat, Sheva und Madonu.
22 Und die Söhne Kemuels waren Aram und Rekob.
23 Und die Söhne des Kesed waren Anamlech, Meshai, Benon und Ifi; und die Söhne des Hasso waren Pildasch, Mechi und Ofer.
24 Und die Söhne Pildasches waren: Arud, Chamum, Mered und Moloch.
25 Und die Söhne Tidlafs waren Muschan, Kuschan und Mutzi.
26 Und die Söhne Betuels waren Sekar, Laban und ihre Schwester Rebekka.
27 Das sind die Familien der Kinder Nahors, die ihnen in Haran geboren wurden. Aram, der Sohn Kemuels, und sein Bruder Rekob, gingen von Haran fort und fanden im Land am Fluss Euphrat ein Tal.
28 Und sie bauten dort eine Stadt und nannten die Stadt nach dem Namen Petors, des Sohnes Arams; das ist Aram Naharayim bis heute.
29 Auch die Kinder Keseds gingen hin, wo sie sich einen Platz finden konnten, und sie fanden ein Tal gegenüber dem Land Shinar und wohnten dort.
30 Dort bauten sie sich eine Stadt und nannten die Stadt nach dem Namen ihres Vaters Kesed. Das ist das Land der Kasdimer bis heute. Die Kasdimer lebten in diesem Land und waren fruchtbar und vermehrten sich sehr.
31 Und Terach, der Vater Nahor und Abrahams, ging und nahm eine andere Frau in seinem Alter, und ihr Name war Pelela; und sie schwanger und gebar ihm einen Sohn, und er nannte seinen Namen Zoba.
32 Nach der Geburt von Zoba lebte Terah fünfundzwanzig Jahre.
33 Und Tera starb in diesem Jahr, das ist im fünfunddreißigsten Jahr der Geburt Isaaks, des Sohnes Abrahams.
34 Und die Tage, die Tera lebte, waren zweihundertfünf Jahre, und er wurde in Haran begraben.
35 Soba, der Sohn Terahs, lebte dreißig Jahre und hatte Aram, Achlis und Merik.
36 Aram, der Sohn Zobas, des Sohnes Terahs, hatte drei Frauen und hatte zwölf Söhne und drei Töchter. Jahwe und gab Aram, dem Sohn Zobas, Reichtum und Besitz und eine Fülle von Vieh, Schafen und Rindern; und der Mann wuchs sehr.
37 Und Aram, der Sohn Zobas, und sein Bruder und sein ganzes Haus gingen von Haran fort und gingen, um dort zu wohnen, wo sie einen Platz finden konnten; denn ihr Besitz war zu groß, daß sie in Haran bleiben konnten; denn sie konnten nicht in Haran bleiben mit ihren Brüdern, den Kindern Nahors.
38 Und Aram, der Sohn Zobas, ging mit seinen Brüdern hin; und sie fanden ein Tal in der Entfernung zum Osten des Landes und wohnten dort.
39 Und sie bauten dort eine Stadt und nannten ihr den Namen Aram nach dem Namen ihres ältesten Bruders; das ist Aram Zoba bis heute.
40 Isaak, der Sohn Abrahams, wuchs in jenen Tagen heran, und Abraham, sein Vater, lehrte ihn den Weg Jahwes, Jahwe zu erkennen, und Jahwe war mit ihm.
41 Als Isaak siebenunddreißig Jahre alt war, ging Ismael, sein Bruder, mit ihm im Zelt umher. KAPITEL 23, VV. 1–12 (V. 12 schließt am Fuß der Seite)
42 Und Ismael rühmte sich vor Isaak und sprach: Ich war dreizehn Jahre alt, als Jahwe zu meinem Vater sprach, uns zu beschneiden, und ich tat nach dem Wort Jahwes, das er zu meinem Vater sprach, und ich gab meine Seele Jahwe, und ich handelte seinem Wort nicht zuwider, das er meinem Vater geboten hatte.
43 Da antwortete Isaak zu Ismael und sprach: Warum rühmt du dich mir über das, daß du ein wenig von deinem Fleisch, das du aus deinem Leib genommen hast, Jahwe sie befohlen?
44 Wie Jahwe die Elohim von meinem Vater Abraham, wenn Jahwe und sage zu meinem Vater: Nehme deinen Sohn Isaak und bringe ihn vor mir als Opfer. Ich will nicht zurückhalten, sondern ich will es mit Freude tun.
45 Und Jahwe hörte das Wort, das Isaak zu Ismael sprach, und es schien gut vor den Augen Jahwes, und er gedachte, Abraham in dieser Sache zu prüfen.
46 Der Tag kam, an dem die Söhne Elohims kamen und sich vor Jahwe stellten, und auch Satan kam mit den Söhnen Elohims vor Jahwe.
47 Und Jahwe sprach zu Satan: Warum kommst du? Satan antwortete Jahwe und sprach: Vom Hin- und Hergehen auf der Erde und vom Auf- und Abwandeln auf ihr.
48 Und Jahwe sprach zu Satan: Was ist dein Wort an mich über alle Kinder der Erde? Satan antwortete Jahwe und sprach: Ich habe alle Kinder der Erde gesehen, die dir dienen und an dich denken, wenn sie etwas von dir benötigen.
49 Und wenn ihr ihnen das gibt, was sie von euch verlangen, dann sitzen sie in Ruhe und wenden sich von euch ab und erinnern sich nicht mehr an euch.
50 Hast du Abraham, den Sohn Terahs, gesehen, der zuvor keine Kinder hatte? Er diente dir und errichtete dir Altäre, wo immer er kam, und er brachte Opfer auf sie und verkündete deinen Namen ständig allen Kindern der Erde.
51 Und nun, da ihm sein Sohn Isaak geboren wurde, hat er dich verlassen, und hat ein großes Fest für alle Bewohner des Landes gemacht, Jahwe er hat es vergessen.
52 Denn in allem, was er getan hat, hat er dir nicht gebracht, weder Brennopfer noch Friedensopfer, noch Rinder, Lämmer oder Ziegen von allem, was er am Tag, da er seinen Sohn entwöhnt hatte, geschlachtet hat.
53 Von der Zeit an, als sein Sohn geboren wurde, bis zu diesem Tage, nämlich siebenunddreißig Jahre alt, hat er vor dir keinen Altar gebaut und dir kein Opfer gebracht; denn er sah, daß du ihm gegeben hast, was er vor dir gebeten hatte, und deshalb wandte er sich von dir ab.
54 Und Jahwe sprach zu Satan: Hast du so meinen Diener Abraham betrachtet? Denn es gibt keinen wie ihn auf der Erde, einen vollkommenen und aufrichtigen Mann vor mir, einen, der Jahwe fürchtet und das Böse meidet; so wahr ich lebe, wenn ich zu ihm sagen würde: Bringe Isaak, deinen Sohn, vor mich herauf, er würde ihn mir nicht vorenthalten, wie viel mehr, wenn ich ihm sagen würde, ein Brandopfer vor mir aus seiner Herde oder seinen Rindern heraufzubringen.
55 Satan antwortete Jahwe und sie sagten: Sprich nun zu Abraham, wie du gesagt hast, und siehe, ob er heute nicht widerspricht und eure Worte verweigert.
Kapitel 23
1 Zu dieser Zeit wurde das Wort Jahwe und er kam zu Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und Abraham sprach: Hier bin ich.
2 Er sprach zu ihm: Nimm nun deinen Sohn, deinen einzigen Sohn, den du liebst, nämlich Isaak, und geh in das Land Moria und opfere ihn dort als Brandopfer auf einem der Berge, der dir gezeigt werden wird, denn dort wirst du eine Wolke und die Herrlichkeit Jahwes sehen.
3 Und Abraham sprach in seinem Inneren: Wie soll ich meinen Sohn Isaak von seiner Mutter Sara trennen, um ihn zu einem Brandopfer vor mir zu bringen? Jahwe?
4 Abraham kam in das Zelt und setzte sich vor seine Frau Sara und sprach zu ihr diese Worte:
5 Mein Sohn Isaak ist herangewachsen, und er hat seit einiger Zeit den Dienst seines Elohim nicht studiert; morgen werde ich gehen und ihn zu Sem und Eber, seinem Sohn, bringen, und dort wird er die Wege Jahwes lernen. Denn sie werden ihn lehren, Jahwe zu erkennen, wie auch zu erkennen, dass, wenn er beständig vor Jahwe betet, er ihn erhören wird; dort wird er den Weg kennen, Jahwe, seinem Elohim, zu dienen.
6 Und Sara sprach: Gut hast du gesprochen; geh, mein Herr, und tue mit ihm, wie du gesagt hast, aber entferne ihn nicht zu weit von mir, und lass ihn nicht lange bleiben; denn meine Seele ist in seiner Seele gebunden.
7 Abraham sprach zu Sara: "Meine Tochter, wir beten zu Jahwe unsere Elohim damit er uns Gutes tun möge.
8 Und Sara nahm ihren Sohn Isaak, und er blieb bei ihr die ganze Nacht, und sie küsste ihn und umarmte ihn und gab ihm Befehle bis zum Morgen.
9 Und sie sprach zu ihm: Mein Sohn, wie kann meine Seele sich von dir trennen? Und sie küsste ihn noch und umarmte ihn und gab Abraham Befehle über ihn.
10 Und Sara sprach zu Abraham: Mein Herr, behüte deinen Sohn und bewache ihn, denn ich habe keinen anderen Sohn oder Tochter außer ihm.
11 Wende dich nicht von ihm ab. Wenn er hungrig ist, gib ihm Brot, und wenn er durstig ist, gib ihm Wasser zu trinken. Lass ihn nicht zu Fuß gehen, und lass ihn nicht in der Sonne sitzen.
12 Und lasst ihn nicht allein auf dem Weg gehen, und zwingt ihn nicht von allem, was er will, sondern tut mit ihm, was er euch sagt.
[Druckte Seite 266] — Kapitel 23, Vers 13–42]
13 Und Sara weinte bitter die ganze Nacht wegen Isaak und gab ihm Befehle bis zum Morgen.
14 Am Morgen wählte Sara ein sehr schönes und schönes Kleid aus den Kleidern, die sie im Haus hatte, die Abimelech ihr gegeben hatte.
15 Und sie zog ihren Sohn Isaak mit ihnen an und legte ihm einen Turban auf den Kopf, und sie schloss einen Edelstein an die Spitze des Turbanes und gab ihnen Versorgung für den Weg. Und sie gingen hinaus, und Isaak ging mit seinem Vater Abraham und einige ihrer Diener begleiteten sie, um sie auf ihrem Weg zu sehen.
16 Und Sara ging mit ihnen hinaus, und sie führte sie auf den Weg, um sie zu begleiten; und sie sagten zu ihr: Kehre in das Zelt zurück.
17 Als Sara die Worte ihres Sohnes Isaaks hörte, weinte sie bitterlich; und Abraham, ihr Mann, weinte mit ihr, und ihr Sohn weinte mit ihnen sehr weinend; auch die, die mit ihnen gingen, weinten sehr weinend.
18 Und Sara hielt ihren Sohn Isaak und hielt ihn in ihren Armen und umarmte ihn und weinte mit ihm. Und Sara sprach: Wer weiß, ob ich dich nach diesem Tag jemals wieder sehe?
19 Und sie weinten noch zusammen, Abraham, Sara und Isaak, und alle, die mit ihnen auf dem Weg waren, weinten mit ihnen. Und Sara kehrte sich von ihrem Sohn ab und weinte bitter. Da kehrten alle ihre Knechte und Knechte mit ihr ins Zelt zurück.
20 Und Abraham ging mit Isaak, seinem Sohn, um ihn als Opfer vor Jahwe heraufzubringen, wie Er ihm geboten hatte.
21 Abraham nahm zwei seiner Jünglinge mit sich, Ismael, den Sohn Hagar, und seinen Knecht Eliezer, und sie gingen mit ihnen. Als sie auf dem Weg gingen, sprachen die Jünglinge sich diese Worte:
22 Ismael sprach zu Elieser: Jetzt geht mein Vater Abraham mit Isaak, um ihn als Brandopfer für Jahwe heraufzubringen, wie Er ihm geboten hat.
23 Wenn er zurückkehrt, wird er mir alles geben, was er hat, um nach ihm zu erben, denn ich bin sein Erstgeborener.
24 Und Eliezer antwortete Ismael und sprach: Wahrlich, Abraham hat dich und deine Mutter vertrieben und geschworen, daß du nichts von allem, was er hat, erben sollst. Wem wird er alles geben, was er hat, mit allen seinen Schätzen, außer mir, seinem Knecht, der sein Haus treu gehalten hat, der ihm Nacht und Tag diente und alles getan hat, was er mir gebeten hat? Mir wird er bei seinem Tode alles, was er hat, vermächtigen.
25 Und als Abraham mit seinem Sohn Isaak auf dem Weg war, kam Satan zu ihm als ein sehr alter Mann, demütig und berührter Geist. Und er kam zu ihm und sprach zu ihm: Bist du töricht oder unverschämt, daß du heute mit deinem einzigen Sohn so etwas tust?
26 Für Jahwe und hat dir einen Sohn in deinen letzten Tagen gegeben, in deiner alten Zeit, und willst du heute gehen und ihn schlachten, weil er kein Gewalt verübt hat, und willst du die Seele deines einzigen Sohnes von der Erde auslöschen lassen?
27 Weißt du nicht und verstehst du nicht, dass diese Sache nicht von Jahwe sein kann? Denn Jahwe kann dem Menschen nicht solches Böse auf der Erde antun, zu ihm zu sagen: Geh, schlachte dein Kind.
28 Abraham hörte dies und wusste, dass es das Wort Satans war, der sich bemühte, ihn vom Weg Jahwes abzulenken, aber Abraham wollte nicht auf die Stimme Satans hören, und Abraham schalt ihn, sodass er wegging.
29 Dann kehrte Satan zurück und kam zu Isaak. Er erschien ihm als ein hübscher und wohlgefälliger Junge.
30 Und er kam zu Isaak und sprach zu ihm: Weißt du nicht und verstehst du nicht, daß dein alter, töriger Vater dich heute umsonst zum Schlachten gebracht hat?
31 Und nun, mein Sohn, höre ihm nicht zu und höre ihm nicht zu, denn er ist ein dummer alter Mann; lass deine kostbare Seele und deine schöne Gestalt nicht vom Boden verschwinden.
32 Und Isaak hörte das und sprach zu Abraham: Hast du gehört, mein Vater, was dieser Mann gesagt hat? So hat er gesprochen.
33 Und Abraham antwortete seinem Sohn Isaak und sprach zu ihm: Hüte dich vor ihm und höre nicht auf seine Worte und achte nicht auf ihn, denn er ist Satan, der sich bemüht, uns heute von den Geboten Jahwes abzulenken.
34 Abraham schalt Satan noch immer, und Satan ging von ihnen; da er sah, dass er sie nicht überwältigen konnte, verbarg er sich vor ihnen, und er ging und trat vor sie auf den Weg; er verwandelte sich in einen großen Wasserbach auf dem Weg. Abraham und Isaak und seine zwei jungen Männer erreichten jenen Ort, und sie sahen einen Bach, groß und mächtig wie die mächtigen Wasser.
35 Sie gingen in den Bach und gingen durch ihn, und das Wasser erreichte zuerst ihre Beine.
36 Und sie gingen tiefer in den Bach, und das Wasser erreichte ihren Hals. Und sie waren alle erschrocken vor dem Wasser. Und als sie über den Bach gingen, erkannte Abraham den Ort, und er wußte, daß es vorher kein Wasser da war.
37 Abraham sprach zu seinem Sohn Isaak: Ich kenne diesen Ort, an dem kein Bach oder Wasser war; jetzt also ist es Satan, der uns all dies tut, um uns an diesem Tag von den Geboten Jahwes abzulenken.
38 Und Abraham schalt ihn und sprach zu ihm: Jahwe schelte dich, O Satan, weiche von uns, denn wir gehen nach den Geboten Jahwes.
39 Und Satan erschrak Abrahams Stimme und ging von ihnen fort. Und der Ort wurde wieder trockenes Land wie zuvor.
40 Abraham ging mit Isaak zu dem Ort, wo Jahwe ich habe es ihm gesagt.
41 Am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah den Ort von entfernt, Jahwe ich habe ihm davon erzählt.
42 Eine Säule von Feuer erschien ihm, die von der Erde bis zum Himmel reichte, und eine Wolke der Herrlichkeit auf dem Berg, und die Herrlichkeit Jahwes wurde in der Wolke gesehen.
[Druckte Seite 267] — Kapitel 23, Vers 43–73]
43 Und Abraham sprach zu Isaak: Mein Sohn, siehst du auf diesem Berg, den wir von entfernt sehen, was ich auf ihm sehe?
44 Und Isaak antwortete und sprach zu seinem Vater: Ich sehe, und da ist eine Säule von Feuer und eine Wolke, und die Herrlichkeit Jahwes ist auf der Wolke zu sehen.
45 Und Abraham wußte, daß sein Sohn Isaak vor ihm angenommen worden war. Jahwe für das Brandopfer.
46 Und Abraham sprach zu Eliezer und zu seinem Sohn Ismael: Seht ihr auch das, was wir auf dem Berg sehen, der von weitem ist?
47 Und sie antworteten und sprachen: Wir sehen nichts mehr als wie die anderen Berge der Erde. Abraham wusste, dass sie vor Jahwe nicht angenommen waren, mit ihnen zu gehen, und Abraham sprach zu ihnen: Bleibt hier bei dem Esel, während ich und Isaak, mein Sohn, zu jenem Berg dort gehen und dort vor Jahwe anbeten und dann zu euch zurückkehren werden.
48 Eliezer und Ismael blieben an diesem Ort, wie Abraham befohlen hatte.
49 Und Abraham nahm Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak; und er nahm das Feuer und das Messer, und sie gingen beide an den Ort.
50 Als sie auf dem Weg waren, sprach Isaak zu seinem Vater: "Siehe, ich sehe hier Feuer und Holz. Wo ist denn das Lamm, das als Brandopfer vor dir geopfert wird? Jahwe?
51 Abraham antwortete seinem Sohn Isaak und sprach: Jahwe ich habe dich auserwählt, mein Sohn, als ein vollkommenes Brandopfer statt des Lammes.
52 Und Isaak sprach zu seinem Vater: Das alles werde ich tun, Jahwe mit Freude und Freude im Herzen zu euch gesprochen.
53 Und Abraham sprach zu seinem Sohn Isaak: Gibt es in deinem Herzen einen Gedanken oder einen Rat zu diesem Thema, der nicht richtig ist? Sag mir, mein Sohn, bitte, mein Sohn, verberge es mir nicht!
54 Da antwortete Isaak seinem Vater Abraham und sprach zu ihm: Mein Vater! Jahwe lebt und wie deine Seele lebt, gibt es nichts in meinem Herzen, das mich entweder nach rechts oder nach links vom Wort ablenken lässt, das er dir gesagt hat.
55 Weder Glied noch Muskel bewegt sich oder bewegte sich zu diesem, noch gibt es in meinem Herzen irgendwelche Gedanken oder böse Ratschläge in Bezug auf dies.
56 Aber ich bin freudig und freudig im Herzen in dieser Angelegenheit, und ich sage: Jahwe der mich heute als Brandopfer vor sich auserwählt hat.
57 Abraham freute sich sehr über die Worte Isaaks, und sie gingen fort und kamen zusammen an jenen Ort, Jahwe ich habe davon gesprochen.
58 Abraham näherte sich, um dort den Altar zu bauen, und Abraham weinte. Isaak nahm Steine und Mörtel, bis sie den Altar fertigstellten.
59 Abraham nahm das Holz und legte es auf den Altar, den er gebaut hatte.
60 Er nahm seinen Sohn Isaak und band ihn, um ihn auf das Holz zu legen, das auf dem Altar war, um ihn als Brandopfer vor Jahwe zu töten.
61 Da sprach Isaak zu seinem Vater: Bind mich fest und lege mich auf den Altar, damit ich mich nicht umdrehe und mich nicht bewege, und daß ich die Kraft des Messeres auf meinem Fleisch losbreche und damit das Brandopfer unrein mache. Und so tat Abraham.
62 Und Isaak sprach zu seinem Vater: Mein Vater, wenn du mich getötet hast und mich als Opfer verbrannt hast, nimm mit dir die Rest meiner Asche, und bring sie zu Sara, meiner Mutter, und sag zu ihr: Das ist der duftliche Geruch Isaaks. Aber sag ihr nicht, wenn sie sich bei einem Brunnen oder an einem Höhenplatz sitzt, daß sie ihr Leben nach mir werfen und sterben möge.
63 Und Abraham hörte die Worte Isaaks, und er erhob seine Stimme und weinte, als Isaak diese Worte sprach. Abrahams Tränen strömten auf Isaak, seinen Sohn, herab, und Isaak weinte bitterlich; er sprach zu seinem Vater: Eile, O mein Vater, und tue mit mir den Willen Jahwes, unseres Elohim, wie Er dir befohlen hat.
64 Da freuten sich die Herzen Abrahams und Isaaks über das, was ihnen zuteil wurde. Jahwe er hatte ihnen geboten, aber die Augen weinten bitter, während das Herz sich freute.
65 Und Abraham band seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar auf den Holz; und Isaak streckte seinen Hals auf den Altar vor seinem Vater aus. Abraham streckte seine Hand aus, um das Messer zu nehmen, um seinen Sohn zu töten als Brandopfer vor ihm. Jahwe.
66 Da kamen die Engel der Barmherzigkeit vor Jahwe und sprach zu ihm über Isaak:
67 O Jahwe, du bist ein barmherziger und mitfühlender König über alles, was du im Himmel und auf der Erde erschaffen hast, und du erhältst sie alle; gib darum Lösegeld und Erlösung anstelle deines Dieners Isaak, und erbarme dich und habe Mitleid mit Abraham und Isaak, seinem Sohn, die heute deine Gebote ausführen.
68 Hast du gesehen, O Jahwe, wie Isaak, der Sohn Abrahams, deines Dieners, wie ein Tier zur Schlachtung niedergebunden ist? Jetzt darum lass dein Erbarmen für sie erregt werden, O Jahwe.
69 Zu dieser Zeit Jahwe er erschien Abraham und rief ihn aus dem Himmel und sprach zu ihm: Leg deine Hand nicht auf den Jungen und tue ihm nichts; denn jetzt weiß ich, daß du fürchtest, Jahwe und deinen Sohn, deinen einzigen Sohn, nicht von mir zurückhalten.
70 Da erhob Abraham seine Augen und sah, und siehe, ein Widder war festgehalten in einem Busch von seinen Hörnern. Das war der Widder, der Jahwe Elohim er erschuf die Erde am Tag, da Er die Erde und den Himmel erschuf.
71 Für Jahwe und hatte diesen Widder von jenem Tag an als Brandopfer anstelle von Isaak vorbereitet.
72 Dieser Widder ging zu Abraham vor, als Satan ihn ergriff und seine Hörner in den Strohwurm verwickelte, damit er nicht zu Abraham vorankam, damit Abraham seinen Sohn töte.
73 Als aber Abraham sah, daß der Widder zu ihm kam und der Satan ihn zurückhielt, zog er ihn und brachte ihn vor den Altar. Und er löste seinen Sohn Isaak von seinen Bindungen und stellte den Widder an seine Stelle. Abraham schlug den Widder auf dem Altar und brachte ihn als Opfer anstelle seines Sohnes Isaaks auf.
[Druckte Seite 268] — Kapitel 23, Vers 74–90 (Kapitelende); CHAPTER 24, v. 1–6]
74 Und Abraham spritz etwas aus dem Blut des Widers auf den Altar und rief und sprach: Das ist auf den Platz meines Sohnes; und es soll heute als das Blut meines Sohnes betrachtet werden, Jahwe.
75 Und alles, was Abraham bei dieser Gelegenheit am Altar tat, rief er aus und sprach: Dies ist anstelle meines Sohnes, und möge es heute vor Jahwe anstelle meines Sohnes gelten; und Abraham vollendete den ganzen Dienst am Altar, und der Dienst wurde vor Jahwe angenommen und wurde angerechnet, als wäre es Isaak gewesen; und Jahwe segnete Abraham und seine Nachkommen an jenem Tag.
76 Satan kam zu Sarah und erschien ihr als ein alter Mann sehr demütig und sanftmütig, während Abraham noch mit dem Brandopfer beschäftigt war Jahwe.
77 Und er sprach zu ihr: Weißt du nicht alles, was Abraham heute mit deinem einzigen Sohn getan hat? Denn er nahm Isaak und baute einen Altar auf und tötete ihn und brachte ihn als Opfer auf den Altar auf. Isaak weinte und weinte vor seinem Vater, aber er sah ihn nicht an und hatte ihm keine Barmherzigkeit.
78 Und Satan wiederholte diese Worte, und er ging von ihr fort. Und Sara hörte alle Worte Satans, und sie dachte, er sei ein alter Mann unter den Menschensohnern, die mit ihrem Sohn gewesen waren, und kam und sagte ihr diese Worte.
79 Und Sara erhob ihre Stimme und weinte und schrie bitter wegen ihres Sohnes. Sie warf sich auf den Boden und warf Staub auf ihren Kopf und sprach: Mein Sohn, mein Sohn Isaak, wenn ich heute an deiner Stelle gestorben wäre! Und sie weinte weiter und sprach: Ich trage mich um dich, mein Sohn, mein Sohn Isaak, wenn ich heute an deiner Stelle gestorben wäre!
80 Sie weinte immer noch und sagte: "Ich, der dich sehnsüchtig hatte, und weinte und betete zu dir Jahwe bis ich dich geboren habe, als ich neunzig Jahre alt war. Und heute hast du für das Messer und das Feuer gedient, um ein Opfer darzulegen.
81 Aber ich tröste mich mit dir, mein Sohn, darin, dass es das Wort Jahwes ist, denn du hast das Gebot deines Elohim ausgeführt. Wer kann dem Wort unseres Elohim zuwiderhandeln, in dessen Händen die Seele jedes lebenden Geschöpfes ist?
82 Du bist gerecht, O Jahwe, unser Elohim, denn alle deine Werke sind gut und gerecht; denn auch ich freue mich an deinem Wort, das du befohlen hast; während mein Auge bitterlich weint, freut sich mein Herz.
83 Sara legte ihren Kopf auf die Brust einer ihrer Dienerinnen, und sie wurde wie ein Stein still.
84 Danach stand sie auf und ging umher und fragte, bis sie nach Hebron kam. Sie fragte alle, die sie auf dem Weg traf, und niemand konnte ihr sagen, was mit ihrem Sohn geschehen war.
85 Da kam sie mit ihren Knechten und ihren Knechten nach Kirath-Arba, das ist Hebron, und fragte nach ihrem Sohn. Da blieb sie dort, während sie einige ihrer Knechte schickte, um zu suchen, wohin Abraham mit Isaak gegangen war. Sie gingen ihn im Haus von Sem und Eber suchen, aber sie fanden ihn nicht, und sie suchten in ganz dem Land und er war nicht da.
86 Und Satan kam zu Sara in Gestalt eines alten Mannes, und er kam und stand vor ihr und sprach zu ihr: Ich habe dich belogen, weil Abraham seinen Sohn nicht getötet hat und er nicht tot ist. Als sie das Wort hörte, war ihre Freude über ihren Sohn so groß, daß ihre Seele aus Freude ging; und sie starb und wurde zu ihrem Volk versammelt.
87 Als Abraham seinen Dienst beendet hatte, kehrte er mit seinem Sohn Isaak zu seinen Jüngern zurück. Und sie standen auf und gingen zusammen nach Beerseba und kehrten heim.
88 Und Abraham suchte nach Sarah, und fand sie nicht; und er fragte nach ihr. Sie sagten zu ihm: Sie ist nach euch beiden nach Hebron gegangen, wo ihr gegangen seid; denn so wurde ihr gesagt.
89 Abraham und Isaak gingen zu ihr nach Hebron. Als sie da sahen, daß sie tot war, erhoben sie ihre Stimme und weinten bitter über sie. Isaak fiel auf das Angesicht seiner Mutter und weinte über sie. Da sprach er: "O meine Mutter, meine Mutter, wie hast du mich verlassen? Wohin bist du gegangen? Wie hast du mich verlassen?
90 Und Abraham und Isaak weinten weinend, und alle ihre Knechte weinten mit ihnen wegen Sara, und sie weinten über sie eine große und schwere Trauer.
Kapitel 24
1 Da lebte Sara einhundertzweiundzwanzig Jahre, und Sara starb. Und Abraham stand auf vor seinem Tode, um einen Ort zu suchen, um seine Frau Sara zu begraben. Und er ging und sprach zu den Kindern Heth, den Bewohnern des Landes, und sprach:
2 Ich bin ein Fremdling und Einwanderer bei euch in eurem Land; gebt mir ein Eigentum in eurem Land, damit ich meine Toten vor mir begraben kann.
3 Und die Kinder Heths sprachen zu Abraham: Siehe, das Land ist vor dir; in der Auswahl unserer Gräber begrabe deine Toten; denn niemand wird dich davon abhalten, deine Toten zu begraben.
4 Und Abraham sprach zu ihnen: Wenn es euch wohlgefällt, so geht und bittet Ephron, den Sohn des Zohar, um mich und bittet mich um die Höhle von Makpela, die am Ende seines Feldes ist, und ich werde sie von ihm kaufen, für was er will.
5 Und Ephron wohnte unter den Kindern Heth, und sie gingen und holten ihn an, und er kam vor Abraham. Und Ephron sprach zu Abraham: Siehe, alles, was du verlangst, tut dein Knecht. Abraham sprach: Nein, sondern ich kaufe die Höhle und das Feld, das du hast, um es für immer zu einem Grabstatt zu besitzen.
6 Und Ephron antwortete und sprach: Siehe, das Feld und die Höhle sind vor dir; gib dir, was du willst. Aber Abraham sprach: Nur mit vollem Preis will ich es von deiner Hand kaufen, und von den Händen derer, die durch die Tor deiner Stadt kommen, und von der Hand deiner Nachkommen für immer.
[Druckte Seite 269] — Kapitel 24, Vers 7–34]
7 Als Ephron und alle seine Brüder das hörten, wiegte Abraham Ephron vierhundert Silberschekel in der Hand von Ephron und in der Hand aller seiner Brüder. Abraham schrieb diese Abmachung auf, schrieb sie und bezeugte sie mit vier Zeugen.
8 Und dies sind die Namen der Zeugen: Amigal, der Sohn Abishnas, des Hittiten, Adichorom, der Sohn Ashunachs, des Hiviten, Abdon, der Sohn Achiram, des Gomeritischen, Bakdil, der Sohn Abudish, des Sidoniter.
9 Abraham nahm das Buch des Kaufs und legte es in seine Schätze. Und dies sind die Worte, die Abraham in dem Buch geschrieben hatte:
10 daß die Höhle und das Feld, das Abraham von Ephron, dem Hittiten, und von seinen Nachkommen, und von denen, die aus seiner Stadt ausgehen, und von ihren Nachkommen für immer kaufte, Abraham und seinen Nachkommen und denjenigen, die aus seinen Lenden ausgehen, zu kaufen seien, als ein Bestattungsort für immer. Und er versiegelte es und bezeugte es mit Zeugen.
11 Das Feld und die Höhle, die darin war, und alles, was darin war, wurden dem Abraham und seinen Nachkommen nach ihm, den Kindern Heth, zugeteilt. Siehe, es ist vor Mamre in Hebron, das ist im Lande Kanaan.
12 Da ließ Abraham seine Frau Sara begraben. Und der Ort und seine ganze Grenze wurden Abraham und seinen Nachkommen als ein Grab.
13 Und Abraham beerdigte Sara mit Schönheit, wie bei den Königen begraben, und sie wurde in sehr schönen und schönen Kleidern beerdigt.
14 Und an ihrem Tief stand Sem, und seine Söhne Eber und Abimelech, mit Anar, Aschkol und Mamre, und alle Großen des Landes folgten ihrem Tief.
15 Und die Tage, die Sara lebte, waren hundertundzwanzig sieben Jahre, und sie starb; und Abraham trauerte eine große und schwere Trauer. Und er trauerte sieben Tage lang.
16 Und alle Bewohner des Landes trösteten Abraham und seinen Sohn Isaak wegen Sara.
17 Als die Tage ihrer Trauer vorüber waren, sandte Abraham seinen Sohn Isaak weg. Er ging in das Haus Sems und Ebers, um die Wege Jahwes und seine Unterweisungen zu lernen, und Abraham blieb dort drei Jahre.
18 Da stand Abraham und alle seine Knechte auf, und sie gingen und kehrten nach Hause nach Beer-Sheba zurück. Aber Abraham und alle seine Knechte blieben in Beer-Sheba.
19 Im Jahr der Umkehr starb Abimelech, der König der Philister. Er war im Alter von hundert und neunzig drei Jahren, als er starb. Abraham ging mit seinem Volk ins Land der Philister, und sie trösteten das ganze Haus und alle seine Knechte. Dann kehrte er zurück und ging nach Hause.
20 Nach dem Tod von Abimelech nahmen die Leute von Gerar seinen Sohn Benmalik, der gerade einmal zwölf Jahre alt war, und ließen ihn an seiner Stelle seines Vaters legen.
21 Und sie nannten seinen Namen Abimelech nach dem Namen seines Vaters, denn so handelte es sich bei ihnen in Gerar. Und Abimelech regierte anstelle seines Vaters Abimelech, und er setzte sich auf seinen Thron.
22 Und Lot, der Sohn Harans, starb in jenen Tagen, im neununddreißigsten Jahr des Lebens Isaaks. So lebte Lot einhundertvierzig Jahre, und er starb.
23 Dies sind die Söhne Lots, die ihm von seinen Töchtern geboren wurden: Der Name des Erstgeborenen war Moab, und der Name des Zweiten Benami.
24 Die beiden Söhne Lots gingen hin und nahmen sich Frauen aus dem Land Kanaan, und sie gebarten ihnen Kinder. Die Söhne Moabs waren Ed, Mayon, Tarsus und Kanvil, vier Söhne; diese sind die Väter der Söhne Moabs bis zum heutigen Tag.
25 Und alle Familien der Söhne Lots gingen, wo sie sich niederlassen wollten, denn sie waren zahlreich und vermehrten sich sehr.
26 Und sie gingen und bauten sich Städte in dem Land, in dem sie wohnten, und nannten die Namen der Städte, die sie bauten, nach ihren Namen.
27 Nahor, der Sohn Terahs, der Bruder Abrahams, starb in jenen Tagen im vierzigsten Jahr des Lebens Isaaks. Alle Tage Nahors waren hundertzweiundsiebzig Jahre; er starb und wurde in Haran begraben.
28 Als aber Abraham hörte, daß sein Bruder gestorben war, trauerte er traurig und trauerte viele Tage über seinen Bruder.
29 Abraham rief seinen Vorstehenden Eliezer, um ihm Befehle über sein Haus zu geben, und er kam und stand vor ihm.
30 Abraham aber sprach zu ihm: Siehe, ich bin alt, ich weiß nicht, wann ich sterbe; denn ich bin alt geworden. Stehe nun auf, geh hinaus und nimm meinem Sohn keine Frau aus diesem Ort und aus diesem Land, aus den Töchtern der Kanaaniter, unter denen wir wohnen.
31 sondern geh zu meinem Land und zu meinem Geburtsort und nimm mir von dort eine Frau für meinen Sohn. Jahwe Elohim des Himmels und der Erde, der mich aus dem Haus meines Vaters genommen hat und mich an diesen Ort gebracht hat und mir gesagt hat: "Deine Nachkommen werde ich dieses Land zu einem ewigen Erbe geben. Er wird seinen Engel vor dir senden und deinen Weg wohlhabend machen, damit du meinem Sohn eine Frau aus meiner Familie und aus meinem Vaterhaus holst".
32 Der Diener antwortete seinem Herrn Abraham und sprach: Siehe, ich gehe zu deinem Geburtsort und zum Haus deines Vaters und nehme eine Frau für deinen Sohn von dort; aber wenn die Frau nicht willig ist, mir in dieses Land zu folgen, soll ich deinen Sohn in das Land deines Geburtsortes zurückbringen?
33 Aber Abraham sprach zu ihm: "Siehe, du bringst meinen Sohn nicht wieder hierher, Jahwe ich, vor dem ich gewandelt habe, werde seinen Engel vor dir senden und deinen Weg befriedigen.
34 Elieser tat, wie Abraham ihm befohlen hatte, und Elieser schwor Abraham, seinem Herrn, in dieser Sache; und Elieser stand auf und nahm zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und zehn Männer von den Dienern seines Herrn mit sich, und sie standen auf und gingen nach [setzt sich auf S. 270 fort]
[Druckte Seite 270] — Kapitel 24, Vers 34 (Schwanz) und Vers 35–45 (Kapitelende); KAPITEL 25, V. 1–20]
[34, Ende] Haran, die Stadt Abrahams und Nahors, um eine Frau für Isaak, den Sohn Abrahams, zu holen. Während sie weg waren, sandte Abraham zum Haus Sems und Ebers, und sie brachten von dort seinen Sohn Isaak.
35 Und Isaak kam zu seinem Vater zu seinem Haus nach Beerseba, und Eliezer und seine Männer kamen nach Haran; und sie hielten sich in der Stadt am Wasser, und er ließ seine Kamele am Wasser knien, und sie blieben dort.
36 Elieser, Abrahams Diener, betete und sprach: O Elohim Abrahams, meines Herrn; sende mir, bitte ich dich, heute gutes Gelingen und erweise meinem Herrn Güte, damit du heute eine Frau für den Sohn meines Herrn aus seiner Familie bestimmst.
37 Und Jahwe hörte auf die Stimme Eliesers, um seines Dieners Abraham willen, und es traf sich, dass er die Tochter Bethuels begegnete, des Sohnes Milkas, der Frau Nahors, des Bruders Abrahams, und Elieser kam in ihr Haus.
38 Elieser erzählte ihnen all seine Sorgen und daß er Abrahams Diener sei; und sie freuten sich sehr über ihn.
39 Und sie segneten alle Jahwe und sie ließen ihm Rebekka, die Tochter Betuels, zur Frau Isaaks geben.
40 Die junge Frau war hübsch ausgesehen; sie war jungfräulich, und Rebekka war damals zehn Jahre alt.
41 Und Betuel und Laban und seine Söhne machten an jenem Abend ein Fest. Und Eliezer und seine Männer kamen und aßen und tranken und freuten sich dort an jenem Abend.
42 Elieser stand am Morgen auf, er und die Männer, die bei ihm waren, und er rief den ganzen Haushalt Bethuels und sprach: Sendet mich weg, damit ich zu meinem Herrn gehen kann; sie standen auf und sandten Rebekka und ihre Amme Deborah, die Tochter des Uz, weg, und sie gaben ihr Silber und Gold, Knechte und Mägde, und sie segneten sie.
43 Und sie sandten Elieser mit seinen Männern weg, und die Diener nahmen Rebekka; er ging und kehrte zu seinem Herrn in das Land Kanaan zurück.
44 Und Isaak nahm Rebekka und sie wurde seine Frau, und er brachte sie in das Zelt.
45 Und Isaak war vierzig Jahre alt, als er Rebekka, die Tochter seines Onkels Betuel, zur Frau nahm.
Kapitel 25
1 In jener Zeit nahm Abraham wieder eine Frau in seinem Alter, die Ketura hieß, aus dem Land Kanaan.
2 Und sie gebar ihm: Zimran, Jokshan, Medan, Midian, Isbak und Schuach, sechs Söhne. Und die Söhne Zimrans waren Abihen, Molich und Narim.
3 Die Söhne Jochans waren Seba und Dedan, und die Söhne Medans waren Amida, Joab, Gochi, Elisa und Notach, und die Söhne Midjans waren Efa, Efer, Hanok, Abida und Elda.
4 Die Söhne von Ishbak waren Makiro, Beyodua und Tator.
5 Die Söhne Schuachs waren Bildad, Mamdad, Munan und Meban. Das sind alle die Familien der Kinder Keturahs, der Kanaaniterin, die sie Abraham, dem Hebräer, zur Welt brachte.
6 Und Abraham ließ alle diese weg, und gab ihnen Geschenke; und sie gingen von seinem Sohn Isaak weg, um zu wohnen, wo immer sie einen Platz fanden.
7 Und alle diese gingen auf den Berg im Osten und bauten sich sechs Städte, in denen sie bis heute wohnen.
8 Aber die Söhne Seba und Dedan, die Söhne Joksan, und ihre Kinder, wohnten nicht mit ihren Brüdern in ihren Städten; sie wandelten und lagerten sich bis heute in den Ländern und in den Wüsten.
9 Und die Söhne Midian, des Sohnes Abrahams, gingen nach Osten des Landes Kusch und fanden dort ein großes Tal im Ostenland und blieben dort und bauten eine Stadt auf. Sie wohnten dort. Das ist das Land Midian bis heute.
10 Und Midian lebte in der Stadt, die er gebaut hatte, er und seine fünf Söhne und alles, was ihm gehörte.
11 Und dies sind die Namen der Söhne Madians nach ihren Namen in ihren Städten: Epha, Epher, Hanok, Abida und Eldaah.
12 Und die Söhne Ephas waren Methach, Meshar, Avi und Zanuja; und die Söhne Epher waren Ephron, Zur, Alirun und Medim; und die Söhne Hanoks waren Reuel, Rekem, Azi, Alyoshub und Alad.
13 Die Söhne von Abida waren Chur, Melud, Kerury und Molchi, und die Söhne von Eldaah waren Miker, Reba, Malchija und Gabol. Das sind die Namen der Midianiter nach ihren Familien. Danach wurden die Familien der Midianiter im ganzen Land Midian verteilt.
14 Das sind die Geschlechtsschichten Ismaels, des Sohnes Abrahams, den Abraham von Hagar, Sara's Sklave, geboren wurde.
15 Und Ismael nahm eine Frau aus dem Lande Ägyptens, und ihr Name war Ribah, das ist Meribah.
16 Und Rebah gebar Ismael Nebayoth, Kedar, Adbeel, Mibsam und ihre Schwester Bosmath.
17 Und Ismael ließ seine Frau Rebah weg, und sie ging von ihm fort und kehrte nach Ägypten zum Haus ihres Vaters zurück. Und sie lebte dort, weil sie sehr böse gewesen war in den Augen Ismaels und in den Augen seines Vaters Abraham.
18 Und Ismael nahm eine Frau aus dem Lande Kanaan, und ihr Name war Malkut, und sie gebar ihm: Nisma, Duma, Masa, Hadad, Tema, Jethur, Naphish und Kedma.
19 Das sind die Söhne Ismaels, und dies sind ihre Namen, zwölf Fürsten nach ihren Stämmen. Und die Stämmen Ismaels breiteten sich nachher aus. Und Ismael nahm seine Kinder und alles, was er erworben hatte, und die Seelen seines Hauses und alles, was ihm gehörte, und sie gingen, um dort zu wohnen, wo sie einen Platz finden konnten.
20 Sie gingen und wohnten in der Nähe der Wüste Paran, und ihre Wohnung war von Havila bis Shur, das ist vor Ägypten, wie [fortsetzt auf Seite 271]
[Druckte Seite 271] — Kapitel 25, V. 20 (Schwanz) und V. 21–28 (Kapitelende); CHAPTER 26, V. 1–17]
[20, Ende] du kommst gegen Assyrien.
21 Und Ismael und seine Söhne bewohnten das Land, und sie bekamen Kinder, und sie wurden fruchtbar und vermehrten sich sehr.
22 Dies sind die Namen der Söhne Nebayots, des ersten Kindes Ismaels: Mend, Send und Mayon. Und die Söhne Kedars waren Alyon, Kezem, Chamad und Eli.
23 Die Söhne Adbeels waren Chamad und Jabin, und die Söhne Mibsams waren Obadja, Ebedmelech und Yeusch. Das sind die Familien der Söhne von Ribah, der Frau Ismaels.
24 Die Söhne von Mishma, dem Sohn Ismaels, waren Shamua, Zekaryon und Obed; die Söhne von Duma waren Kezed, Eli, Makmad und Amed.
25 Die Söhne Masa: Melon, Mula und Ebidanon, und die Söhne Hadads: Azur, Minzar und Ebedmelech, und die Söhne Tema: Seir, Sadon und Jakol.
26 Die Söhne Jethurs waren Merith, Jaish, Alyo und Pachoth, und die Söhne Naphis waren Ebed-Tamed, Abjasaph und Mir, und die Söhne Kedmas waren Kalip, Tachti und Omir. Das waren die Söhne Malkut, der Frau Ismaels, nach ihren Familien.
27 Das sind alle die Stämme Ismaels nach ihren Geschlechtern. Sie wohnen in den Ländern, in denen sie sich Städte gebaut hatten, bis heute.
28 Rebecca, die Tochter Betuels, die Frau Isaaks, des Sohnes Abrahams, war in jenen Tagen nicht schwanger und hatte keine Kinder. Isaak lebte mit seinem Vater im Lande Kanaan, Jahwe mit Isaak. In jenen Tagen starb Arpakshad, der Sohn Sems, des Sohnes Noachs, im achtundvierzigsten Jahr des Lebens Isaaks. Und alle Tage, die Arpakshad lebte, waren vierhundertdreißig acht Jahre, und er starb.
Kapitel 26
1 Als Isaac, der Sohn Abrahams, im fünfundneunzehnten Lebensjahr lebte, war seine Frau Rebekka noch nicht schwanger.
2 Und Rebekka sprach zu Isaak: Wahrlich, ich habe gehört, mein Herr, dass deine Mutter Sara in ihren Tagen nicht empfangen konnte, bis mein Herr Abraham, dein Vater, für sie betete und sie von ihm empfing.
3 Jetzt also steh auf und bete auch zu Jahwe und er wird dein Gebet hören und sich an uns erinnern durch seine Barmherzigkeit.
4 Und Isaak antwortete seiner Frau Rebekka und sprach: Abraham hat mich schon gebetet: Jahwe um seine Nachkommen zu vermehren, so muss nun diese Unfruchtbarkeit von dir zu uns kommen.
5 Und Rebekka sprach zu ihm: Aber stehe nun auch du auf und bete, damit Jahwe dein Gebet höre und mir Kinder gewähre. Isaak hörte auf die Worte seiner Frau, und Isaak und seine Frau standen auf und gingen in das Land Moria, um dort zu beten und Jahwe zu suchen, und als sie jenen Ort erreicht hatten, stand Isaak auf und betete zu Jahwe wegen seiner Frau, weil sie nicht empfangen konnte.
6 Und Isaak sagte: Jahwe Elohim des Himmels und der Erde, dessen Güte und Barmherzigkeit die Erde füllen, du, der meinen Vater aus seinem Vaterhaus und aus seiner Geburtsstätte nahm und ihn in dieses Land gebracht hast und zu ihm gesagt hast: "Deinem Nachkommen werde ich das Land geben", und du hast ihm versprochen und ihm verkündet: "Ich werde deine Nachkommen vermehren wie die Sterne des Himmels und wie den Sand des Meeres.
7 Denn du bist Jahwe, unser Elohim, unsere Augen sind auf dich gerichtet, uns Nachkommen von Menschen zu geben, wie du uns versprochen hast, denn du bist Jahwe, unser Elohim, und unsere Augen sind nur auf dich gerichtet.
8 Und Jahwe hörte das Gebet Isaaks, des Sohnes Abrahams; Jahwe ließ sich von ihm erbitten, und Rebekka, seine Frau, empfing.
9 Und es geschah ungefähr sieben Monate, nachdem die Kinder in ihrem Bauch miteinander gestritten waren, daß sie sehr schmerzte und sich wegen ihnen müde machte. Und sie sprach zu allen Frauen, die damals im Land waren: Ist euch etwas geschehen wie mir? Und sie sagten zu ihr: Nein.
10 Und sie sprach zu ihnen: Warum bin ich allein bei all den Frauen auf der Erde? Und sie ging ins Land Moria, um nach ihm zu suchen. Jahwe da ging sie zu Sem und seinem Sohn Eber, um sie zu fragen und zu fragen, ob sie nach dem Fall fragen sollen. Jahwe in dieser Sache, die sie respektiert.
11 Sie bat Abraham auch, nach Jahwe über alles, was ihr zugestoßen war.
12 Sie haben alle nach Jahwe über diese Angelegenheit, und sie brachten ihr Wort von Jahwe und sprach zu ihr: Zwei Kinder sind in deinem Schoß, und zwei Nationen werden aus ihnen hervorgehen; eine Nation wird stärker sein als die andere, und der Große wird dem Jüngeren dienen.
13 Als ihre Geburtstage vollzogen waren, kniete sie nieder und sah, daß Zwillinge in ihrem Bauch waren, Jahwe ich hatte mit ihr gesprochen.
14 Der Erste kam aus, rot wie ein Haarkleider. Und alle Menschen des Landes nannten seinen Namen Esau, weil sie sagten: "Dieser wurde vollkommen vom Bauch".
15 Und nachher kam sein Bruder und seine Hand hielt an Esaws Fersen. Deshalb nannte man seinen Namen Jakob.
16 Und Isaak, der Sohn Abrahams, war sechzig Jahre alt, als er sie bekam.
17 Die Knaben wuchsen bis zu ihrem fünfzehnten Jahr heran, und sie kamen in die Gesellschaft der Menschen. Esau war ein planvoller und betrügerischer Mann und ein erfahrener Jäger auf dem Feld; Jakob war ein vollkommener und weiser Mann, der in Zelten wohnte, Herden weidete und das [setzt sich auf S. 272 fort] lernte
[Druckte Seite 272] — Kapitel 26, Vers 17 (Schwanz) und Vers 18–39 (Kapitelende); CHAPTER 27, V. 1–2]
[17] Anweisungen für Jahwe und die Gebote seines Vaters und seiner Mutter.
18 Und Isaak und die Kinder seines Hauses wohnten bei seinem Vater Abraham im Lande Kanaan, Jahwe ich hatte ihnen befohlen.
19 Dann ging Ismael, der Sohn Abrahams, mit seinen Kindern und all ihrem Besitz, und kehrten dort zurück in das Land Havila und wohnten dort.
20 Und alle Söhne der Gehirnen Abrahams gingen und wohnten im Land des Ostens; denn Abraham hatte sie von seinem Sohn weggeschickt und ihnen Geschenke gegeben, und sie gingen weg.
21 Abraham gab seinem Sohn Isaak alles, was er hatte, und ihm auch alle seine Schätze.
22 Und er befahl ihm: "Weißt du nicht und verstehst nicht? Jahwe ist Elohim und es gibt niemanden außer Ihm.
23 Er war es, der mich aus dem Haus meines Vaters und aus meinem Geburtsort nahm und mir alle Freuden auf der Erde gab; der mich aus dem Rat der Gottlosen befreite, denn auf ihn habe ich vertraut.
24 Und er brachte mich an diesen Ort und rettete mich aus Ur-Kassidim und sprach zu mir: Ich werde all dieses Land deiner Nachkommen geben, und sie werden es erben, wenn sie meine Gebote, meine Satzungen und meine Gerichte halten, die ich ihnen geboten habe, und die ich ihnen geboten habe.
25 Nun also, mein Sohn, höre auf meine Stimme und halte die Gebote Jahwes, deines Elohim, die ich dir geboten habe. Weiche nicht vom rechten Weg ab, weder nach rechts noch nach links, damit es dir und deinen Kindern nach dir für immer gut gehe.
26 Und gedenke der wunderbaren Werke Jahwes und seiner Güte, die er uns erwiesen hat, indem er uns aus den Händen unserer Feinde befreit hat; Jahwe, unser Elohim, ließ sie in unsere Hände fallen; nun also halte alles, was ich dir geboten habe, und wende dich nicht von den Geboten deines Elohim; diene keinem außer ihm, damit es dir und deinen Nachkommen nach dir gut gehe.
27 Lehre deinen Kindern und deinen Nachkommen die Anweisungen von Jahwe und seine Gebote und lehr sie den rechten Weg, den sie gehen sollen, damit es ihnen ewig gut geht.
28 Isaak antwortete seinem Vater und sprach zu ihm: Was mein Herr befohlen hat, das will ich tun, und ich will nicht von den Geboten Jahwes, meines Elohim, weichen; ich will alles halten, was er mir befohlen hat. Und Abraham segnete seinen Sohn Isaak und auch seine Kinder, und Abraham lehrte Jakob die Unterweisung Jahwes und seine Wege.
29 Zu jener Zeit starb Abraham, im fünfzehnten Jahr des Lebens Jakobs und Esaus, die Söhne Isaaks; und alle Tage Abrahams waren hundert und fünfundseigzig Jahre; und er starb und wurde zu seinem Volk versammelt, in einem guten Alter, alter und voller Tage. Und Isaak und Ismael, seine Söhne, begräbten ihn.
30 Als die Bewohner Kanaans hörten, daß Abraham gestorben war, kamen sie alle mit ihren Königen und Fürsten und allen ihren Männern, um Abraham zu begraben.
31 Als alle Bewohner des Landes Haran, alle Familien des Hauses Abrahams, alle Fürsten und Großen und die Söhne Abrahams, die von den Nebenfrauen lebten, das Wort des Todes hörten, kamen sie zu Abraham. Sie vergüteten Abrahams Güte und trösteten seinen Sohn Isaak und begraben Abraham in der Höhle, die er von Ephron dem Hittiten und seinen Kindern für ein Grab gekauft hatte.
32 Und alle Bewohner des Kanaan und alle, die Abraham kannten, weinten ein ganzes Jahr über ihn; Männer und Frauen trauerten über ihn.
33 Alle kleinen Kinder und alle Bewohner des Landes weinten wegen Abraham, denn Abraham war zu allen gut gewesen, weil er aufrichtig gewesen war mit Jahwe und den Menschen.
34 Es stand kein Mann auf, der Jahwe fürchtete wie Abraham, denn er hatte seinen Elohim von seiner Jugend an gefürchtet und hatte Jahwe gedient und war all seine Wege gegangen während seines Lebens, von seiner Kindheit bis zum Tag seines Todes.
35 Und Jahwe war mit ihm und befreite ihn aus dem Rat Nimrods und seines Volkes; als er Krieg mit den vier Königen von Elam führte, besiegte er sie.
36 Er brachte alle Kinder der Erde zum Dienst Jahwes, und er lehrte sie die Wege Jahwes und ließ sie Jahwe erkennen.
37 Er baute einen Garten und pflanzte einen Weinberg darin. In seinem Zelt bereitete er immer Fleisch und Trinken für die, die durch das Land gingen, damit sie sich in seinem Haus befriedigen konnten.
38 Jahwe Elohim und die ganze Erde wegen Abraham erlöste.
39 Es war nach dem Tod Abrahams, dass Jahwe seinen Sohn Isaak und seine Kinder segnete, und Jahwe war mit Isaak, wie er mit seinem Vater Abraham gewesen war, denn Isaak hielt alle Gebote Jahwes, wie Abraham, sein Vater, ihm geboten hatte; er wich weder nach rechts noch nach links von dem rechten Pfad ab, den sein Vater ihm geboten hatte.
Kapitel 27
1 Esau ging damals nach dem Tod Abrahams oft aufs Feld jagen.
2 Nimrod, der König von Babel, auch Amrafel, ging oft mit seinen mächtigen Männern aufs Feld jagen und mit seinen Männern am kühlen Tag herumlaufen.
[Druckte Seite 273] — Kapitel 27, Vers 3–17 (Kapitelende); CHAPTER 28, V. 1–12]
3 Nimrod beobachtete Esau all die Tage, denn Nimrod hatte in seinem Herzen Eifersucht gegen Esau.
4 Eines Tages ging Esau aufs Feld, um zu jagen, und er fand Nimrod mit seinen zwei Männern in der Wüste wandeln.
5 Und alle seine mächtigen Männer und sein Volk waren mit ihm in der Wüste, aber sie blieben fern, und gingen von ihm in verschiedene Richtungen, um zu jagen. Und Esau versteckte sich vor Nimrod, und er schlummerte für ihn in der Wüste.
6 Nimrod und seine Männer, die mit ihm waren, erkannten ihn nicht. Nimrod und seine Männer gingen oft nachts nach draußen umher, um zu wissen, wo seine Männer auf dem Feld jagten.
7 Nimrod und zwei seiner Männer kamen zu ihrem Ort, als Esau plötzlich aus seinem Zufluchtsort auftauchte, zog sein Schwert und rannte schnell zu Nimrod und schnitt ihm den Kopf ab.
8 Esau kämpfte mit den beiden Männern, die mit Nimrod waren, und als sie ihn riefen, wandte er sich zu ihnen und schlug sie mit seinem Schwert um.
9 Alle Nimrods Mächtigen, die ihn verlassen hatten, um in die Wüste zu gehen, hörten das Schreien in der Ferne und erkannten die Stimmen der beiden Männer. Sie rannten um zu wissen, was es war. Sie fanden ihren König und die beiden Männer, die mit ihm waren, in der Wüste tot liegen.
10 Als Esau die Mächtigen Nimrods von weitem kommen sah, flüchtete er und flüchtete. Esau nahm die kostbaren Kleider Nimrods, die Nimrods Vater Nimrod hinterlassen hatte und mit denen Nimrod das ganze Land übertrug, und rannte und versteckte sie in seinem Haus.
11 Esau nahm diese Kleider und rannte wegen Nimrods Männern in die Stadt. Er kam müde und erschöpft vom Kampf zu seinem Vaterhaus und war bereit, durch Trauer zu sterben, als er seinem Bruder Jakob näherte und vor ihm saß.
12 Und er sprach zu seinem Bruder Jakob: Siehe, ich werde heute sterben; wozu also will ich das Erstgeburtsrecht? Und Jakob handelte weise mit Esau in dieser Sache, und Esau verkaufte sein Erstgeburtsrecht an Jakob, denn es war so von Jahwe herbeigeführt.
13 Auch Esau verkaufte seinen Anteil an der Höhle des Feldes Makpela, die Abraham von den Hittitern für ein Grabland gekauft hatte, an Jakob. Und Jakob kaufte all das von seinem Bruder Esau für einen bestimmten Preis.
14 Jakob schrieb all das in einem Buch und bezeugte es mit Zeugen und versiegelte es, und das Buch blieb in Jakobs Hand.
15 Als Nimrod, der Sohn des Kusch, starb, nahmen ihn seine Männer auf und brachten ihn in Schmerz und begraben ihn in seiner Stadt. Und alle Tage, die Nimrod lebte, waren zweihundertfünfzehn Jahre, und er starb.
16 Die Tage, die Nimrod über das Volk des Landes regierte, waren hundertvichtzigfünf Jahre. Nimrod starb im Schwert Esaus in Schande und Verachtung. Und die Nachkommen Abrahams ließen ihn sterben, wie er es in seinem Traum gesehen hatte.
17 Nach Nimrods Tod wurde sein Königreich in viele Teile geteilt, und alle Teile, über die Nimrod regierte, wurden den jeweiligen Königen des Landes zurückgegeben, die sie nach Nimrods Tod wiederholten. Alle Leute des Hauses Nimrods waren lange Zeit Sklaven aller anderen Könige des Landes.
Kapitel 28
1 In jenen Tagen, nach dem Tod Abrahams, in diesem Jahr Jahwe und es kam eine große Hungersnot im Lande. Und als die Hungersnot im Lande Kanaan groß war, stieg Isaak auf, um nach Ägypten hinab, um die Hungersnot zu bekämpfen, wie Abraham, sein Vater, getan hatte.
2 Und Jahwe erschien Isaak in jener Nacht und sprach zu ihm: Geh nicht hinab nach Ägypten, sondern stehe auf und geh nach Gerar, zu Abimelech, dem König der Philister, und bleibe dort, bis die Hungersnot aufhört.
3 Da stand Isaak auf und ging nach Gerar. Jahwe und er befahl ihm, und er blieb dort ein ganzes Jahr.
4 Als Isaak nach Gerar kam, sahen die Leute des Landes, daß seine Frau Rebekka hübsch war. Die Leute von Gerar fragten Isaak nach seiner Frau. Er sagte: "Sie ist meine Schwester, denn er fürchtete, zu sagen, sie sei seine Frau, damit die Leute des Landes ihn wegen ihr töten".
5 Und die Fürsten von Abimelech gingen und lobten die Frau vor den König; aber er antwortete ihnen nicht, und er hörte nicht auf ihre Worte.
6 Aber er hörte sie sagen, daß Isaak sie seine Schwester erklärte, und der König behielt das in sich.
7 Als Isaak drei Monate im Land verweilt hatte, sah Abimelech aus dem Fenster Isaak mit seiner Frau Rebekka spielen; denn Isaak lebte im Außenhaus des Königs, so daß das Haus Isaaks gegenüber dem Haus des Königs war.
8 Und der König sprach zu Isaak: Was hast du uns getan, indem du von deiner Frau gesagt hast: Sie ist meine Schwester? Wie leicht hätte sich einer der großen Männer des Volkes mit ihr geschlafen, und du hättest uns Schuld gebracht?
9 Und Isaak sprach zu Abimelech: Weil ich fürchtete, daß ich wegen meiner Frau sterbe, da sagte ich: Sie ist meine Schwester.
10 In jener Zeit gab Abimelech Befehl zu allen seinen Fürsten und Gewalten, und sie nahmen Isaak und seine Frau Rebekka und brachten sie vor den König.
11 Und der König befahl, daß man sie in Herrschaftskleider bekleidet und sie durch die Straßen der Stadt reiten ließ und vor ihnen im ganzen Land verkündete: "Das ist der Mann, und das ist seine Frau. Wer diesen Mann oder seine Frau berührt, der soll gewiß sterben". Da kehrte Isaak mit seiner Frau ins Haus des Königs zurück. Jahwe mit Isaak, und er wurde immer größer, und ihm fehlte nichts.
12 Und Jahwe ließ Isaak Gnade finden vor den Augen Abimelechs und vor den Augen aller seiner Untertanen, und Abimelech handelte gut an Isaak, denn Abimelech gedachte des Eides und des Bundes, der zwischen seinem Vater und Abraham bestanden hatte.
[Kapitel 28 geht weiter, Seite 273 — Nicht in dieser Charge fotografiert.]
[LÜCKE — GEDRUCKTE S. 274–275 NICHT FOTOGRAFIERT. Der Rest von Kap. 28 und Kap. 29 VV. 1–32 (Anfang) stehen in dieser Lücke; der Text setzt mitten im Vers, am Ende von Kap. 29 V. 32, auf S. 276 wieder ein. Nichts überbrückt, nichts ergänzt.]
Kapitel 29 — teilweise gehalten — von v. 32 (Schwanz)
(Begleitende Seite: Die Encyclopedia of Lost and Rejected Scriptures)
[Kapitel 29, Schwanz] — Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses; der Anfang des Verses steht
auf Seite 275, die nicht fotografiert ist — Siehe Erwägungsgrund 4 der Fortsetzung.]
Ein Jäger auf dem Feld und ein tapferer Mann.
33 Und Elifas tat, wie sein Vater ihm geboten hatte. Und Elifas war damals dreizehn Jahre alt. Und Elifas stand auf und ging und nahm zehn seiner Mutterbrüder mit sich und verfolgte Jakob.
34 Er verfolgte Jakob genau und versteckte sich für ihn an der Grenze des Landes Kanaan gegenüber der Stadt Sichem.
35 Und Jakob sah, daß Elifas und seine Männer ihn verfolgten. Und Jakob stand still an der Stelle, wohin er ging, um zu wissen, was das war, denn er wusste nicht, was es war. Elifas zog sein Schwert und fuhr fort, er und seine Männer, zu Jakob. Und Jakob sprach zu ihnen: Warum seid ihr hierher gekommen, und was bedeutet es, daß ihr mit euren Schwertern verfolgt?
36 Da aber Elifas zu Jakob näherte, und er antwortete und sprach zu ihm: So hat mir mein Vater geboten, und nun will ich mich nicht von dem Gebot meines Vaters abwenden, das er mir gegeben hat. Als Jakob sah, daß Esau mit Elifas gesprochen hatte, um Gewalt zu ergreifen, näherte sich Jakob und betete Elifas und seine Männer und sprach zu ihm:
37 Siehe, alles, was ich habe, das mir mein Vater und meine Mutter gegeben haben, daß ihr mich nimmt und von mir weggeht, und mich nicht tötet; so soll euch das Recht sein.
38 Und Jahwe ließ Jakob Gnade finden vor den Augen des Eliphas, des Sohnes Esaus, und seiner Männer, und sie hörten auf die Stimme Jakobs, und sie töteten ihn nicht; Eliphas und seine Männer nahmen alles, was zu Jakob gehörte, samt dem Silber und Gold, das er aus Beerscheba mitgebracht hatte; sie ließen ihm nichts.
39 Elifas und seine Männer gingen von ihm weg und kehrten zu Esau nach Beerseba zurück. Sie berichteten ihm alles, was ihnen bei Jakob passiert war, und sie gaben ihm alles, was sie von Jakob genommen hatten.
40 Und Esau war wütend auf seinen Sohn Elifas und seine Männer, die mit ihm waren, weil sie Jakob nicht getötet hatten.
41 Da antworteten sie und sprachen zu Esau: Weil Jakob uns in dieser Angelegenheit darum gebeten hat, ihn nicht zu töten, hat uns unser Mitleid zu ihm zugenommen, und wir haben alles, was ihm gehörte, genommen und zu dir gebracht. Und Esau nahm all das Silber und das Gold, das Elifas von Jakob genommen hatte, und legte es in sein Haus.
42 Als Esau sah, daß Isaak Jakob gesegnet und ihm geboten hatte: Du sollst keine Frau aus den Töchtern Kanaans nehmen, und daß die Töchter Kanaans in den Augen Isaaks und Rebekka schlecht waren,
43 Dann ging er zum Haus seines Onkels Ismael und nahm neben seinen älteren Frauen auch Maklath, die Tochter Ismaels, Nebayots Schwester, zur Frau.
Kapitel 30
1 Und Jakob ging auf seinen Weg nach Haran und kam bis zum Berg Moria und blieb dort die ganze Nacht bei der Stadt Luz. Jahwe da erschien er an jenem Abend Jakob und sprach zu ihm: Ich bin Jahwe Elohim von Abraham und den Elohim von deinem Vater Isaak; das Land, auf dem du wohnt, will ich dir und deiner Nachkommenschaft geben.
2 Siehe, ich bin mit dir und werde dich bewahren, wohin du auch gehst, und ich werde deine Nachkommen wie die Sterne des Himmels vermehren, und ich werde alle deine Feinde vor dir fallen lassen; und wenn sie gegen dich kämpfen, werden sie dich nicht überwinden. Und ich werde dich mit Freude und mit Kindern und mit großem Reichtum in dieses Land zurückführen.
3 Jakob erwachte aus seinem Schlaf und freute sich sehr über die Vision, die er gesehen hatte. Und er nannte den Ort Bethel.
4 Und Jakob stand von jenem Ort auf mit großer Freude, und als er ging, ließen sich seine Füße ihm von Freude leuchten, und er ging von dort in das Land der Kinder des Ostens, und kehrte zurück nach Haran und setzte sich an den Schäferbrunnen.
5 Da fand er Männer, die aus Haran kamen, um ihre Herde zu weiden. Und Jakob fragte sie und sie sagten: "Wir sind aus Haran".
6 Und er sprach zu ihnen: Kennet ihr Laban, den Sohn Nahors? Und sie sagten: Wir kennen ihn, und siehe, seine Tochter Rahel kommt, um die Schafe ihres Vaters zu weiden.
7 Während er noch mit ihnen sprach, kam Rahel, die Tochter Laban, um die Schafe ihres Vaters zu füttern, denn sie war eine Hirtenfrau.
8 Als Jakob Rahel, die Tochter seines Bruder Laban, sah, rannte er und küsste sie und weinte.
9 Und Jakob erzählte Rahel, daß er der Sohn von Rebekka sei, der Schwester ihres Vaters. Und Rahel rannte und erzählte es ihrem Vater. Und Jakob weinte weiter, weil er nichts mit ihm hatte, was er ins Haus Laban bringen konnte.
10 Als Laban hörte, daß Jakob, der Sohn seiner Schwester, gekommen war, rannte er und küsste ihn und umarmte ihn und brachte ihn ins Haus und gab ihm Brot, und er aß.
11 Und Jakob erzählte Laban, was sein Bruder Esau ihm getan hatte, und was sein Sohn Elifas ihm unterwegs getan hatte.
12 Und Jakob blieb einen Monat im Hause des Laban. Und Jakob aß und trank im Hause des Laban. Und danach sprach Laban zu Jakob: Sag mir, was dein Lohn sein soll; denn wie kannst du mir umsonst dienen?
13 Laban hatte keine Söhne, sondern nur Töchter; seine anderen Frauen und Mägde konnten in jenen Tagen noch nicht empfangen. Dies sind die Namen der Töchter Labans, die seine Frau Adina ihm geboren hatte: der Name der älteren war Lea und der Name (laufender Kopf: The Encyclopedia of Lost and Rejected Scriptures) der jüngeren war Rahel. Lea war sanftäugig, aber Rahel war schön und wohlgestaltet, und Jakob liebte sie.
14 Und Jakob sprach zu Laban: Ich will dir sieben Jahre dienen für deine jüngere Tochter Rahel. Und Laban stimmte dem zu. Und Jakob diente Laban sieben Jahre für seine Tochter Rahel.
15 Im zweiten Jahr des Wohnsitzes Jakobs in Haran, das heißt im siebzigneunten Jahr des Lebens Jakobs, starb Eber, der Sohn Sems. Er war vierhundert sechzig vier Jahre alt, als er starb.
16 Als Jakob hörte, daß Eber gestorben war, trauerte er sehr; er trauerte und trauerte über ihn viele Tage.
17 Im dritten Jahr, als Jakob in Haran wohnte, gebar ihm Bosmath, die Tochter Ismaels, Esaws Frau, einen Sohn, und Esau nannte seinen Namen Reuel.
18 Und es geschah im vierten Jahr, als Jakob im Haus Laban wohnte. Jahwe und besuchte Laban und erinnerte sich an ihn wegen Jakobs, und er bekam Söhne: sein Erstgeborener war Beor, sein Zweiter Alib und sein Dritter Chorasch.
19 Jahwe und gab Laban Reichtum und Ehre, Söhne und Töchter; und der Mann wurde wegen Jakob sehr wachsend.
20 In jenen Tagen diente Jakob Laban in aller Art von Arbeit, im Haus und auf dem Feld, und der Segen Jahwes war in allem, was Laban gehörte, im Haus und auf dem Feld.
21 Und im fünften Jahr starb Jehudith, die Tochter Beeri, Esaus Frau, im Lande Kanaan, und hatte keine Söhne, sondern nur Töchter.
22 Das sind die Namen ihrer Töchter, die sie Esau zur Welt brachte: Der Name des Älteren war Marzith, und der Name des Jüngeren Puith.
23 Und als Jehudith gestorben war, erhob sich Esau und ging nach Seir, um wie gewohnt auf dem Feld zu jagen; und Esau blieb lange im Lande Seir.
24 Im sechsten Jahr nahm Esau neben seinen anderen Frauen eine Frau, Ahlibama, die Tochter von Zebeon, dem Hewieten, und Esau brachte sie ins Land Kanaan.
25 Und Ahlibama schwanger und gebar Esau drei Söhne: Jesch, Jaalan und Korah.
26 In jenen Tagen, im Lande Kanaan, gab es einen Streit zwischen den Hirten Esaus und den Hirten der Bewohner des Landes Kanaan, denn Esaus Vieh und Güter waren zu reichlich, daß er im Lande Kanaan, im Haus seines Vaters, bleiben konnte; das Lande Kanaan konnte ihn wegen seines Viehs nicht tragen.
27 Als Esau sah, daß sein Streit mit den Bewohnern des Landes Kanaan noch größer wurde, setzte er sich auf und nahm seine Frauen und seine Söhne und seine Töchter und alles, was ihm gehörte, und das Vieh, das er besaß, und alles, was er im Land Kanaan erworben hatte, und zog von den Bewohnern des Landes nach dem Land Seir. Und Esau und alles, was ihm gehörte, lebten im Land Seir.
28 Doch Esau ging von Zeit zu Zeit zu seinem Vater und seiner Mutter im Lande Kanaan. Esau heiratete die Horiter und gab seine Töchter den Söhnen Seirs, des Horiter, an.
29 Und er gab seine älteste Tochter Marzith an Ana, den Sohn Zebeons, den Bruder seiner Frau, und Puit gab er an Azar, den Sohn Bilhans, des Horiter. Esau lebte in den Bergen, er und seine Kinder, und sie wurden fruchtbar und vermehrten sich.
Kapitel 31
1 Und es geschah im siebten Jahr, als Jakob den Dienst an Laban beendet hatte. Und Jakob sprach zu Laban: Gib mir meine Frau, denn die Tage meiner Dienstzeit sind erfüllt. Und Laban tat so. Und Laban und Jakob versammelten alle Leute des Ortes und machten ein Fest.
2 Am Abend kam Laban ins Haus, und Jakob kam mit den Leute zum Fest, und Laban löschte alle Lichter aus, die dort im Haus waren.
3 Jakob fragte Laban: "Warum hast du uns so angetan?" Laban antwortete: "So ist es unser Gewohnheit, in diesem Land zu handeln.
4 Dann nahm Laban seine Tochter Lea und brachte sie zu Jakob, und er kam zu ihr, und Jakob wusste nicht, daß sie Lea war.
5 Und Laban gab seine Tochter Lea, seine Dienerin Zilpa, zur Dienerin.
6 Alle Leute, die am Fest waren, wussten, was Laban mit Jakob getan hatte, aber sie sagten Jakob nichts.
7 Und alle Nachbarn kamen in jener Nacht zu Jakobs Haus und aßen und tranken und freuten sich, und spielten vor Leah Trommeln und tanzten, und sie antworteten vor Jakob, Helea, Helea.
8 Jakob hörte ihre Worte, aber er verstand ihre Bedeutung nicht, aber er dachte, es könnte so sein, wie sie in diesem Land üblich sind.
9 Und die Nachbarn sprachen diese Worte vor Jakob in der Nacht, und alle Lichter, die in Laban's Haus waren, waren in jener Nacht ausgelöscht.
10 Als es morgens früh wurde, wandte sich Jakob zu seiner Frau und sah, daß es Lea war, die in seinem Schoß lag. Und Jakob sprach: "Nun weiß ich, was die Nachbarn gestern Nacht gesagt haben: 'Heleah', aber ich wusste es nicht".
11 Da rief Jakob Laban und sprach zu ihm: Was hast du mir angetan? Ich habe dir doch für Rahel gedient; warum hast du mich betrogen und mir Lea gegeben?
12 Laban antwortete Jakob und sprach: So ist es nicht in unserem Land, die jüngere vor dem Ältesten zu geben; so nun, wenn du auch ihre Schwester nehmen willst, nimm sie dir zu, um mir noch sieben Jahre zu dienen.
13 Jakob tat dies und nahm auch Rachel zur Frau; er diente Laban noch sieben Jahre, und Jakob kam auch zu Rachel, und er liebte Rachel mehr als Lea; Laban gab ihr seine Dienerin Bilha als Dienerin.
[Die erste gedruckte Zeile der Seite steht an der Spitze der Seite; ihre Öffnung
Worte fallen außerhalb des Bildrahmens und sind nicht wiederherstellbar.
Die Zeile trägt keine Versnummer; der erste versehmete Vers auf der Seite ist 14.
Es ist so transkribiert, wie es steht, und nicht mit v. 14 harmonisiert — siehe Aufzeichnungen.]
[...] Jahwe und sie öffnete ihren Bauch, und sie schwanger und gebar Jakob vier Söhne
14 Wenn Jahwe sah, dass Leah gehasst wurde, Jahwe und sie öffnete ihren Mutterleib, und sie hörte in jenen Tagen auf zu tragen.
15 Und dies sind ihre Namen: Ruben, Simeon, Levi und Juda; und danach hörte sie auf zu tragen.
16 Und Rachel war zu jener Zeit nicht schwanger und hatte keine Kinder; und Rahel traf Neid auf ihre Schwester Lea. Und als Rahel sah, daß sie Jakobs keine Kinder gebar, nahm sie Bilha, ihre Sklavin, und gab sie Jakob zur Frau. Und sie gebar Jakob zwei Söhne, Dan und Nephtali.
17 Als Lea sah, daß sie aufgehört hatte zu gebären, nahm sie auch Zilpa, ihre Sklave, und gab sie Jakob zur Frau. Jakob kam auch zu Zilpa, und sie gebar Jakob zwei Söhne: Gad und Aser.
18 Und Lea schwanger wurde noch einmal und gebar Jakob in jenen Tagen zwei Söhne und eine Tochter; und dies sind ihre Namen: Isachar, Zebulon und ihre Schwester Dinah.
19 Rachel war in jenen Tagen noch nicht in der Lage, zu schwanger zu werden, und Rachel betete zu Jahwe und sie sagte: Jahwe Elohim erinnere dich an mich und besuche mich, ich bitte dich, denn jetzt wird mich mein Mann verlassen, weil ich ihm keine Kinder gebären habe.
20 Nun, O Jahwe Elohim, höre mein Flehen vor dir und sieh meine Trübsal und gib mir Kinder wie eine der Mägde, damit ich meine Schmach nicht mehr trage.
21 Jahwe und hörte sie und öffnete ihren Bauch. Und Rahel schwanger und gebar einen Sohn und sprach: Jahwe er hat mir den Scham weggenommen. Sie nannte ihn Josef und sagte: Jahwe gib mir noch einen Sohn; Jakob war neunzig und eins Jahre alt, als sie ihn geboren hat.
22 In jener Zeit sandte Jakobs Mutter Rebekka ihre Betrügerin Debora, die Tochter Us, und zwei von Isaaks Dienern zu Jakob.
23 Und sie kamen zu Jakob in Haran und sagten zu ihm: Rebekka hat uns zu dir gesandt, daß du zum Hause deines Vaters ins Land Kanaan zurückkehren sollst. Und Jakob hörte ihnen, was seine Mutter gesagt hatte.
24 Als die sieben Jahre, in denen Jakob Laban für Rahel gedient hatte, zu Ende waren, und Jakob vierzehn Jahre in Haran gelebt hatte, sprach Jakob zu Laban: Gib mir meine Frauen und sende mich fort, daß ich in mein Land gehe; denn siehe, meine Mutter hat mich aus dem Lande Kanaan geschickt, daß ich zum Haus meines Vaters zurückkehren soll.
25 Aber Laban sprach zu ihm: Nein, ich bitte dich! Wenn ich in deinem Augen Gunst gefunden habe, dann lasse mich nicht allein; sag mir deinen Lohn, und ich gebe ihn dir, und bleib bei mir.
26 Jakob sprach zu ihm: Das ist der Lohn, den du mir gibst, daß ich heute durch deine ganze Herde gehe und alle Schafe, die bescheuert und bescheuert sind und braun sind, von den Schafen und Ziegen wegnehme; und wenn du das für mich tust, werde ich zurückkehren und deine Herde füttern und sie wie zuvor bewahren.
27 Laban tat das, und Laban nahm von seiner Herde alles, was Jakob gesagt hatte, und gab es ihm.
28 Und Jakob gab alles, was er von Laban's Herden genommen hatte, in die Hände seiner Söhne; und Jakob weidete den übrigen Herden von Laban.
29 Da aber die Diener Isaaks, die er zu Jakob gesandt hatte, sahen, daß Jakob nicht mit ihnen zum Lande Kanaan zu seinem Vater zurückkehren wollte, gingen sie von ihm weg und kehrten nach Kanaan zurück.
30 Und Debora blieb bei Jakob in Haran; sie kehrte nicht mit den Knechten Isaaks ins Land Kanaan zurück, sondern Debora blieb bei Jakobs Frauen und Kindern in Haran.
31 Jakob diente Laban noch sechs Jahre, und als die Schafe geboren wurden, entfernte Jakob von ihnen die Flecken und Flecken, wie er mit Laban beschlossen hatte; Jakob diente so sechs Jahre bei Laban, und der Mann wuchs reichlich. Er hatte Vieh und Knechte und Knechte, Männer und Kamele und Esel.
32 Jakob hatte zweihundert Viehherden, und seine Viehherden waren groß und schön aussehen und waren sehr fruchtbar. Alle Familien der Menschen wollten etwas von Jakobs Viehherden, denn sie waren sehr wohlhabend.
33 Viele von den Menschenkindern kamen, um sich etwas von Jakobs Herden zu besorgen. Und Jakob gab ihnen ein Schaf für einen Knecht oder eine Knecht oder für einen Esel oder einen Kamel, oder was Jakob von ihnen wollte, gaben sie ihm.
34 Durch diese Geschäfte mit den Menschenkindern erlangte Jakob Reichtum, Ehre und Besitz, und die Kinder Labans beneideten ihn an dieser Ehre.
35 Nach einiger Zeit hörte er die Worte der Söhne Labans, die sagten: "Jakob hat alles genommen, was unserem Vater gehört hatte, und von dem, was unserem Vater gehört hatte, hat er all diese Herrlichkeit erworben".
36 Und Jakob sah das Angesicht Labans und seiner Söhne, und es war nicht mehr zu ihm in jenen Tagen wie zuvor.
37 Jahwe und erschien Jakob am Ende der sechs Jahre und sprach zu ihm: Stehe auf, gehe aus diesem Land und kehr in das Land deiner Geburt zurück, und ich werde mit dir sein.
38 Und Jakob stand zu jener Zeit auf, und setzte seine Kinder und seine Frauen und alles, was ihm gehörte, auf Kamele, und ging hinaus zum Land Kanaan zu seinem Vater Isaak.
39 Laban wußte nicht, daß Jakob von ihm weggegangen war, denn Laban hatte an jenem Tage die Schafe geschnitten.
40 Rachel stahl die Bilder ihres Vaters, nahm sie und versteckte sie auf dem Kamel, auf dem sie saß, und ging weiter.
41 Und dies ist die Art der Götzen: einen Erstgeborenen zu nehmen und ihn zu töten und die Haare von seinem Kopf abzuziehen, Salz zu nehmen und den Kopf zu salzen und ihn mit Öl zu salben, dann eine kleine Tafel aus Kupfer oder eine Tafel aus Gold zu nehmen und den Namen darauf zu schreiben und die Tafel unter seine Zunge zu legen, den Kopf mit der Tafel unter seine Zunge zu nehmen und es in das Haus zu legen und Lampen vor ihm zu entzünden und sich vor ihr zu verbeugen.
42 Und wenn sie sich ihm niederwerfen, spricht er mit ihnen über alle Angelegenheiten, die sie ihn anfordern, durch die Macht des in ihm geschriebenen Namens (The Encyclopedia of Lost and Rejected Scriptures).
43 Und manche machen sie in Gestalten von Menschen, aus Gold und Silber, und gehen zu ihnen zu den Zeiten, die ihnen bekannt sind, und die Gestalten erhalten die Gewalt der Sterne und sagen ihnen künftige Dinge. So waren die Gestalten, die Rahel von ihrem Vater gestohlen hatte.
44 Rachel stahl diese Bilder, die ihrem Vater gehörten, damit Laban nicht durch sie erfahren konnte, wohin Jakob gegangen war.
45 Laban kam nach Hause und fragte nach Jakob und seinem Haus, aber er wurde nicht gefunden. Laban suchte seine Bilder, um zu wissen, wohin Jakob gegangen war, und konnte sie nicht finden. Er ging zu anderen Bildern und fragte sie, und sie berichteten ihm, daß Jakob von ihm zu seinem Vater geflohen sei, in das Land Kanaan.
46 Dann stand Laban auf und nahm seine Brüder und alle seine Knechte und ging hinaus und verfolgte Jakob, und er traf ihn im Gebirge Gilead.
47 Laban aber sprach zu Jakob: Was hast du mir getan, daß du mich betrogen und meine Töchter und ihre Söhne gefangen genommen hast, als durch das Schwert?
48 Du hast mich nicht erlaubt, sie zu küssen, und hast sie mit Freude fortgeschickt, und du hast meine Götter gestohlen und gegangen.
49 Jakob antwortete Laban und sprach: "Ich hatte Angst, daß du mir deine Töchter mit Gewalt nehmen würdest. Und nun, mit wem du deine Götter findest, soll er sterben.
50 Und Laban suchte nach den Götzen und sah in allen Jakobs Zelte und Geräten und fand sie nicht.
51 Und Laban sprach zu Jakob: Lass uns einen Bund machen, und es soll ein Zeugnis zwischen mir und dir sein, wenn du meine Töchter heimsuchtest oder außer meinen Töchtern andere Frauen nimmst, Jahwe er soll ein Zeuge zwischen mir und euch sein.
52 Und sie nahmen Steine und machten einen Haufen. Und Laban sprach: Dieser Haufen ist ein Zeuge zwischen mir und dir. Und er nannte seinen Namen Gilead.
53 Und Jakob und Laban brachten Opfer auf dem Berg und aßen dort bei der Hülle und blieben die ganze Nacht auf dem Berg. Laban stand früh am Morgen auf und weinte mit seinen Töchtern und küsste sie und kehrte zu seinem Platz zurück.
54 Und er schickt seinen Sohn Beor, der siebzehn Jahre alt war, und Abikoroph, den Sohn Uzs, des Sohnes Nahors, mit zehn Männern.
55 Und sie eilten und gingen und gingen durch den Weg vor Jakob, und kamen durch einen anderen Weg zum Land Seir.
56 Und sie kamen zu Esau und sprachen zu ihm: So spricht dein Bruder und dein Verwandter, Laban, der Sohn Betuels, der Bruder deiner Mutter:
57 Hast du gehört, was Jakob, dein Bruder, mir angetan hat, der zuerst nackt zu mir kam und geboren hat? Ich ging ihm entgegen und brachte ihn zu meinem Haus mit Ehrfurcht und habe ihn groß gemacht und ihm meine beiden Töchter und auch meine zwei Dienerinnen zur Frau gegeben.
58 Und Jahwe segnete ihn um meinetwillen; er nahm reichlich zu und hatte Söhne, Töchter und Mägde.
59 Und er hat eine große Menge Schafe und Rinder, Kamele und Esel, auch Silber und Gold in Überfluss; und als er sah, daß sein Vermögen zunehmte, verließ er mich, als ich meine Schafe rasierte, und er stand auf und floh heimlich.
60 Er zog seine Frauen und seine Kinder auf Kamele und führte alles sein Vieh und seine Besitztümer, die er in meinem Land erworben hatte, weg. Und er richtete sich auf, zu seinem Vater Isaak, ins Land Kanaan zu gehen.
61 Er ließ mich meine Töchter und ihre Söhne nicht küssen; er führte meine Töchter als Gefangene durch das Schwert, und er stahl auch meine Götter und flüchtete.
62 Und nun habe ich ihn und alles, was ihm gehört, auf dem Berg des Jabuk-Flusses gelassen; ihm fehlt nichts.
63 Wenn es dir gefällt, zu ihm zu gehen, dann geh und findest ihn dort, und du kannst mit ihm tun, was deine Seele wünscht. Und Laban's Gesandten kamen und berichteten Esau all diese Dinge.
64 Als Esau alle Worte der Gesandten Labans hörte, brannte sein Zorn sehr gegen Jakob, und er erinnerte sich an seinen Hass, und sein Zorn brannte in ihm.
65 Esau eilte und nahm seine Söhne und seine Knechte und die Seelen seines Hauses, sechzig Mann, und ging und versammelte alle Söhne Seirs, des Horiter, und ihr Volk, dreihundertvierzig Mann. Und er nahm alle diese Anzahl von vierhundert Männern, die mit Schwert gezogen waren, und ging zu Jakob, um ihn zu schlagen.
66 Esau teilte diese Zahl in verschiedene Teile auf und nahm die sechzig Männer seiner Kinder und Diener und die Seelen seines Hauses als einen Haupt und gab sie auf seinen ältesten Sohn Elifas.
67 Die übrigen Häupter gab er den sechs Söhnen Seirs, des Horiters, und setzte jeden über seine Geschlechter und seine Söhne.
68 Und das ganze Lager ging wie es war; und Esau kam unter ihnen zu Jakob, und er führte sie schnell vor.
69 Und die Gesandten Labans gingen von Esau weg und gingen ins Land Kanaan; und sie kamen zum Haus Rebecca, der Mutter Jakobs und Esaus.
70 Sie berichteten ihr: "Siehe, dein Sohn Esau ist mit vierhundert Männern gegen seinen Bruder Jakob gegangen, denn er hat gehört, dass er kommt, und er ist gegangen, um ihn zu bekämpfen und zu schlagen und alles zu nehmen, was er hat".
71 Rebecca schickte schnell zweiundsiebzig Männer von Isaaks Dienern, um Jakob auf dem Weg zu begegnen; denn sie dachte: Vielleicht wird Esau auf dem Weg kämpfen, wenn er ihn begegnet.
72 Diese Boten gingen auf dem Weg, Jakob entgegen, und sie trafen ihn auf dem Weg des Bachs auf der gegenüberliegenden Seite des (laufender Kopf: The Encyclopedia of Lost and Rejected Scriptures) Bachs Jabuk. Jakob sprach, als er sie sah: Dieses Lager ist mir von Jahwe bestimmt. Und Jakob nannte den Namen jenes Ortes Machnajim.
73 Und Jakob erkannte alle Leute seines Vaters, und er küsste sie und umarmte sie und kam mit ihnen. Und Jakob fragte sie über seinen Vater und seine Mutter, und sie sagten: Es geht ihnen gut.
74 Die Gesandten sprachen zu Jakob: Rebecca, deine Mutter, hat uns zu dir geschickt und gesagt: Mein Sohn, ich habe gehört, daß dein Bruder Esau mit Männern aus den Kindern Seirs, des Horiters, auf die Straße gegen dich hinausgegangen ist.
75 Also, mein Sohn, höre meine Stimme und sehe mit deinem Rat, was du tun sollst. Wenn er zu dir kommt, dann flehe ihn an, und rede nicht unhöflich mit ihm, und gib ihm ein Geschenk aus deinem Besitz und aus dem, was du hast Jahwe hat dich begünstigt.
76 Und wenn er dich nach deinen Angelegenheiten fragt, verberge ihm nichts, auf daß er sich von seinem Zorn gegen dich kehrt und du damit deine Seele und deine ganze Besitztümer rettest. Und es ist dir verpflichtet, ihn zu ehren, denn er ist dein älterer Bruder.
77 Als Jakob die Worte seiner Mutter hörte, die die Gesandten zu ihm redeten, erhob er seine Stimme und weinte bitter. Und er tat, wie seine Mutter ihm befohlen hatte.
Kapitel 32
1 Da sandte Jakob zu seinem Bruder Esau in das Land Seir Gesandte, und er sprach mit ihm Worte der Bitte.
2 Und er befahl ihnen: So sollst du zu meinem Herrn Esau sagen: So spricht dein Knecht Jakob: Mein Herr soll nicht denken, daß der Segen meines Vaters, mit dem er mich gesegnet hat, mir nützlich geworden ist.
3 Denn diese zwanzig Jahre bin ich bei Laban, und er hat mich betrogen und mein Lohn zehnmal geändert, wie es meinem Herrn schon gesagt worden ist.
4 Und ich diente ihm in seinem Haus sehr mühsam, und Jahwe und er sah mein Elend, meine Mühe und das Werk meiner Hände, und er ließ mich Gnade und Gunst in seinen Augen finden.
5 Und danach erwarb ich durch Jahwes' große Barmherzigkeit und Güte Ochsen und Esel und Vieh und Knechte und Mägde.
6 Und nun komme ich zu meinem Land und zu meiner Heimat zu meinem Vater und meiner Mutter, die im Lande Kanaan sind; und ich habe meinen Herrn darum gesandt, alles zu wissen, um Gunst vor meinem Herrn zu finden, damit er nicht denkt, daß ich von mir selbst Reichtum erworben habe, oder daß der Segen, mit dem mein Vater mich gesegnet hat, mir geholfen hat.
7 Die Gesandten gingen zu Esau und fanden ihn an der Grenze des Landes Edom, und er ging zu Jakob. Und vierhundert Männer von den Kindern Seirs, des Horiter, standen mit ausgezogenen Schwertern.
8 Die Gesandten Jakobs erzählten Esau alle Worte, die Jakob zu ihnen über Esau gesagt hatte.
9 Esau antwortete ihnen mit Stolz und Verachtung und sprach zu ihnen: "Wahrlich, ich habe gehört und mir wurde wahrlich berichtet, was Jakob Laban angetan hat, daß er ihn in seinem Haus erhöhte und ihm seine Töchter zur Ehefrau gab, und er hatte Söhne und Töchter, und er vergrößerte sich in Reichtum und Reichtum im Hause Laban durch seine Mittel.
10 Als er sah, daß sein Vermögen reich und sein Reichtum groß war, flüchtete er mit allem, was ihm gehörte, aus dem Haus Laban, und führte die Töchter Laban von ihrem Vater weg, als wurden sie mit dem Schwert gefangen genommen, ohne ihm davon zu erzählen.
11 Und nicht nur Laban hat Jakob das getan, sondern auch mir, und er hat mich zweimal ersetzt, und soll ich schweigen?
12 Darum bin ich heute mit meinen Lager gekommen, um ihn zu treffen, und ich werde ihm tun, was mein Herz wünscht.
13 Da kehrten die Gesandten zurück und kamen zu Jakob und sprachen zu ihm: Wir kamen zu deinem Bruder Esau und berichteten ihm alles, was du gesagt hast, und so hat er uns geantwortet. Siehe, er kommt dir entgegen mit vierhundert Männern.
14 Nun wisst und seht, was ihr tun werdet, und betet vorher Jahwe um dich von ihm zu befreien.
15 Als Jakob die Worte seines Bruders hörte, die er den Gesandten Jakobs gesagt hatte, fürchtete er sich sehr und war bedrückt.
16 Und Jakob betete zu Jahwe, seinem Elohim, und er sprach: O Jahwe Elohim meiner Väter, Abraham und Isaak, du hast zu mir gesagt, als ich aus dem Haus meines Vaters wegging, indem du sprachst,
17 Das bin ich. Jahwe Elohim von eurem Vater Abraham und den Elohim zu dir, nach Isaak, gebe ich dieses Land und deinen Nachkommen nach dir, und ich werde deine Nachkommen machen wie die Sterne des Himmels, und du wirst dich auf die vier Ecken des Himmels ausbreiten, und in dir und in deiner Nachkommenschaft werden sich alle Familien der Erde segnen.
18 Du hast deine Worte erfüllt, und hast mir Reichtum, Kinder und Vieh gegeben, wie es mein Herz sehr wünscht, und hast mir alles gegeben, was ich von dir gefragt hatte, und ich habe nichts verbraucht.
19 Und du hast mir gesagt: Kehre zurück zu deinen Eltern und zu deinem Geburtsort, und ich werde dir noch gut tun.
20 Und nun, da ich gekommen bin und du mich aus der Hand von Laban befreit hast, werde ich in die Hände Esaus fallen, der mich und die Mütter meiner Kinder töten wird.
21 Nun also, O Jahwe Elohim, befreie mich, bitte ich dich, auch aus den Händen meines Bruders Esau, denn ich fürchte mich sehr vor ihm.
22 Und wenn es in mir keine Gerechtigkeit gibt, dann tut es um Abrahams und meines Vaters Isaaks willen.
23 Denn ich weiß, daß ich durch Güte und Barmherzigkeit diesen Reichtum erworben habe; darum bitte ich dich nun, mit deiner Güte mir diesen Tag zu geben und mir zu antworten.
24 Und Jakob hörte auf, zu Jahwe zu beten; er teilte das Volk, das bei ihm war, mit den Herden und Rindern in zwei Lager,
25 Die Hälfte gab er dem Diener Abrahams Elieser, dem Sohn Damaskes, als Lager und seinen Kindern; die andere Hälfte gab er seinem Bruder Elianus, dem Sohn Elieser, als Lager und seinen Kindern.
26 Und er befahl ihnen, und sprach: Bleibt in Entfernung mit eurem Lager, und kommt nicht zu nahe einander; und wenn Esau zu einem Lager kommt und es tötet, so wird das andere Lager, das sich weit von ihm entfernt, ihm entkommen.
27 Jakob blieb dort die ganze Nacht und gab seinen Knechten Anweisungen über die Streitkräfte und seine Kinder.
28 Jahwe und er hörte an jenem Tag das Gebet Jakobs, Jahwe und er rettete Jakob aus der Hand seines Bruders Esau.
29 Jahwe er sandte drei Engel aus dem Himmel, die vor Esau gingen und zu ihm kamen.
30 Und diese Engel erschienen Esau und seinem Volk als zweitausend Männer auf Pferden mit allen möglichen Kriegsgeräten, und sie erschienen vor Esau und allen seinen Männern, um sich in vier Lagern aufzuteilen, mit vier Häuptlingen zu ihnen.
31 Da ging ein Lager weiter und sie fanden Esau mit vierhundert Männern zu seinem Bruder Jakob kommen, und das Lager rannte zu Esau und seinem Volk und erschreckte sie. Esau fiel vor Furcht vom Pferd, und alle seine Männern trennten sich von ihm an jenem Ort, weil sie sich sehr fürchteten.
32 Und das ganze Lager schrie hinter ihnen her, als sie vor Esau flohen, und alle kriegerischen Männer antworteten und sprachen: Gewiss sind wir die Diener Jakobs, der der Diener Jahwes ist, und wer kann dann gegen uns stehen? Und Esau sprach zu ihnen: O dann, mein Herr und Bruder Jakob ist euer Herr, den ich diese zwanzig Jahre nicht gesehen habe, und nun, da ich heute gekommen bin, ihn zu sehen, behandelt ihr mich auf diese Weise?
33 Und die Engel antworteten ihm und sagten: Jahwe wäre nicht Jakob dein Bruder, von dem du sprichst, hätten wir nicht einen von dir und deinem Volk überlebt. Aber nur wegen Jakobs werden wir ihnen nichts tun.
34 Und dieses Lager ging von Esau hinüber und ging fort. Esau und seine Männer waren sich von ihnen entfernt, als das zweite Lager mit allen Armen zu ihm kam. Und sie taten Esau und seinen Männern, wie das erste Lager ihnen getan hatte.
35 Und als sie es verlassen hatten, um weiterzugehen, siehe, das dritte Lager kam auf ihn zu, und sie erschraken alle, und Esau fiel vom Pferd, und das ganze Lager schrie auf und sprach: Gewiss sind wir die Diener Jakobs, der der Diener Jahwes ist, und wer kann gegen uns stehen?
36 Esau antwortete ihnen noch einmal und sprach: "O mein Herr Jakob, und euer Herr ist mein Bruder. Seit zwanzig Jahren habe ich sein Gesicht nicht gesehen und nicht gehört, dass er heute kommt. Heute bin ich ihm entgegen gegangen, und so behandelst du mich?
37 Sie antworteten ihm und sagten zu ihm: Jahwe wäre nicht dein Bruder Jakob, wie du gesagt hast, hätten wir keinen Rest von dir und deinen Männern gelassen. Aber wegen Jakobs, von dem du sprichst, er sei dein Bruder, werden wir uns nicht mit dir oder deinen Männern einmischen.
38 Und auch das dritte Lager ging von ihnen fort, und er fuhr noch mit seinen Männern auf den Weg zu Jakob, als das vierte Lager zu ihm kam; und sie taten ihm und seinen Männern, wie die anderen getan hatten.
39 Als Esau sah, was die vier Engel ihm und seinen Männern getan hatten, fürchtete er sich sehr vor seinem Bruder Jakob und ging ihm in Frieden entgegen.
40 Und Esau verbarg seinen Hass gegen Jakob, weil er fürchtete um sein Leben wegen seines Bruders Jakobs, und weil er dachte, daß die vier Lager, auf die er eingeleitet hatte, Jakobs Diener seien.
41 Und Jakob blieb in der Nacht mit seinen Knechten in ihrem Lager und beschloss mit seinen Knechten, Esau ein Geschenk zu geben von allem, was er hatte, und von allem, was er hatte. Und Jakob stand am Morgen auf, er und seine Männer, und sie wählten aus dem Vieh ein Geschenk für Esau.
42 Und dies ist die Menge des Geschenks, das Jakob aus seiner Herde auswählte, um seinem Bruder Esau zu geben: Er wählte aus den Herden zweihundertvierzig Häupter, und aus den Kamelen und Eseln dreißig, und aus den Vieh fünfzig Kühe.
43 Er stellte sie alle in zehn Herden und stellte sie alle einzeln auf. Er übergab sie zehn seiner Knechte, die alle einzeln fuhren.
44 Und er befahl ihnen und sprach zu ihnen: Bleibt fern voneinander, und legt einen Platz zwischen den Herden. Und wenn Esau und die, die mit ihm sind, euch treffen und euch fragen und sagen: Wem seid ihr, und wohin geht ihr, und wem gehört all das vor euch, dann sollt ihr zu ihnen sagen: Wir sind Jakobs Diener, und wir kommen in Frieden Esau entgegen, und siehe, Jakob kommt hinter uns.
45 Und das, was vor uns ist, ist ein Geschenk von Jakob zu seinem Bruder Esau.
46 Und wenn sie zu euch sagen: Warum hält er sich hinter euch, um zu kommen, um seinen Bruder zu treffen und sein Gesicht zu sehen? dann sollst du zu ihnen sagen: Er kommt sicherlich hinter uns, um seinen Bruder zu treffen; denn er sagte: Ich werde ihn mit dem Geschenk, das ihm geht, befriedigen, und danach werde ich sein Gesicht sehen; vielleicht wird er mich annehmen.
47 Und das ganze Geschenk ging in die Hände seiner Knechte, und sie gingen an jenem Tag vor ihm. Und er zog in der Nacht mit seinen Lager an der Grenze des Bachs Jabuk über. Und er stand mitten in der Nacht auf und nahm seine Frauen und seine Knechte und alles, was ihm gehörte, und zog sie in der Nacht über den Bach Jabuk.
48 Als er alles, was zu ihm gehörte, über den Bach gebracht hatte, blieb Jakob allein zurück; ein Mann begegnete ihm, und er rang mit ihm (laufender Kopf: The Encyclopedia of Lost and Rejected Scriptures) jene Nacht bis zum Anbruch des Tages, und die Höhle der Hüfte Jakobs wurde durch das Ringen mit ihm ausgerenkt.
49 Und der Mann verließ Jakob dort am Morgen, und segnete ihn und ging fort. Und Jakob ging am Morgen über den Bach und ruhte sich auf seinem Oberschenkel.
50 Und die Sonne trat auf ihn auf, als er den Bach überquert hatte, und er stieg zum Ort seines Viehs und seiner Kinder.
51 Und sie gingen weiter bis zur Mittagszeit, und als sie gingen, ging das Geschenk vor ihnen vorbei.
52 Und Jakob hob seine Augen auf und sah, und siehe, Esau kam von weitem mit vielen Männern, etwa vierhundert; und Jakob hatte große Furcht vor seinem Bruder.
53 Und Jakob eilte und teilte seine Kinder zu seinen Frauen und seinen Sklaven, und setzte seine Tochter Dina in eine Kiste und gab sie in die Hände seiner Knechte.
54 Und er ging vor seinen Kindern und seinen Frauen, um seinem Bruder zu begegnen, und er beugte sich auf den Boden, ja, siebenmal, bis er sich seinem Bruder näherte. Jahwe er ließ Jakob Gunst und Gunst finden vor Esau und seinen Männern, Jahwe er hatte Jakobs Gebet gehört.
55 Die Furcht vor Jakob und sein Schrecken fielen auf seinen Bruder Esau, denn Esau fürchtete sich sehr vor Jakob wegen dessen, was die Engel Jahwes Esau angetan hatten, und Esaus Zorn gegen Jakob wurde in Güte verwandelt.
56 Als Esau Jakob sah, wie er zu ihm rannte, rannte er auch zu ihm und umarmte ihn. Er fiel auf seinen Hals und küsste und weinte.
57 Und Jahwe legte Furcht und Güte gegen Jakob in die Herzen der Männer, die mit Esau kamen, und auch sie küssten Jakob und umarmten ihn.
58 Auch Elifas, der Sohn Esaus, weinte mit seinen vier Brüdern, den Söhnen Esaus, mit Jakob. Sie küssten ihn und umarmten ihn, denn Jakobs Furcht war auf sie alle gefallen.
59 Da erhob Esau seine Augen und sah die Frauen und ihre Kinder, die Söhne Jakobs, hinter Jakob laufen und sich auf dem Weg zu Esau beugen.
60 Da sprach Esau zu Jakob: Wer sind diese mit dir, mein Bruder? Sind sie deine Kinder oder deine Knechte? Und Jakob antwortete Esau und sprach: Sie sind meine Kinder, die ich dir schenke. Jahwe er hat deinem Knecht Gutes gegeben.
61 Als Jakob mit Esau und seinen Männern redete, sah Esau das ganze Lager und fragte Jakob: "Wie hast du das ganze Lager, das ich letzte Nacht getroffen habe?" Jakob antwortete: "Das Beste ist, wenn ich Gefallen in meinem Herrn finde. Jahwe und du hast es deinem Knecht gegeben.
62 Als das Geschenk vor Esau kam, drängte Jakob Esau und sagte: "Nimm bitte das Geschenk, das ich meinem Herrn gebracht habe". Esau sagte: "Warum soll ich das tun? Halte das, was du hast".
63 Und Jakob sprach: Es ist mir geboten, all dies zu geben, da ich dein Angesicht gesehen habe, daß du noch in Frieden lebst.
64 Esau weigerte sich, das Geschenk zu nehmen. Jakob aber sprach zu ihm: "Mein Herr, wenn ich nun Gnade in deinen Augen gefunden habe, dann nehme mein Geschenk von meiner Hand an, denn ich habe dein Gesicht gesehen, wie ich dich gesehen habe, ein gottliches Gesicht, weil du dich an mir erfreut hast.
65 Und Esau nahm das Geschenk, und Jakob gab Esau auch Silber und Gold und Bdellium, denn er drängte ihn so sehr, daß er sie nahm.
66 Und Esau teilte das Vieh, das im Lager war, und gab die Hälfte den Männern, die mit ihm waren gekommen, weil sie mit Lohn gekommen waren; und die andere Hälfte gab er in die Hände seiner Söhne.
67 Das Silber und das Gold und das Bdellium gab er seinem ältesten Sohn Elifaz in die Hände. Esau sprach zu Jakob: "Lassen wir uns bei dir bleiben und gehen langsam mit dir hin, bis du zu mir kommst und wir dort zusammen wohnen können".
68 Und Jakob antwortete seinem Bruder und sprach: Ich würde tun, wie mein Herr mir sagt; aber mein Herr weiß, daß die Kinder sanft sind, und die Schafe und Rinder mit ihren Jungen, die mit mir sind, gehen nur langsam; denn wenn sie schnell gehen, würden sie alle sterben; denn du weißt ihre Lasten und ihre Mühe.
69 Darum lasse mein Herr vor seinem Knecht gehen, und ich werde langsam wegen der Kinder und des Viehs weitergehen, bis ich zum Ort meines Herrn nach Seir komme.
70 Da sprach Esau zu Jakob: Ich will einige der Männer, die mit mir sind, mit dir aufstellen, um dich auf dem Weg zu betreuen und deine Müdigkeit und deine Last zu tragen. Er sprach: So mache ich, mein Herr, wenn ich Gunst in deinen Augen finde.
71 Siehe, ich komme zu dir nach Seir, um dort zusammen zu wohnen, wie du gesagt hast. Geh dann mit deinem Volk, denn ich werde dich folgen.
72 Jakob sagte dies zu Esau, um Esau und seine Männer von ihm zu entfernen, damit Jakob später in das Haus seines Vaters ins Land Kanaan zurückkehren konnte.
73 Und Esau hörte Jakobs Stimme, und Esau kehrte zurück mit den vierhundert Männern, die mit ihm auf dem Weg nach Seir waren; und Jakob und alles, was ihm gehörte, gingen an jenem Tage bis zum Ende des Landes Kanaan in seinen Grenzen, und er blieb dort einige Zeit.
Kapitel 33
1 Einige Zeit nachdem Jakob die Grenzen des Landes verlassen hatte, kam er in das Land Shalem, das heißt die Stadt Shekem, (Running Head: The Encyclopedia of Lost and Rejected Scriptures), das sich im Land Kanaan befindet, und er ruhte vor der Stadt.
2 Und er kaufte ein Feld, das dort war, von den Kindern Hamors, den Menschen des Landes, für fünf Scheckel.
3 Jakob baute sich dort ein Haus und legte dort sein Zelt auf. Er machte Zelt für sein Vieh. Deshalb nannte er den Ort Sukkot.
4 Und Jakob blieb in Sukkot ein Jahr und sechs Monate.
5 Da gingen einige Frauen aus den Bewohnern des Landes zur Stadt Sichem, um mit den Töchtern der Stadt zu tanzen und sich zu freuen. Als sie hinausgingen, gingen auch Rahel und Lea, Jakobs Frauen, mit ihren Familien, um die Freude der Töchter der Stadt zu sehen.
6 Und Dina, die Tochter Jakobs, ging mit ihnen hin und sah die Töchter der Stadt; und sie blieben da vor diesen Töchtern, während das ganze Volk der Stadt bei ihnen stand, um ihre Freude zu sehen, und das ganze große Volk der Stadt war da.
7 Auch Sichem, der Sohn Hamors, der Fürst des Landes, stand da, um sie zu sehen.
8 Als Sichem Dina, die Tochter Jakobs, mit ihrer Mutter vor den Töchtern der Stadt saß, sah, liebte er die junge Frau sehr, und er fragte seine Freunde und sein Volk: "Wer ist die Tochter, die unter den Frauen sitzt, die ich nicht kenne in dieser Stadt?"
9 Und sie sagten zu ihm: Wahrlich, dies ist die Tochter Jakobs, des Sohnes Isaaks, des Hebräers, die seit einiger Zeit in dieser Stadt wohnt. Und als es bekannt wurde, daß die Töchter des Landes ausgehen, um sich zu freuen, ging sie mit ihrer Mutter und ihren Knechten, um unter ihnen zu sitzen, wie ihr sieht.
10 Als Sichem Dina, die Tochter Jakobs, sah, sah er sie an, und seine Seele fiel auf Dina.
11 Und er sandte und brachte sie mit Gewalt; und Dina kam in das Haus von Sichem und nahm sie mit Gewalt und legte sich mit ihr und schmählte sie, und er liebte sie sehr und legte sie in sein Haus.
12 Und sie kamen und berichteten Jakob. Und als Jakob hörte, daß Sichem Dinah seine Tochter unrein gemacht hatte, sandte Jakob zwölf seiner Knechte, um Dinah aus dem Haus Sichem zu holen; und sie gingen und kamen zum Haus Sichem, um Dinah von dort wegzunehmen.
13 Als sie ankamen, ging Sichem mit seinen Männern zu ihnen hinaus und trieb sie aus seinem Haus, und er ließ sie nicht vor Dina kommen. Sichem saß mit Dina und küsste sie und umarmte sie vor ihren Augen.
14 Da kehrten die Knechte Jakobs zurück und berichteten ihm und sprachen: Als wir kamen, vertrieben uns er und seine Männer; und so tat Sichem mit Dina vor unseren Augen.
15 Und Jakob wußte, daß Sichem seine Tochter unrein gemacht hatte; aber er sprach nichts; und seine Söhne weiden sein Vieh auf dem Feld; und Jakob schwieg, bis sie zurückkamen.
16 Bevor seine Söhne nach Hause kamen, sandte Jakob zwei Mädchen von seinen Knechten, um Dina im Hause Sichem zu pflegen und bei ihr zu bleiben. Sichem sandte drei seiner Freunde zu seinem Vater Hamor, dem Sohn von Chidekem, dem Sohn von Pered, und sprach: "Nimm mir diese Mädchen zur Frau".
17 Und Hamor, der Sohn Chidekems, des Hiviten, kam zu seinem Sohn Sichem's Haus, und er setzte sich vor ihm. Und Hamor sprach zu seinem Sohn Sichem: Gibt es nicht eine Frau unter den Töchtern deines Volkes, daß du eine Hebräerin heiraten möchtest, die nicht von deinem Volk ist?
18 Und Sichem sprach zu ihm: Du sollst sie für mich nehmen, denn sie ist liebenswert in meinen Augen. Und Hamor tat nach dem Wort seines Sohnes, denn er liebte ihn sehr.
19 Und Hamor ging zu Jakob, um mit ihm über diese Sache zu reden. Und als er aus dem Haus seines Sohnes Sichem weggegangen war, bevor er zu Jakob kam, um mit ihm zu reden, kamen die Söhne Jakobs aus dem Feld, als sie hörten, was Sichem, der Sohn Hamors, getan hatte.
20 Und die Männer waren sehr traurig über ihre Schwester, und sie kamen alle mit Zorn heim, bevor die Zeit der Sammlung in ihren Vieh gekommen war.
21 Sie kamen und setzten sich vor ihren Vater und sprachen zu ihm in einem Feuer von Zorn: "Der Mensch und sein Haus soll gewiß sterben, Jahwe Elohim von der ganzen Erde, die Noach und seinen Söhnen befohlen hatten, daß kein Mensch unterecht sei; und siehe, Sichem hat unsere Schwester vernichtet und unterecht gemacht; und keiner der Menschen der Stadt hat ihm ein Wort gesagt.
22 Sie wissen und verstehen, daß sie und ihr Vater und die ganze Stadt wegen dessen Tat zum Tode verurteilt werden müssen.
23 Und es geschah, als sie vor ihrem Vater in dieser Angelegenheit redeten, daß Hamor, der Vater von Sichem, kam, um Jakob die Worte seines Sohnes über Dina zu erzählen; und er setzte sich vor Jakob und seinen Söhnen.
24 Und Hamor sprach zu ihnen und sprach: Die Seele meines Sohnes Sichem sehnt sich nach eurer Tochter; gebt ihr ihn ihm zur Frau und heiratet uns; gebt uns eure Töchter, und wir werden euch unsere Töchter geben, und ihr werdet mit uns in unserem Land wohnen, und wir werden ein Volk im Land sein.
25 Denn unser Land ist sehr groß. So wohnt und handelt darin und nimmt darin Besitz und tut darin, was ihr wollt, und niemand wird euch daran hindern, euch ein Wort zu sagen.
26 Und Hamor hörte auf, mit Jakob und seinen Söhnen zu reden; und siehe, sein Sohn Shekem war hinter ihm gekommen, und er setzte sich vor ihnen.
27 Und Sichem sprach vor Jakob und seinen Söhnen und sprach: Möge ich Gunst finden in euren Augen, daß ihr mir eure Tochter gebt,
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 33 v. 27 von Seite 283:]
Und was immer du mir sagst, das werde ich für sie tun.
28 Bitten Sie mich um eine Menge Zöllner und Geschenk, und ich werde es geben, und was auch immer Sie uns sagen, wir werden tun, denn wer sich gegen Ihre Befehle widersetzt, der soll sterben. Gib mir nur die Jungfrau zur Frau.
29 Und Simeon und Levi antworteten Hamor und seinen Sohn Sichem betrügerisch und sprachen: Alles, was ihr uns sagt, werden wir tun.
30 Und siehe, unsere Schwester ist in deinem Haus; aber geh weg von ihr, bis wir zu unserem Vater Isaak über diese Sache schicken; denn wir können nichts tun, ohne seine Zustimmung.
31 Denn er kennt die Wege unseres Vaters Abraham, und was er uns sagt, sagen wir euch; wir werden euch nichts verbergen.
32 Und Simeon und Levi sprachen dies zu Sichem und seinem Vater, um einen Vorwand zu finden und um Rat zu suchen, was mit Sichem und seiner Stadt in dieser Sache getan werden soll.
33 Als sie die Worte von Simeon und Levi hörten, freuten sich sie. Sie und ihr Vater machten sich auf und gingen nach Hause.
34 Und als sie gegangen waren, sprachen die Söhne Jakobs zu ihrem Vater: Siehe, wir wissen, dass der Tod diesen Gottlosen und ihrer Stadt gebührt, weil sie dem zuwidergingen, was Jahwe Noah und seinen Kindern und seinen Nachkommen nach ihnen geboten hatte.
35 Und auch, weil Sichem unsere Schwester Dinah so gehandelt hat, indem er sie unrein gemacht hat, denn solch eine Schändlichkeit soll nie unter uns geschehen.
36 Also nun wisst und seht, was ihr tun werdet, und sucht einen Rat und einen Vorwand, was mit ihnen geschehen soll, um alle Bewohner dieser Stadt zu töten.
37 Und Simeon sprach zu ihnen: Hier ist ein guter Rat für euch: Sag ihnen, daß sie jeden männlichen Mann unter ihnen beschneiden, wie wir geschnitten sind; und wenn sie nicht wollen, so nehmen wir unsere Tochter von ihnen und gehen.
38 Und wenn sie dies zustimmen und es tun, dann, wenn sie von Schmerz niedergeschlagen sind, werden wir sie mit unseren Schwertern angreifen, wie einer, der ruhig und friedlich ist, und wir werden jeden männlichen Menschen unter ihnen töten.
39 Sie freuten sich über Simeons Rat, und Simeon und Levi entschlossen sich, ihnen zu folgen.
40 Am nächsten Morgen kamen Sichem und Hamor, sein Vater, wieder zu Jakob und seinen Söhnen, um über Dina zu reden und zu hören, was die Söhne Jakobs zu ihren Worten antworten würden.
41 Und die Söhne Jakobs sprachen mit ihnen betrügerisch und sprachen: Wir haben unserem Vater Isaak alle deine Worte erzählt, und deine Worte haben ihm gefallen.
42 Und er sprach zu uns: So hat Abraham, sein Vater, ihm geboten, Elohim, Jahwe von der ganzen Erde, daß jeder Mann, der nicht von seiner Nachkommenschaft ist und sich eine seiner Töchter heiraten will, alle seine Männlichen beschneiden soll, wie wir beschnitten sind, und dann können wir ihm unsere Tochter zur Frau geben.
43 Nun haben wir dir alle unsere Wege bekannt gegeben, die unser Vater uns geboten hat; denn wir können nicht das tun, was du uns gebeten hast, unsere Tochter einem unbeschnittenen Mann zu geben, denn es ist uns eine Schande.
44 Aber hier wollen wir mit dir einverstanden sein, dir unsere Tochter zu geben, und wir werden auch deine Töchter für uns nehmen, und wir werden unter dir wohnen und ein Volk sein, wie du gesprochen hast, wenn du auf uns hörst und bereit bist, wie wir zu sein, und jeden männlichen, der dir gehört, zu beschneiden, wie wir beschnitten sind.
45 Und wenn ihr uns nicht hört, daß jeder männliche beschnitten wird, wie wir beschnitten sind, wie wir geboten haben, dann werden wir zu euch kommen und unsere Tochter von euch nehmen und gehen.
46 Und Sichem und Hamor, sein Vater, hörten die Worte der Söhne Jakobs; denn Sichem liebte Dina sehr, und seine Seele war an ihr verliebt.
47 Und Sichem und Hamor, sein Vater, eilten zu dem Tor der Stadt und riefen alle Männer ihrer Stadt zusammen und sprachen zu ihnen die Worte der Söhne Jakobs:
48 Wir kamen zu diesen Männern, den Söhnen Jakobs, und sprachen zu ihnen über ihre Tochter; und diese Männer werden zustimmen, nach unserem Wunsch zu handeln; und siehe, unser Land ist ihnen groß, und sie werden darin wohnen und handeln, und wir werden ein Volk sein; wir werden ihre Töchter nehmen und unsere Töchter ihnen zur Ehefrau geben.
49 Aber nur unter dieser Bedingung werden diese Männer zustimmen, daß jeder Mann unter uns beschnitten wird, wie sie beschnitten werden, wie ihre Elohim und gebot ihnen, daß wir, wenn wir nach ihrem Gebot geschnitten sind, unter uns wohnen, mit ihrem Vieh und ihrem Besitz, und wir werden zu einem Volk mit ihnen sein.
50 Als alle Männer der Stadt die Worte von Sichem und seinem Vater Hamor hörten, stimmten alle Männer ihrer Stadt zu diesem Vorschlag und wurden beschnitten, denn Sichem und seinem Vater Hamor waren von ihnen sehr geschätzt, weil sie Fürsten des Landes waren.
51 Am nächsten Tag standen Sichem und Hamor, sein Vater, früh am Morgen auf und versammelten alle Männer ihrer Stadt in die Mitte der Stadt und rief die Söhne Jakobs ein. Sie beschnitten jeden männlichen Mann, der ihnen gehörte, an diesem Tag und am nächsten Tag.
52 Und sie beschnitten Sichem und Hamor, seinen Vater, und die fünf Brüder Sichems, und dann stand jeder auf und ging nach Hause; denn diese Sache war von Jahwe gegen die Stadt Sichem, und von Jahwe war Simeons Rat in dieser Sache, damit Jahwe die Stadt Sichem in die Hände der zwei Söhne Jakobs liefern möge.
Kapitel 34
1 Die Zahl aller Männlichen, die beschnitten waren, waren sechshundertvierzig und fünf Männer und zweihundertvierzig und sechs Kinder.
2 Aber Chidekem, der Sohn Pereds, der Vater Hamors, und seine sechs Brüder wollten nicht auf sie hören; sie wollten nicht beschnitten werden; denn das Angebot der Söhne Jakobs war in ihren Augen abscheulich, und ihr Zorn war sehr hoch, daß die Leute der Stadt ihnen nicht gehorcht hatten.
3 Am zweiten Tag am Abend fanden sie acht kleine Kinder, die nicht beschnitten waren, denn ihre Mütter hatten sie vor Sichem und seinem Vater Hamor und den Männern der Stadt versteckt.
4 Und Sichem und Hamor, sein Vater, schickten zu ihnen, um sie zu beschneiden; und Zidekem und seine sechs Brüder sprangen mit ihren Schwertern auf sie und wollten sie töten.
5 Und sie suchten auch Sichem und seinen Vater Hamor umzubringen, und sie suchten, Dina mit ihnen umzubringen wegen dieser Sache.
6 Und sie sagten zu ihnen: Was ist das, was ihr getan habt? Gibt es keine Frauen unter den Töchtern eurer Brüder, der Kanaaniter, daß ihr euch Töchter der Hebräer nehmen wollt, die ihr vorher nicht gekannt habt, und das tun wollt, was eure Väter euch nicht geboten haben?
7 Bildest du dir ein, dass du durch diese Tat, die du getan hast, Erfolg haben wirst? Und was wirst du in dieser Angelegenheit den Kanaanitern antworten, die morgen kommen und dich nach dieser Sache fragen werden?
8 Wenn ihr Handeln ihnen nicht gerecht und gut erscheint, was werdet ihr für euer Leben tun, und ich für unser Leben, weil ihr nicht auf unsere Stimmen gehört habt?
9 Und wenn die Bewohner des Landes und alle eure Brüder, die Kinder Ham, von eurem Tun hören und sagen:
10 Aufgrund einer hebräischen Frau haben Sichem und Hamor, sein Vater, und alle Bewohner ihrer Stadt, das getan, was sie nicht kannten und was ihre Väter ihnen nicht befohlen hatten. Wohin werdet ihr dann fliehen oder wohin werdet ihr eure Schande verbergen, alle eure Tage vor euren Brüdern, den Bewohnern des Landes Kanaan?
11 Darum können wir das, was ihr getan habt, nicht ertragen, noch können wir dieses Joch auf uns tragen, das unsere Väter uns nicht geboten haben.
12 Und nun werden wir morgen hinaufgehen und alle unsere Brüder, die Kanaaniter Brüder, die im Lande wohnen, versammeln, und wir werden kommen und dich und alle, die auf dich vertrauen, schlagen, so daß weder von dir noch von ihnen ein Überrest übrig bleibt.
13 Und als Hamor und sein Sohn Sichem und alle Leute der Stadt das Wort Chidekems und seiner Brüder hörten, fürchteten sie sich sehr vor ihrem Leben, als sie das sagten, und bereuten sich um das, was sie getan hatten.
14 Und Sichem und sein Vater Hamor antworteten ihrem Vater Chidekem und seinen Brüdern und sprachen zu ihnen: Alles, was ihr uns gesagt habt, ist wahr.
15 Nun solltet ihr nicht sagen und nicht in eurem Herzen denken, daß wir aus Liebe zu den Hebräern das getan haben, was unsere Väter uns nicht befohlen haben.
16 Aber weil wir sahen, daß es nicht ihre Absicht und ihr Wunsch war, unseren Wünschen in Bezug auf ihre Tochter und unseren Wunsch von ihnen zuzustimmen, außer unter dieser Bedingung, so hörten wir auf ihre Stimmen und taten diese Handlung, die Sie gesehen haben, um unseren Wunsch von ihnen zu erhalten.
17 Und wenn wir unsere Bitte von ihnen befriedigt haben, werden wir zu ihnen zurückkehren und ihnen tun, was ihr uns sagt.
18 Wir bitten euch also, zu warten und zu bleiben, bis unser Fleisch gesund wird und wir wieder stark werden, und dann werden wir gemeinsam gegen sie gehen und ihnen tun, was in euren Herzen und in unseren ist.
19 Und Dina, die Tochter Jakobs, hörte alle diese Worte, die Zidekem und seine Brüder gesprochen hatten, und die Hamor und sein Sohn Sichem und die Leute ihrer Stadt ihnen geantwortet hatten.
20 Und sie schickte schnell eine ihrer Mädchen, die ihr Vater geschickt hatte, um sie zu pflegen, zu ihrem Vater Jakob und zu ihren Brüdern, und sprach:
21 So beraten sich Chidekem und seine Brüder über euch, und so antworteten ihnen Hamor und Sichem und die Bewohner der Stadt.
22 Als Jakob diese Worte hörte, wurde er voller Wut und wütete sich auf sie, und sein Zorn brannte gegen sie.
23 Und Simeon und Levi schworen und sprachen: Jahwe die Elohim von der ganzen Erde wird morgen um diese Zeit in der ganzen Stadt kein Überreste übrig bleiben.
24 Zwanzig junge Männer, die nicht beschnitten waren, hatten sich versteckt, und diese jungen Männer kämpften gegen Simeon und Levi, und Simeon und Levi töteten achtzehn von ihnen, und zwei flüchteten vor ihnen und flüchteten zu einigen Lämmerhöhlen, die in der Stadt waren. Und Simeon und Levi suchten sie, aber fanden sie nicht.
25 Und Simeon und Levi gingen weiter in der Stadt umher, und sie töteten alle Leute der Stadt an der Schärfe des Schwertes, [der Vers setzt sich auf S. 286 fort]
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 34 v. 25 von Seite 285:]
Und sie ließen keinen übrig.
26 Und es gab einen großen Schrecken in der Stadt, und der Schrei der Menschen der Stadt stieg zum Himmel, und alle Frauen und Kinder schrien laut.
27 Und Simeon und Levi schlugen die ganze Stadt nieder, ohne einen einzigen Mann in der ganzen Stadt zu überlassen, und sie nahmen Dina aus dem Hause von Sichem und gingen von dort fort.
28 Und sie schlugen Hamor und seinen Sohn Sichem mit dem Schwert durch und plünderten alles, was ihnen in der Stadt und auf dem Feld war.
29 Die Söhne Jakobs gingen und kehrten zurück und kamen auf die Toten und plünderten ihr ganzes Besitz, das in der Stadt und auf dem Feld war.
30 Und als sie das Gebein nahmen, standen sich dreihundert Männer auf und warfen Staub auf sie und schlugen sie mit Steinen. Und Simeon wandte sich zu ihnen und schlug sie alle mit dem Schwert. Und Simeon wandte sich vor Levi und kam in die Stadt.
31 Und sie nahmen ihre Schafe und ihre Rinder und ihr Vieh, und auch die übrigen Frauen und Kinder, und sie führten sie alle fort; und sie öffneten ein Tor und gingen hinaus und kamen zu ihrem Vater Jakob mit Kraft.
32 Als Jakob sah, was sie mit der Stadt getan hatten, und wie sie ihnen die Beute genommen hatten, wurde er sehr wütend auf sie. Und Jakob sprach zu ihnen: Was habt ihr mir angetan? Ich habe mich unter den Kanaanischen Bewohnern des Landes erholt, und keiner von ihnen hat sich mit mir eingeschränkt.
33 Und nun habt ihr mich den Bewohnern des Landes, den Kanäern und den Pärizerinnen, zu einem Greuel gemacht; und ich bin nur von einer kleinen Zahl; sie werden sich alle gegen mich versammeln und mich töten, wenn sie von deinem Werk mit ihren Brüdern hören, und ich und mein Haus werden vernichtet werden.
34 Da antworteten Simeon und Levi und alle ihre Brüder mit ihnen ihrem Vater Jakob und sprachen zu ihm: "Siehe, wir leben im Land. Sollte Sichem unserer Schwester das antun? Warum schweigst du über alles, was Sichem getan hat? Soll er unsere Schwester behandeln wie eine Hure auf der Straße?
35 Die Zahl der Frauen, die Simeon und Levi aus der Stadt Sichem gefangen nahmen, die sie nicht getötet hatten, waren siebenundvierzig Männer, und die übrigen achtzigfünf, die keinen Mann bekamen.
36 Und unter ihnen war ein junges Mädchen, ein schönes und wohlgefälliges Mädchen, das Name Bunah war. Und Simeon nahm sie zur Frau. Und die Zahl der Männer, die sie gefangen nahmen und nicht töteten, waren vierzig sieben Männer, und die übrigen töteten sie.
37 Alle jungen Männer und junge Frauen, die Simeon und Levi aus der Stadt Sichem gefangen genommen hatten, waren Sklaven der Söhne Jakobs und ihrer Nachkommen nach ihnen, bis zu dem Tag, als die Söhne Jakobs aus dem Land Ägypten kamen.
38 Und als Simeon und Levi aus der Stadt herausgingen, standen sich die beiden jungen Männer, die übrig waren, die sich in der Stadt versteckt hatten und nicht unter den Menschen der Stadt gestorben waren; und diese jungen Männer gingen in die Stadt hinein und wandelten durch sie; und sie fanden die Stadt verwüstet, ohne Mann, und nur Frauen weinen. Und diese jungen Männer riefen und sagten: Siehe, dies ist das Übel, das die Söhne Jakobs, des Hebräers, an dieser Stadt getan haben, indem sie heute eine der Kanaaniter Städte vernichtet haben, und nicht fürchteten sich vor ihrem Leben im ganzen Kanaanischen Land.
39 Diese Männer verließen die Stadt und gingen in die Stadt Tapnach. Als sie dort ankamen, berichteten sie den Einwohnern Tapnach alles, was ihnen zugestoßen war, und alles, was die Söhne Jakobs in der Stadt Sichem getan hatten.
40 Und es kam zu Jashub, dem König von Tapnach, und er sandte Männer in die Stadt Sichem, um die jungen Männer zu sehen; denn der König glaubte ihnen nicht an diese Geschichte und sprach: Wie konnten zwei Männer eine so große Stadt wie Sichem verwüstet haben?
41 Da kehrten die Gesandten von Jashub zurück und berichteten ihm: Wir sind in die Stadt gekommen, und sie ist zerstört; es ist kein Mann da, sondern nur weinende Frauen; es gibt keine Schafe und kein Vieh da; denn alles, was in der Stadt war, haben die Söhne Jakobs weggenommen.
42 Jašub fragte sich: "Wie können zwei Männer das tun und eine so große Stadt zerstören, ohne dass ein Mann da sein kann?"
43 Denn so etwas ist seit den Zeiten Nimrods nicht gegeben, und so etwas ist nicht einmal seit der letzten Zeit geschehen. Und Jashub, der König von Tapnach, sagte zu seinem Volk: "Macht euch mutig und lasst uns gehen und gegen diese Hebräer kämpfen und ihnen tun, wie sie mit der Stadt getan haben. Wir werden uns für die Sache der Stadt Sikem rächen".
44 Und Jashub, der König von Tapnach, berief sich mit seinen Ratgebern über diese Sache. Und seine Ratgeber sagten zu ihm: Du allein kannst die Hebräer nicht überwinden, denn sie müssen mächtig sein, um das Werk für die ganze Stadt zu tun.
45 Wenn zwei von ihnen die ganze Stadt zerstört haben und niemand gegen sie steht, dann wirst du gegen sie gehen, dann werden sie alle gegen uns aufstehen und uns genauso vernichten.
46 Wenn du aber alle Könige um uns herum schickst und sie versammeln lässt, dann werden wir mit ihnen gehen und gegen die Söhne Jakobs kämpfen, und du wirst sie besiegen.
47 Als Jashub die Worte seiner Berater hörte, und ihre Worte ihm und seinem Volk gefielen, so tat er. Jashub, der König von Tapnach, sandte zu allen Königen der Amoriter, die Sichem und Tapnach umzingelten, und sprach:
48 Geh mit mir hinauf und hilf mir, daß wir Jakob, den Hebräer, und alle seine Söhne schlagen und aus der Erde vernichten; denn so hat er mit der Stadt Sichem getan; und weißt du es nicht?
49 Und alle Könige der Amoriter hörten, daß die Söhne Jakobs die Stadt Sikem übel gemacht hatten, und sie waren über sie sehr verwundert.
50 Die sieben Könige der Amoriter versammelten sich mit ihren ganzen Heerscharen etwa zehntausend Männern mit gezogenen Schwertern, und sie kamen, um gegen die Söhne Jakobs zu kämpfen; Jakob hörte, dass sich die Könige der Amoriter versammelt hatten, um gegen seine Söhne zu kämpfen, [der Vers geht weiter auf Seite 287]
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 34 v. 50 von Seite 286:]
Und Jakob hatte große Furcht, und es bedrückte ihn.
51 Und Jakob rief Simeon und Levi zu und sprach: Was ist das, was ihr getan habt? Warum habt ihr mich verletzt, daß ihr alle Kinder Kanaan gegen mich gebracht habt, um mich und mein Haus zu vernichten? Denn ich war in Ruhe, ich und mein Haus, und ihr habt mir das getan und die Bewohner des Landes durch eure Handlungen gegen mich verärgert.
52 Juda antwortete seinem Vater und sprach: War es umsonst, dass meine Brüder Simeon und Levi alle Bewohner von Sichem töteten? Gewiss war es, weil Sichem unsere Schwester gedemütigt hatte und dem Gebot unseres Elohim an Noah und seine Kinder zuwiderging, denn Sichem nahm unsere Schwester mit Gewalt weg und trieb Unzucht mit ihr.
53 Sichem tat all dieses Böse, und keiner der Bewohner seiner Stadt trat ihm entgegen, um zu sagen: Warum willst du dies tun? Gewiss gingen meine Brüder deswegen hin und schlugen die Stadt, und Jahwe lieferte sie in ihre Hände, weil ihre Bewohner den Geboten unseres Elohim zuwidergegangen waren. Ist es dann umsonst, dass sie all dies getan haben?
54 Und nun, warum hast du Angst, oder bist du bedrängt, und warum hast du Unmut gegen meine Brüder, und warum ist dein Zorn brennend gegen sie?
55 Sicherlich unsere Elohim und der die Stadt Sichem und ihre Bewohner in ihre Hand gab, und er wird auch alle Könige der Kanaaniter, die gegen uns kommen, in unsere Hand geben; und wir werden mit ihnen tun, wie meine Brüder mit Sichem getan haben.
56 Nun sei ruhig über sie und wirf deine Ängste ab, sondern vertraue auf Jahwe, unseren Elohim, und bete zu ihm, uns beizustehen und unsere Feinde in unsere Hände zu liefern.
57 Und Juda rief einen der Knechte seines Vaters und sprach zu ihm: Geh und sehe, wo die Könige, die gegen uns kommen, mit ihren Heerscharen sind.
58 Und der Knecht ging und schaute weit entfernt, und stieg auf den Berg Sihon entgegen und sah alle Lager der Könige auf dem Feld stehen; und er kehrte nach Juda zurück und sprach: Siehe, die Könige sitzen auf dem Feld mit allen ihren Lagern, ein Volk so zahlreich wie der Sand am Meer.
59 Und Juda sprach zu Simeon und zu Levi und zu allen seinen Brüdern: "Macht euch stark und seiet tapfer, Jahwe unsere Elohim ist mit uns, fürchtet sie nicht.
60 Tritt hervor, jeder Mann, ausgerüstet mit seinen Kriegswaffen, seinem Bogen und seinem Schwert, und wir werden gehen und gegen diese unbeschnittenen Männer kämpfen; Jahwe ist unser Elohim, Er wird uns retten.
61 Da standen sie auf und trugen jede ihre Kriegswaffe, die Elf Söhne Jakobs, die Kleinen und die Großen, und alle Diener Jakobs mit ihnen.
62 Und alle die Diener Isaaks, die bei Isaak in Hebron waren, kamen zu ihnen, alle mit allen Kriegsgeräten ausgerüstet; und die Söhne Jakobs und ihre Diener, hundert zwölf Mann, gingen zu diesen Königen; und Jakob ging auch mit ihnen.
63 Und die Söhne Jakobs sandten zu ihrem Vater Isaak, dem Sohn Abrahams, nach Hebron (das ist Kirath-Arba), und sagten:
64 Bete, wir flehen dich an, für uns zu Jahwe, unserem Elohim, uns vor den Händen der Kanaaniter zu schützen, die gegen uns kommen, und sie in unsere Hände zu liefern.
65 Isaak, der Sohn Abrahams, betete zu Jahwe für seine Söhne, und er sprach: O Jahwe Elohim, du hast meinem Vater versprochen und gesagt: Ich werde deine Nachkommen vermehren wie die Sterne des Himmels, und du hast auch mir versprochen, und bestärke du dein Wort, jetzt, da die Könige Kanaans zusammenkommen, um Krieg mit meinen Kindern zu führen, weil sie keine Gewalt begangen haben.
66 Jetzt also, O Jahwe Elohim, Elohim und verwirre den Rat dieser Könige, daß sie nicht gegen meine Söhne kämpfen.
67 Und führe den Herzen dieser Könige und ihres Volkes mit der Furcht vor meinen Söhnen und senke ihren Stolz, damit sie sich von meinen Söhnen abwenden.
68 Mit deiner starken Hand und deinem ausgestreckten Arm erlöse meine Söhne und ihre Diener von ihnen, denn in deiner Hand ist Kraft und Kraft, um all dies zu tun.
69 Und die Söhne Jakobs und ihre Diener gingen gegen diese Könige, und sie vertrauten auf Jahwe, ihren Elohim, und während sie gingen, betete auch Jakob, ihr Vater, zu Jahwe und sprach: O Jahwe Elohim, mächtiger und erhabener Jahwe, der du von alten Tagen an geherrscht hast, von da bis jetzt und für immer;
70 Du bist derjenige, der Kriege anrichtet und sie aufhebt; in deiner Hand ist die Macht und die Kraft, um zu erheben und zu senken. O mein Gebet sei vor dir annehmbar, daß du dich mit deiner Barmherzigkeit zu mir wende, um die Herzen dieser Könige und ihres Volkes mit der Furcht meiner Söhne zu beeindrucken und sie und ihre Lager zu erschrecken, und durch deine große Güte alle, die auf dich vertrauen, zu retten, denn du bist es, der die Menschen unter uns bringen und die Nationen unter unsere Macht reduzieren kann.
Kapitel 35
1 Da kamen alle Könige der Amoriter und stellten sich auf dem Feld, um mit ihren Ratgebern zu fragen, was mit den Söhnen Jakobs geschehen soll; denn sie fürchteten noch vor ihnen und sagten: "Seht, daß zwei von ihnen die ganze Stadt Sikem getötet haben!"
2 Und Jahwe hörte die Gebete Isaaks und Jakobs, und er erfüllte die Herzen aller Ratgeber dieser Könige mit großer Furcht und Schrecken, sodass sie einstimmig ausriefen,
3 Bist du dumm oder hast du kein Verständnis, daß du mit den Hebräern kämpfst? Warum wirst du dich in deinem [Versatz weiter auf Seite 288] freuen?
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 35 v. 3 von Seite 287:]
eigene Zerstörung an diesem Tag?
4 Siehe, zwei von ihnen kamen ohne Furcht oder Furcht in die Stadt Sichem und schlugen alle Bewohner der Stadt um, so daß niemand gegen sie stand. Wie könnt ihr gegen sie alle kämpfen?
5 Sie wissen sicherlich, dass ihre Elohim er liebt sie sehr und hat für sie mächtige Taten getan, wie sie seit alten Zeiten und unter allen Göttern der Völker nicht getan wurden; niemand kann wie seine mächtigen Taten tun.
6 Er rettete ihren Vater Abraham, den Hebräer, aus der Hand Nimrods und aus der Hand seines ganzen Volkes, das ihn oft umbringen wollte.
7 Er rettete ihn auch aus dem Feuer, in das ihn König Nimrod geworfen hatte, und seine Elohim und ihn davon befreite.
8 Und wer sonst kann das tun? Wahrlich, Abraham war es, der die fünf Könige von Elam getötet hatte, als sie den Sohn seines Bruders berührten, der damals in Sodom lebte.
9 Und er nahm seinen Knecht, der in seinem Haus treu war, und einige seiner Männer, und sie verfolgten die Könige Elam in einer Nacht und töteten sie, und gab seinem Brudersohn alles, was sie ihm genommen hatten, zurück.
10 Sie wissen sicherlich, Elohim diese Hebräer freuen sich sehr über sie, und sie freuen sich auch über ihn, denn sie wissen, dass er sie aus allen ihren Feinden befreit hat.
11 Und bedenke dies: Aus seiner Liebe zu seinem Elohim nahm Abraham seinen einzigen und kostbaren Sohn und beabsichtigte, ihn als Brandopfer für seinen Elohim heraufzubringen; wäre es nicht um Jahwe gewesen, der ihn daran hinderte, dies zu tun, er hätte es dann aus seiner Liebe zu seinem Elohim getan.
12 Jahwe und sah alle seine Werke, und schwor ihm, daß er seine Söhne und alle seine Nachkommen von allen Schmerzen befreien würde, die sie treffen würden, weil er das getan hatte und aus seiner Liebe zu seinem Vater Elohim er erstickte sein Mitgefühl für sein Kind.
13 Und hast du nicht gehört, was sie Elohim was ich dem Pharao, dem König von Ägypten, und Abimelech, dem König von Gerar, getan habe, weil er sich die Frau Abrahams genommen hatte, die von ihr gesagt hatte: "Sie ist meine Schwester. " Damit sie ihn wegen ihr töten und sie zu einer Frau nehmen mögen? Jahwe sie und ihr Volk haben alles getan, was ihr gehört habt.
14 Und dann sahen wir selbst mit unseren eigenen Augen, daß Esau, Jakobs Bruder, mit vierhundert Männern zu ihm kam, um ihn zu töten; denn er erinnerte sich, daß er ihm den Segen seines Vaters genommen hatte.
15 Und er ging ihm entgegen, als er aus Syrien kam, um die Mutter mit den Kindern zu schlagen, und er rettete ihn aus seiner Hand, aber seine Elohim auf wen vertraute er? Er rettete ihn aus der Hand seines Bruders und auch aus der Hand seiner Feinde, und er wird sie sicher noch einmal beschützen.
16 Wer weiß nicht, dass es ihre Elohim wer hat ihnen mit Kraft geäußert, das Böse, von dem du gehört hast, mit der Stadt Sikem zu tun?
17 Könnte es dann mit ihrer eigenen Kraft sein, daß zwei Männer so eine große Stadt wie Sichem zerstören könnten, wenn es nicht für ihre Elohim an wen hatten sie geglaubt? Er sprach und tat ihnen all dies, um die Bewohner ihrer Stadt zu töten.
18 Kannst du dann die überwinden, die aus deiner Stadt zusammengekommen sind, um gegen sie alle zu kämpfen, auch wenn dir tausendmal mehr Hilfe zukommt?
19 Ihr wisst und versteht, daß ihr nicht gegen sie kämpft, sondern gegen sie. Elohim sie haben sie auserwählt. Darum seid ihr heute alle gekommen, um zu verderben.
20 So hütet euch von dem Schaden, den ihr euch selbst zufügen wollt. Und es ist besser für euch, nicht mit ihnen zu kämpfen, obwohl sie nur wenige sind. Elohim ist mit ihnen.
21 Als die Könige der Amoriter alle Worte ihrer Berater hörten, wurden ihre Herzen voll Furcht; sie fürchteten die Söhne Jakobs und wollten nicht gegen sie kämpfen.
22 Sie neigten sich zu den Worten ihrer Berater und hörten auf alle ihre Worte. Die Worte der Berater gefiel den Königen sehr, und so taten sie.
23 Da wandten sich die Könige um und hielten sich von den Söhnen Jakobs ab; denn sie wagten sich nicht, sich ihnen zu nähern, um mit ihnen zu kämpfen; sie fürchteten sie sehr, und ihr Herz schmolz in ihnen vor ihrer Furcht.
24 Die Kommission hat Jahwe und er hörte die Gebete seiner Knechte Isaak und Jakob, denn sie vertrauten auf ihn. Und alle diese Könige kehrten an jenem Tag mit ihren Lager zurück, jeder zu seiner Stadt, und sie kämpften nicht gegen die Söhne Jakobs.
25 Die Söhne Jakobs standen an jenem Tag bis zum Abend gegenüber dem Berg Sihon. Da diese Könige nicht kamten, um gegen sie zu kämpfen, kehrten die Söhne Jakobs heim.
Kapitel 36
1 Zu dieser Zeit Jahwe und erschien Jakob und sprach: Stehe auf, geh nach Bethel und bleib dort und baue dort einen Altar für ihn Jahwe er erschien dir, und er rettete dich und deine Söhne aus der Not.
2 Und Jakob stand mit seinen Söhnen und allem, was zu ihm gehörte, auf; sie gingen und kamen nach Bethel, nach dem Wort Jahwes.
3 Jakob war neunundneunzig Jahre alt, als er nach Bethel hinaufging, und Jakob und seine Söhne und alles Volk, das bei ihm war, blieben in Bethel in Lus; er baute dort einen Altar für Jahwe, der ihm erschienen war, und Jakob und seine Söhne blieben in Bethel [der Vers setzt sich auf S. 289 fort]
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 36 Vers 3 von Seite 288:]
sechs Monate.
4 In jener Zeit starb Debora, die Tochter Us, die Rebekka pflegte, die bei Jakob war, und Jakob beerdigte sie unter Bethel unter einem Eichen, der dort war.
5 Und Rebecca, die Tochter Betuels, die Mutter Jakobs, starb zu jener Zeit in Hebron, das ist Kirath-Arba. Sie wurde begraben in der Höhle Makpela, die Abraham von den Kindern Heth gekauft hatte.
6 Da lebte Rebecca hundertdreißig Jahre, und sie starb. Als Jakob hörte, daß seine Mutter Rebecca gestorben war, weinte er bitterlich um seine Mutter und trauerte sehr um sie und um Debora, ihre Pflegefrau, unter dem Eichenbaum. Und er nannte den Namen dieses Ortes Allon-Bachut.
7 Und Laban, der Aramäer, starb in jenen Tagen, denn Jahwe er schlug ihn, weil er dem Bund, der zwischen ihm und Jakob bestand, verstoßen hatte.
8 Jakob war hundert Jahre alt, als Jahwe und erschien ihm und segnete ihn und nannte seinen Namen Israel. Und in jenen Tagen schwanger wurde Rahel, Jakobs Frau.
9 Da reiste Jakob und alles, was ihm gehörte, von Bethel auf, um nach Hebron, zum Haus seines Vaters zu gehen.
10 Und als sie auf dem Weg waren, und noch ein kleiner Weg war, um nach Ephrath zu kommen, ließ Rahel einen Sohn geboren; und sie schwanger wurde und starb.
11 Und Jakob beerdigte sie auf dem Weg nach Ephrat, das ist Bethlehem, und stellte einen Baustein auf ihr Grab, der bis heute da ist. Und die Tage Rahels waren fünfundvierzig Jahre, als sie starb.
12 Jakob nannte seinen Sohn Benjamin, den Rachel ihm zur Welt brachte, denn er wurde ihm in dem Land zur Rechten geboren.
13 Nach dem Tod von Rahel legte Jakob sein Zelt in das Zelt ihrer Dienerin Bilha.
14 Da wurde Ruben von seiner Mutter Lea eifersüchtig, und er war voller Wut, und er stand auf in seinem Zorn und ging in Bilhas Zelt und zog das Bett seines Vaters.
15 Zu jener Zeit wurde der Anteil des Erstgeborenen, zusammen mit dem Königlichen und dem Priesterdienst, von den Söhnen Ruben entfernt, weil Ruben das Bett seines Vaters unrein gemacht hatte; der Erstgeborene wurde Joseph gegeben, dem Königlichen Dienst Juda, und dem Priestertum Levi.
16 Das sind die Geschlechtsachen Jakobs, die ihm in Paddan-Aram geboren wurden; und Jakobs Söhne waren zwölf.
17 Die Söhne Lea waren Ruben, der Erstgeborene, Simeon, Levi, Juda, Isachar, Zebulun und ihre Schwester Dina; und die Söhne Rahels waren Joseph und Benjamin.
18 Die Söhne Zilpas, Lea's Sklave, waren Gad und Aser, und die Söhne Bilhas, Rahels Sklave, waren Dan und Nephtali. Das sind die Söhne Jakobs, die ihm in Padan-Aram geboren wurden.
19 Und Jakob und seine Söhne und alles, was ihm gehörte, reisten und kamen zu Mamre, das ist Kirath-Arba, das ist in Hebron, wo Abraham und Isaak zogen. Und Jakob und seine Söhne und alles, was ihm gehörte, wohnten bei seinem Vater in Hebron.
20 Sein Bruder Esau und seine Söhne und alles, was ihm gehörte, gingen ins Land Seir und wohnten dort. Und sie hatten Besitz im Land Seir. Und die Söhne Esau wurden fruchtbar und vermehrten sich sehr im Land Seir.
21 Das sind die Geschlechtsachen Esaws, die ihm im Lande Kanaan geboren wurden. Esaws Söhne waren fünf.
22 Und Ada gebar Esau seinen Erstgeborenen Elifaz, und sie gebar ihm auch Reuel, und Ahlibama gebar ihm Jesch, Jalam und Korah.
23 Dies sind die Söhne Esaus, die ihm im Lande Kanaan geboren wurden. Die Söhne Elifass, des Sohnes Esaus, waren: Teman, Omar, Zepho, Gatam, Kenas und Amalek. Die Söhne Reuels waren Nachath, Zerah, Schama und Missah.
24 Die Söhne des Jeusch waren Timna, Alva und Jetet; die Söhne Jalams waren Ala, Phinor und Kenas.
25 Und die Söhne Koras waren: Teman, Mibzar, Magdiel und Eram. Das sind die Familien der Söhne Esaws nach ihrem Land im Lande Seir.
26 Dies sind die Namen der Söhne Seirs, des Horiter, die im Lande Seirs wohnten: Lotan, Shobal, Zibeon, Ana, Disan, Eser und Dishon. Sieben Söhne.
27 Die Söhne Lotans waren Hori, Heman und ihre Schwester Timna, das heißt Timna, die zu Jakob und seinen Söhnen kam. Sie hörten ihr nicht zu, und sie wurde die Verwandte Elifass, des Sohnes Esaus, und gebar ihm Amalek.
28 Und die Söhne Shobals waren Alwan, Manahath, Ebal, Sepho und Onam, und die Söhne Zibeons waren Ajah und Ana. Dies war Ana, der die Jämiter in der Wüste fand, als er die Eseln seines Vaters Zibeons weide.
29 Und während er den Eseln seines Vaters fütterte, führte er sie zu verschiedenen Zeiten in die Wüste, um sie zu füttern.
30 Eines Tages führte er sie in eine der Wüsten am Meer, gegenüber der Wüste des Volkes, und als er dort aß, kam plötzlich ein sehr heftiger Sturm vom anderen Ende des Meeres und ruhte auf den Eseln, die dort aßen, und sie standen alle still.
31 Danach kamen etwa einhundertzwanzig große und furchtbare Tiere aus der Wüste auf der anderen Seite des Meeres heraus. Alle kamen an den Ort, wo die Esel waren, und setzten sich dort nieder.
32 Und diese Tiere hatten von ihrer Mitte nach unten die Gestalt von Menschensohnern; von ihrer Mitte nach oben hatten sie etwas, das aussah wie Bären, und etwas, das aussah wie Kephas, mit Schwänzen hinter ihnen zwischen ihren Schultern, die bis zur Erde reichten, wie die Schwänzen der Ducheephath. Diese Tiere kamen und reiten auf diesen Eseln und fuhren sie fort, und sie gingen fort bis zum heutigen Tag.
33 Eines dieser Tiere näherte sich Anah, schlug ihn mit seinem Schwanz und floh dann von jenem Ort. [Kapitel 36 setzt sich auf S. 290 fort, nicht fotografiert.]
[Die Seite beginnt mit Kapitel 36 weiter im Vers 34:]
34 Als er das tat, fürchtete er sich sehr um sein Leben und flüchtete in die Stadt.
35 Und er erzählte seinen Söhnen und seinen Brüdern alles, was mit ihm geschehen war; und viele Männer gingen nach den Eseln und fanden sie nicht. Und Anna und seine Brüder gingen von jenem Tag an nicht mehr zu diesem Ort, denn sie hatten große Angst vor ihrem Leben.
36 Die Söhne von Ana, dem Sohn Seirs: Dishon und seine Schwester Ahlibama; die Söhne von Dishon: Hemdan, Eshban, Ithran und Cheran; die Söhne von Ezer: Bilhan, Zavan und Akan; die Söhne von Dishon: Uz und Aran.
37 Das sind die Familien der Kinder Seirs, des Horiters, nach ihren Fürstenheiten im Land Seir.
38 Esau und seine Söhne wohnten im Lande Seirs, des Horiters, der Bewohner des Landes, und sie besaßen dort Besitz, und sie waren fruchtbar und vermehrten sich sehr. Jakob und seine Söhne und alles, was ihnen gehörte, wohnten mit ihrem Vater Isaak im Lande Kanaan, Jahwe wie er Abraham, ihrem Vater, geboten hatte.
Kapitel 37
1 Im hundertfünften Jahr des Lebens Jakobs, das ist das neunte Jahr, als Jakob mit seinen Kindern im Lande Kanaan lebte, kam er aus Padan-Aram.
2 Und in jenen Tagen zog Jakob mit seinen Söhnen von Hebron auf, und sie gingen und kehrten nach der Stadt Sichem zurück, sie und alle, die ihnen gehörten, und wohnten dort; denn die Söhne Jakobs hatten ein gutes und fettes Weiden für ihr Vieh in der Stadt Sichem, die Stadt Sichem, die damals wieder aufgebaut worden war, erworben; darin waren etwa dreihundert Männer und Frauen.
3 Jakob und seine Söhne und alles, was ihm gehörte, wohnten in dem Teil des Feldes, das Jakob von Hamor, dem Vater von Schechem, gekauft hatte, als er von Padan-Aram zurückkehrte, bevor Simeon und Levi die Stadt besiegt hatten.
4 Und alle die Könige der Kanaaniter und der Amoriter, die die Stadt Sichem umgeben hatten, hörten, daß die Söhne Jakobs wieder nach Sichem gekommen waren und dort wohnten.
5 Sie sprachen: "Sollen die Söhne Jakobs, des Hebräers, wieder in die Stadt kommen und darin wohnen, nachdem sie die Bewohner der Stadt geschlagen und vertrieben haben? Sollten sie nun wieder zurückkehren und die Bewohner der Stadt auch vertrieben oder töten?"
6 Und alle Könige Kanaans versammelten sich wieder und versammelten sich, um gegen Jakob und seine Söhne zu kämpfen.
7 Auch Jashub, der König von Tapnach, sandte zu allen seinen Nachbarkönigen: zu Elan, dem König von Gaasch, zu Ihuri, dem König von Silo, zu Paraton, dem König von Hazar, zu Susi, dem König von Sarton, zu Laban, dem König von Bethkoran, und zu Shabir, dem König von Othnayma, und sprach:
8 Kommt zu mir auf und helft mir, und lasst uns Jakob den Hebräer schlagen, und seine Söhne und alles, was ihm gehört, denn sie sind wieder nach Sichem gekommen, um sie zu besitzen und ihre Bewohner wie zuvor zu töten.
9 Und alle diese Könige versammelten sich und kamen mit allen ihren Lagern, ein Volk, das so zahlreich war wie der Sand am Meer, und alle waren gegenüber Tapnach.
10 Und Jashub, der König von Tapnach, ging zu ihnen mit seinem ganzen Heer hinaus und legte mit ihnen den Lager gegenüber Tapnach außerhalb der Stadt. Alle diese Könige teilten sie sich in sieben Truppen auf, sieben Lager gegen die Söhne Jakobs.
11 Und sie sandten Botschaft zu Jakob und seinen Söhnen und sprachen: Kommt alle zu uns hinaus, daß wir uns zusammen in der Ebene befragen und die Sache der Männer von Sichem, die ihr in ihrer Stadt getötet habt, vergelten. Und nun sollt ihr wieder in die Stadt Sichem zurückkehren und dort wohnen und die Bewohner dort töten, wie zuvor.
12 Als die Söhne Jakobs das hörten, brannte ihr Zorn sehr auf die Worte der Könige Kanaans. Zehn der Söhne Jakobs eilten auf und setzten sich auf, jeder seine Kriegswaffen an, und mit ihnen waren einhundertzwei ihrer Knechte, die im Kampf gerüstet waren.
13 Und alle diese Männer, die Söhne Jakobs mit ihren Knechten, gingen zu diesen Königen, und Jakob, ihr Vater, war mit ihnen; und sie alle standen auf dem Hügel von Sikem.
14 Jakob betete zu Jahwe für seine Söhne, und er breitete seine Hände zu Jahwe aus und sprach: O Jahwe, du bist ein Allmächtiger Elohim, du bist unser Vater; du hast uns gebildet, und wir sind die Werke deiner Hände; ich bitte dich, befreie meine Söhne durch deine Barmherzigkeit aus der Hand ihrer Feinde, die heute kommen, mit ihnen zu kämpfen, und rette sie aus ihrer Hand, denn in deiner Hand ist Kraft und Macht, die Wenigen vor den Vielen zu retten.
15 Und gib meinen Söhnen, deinen Knechten, Herz und Kraft, um mit ihren Feinden zu kämpfen und sie zu unterwerfen und ihre Feinde vor ihnen zu fallen; und meine Söhne und ihre Knechte sollen nicht durch die Hände der Kinder Kanaan sterben.
16 Wenn es euch aber gut erscheint, die Leben meiner Söhne und ihrer Diener zu nehmen, so nehmt sie in eurer großen Barmherzigkeit durch die Hände eurer Diener, damit sie heute nicht durch die Hände der Könige der Amoriter vernichtet werden.
17 Als Jakob aufhörte zu beten Jahwe und die Erde zitterte von ihrer Stelle und die Sonne wurde dunkel, und alle diese Könige erschreckten sich und eine große Schrecken erfaßte sie.
18 Jahwe und er hörte auf das Gebet Jakobs, Jahwe und er bewegte das Herz aller Könige und ihre Heerscharen mit Furcht und Furcht vor den Söhnen Jakobs.
19 Für Jahwe und er ließ ihnen das Geräusch der Wagen hören, und das Geräusch der mächtigen Pferde der Söhne Jakobs, und das Geräusch eines großen Heeres, das mit ihnen war.
20 Und diese Könige wurden von den Söhnen Jakobs mit großer Furcht erfasst; und als sie in ihren Räumen standen, siehe, die Söhne Jakobs kamen mit hundert zwölf Mann gegen sie und schrien mit großer und schrecklicher Schrei.
21 Und als die Könige die Söhne Jakobs zu ihnen kommen sahen, wurden sie noch mehr erschreckt; sie neigten sich, sich von den Söhnen Jakobs zu entziehen wie zuvor und nicht mit ihnen zu kämpfen.
22 Doch sie kehrten nicht zurück und sagten: "Es wäre eine Schande für uns, uns zweimal vor den Hebräern zurückzuziehen".
23 Und die Söhne Jakobs nahmen sich an und kamen gegen alle diese Könige und ihre Heere, und sie sahen ein sehr mächtiges Volk, so zahlreich wie der Sand am Meer.
24 Und die Söhne Jakobs riefen zu Jahwe und sprachen: Hilf uns, O Jahwe, hilf uns und antworte uns, denn wir vertrauen auf dich, und lass uns nicht durch die Hände dieser unbeschnittenen Männer sterben, die heute gegen uns gekommen sind.
25 Die Söhne Jakobs trugen ihre Kriegswaffen an und nahmen jeden seinen Schild und seinen Speer in die Hand und nahmen sich dem Kampf zu.
26 Und Juda, der Sohn Jakobs, lief zuvor vor seinen Brüdern und zehn seiner Knechte mit ihm und ging zu diesen Königen.
27 Auch Jaschub, der König von Tapnach, kam zuerst mit seinem Heer vor Juda heraus. Als Juda sah, daß Jaschub und sein Heer zu ihm kamen, brannte der Zorn auf Juda; sein Zorn brannte in ihm, und er näherte sich dem Kampf, in dem Juda sein Leben wagte.
28 Und Jashub und sein ganzes Heer kamen zu Juda voran, und er fuhr auf einem sehr starken und mächtigen Pferd; Jashub war ein sehr tapferer Mann, und er war von Kopf bis Fuß mit Eisen und Kupfer bedeckt.
29 Und als er auf dem Pferd war, schoss er mit beiden Händen Pfeile von vorn und hinten, wie er in allen seinen Schlachten war; er verpasste nie den Ort, wohin er seine Pfeile zielte.
30 Als Jashub kam, um gegen Juda zu kämpfen und viele Pfeile gegen Juda schlug, Jahwe bindete die Hand von Jashub und alle Pfeile, die er schoss, schlugen auf seine eigenen Männer zurück.
31 Und trotz dessen ging Jaschub nach und nach auf Juda, um ihn mit den Pfeilen zu entgegenzuwirken, aber der Abstand zwischen ihnen war etwa dreißig Ellen. Als Juda sah, wie Jaschub seine Pfeile gegen ihn schleuderte, rannte er zu ihm mit seiner zornigen Kraft.
32 Und Juda nahm einen großen Stein aus dem Boden, dessen Gewicht sechzig Schekel war, und Juda rannte zu Jashub und schlug ihn mit dem Stein auf seinen Schild, so daß Jashub von dem Schlag erschüttert war und vom Pferd auf den Boden fiel.
33 Und der Schild sprang aus der Hand Jasubs und durch die Kraft des Schlags sprang auf eine Entfernung von etwa fünfzehn Ellen, und der Schild fiel vor dem zweiten Lager.
34 Die Könige, die mit Jaschub kamen, sahen von weitem die Stärke Judas, des Sohnes Jakobs, und was er Jaschub angetan hatte; und sie fürchteten Juda sehr.
35 Und sie versammelten sich bei Jaschubs Lager, und sahen seine Verwirrung. Und Juda zog sein Schwert und schlug zweiundvierzig Männer aus Jaschubs Lager; und das ganze Lager Jaschubs flüchtete vor Juda. Niemand stand ihm gegenüber, und sie verließen Jaschub und flüchteten vor ihm; und Jaschub war immer noch niedergeworfen auf dem Boden.
36 Als Jashub sah, daß alle Männer seines Lagers vor ihm geflohen waren, eilte er in Furcht gegen Juda auf und stand auf seinen Beinen gegenüber Juda.
37 Und Jashub hatte einen einzigen Kampf mit Juda, und setzte Schilde auf Schilde, und die Männer Jashubs flüchteten alle, weil sie sehr vor Juda fürchteten.
38 Jashub nahm seinen Speer in der Hand, um Juda auf seinen Kopf zu schlagen, aber Juda hatte schnell seinen Schild gegen Jashubs Speer auf seinen Kopf gestellt, so dass der Schild von Juda vom Speer des Jashub geschlagen wurde, und der Schild wurde in zwei Teile geteilt.
39 Als Juda sah, daß sein Schild zerrissen war, zog er schnell sein Schwert und schlug Jashub an den Knöcheln und schnitt ihm die Füße ab. So fiel Jashub auf den Boden und der Speer fiel aus seiner Hand.
40 Judas nahm rasch Jaschubs Speer und schnitt ihm den Kopf ab und warf ihn an seine Füße.
41 Als die Söhne Jakobs sahen, was Juda Jashub getan hatte, rannten sie alle in die Reihe der anderen Könige. Und die Söhne Jakobs kämpften gegen das Heer Jashubs und das Heer aller Könige, die dort waren.
42 Die Söhne Jakobs ließen fünfzehntausend ihrer Männer fallen, und sie schlugen sie, als würden sie die Kräben schlagen, und die übrigen flüchteten, um ihr Leben zu retten.
43 Juda stand noch bei der Leiche von Jashub und zog Jashub seinen Mantel aus.
44 Auch Juda entnahm das Eisen und das Kupfer, die um Jashub herum waren, und dann kamen neun Männer aus den Obersten Jashubs auf, um gegen Juda zu kämpfen.
45 Judas aber eilte und nahm einen Stein von der Erde und schlug mit ihm einen von ihnen an den Kopf; und sein Schädel wurde gebrochen, und auch der Leib fiel vom Pferd zur Erde.
46 Da aber die acht Obersten, die übrig waren, die die Stärke von Juda sahen, furchteten sie sehr und flüchteten; und Juda mit seinen zehn Männern verfolgte sie und überholte sie und tötete sie.
47 Die Söhne Jakobs schlugen noch die Heerscharen der Könige und töteten viele von ihnen, aber diese Könige standen mutig bei ihren Obersten und kehrten nicht von ihren Stätten zurück. Sie riefen gegen die ihrer Heerscharen, die vor den Söhnen Jakobs geflohen waren, aber niemand wollte ihnen zuhören, denn sie fürchteten für ihr Leben, daß sie nicht sterben würden.
48 Und alle Söhne Jakobs kehrten zurück, nachdem sie das Heer der Könige besiegt hatten, und kamen vor Juda. Juda tötet noch die acht Obersten Jashubs und zieht ihnen ihre Kleider aus.
49 Und Levi sah Elon, den König von Gaas, mit seinen vierzehn Hauptleuten, ihn zu schlagen, aber Levi wusste es nicht mit Sicherheit.
50 Elon und seine Kommandanten nahmen sich näher, und Levi sah sich zurück und sah, daß der Kampf von hinten zu ihm kam.
[Kapitel 37 endet mit V. 50 auf dieser Seite, Kapitel 38 beginnt auf Seite 292.]
[Die Seite beginnt mit der unnummerierten Abschlusszeile des Kapitels 37, die alleine am
die Seite vor der Überschrift des Kapitel 38 — Keine Versnummer ist
auf diesem Foto darauf gedruckt:]
Da rannte Levi mit seinen zwölf Dienern und sie gingen hin und schlugen Elon und seine Obersten mit dem Schwert.
Kapitel 38
1 Ihuri, der König von Silo, kam auf, um Elon zu helfen, und er näherte sich Jakob, als Jakob seinen Pfeil zog, der in seiner Hand war, und mit einem Pfeil Ihuri schlug, was seinen Tod verursachte.
2 Und als Ihuri, der König von Silo, gestorben war, flüchteten die vier übrigen Könige mit den übrigen Obersten von ihrer Stellung; und sie versuchten, sich zurückzuziehen, und sagten: Wir haben keine Kraft mehr bei den Hebräern, nachdem sie die drei Könige und ihre Obersten getötet haben, die stärker waren als wir.
3 Als die Söhne Jakobs sahen, daß die übrigen Könige ihre Stätte verlassen hatten, verfolgten sie sie. Auch Jakob kam von der Höhle von Schechem, wo er stand. Sie folgten den Königen und kamen mit ihren Dienern zu ihnen.
4 Als die Könige und die Obersten mit ihren übrigen Heerscharen sahen, daß die Söhne Jakobs sich ihnen nähern, fürchteten sie sich um ihr Leben und flohen, bis sie in die Stadt Chazar kamen.
5 Die Söhne Jakobs verfolgten sie bis zum Tor der Stadt Chazar und schlugen unter den Königen und ihren Heerscharen eine große Schlacht, etwa viertausend Mann. Während sie die Heerschlacht der Könige schlugen, war Jakob mit seinem Bogen beschäftigt und beschränkte sich darauf, die Könige zu schlagen und sie alle zu töten.
6 Und er tötete Paraton, den König von Chazar, am Tor der Stadt von Chazar, und schlug danach Susi, den König von Sarton, und Laban, den König von Bethkorin, und Shabir, den König von Maknayma; und er tötete sie alle mit den Pfeilen, ein Pfeil zu jedem von ihnen, und sie starben.
7 Als die Söhne Jakobs sahen, daß alle Könige gestorben waren und daß sie zerbrochen und zurückgezogen waren, setzten sie sich gegen die Heerscharen der Könige gegen das Tor Chazar weiter und schlugen noch etwa vierhundert Männer von ihnen nieder.
8 Drei Männer von Jakobs Knechten fielen in diesem Kampf. Als Juda sah, daß drei seiner Knechte gestorben waren, traute es ihn sehr und brannte sein Zorn in ihm gegen die Amoriter.
9 Und alle Männer, die von den Königsheerscharen übrig blieben, hatten große Angst um ihr Leben, und sie liefen und brachen das Tor der Stadtmauer von Chazar nieder; und sie kamen alle in die Stadt, um sicher zu sein.
10 Sie versteckten sich inmitten der Stadt Chazar, denn die Stadt Chazar war sehr groß und weit. Als alle diese Heere in die Stadt kamen, rannten die Söhne Jakobs nach ihnen in die Stadt.
11 Vier mächtige Männer, die in der Schlacht erfahren waren, gingen aus der Stadt heraus und standen gegen den Eingang der Stadt mit geschlossenen Schwertern und Speeren in ihren Händen; sie stellten sich gegenüber den Söhnen Jakobs und ließen sie nicht in die Stadt eintreten.
12 Da rannte Naphtali zwischen sie und schlug mit seinem Schwert zwei von ihnen und schnitt ihnen die Köpfe ab.
13 Und er wandte sich zu den anderen beiden und sah, daß sie geflohen waren; und er verfolgte sie und überholte sie und schlug sie und tötete sie.
14 Als die Söhne Jakobs in die Stadt kamen und sahen, daß eine andere Mauer zur Stadt war, suchten sie das Tor der Mauer und fanden es nicht. Juda sprang auf die Spitze der Mauer, Simeon und Levi folgten ihm, und sie drei stiegen von der Mauer in die Stadt.
15 Und Simeon und Levi schlugen alle Männer, die in die Stadt flüchteten, und auch die Bewohner der Stadt mit ihren Frauen und ihren Kindern, mit dem Schwert. Und die Schreie der Stadt stieg bis zum Himmel.
16 Dann sprang Dan und Nephtali auf die Mauer, um zu sehen, was das Geräusch des Weines war; denn die Söhne Jakobs waren besorgt über ihre Brüder; denn sie hörten die Bewohner der Stadt weinen und bitten: Nehmt alles, was wir in der Stadt haben, und geht weg; aber tötet uns nicht!
17 Als Juda, Simeon und Levi aufhörten, die Bewohner der Stadt zu schlagen, stiegen sie auf die Mauer hinauf und rief Dan und Nephtali, die auf der Mauer waren, und die übrigen ihrer Brüder an. Simeon und Levi berichteten ihnen vom Eingang in die Stadt, und alle Söhne Jakobs kamen, um das Gebein zu sammeln.
18 Und die Söhne Jakobs nahmen das Gebeute der Stadt Chazar, die Schafe und Rinder und die Besitztümer, und sie nahmen alles, was gefangen werden konnte, und gingen an jenem Tag von der Stadt weg.
19 Am nächsten Tag gingen die Söhne Jakobs nach Sarton, denn sie hörten, daß die Männer von Sarton, die in der Stadt blieben, sich versammelten, um gegen sie zu kämpfen, weil sie ihren König getötet hatten. Sarton war eine sehr hohe und befestigte Stadt, und sie hatte eine tiefe Mauer um die Stadt herum.
20 Und die Säule der Mauer war etwa fünfzig Ellen und ihre Breite vierzig Ellen; und es gab keinen Platz für einen Menschen, um in die Stadt zu kommen, wegen der Mauer. Und die Söhne Jakobs sahen die Mauer der Stadt, und sie suchten einen Eingang darin, aber sie fanden ihn nicht.
21 Denn das Tor zur Stadt war von hinten; und alle, die in die Stadt kommen wollten, kamen durch diese Straße, und umgaben die ganze Stadt, und nachher kamen sie in die Stadt.
22 Als die Söhne Jakobs sahen, daß sie den Weg in die Stadt nicht finden konnten, brannte ihr Zorn sehr. Und die Bewohner der Stadt sahen, daß die Söhne Jakobs zu ihnen kamen, und sie fürchteten sie sehr, denn sie hatten von ihrer Stärke gehört und von dem, was sie Hazar getan hatten.
23 Und die Bewohner der Stadt Sarton konnten nicht zu den Söhnen Jakobs hinausgehen, nachdem sie sich in der Stadt versammelt hatten, um [fortgesetzt auf Seite 293]
[23, fortgesetzt] gegen sie zu kämpfen, damit sie dadurch nicht in die Stadt gelangen könnten. Aber als sie sahen, dass sie auf sie zukamen, fürchteten sie sich sehr vor ihnen, denn sie hatten von ihrer Stärke gehört und von dem, was sie Chasar angetan hatten.
24 Die Bewohner von Sarton nahmen die Brücke der Straße der Stadt schnell von ihrem Platz ab, bevor die Söhne Jakobs kamen und sie in die Stadt brachten.
25 Da kamen die Söhne Jakobs und suchten den Weg in die Stadt, aber sie fanden ihn nicht; und die Bewohner der Stadt stiegen auf die Spitze der Mauer und sahen, daß die Söhne Jakobs einen Eingang in die Stadt suchten.
26 Und die Bewohner der Stadt schmählten die Söhne Jakobs von der Oberseite der Mauer und verfluchten sie; und die Söhne Jakobs hörten das Schmähen und wurden sehr zornig; ihr Zorn brannte in ihnen.
27 Die Söhne Jakobs wurden auf sie verärgert, und sie standen alle auf und sprangen mit ihrer Kraft über die Mauer, und durch ihre Kraft überquerten die Breite der Mauer, die vierzig Ellen war.
28 Als sie die Mauer überschritten hatten, standen sie unter der Stadtmauer und fanden alle Stadtpforten mit eisernen Türen geschlossen.
29 Und die Söhne Jakobs kamen näher, um die Tore der Toren der Stadt zu öffnen; aber die Bewohner ließen sie nicht, weil sie steine und Pfeile von der Spitze der Mauer auf sie warfen.
30 Und die Zahl des Volkes, das auf der Mauer war, war etwa vierhundert Mann. Und als die Söhne Jakobs sahen, daß die Männer der Stadt ihnen die Toren der Stadt nicht öffnen lassen wollten, sprang sie und stiegen auf die Spitze der Mauer. Und Juda stieg zuerst auf den östlichen Teil der Stadt.
31 Und Gad und Aser stiegen nach ihm nach der westlichen Ecke der Stadt, Simeon und Levi nach Norden, Dan und Ruben nach Süden.
32 Die Männer, die auf der Mauer waren, die Bewohner der Stadt, sahen, daß die Söhne Jakobs zu ihnen kamen, und sie flüchteten alle von der Mauer hinunter in die Stadt und versteckten sich in der Mitte der Stadt.
33 Da kamen Issachar und Nephtali, die unter der Mauer übrig blieben, und zerbrachen die Toren der Stadt und setzten Feuer an den Toren der Stadt, die das Eisen geschmolzen hatte. Und alle Söhne Jakobs kamen in die Stadt, sie und alle ihre Männer; und sie kämpften mit den Bewohnern der Stadt Sarton und schlugen sie mit dem Schwert, und niemand stand vor ihnen.
34 Ungefähr zweihundert Männer flüchteten aus der Stadt, und sie alle gingen und versteckten sich in einem gewissen Turm in der Stadt. Juda verfolgte sie bis zum Turm und brach den Turm, der auf die Männer fiel, nieder, und sie alle starben.
35 Und die Söhne Jakobs stiegen auf den Weg auf das Dach des Turms, und sie sahen, und sie sahen einen anderen starken und hohen Turm weit entfernt in der Stadt, und sein Gipfel erreichte den Himmel. Und die Söhne Jakobs eilten hinab und gingen mit allen ihren Männern zu dem Turm, und sie fanden es voller etwa dreihundert Männer, Frauen und Kinder.
36 Und die Söhne Jakobs schlugen einen großen Schlag unter den Männern im Turm, und sie flüchteten vor ihnen.
37 Und Simeon und Levi verfolgten sie, als zwölf mächtige und tapfere Männer aus dem versteckten Ort zu ihnen kamen.
38 Und diese zwölf Männer hielten einen starken Kampf gegen Simeon und Levi, und Simeon und Levi konnten sie nicht überwinden; diese tapferen Männer brachen die Schilde von Simeon und Levi, und einer von ihnen schlug mit seinem Schwert auf Levi's Kopf, als Levi seine Hand schnell auf seinen Kopf legte, weil er Angst vor dem Schwert hatte. Das Schwert schlug Levi's Hand, und Levi's Hand war fast abgeschnitten.
39 Und Levi nahm das Schwert des Tapferen in seiner Hand und nahm es mit Gewalt von dem Mann; und er schlug damit den Kopf des Mächtigen und schnitt ihm den Kopf ab.
40 Elf Männer nahmen sich an, um mit Levi zu kämpfen, denn sie sahen, daß einer von ihnen getötet wurde; die Söhne Jakobs kämpften, aber die Söhne Jakobs konnten sie nicht besiegen, denn diese Männer waren sehr mächtig.
41 Als die Söhne Jakobs sahen, daß sie sie nicht überwinden konnten, schrie Simeon laut und schrecklich, und die elf Mächtigen waren überrascht von der Stimme seines Schreifens.
42 Juda erkannte aus der Ferne die Stimme des Schreifens von Simeon, und Naftali und Juda rannten mit ihren Schilden zu Simeon und Levi und fanden sie kämpfen mit diesen mächtigen Männern, die sie nicht besiegen konnten, da ihre Schilde zerbrochen waren.
43 Als Nephtali sah, daß die Schilde von Simeon und Levi zerbrochen waren, nahm er zwei Schilde von seinen Knechten und brachte sie zu Simeon und Levi.
44 Und Simeon, Levi und Juda kämpften an jenem Tage alle drei gegen die elf Helden bis zum Sonnenuntergang, aber sie konnten sie nicht besiegen.
45 Dies wurde Jakob erzählt, und er war sehr betrübt; er betete zu Jahwe, und er und Naphtali, sein Sohn, gingen gegen diese mächtigen Männer.
46 Und Jakob näherte sich, zog seinen Bogen, und näherte sich den Helden, und schlug drei von ihnen mit dem Bogen um. Die übrigen acht kehrten sich zurück, und dann kam der Krieg gegen sie vor und hinten. Und sie fürchteten sich sehr um ihr Leben, und konnten nicht vor den Söhnen Jakobs stehen, und sie flohen vor ihnen.
47 Und als sie flohten, trafen sie Dan und Aser, die zu ihnen kamen, und sie fielen plötzlich auf sie und kämpften mit ihnen und töteten zwei von ihnen. Juda und seine Brüder verfolgten sie und schlugen die übrigen und töteten sie.
48 Alle Söhne Jakobs kehrten zurück und gingen durch die Stadt, um zu suchen, ob sie einen Mann finden konnten. Sie fanden etwa zwanzig Jungen in einer Höhle in der Stadt. Gad und Aser schlugen sie alle und Dan und Nephtali schlugen den übrigen Männern, die aus dem zweiten Turm geflohen waren, ein und schlugen sie alle.
49 Die Söhne Jakobs schlugen alle Bewohner der Stadt Sarton, aber die Frauen und Kleinen ließen sie in der Stadt und taten [setzt sich auf S. 294 fort]
[49], weiter von Seite 293] nicht zu töten.
50 Und alle Bewohner der Stadt Sarton waren mächtige Männer; einer von ihnen würde tausend verfolgen, und zwei von ihnen würden nicht vor zehntausend anderen Menschen fliehen.
51 Die Söhne Jakobs schlugen alle Bewohner der Stadt Sarton mit dem Schwert durch. Keiner stand gegen sie auf, und sie ließen die Frauen in der Stadt.
52 Und die Söhne Jakobs nahmen alle Gebeute der Stadt und nahmen, was sie wollten, und nahmen Schafe und Rinder und Besitz aus der Stadt; und die Söhne Jakobs machten mit Sarton und seinen Bewohnern, wie sie mit Hazar und seinen Bewohnern getan hatten, und wandten sich um und gingen fort.
Kapitel 39
1 Als die Söhne Jakobs aus der Stadt Sarton gingen, waren sie etwa zweihundert Ellen gefahren, als sie die Einwohner Tapnachs zu ihnen kamen, denn sie waren mit ihnen zu kämpfen ausgegangen, weil sie den König Tapnachs und alle seine Männer geschlagen hatten.
2 Und alle, die in der Stadt Tapnach übrig blieben, gingen heraus, um mit den Söhnen Jakobs zu kämpfen, und sie schlugen sie, und sie flüchteten vor dem Beute und dem Beute, das sie von Hasar und Sarton gefangen genommen hatten. — Die Bezeichnung "Botay" steht in diesem Druck ohne eigenes Verb; nichts zur Verfügung gestellt]
3 Und die übrigen Männer von Tapnach kämpften an jenem Ort mit den Söhnen Jakobs, und die Söhne Jakobs schlugen sie, und sie flüchteten vor ihnen.
4 Die Söhne Jakobs kehrten zurück und kamen nach Tapnach, um das Gebein von Tapnach zu nehmen. Als sie nach Tapnach kamen, hörten sie, daß die Leute von Arbelan ausgegangen waren, um ihnen entgegenzuwirken, um das Gebein ihrer Brüder zu retten. Die Söhne Jakobs ließen zehn ihrer Männer in Tapnach, um die Stadt zu plündern, und sie gingen zu den Leuten von Arbelan.
5 Die Männer von Arbelan gingen mit ihren Frauen aus, um gegen die Söhne Jakobs zu kämpfen, denn ihre Frauen waren in der Schlacht erfahren; sie gingen aus, etwa vierhundert Männer und Frauen.
6 Und alle Söhne Jakobs schrien mit großer Stimme; sie liefen alle mit großer und furchtbarer Stimme zu den Bewohnern Arbelan.
7 Die Bewohner von Arbelan hörten das Geräusch der Schrei der Söhne Jakobs, und sie fürchteten sich vor ihnen, und sie waren wie das Geräusch des Meeres und seiner Wellen. — Der Satz steht in diesem Druck ohne Verb; nichts angegeben]
8 Und Furcht und Schrecken übernahm ihre Herzen vor den Söhnen Jakobs; und sie fürchteten sich vor ihnen sehr, und sie kamen auf sie zurück und flüchteten vor ihnen in die Stadt. Und die Söhne Jakobs verfolgten sie bis zum Tor der Stadt, und sie kamen auf sie in die Stadt. — Das Fragment "und sie kamen auf sie in" steht doppelte Mitte des Satzes in diesem Druck; nie repariert]
9 Und die Söhne Jakobs kämpften mit ihnen in der Stadt, und alle ihre Frauen schlugen sich mit den Söhnen Jakobs. Und der Kampf war sehr heftig unter ihnen, den ganzen Tag bis zum Abend.
10 Und die Söhne Jakobs konnten sie nicht überwinden; denn die Söhne Jakobs waren fast getötet worden, in der Schlacht. Und die Söhne Jakobs riefen: Jahwe und sie machten sich sehr stark am Abend; und die Söhne Jakobs schlugen alle Bewohner Arbelans mit dem Schwert, Männer, Frauen und Kinder.
11 Auch die übrigen Leute, die aus Sarton geflohen waren, schlugen die Söhne Jakobs in Arbelan; und die Söhne Jakobs taten mit Arbelan und Tapnach, wie sie mit Chazar und Sarton getan hatten. Als die Frauen sahen, daß alle Männer tot waren, gingen sie auf die Dächer der Stadt und schlugen die Söhne Jakobs mit Steinen wie Regen.
12 Und die Söhne Jakobs eilten und kamen in die Stadt und nahmen alle Frauen und schlugen sie mit dem Schwert. Und die Söhne Jakobs nahmen alle Beute und Beute und Vieh und Beute.
13 Die Söhne Jakobs taten mit Maknayma, wie sie mit Tapnach, mit Chazar und mit Silo getan hatten; und von dort kehrten sie zurück und gingen fort.
14 Am fünften Tag hörten die Söhne Jakobs, daß sich die Leute von Gaas gegen sie versammelt hatten, um zu kämpfen, weil sie ihren König und ihre Obersten getötet hatten; denn es gab vierzehn Obersten in der Stadt Gaas, und die Söhne Jakobs hatten sie alle im ersten Kampf getötet.
15 Und die Söhne Jakobs legten an jenem Tag ihre Kriegswaffen an, und sie zogen in den Kampf gegen die Bewohner von Gaash. In Gaash war ein starkes und mächtiges Volk, vom Volk der Amoriter; Gaash war die stärkste und bestbefestigte Stadt von allen Städten der Amoriter, und sie hatte drei Mauern.
16 Als die Söhne Jakobs nach Gaas kamen, fanden sie die Tore der Stadt verschlossen und etwa fünfhundert Männer auf der Spitze der äußeren Mauer stehen. Ein Volk, so zahlreich wie der Sand am Meer, lag hinter den Söhnen Jakobs von außerhalb der Stadt hinten.
17 Und die Söhne Jakobs kamen näher, um die Toren der Stadt zu öffnen; und als sie sich ihr näherten, kamen die, die sich hinter der Stadt aufgehüllt hatten, aus ihren Stätten heraus und umzingelten die Söhne Jakobs.
18 Und die Söhne Jakobs waren zwischen den Bewohnern von Gaas eingeschlossen, und der Kampf war vor ihnen und hinten; und alle Männer, die auf der Mauer waren, warfen von der Mauer auf sie mit Pfeilen und Steinen.
19 Und als Juda sah, daß die Männer von Gaas zu stark geworden waren für sie, schrien alle Männer von Gaas sehr und sehr. Und alle Männer von Gaas erschreckten sich vor der Stimme des Schreifens von Juda; und die Männer fielen von der Mauer auf seinem starken Schreif und alle, die von außen und innerhalb der Stadt waren, hatten große Angst vor ihrem Leben.
20 Und als die Söhne Jakobs noch näher kamen, um die Tore der Stadt zu brechen, warfen die Männer von Gaas Steine und Pfeile auf sie von der Oberseite der Mauer und ließen sie vom Tor fliehen.
21 Und die Söhne Jakobs kehrten zurück gegen die Männer von Gaas, die mit ihnen waren von außerhalb der Stadt. Und sie schlugen sie wie ein Schlag gegen die Gurken, und sie konnten nicht gegen die Söhne Jakobs stehen, weil Furcht und Schrecken sie überfingen, als sie vom Schrei von Juda schrien.
22 Die Söhne Jakobs töteten alle Männer, die außerhalb der Stadt waren, und die Söhne Jakobs nahmen sich noch näher, um einen Eingang in die Stadt zu machen und unter den Stadtmauern zu kämpfen, aber sie konnten es nicht, weil alle Bewohner von Gaas, die in der Stadt blieben, die Mauern von Gaas in alle Richtungen umzingelt hatten; die Söhne Jakobs konnten sich der Stadt nicht näher nähern, um gegen sie zu kämpfen.
23 Und die Söhne Jakobs kamen in eine Ecke, um unter der Mauer zu kämpfen; und die Bewohner Gaash warfen Pfeile und Steine auf sie wie Regen und sie flüchteten unter der Mauer.
24 Und die Leute von Gaas, die auf der Mauer waren, sahen, daß die Söhne Jakobs unter der Mauer nicht über sie herrschen konnten, und schmählten die Söhne Jakobs mit diesen Worten:
25 Was ist mit euch in der Schlacht, dass ihr nicht obsiegen könnt? Könnt ihr dann der mächtigen Stadt Gaash und ihren Bewohnern tun, wie ihr den Städten der Amoriter tatet, die nicht so mächtig waren? Gewiss tatet ihr den Schwachen unter uns jene Dinge und tötetet sie am Eingang der Stadt, denn sie hatten keine Kraft, als sie vor dem Klang eures Schreiens erschraken.
26 Und nun, könnt ihr euch auf diesem Ort bekämpfen? Ihr werdet hier sterben, und wir werden uns rächen für die Städte, die ihr zerstört habt".
27 Und die Bewohner von Gaas schmählten die Söhne Jakobs sehr und verunglimpften sie mit ihren Göttern und warfen von der Mauer Pfeile und Steine auf sie.
28 Juda und seine Brüder hörten die Worte der Bewohner von Gaash, und ihr Zorn wurde sehr erregt, und Juda war eifrig für seinen Elohim in dieser Sache, und er rief aus und sprach: O Jahwe, hilf, sende uns und unseren Brüdern Hilfe.
29 Und er rannte mit seiner ganzen Kraft mit seinem geschlagenen Schwert in der Hand, und sprang von der Erde und stieg mit seiner Kraft auf die Mauer, und sein Schwert fiel aus seiner Hand.
30 Und Juda schrie auf der Mauer, und alle Männer, die auf der Mauer waren, erschreckten sich; und einige von ihnen fielen von der Mauer in die Stadt und starben; und die, die noch auf der Mauer waren, da sie die Stärke Juda sahen, erschraken sich sehr und flüchteten um ihr Leben in die Stadt, um sich zu schützen.
31 Und einige ermutigten sich, gegen Juda an der Mauer zu kämpfen; und sie nahmen ihn umzubringen, als sie sahen, daß es kein Schwert in Judas Hand war, und sie dachten, ihn von der Mauer zu seinen Brüdern zu werfen. Zwanzig Männer aus der Stadt kamen auf, um ihnen zu helfen, und sie umzingelten Juda und schrien alle über ihn, und kamen zu ihm mit gezogenen Schwertern; und sie erschreckten Juda, und Juda schrie zu seinen Brüdern von der Mauer.
32 Und Jakob und seine Söhne zog den Bog von unter der Mauer und schlugen drei Männer, die auf der Spitze der Mauer waren. Und Juda schrie und rief: Jahwe hilf uns, O Jahwe und er rief mit großer Stimme an der Mauer, und der Schrei wurde weit entfernt gehört.
33 Und er schrie wieder und schrie, und alle Männer, die Juda auf der Spitze der Mauer umzingelten, erschreckten; und jeder warf sein Schwert aus seiner Hand, auf das Geräusch Judas und sein Schrecken, und flüchteten.
34 Und Juda nahm die Schwerter, die aus ihren Händen gefallen waren, und kämpfte mit ihnen und tötete zwanzig Männer von ihnen an der Mauer.
35 Und etwa achtzig Männer und Frauen stiegen noch von der Stadt auf die Mauer hinauf, und sie umzingelten Juda. Jahwe und er verursachte fürcht vor Juda in ihren Herzen, so daß sie ihm nicht näher kommen konnten.
36 Und Jakob und alle, die mit ihm waren, zogen den Bogen von unter der Mauer und schlugen zehn Männer an der Mauer um. Und sie fielen unter der Mauer vor Jakob und seinen Söhnen.
37 Und als das Volk auf der Mauer sah, daß zwanzig Männer von ihnen gefallen waren, rannte es noch mit geschlossenen Schwertern nach Juda; aber sie konnten ihm nicht näher kommen, denn sie hatten große Furcht vor der Stärke Juda.
38 Und einer ihrer Mächtigen, der Arud hieß, näherte sich, um Juda mit seinem Schwert auf den Kopf zu schlagen. Und Juda legte schnell seinen Schild an seinen Kopf; und das Schild traf das Schwert, und es zersplitzte sich in zwei.
39 Dieser mächtige Mann, nachdem er Juda geschlagen hatte, rannte aus Furcht vor Juda um sein Leben, und seine Füße rutschten auf die Mauer, und er fiel unter die Söhne Jakobs, die unter der Mauer waren, und die Söhne Jakobs schlugen ihn und töteten ihn.
40 Und Juda hatte Schmerzen im Kopf wegen des Schlags des Mächtigen, und Juda war fast gestorben.
41 Und Juda schrie auf der Mauer wegen des Schmerzes, der durch den Schlag gebracht wurde, als Dan ihn hörte, und sein Zorn brannte in ihm. Und er stand auf und ging eine Entfernung und rannte und sprang von der Erde und stieg auf die Mauer mit seiner zornigen Kraft.
42 Als dann Dan an der Mauer kam, nahe an Juda, flüchteten alle Männer auf der Mauer, die gegen Juda standen. Sie stiegen zur zweiten Mauer hinauf und warfen von der zweiten Mauer Pfeile und Steine auf Dan und Juda und versuchten, sie von der Mauer zu vertreiben.
43 Und die Pfeile und die Steine trafen Dan und Juda, und sie waren fast getötet auf der Mauer. Wo auch immer Dan und Juda von der Mauer flüchteten, von der zweiten Mauer wurden sie mit Pfeilen und Steinen angegriffen.
44 Jakob und seine Söhne waren noch am Eingang der Stadt unterhalb der ersten Mauer, und sie konnten ihren Bogen nicht spannen [setzt sich auf S. 296 fort]
[44, fortgesetzt ab S. 295] gegen die Bewohner der Stadt, da sie nicht von ihnen gesehen werden konnten, da sie an der zweiten Wand waren.
45 Als Dan und Juda die Steine und die Pfeile, die von der zweiten Mauer auf sie fiel, nicht mehr tragen konnten, sprangen beide auf die zweite Mauer in der Nähe der Stadtbewohner. Als die Stadtbewohner, die auf der zweiten Mauer waren, sahen, daß Dan und Juda auf die zweite Mauer zu ihnen gekommen waren, schrien sie alle und stiegen unter die Mauer hinab.
46 Jakob und seine Söhne hörten das Geräusch des Schreifens der Stadtbewohner. Sie standen noch am Eingang der Stadt. Sie waren besorgt über Dan und Juda, die sie nicht sahen, weil sie auf der zweiten Mauer waren.
47 Da stieg Nephtali mit seiner heftigen Gewalt auf und sprang auf die erste Mauer, um zu sehen, was das Geräusch der Schrei, das sie in der Stadt gehört hatten, verursachte. Issachar und Zebulon kamen näher, um die Toren der Stadt zu brechen, und sie öffneten die Toren der Stadt und kamen in die Stadt.
48 Nafthali sprang von der ersten Mauer zur zweiten und kam seinen Brüdern zu Hilfe; die Bewohner Gaas, die auf der Mauer waren, sahen, daß Nafthali der dritte war, der seinen Brüdern zu helfen gekommen war, und sie flüchteten alle und stiegen in die Stadt hinab. Und Jakob und alle seine Söhne und alle ihre Jungen kamen zu ihnen in die Stadt.
49 Und Juda und Dan und Nephtali stiegen von der Mauer in die Stadt hinab und verfolgten die Bewohner der Stadt; und Simeon und Levi waren von außerhalb der Stadt und wussten nicht, daß das Tor geöffnet war; und sie stiegen von dort zur Mauer hinab und kamen zu ihren Brüdern in die Stadt.
50 Die Bewohner der Stadt waren alle in die Stadt herabgegangen, und die Söhne Jakobs kamen zu ihnen aus verschiedenen Richtungen; der Kampf kam von vorne und von hinten gegen sie, und die Söhne Jakobs schlug sie schrecklich und tötete etwa zwanzigtausend Männer und Frauen von ihnen; keiner von ihnen konnte gegen die Söhne Jakobs stehen.
51 Und das Blut floss in der Stadt reichlich, und es war wie ein Bach Wasser; das Blut floss wie ein Bach nach außen der Stadt und kam bis zur Wüste Bethkorin.
52 Und die Bewohner von Bethkorin sahen von weitem das Blut aus der Stadt Gaas, und etwa siebzig Männer von ihnen rannten, um das Blut zu sehen, und sie kamen zu dem Ort, wo das Blut war.
53 Sie folgten dem Weg des Blutes und kamen an die Mauer der Stadt Gaasch, und sie sahen das Blut aus der Stadt, und sie hörten die Stimme des Schreies von den Bewohnern Gaaschs, denn es stieg zum Himmel hinauf, und das Blut fließ weiter wie ein Bach von Wasser.
54 Und alle Söhne Jakobs schlugen noch die Bewohner von Gaas und töteten sie bis zum Abend, etwa zwanzigtausend Männer und Frauen. Und die Leute von Korin sagten: "Wahrlich, das ist das Werk der Hebräer, denn sie führen immer noch Krieg in allen Städten der Amoriter".
55 Und das Volk eilte und rannte nach Bethkorin, und jeder nahm seine Kriegswaffen; und sie rief zu allen Bewohnern von Bethkorin, die auch ihre Kriegswaffen aufsahen, um zu gehen und gegen die Söhne Jakobs zu kämpfen.
56 Als die Söhne Jakobs die Bewohner von Gaas besiegt hatten, wandelten sie um die Stadt, um alle Opfer zu entleeren. Als sie in den inneren Teil der Stadt und weiter kamen, trafen sie drei sehr mächtige Männer, und es war kein Schwert in ihrer Hand.
57 Die Söhne Jakobs kamen zu ihrem Ort hinauf, und die Mächtigen flüchteten. Einer von ihnen hatte Zebulun gefangen, den er sah, als ein junger Junge und klein, und mit seiner Kraft schlug er ihn zur Erde.
58 Und Jakob rannte mit seinem Schwert zu ihm, und Jakob schlug ihn unter seinen Hüften mit dem Schwert und schnitt ihn in zwei Teile, und die Leiche fiel auf Zebulun.
59 Der zweite kam zu ihm und ergriff Jakob, um ihn auf den Boden zu fallen. Jakob wandte sich um und rief zu ihm. Simeon und Levi liefen hin und schlugen ihn mit dem Schwert auf die Hüften und stürzten ihn auf den Boden.
60 Und der mächtige Mann stand auf vom Boden mit voller Wut und Kraft. Und Juda kam zu ihm, bevor er seinen Fuß erlangte, und schlug ihn mit dem Schwert auf den Kopf, und sein Kopf zerbrochen und er starb.
61 Der dritte Mächtige, da er sah, daß seine Gefährten getötet worden waren, lief vor den Söhnen Jakobs weg, und die Söhne Jakobs verfolgten ihn in die Stadt; während der Mächtige flüchtete, fand er eines der Schwerter der Einwohner der Stadt, nahm es und wandte sich zu den Söhnen Jakobs und kämpfte mit dem Schwert gegen sie.
62 Der mächtige Mann rannte zu Juda, um ihn mit dem Schwert auf den Kopf zu schlagen, und es gab keinen Schild in Judas Hand; während er ihn schlagen wollte, nahm Nephtali schnell seinen Schild und legte ihn auf Juda's Kopf. Und das Schwert des mächtigen Mannes traf den Schild Nephtalis, und Juda entkam dem Schild.
63 Simeon und Levi rannten mit ihren Schwertern auf den mächtigen Mann und schlugen ihn mit ihren Schwertern mit Gewalt an.
64 Und die Söhne Jakobs schlugen die drei Helden damals zusammen mit allen Bewohnern von Gaas, und der Tag war bald untergegangen.
65 Und die Söhne Jakobs wandelten um Gaas und nahmen alle Beute der Stadt, auch die Kinder und Frauen ließen sie nicht leben; und die Söhne Jakobs taten mit Gaas, wie sie mit Sarton und Silo getan hatten.
Kapitel 40
1 Und die Söhne Jakobs nahmen alle Gebeute von Gaas mit und gingen in der Nacht aus der Stadt.
2 Sie gingen auf den Weg zum Schloss Bethchorin, und die Bewohner von Bethchorin gingen zum Schloss zu [verfolgt auf Seite 297]
[2, fortgesetzt] ihnen zu begegnen; in jener Nacht kämpften die Söhne Jakobs mit den Bewohnern von Bethchorin, in der Burg von Bethchorin.
3 Und alle Bewohner von Bethkorin waren mächtige Männer; keiner von ihnen konnte vor tausend Mann fliehen; und sie kämpften in jener Nacht auf der Burg; ihre Schreie wurde in jener Nacht von fern gehört, und die Erde zitterte von ihrem Schreie.
4 Und alle Söhne Jakobs fürchteten sich vor jenen Männern, da sie nicht gewohnt waren, im Dunkeln zu kämpfen, und sie waren sehr bestürzt. Die Söhne Jakobs schrien zu Jahwe und sprachen: Gib uns Hilfe, O Jahwe, befreie uns, damit wir nicht durch die Hände dieser unbeschnittenen Männer sterben.
5 Und Jahwe hörte auf die Stimme der Söhne Jakobs, und Jahwe ließ großen Schrecken und Verwirrung die Leute von Bethchorin ergreifen; sie kämpften in der Dunkelheit der Nacht untereinander und schlugen einander in großer Zahl.
6 Die Söhne Jakobs wussten, Jahwe und sie ließen einen bösen Geist unter diesen Männern aufkommen, und sie kämpften jeder mit seinem Nächsten, und gingen aus den Banden der Leute von Bethkorin und gingen bis zum Abstieg des Schlosses von Bethkorin und weiter. Und sie blieben dort in Sicherheit mit ihren Jungen in jener Nacht.
7 Und die Leute von Bethkorin kämpften die ganze Nacht, der eine mit seinem Bruder und der andere mit seinem Nächsten. Sie schrien auf der ganzen Seite auf der Burg, und ihr Schrei wurde von weitem gehört, und die ganze Erde zitterte von ihrer Stimme, denn sie waren mächtig über alle Menschen der Erde.
8 Und alle Bewohner der Städte der Kanaaniter, die Hittiter, die Amoriter, die Hevister und alle Könige der Kanaaniter und auch die jenseits des Jordan hörten in jener Nacht das Geräusch des Schreies.
9 Sie sagten: "Wahrlich, dies sind die Kriege der Hebräer, die gegen die sieben Städte kämpfen, die ihnen nahe gekommen sind. Wer kann gegen diese Hebräer stehen?"
10 Und alle Bewohner der Städte der Kanaaniter und alle, die jenseits des Jordan waren, hatten große Furcht vor den Söhnen Jakobs; denn sie sagten: Siehe, so wird mit uns geschehen, wie mit diesen Städten geschehen ist; denn wer kann gegen ihre große Stärke stehen?
11 Und die Schreie der Choriniter war in jener Nacht sehr groß und wuchs weiter; sie schlugen einander bis zum Morgen, und viele von ihnen wurden getötet.
12 Und es wurde Morgen, und alle Söhne Jakobs standen sich morgens auf und stiegen zur Burg auf, und sie schlugen die übrigen Koriner mit einem schrecklichen Schlag, und sie wurden alle in der Burg getötet.
13 Und am sechsten Tag erschien, und alle Bewohner Kanaans sahen von entfernt alle Leute von Bethkorin, die in der Burg Bethkorins tot lagen, und sie waren verstreut wie die Leichen von Lämmern und Ziegen.
14 Und die Söhne Jakobs nahmen alle Gebeute mit, die sie aus Gaas gefangen hatten, und gingen nach Bethkorin; und sie fanden die Stadt so voller Menschen wie den Sand am Meer, und kämpften mit ihnen; und die Söhne Jakobs schlugen sie dort bis zum Abend.
15 Und die Söhne Jakobs taten mit Bethkorin, wie sie mit Gaasch und Tapnach, und wie sie mit Hazar, mit Sarton und mit Silo getan hatten.
16 Und die Söhne Jakobs nahmen mit ihnen das Gebein von Bethkorin und alle Gebeine der Städte und gingen an jenem Tage nach Sichem.
17 Und die Söhne Jakobs kamen zu Hause in die Stadt Sichem und blieben außerhalb der Stadt und ruhten dort aus dem Krieg und blieben dort die ganze Nacht.
18 Und alle ihre Knechte und alle Beute, die sie aus den Städten gefangen hatten, ließen sich außerhalb der Stadt lassen, und sie gingen nicht in die Stadt; denn sie sagten: Vielleicht wird noch mehr Krieg gegen uns kommen und sie kommen, um uns in Schechem zu belagern.
19 Jakob und seine Söhne und ihre Knechte blieben an jenem Abend und am nächsten Tag in dem Teil des Feldes, das Jakob von Hamor für fünf Scheckel gekauft hatte, und alles, was sie gefangen hatten, war bei ihnen.
20 Alle Beute, die die Söhne Jakobs gefangen hatten, waren im Feld, so groß wie der Sand am Meer.
21 Die Bewohner des Landes sahen sie von weitem an und hatten alle Angst vor den Söhnen Jakobs, die das getan hatten; denn kein König von früheren Zeiten hatte so etwas getan.
22 Die sieben Könige der Kanaaniter beschlossen sich, mit den Söhnen Jakobs Frieden zu schließen, denn sie fürchteten sehr um ihr Leben wegen der Söhne Jakobs.
23 Und an jenem Tage, am siebten Tag, sandte Jafia, der König von Hebron, heimlich zu dem König von Ai und zum König von Gibeon und zum König von Shalem und zum König von Adullam und zum König von Lachis und zum König von Hazar und zu allen Königen der Kanaaniter, die unter ihnen waren, und sprach:
24 Kommt mit mir hinauf und kommt zu mir, daß wir zu den Söhnen Jakobs gehen, und ich werde Frieden mit ihnen schließen und einen Bund mit ihnen schließen, damit nicht alle eure Länder durch das Schwert der Söhne Jakobs vernichtet werden, wie sie es mit Schechem und den Städten um sie herum getan haben, wie ihr gehört und gesehen habt.
25 Und wenn du zu mir kommst, dann sollst du nicht mit vielen Leuten kommen, sondern soll jeder König seine drei Hauptleiter und jeder Hauptleiter seine drei Offiziere bringen.
26 Und kommt alle zu Hebron, und wir werden zusammen zu den Söhnen Jakobs gehen und sie bitten, mit uns Frieden zu schließen.
27 Und alle diese Könige taten, wie der König von Hebron zu ihnen gesandt hatte; denn sie waren alle unter seinem Rat und seinem Befehl. Und alle Könige Kanaans versammelten sich, um zu den Söhnen Jakobs zu gehen, um mit ihnen Frieden zu schließen. Die Söhne Jakobs kehrten zurück und gingen zum Teil des Feldes, das in Schechem war, weil sie sich nicht an die Könige des Landes vertrauten.
[Kapitel 40 geht weiter über Seite 297.]
[Die Seite öffnet sich auf Vers 28; Kapitel 40 Vers 1]–27 Stand auf Seite 296–297.]
28 Und die Söhne Jakobs kehrten zurück und blieben zehn Tage auf dem Feld, und niemand kam, um mit ihnen zu kämpfen.
29 Als die Söhne Jakobs sahen, daß es keinen Krieg gab, versammelten sie sich alle und gingen in die Stadt Schechem. Die Söhne Jakobs blieben in Schechem.
30 Als nun vierzig Tage vergangen waren, versammelten sich alle Könige der Amoriter aus allen ihren Städten und kamen zu den Söhnen Jakobs nach Hebron.
31 Die Zahl der Könige, die nach Hebron kamen, um mit den Söhnen Jakobs Frieden zu schließen, waren zwanzig Könige, und die Zahl der Kommandanten, die mit ihnen kamen, waren sechzigneunzig, und ihre Männer waren hundertund achtzigneunzig; alle diese Könige und ihre Männer ruhten am Berg Hebron.
32 Und der König von Hebron ging mit seinen drei Obersten und neun Männern hinaus; und diese Könige beschlossen, zu den Söhnen Jakobs zu gehen, um Frieden zu schließen.
33 Und sie sagten zum König von Hebron: Geh vor uns mit deinen Männern und sprich für uns zu den Söhnen Jakobs, und wir werden hinter dir kommen und dein Wort bestätigen. Und der König von Hebron tat es.
34 Als die Söhne Jakobs hörten, daß sich alle Könige Kanaans versammelt hatten und sich in Hebron ruhten, sandten die Söhne Jakobs vier ihrer Diener als Spione und sagten: "Geht und spioniert diese Könige und sucht und prüft ihre Männer, ob sie wenige oder viele sind, und wenn sie nur wenige sind, dann zählt sie alle und kommt zurück".
35 Und die Knechte Jakobs gingen heimlich zu diesen Königen und taten, wie ihnen die Söhne Jakobs befohlen hatten. Und sie kehrten an jenem Tage zu den Söhnen Jakobs zurück und sagten zu ihnen: Wir kamen zu diesen Königen, und sie sind wenige in Zahl; wir zählten sie alle, und da waren zweihundert und achtzig Könige und Männer.
36 Da sagten die Söhne Jakobs: "Sie sind nur wenige, darum wollen wir nicht alle zu ihnen hinausgehen". Am Morgen nahmen die Söhne Jakobs auf und wählten zweiundsechzig Männer von ihnen aus. Zehn von den Söhnen Jakobs gingen mit ihnen hin. Sie trugen ihre Kriegswaffen an, denn sie sagten: "Sie kommen zu uns, um zu kämpfen". Sie wussten nicht, dass sie kommen, um mit ihnen Frieden zu schließen.
37 Und die Söhne Jakobs gingen mit ihren Knechten zu den Königen an das Tor von Schechem; und Jakob, ihr Vater, war mit ihnen.
38 Und als sie herausgingen, da kam der König von Hebron mit seinen drei Obersten und neun Männern mit ihm auf dem Weg zu den Söhnen Jakobs. Die Söhne Jakobs hoben ihre Augen auf und sahen in der Ferne Japhia, den König von Hebron, mit seinen Obersten, zu ihnen kommen. Und die Söhne Jakobs standen an der Stelle des Tores Sichem und gingen nicht weiter.
39 Der König von Hebron und seine Obersten fuhren weiter vorwärts, bis er sich den Söhnen Jakobs näherte. Er und seine Obersten verneigten sich ihnen zu Boden. Der König von Hebron setzte sich mit seinen Obersten vor Jakob und seinen Söhnen.
40 Und die Söhne Jakobs sprachen zu ihm: Was ist mit dir geschehen, König von Hebron? Warum bist du heute zu uns gekommen? Was verlangst du von uns? Und der König von Hebron sprach zu Jakob: Mein Herr, ich bitte dich, alle Könige der Kanaaniter sind heute gekommen, um Frieden mit dir zu schließen.
41 Und die Söhne Jakobs hörten die Worte des Königs von Hebron, aber sie wollten nicht auf seine Worte hören; denn die Söhne Jakobs glaubten ihm nicht, denn sie dachten, der König von Hebron hätte ihnen betrügerisch gesprochen.
42 Und der König von Hebron wußte von den Worten der Söhne Jakobs, daß sie seinen Worten nicht glaubten; und der König von Hebron näherte sich Jakob und sprach zu ihm: Mein Herr, sei sicher, daß alle diese Könige in Frieden zu dir gekommen sind; denn sie sind nicht mit allen ihren Männern gekommen, und sie haben nicht ihre Kriegswaffen mitgebracht; denn sie sind gekommen, um Frieden von meinem Herrn und seinen Söhnen zu suchen.
43 Die Söhne Jakobs antworteten dem König von Hebron und sagten: "Geh zu allen diesen Königen. Wenn du uns die Wahrheit sagst, dann soll jeder einzelne vor uns kommen. Wenn er uns nicht bewaffnet trifft, dann werden wir wissen, dass er von uns Frieden sucht".
44 Da sandte Jafja, der König von Hebron, einen seiner Männer zu den Königen; und sie kamen alle vor den Söhnen Jakobs und beugen sich ihnen zu Boden. Diese Könige setzten sich vor Jakob und seinen Söhnen und sprachen zu ihnen:
45 Wir haben alles gehört, was du den Königen der Amoriter getan hast mit deinem Schwert und mit deinem starken Arm, so dass niemand vor dir stehen konnte; wir fürchteten dich um unseres Lebens willen, daß es uns nicht passieren würde, wie es ihnen passierte.
46 So sind wir zu euch gekommen, um einen Friedensabkommen zwischen uns zu schließen; und nun mach nun mit uns einen Friedensabkommen und Wahrheit, daß ihr euch nicht mit uns einmischt, so wie wir uns nicht mit euch einmischen.
47 Und die Söhne Jakobs wußten, daß sie wirklich gekommen waren, um Frieden von ihnen zu suchen. Und die Söhne Jakobs hörten ihnen zu und schlossen einen Bund mit ihnen.
48 Die Söhne Jakobs schworen ihnen, daß sie sich nicht mit ihnen einmischen würden, und alle Könige der Kanaaniter schworen ihnen auch, und die Söhne Jakobs ließen sie von diesem Tag an Steuern zahlen.
49 Und nach dieser Zeit kamen alle die Obersten dieser Könige mit ihren Männern vor Jakob, mit Gaben in der Hand für Jakob und seine Söhne, und sie beugen sich nieder.
50 Diese Könige ermahnten die Söhne Jakobs und bettelten sie, alle Beute zurückzubringen, die sie aus den sieben Städten der Amoriter gefangen genommen hatten. Und die Söhne Jakobs taten so; sie kehrten alles zurück, was sie gefangen hatten, die Frauen, die Kinder, das Vieh und alle Beute, die sie gefangen hatten, und sie ließen sie los; sie gingen jeder in seine Stadt zurück.
51 Und alle diese Könige beugten sich wieder vor den Söhnen Jakobs und schickten und brachten ihnen viele Geschenke in jenen Tagen; und die Söhne Jakobs ließen diese Könige und ihre Männer los, und sie gingen friedlich von ihnen in ihre Städte; und die Söhne Jakobs kehrten auch zu ihren Häusern nach Sichem zurück.
52 Und es gab Frieden von jenem Tage an zwischen den Söhnen Jakobs und den Königen der Kanaaniter, bis die Kinder Israel das Land Kanaan erbte.
Kapitel 41
1 Als das Jahr umkehrte, wandten sich die Söhne Jakobs von Sichem auf und kamen nach Hebron zu ihrem Vater Isaak. Dort wohnten sie, aber ihre Schafe und Rinder pflegten sie täglich in Sichem, denn da war damals ein gutes und fettes Weiden. Jakob und seine Söhne und ihr ganzes Haus wohnten im Tal von Hebron.
2 In jenen Tagen, in jenem Jahr, im sechzigsten Jahr des Lebens Jakobs, im zehnten Jahr, als Jakob von Padan-Aram kam, starb Jakobs Frau Lea. Sie war fünfzig und eins Jahre alt, als sie in Hebron starb.
3 Jakob und seine Söhne begraben sie in der Höhle im Feld Makpela, das in Hebron ist, die Abraham von den Kindern Heth gekauft hatte, um ein Grab zu besitzen.
4 Die Söhne Jakobs wohnten mit ihrem Vater im Tal Hebron. Alle Bewohner des Landes wussten, wie stark sie waren, und ihr Ruf ging durch das ganze Land.
5 Joseph, der Sohn Jakobs, und sein Bruder Benjamin, die Söhne Rahels, Jakobs Frau, waren noch jung in jenen Tagen, und sie gingen nicht mit ihren Brüdern aus, während sie in allen Städten der Amoriter kämpften.
6 Und als Josef sah, daß seine Brüder stark und groß waren, lobte er sie und erhob sie. Aber er machte sich größer als sie und erhob sich über sie. Auch Jakob, sein Vater, liebte ihn mehr als alle seine Söhne, denn er war ein Sohn seiner alten Zeit, und aus seiner Liebe zu ihm machte er ihm einen farbigen Mantel.
7 Und als Joseph sah, daß sein Vater ihn mehr liebte als seine Brüder, erhob er sich über seine Brüder und brachte seinem Vater schlechte Berichte über sie.
8 Als die Söhne Jakobs alles sahen, was Joseph zu ihnen tat, und daß ihr Vater ihn mehr liebte als alle von ihnen, hassten sie ihn und konnten nie friedlich mit ihm sprechen.
9 Und Joseph war siebzehn Jahre alt, und er erhob sich noch über seine Brüder, und dachte daran, sich über sie zu erheben.
10 Da träumte er einen Traum. Als er zu seinen Brüdern kam und ihnen seinen Traum erzählte, sagte er: "Ich habe einen Traum geträumt und sah, wir waren alle auf dem Feld und befanden uns mit Scheiben. Meine Scheide erhob sich und legte sich auf den Boden. Ihre Scheide umschlossen sie und beugten sich vor ihr.
11 Seine Brüder antworteten ihm und sprachen zu ihm: Was ist der Traum, den du geträumt hast? Denkst du in deinem Herzen, wir zu regieren oder zu regieren?
12 Und er kam und berichtete es seinem Vater Jakob. Und Jakob küsste Josef, als er diese Worte aus seinem Mund hörte; und Jakob segnete Josef.
13 Als die Söhne Jakobs sahen, daß ihr Vater Joseph gesegnet und geküsst hatte und daß er ihn sehr liebte, wurden sie eifersüchtig auf ihn und hassten ihn noch mehr.
14 Danach träumte Josef einen anderen Traum und erzählte seinen Vater den Traum vor den Augen seiner Brüder. Und Joseph sagte zu seinem Vater und seinen Brüdern: "Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt und siehe, die Sonne und der Mond und die elf Sterne beugen sich mir nieder.
15 Und sein Vater hörte die Worte von Joseph und seinen Traum. Und als Jakob sah, daß seine Brüder Joseph wegen dieser Sache hassen, tadelte er Josef vor seinen Brüdern wegen dieser Sache und sprach: Was bedeutet dieser Traum, den du geträumt hast, und daß du dich vor deinen Brüdern, die älter sind als du, großmachst?
16 Hast du in deinem Herzen gedacht, daß ich und deine Mutter und deine elf Brüder kommen und uns vor dir niederwerfen würden, daß du das sagst?
17 Und seine Brüder wurden eifersüchtig auf ihn wegen seiner Worte und Träume; und sie haßten ihn weiter, und Jakob behielt die Träume in seinem Herzen.
18 Die Söhne Jakobs gingen an einem Tag nach Sichem, um die Herde ihres Vaters zu weiden; denn sie waren damals noch Hirten. Während die Söhne Jakobs an diesem Tag in Sichem weiden, verzögerten sie sich, und die Zeit der Herdeversammlung war vergangen, und sie waren noch nicht gekommen.
19 Als Jakob sah, daß seine Söhne in Sichem zu spät waren, sagte er in seinem Inneren: Vielleicht sind die Männer von Sichem aufgestanden, um gegen sie zu kämpfen, und deshalb sind sie heute zu spät gekommen.
20 Und Jakob rief seinen Sohn Joseph und befahl ihm: Siehe, deine Brüder sind heute im Sichem und siehe, sie sind noch nicht zurückgekehrt; so geh und sehe, wo sie sind, und bringe mir ein Wort über das Wohl deiner Brüder und das Wohl der Herde.
21 Und Jakob sandte seinen Sohn Joseph in das Tal von Hebron; und Joseph kam nach seinen Brüdern nach Sichem, und konnte sie nicht finden. Und Joseph ging zum Feld, das bei Sichem war, um zu sehen, wohin sich seine Brüder abgewandelt hatten. Aber er vermisste seinen Weg in der Wüste und wusste nicht, welchen Weg er gehen sollte.
22 Und ein Engel Jahwes fand ihn auf dem Weg gegen das Feld wandernd, und Joseph sprach zu dem Engel Jahwes: Ich
[Kapitel 41 geht weiter auf Seite 300.]
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 41 v. 22 von Seite 299:]
suche meine Brüder; hast du nicht gehört, wo sie weiden? Und der Engel Jahwes sprach zu Joseph: Ich sah deine Brüder hier weiden, und ich hörte sie sagen, sie würden nach Dothan gehen, um zu weiden.
23 Joseph hörte auf die Stimme des Engels Jahwes, und er ging zu seinen Brüdern nach Dothan und fand sie in Dothan, die Herde weidend.
24 Joseph ging zu seinen Brüdern, doch bevor er sich ihnen näherte, hatten sie beschlossen, ihn zu töten.
25 Und Simeon sprach zu seinen Brüdern: Siehe, der Träumer kommt heute zu uns. Kommt nun, lassen wir ihn töten und in eine der Grube werfen, die in der Wüste ist; und wenn sein Vater ihn von uns sucht, dann werden wir sagen: Ein böses Tier hat ihn gefressen.
26 Ruben hörte die Worte seiner Brüder über Josef und sprach zu ihnen: "Das sollt ihr nicht tun, denn wie sollen wir Jakob, unseren Vater, aufsehen? Werft ihn in diese Grube, damit er dort stirbt, aber streckt ihm nicht die Hand, um sein Blut zu vergießen". Ruben sagte dies, um ihn aus ihrer Hand zu befreien und ihn zu seinem Vater zurückzubringen.
27 Und als Joseph zu seinen Brüdern kam, setzte er sich vor ihnen. Und sie stürzten sich auf ihn und greifen ihn und schlugen ihn zur Erde und trennten ihm den farbenfrohen Mantel, den er trug.
28 Und sie nahmen ihn und warfen ihn in eine Grube, und in der Grube war kein Wasser, sondern Schlangen und Skorpione. Und Joseph fürchtete sich vor den Schlangen und Skorpionen, die in der Grube waren. Und er schrie mit großer Stimme und sprach: Jahwe und sie versteckten die Schlangen und die Skorpione in den Seiten der Grube, und sie taten Joseph keinen Schaden.
29 Und Joseph rief seine Brüder aus der Grube und sprach zu ihnen: Was habe ich euch angetan, und was habe ich gesündigt? Warum fürchtet ihr euch nicht? Jahwe bin ich nicht von eurem Fleisch und von eurem Knochen? Und Jakob ist nicht euer Vater, mein Vater? Warum tut ihr mir heute so etwas? Und wie könnt ihr Jakob, unseren Vater, ansehen?
30 Und er fuhr fort zu schreien und seine Brüder aus der Grube zu rufen, und er sprach: O Juda, Simeon und Levi, meine Brüder, hebt mich herauf von dem Ort der Finsternis, an den ihr mich gesetzt habt, und kommt heute, Mitleid mit mir zu haben, ihr Kinder Jahwes und Söhne Jakobs, meines Vaters. Und wenn ich gegen euch gesündigt habe, seid ihr nicht die Söhne Abrahams, Isaaks und Jakobs? Wenn sie eine Waise sahen, hatten sie Mitleid mit ihm, oder einen, der hungrig war, gaben sie ihm Brot zu essen, oder einen, der durstig war, gaben sie ihm Wasser zu trinken, oder einen, der nackt war, bedeckten sie ihn mit Kleidern!
31 Und wie könnt ihr euren Bruder denn nicht erbarmen, denn ich bin von Fleisch und Knochen; und wenn ich gegen euch gesündigt habe, so werdet ihr dies gewiß wegen meines Vaters tun!
32 Und Joseph sprach diese Worte aus der Grube; und seine Brüder konnten ihm nicht zuhören, noch neigen ihre Ohren zu Josephs Worten. Und Joseph weinte und weinte in der Grube.
33 Und Josef sprach: "O mein Vater, wenn er heute wüsste, was meine Brüder mir angetan haben und was sie mir heute gesagt haben!
34 Alle seine Brüder hörten seinen Weinen und weinten in der Grube, und seine Brüder gingen und holten sich aus der Grube, damit sie Josephs Weinen und sein Weinen in der Grube nicht hörten.
Kapitel 42
1 Sie gingen hin und setzten sich auf der anderen Seite, etwa in der Entfernung von einem Bogenschuss, und setzten sich dort nieder, um zu essen; während sie aßen, beraten sie sich darüber, was mit ihm zu tun war, ob sie ihn töten oder zu seinem Vater zurückbringen sollten.
2 Als sie den Rat innehielten, hoben sie ihre Augen auf und sahen sofort, daß eine Schar Ismaeliter auf der Straße von Gilead, die nach Ägypten hinabging, in die Ferne kam.
3 Und Juda sprach zu ihnen: Was nützt uns, wenn wir unseren Bruder töten? Vielleicht Jahwe er wird ihn von uns verlangen. Und dies ist der Rat, den ihr gegen ihn machen solltet: Siehe, diese Gruppe der Ismaeliten, die nach Ägypten hinabfahren,
4 Und nun sollen wir ihn ihnen übergeben, und unsere Hand nicht auf ihn sein; denn sie sollen ihn mitnehmen, und er soll unter den Leuten des Landes verschwinden, und wir wollen ihn nicht mit unseren Händen töten. Und das Wort freute seine Brüder, und sie taten nach dem Wort Judas.
5 Während sie diese Angelegenheit diskutierten und bevor die Gruppe der Ismaeliten zu ihnen gekommen war, gingen sieben Madianische Kaufleute vor ihnen vorbei. Als sie vorbeigingen, waren sie durstig und erhoben sie ihre Augen und sahen den gleichen Grube, in dem Josef gehalten war, und sie schauten und sahen jede Art von Vogel auf ihm war.
6 Diese Midianiter rannten zur Grube, um Wasser zu trinken, denn sie dachten, es enthielt Wasser. Und als sie zur Grube kamen, hörten sie die Stimme von Joseph, der darin weinte und weinte, und sie schauten hinunter in die Grube, und sie sahen dort einen jungen Mann mit gutem Aussehen und wohlgefälligem Gesicht.
7 Und sie riefen ihn an und sprachen: Wer bist du und wer hast dich hierher gebracht und wer hat dich in diese Grube in der Wüste gelegt? Und sie alle geholfen, Josef aufzubringen, und sie trugen ihn heraus und brachten ihn aus der Grube, und nahmen ihn und gingen auf ihre Reise und gingen vor seinen Brüdern vorbei.
8 Sie aber sprachen zu ihnen: Warum tut ihr das, um unseren Knecht von uns zu nehmen und zu gehen? Wir haben diesen jungen Mann ja in die Grube gelegt, weil er sich gegen uns aufgetreten hat; und ihr kommt und holt ihn hoch und führt ihn fort. Jetzt gib uns unseren Knecht zurück.
9 Da antworteten die Midianiter und sprachen zu den Söhnen Jakobs: Ist dies euer Diener oder ist dieser Mann hinter euch? Vielleicht werdet ihr
[Kapitel 42 geht weiter auf Seite 301.]
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 42 v. 9 von Seite 300:]
Wir sind alle seine Diener, denn er ist schöner und wohlgefälliger als alle von euch. Warum sprecht ihr alle Lüge gegen uns?
10 Wir wollen also nicht auf eure Worte hören und euch nicht beachten, denn wir haben den Jungen in der Grube in der Wüste gefunden und ihn genommen; darum werden wir weitergehen.
11 Da kamen alle Söhne Jakobs zu ihnen und standen auf und sprachen zu ihnen: Gib uns unseren Knecht zurück, und warum sollt ihr alle mit dem Schwert sterben? Und die Midianiter riefen zu ihnen und ziehen ihre Schwerter und nahmen sich an, um mit den Söhnen Jakobs zu kämpfen.
12 Da stand Simeon von seinem Sitz auf gegen sie, sprang auf den Boden und zog sein Schwert und zog sich den Midianitern zu und schrie vor ihnen mit großer Schrei, so daß sein Schrei weit entfernt hörte sich, und die Erde schüttelte sich vor seinem Schrei.
13 Die Midianiter waren erschreckt vor Simeon und dem Lärm seines Schreies, und sie fielen auf ihr Angesicht nieder und waren übermäßig erschrocken.
14 Und Simeon sprach zu ihnen: Wahrlich, ich bin Simeon, der Sohn des Hebräischen Jakobs, der mit meinen Brüdern die Stadt Sichem und die Städte der Amoriter vernichtet hat. Jahwe und wenn alle eure Brüder, die Leute von Midian und auch die Könige von Kanaan, mit euch kommen, dann tut mir etwas, denn sie können nicht gegen mich kämpfen.
15 Gib uns nun den Jungen zurück, den du weggenommen hast, sonst gebe ich deinen Fleisch den Vögeln des Himmels und den Tieren der Erde.
16 Und die Midianiter fürchteten sich noch mehr vor Simeon, und sie kamen mit Furcht und Furcht zu den Söhnen Jakobs und entschuldigten sich mit Worten:
17 Gewiss habt ihr gesagt, dass der junge Mann euer Diener ist und dass er sich gegen euch aufgelehnt hat, und darum habt ihr ihn in die Grube gesetzt; was werdet ihr dann mit einem Diener tun, der sich gegen seinen Herrn auflehnt? So verkauft ihn nun an uns, und wir werden euch alles geben, was ihr für ihn fordert. Jahwe war es wohlgefällig, dies zu tun, damit die Söhne Jakobs ihren Bruder nicht töteten.
18 Und als die Midianiter sahen, daß Joseph schön aussehend und wohlgefällig war, begehrten sie ihn in ihren Herzen, und sie begannen, ihn von seinen Brüdern zu kaufen.
19 Die Söhne Jakobs hörten den Midianitern und verkauften ihnen ihren Bruder Joseph für zwanzig Silberstücke. Aber ihr Bruder Ruben war nicht bei ihnen, und die Midianiter nahmen Joseph und fuhren weiter nach Gilead.
20 Als sie auf dem Weg waren, bereuten sich die Midianiter um das, was sie getan hatten, indem sie den Jungen gekauft hatten, und sie sagten einander: "Was ist das, was wir getan haben, diesen jungen Mann aus den Hebräern zu nehmen, der gut ausseht und gut gefallen ist?"
21 Vielleicht wurde dieser junge Mann aus dem Land der Hebräer gestohlen, und warum haben wir das getan? Wenn wir ihn suchen und in unsere Hände finden, werden wir durch ihn sterben. Nun haben uns ihn gewiß hartnäckige und mächtige Männer verkauft, die die Stärke eines von ihnen, den ihr heute gesehen habt, vielleicht haben sie ihn mit ihrer Kraft und mit ihrem mächtigen Arm aus seinem Land gestohlen und ihn uns deshalb für den geringen Preis verkauft, den wir ihnen gegeben haben.
22 Und als sie miteinander redeten, sahen sie und sahen die Gruppe der Ismaeliten, die zuerst kam, und die die Söhne Jakobs sahen, daß sie zu den Midianitern kam; und die Midianitern sprachen zueinander: Kommt, wir verkaufen diesen jungen Mann an die Gruppe der Ismaeliten, die zu uns kommen; und wir nehmen ihm das kleine, was wir ihm gegeben haben, und wir werden von seinem Bösen befreit sein.
23 Und sie taten so, und kamen zu den Ismaeliten; und die Midianiter verkauften Joseph den Ismaeliten für zwanzig Silberstücke, die sie ihm gegeben hatten, an seine Brüder.
24 Und die Midianiter gingen auf ihren Weg nach Gilead; und die Ismaeliten nahmen Joseph und ließen ihn auf einem der Kamele reiten und führten ihn nach Ägypten.
25 Als Joseph hörte, daß die Ismaeliten nach Ägypten gingen, trauerte und weinte Joseph über diese Sache, daß er so weit vom Land Kanaan, von seinem Vater, entfernt sein sollte, und er weinte bitter, während er auf dem Kamel reitete.
26 Einer von ihren Männern sah ihn und ließ ihn vom Kamel herab und ging zu Fuß. Josef weinte und weinte immer noch und rief: "O mein Vater, mein Vater!"
27 Einer der Ismaeliten stand auf und schlug Josef auf die Wange, und er weinte immer noch. Und Joseph war müde auf dem Weg und konnte nicht fortfahren wegen der Bitterkeit seiner Seele. Alle schlugen ihn und traurigen ihn auf dem Weg und erschreckten ihn, so daß er nicht mehr weinte.
28 Und Jahwe sah den Zustand Josephs und seine Not, und Jahwe brachte Finsternis und Verwirrung über jene Männer herab, und die Hand eines jeden, der ihn schlug, verdorrte.
29 Und sie sprachen zueinander: Was ist das, was Jahwe und sie wußten nicht, daß es ihnen wegen Joseph gekommen war. Da gingen die Männer auf den Weg und gingen durch die Straße nach Ephrat, wo Rahel begraben war.
30 Und Joseph kam zum Grab seiner Mutter. Und Joseph eilte zu ihrem Grab und fiel auf das Grab und weinte.
31 Und er rief auf dem Grab seiner Mutter und sagte: "O meine Mutter, meine Mutter, du, die mich geboren hast, wache auf und siehe deinen Sohn, wie er für einen Sklaven verkauft wurde, ohne daß er erbarmen würde".
32 O, stehe auf und siehe deinen Sohn, weine mit mir wegen meiner Not, und siehe das Herz meiner Brüder.
33 Wecke meine Mutter auf, wecke für mich auf und kämpfe gegen meine Brüder! Wie haben sie mir meinen Mantel entziehen und mich schon zweimal für einen Sklaven verkauft und mich von meinem Vater getrennt, und es gibt niemanden, der mich erbarmt!
[Kapitel 42 geht weiter auf Seite 302.]
[Die Seite beginnt mit dem letzten Wort des Kapitels 42 v. 33 von Seite 301:]
- Ich bin es.
34 Erwecken und legen Sie Ihre Sache gegen sie vor Jahwe, und sehen , wer Jahwe und wer in seinem Gericht gerecht wird, und wen er verurteilen wird.
35 Steh auf, o meine Mutter, steh auf, wach von deinem Schlaf und sieh meinen Vater, wie seine Seele heute bei mir ist, und tröst ihn und beruhige sein Herz.
36 Und Joseph sprach diese Worte weiter, und Joseph schrie laut und weinte bitter am Grab seiner Mutter; und er hörte auf zu reden, und aus Bitterkeit seines Herzens blieb er still wie ein Stein am Grab.
37 Und Joseph hörte eine Stimme unter dem Boden zu ihm sprechen, und sie antwortete ihm mit Bitterkeit des Herzens und mit einer Stimme des Weinens und des Gebets mit diesen Worten:
38 Mein Sohn, mein Sohn Joseph, ich habe deine Stimme des Weinens und die Stimme deiner Trauer gehört. Ich habe deine Tränen gesehen. Ich kenne deine Bedrängnisse, mein Sohn, und ich traue mich wegen dir, und große Trauer ist zu meinem Trauer hinzugefügt.
39 Nun also, mein Sohn, Joseph, mein Sohn, hoffe auf Jahwe und warte auf ihn und fürchte dich nicht, denn Jahwe ist mit dir, er wird dich aus aller Not befreien.
40 Stehe auf, mein Sohn, geh nach Ägypten mit deinen Herren und fürchte dich nicht, Jahwe und sie sprach diese Worte zu Joseph, und sie war still.
41 Als Joseph das hörte, war er sehr überrascht darüber und weinte weiter. Als dieser Ismaeliter ihn beim Weinen und Weinen am Grab sah, brannte sein Zorn auf ihn, und er trieb ihn von dort weg, schlug ihn und verfluchte ihn.
42 Und Joseph sprach zu den Männern: Möge ich Gnade finden vor euch, daß ihr mich zurück in das Haus meines Vaters nehmt, und er wird euch reichlich Reichtum geben!
43 Sie antworteten ihm und sprachen: Bist du nicht ein Sklave, und wo ist dein Vater? Und wenn du einen Vater hättest, hättest du dich nicht schon zweimal für einen so geringen Preis zu Sklaven verkauft. Ihr Zorn war noch gegen ihn geweckt, und sie schlugen ihn und bestrafen ihn. Und Joseph weinte bitter.
44 Jahwe und sah, wie Joseph in Bedrängnis war, Jahwe und er schlug diese Männer nochmals und bestraf sie, Jahwe und er ließ Dunkelheit über sie umhüllen auf der Erde, und Blitze und Donner schrien, und die Erde zitterte vor dem Geräusch des Donners und des starken Windes; und die Menschen waren erschrocken und wussten nicht, wohin sie gehen sollten.
45 Und die Tiere und die Kamele standen still und führten sie vor, aber sie wollten nicht gehen; sie schlugen sie, und sie verneigten sich auf den Boden. Und die Männer sprachen einander: Was ist das, was da ist? Jahwe was sind unsere Übertretungen und unsere Sünden, daß uns das so geschieht?
46 Einer von ihnen antwortete und sprach zu ihnen: Vielleicht ist es wegen der Sünde, daß wir diesen Sklaven Leid zugefügt haben, daß uns dies heute geschehen ist; nun sollen wir ihn bitten, uns zu vergeben, und dann werden wir wissen, wegen wem uns dieses Übel zugefügt hat. Jahwe wenn er uns erbarmt, dann wissen wir, dass all das auf uns zurückzuführen ist, weil wir diesen Sklaven gequält haben.
47 Und sie taten es und betteten ihn an und baten ihn, ihnen zu verzeihen. Und sie sagten: "Wir haben zu ihm gesündigt, Jahwe ich möchte Sie daher bitten, Ihre Elohim daß er diesen Tod von uns wegnimmt, weil wir gegen ihn gesündigt haben.
48 Joseph tat, wie sie ihm sagten. Jahwe joseph gehorchte und Jahwe und die Plage, die er ihnen wegen Josef zugefügt hatte, wegbrachte; und die Tiere standen sich vom Boden auf und führten sie weiter; und der heftige Sturm ließ sich ab, und die Erde beruhigt sich, und die Männer gingen auf ihre Reise nach Ägypten. Die Männer wußten, daß dies Unheil über sie gekommen war wegen Joseph.
49 Und sie sprachen zueinander: Jetzt wissen wir, daß es wegen seines Leidens ist, daß uns dieses Unglück zugefallen ist; warum sollen wir denn nun diesen Tod auf unsere Seelen bringen? Lasst uns raten, was wir mit diesem Sklaven tun sollen.
50 Einer antwortete und sprach: Er hat uns gesagt, daß wir ihn zu seinem Vater bringen sollen. Kommt, lasst uns ihn zurückbringen, und wir gehen zu dem Ort, den er uns sagen wird, und nehmen von seiner Familie den Preis, den wir ihm gegeben haben, und dann gehen wir.
51 Einer antwortete und sprach: Siehe, dieser Rat ist sehr gut, aber wir können es nicht tun, denn der Weg ist sehr weit von uns entfernt und wir können unseren Weg nicht verlassen.
52 Ein anderer antwortete und sprach zu ihnen: Das ist der Rat, der angenommen werden soll, und wir werden nicht davon abweichen; siehe, wir gehen heute nach Ägypten; und wenn wir nach Ägypten kommen, werden wir ihn dort zu einem hohen Preis verkaufen, und wir werden von seinem Bösen befreit werden.
53 Und das Wort freute sich den Männern, und sie taten es; und sie fuhren mit Josef nach Ägypten fort.
Kapitel 43
1 Und als die Söhne Jakobs ihren Bruder Joseph den Madianern verkauften, wurden ihre Herzen wegen ihm verletzt, und sie bereuteten ihre Taten, und sie suchten ihn, ihn zurückzubringen, aber sie konnten ihn nicht finden.
2 Da kehrte Ruben zurück in die Grube, in die Josef gelegt worden war, um ihn zu heben und zu seinem Vater zurückzubringen. Ruben stand an der Grube und hörte kein Wort. Er rief Josef, Josef, aber niemand antwortete oder sprach ein Wort.
3 Da sprach Ruben: "Joseph ist erschrocken gestorben, oder eine Schlange hat ihn getötet". Ruben ging hinunter in die Grube und suchte nach Joseph, aber er fand ihn nicht in der Grube, und er kam wieder hinaus.
4 Und Ruben zerriss seine Kleider und sprach: Der Junge ist nicht da; und wie soll ich meinen Vater über ihn befreien, wenn er tot ist? Und er ging zu seinen Brüdern und fand sie betrüben wegen Josef und beraten sich zusammen, wie sie ihren Vater über ihn befriedigen sollen. Und Ruben sprach zu seinen Brüdern: Ich kam zur Grube, und siehe, Josef war nicht da. Was sollen wir dann zu unserem Vater sagen? Denn mein Vater will nur den Jungen von mir suchen.
5 Seine Brüder antworteten ihm und sprachen: So und so haben wir getan, und nachher schlug uns unser Herz wegen dieser Tat, und nun sitzen wir und suchen einen Vorwand, wie wir unseren Vater damit befriedigen können.
6 Und Ruben sprach zu ihnen: Was habt ihr getan, daß ihr die graueren Haare unseres Vaters in Trauer ins Grab bringen wollt? Das ist nicht gut, was ihr getan habt.
7 Und Ruben setzte sich bei ihnen, und sie alle standen auf und schworen sich gegenseitig, daß sie es Jakob nicht sagen würden. Und sie alle sprachen: Wer es unserem Vater oder seinem Haus erzählen wird, oder einem der Kinder des Landes erzählen wird, dem werden wir alle aufstehen und ihn mit dem Schwert töten.
8 Und die Söhne Jakobs fürchteten sich in dieser Sache, vom Jüngsten bis zum Ältesten; und niemand sprach ein Wort, sondern sie hielten das in ihrem Herzen.
9 Danach setzten sie sich nieder, um sich zu entscheiden und etwas zu erfinden, was sie ihrem Vater Jakob über all diese Dinge sagen sollten.
10 Da sprach Isachar zu ihnen: Wenn es euch gut erscheint, dies zu tun, so ist ein Rat für euch: Nehmt den Mantel, der Josephs ist, und zerreißt ihn und schlachtet ein Ziegenmädchen und taucht es in sein Blut.
11 Und schickt es zu unserem Vater, und wenn er es sieht, wird er sagen: "Ein böses Tier hat ihn gefressen". Also zerreißt seinen Mantel und siehe, sein Blut wird auf seinem Mantel sein. Und indem du das tust, werden wir frei von den Murren unseres Vaters".
12 Der Rat Isachars gefiel ihnen, und sie hörten ihm zu und taten nach dem Wort Isachars, das er ihnen geboten hatte.
13 Und sie eilten und nahmen den Mantel von Josef und zerrissen ihn, und schlugen ein Ziegenmädchen und tauchten den Mantel in das Blut des Zieges und traten ihn in den Staub. Und sie sandten den Mantel zu ihrem Vater Jakob durch die Hand Nephtali und befohlen ihm, diese Worte zu sagen:
14 Wir hatten das Vieh gesammelt und waren bis zur Straße nach Sichem und weiter gekommen, als wir diesen Mantel auf der Straße in der Wüste in Blut und Staub saugen fanden. Jetzt wisse, ob es der Mantel deines Sohnes ist oder nicht.
15 Da ging Nafthali und kam zu seinem Vater, und er gab ihm den Mantel und erzählte ihm alle Worte, die ihm seine Brüder befohlen hatten.
16 Als Jakob den Mantel Josephs sah, erkannte er ihn und fiel auf sein Angesicht auf den Boden und wurde wie ein Stein. Dann stand er auf und rief laut und weinte und sagte: "Das ist der Mantel meines Sohnes Joseph!"
17 Und Jakob schickte einen seiner Diener zu seinen Söhnen, und er ging zu ihnen und fand sie auf dem Weg mit der Herde kommen.
18 Als die Söhne Jakobs bei Abend zu ihrem Vater kamen, sahen sie ihre Kleider zerrissen und Staub auf ihren Köpfen, und sie fanden ihren Vater schreiend und weinend mit großer Stimme.
19 Und Jakob sprach zu seinen Söhnen: "Sagt mir, was für ein Übel habt ihr heute plötzlich über mich gebracht!" Sie antworteten ihrem Vater mit diesen Worten: "Wir sind heute nach der Herdeversammlung auf dem Weg in die Wüste, in die Stadt Sichem gekommen. Wir fanden diesen Mantel voller Blut auf dem Boden, und wir wussten es und schickten ihn zu dir, damit du es weißt.
20 Als Jakob die Worte seiner Söhne hörte, rief er mit großer Stimme und sprach: "Es ist der Mantel meines Sohnes, ihn hat ein böses Tier gefressen. Josef ist zerrissen, denn ich habe ihn heute geschickt, um zu sehen, ob es dir gut geht und ob es dir gut geht mit den Herden und um von dir wieder zu sagen. Er ist gegangen, wie ich ihm befohlen habe, und es ist ihm heute passiert, als ich dachte, mein Sohn bei dir sei".
21 Da antworteten die Söhne Jakobs und sagten: Er ist nicht zu uns gekommen, und wir haben ihn nicht gesehen, seit wir von euch ausgegangen sind bis jetzt.
22 Als Jakob ihre Worte hörte, rief er wieder laut und riss sich auf und zerriss seine Kleider, zog sich Sacksack an die Lenden und weinte bitter. Er weinte und hob seine Stimme hoch und weinte und rief und sprach diese Worte:
23 Joseph, mein Sohn, o mein Sohn Joseph, ich habe dich heute nach dem Wohl deiner Brüder gesandt, und siehe, du bist zerrissen worden; durch meine Hand ist dies meinem Sohn geschehen.
24 Ich trage mich für dich, Joseph, mein Sohn, ich trage mich für dich. Wie süß warst du zu mir im Leben, und wie bitter ist dein Tod für mich.
25 O wäre ich doch gestorben an deiner Stelle, mein Sohn Joseph! Denn ich traue mich traurig über dich, mein Sohn, mein Sohn, mein Sohn! Joseph, mein Sohn, wo bist du, und wo bist du gezogen worden? Aufstehe, aufstehe von deinem Platz, und komm und siehe meine Trauer über dich, mein Sohn Joseph!
26 Komm nun und zähle die Tränen, die aus meinen Augen über meine Wangen strömen, und bringe sie vor Jahwe herauf, damit sein Zorn sich von mir wende.
27 Josef, mein Sohn, wie bist du durch die Hand eines gefallen, durch den niemand gefallen ist, seit der Gründung der Welt bis zu diesem Tag? Denn du bist durch den Schlag eines Feindes getötet worden, und mit Grausamkeit geübt worden. Aber ich weiß, daß es dir wegen der Menge meiner Sünden geschehen ist.
28 Steh jetzt auf und sieh, wie bitter mein Problem für dich ist, mein Sohn, obwohl ich dich nicht aufgezogen habe, dich nicht geformt habe, dich nicht mit Atem und Seele versorgt habe, aber es war Jahwe der dich geformt und deine Knochen gebaut hat und sie mit Fleisch bedeckt hat und in dich atmet
[Kapitel 43 geht weiter auf Seite 304.]
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 43 v. 28 von Seite 303:]
Er hat dir den Atem des Lebens gegeben.
29 Jetzt wirklich . Jahwe der euch mir gegeben hat, hat euch von mir genommen, und das ist euch geschehen.
30 Und Jakob sprach diese Worte über Josef und weinte bitterlich und fiel auf den Boden und blieb still.
31 Als alle Söhne Jakobs die Not ihres Vaters sahen, bereuten sie sich um das, was sie getan hatten, und weinten auch bitter.
32 Und Juda stand auf und hob den Kopf seines Vaters vom Boden und legte ihn auf sein Schoß. Und er wischte die Tränen seines Vaters von seinen Wangen. Und Juda weinte sehr viel, während sein Vater den Kopf noch wie einen Stein auf seinem Schoß lag.
33 Die Söhne Jakobs sahen die Not ihres Vaters, und sie hoben ihre Stimme und weinten weiter. Jakob lag noch wie ein Stein auf dem Boden.
34 Und alle seine Söhne und seine Knechte und die Söhne seines Knechten standen auf und standen um ihn herum, um ihn zu trösten; aber er weigerte sich, tröstet zu werden.
35 Und das ganze Haus Jakobs stand auf und weinte große Trauer über Josef und über die Not ihres Vaters. Und die traurige Nachricht kam zu Isaak, dem Sohn Abrahams, dem Vater Jakobs, und er weinte bitter über Josef, er und sein ganzes Haus. Und er ging von seinem Ort in Hebron, wo er wohnte, und seine Männer mit ihm, und er tröstete Jakob, seinen Sohn, aber er weigerte sich, tröstet zu werden.
36 Und Jakob stand von der Erde auf, und seine Tränen ließen sich auf seine Wangen fließen. Und er sprach zu seinen Söhnen: Steht auf, nimmt eure Schwerter und eure Bogen und geht hinaus in das Feld und sucht nach dem Leichnam meines Sohnes, und bringt ihn mir, daß ich ihn begrabe.
37 Sucht auch unter den Tieren und jagt sie, und das, was zuerst kommt, nimmt es und bringt es mir. Vielleicht Jahwe erbarme dich heute über meine Not und bereite vor dir das, was meinen Sohn zerrissen hat. Bringt es mir, und ich werde mich für den Fall meines Sohnes rächen.
38 Und seine Söhne taten, wie ihr Vater ihnen befohlen hatte; und sie standen früh auf und nahmen jedes sein Schwert und seinen Pfeil in der Hand und gingen in das Feld, um die Tiere zu jagen.
39 Und Jakob weinte und weinte und wandelte durch das Haus und schlug seine Hände zusammen und sprach: Joseph, mein Sohn, Joseph, mein Sohn!
40 Da gingen die Söhne Jakobs in die Wüste, um die Tiere zu fangen, und da kam ein Wolf zu ihnen; und sie greifen ihn und bringen ihn zu ihrem Vater und sagen zu ihm: Dies ist der erste, den wir gefunden haben, und wir haben ihn zu dir gebracht, wie du uns befohlen hast, und wir haben den Leichnam deines Sohnes nicht gefunden.
41 Und Jakob nahm das Tier aus den Händen seiner Söhne und schrie mit großer und weinender Stimme und hielt das Tier in seiner Hand. Und er sprach mit einem bitteren Herzen zu dem Tier: Warum habt ihr meinen Sohn Joseph gefressen, und warum habt ihr nicht Angst vor dem Elohim von der Erde, oder von meinem Unglück wegen meines Sohnes Joseph?
42 Sie haben meinen Sohn umsonst verschlungen, er hat keine Gewalt verübt. Jahwe er wird denjenigen, der verfolgt wird, verlangen.
43 Und Jahwe öffnete den Mund des Tieres, um Jakob mit seinen Worten zu trösten, und es antwortete Jakob und sprach diese Worte zu ihm,
44 Wie Jahwe leben, die uns auf der Erde erschaffen haben, und wie deine Seele lebt, mein Herr, habe ich deinen Sohn nicht gesehen, noch habe ich ihn in Stücke gerissen, aber auch aus einem fernen Land kam ich, um meinen Sohn zu suchen, der heute von mir weg ist, und ich weiß nicht, ob er lebt oder tot ist.
45 Und ich bin heute ins Feld gekommen, um meinen Sohn zu suchen, und deine Söhne haben mich gefunden, und sie haben mich ergriffen und meine Trauer noch vergrößert, und heute haben sie mich vor dich gebracht, und jetzt habe ich dir alle meine Worte gesagt.
46 Nun also, O Menschensohn, ich bin in deinen Händen, und tue mir heute, wie es in deinen Augen gut scheinen mag, aber beim Leben Jahwes, der mich erschaffen hat, ich sah deinen Sohn nicht, noch zerriss ich ihn in Stücke, und das Fleisch eines Menschen ist alle Tage meines Lebens nicht in meinen Mund gekommen.
47 Als Jakob die Worte des Tieres hörte, war er sehr verwundert, und er sandte das Tier aus seiner Hand, und es ging seinen Weg.
48 Und Jakob weinte immer noch und weinte Tag für Tag um Josef und weinte viele Tage um seinen Sohn.
Kapitel 44
1 Und die Söhne Ismaels, die Joseph von den Midianitern gekauft hatten, die ihn von seinen Brüdern gekauft hatten, gingen mit Joseph nach Ägypten. Und sie kamen an die Grenzen Ägyptens, und als sie sich an Ägypten näherten, trafen sie vier Männer von den Söhnen Medans, des Sohnes Abrahams, die aus dem Land Ägypten auf ihrem Weg waren.
2 Und die Ismaeliten sprachen zu ihnen: Wollt ihr diesen Sklaven von uns kaufen? Und sie sagten: Übergeben ihn uns! Und sie übergaben ihnen Josef. Und sie sahen ihn, daß er ein sehr schönes Jüngling war, und kauften ihn für zwanzig Scheckel.
3 Und die Ismaeliten fuhren fort nach Ägypten, und auch die Medaner kehrten an jenem Tage nach Ägypten zurück. Und die Medaner sprachen zueinander: Siehe, wir haben gehört, daß Potifar, der Oberst des Pharao, der Oberst der Wachen, einen guten Knecht sucht, der vor ihm steht, um ihm zu dienen und ihn über sein Haus und über alles, was ihm gehört, zu stellen.
4 Verkauft ihn also für das, was wir wollen, wenn er uns das geben kann, was wir für ihn verlangen.
5 Da kamen diese Medaner zu Potiphars Haus und sprachen zu ihm: Wir haben gehört, daß du einen guten Knecht suchst, um dir zu dienen; hier haben wir einen Knecht, der dir gefallen wird, wenn du uns geben kannst, was wir wollen, und wir verkaufen ihn dir.
6 Und Potifar sprach: Bringt ihn vor mich, damit ich ihn sehe; und wenn er mir wohlgefällig ist, werde ich dir geben, was du für ihn bitten wirst.
7 Da ging der Medaner und brachte Josef und stellte ihn vor Potifar. Potifar beobachtete ihn, und er war ihm sehr gefallen. Potifar sprach zu ihnen: "Sagt mir, was ihr für diesen Jungen verlangt".
8 Sie sagten: "Wir wollen vierhundert Silberstücke für ihn". Er sagte: "Wenn du mir den Bericht über seinen Verkauf vorbringst und mir seine Geschichte erzählst, vielleicht wird er gestohlen. Dieser Junge ist weder Sklave noch Sohn eines Sklaven, denn ich sehe in ihm einen guten und schönen Mann".
9 Und der Medaner ging und brachte zu ihm die Ismaeliten, die ihn ihnen verkauft hatten; und sie berichteten ihm und sprachen: Er ist ein Sklave, und wir haben ihn ihnen verkauft.
10 Und Potifar hörte die Worte der Ismaeliten, daß er das Silber dem Medaniter gab; und der Medaniter nahm das Silber und ging auf seine Reise; und die Ismaeliten kehrten auch nach Hause zurück.
11 Potifar nahm Josef und brachte ihn in sein Haus, daß er ihm diente. Und Joseph fand Gunst vor Potifar; er vertraute ihm und machte ihn über sein Haus, und alles, was ihm gehörte, gab er in seine Hand.
12 Und Jahwe war mit Joseph, und er wurde ein erfolgreicher Mann; Jahwe segnete das Haus Potiphars um Josephs willen.
13 Und Potifar überließ alles, was er hatte, in die Hände Josephs; und Joseph war derjenige, der die Dinge ein- und ausbrachte, und alles war nach seinem Wunsch in Potiphars Haus geregelt.
14 Und Josef war achtzehn Jahre alt, ein junger Mann mit schönen Augen und sehr schöner Gestalt; und niemand war wie er im ganzen Lande Ägypten.
15 Zu jener Zeit, als er im Haus seines Herrn war, in das Haus ein- und ausging und seinen Herrn bediente, erhob Zelika, die Frau seines Herrn, ihre Augen zu Joseph und sah ihn an, und siehe, er war ein Jüngling, schön und wohlgestaltet.
16 Und sie begehrte seine Schönheit in ihrem Herzen, und ihre Seele hing an Joseph, und sie lockte ihn Tag für Tag, und Zelika überredete Joseph täglich, aber Joseph erhob seine Augen nicht, um der Frau seines Herrn Aufmerksamkeit zu schenken.
17 Und Zelacha sprach zu ihm: Wie schön du bist und wie schön du bist! Wahrlich, ich habe alle Sklaven betrachtet und keine so schöne Sklavin wie du gesehen. Und Joseph sprach zu ihr: Wahrlich, der mich im Bauch meiner Mutter erschaffen hat, hat alle Menschen erschaffen.
18 Und sie sprach zu ihm: Wie schön sind deine Augen, mit denen du alle Bewohner Ägyptens, Männer und Frauen, verblüfft hast. Und er sprach zu ihr: Wie schön sind sie, während wir leben; und wenn du sie im Grab siehst, dann wirst du dich gewiß von ihnen entfernen.
19 Und sie sprach zu ihm: Wie schön und angenehm sind alle deine Worte! Nehme nun die Harpe, die im Haus ist, und spiel mit deinen Händen, und lass uns deine Worte hören.
20 Und er sprach zu ihr: Wie schön und angenehm sind meine Worte, wenn ich das Lob meines Elohim und seine Herrlichkeit spreche. Sie sprach zu ihm: Wie sehr schön ist das Haar deines Hauptes, finde den goldenen Kamm, der im Haus ist, nimm ihn, bitte ich dich, und locke das Haar deines Hauptes.
21 Und er sprach zu ihr: Wie lange wirst du diese Worte sagen? Hör auf, diese Worte zu sagen, sondern stehe auf und kümmere dich um deine Hausangelegenheiten.
22 Und sie sprach zu ihm: Es ist niemand in meinem Haus, und es gibt nichts, was ich tun kann, außer deinen Worten und deinem Wunsch. Und doch konnte sie Josef nicht zu ihr bringen, und er setzte seine Augen nicht auf sie, sondern richtete seine Augen nach unten zum Boden.
23 Zelacha wünschte sich in ihrem Herzen, daß er mit ihr schlafen sollte; als Joseph im Haus saß und sein Werk machte, kam Zelacha und setzte sich vor ihn, und sie verführte ihn täglich mit ihrem Gespräch, mit ihr zu schlafen oder sie sogar anzuschauen, aber Josef wollte nicht zuhören.
24 Und sie sprach zu ihm: Wenn du nicht nach meinem Wort gehorchst, werde ich dich mit der Strafe des Todes behandeln und ein Eisenjoke auf dich legen.
25 Und Joseph sprach zu ihr: "Wahrlich, Jahwe der den Menschen erschuf und die Ketten der Gefangenen löst. Er wird mich aus eurem Gefängnis und aus eurem Gericht befreien.
26 Als sie ihn nicht überzeugen konnte und ihre Seele noch auf ihn festhielt, warf sie ihr Verlangen in eine schwere Krankheit.
27 Da kamen alle Ägyptischen Frauen zu ihr und sprachen zu ihr: Warum bist du in dieser Verzweiflung? Du brauchst nichts, denn dein Mann ist ein großer und angesehener Fürst in den Augen des Königs, wenn dir etwas fehlt, was dein Herz begehrt.
28 Zelacha antwortete ihnen und sprach: Heute werdet ihr erfahren, woher dieser Unheil kommt, den ihr in mir seht. Und sie befahl ihren Knechten, allen Frauen Speisen zu bereiten; und sie machte ihnen eine Mahlzeit, und alle Frauen aßen im Hause Zelachas.
29 Und sie gab ihnen Messer, um die Zitronen zu schälen, um sie zu essen; und sie befahl, daß sie Joseph in kostbare Kleider bekleideten, damit er vor ihnen erscheinen ließ. Und Joseph kam vor ihren Augen, und alle Frauen sahen auf ihn und
[Kapitel 44 geht weiter auf Seite 306.]
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 44 v. 29 von Seite 305:]
Da konnten sie nicht ihre Augen von ihm abheben; sie schnitten sich alle die Hände mit den Messern, die sie in ihren Händen hatten, und alle Zitronen, die in ihren Händen waren, waren voller Blut.
30 Und sie wußten nicht, was sie getan hatten, aber sie sahen Joseph in seiner Schönheit und wandten sich nicht von ihm ab.
31 Zelacha sah, was sie getan hatten, und sie sprach zu ihnen: Was ist das, was ihr getan habt? Siehe, ich habe euch Zitronen zu essen gegeben, und ihr habt alle eure Hände geschnitten, und sie waren wirklich voller Blut, und ihr Blut ist auf ihre Kleider gefallen.
32 Und alle Frauen sahen ihre Hände, und sie waren wahrlich voller Blut, und wir konnten nicht unsere Augenlider von ihm abwenden wegen seiner Schönheit. Und sie sagten zu ihr: Dieser Sklave in deinem Haus hat uns überwunden, und wir konnten nicht unsere Augenlider von ihm abwenden wegen seiner Schönheit.
33 Und sie sprach zu ihnen: Wahrlich, dies ist euch geschehen, als ihr ihn betrachtet habt, und ihr konntet euch nicht von ihm zurückhalten. Wie kann ich mich also zurückhalten, wenn er immer in meinem Haus ist, und ich ihn von Tag zu Tag in und aus meinem Haus sehe? Wie kann ich dann vermeiden, daß ich zurückbleib oder umgekehrt werde wegen dessen?
34 Und sie sagten zu ihr: Die Worte sind wahr; denn wer kann dieses schöne Bild im Hause sehen und sich von ihm abhalten, wenn er nicht dein Sklave und dein Diener in deinem Hause ist? Und warum sagst du ihm nicht, was in deinem Herzen ist, und läßt deine Seele durch diese Sache umkommen?
35 Und sie sprach zu ihnen: Ich versuche ihn täglich zu überreden, und er will mir nicht zustimmen. Ich habe ihm alles Gute versprochen, und doch konnte ich nichts von ihm zurückbringen. Also bin ich in einem Verlust, wie ihr seht.
36 Zelacha wurde sehr krank, weil sie Josef begehrte, und sie war verzweifelt am liebsten wegen ihm; aber alle Leute des Hauses von Zelacha und ihr Mann wussten nichts von dieser Sache, dass Zelacha wegen ihrer Liebe zu Joseph krank war.
37 Und alle Leute ihres Hauses fragten sie und sprachen zu ihr: Warum bist du krank und bedrohlich und hast nichts zu verfehlen? Und sie sprach zu ihnen: Ich weiß nicht, was mir jeden Tag widerfährt.
38 Und alle Frauen und ihre Freunde kamen jeden Tag zu ihr, und sie redeten mit ihr. Und sie sprach zu ihnen: "Das kann nur aus der Liebe Josephs sein". Sie sagten zu ihr: "Zittern ihn und greifen ihn heimlich an. Vielleicht hört er euch und schützt euch diesen Tod".
39 Und Zelacha verliebte sich noch mehr an Josef, und sie schwachte sich, bis sie kaum Kraft hatte, zu stehen.
40 An einem gewissen Tag tat Joseph die Arbeit seines Herrn im Haus, und Zelika kam heimlich und fiel plötzlich über ihn her; Joseph stand gegen sie auf, er war mächtiger als sie, und er brachte sie zu Boden.
41 Und Zelacha weinte aus dem Verlangen ihres Herzens nach ihm, und sie flehte ihn mit Weinen an, und ihre Tränen fließen auf ihre Wangen; und sie sprach zu ihm mit einer Stimme der Flehen und in der Bitterkeit der Seele, und sprach:
42 Hast du jemals von einer so schönen Frau wie mir oder besser als mich gehört, die dich täglich anspricht, durch Liebe zu dir zurückfällt, dir all diese Ehre verleiht, und du willst immer noch nicht auf meine Stimme hören?
43 Wenn dein Herr dich fürchtet, dich zu bestrafen, solange der König lebt, so wird dir dein Herr nichts Schlimmes über diese Sache zufügen. Hör mir nun zu und stimme zu, um der Ehre willen, die ich dir gegeben habe, und ziehe diesen Tod von mir ab, denn warum sollte ich für dich sterben? " Und sie hörte auf zu sprechen.
44 Und Joseph antwortete ihr und sprach: Halte dich fern von mir und überlasse diese Sache meinem Herrn; siehe, mein Herr weiß nicht, was bei mir im Haus ist, denn alles, was zu ihm gehört, hat er in meine Hände gegeben, und wie soll ich diese Dinge im Haus meines Herrn tun?
45 Denn er hat mich in seinem Haus sehr geehrt, und er hat mich zu seinem Hausüberseher gemacht, und er hat mich erhöht; und es gibt keinen Größeren in diesem Hause als ich, und mein Herr hat mir nichts verwehrt, außer dir, seine Frau. Wie kannst du mir diese Worte sagen, und wie kann ich dieses große Übel tun und sündigen, Jahwe und Ihrem Mann?
46 Und nun haltet euch von mir fern, und sprecht nicht mehr solche Worte, denn ich will nicht auf eure Worte hören. Aber Zelacha wollte nicht auf Josef hören, wenn er diese Worte zu ihr sprach; sondern sie verführte ihn täglich, sie zu hören.
47 Und es geschah danach, daß der Bach Ägyptens über alle Seiten voll war, und alle Einwohner Ägyptens gingen hinaus, und auch der König und die Fürsten gingen hinaus mit Trommeln und Tanzen; denn es war eine große Freude in Ägypten und ein Fest an der Zeit, als das Meer Sihor überschwemmte, und sie gingen dort hin, um sich zu freuen den ganzen Tag.
48 Und als die Ägypter nach dem Fluss hinausgingen, um sich zu freuen, wie es ihnen üblich war, gingen alle Leute des Hauses Potiphars mit ihnen; aber Zelacha wollte nicht mit ihnen gehen, denn sie sagte: Ich kann nicht; und sie blieb allein im Haus, und kein anderer war mit ihr im Haus.
49 Und sie stand auf und stieg zu ihrem Tempel im Haus hinauf und kleidete sich in fürstliche Gewänder, und sie setzte auf ihr Haupt Edelsteine von Onyxsteinen, eingelegt mit Silber und Gold, und sie verschönerte ihr Gesicht und ihre Haut mit allerlei Reinigungsflüssigkeiten der Frauen, und sie durchduftete den Tempel und das Haus mit Kassia und Weihrauch, und sie streute Myrrhe und Aloen. Danach saß sie am Eingang des Tempels, im Durchgang des Hauses, durch den Joseph ging, um seine Arbeit zu tun, und dann kam Joseph vom Feld und trat in das Haus, um die Arbeit seines Herrn zu tun.
50 Er kam an den Ort, an dem er vorbeigegangen war, und sah alles, was Zelicha tat, und kehrte zurück.
51 Als Zelacha Joseph von ihr zurückkehrte, rief sie ihn an und sagte: "Was ist mit dir, Joseph? Komm zu deinem Job, und siehe, ich werde dir Platz machen, bis du zu deinem Platz gegangen bist".
52 Und Joseph kehrte zurück und kam in das Haus und ging von dort zum Ort seines Sitzes und setzte sich, um die Arbeit seines Herrn wie gewöhnlich zu tun, und siehe, Zelika kam zu ihm und stand vor ihm in fürstlichen Gewändern, und der Duft von ihr
[Kapitel 44 geht weiter auf Seite 307.]
[Die Seite beginnt mit den letzten Worten des Kapitels 44 v. 52 von Seite 306:]
Die Kleidung war in der Entfernung.
53 Und sie eilte und hielt Josef und seine Kleider und sprach zu ihm: "So wahr der König lebt, wenn du mir nicht gehorchst, so wirst du heute sterben!" Und sie eilte und streckte ihre andere Hand aus und zog ein Schwert aus unter ihrer Kleider und legte es auf den Hals des Josef und sprach: "Stehe auf und geh meiner Bitte nach, sonst wirst du heute sterben".
54 Und Joseph fürchtete, daß sie dies tat; und er stand auf, um vor ihr zu fliehen; und sie griff seine Kleider an der Vorderseite; und als er flieht, zerreißt sich das Kleider, das Zelacha ergriff. Und Joseph ließ das Kleider in Zelacha's Hand, und er flüchtete und ging hinaus.
55 Als Zelacha sah, daß Josephs Kleider zerrissen war und er es in ihrer Hand gelassen und geflohen war, fürchtete sie sich um ihr Leben, daß sich die Nachricht über sie ausbreiten würde. Da stand sie auf und handelte mit List und zog die Kleider aus, die sie getragen hatte, und zog sich ihre anderen Kleider an.
56 Und sie nahm Josephs Kleider und legte ihn an ihre Seite, und ging und setzte sich auf den Platz, wo sie in ihrer Krankheit saß, bevor die Leute ihres Hauses zum Fluss hinausgingen. Und sie rief einen jungen Jungen, der damals im Haus war, und befahl ihm, die Leute des Hauses zu ihr zu rufen.
57 Als sie sie sah, rief sie mit großer Stimme und weinte zu ihnen: "Seht, was ein Hebräer, den euer Herr zu mir im Haus gebracht hat, denn er ist heute gekommen, um mit mir zu schlafen".
58 Denn als du hinausgekommen bist, kommt er in das Haus und sieht, daß niemand im Haus ist, und er kommt zu mir und ergreift mich, um mit mir zu liegen.
59 Da nahm ich seine Kleider und zerriss sie und rief mit großer Stimme gegen ihn. Als ich meine Stimme erhob, fürchtete er sich um sein Leben und ließ sein Gewand vor mir und floh.
60 Die Leute ihres Hauses sprachen nichts, aber ihr Zorn war sehr gegen Joseph entbrannt, und sie gingen zu seinem Herrn und erzählten ihm alle Worte seiner Frau.
61 Und Potifar kam zu Hause, wütend, und seine Frau rief zu ihm und sprach: Was hast du mir getan, daß du einen Hebräischen Knecht in mein Haus gebracht hast, denn er ist heute zu mir gekommen, um mit mir zu spielen; so hat er mir heute getan.
62 Potifar hörte die Worte seiner Frau und befahl Joseph mit schweren Schlägen zu bestrafen, und das taten sie ihm.
63 Während sie ihn schlugen, rief Joseph mit lauter Stimme und erhob seine Augen zum Himmel und sprach: O Jahwe Elohim, du weißt, dass ich an allen diesen Dingen unschuldig bin, und warum soll ich heute durch Falschheit sterben, durch die Hand dieser unbeschnittenen bösen Männer, die du kennst?
64 Und als die Männer des Potiphars Josef schlugen, weinte er und weinte, und es war ein Kind dort, das elf Monate alt war. Jahwe und er öffnete den Mund des Kindes und sprach diese Worte vor den Männern des Potifar, die Josef schlugen:
65 Was wollt ihr von diesem Mann, und warum tut ihr ihm so ein Übel? Meine Mutter spricht Lügen und sagt Lügen. So war das Geschäft.
66 Und das Kind erzählte ihnen alles, was geschehen war, und alle Worte, die Zelacha zu Joseph sagte, berichtete er ihnen von Tag zu Tag.
67 Und alle Männer hörten die Worte des Kindes, und sie staunten sehr über die Worte des Kindes; und das Kind hörte auf zu sprechen und blieb still.
68 Potifar schämte sich sehr für die Worte seines Sohnes, und er befahl seinen Männern, Josef nicht mehr zu schlagen, und die Männer hörten auf, ihn zu schlagen.
69 Potifar nahm Josef und befahl, ihn vor den Priestern, den Richtern des Königs, zu bringen, um ihn in dieser Angelegenheit zu verurteilen.
70 Da kamen Potifar und Josef vor die Priester, die die Richter des Königs waren, und er sprach zu ihnen: "Sagt, was für ein Gericht ein Sklave verdient, denn so hat er getan.
71 Und die Priester sprachen zu Joseph: Warum hast du diese Sache deinem Herrn angetan? Und Joseph antwortete ihnen und sprach: Nicht so, meine Herren, so war die Sache; und Potiphar sprach zu Joseph: Gewiss habe ich alles, was zu mir gehörte, in deine Hände anvertraut, und ich habe dir nichts vorenthalten außer meiner Frau, und wie konntest du dieses Böse tun?
72 Und Joseph antwortete und sprach: Nein, mein Herr, Jahwe lebt, und wie deine Seele lebt, mein Herr, das Wort, das du von deiner Frau gehört hast, ist falsch, denn so war es heute.
73 Ein Jahr ist vergangen, seit ich zu dir gekommen bin. Hast du irgendein Unrecht in mir gesehen oder hast du mich zum Leben gebracht?
74 Die Priester sagten zu Potifar: "Send, bitte, und sie sollen uns das zerrissene Kleid Josephs bringen, und wir wollen sehen, welche Tränen darin sind. Und wenn das Tränen vor dem Kleid ist, dann muss sein Gesicht gegen sie gewesen sein und sie ihn festgenommen haben, um zu ihr zu kommen. Und deine Frau hat mit Untreue alles getan, was sie gesagt hat.
75 Und sie brachten Josephs Kleider vor die Priester, die Richter waren; und sie sahen, und siehe, die Tränen waren vor Joseph; und alle Richter der Priester wußten, daß sie ihn bedrängt hatte, und sagten: Dieser Mann hat nicht das Todesurteil verdient, denn er hat nichts getan; sondern sein Urteil ist, daß er im Gefängnis gesetzt wird wegen des Berichts, der durch ihn gegen deine Frau ausgegangen ist.
76 Potifar hörte ihre Worte und legte ihn in das Gefängnis, den Ort, an dem die Gefangenen des Königs eingesperrt sind, und Joseph war zwölf Jahre im Gefängnis.
77 Und trotz allem wandte sich die Frau seines Herrn nicht von ihm ab, und sie hörte nicht auf, Tag für Tag zu ihm zu sprechen, um zu
[Kapitel 44 geht weiter auf Seite 308.]
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 44 v. 77 von Seite 307:]
und hörte sie. Und nach den drei Monaten ging Zelacha Tag für Tag zu Joseph ins Gefängnishaus, und sie verführte ihn, sie zu hören. Und Zelacha sprach zu Joseph: Wie lange wirst du in diesem Haus bleiben? Aber höre jetzt meine Stimme, und ich werde dich aus diesem Haus ziehen.
78 Und Joseph antwortete ihr und sprach: Es ist besser für mich, in diesem Haus zu bleiben, als auf deine Worte zu hören und gegen Jahwe zu sündigen; sie sprach zu ihm: Wenn du meinen Wunsch nicht erfüllen willst, werde ich dir die Augen ausreißen, Fesseln an deine Füße legen und dich in die Hände derer liefern, die du zuvor nicht gekannt hast.
79 Und Joseph antwortete und sprach zu ihr: Siehe, die Elohim er ist der, der mich von allem, was du mir antun kannst, befreien kann; denn er öffnet die Augen der Blinden, und befreit die Gefangenen, und bewahrt alle Fremde, die das Land nicht kennen.
80 Und als Zelacha Josef nicht überzeugen konnte, daß er ihr zuhörte, hörte sie auf, ihn zu verlocken; und Joseph war noch im Gefängnis. Und Jakob, der Vater von Joseph, und alle seine Brüder, die im Lande Kanaan waren, weinten und weinten noch in jenen Tagen wegen Joseph; denn Jakob weigerte sich, tröstet zu werden für seinen Sohn Joseph; und Jakob weinte laut und weinte und trauerte all diese Tage.
Kapitel 45
1 In jenem Jahr, das Jahr, in dem Josef nach Ägypten ging, nachdem seine Brüder ihn verkauft hatten, ging Ruben, der Sohn Jakobs, nach Timna und nahm Eliuram, die Tochter Avi, des Kanaaniter, zur Frau und kam zu ihr.
2 Und Eliuram, die Frau Rubens, schwanger und gebar ihm vier Söhne: Hanoch, Palu, Chetsron und Carmi. Und Simeon, sein Bruder, nahm seine Schwester Dinah zur Frau, und sie gebar ihm fünf Söhne: Memuel, Jamin, Ohad, Jahin und Zohar.
3 Und danach kam er zu Buna, der Kanaaniterin. Das ist Buna, die Simeon aus der Stadt Sichem gefangen genommen hatte. Und Buna war vor Dina und diente ihr. Und Simeon kam zu ihr, und sie gebar ihn, Saul.
4 Und Juda ging zu jener Zeit nach Adullam, und er kam zu einem Mann von Adullam, dessen Name Hira war; und Juda sah dort die Tochter eines Mannes aus Kanaan, deren Name Eliath war, die Tochter Shua; und er nahm sie und kam zu ihr, und Eliath gebar Juda drei Söhne: Er, Onan und Silo.
5 Und Levi und Isachar gingen in das Land des Ostens und nahmen die Töchter Jobabs, des Sohnes von Joktan, des Sohnes von Eber, zur Ehefrau; Jobab hatte zwei Töchter; der Name des Älteren war Adina, und der Name des Jüngeren Arida.
6 Und Levi nahm Adina, und Isachar nahm Arida, und sie kamen in das Land Kanaan zum Hause ihres Vaters. Und Adina gebar Levi drei Söhne: Gershon, Kehath und Merari.
7 Und Arida gebar Isachar vier Söhne: Tola, Puva, Job und Shomron. Dan ging ins Land Moab und nahm sich eine Frau, Aphlet, die Tochter Chamudans, des Moabitischen, und brachte sie ins Land Kanaan.
8 Aphleth war nicht in der Lage, zu schwanger zu werden, sie hatte keine Kinder, und Jahwe und er erinnerte sich an Aphleth, die Frau von Dan, und sie schwanger und gebar einen Sohn; und sie nannte seinen Namen Chushim.
9 Und Gad und Nephtali gingen nach Haran und nahmen von dort die Töchter Amurams, des Sohnes von Uz, des Sohnes von Nahor, zur Ehefrau.
10 Und dies sind die Namen der Töchter Amrams: Der Name des Älteren war Merima, und der Name des Jüngeren Uzith. Nafthali nahm Merima, und Gad nahm Uzith und brachte sie ins Land Kanaan, in das Haus ihres Vaters.
11 Und Merima gebar Neftali: Jahziele, Guni, Jazer und Schallem, vier Söhne; und Uzit gebar Gad: Zephion, Chagi, Shuni, Ezbon, Eri, Arodi und Arali, sieben Söhne.
12 Aser ging hinaus und nahm Adon, die Tochter Aflaals, des Sohnes Hadads, des Sohnes Ismaels, zur Frau und brachte sie ins Land Kanaan.
13 Adon, die Frau von Aser, starb in jenen Tagen, ohne Kinder zu haben. Nach Adons Tod ging Aser hinüber und nahm Hadura, die Tochter von Abimael, der Sohn von Eber, dem Sohn von Sem, zur Frau.
14 Die junge Frau war schön aussehend und eine Frau mit Verstand, und sie war die Frau von Malkiel, dem Sohn Elams, dem Sohn Sems, gewesen.
15 Und Hadurah gebar Malkiel eine Tochter, und er nannte ihr den Namen Serach; und Malkiel starb danach, und Hadurah ging und blieb im Haus ihres Vaters.
16 Nach dem Tod seiner Frau in Asser ging er und nahm Hadura zur Frau und brachte sie ins Land Kanaan. Auch Serach, ihre Tochter, brachte er mit. Sie war drei Jahre alt, und das Kind wuchs in Jakobs Haus auf.
17 Und das Mädchen war hübsch aussehend, und sie wandelte in den heiligen Wegen der Söhne Jakobs, und ihr fehlte nichts. Jahwe er gab ihr Weisheit und Verständnis.
18 Hadura, die Frau Aser, schwanger und gebar ihm vier Söhne: Yimna, Isva, Isvi und Beria.
19 Und Zebulun ging nach Midian und nahm Merisa, die Tochter von Molad, dem Sohn von Abida, dem Sohn von Midian, zur Frau und brachte sie ins Land Kanaan.
20 Und Merusha gebar Zebulun: Sered, Elon und Jahleel, drei Söhne.
21 Jakob sandte zu Aram, dem Sohn Zobas, des Sohnes von Terah, und er nahm seinen Sohn Benjamin, Michalja, die Tochter von Aram.
[Kapitel 45 geht weiter auf Seite 309.]
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 45 v. 21 von Seite 308:]
und kamen in das Land Kanaan zu Jakobs Haus; Benjamin war zehn Jahre alt, als er Michalja, die Tochter Aram, zur Frau nahm.
22 Und Mechalia schwanger und gebar Benjamin: Bela, Becher, Ashbel, Gera und Naaman, fünf Söhne. Und Benjamin ging und nahm sich als Ehefrau Aribath, die Tochter des Shomron, des Sohnes Abrahams, neben seiner ersten Frau, und er war achtzehn Jahre alt. Aribath gebar Benjamin: Achi, Vosh, Mupim, Chupim und Ord, fünf Söhne.
23 In jenen Tagen ging Juda zum Hause Sems und nahm Tamar, die Tochter Elams, des Sohnes Sems, zur Frau für seinen ersten Sohn Er.
24 Und Er kam zu seiner Frau Tamar, und sie wurde seine Frau; als er zu ihr kam, vernichtete er äußerlich seine Nachkommenschaft, und sein Werk war böse vor den Augen Jahwes, und Jahwe tötete ihn.
25 Nach dem Tod Ers, des Erstgeborenen Judas, sprach Juda zu Onan: Geh zu deiner Bruderfrau und heirate sie als Nächsten und erziehe deinem Bruder Kinder.
26 Und Onan nahm Tamar zur Frau, und er kam zu ihr; Onan tat auch wie das Werk seines Bruders, und sein Werk war böse vor den Augen Jahwes, und er tötete auch ihn.
27 Als Onan gestorben war, sagte Juda zu Tamar: Bleib in deinem Vaterhaus, bis mein Sohn Silo groß geworden ist. Juda liebte Tamar nicht, um sie zu Silo zu geben, denn er sagte: Vielleicht wird auch er sterben wie seine Brüder.
28 Da stand Tamar auf und ging und blieb im Haus ihres Vaters; und Tamar war einige Zeit im Haus ihres Vaters.
29 Und als das Jahr umkehrte, starb Eliath, die Frau Judas; und Juda wurde wegen seiner Frau getröstet, und nach ihrem Tod ging Juda mit seinem Freund Hira nach Timna, um ihre Schafe zu scheren.
30 Tamar erfuhr, daß Juda nach Timna hinaufgegangen war, um die Schafe zu rasieren, und daß Silo erwachsen war, und daß sie Juda nicht gefiel.
31 Da stand Tamar auf und zog ihre Witwe-Kleidung aus und zog einen Schleier an und bedeckte sich ganz. Sie ging hin und setzte sich auf der Straße, die auf dem Weg nach Timna ist.
32 Und Juda ging hinüber und sah sie und nahm sie und kam zu ihr, und sie schwanger von ihm. Und als sie geboren wurde, waren Zwillinge in ihrem Bauch. Und er nannte den ersten Perez und den zweiten Zarah.
Kapitel 46
1 Und Joseph war noch im Gefängnis im Land Ägypten.
2 Da standen vor ihm die Diener des Pharao, der Oberste der Schmiede und der Oberste der Bäcker des Königs Ägyptens.
3 Und der Kellner nahm Wein und legte es vor den König zu trinken; und der Bäcker legte Brot vor den König, um zu essen; und der König trank von dem Wein und aß von dem Brot, er und seine Knechte und Diener, die am Tisch des Königs aßen.
4 Und als sie aßen und tranken, blieben der Knecht und der Bäcker da; und die Knechten des Pharao fanden viele Fliegen im Wein, den der Knecht gebracht hatte, und Nitersteine fanden sie im Brot des Bäckers.
5 Und der Oberhaupt der Wachen stellte Josef als Diener über die Beamten des Pharao; und die Beamten des Pharao waren ein Jahr im Gefängnis.
6 Und am Ende des Jahres trafen sie beide in einer Nacht in einem Traum, wo sie im Gefängnis waren. Und am Morgen kam Joseph zu ihnen, um sie zu behandeln, wie er es gewöhnlich getan hatte. Und er sah sie, und ihre Gesichter waren enttäuscht und traurig.
7 Und Joseph sprach zu ihnen: Warum seid ihr traurig? Sie sagten: Wir haben einen Traum geträumt, und es ist niemand da, der ihn ausklärt. Und Joseph sprach zu ihnen: Erzählt mir bitte euren Traum. Jahwe und er wird euch die Antwort des Friedens geben, die ihr wünscht.
8 Und der Betreiber erzählte Josef seinen Traum und sprach: Ich sah in meinem Traum einen großen Weinstock vor mir, und auf diesem Weinstock sah ich drei Zweige. Der Weinstock blühte schnell und erreichte eine große Höhe, und seine Kluster reifen und wurden zu Trauben.
9 Und ich nahm die Trauben und drückte sie in einen Becher und legte sie in den Händen des Pharao, und er trank. Und Joseph sprach zu ihm:
10 Die drei Zweige, die auf dem Weinstock waren, sind drei Tage. Doch in drei Tagen wird der König befehlen, daß du herausgebracht wirst, und er wird dich in dein Amt zurückbringen; und du sollst dem Pharao den Kelch geben, wenn es dir gut geht. Tu mir diese Güte und bringe mich aus diesem Gefängnis heraus, denn ich wurde aus dem Land Kanaan gestohlen und als Sklave an dieser Stelle verkauft.
11 Auch das, was dir über die Frau meines Herrn erzählt wurde, ist falsch, denn sie haben mich um nichts in diesen Kerker gesetzt. Der Mundschenk antwortete Joseph und sprach: Wenn der König gut an mir handelt wie zuerst, wie du mir zuletzt gedeutet hast, werde ich alles tun, was du begehrst, und dich aus diesem Kerker herausbringen lassen.
12 Und der Bäcker sah, daß Joseph den Traum des Butlers ausgedrückt hatte, und ging auch zu ihm und erzählte ihm seinen ganzen Traum.
13 Und er sprach zu ihm: Ich sah in meinem Traum, und siehe, drei weiße Korben waren auf meinem Kopf; und ich sah wieder, und siehe, in dem oberen Korb waren alle Arten von gebakten Fleisch für Pharao; und dort aßen die Vögel von meinem Kopf.
14 Und Joseph sprach zu ihm: Die drei Körbe, die du gesehen hast, sind drei Tage; und in drei Tagen wird Pharao deine Körbe entfernen,
[Kapitel 46 geht weiter auf Seite 310.]
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 46 v. 14 von Seite 309:]
dein Haupt und hängen dich an einen Baum, und die Vögel werden dein Fleisch von dir essen, wie du in deinem Traum gesehen hast.
15 In jenen Tagen war die Königin auf dem Weg zur Geburt, und an jenem Tage gebar sie einem Sohn zum König von Ägypten. Und es wurde verkündet, daß der König seinen erstgeborenen Sohn geboren hatte; und das ganze Volk von Ägypten freute sich sehr, zusammen mit den Beamten und Dienern des Pharao.
16 Am dritten Tag seines Geburts machte Pharao ein Fest für seine Vorsteher und seine Diener, für die Heere des Landes Zoar und des Landes Ägypten.
17 Da kamen alle Ägypter und die Knechte des Pharao, um mit dem König zu essen und zu trinken auf der Festmahl seines Sohnes und sich zu freuen über die Freude des Königs.
18 Alle Obersten des Königs und seine Diener freuten sich damals acht Tage lang auf dem Fest und freuten sich acht Tage lang mit allen möglichen Musikinstrumenten, mit Trommeln und mit Tanzen im Königshaus.
19 Und der Mundschenk, dem Joseph seinen Traum gedeutet hatte, vergaß Joseph und erwähnte ihn nicht vor dem König, wie er versprochen hatte, denn diese Sache war von Jahwe, um Joseph zu strafen, weil er auf Menschen vertraut hatte.
20 Danach blieb Josef zwei Jahre im Gefängnis, bis er zwölf Jahre alt war.
Kapitel 47
1 Abrahams Sohn Isaak lebte damals noch im Lande Kanaan. Er war sehr alt und war hundertund achtzig Jahre alt. Sein Sohn Esau, Jakobs Bruder, lebte im Lande Edom. Er und seine Söhne hatten dort ein Besitz unter den Kindern Seirs.
2 Als Esau hörte, daß die Zeit seines Vaters nahe war, zu sterben, kam er und seine Söhne und sein Haus ins Land Kanaan zum Haus seines Vaters. Und Jakob und seine Söhne gingen aus dem Ort, wo sie in Hebron wohnten, und sie kamen alle zu ihrem Vater Isaak. Und sie fanden Isaak und seine Söhne in den Zelt.
3 Und Jakob und seine Söhne setzten sich vor seinem Vater Isaak; und Jakob trauerte noch um seinen Sohn Joseph.
4 Da sprach Isaak zu Jakob: Bring mir deine Söhne her, damit ich sie segne. Und Jakob brachte seine elf Söhne vor seinen Vater Isaak.
5 Und Isaak legte seine Hände auf alle Söhne Jakobs und nahm sie an und umarmte sie und küsste sie ein nach dem anderen. Isaak segnete sie an jenem Tag und sprach zu ihnen: Elohim von euren Vätern segneten euch und vermehren eure Nachkommen wie die Sterne des Himmels.
6 Auch Isaak segnete die Söhne Esaws und sprach: Jahwe daß du fürchterlich und erschreckend für alle sein wirst, die dich sehen, und für alle deine Feinde.
7 Und Isaak rief Jakob und seine Söhne, und sie kamen alle und setzten sich vor Isaak. Und Isaak sprach zu Jakob: Jahwe Elohim von der ganzen Erde zu mir gesagt: "Deine Nachkommen werde ich dieses Land geben als Besitz, wenn deine Kinder meine Satzungen und meine Wege befolgen, und ich werde ihnen den Eid, den ich zu deinem Vater Abraham geschworen habe, erfüllen".
8 Nun also, mein Sohn, lehre deine Kinder und die Kinder deiner Kinder, Jahwe zu fürchten und auf dem guten Weg zu gehen, der Jahwe, deinem Elohim, gefallen wird, denn wenn du die Wege Jahwes und seine Satzungen hältst, wird Jahwe auch zu dir seinen Bund mit Abraham halten und dir und deinen Nachkommen immer Gutes tun.
9 Als Isaak Jakob und seine Söhne befohlen hatte, gab er den Geist und starb und wurde zu seinem Volk versammelt.
10 Und Jakob und Esau fiel auf das Angesicht ihres Vaters Isaaks und weinte. Isaak war einhundertund achtzig Jahre alt, als er im Lande Kanaan in Hebron starb. Seine Söhne nahmen ihn zur Höhle von Makpela, die Abraham von den Kindern Heth gekauft hatte, als ein Grab.
11 Und alle Könige des Landes Kanaan gingen mit Jakob und Esau, um Isaak zu begraben; und alle Könige Kanaan ehrten Isaak sehr, als er starb.
12 Die Söhne Jakobs und die Söhne Esau gingen nackfüßig herum und gingen und weinten, bis sie Kirath-Arba kamen.
13 Und Jakob und Esau begraben ihren Vater Isaak in der Höhle von Makpela, die in Kirath-Arba in Hebron ist; und sie begraben ihn mit großer Ehre, wie bei einem Begräbnis der Könige.
14 Jakob und seine Söhne, Esau und seine Söhne und alle Könige von Kanaan trauerten ihn sehr und schwer. Sie begräbten ihn und trauerten ihn viele Tage.
15 Als Isaak starb, ließ er sein Vieh und sein Besitz und alles, was ihm gehörte, seinen Söhnen überlassen. Esau sagte zu Jakob: "Siehe, wir teilen alles, was unser Vater hinterlassen hat, in zwei Teile, und ich habe die Wahl". Jakob sprach: "So tun wir".
16 Und Jakob nahm alles, was Isaak im Lande Kanaan übrig hatte, das Vieh und das Eigentum, und legte es in zwei Teile vor Esau und seinen Söhnen. Und er sprach zu Esau: Siehe, das alles ist vor dir; wähle dir die Hälfte, die du nimmst.
17 Und Jakob sprach zu Esaw: Hör doch, was ich dir sagen will: Jahwe Elohim gott sprach zu unseren Vätern Abraham und Isaak: "Das Land werde ich euren Nachkommen geben, um es ewig zu erben".
18 Und nun ist alles, was unser Vater übriggelassen hat, vor dir, und siehe, das ganze Land ist vor dir; wähle von ihnen, was du willst.
19 Wenn du das ganze Land möchtest, nimm es für dich und deine Kinder für immer. Und ich werde diese Reichtümer nehmen, und wenn du die Reichtümer möchtest, nimm sie mit dir, und ich werde dieses Land für mich und meine Kinder für immer in Besitz nehmen.
20 Nebayot, der Sohn Ismaels, war damals mit seinen Söhnen im Land. Esau ging an jenem Tag und fragte ihn:
21 So hat Jakob zu mir gesprochen, so hat er mir geantwortet. Gib nun deinen Rat, und wir werden zuhören.
22 Nebayoth aber sprach: Was ist das, was Jakob zu euch gesprochen hat? Siehe, alle Kinder Kanaan wohnen in ihrem Land in Sicherheit, und Jakob sagt, er werde es mit seinen Nachkommen alle Tage erben.
23 Und nun geh und nimm alle Reichtümer deines Vaters und lass deinen Bruder Jakob im Lande, wie er gesprochen hat.
24 Und Esau stand auf und kehrte zu Jakob zurück und tat alles, was Nebayoth, der Sohn Ismaels, ihm gebietet hatte. Und Esau nahm alle Reichtümer, die Isaak zurückgelassen hatte, die Seelen, die Tiere, das Vieh und das Vermögen und alle Reichtümer; und er gab seinem Bruder Jakob nichts. Und Jakob nahm das ganze Land Kanaan, vom Bach Ägyptens bis zum Fluss Euphrates, und er nahm es zu einem ewigen Besitz und für seine Nachkommen nach ihm für immer.
25 Jakob nahm auch von seinem Bruder Esau die Höhle von Makpela, die in Hebron ist, die Abraham von Ephron gekauft hatte, um ihn und seine Nachkommen für immer zu begraben.
26 Jakob schrieb all das in das Kaufbuch und unterschrieb es und bezeugte alles mit vier treuen Zeugen.
27 Dies sind die Worte, die Jakob in das Buch geschrieben hatte: Das Land Kanaan und alle Städte der Hittiter, die Hiviter, die Jebusiter, die Amoriter, die Perizziter und die Gergassiter, alle sieben Nationen vom Fluss Ägyptens bis zum Fluss Euphrat.
28 Und die Stadt Hebron Kirjat-Arba und die Höhle, die darin ist, kaufte Jakob von seinem Bruder Esau für einen Preis, als Erbteil für seine Nachkommen nach ihm für immer.
29 Und Jakob nahm das Kaufbuch und die Unterschrift und das Gebot und die Satzung und das offenbarte Buch und legte sie in einen Lehrbehälter, damit sie lange bleiben, und gab sie in die Hände seiner Söhne.
30 Esau nahm alles, was sein Vater ihm nach seinem Tod von seinem Bruder Jakob hinterlassen hatte, und er nahm alles Besitz, von Menschen und Tieren, Kamelen und Eseln, Ochsen und Lämmer, Silber und Gold, Steine und Bdellium, und alle Reichtümer, die Isaak, dem Sohn Abrahams, gehörten. Es blieb nichts übrig, was Esau nicht zu sich nahm von allem, was Isaak nach seinem Tod hinterlassen hatte.
31 Und Esau nahm all das und ging mit seinen Söhnen nach Hause ins Land Seir des Horiter, weg von seinem Bruder Jakob und seinen Söhnen.
32 Und Esau hatte einen Besitz unter den Kindern Seirs, und Esau kehrte von jenem Tage an nicht mehr ins Land Kanaan zurück.
33 Das ganze Land Kanaan wurde den Kindern Israel zum Erbe, zu einem ewigen Erbe; und Esau und alle seine Söhne erbte den Berg Seir.
Kapitel 48
1 In jenen Tagen, nach dem Tod Isaaks, Jahwe er befahl und ließ eine Hungersnot auf der ganzen Erde kommen.
2 Da saß Pharao, der König von Ägypten, auf seinem Thron im Land Ägypten. Er lag auf seinem Bett und träumte Träume. Und Pharao sah in seinem Traum, daß er am Ufer Ägyptens stand.
3 Als er da stand, sah er sieben fette Fleischfette und wohlgefällige Rinder aus dem Fluss herauskommen.
4 Und sieben andere Rinder kamen nach ihnen, schlanke und schlechte, und die sieben schlechten schluckten die schlechten, und ihr Aussehen war noch schlechte wie am Anfang.
5 Und er wachte auf, und schlief wieder. Und er träumte ein zweites Mal. Und er sah sieben Kornkornkorn auf einem Stamm, voll und gut, und sieben dünne Kornkorn, die vom Ostwind geblasen waren, sprang nach ihnen auf, und die dünnen Kornkorn schluckten die vollen. Da wachte Pharao aus seinem Traum auf.
6 Am Morgen erinnerte sich der König an seine Träume, und sein Geist war betrübt wegen seiner Träume; und der König schickte und ließ alle Zauberer und Weisen Ägyptens rufen, und sie kamen und standen vor Pharao.
7 Und der König sprach zu ihnen: Ich habe geträumt, und es gibt keinen, der es auslegen kann. Sie sprachen zu dem König: Erzähle deinen Träumen deinen Knechten, damit wir sie hören.
8 Und der König erzählte ihnen seine Träume; und sie antworteten alle und sprachen mit einer Stimme zu dem König: Der König lebe ewig! Das ist die Deine Träume.
9 Die sieben guten Rinder, die du gesehen hast, sind sieben Töchter, die dir in den letzten Tagen geboren werden, und die sieben schlechten Rinder, die du gesehen hast, die nach ihnen aufsteigen und sie verschlingen, sind ein Zeichen dafür, daß die Töchter, die dir geboren werden, alle während des Lebens des Königs sterben werden.
10 Und das, was du im zweiten Traum gesehen hast, von sieben vollen guten Kornkornkornen, die auf einem Stamm aufsteigen, ist ihre Deutung: Das, was du gesehen hast, daß du dir in den letzten Tagen sieben Städte in ganz Ägypten bauen wirst; das, was du gesehen hast, daß sieben schlechte Kornkornkornen nach ihnen aufsteigen und sie verschlingen, während du sie mit deinen Augen gesehen hast, ist ein Zeichen dafür, daß alle Städte, die du baust, in den letzten Tagen, während des Lebens des Königs, zerstört werden.
11 Und als sie diese Worte redeten, neigte der König nicht zu ihren Worten, noch richtete er sein Herz zu ihnen;
[Kapitel 48 geht weiter auf Seite 312.]
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 48 v. 11 von Seite 311:]
Und der König wußte in seiner Weisheit, daß sie den Traum nicht richtig auslegten; und als sie vor dem König gesprochen hatten, antwortete er ihnen und sprach zu ihnen: Was ist das, was ihr mir gesagt habt? Wahrlich, ihr habt Lügen gesprochen und Lügen gesprochen; so berichtet mir nun den Traum richtig aus, damit ihr nicht sterbt.
12 Und der König befahl nach diesem, und schickte und rief wieder andere Weise, und sie kamen und standen vor dem König. Und der König erzählte ihnen seine Träume, und sie alle antworteten ihm nach der ersten Deutung. Und der König war zornig und sehr wütend. Und der König sprach zu ihnen: Wahrlich, ihr sprecht Lüge und sprecht Lüge in dem, was ihr sagt.
13 Und der König befahl, daß eine Verkündigung in ganz Ägyptenland verbreitet werden soll: Der König und seine Vornehmen haben beschlossen, daß jeder weise Mann, der den Traum kennt und ihn versteht und nicht heute vor den König kommt, sterben soll.
14 Dem Mann, der dem König die rechte Auslegung seiner Träume verkünden wird, dem soll alles gegeben werden, was er vom König verlangen wird. Und alle Weisen des Landes Ägypten kamen vor den König, zusammen mit allen Zauberern und Wahrsagern, die in Ägypten und in Goschen waren, in Ramses, in Tachpanches, in Zoar und an allen Orten an den Grenzen Ägyptens; sie standen alle vor dem König.
15 Da versammelten sich alle Fürsten und Fürsten und die Diener des Königs aus allen Städten Ägyptens und setzten sich alle vor dem König; und der König erzählte seinen Traum den Weisen und Fürsten; und alle, die vor dem König saßen, staunten über die Vision.
16 Und alle weisen Männer, die vor dem König waren, waren sich über seine Träume sehr teilen, und einige von ihnen erklärten sie dem König und sprachen: Die sieben schönen Vieh sind sieben Könige, die aus der Königsfamilie über Ägypten aufsteigen werden.
17 Die sieben bösen Tiere sind sieben Fürsten, die sich gegen sie erheben werden in den letzten Tagen und sie vernichten. Die sieben Kornkorn sind die sieben großen Fürsten Ägyptens, die in die Hände der sieben weniger mächtigen Fürsten Ägyptens fallen werden.
18 Und einige von ihnen erklärten dem König so: Die sieben guten Vieh sind die befestigten Städte Ägyptens, und die sieben schlechten Vieh sind die sieben Nationen des Landes Kanaan, die in letzter Zeit gegen die sieben Städte Ägyptens kommen und sie vernichten werden.
19 Und das, was du im zweiten Traum gesehen hast, von sieben guten und schlechten Kornkornen, ist ein Zeichen dafür, daß die Regierung Ägyptens wieder zu deiner Nachkommenschaft zurückkehren wird wie zuvor.
20 Und in dieser Herrschaft wird das Volk der Städte Ägyptens sich gegen die sieben Städte Kanaans wenden, die stärker sind als sie, und sie vernichten; und die Herrschaft Ägyptens wird zu euren Nachkommen zurückkehren.
21 Einige von ihnen sagten zum König: "Das ist die Deutung deines Traums: Die sieben schönen Rinder sind sieben Königin, die du in letzter Zeit zur Frau nimmst, und die sieben schlechten Rinder sind sie, die alle während des Lebens des Königs sterben werden.
22 Und die sieben guten und schlechten Kornkornkorn, die du im zweiten Traum gesehen hast, sind vierzehn Kinder. Und es wird in den letzten Tagen sein, daß sie aufstehen und sich gegenseitig bekämpfen werden, und sieben von ihnen werden die sieben stärkeren treffen.
23 Einige von ihnen sprachen dem König diese Worte: "Die sieben guten Rinder bedeuten, daß dir sieben Kinder geboren werden, und sie werden sieben deiner Söhne in den letzten Tagen töten; und die sieben guten Kornkornkorn, die du im zweiten Traum gesehen hast, sind jene Fürsten, gegen die sieben andere weniger mächtige Fürsten kämpfen und sie in den letzten Tagen vernichten werden, und sie werden sich für die Sache deiner Kinder rächen, und die Regierung wird wieder zu deiner Nachkommenschaft zurückkehren.
24 Und der König hörte alle Worte der Weisen Ägyptens und ihre Deutung seiner Träume, und keiner von ihnen war dem König wohlgefällig.
25 Und der König wusste in seiner Weisheit, dass sie in allen diesen Worten nicht ganz richtig sprachen, denn dies war von Jahwe, die Worte der Weisen Ägyptens zu vereiteln, damit Joseph aus dem Haus der Gefangenschaft hervorgehen und damit er in Ägypten groß werden sollte.
26 Als der König sah, daß keiner von allen Weisen und Zaubern Ägyptens mit ihm richtig redete, brannte der Zorn des Königs, und sein Zorn brannte in ihm.
27 Und der König befahl, daß alle Weisen und Zauberer vor ihm ausgehen; und sie gingen alle vor dem König aus mit Scham und Schande.
28 Dann befahl der König, daß in ganz Ägypten eine Verkündigung ausgesandt werden sollte, daß alle Zauberer, die in Ägypten waren, getötet werden sollten, und daß keiner von ihnen leben sollte.
29 Da standen die Obersten der Königswache auf und zog jeder sein Schwert und schlugen die Zauberer und die Weisen Ägyptens.
30 Danach kam Merod, der Oberste des Königs, und warf sich vor dem König nieder und setzte sich vor ihm.
31 Der Beamte sprach zu dem König: "Der König lebe ewig und seine Herrschaft soll in diesem Land geehrt werden".
32 Du warst in jenen Tagen zornig auf deinen Knecht, jetzt vor zwei Jahren, und hast mich in die Abteilung gestellt, und ich war für einige Zeit in der Abteilung, ich und der Chef der Bäcker.
33 Da war bei uns ein Hebräer, ein Knecht des Obersten der Wachen, der Josef hieß; denn sein Herr war zornig auf ihn und ließ ihn ins Gefängnis, und er pflegte uns dort.
34 Einige Zeit später, als wir in der Abteilung waren, träumten wir in einer Nacht Träume, ich und der Chef der Bäcker; wir träumten, jeder nach seiner Träume-Erklärung.
35 Und wir kamen am Morgen und berichteten es dem Knecht; und er erklärte uns unsere Träume, jedem nach seinem Traum, den er richtig erklärte.
36 Und es geschah, wie er uns es erklärte, so geschah es; keine seiner Worte fiel auf den Boden.
37 Und nun, mein Herr und mein König, tötet das Volk Ägyptens nicht umsonst! Seht, daß der Sklave noch im Haus des Obersten des Wächters seines Herrn im Gefängnis ist.
38 Wenn es dem König gefallen wird, so soll er ihn rufen, daß er vor euch kommt, und er wird euch die richtige Deutung des Traums, den ihr geträumt habt, kundtun.
39 Der König hörte die Worte des Obersten der Küstner, und der König befahl, die Weisen Ägyptens nicht zu töten.
40 Und der König befahl seinen Knechten, Josef vor ihn zu bringen. Und der König sprach zu ihnen: Geht zu ihm und erschreckt ihn nicht, daß er nicht verwirrt und nicht richtig sprechen kann.
41 Da kamen die Knechte des Königs zu Joseph und brachten ihn rasch aus dem Gefängnis; und die Knechte des Königs rasierten ihn, und er wechselte seine Gefängniskleide und kam vor den König.
42 Der König saß auf seinem königlichen Thron in einem Fürstenkleid und war umgeben von einem goldenen Ephod, und das reine Gold, das darauf war, glänzte, und die Onyxsteine, und das Juwel, das Rubin und der Smaragd, zusammen mit allen Edelsteinen, die auf dem Kopf des Königs waren.
43 Und der Thron, auf dem der König saß, war mit Gold und Silber und Onyxsteinen bedeckt, und es hatte siebzig Stufen.
44 Es war eine Gewohnheit in ganz Ägypten, daß jeder, der zum König kam, um mit ihm zu reden, wenn er ein Fürst oder ein Mann war, der vor dem König geehrt wurde, auf den Königsthron stieg, bis zur dreißigsten Stufe, und der König ging auf die dreißigste Stufe herab und sprach mit ihm.
45 Wenn er von den einfachen Menschen war, stieg er auf die dritte Stufe hinauf, und der König ging auf die vierte und sprach mit ihm, wie sie es üblich hatten. Auch jeder Mann, der in allen siebzig Sprachen sprach, stieg auf die siebzig Stufen hinauf und sprach, bis er zum König kam.
46 Und wer die siebzig Jahre nicht vollbrachte, stieg so viele Stufen hinauf wie die Sprachen, die er sprach.
47 Es war in jener Zeit die Gewohnheit in Ägypten, daß niemand über sie herrschte, außer einer, der siebenzig Sprachen verstand.
48 Als Joseph vor den König kam, warf er sich vor dem König nieder und stieg auf die dritte Stufe. Der König setzte sich auf die vierte Stufe und sprach mit Joseph.
49 Und der König sprach zu Joseph: Ich habe einen Traum geträumt, und es gibt keinen, der ihn richtig erklären kann; und ich habe geboten, alle Zauberer Ägyptens und seine Weisen vor mir zu bringen; und ich habe ihnen meine Träume erzählt, und niemand hat sie mir auslegen können.
50 Und ich hörte von dir, daß du ein weiser Mann bist, und daß du jeden Traum, den du hörst, richtig interpretieren kannst.
51 Und Joseph antwortete dem Pharao und sprach: Lass den Pharao seine Träume erzählen, die er geträumt hat; gewiss gehören die Deutungen Jahwe. Und der Pharao erzählte Joseph seine Träume, den Traum von den Rindern und den Traum von den Kornähren, und der König hörte auf zu sprechen.
52 Joseph wurde dann mit dem Geist der Jahwe vor dem König, und er wußte alles, was dem König von jenem Tag an widerfahren würde; und er wußte, was der König vom Traum ausgesagt hatte, und er redete vor dem König.
53 Und Joseph fand Gunst vor dem König. Und der König hörte auf und hörte mit seinem Herzen und hörte alle Worte des Königs. Und Joseph sprach zu dem König: Du sollst nicht denken, daß es zwei Träume sind, denn es ist nur ein Traum, denn das, was geschehen ist, Jahwe und hat sich entschieden, das ganze Land zu verbreiten, das er dem König im Traum gezeigt hat. Und dies ist die richtige Deutung des Traums.
54 Die sieben guten Rinder und die sieben Kornkornkorn sind sieben Jahre, und die sieben schlechten Rinder und die sieben Kornkornkorn sind auch sieben Jahre; es ist ein Traum.
55 Siehe, die sieben Jahre, die kommen, werden große Fülle im ganzen Land geben, und danach werden sie die sieben Jahre Hungersnot folgen, eine sehr schwere Hungersnot; alle Fülle werden vom Land vergessen werden, und die Hungersnot wird die Bewohner des Landes verzehren.
56 Der König träumte einen Traum, und der Traum wurde dem Pharao darum wiederholt, weil die Sache von Jahwe festgesetzt ist, und Jahwe wird sie in Kürze eintreten lassen.
57 Und nun will ich euch raten und eure Seele und die Seele der Bewohner des Landes vor dem Übel des Hungers retten, damit ihr in eurem ganzen Königreich einen Mann sucht, der sehr klug und weise ist und alle Angelegenheiten der Regierung kennt, und ihn zum Obersten über das Land Ägypten ernennt.
58 Und der Mann, den du über Ägypten stellst, soll Vorsteher unter ihm stellen, die alle Speise der kommenden guten Jahre sammeln und Getreide auflegen und in deine Lagerhäuser lagern.
59 Und sie sollen die Speise für die sieben Jahre des Hungers aufbewahren, damit sie für dich und dein Volk und dein ganzes Land vorhanden sein und du und dein Land nicht durch die Hungersnot vernichtet werden.
60 Und alle Bewohner des Landes sollen geboten werden, daß jeder seine Feldfrüchte sammeln, von allen Arten von Nahrung, während der sieben guten Jahre, und sie in ihre Lager legen, damit sie sie in den Tagen des Jubiläums haben.
[Kapitel 48 geht weiter auf Seite 314, noch nicht fotografiert.]
[LÜCKE — GEDRUCKTE S. 314–321 NICHT FOTOGRAFIERT. Der Rest von Kap. 48 (nach V. 60), die Kap. 49–52 vollständig und Kap. 53 VV. 1–9 (Anfang) stehen in dieser Lücke; der Text setzt mitten im Vers, am Ende von Kap. 53 V. 9, auf S. 322 wieder ein. Nichts überbrückt, nichts ergänzt.]
Kapitel 53 — teilweise gehalten — von V. 9 (Schwanz)
CHAPTER 54 Titel am Fuß der Seite
[Die Seite beginnt mitten im Vers und setzt Kap. 53 V. 9 von S. 321 (nicht fotografiert) fort:]
Und er kam zu Joseph und legte seine Hand auf seinen Kopf und sprach zu ihm: Jahwe zu sein
Gnadevoll zu dir, mein Sohn.
10 Als Joseph seinen Bruder, den Sohn seiner Mutter, sah, wollte er wieder weinen. Er ging in das Zimmer hinein und weinte dort. Er wuschte sich das Gesicht und ging hinaus und weinte nicht mehr. Er sagte: "Bereitet Essen!"
11 Und Joseph hatte einen Becher, aus dem er tränkte; er war aus Silber, schön mit Onikssteinen und Bdellium eingelegt; und Joseph schlug den Becher vor den Augen seiner Brüder, als sie mit ihm zu essen saßen.
12 Und Joseph sprach zu den Männern: Ich weiß durch diesen Kelch, daß Ruben, der Erstgeborene, Simeon, Levi, Juda, Isachar und Zebulun Kinder einer Mutter sind; setzt euch nieder, um zu essen nach euren Geburten.
13 Und er stellte die Anderen nach ihrer Geburt und sprach: Ich weiß, daß dieser euer jüngster Bruder keinen Bruder hat, und ich habe keinen Bruder wie er; darum soll er sich mit mir zu fressen setzen.
14 Und Benjamin stieg vor Joseph auf und setzte sich auf den Thron; und die Männer sahen, was Joseph tat, und sie waren erstaunt über sie; und die Männer aßen und tranken zu jener Zeit mit Joseph, und er gab ihnen Geschenke. Und Joseph gab Benjamin ein Geschenk, und Manasse und Ephraim sahen das Werk ihres Vaters, und sie gaben ihm auch Geschenke; und Osnat gab ihm ein Geschenk, und es waren fünf Geschenke in der Hand von Benjamin.
15 Da brachte Josef Wein zum Trinken heraus, aber sie wollten nicht trinken. Sie sagten: "Seit dem Tag, da Josef gestorben ist, haben wir weder Wein getrunken noch irgendwelche Köstlichkeiten gegessen".
16 Und Joseph schwor ihnen einen Eid und drängte sie hart; und sie tranken an diesem Tag zu viel mit ihm. Und Joseph wandte sich danach zu seinem Bruder Benjamin, um mit ihm zu reden. Und Benjamin saß noch auf dem Thron vor Joseph.
17 Und Josef sprach zu ihm: Hast du Kinder? Und er sprach: Dein Knecht hat zehn Söhne; und dies sind ihre Namen: Bela, Becher, Ashbal, Gera, Naaman, Achi, Rosh, Mupim, Chupim und Ord; und ich habe ihre Namen nach meinem Bruder genannt, den ich nicht gesehen habe.
18 Und er befahl ihnen, seine Karte der Sterne vor ihm zu bringen, von der Joseph immer wusste. Und Joseph sprach zu Benjamin: Ich habe gehört, daß die Hebräer alle Weisheit kennen. Weißt du etwas davon?
19 Und Benjamin sprach: Dein Knecht kennt alle Weisheit, die mein Vater mir gelehrt hat. Und Joseph sprach zu Benjamin: Schaut nun auf dieses Werkzeug und erkennt, wo euer Bruder Joseph in Ägypten ist, von dem ihr sagt, er sei nach Ägypten gefahren.
20 Und Benjamin sah das Werkzeug mit der Karte der Sterne des Himmels an, und er war weise und sah darin, wo sein Bruder war. Und Benjamin teilte das ganze Land Ägypten in vier Teile auf, und er fand, daß sein Bruder Josef auf dem Thron vor ihm saß. Und Benjamin war sehr verwundert. Und als Joseph sah, daß sein Bruder Benjamin so sehr verwundert war, sprach er zu Benjamin: Was hast du gesehen, und warum verwundert du dich?
21 Und Benjamin sprach zu Joseph: Ich sehe, daß mein Bruder Joseph hier mit mir auf dem Thron sitzt. Und Joseph sprach zu ihm: Ich bin Joseph, dein Bruder; enthüll dir das nicht zu deinen Brüdern. Ich werde dich mit ihnen schicken, wenn sie weggehen, und ich werde ihnen befehlen, in die Stadt zurückgebracht zu werden, und ich werde dich von ihnen wegnehmen.
22 Und wenn sie ihr Leben riskieren und für euch kämpfen, dann werde ich wissen, daß sie bereuen, was sie mir angetan haben. Und ich werde mich ihnen offenbaren. Und wenn sie sich von euch abwenden, wenn ich euch nehme, dann werdet ihr bei mir bleiben, und ich werde mit ihnen kämpfen, und sie werden fortziehen. Und ich werde ihnen nicht bekannt sein.
23 Da befahl Josef seinem Beamten, ihre Säcke mit Speisen zu füllen, und das Geld eines jeden in seinen Sack zu legen, und den Kelch in Benjamin's Sack zu legen und ihnen auf den Weg zu versorgen. Und sie taten ihnen so.
24 Am nächsten Tag standen die Männer früh auf und laden ihre Esel mit ihrem Getreide. Sie gingen mit Benjamin aus und gingen mit ihrem Bruder Benjamin ins Land Kanaan.
25 Sie waren nicht weit von Ägypten weggegangen, als Joseph dem befahl, der über sein Haus gesetzt war, und sprach: Steh auf, verfolge diese Männer, bevor sie zu weit von Ägypten wegkommen, und sage zu ihnen: Warum habt ihr den Becher meines Herrn gestohlen?
26 Josephs Offizier stand auf und erreichte sie, und er sprach zu ihnen alle Worte Josephs; als sie diese Sache hörten, wurden sie sehr zornig, und sie sprachen: Der, bei dem der Becher deines Herrn gefunden wird, soll sterben, und wir werden auch Sklaven werden.
27 Und sie eilten und brachten jeder seinen Sack von seinem Esel herab, und sie schauten in ihre Taschen und sah, daß der Kelch im Sack Benjamins war; und sie zerrissen alle ihre Kleider und kehrten in die Stadt zurück und schlugen Benjamin auf der Straße und schlugen ihn ständig, bis er in die Stadt kam. Und sie standen vor Josef.
28 Da entbrannte der Zorn Judas, und er sprach: Dieser Mann hat mich nur heute zurückgebracht, um Ägypten zu vernichten.
29 Als die Männer zu Josephs Haus kamen, fanden sie Joseph auf seinem Thron sitzen, und alle Mächtigen stehen an seiner Rechten und Linke.
30 Und Joseph sprach zu ihnen: Was ist das, was ihr getan habt, daß ihr meinen Silberbecher weggenommen habt und gegangen seid? Aber ich weiß, daß ihr meinen Becher genommen habt, um zu wissen, in welchem Land euer Bruder ist.
31 Und Juda sprach: Was sollen wir zu unserem Herrn sagen, was sollen wir reden und wie sollen wir uns rechtfertigen? Jahwe hat heute die Schuld aller deiner Knechte gefunden, darum hat er uns heute das getan.
32 Und Joseph stand auf und nahm Benjamin und nahm ihn mit Gewalt von seinen Brüdern. Und er kam in das Haus und schloss ihnen die Tür. Und Joseph befahl dem, der über sein Haus war, ihnen zu sagen: So spricht der König: Geh in Frieden zu deinem Vater; siehe, ich habe den Mann, in dessen Hand mein Kelch gefunden wurde, genommen.
Kapitel 54
1 Als Juda sah, wie Joseph mit ihnen handelte, ging er zu ihm und öffnete die Tür und kam mit seinen Brüdern vor Josef.
2 Und Juda sprach zu Joseph: Sei es nicht unerträglich in den Augen meines Herrn, daß dein Knecht dir bitte ein Wort sagen möge. Und Joseph sprach zu ihm: Rede!
3 Und Juda sprach vor Josef, und seine Brüder standen da vor ihnen. Und Juda sprach zu Joseph: Wir kamen zum ersten Mal zu unserem Herrn, um Speise zu kaufen, und ihr hielt uns für Spione des Landes, und wir brachten Benjamin vor euch, und ihr macht uns heute noch zum Spott.
4 Und nun höre der König meine Worte und sende unseren Bruder mit uns zu unserem Vater, damit dein Sohn nicht heute mit allen Seelen der Einwohner Ägyptens umkommt.
5 Wisst ihr nicht, was zwei meiner Brüder, Simeon und Levi, wegen unserer Schwester Dinah in der Stadt Sichem und in sieben Städten der Amoriter getan haben, und was sie auch wegen ihres Bruders Benjamin tun würden?
6 Ich bin mit meiner Stärke, die größer und mächtiger ist als sie beide, und komme heute auf euch und euer Land, wenn ihr unseren Bruder nicht schicken wollt.
7 Haben Sie nicht gehört, was unsere Elohim der uns vor Pharao auserwählt hat, wegen Sara, unserer Mutter, die er von unserem Vater weggenommen hat, so daß er ihn und sein Haus mit schweren Plägen heimgesucht hat; und die Ägypter erzählen einander bis heute dieses Wunder? Elohim wegen Benjamin, den ihr heute von seinem Vater genommen habt, und wegen der Übel, die ihr heute über uns in eurem Lande herumgebaut habt; denn unsere Elohim er erinnert sich an seinen Bund mit Abraham, unserem Vater, und bringt euch Schaden, weil ihr heute die Seele unseres Vaters betrübt habt.
8 Und nun hört meine Worte, die ich heute zu euch rede, und lasst unseren Bruder gehen, damit ihr nicht durch das Schwert stirbt, ihr und das Volk eures Landes; denn ihr könnt nicht alle über mich herrschen.
9 Da antwortete Josef zu Juda und sprach: Warum hast du deinen Mund geöffnet und hast du dich über uns geschmeichelt und gesagt: Ich habe Kraft? So wahr Pharao lebt, wenn ich alle meine tapferen Männer befiehle, mit euch zu kämpfen, dann würdet ihr und diese eure Brüder in den Schlamm versinken.
10 Juda sprach zu Joseph: Gewiss gebührt es dir und deinem Volk, mich zu fürchten; so wahr Jahwe lebt, wenn ich einmal mein Schwert ziehe, werde ich es nicht wieder einstecken, bis ich heute ganz Ägypten erschlagen habe, und ich werde mit dir beginnen und mit dem Pharao, deinem Herrn, enden.
11 Und Joseph antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, nicht du allein hast die Kraft; ich bin stärker und stärker als du. Wenn du dein Schwert ziehst, werde ich es dir und allen deinen Brüdern um den Hals legen.
12 Und Juda sprach zu ihm: Wenn ich heute mein Mund gegen dich öffne, so würde ich dich aufschlucken, daß du vom Boden ausgerottet und heute aus deinem Königreich verschwunden bist. Und Joseph sprach: Wenn du dein Mund öffnest, so habe ich die Macht und die Macht, dein Mund mit einem Stein zu schließen, bis du kein Wort aussprechen kannst. Schau, wie viele Steine vor uns sind. Ich kann einen Stein nehmen und ihn in deinen Mund stecken und deine Kiefer brechen.
13 Und Juda sprach: Jahwe es ist ein Zeugnis zwischen uns, daß wir nicht hierher wollen, um mit euch zu kämpfen. Gib uns nur unseren Bruder, und wir werden von euch fortgehen. "Josef antwortete und sprach: "So wahr der Pharao lebt, wenn alle Könige Kanaans mit euch kommen, dann sollt ihr ihn nicht aus meiner Hand nehmen. "
14 Und nun geh zu deinem Vater, und dein Bruder soll mir ein Sklave sein, denn er hat das Haus des Königs beraubt. Und Juda sprach: Was ist dir denn, oder dem Charakter des Königs, daß der König aus seinem Hause und durch das ganze Land Silber und Gold als Geschenk oder als Aufwand schickt? Und du redest noch über deinen Kelch, den du in den Beutel unseres Bruders gelegt hast, und sagst: Er hat ihn dir gestohlen?
15 Jahwe daß unser Bruder Benjamin und keiner der Nachkommenschaft Abrahams diese Sache tun und von euch oder von irgendjemandem anderen stehlen, ob König, Fürst oder irgendjemandem.
16 Und nun haltet auf mit dieser Anklage, damit die ganze Erde eure Worte nicht hört und sagt: Denn ein wenig Silber hat der König Ägyptens mit den Männern streitet, und er hat sie beschuldigt und ihren Bruder als Sklaven genommen.
17 Und Joseph antwortete und sprach: Nimm dieses Becher und geh von mir weg und lass deinen Bruder zum Sklaven; denn es ist das Gericht eines Diebs, ein Sklaven zu sein.
18 Und Juda sprach: Warum schämt ihr euch nicht um eure Worte, unseren Bruder zu verlassen und euren Kelch zu nehmen? Wenn ihr uns euren Kelch geben würdet, oder tausendmal mehr, so werden wir unseren Bruder nicht für das Silber, das in der Hand eines Mannes gefunden wird, verlassen, damit wir nicht umkommen.
19 Josef aber sprach: Warum hast du dich von deinem Bruder abwenden lassen und ihn bis heute für zwanzig Silberstücke verkauft? Warum also willst du nicht dem deinem Bruder das Gleiche tun?
20 Und Juda sprach: Jahwe es ist ein Zeugnis zwischen mir und dir, daß wir eure Kämpfe nicht wollen. Gib uns nun unseren Bruder, und wir werden von dir weggehen, ohne zu streiten.
21 Und Joseph antwortete und sprach: Wenn sich alle Könige des Landes versammeln würden, so könnten sie euren Bruder nicht aus meiner Hand nehmen. Und Juda sprach: Was sollen wir unserem Vater sagen, wenn er sieht, daß unser Bruder nicht mit uns kommt und sich um ihn trauert?
22 Und Joseph antwortete und sprach: Dies ist das, was ihr eurem Vater sagen sollt: Das Seil ist nach dem Eimer gegangen.
23 Und Juda sprach: Wahrlich, du bist ein König, und warum redest du diese Dinge, indem du falsches Urteil gibst? Wehe dem König, der wie du ist!
24 Und Joseph antwortete und sprach: Es ist kein falsches Urteil in dem Wort, das ich über euren Bruder Joseph gesprochen habe; denn ihr habt ihn alle für zwanzig Silberstücke an die Midianiter verkauft. Und ihr alle habt es eurem Vater verleugnet und zu ihm gesagt: Ein böses Tier hat ihn gefressen; Joseph ist zerrissen worden.
25 Und Juda sprach: Siehe, das Feuer von Sem brennt in meinem Herzen, und jetzt werde ich dein ganzes Land mit Feuer verbrennen. Und Joseph antwortete und sprach: Wahrlich, deine Schwiegermutter Tamar, die deine Söhne getötet hat, hat das Feuer von Sikem ausgelöscht.
26 Und Juda sprach: Wenn ich ein Haar aus meinem Fleisch reiße, so werde ich ganz Ägypten mit seinem Blut füllen.
27 Da antwortete Josef und sprach: So tut ihr eurem Bruder, den ihr verkauft habt, und ihr habt seinen Mantel in Blut getaucht und zu eurem Vater gebracht, damit er sage: Ein böses Tier hat ihn gefressen, und siehe, hier ist sein Blut.
28 Als Judas das hörte, wurde er sehr wütend und sein Zorn brannte in ihm, und es war vor ihm an diesem Ort ein Stein, dessen Gewicht etwa vierhundert Schekel war. Judas Zorn wurde entzündet und er nahm den Stein in einer Hand und warf ihn zum Himmel und hielt ihn mit seiner linken Hand.
29 Dann legte er ihn unter seine Beine und setzte sich mit seiner ganzen Kraft darauf, und der Stein wurde aus der Kraft von Juda zu Staub.
30 Als Joseph das tat, was Juda tat, und er hatte große Furcht, befahl er seinen Sohn Manasse, und er tat auch mit einem anderen Stein, wie das, was Juda tat. Und Juda sagte zu seinen Brüdern: "Niemand von euch soll sagen, dieser Mann sei ein Ägypter, denn er ist aus dem Haus unseres Vaters, der das tut".
31 Und Joseph sprach: Nicht du allein hast Kraft gegeben, denn auch wir sind starke Männer; und warum sollst du dich über uns alle rühmen? Und Juda sprach zu Joseph: Sende bitte unseren Bruder, und gehe heute nicht auf dein Land.
32 Und Joseph antwortete und sprach zu ihnen: Geht und sagt eurem Vater, daß ein böses Tier ihn gefressen hat, wie ihr über euren Bruder Joseph gesagt habt.
33 Und Juda sprach zu seinem Bruder Nephtali und sprach zu ihm: Geh und zähle jetzt schnell alle Straßen Ägyptens und komm und sag mir. Und Simeon sprach zu ihm: Lass dich nicht von dieser Sache bedrängen; nun will ich auf den Berg hinaufgehen und ihn auf alle in Ägypten ausbreiten und alles töten, was darin ist.
34 Joseph hörte all diese Worte, die seine Brüder vor ihm sprachen, und sie wussten nicht, daß Joseph sie verstand, denn sie dachten, er könne nicht Hebräisch sprechen.
35 Und Joseph hatte große Furcht vor den Worten seiner Brüder, daß sie Ägypten vernichten würden; und er befahl seinem Sohn Manasse, und sprach: Geh nun, und versammle zu mir alle Einwohner Ägyptens und alle Tapferen zusammen, und sie sollen zu mir kommen auf Pferden und zu Fuß und mit allen Arten von Musikinstrumenten. Und Manasse ging und tat es.
36 Nafthali ging, wie ihm Juda befohlen hatte; denn Nafthali war leichtfußig wie einer der schnellen Hunde, und er konnte auf den Kornstöcken laufen, und unter ihm würden sie nicht zerbrechen.
37 Und er ging und zählte alle Straßen Ägyptens, und fand sie zwölf. Und er kam schnell und berichtete Juda. Und Juda sprach zu seinen Brüdern: Eile, zieht ein jeder sein Schwert auf seine Lenden, und wir werden über Ägypten kommen und sie alle schlagen, und keine Überreste bleiben.
38 Und Juda sprach: Siehe, ich will mit meiner Stärke drei Straßen zerstören, und ihr sollt jede Straße zerstören. Als Juda dies redete, kamen zu ihnen die Einwohner Ägyptens und alle mächtigen Männer mit allen möglichen Musikinstrumenten und mit großer Schrei.
39 Und ihre Zahl war fünfhundert Reiter und zehntausend Fußgänger, und vierhundert Männer, die ohne Schwert und Speer kämpfen konnten, nur mit ihren Händen und ihrer Kraft.
40 Da kamen alle mächtige Männer mit großer Sturm und Schrei, und sie umschlossen alle die Söhne Jakobs und erschreckten sie; und die Erde zitterte vor dem Geräusch ihres Schreifens.
41 Als die Söhne Jakobs diese Truppen sahen, fürchteten sie sich sehr um ihr Leben, und Joseph tat dies, um die Söhne Jakobs zu erschrecken, um sich zu beruhigen.
42 Juda, der einige seiner Brüder erschrocken sah, sprach zu ihnen: Warum habt ihr Angst, während die Gnade Jahwes mit uns ist? Juda sah alle Leute Ägyptens, die sie auf Josephs Befehl umringten, um sie zu erschrecken; nur befahl Joseph ihnen und sprach: Rührt keinen von ihnen an.
43 Da zog Judas schnell sein Schwert und schrie laut und bitter und schlug mit seinem Schwert und trampelte auf den Boden und schrie immer noch gegen das ganze Volk.
44 Als er das tat Jahwe und die Schrecken von Juda und seinen Brüdern fiel auf die tapferen Männer und auf das ganze Volk um sie herum.
45 Alle flüchteten vor dem Geräusch des Schreiens, und sie erschraken und fielen ein auf den anderen; und viele von ihnen starben, als sie fielen; und alle flüchteten vor Juda und seinen Brüdern und vor Joseph.
46 Und Juda und seine Brüder verfolgten sie zum Hause des Pharao, und sie flüchteten alle. Und Juda setzte sich wieder vor Josef und sprach zu ihm wie ein Löwe und schrie zu ihm mit großer und schrecklicher Schrei.
47 Der Schrei wurde von weitem gehört, und alle Bewohner Succots hörten es, und das ganze Ägypten zitterte an dem Schrei. Auch die Mauern Ägyptens und des Landes Gosen fielen durch das Erdbeben nieder, und auch Pharao fiel von seinem Thron auf den Boden. Auch alle schwangeren Frauen Ägyptens und Gosens ließen sich schwanger werden, als sie das Geräusch des Schreckens hörten, denn sie hatten eine schreckliche Angst.
48 Und Pharao sandte Gesandte und sprach: Was ist das, was heute im Lande Ägyptens geschehen ist? Sie kamen und berichteten ihm alles von Anfang bis Ende. Und Pharao war erschrocken und verwundert, und er hatte große Furcht.
49 Als er das alles hörte, vergrößerte sich seine Furcht, und er sandte zu Joseph und sprach: Du hast die Hebräer zu mir gebracht, um das ganze Ägypten zu vernichten; was willst du mit dem Diebsklave tun? Laß ihn gehen und lass ihn mit seinen Brüdern gehen, und wir sollen nicht durch ihr Unheil vernichtet werden, du und alle Ägypter.
50 Und wenn ihr dies nicht wollt, dann werft alle meine Schätze von euch weg und geh mit ihnen zu ihrem Land, wenn es euch gefällt; denn sie werden heute mein ganzes Land vernichten und mein ganzes Volk töten. Alle ägyptischen Frauen haben durch ihre Schreien abgestürzt. Sehen Sie, was sie getan haben, nur durch ihre Schreien und ihre Worte? Und wenn sie mit dem Schwert kämpfen, werden sie das Land vernichten. So wählt nun, was ihr wollt, ob ich oder die Hebräer, ob Ägypten oder das Land der Hebräer.
51 Und sie kamen und berichteten Joseph alle Worte des Pharao, die er über ihn gesagt hatte. Und Joseph hatte große Furcht vor den Worten des Pharao und Juda und seine Brüder standen noch vor ihm wütend und zornig. Und alle Söhne Jakobs brüllten gegen Joseph wie das Brüll des Meeres und seine Wellen.
52 Und Joseph fürchtete sich vor seinen Brüdern und vor Pharao; und Joseph suchte einen Weg, sich seinen Brüdern zu zeigen, daß sie nicht das ganze Ägypten vernichten würden.
53 Und Joseph befahl seinem Sohn Manasse. Und Manasse ging und trat zu Juda und legte seine Hand auf seine Schulter, und der Zorn Judas war still.
54 Und Juda sprach zu seinen Brüdern: "Niemand von euch soll sagen: 'Das ist ein Werk eines Ägyptischen Jungen', denn das ist das Werk des Hauses meines Vaters.
55 Als Josef sah und wußte, daß Judas' Zorn still war, näherte er sich, um mit ihm in sanfter Sprache zu sprechen.
56 Und Joseph sprach zu Juda: Wahrlich, du sprichst die Wahrheit und deine Behauptung über deine Stärke, Elohim und ihr sollt mir wahrhaftig sagen, warum ihr unter allen euren Brüdern über den Jungen mit mir streitet, denn keiner von ihnen hat mir ein Wort über ihn gesagt.
57 Und Juda antwortete Josef und sprach: Du sollst sicher wissen, daß ich dem Jungen Sicherheit für meinen Vater gegeben habe, indem ich gesagt habe: Wenn ich ihn nicht zu ihm bringe, werde ich seine Schuld für immer tragen.
58 Ich bin also von allen meinen Brüdern zu dir gekommen, denn ich sah, daß du ihm nicht zulassen wolltest, von dir wegzugehen. Darum finde ich nun Gnade in deinen Augen, daß du ihn mit mir schickst, und ich werde an seiner Stelle bleiben, um dir zu dienen, was du willst; denn wo du mich auch schickst, ich werde mit großer Kraft zu dir dienen.
59 Schickt mich nun zu einem mächtigen König, der sich gegen euch auflehnt, und ich werde ihm und seinem Land zugehen. Obwohl er Reiter und Fußgänger oder ein sehr mächtiges Volk hat, ich werde sie alle töten und den Kopf des Königs vor euch bringen.
60 Weißt du nicht oder hast du nicht gehört, daß unser Vater Abraham mit seinem Knecht Eliezer alle Könige Elams mit ihren Heerscharen in einer Nacht geschlagen hat, daß sie keinen übrig gelassen haben? Und seit jenem Tag wurde die Kraft unseres Vaters uns zum Erbe gegeben, für uns und unsere Nachkommen für immer.
61 Und Joseph antwortete und sprach: Du sprichst die Wahrheit, und kein Lügen ist in deinem Mund; denn auch uns wurde gesagt, daß die Hebräer Macht haben und daß Jahwe ihre Elohim und er genießt sie sehr, und wer kann ihnen dann gegenüberstehen?
62 Wenn ihr aber euren Bruder, den Sohn seiner Mutter, den ihr gesagt habt, er sei von euch nach Ägypten herabgegangen, zu mir holt, so werde ich ihn an seiner Stelle nehmen, denn keiner von euch war sicher für ihn bei eurem Vater. Wenn er zu mir kommt, werde ich seinen Bruder, für den ihr sicher seid, mit euch schicken.
63 Und Juda wurde wütend auf Josef, als er diese Worte sprach, und seine Augen tranken aus Zorn aus Blut. Und er sprach zu seinen Brüdern: Warum sucht dieser Mann heute sein eigenes Verderben und das des ganzen Ägyptens?
64 Und Simeon antwortete Josef und sprach: Haben wir dir nicht zuerst gesagt, daß wir nicht wissen, wohin er gegangen ist, und ob er tot oder lebendig ist; und warum spricht mein Herr diese Dinge?
65 Und Joseph sah, wie Judas Gesichtsausdruck war, und er sah, daß sein Zorn anflammte, als er zu ihm sprach und sprach: Bringt mir euren anderen Bruder anstelle dieses Bruders!
66 Da sprach Josef zu seinen Brüdern: "Sie sagten ja, euer Bruder sei gestorben oder verlorengegangen. Wenn ich ihn heute rufe und er vor euch kommt, würdet ihr ihn mir anstelle seines Bruders geben?
67 Und Joseph sprach und rief: Joseph, Joseph, komm heute vor mich und zeige dich deinen Brüdern und setze dich vor ihnen.
68 Als Joseph diese Worte vor ihnen sprach, sahen sie sich jeder anders an, woher Joseph vor ihnen kommen würde.
69 Und Joseph sah alle ihre Taten und sprach zu ihnen: Warum schaut ihr hier und da? Ich bin Josef, den ihr nach Ägypten verkauft habt; nun sollt ihr nicht traurig sein, daß ihr mich verkauft habt; denn wie die Unterhalte während der Hungersnot Jahwe schick mich von dir.
70 Und seine Brüder erschreckten sich vor ihm, als sie die Worte des Josef hörten; und Juda erschreckte sich sehr vor ihm.
71 Als Benjamin Joseph's Worte hörte, war er im Inneren des Hauses vor ihnen. Benjamin rannte zu seinem Bruder Joseph und umarmte ihn und fiel auf seinen Hals und sie weinten.
72 Als Josephs Brüder sahen, daß Benjamin auf den Hals seines Bruders gefallen war und mit ihm geweint hatte, fiel auch sie auf Joseph und umarmten ihn und weinten mit ihm sehr weinend.
73 Und es wurde im Hause Joseph gehört, daß sie Josephs Brüder waren; und es war dem Pharao sehr wohl, weil er fürchtete, daß sie Ägypten zerstören würden.
74 Und Pharao sandte seine Knechte zu Joseph, um ihn zu beglückwünschen wegen seiner Brüder, die zu ihm gekommen waren; und alle Obersten der Heerscharen und Truppen, die in Ägypten waren, kamen zu Joseph, um sich mit Joseph zu freuen; und die ganze Ägypten freuten sich sehr über Josefs Brüder.
75 Und Pharao sandte seine Knechte zu Joseph und sprach: Sag deinen Brüdern, sie sollen alles, was ihnen gehört, holen und zu mir kommen lassen, und ich werde sie in den besten Teil des Landes Ägypten stellen. Und sie taten es.
76 Und Joseph befahl dem, der über sein Haus war, seinen Brüdern Geschenke und Kleider zu bringen. Und er brachte ihnen viele Kleider aus, die Königskleider waren, und viele Geschenke; und Joseph teilte sie unter seine Brüder.
77 Und er gab jedem seiner Brüder eine Tauschkleide aus Gold und Silber und dreihundert Silberstücke; und Joseph befahl ihnen allen, sich in diese Kleider zu kleiden und vor den Pharao zu bringen.
78 Und als Pharao sah, daß alle Brüder Josephs tapfere Männer waren und schön aussehen, freute sich er sehr.
79 Danach gingen sie vom Pharao weg, um zu ihrem Vater in das Land Kanaan zu gehen, und ihr Bruder Benjamin war mit ihnen.
80 Joseph stand auf und gab ihnen elf Wagen von Pharao; und Joseph gab ihnen sein Wagen, auf dem er an dem Tag, an dem er in Ägypten gekrönt wurde, gefahren war, um seinen Vater nach Ägypten zu holen; und Joseph sandte zu allen Kindern seiner Brüder Kleidung nach ihrer Zahl und hundert Silberstücke zu jedem von ihnen, und auch Kleidung zu den Frauen seiner Brüder aus den Kleidungen der Königin schickte er, und schickte sie.
81 Er gab allen seinen Brüdern zehn Männer, um mit ihnen in das Land Kanaan zu gehen, um ihnen zu dienen und ihre Kinder und alles, was ihnen gehört, zu dienen, und sie kamen nach Ägypten.
82 Joseph sandte seinen zehn Söhnen zehn Kleidungskleidungstücke durch den Händen seines Bruders Benjamin, ein Anteil über den übrigen Söhnen der Söhne Jakobs.
83 Und er schickte zu jedem fünfzig Silberstücke und zehn Wagen für Pharao; und zu seinem Vater schickte er zehn Esel, die mit allen Gütern Ägyptens geladen waren, und zehn Eselinnen, die mit Korn und Brot und Speisen für seinen Vater und alle, die mit ihm waren, als Versorgung für die Reise geladen waren.
84 Und er sandte seiner Schwester Dinah Kleider aus Silber und Gold und Weihrauch und Myrre und Aloen und Schmuck für Frauen in großer Fülle. Das selbe sandte er von den Frauen des Pharao zu den Frauen Benjamins.
85 Er gab allen seinen Brüdern, auch ihren Frauen, alle Arten von Onyxsteinen und Bdellium, und von allen wertvollen Dingen unter dem großen Volk Ägyptens blieb nichts von allen kostbaren Dingen übrig, außer dem, was Josef zu seinem Vaterhaus schickte.
86 Und er sandte seine Brüder fort, und sie gingen hin; und er sandte seinen Bruder Benjamin mit ihnen.
87 Und Joseph ging mit ihnen aus, um sie auf dem Weg nach Ägypten zu begleiten; und er befahl ihnen über seinen Vater und seine Familie, nach Ägypten zu kommen.
88 Und er sprach zu ihnen: Streitet nicht auf dem Weg, denn diese Sache war von Jahwe, um ein großes Volk vor dem Hungertod zu bewahren, denn es werden noch fünf Jahre Hungersnot im Land sein.
89 Und er befahl ihnen: Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, sollt ihr nicht plötzlich zu meinem Vater über diese Angelegenheit kommen, sondern handelt mit eurer Weisheit.
90 Und Joseph hörte auf, ihnen zu befehlen, und wandte sich um und kehrte nach Ägypten zurück. Und die Söhne Jakobs kamen zum Land Kanaan mit Freude und Freude zu ihrem Vater Jakob.
91 Und sie kamen an die Grenzen des Landes und sprachen zueinander: Was sollen wir vor unserem Vater in dieser Angelegenheit tun? Denn wenn wir plötzlich zu ihm kommen und ihm das sagen, so wird er sich sehr erschrecken von unseren Worten und nicht glauben werden.
92 Und sie gingen weiter, bis sie zu ihren Häusern näher kamen, und sie fanden Serach, die Tochter Aser, entgegenkommen; und das Mädchen war sehr gut und feinfühlig, und konnte auf der Harfe spielen.
93 Sie riefen sie an, und sie kam vor ihnen und küsste sie. Sie nahmen sie und gaben ihr eine Harpe und sagten: "Geh nun vor unseren Vater und setz dich vor ihm. Schlag auf die Harpe und sprich diese Worte".
94 Und sie befahl ihr, zu ihrem Haus zu gehen. Und sie nahm die Harpe und eilte vor ihnen. Und sie kam und setzte sich neben Jakob.
95 Sie spielte gut und sang, und sprach in ihren süßen Worten: "Josef, mein Onkel, lebt und regiert im ganzen Land Ägypten, und er ist nicht gestorben.
96 Und sie wiederholte und sprach diese Worte, und Jakob hörte ihre Worte, und sie waren ihm wohlgefällig.
97 Er hörte, während sie sie zweimal und dreimal wiederholte, und Freude trat in das Herz von Jakob bei der Süße ihrer Worte, und der Geist von Jahwe und er wusste, dass alle ihre Worte wahr waren.
98 Und Jakob segnete Serach, als sie diese Worte vor ihm redete, und sprach zu ihr: Mein Sohn, der Tod soll dich niemals überwinden, denn du hast meinen Geist belebt; sprich nur noch einmal vor mir, wie du gesprochen hast, denn du hast mich mit allen deinen Worten erhaben gemacht.
99 Und sie sang diese Worte weiter. Und Jakob hörte es und es war ihm gefallen, und er freute sich, und der Geist von Jahwe war auf ihm.
100 Während er noch mit ihr redete, sah er seine Söhne mit Pferden und Wagen und Königskleidung und Dienern vor ihnen laufen.
101 Jakob stand auf, sie zu treffen, und er sah seine Söhne in königlichen Kleidern und alle Schätze, die Joseph ihnen geschickt hatte.
102 Sie sagten zu ihm: "Seien Sie informiert, daß unser Bruder Joseph lebt und er das ganze Land Ägypten regiert, und [verfolgt auf Seite 327] CHAPTER 55, vv. 1–18
[102, fortgesetzt von S. 326:] er ist es, der zu uns sprach, wie wir dir sagten.
103 Jakob hörte alle Worte seiner Söhne, und sein Herz schlug nach ihren Worten; denn er konnte ihnen nicht glauben, bis er alles sah, was Joseph ihnen gegeben hatte und was er ihm gesandt hatte, und alle Zeichen, die Joseph ihnen gesprochen hatte.
104 Und sie öffneten ihm und zeigten ihm alles, was Joseph gesandt hatte. Und sie gaben jedem das, was Joseph ihm gesandt hatte. Und er wußte, daß sie die Wahrheit sagten. Und er freute sich sehr über den Bericht seines Sohnes.
105 Und Jakob sprach: Es genügt mir, daß mein Sohn Joseph noch lebt; ich gehe und sehe ihn, bevor ich sterbe.
106 Und seine Söhne erzählten ihm alles, was ihnen geschehen war; und Jakob sprach: Ich will hinabziehen nach Ägypten, um meinen Sohn und seine Söhne zu sehen.
107 Und Jakob stand auf und zog die Kleider an, die Josef ihm gesandt hatte, und nachdem er sich gewaschen und rasiert hatte, zog er den Turban, den Joseph ihm gesandt hatte, auf seinen Kopf.
108 Und alle Leute des Hauses Jakobs und ihre Frauen trugen die Kleider an, die Joseph ihnen geschickt hatte, und sie freuten sich sehr über Josef, daß er noch lebte und daß er in Ägypten regierte.
109 Und alle Bewohner Kanaans hörten davon, und kamen und freuten sich mit Jakob, daß er noch lebte.
110 Jakob machte ihnen drei Tage lang ein Fest; und alle Könige Kanaans und die Vornehmen des Landes aßen und tranken und freuten sich im Hause Jakobs.
Kapitel 55
1 Und es geschah nach dieser Zeit, daß Jakob sprach: Ich will gehen und meinen Sohn in Ägypten sehen und dann zurückkehren in das Land Kanaan, von welchem er stammt, Jahwe ich habe mit Abraham gesprochen, denn ich kann nicht das Land meiner Geburtsstadt verlassen.
2 Dann das Wort von Jahwe und sprach zu ihm: Geh nach Ägypten hinab mit deiner ganzen Familie und bleib dort; fürchte dich nicht, da hinunter zu gehen; denn da werde ich dich zu einer großen Nation machen.
3 Jakob sagte in seinem Inneren: "Ich werde gehen und sehen, ob mein Sohn die Angst vor seinem Elohim ist noch in seinem Herzen unter allen Einwohnern Ägyptens.
4 Und Jahwe sprach zu Jakob: Fürchte dich nicht um Joseph, denn er behält noch seine Unversehrtheit, mir zu dienen; wie es in deinen Augen gut scheinen wird. Jakob freute sich sehr über seinen Sohn.
5 Zu jener Zeit befahl Jakob seinen Söhnen und seinem Haushalt, nach Ägypten zu gehen, nach dem Wort Jahwes an ihn, und Jakob stand mit seinen Söhnen und seinem ganzen Haushalt auf, und er ging aus dem Land Kanaan von Beerscheba aus mit Freude und Fröhlichkeit des Herzens; sie gingen in das Land Ägypten.
6 Und es geschah, als sie nahe an Ägypten kamen, daß Jakob Juda vor ihm zu Josef sandte, um ihm zu zeigen, was in Ägypten geschieht; und Juda tat nach dem Wort seines Vaters; und er eilte und rannte und kam zu Joseph; und sie gaben ihnen einen Platz im Land Gosen für sein ganzes Haus, und Juda kehrte zurück und ging auf dem Weg zu seinem Vater.
7 Und Joseph zog den Wagen und versammelte alle seine Männer, seine Knechte und alle Ägypter, um zu seinem Vater Jakob zu gehen. Und Josephs Befehl wurde in Ägypten verkündet: Wer Jakob nicht begegnet, soll sterben.
8 Am nächsten Tag zog Josef mit dem ganzen Ägypten eine große und mächtige Heerschaffenschaft aus, alle bekleidet in feinen Linen und Purpur und mit Silber- und Goldwerkzeugen und mit ihren Kriegswerkzeugen.
9 Und sie alle gingen Jakob entgegen mit allen Arten von Musikinstrumenten, mit Trommeln und Trommeln, und streckten Myrre und Aloe auf der ganzen Straße; sie alle gingen nach dieser Art, und die Erde zitterte bei ihrem Schrei.
10 Alle Ägyptischen Frauen gingen auf die Dächer und auf die Mauern Jakob zu treffen. Und auf dem Kopf Josephs war die königliche Krone des Pharao, denn der Pharao hatte ihn zu ihm geschickt, um sie zu tragen, als er seinen Vater zu treffen ging.
11 Als Joseph in fünfzig Ellen von seinem Vater entfernt war, stieg er aus dem Wagen und ging zu seinem Vater. Als alle Ägyptischen Beamten und ihre Vornehmen sahen, daß Joseph zu Fuß zu seinem Vater gekommen war, stiegen sie auch zu Fuß zu Jakob.
12 Und als Jakob dem Lager des Josef näherte, sah Jakob das Lager, das mit Josef zu ihm kam, und es freute ihn, und Jakob war erstaunt.
13 Und Jakob sprach zu Juda: Wer ist der Mann, den ich im Lager Ägyptens sehe, gekleidet in königliche Kleider und mit einem sehr roten Kleid und einer königlichen Krone auf seinem Kopf, der aus seinem Wagen herabgekommen ist und zu uns kommt? Und Juda antwortete seinem Vater und sprach: Er ist dein Sohn Joseph, der König. Und Jakob freute sich, als er die Herrlichkeit seines Sohnes sah.
14 Und Joseph näherte sich seinem Vater und beugte sich seinem Vater; und alle Männer des Lagers beugen sich mit ihm vor Jakob zu Boden.
15 Und siehe, Jakob rannte und eilte zu seinem Sohn Joseph und fiel auf seinen Hals und küsste ihn, und sie weinten. Auch Joseph umarmte seinen Vater und küsste ihn, und sie weinten, und das ganze Volk der Ägypter weinte mit ihnen.
16 Und Jakob sprach zu Joseph: Nun werde ich mit Freude sterben, nachdem ich dein Gesicht gesehen habe, daß du noch lebst und in Herrlichkeit bist.
17 Und die Söhne Jakobs, und ihre Frauen, und ihre Kinder, und ihre Knechte, und das ganze Haus Jakobs weinten mit Josef sehr, und sie küssten ihn und weinten mit ihm sehr.
18 Danach kehrte Josef und sein ganzes Volk nach Ägypten zurück. Jakob und seine Söhne und alle Kinder seines Hauses kamen mit Josef nach Ägypten. Joseph legte sie in den besten Teil Ägyptens, im Land Gosen, ein.
[Druckte Seite 328] — Kapitel 55, Vers 19–36 (Kapitelende); CHAPTER 56, V. 1–6]
19 Und Josef sprach zu seinem Vater und seinen Brüdern: Ich will hinaufgehen und Pharao sagen: Meine Brüder und das Haus meines Vaters und alles, was ihnen gehört, sind zu mir gekommen, und sie sind jetzt im Land Gosen.
20 Und Joseph tat so, und nahm von seinen Brüdern Ruben, Isachar, Zebulun und seinen Bruder Benjamin und stellte sie vor Pharao.
21 Und Joseph sprach zu Pharao: Meine Brüder und das Haus meines Vaters und alles, was ihnen gehört, mit ihrem Vieh und ihrem Vieh sind von dem Lande Kanaan zu mir gekommen, um in Ägypten zu wohnen; denn die Hungersnot war schwer über sie.
22 Und Pharao sprach zu Joseph: Setze deinen Vater und deine Brüder in den besten Stätten des Landes, und verweigere ihnen nicht alles Gute, und gib ihnen von den besten Stätten des Landes zu essen.
23 Und Joseph antwortete und sprach: Ja, ich habe sie im Land Gosen eingesetzt, denn sie sind Hirten; lassen sie also in Gosen bleiben, um ihre Herde zu weiden, außer den Ägyptern.
24 Und der Pharao sprach zu Joseph: Mach mit deinen Brüdern alles, was sie dir sagen. Und die Söhne Jakobs beugen sich vor Pharao, und sie gingen von ihm in Frieden fort. Und Joseph brachte seinen Vater zu Pharao.
25 Und Jakob kam und warf sich vor Pharao nieder. Und Jakob segnete Pharao und ging hinaus. Und Jakob und alle seine Söhne und sein ganzes Haus wohnten im Land Gosen.
26 Im zweiten Jahr, das heißt im hundertdreißigsten Jahr des Lebens Jakobs, versorgte Josef seinen Vater und seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters mit Brot nach ihren Kindern. Alle Tage der Hungersnot fehlten ihnen nichts.
27 Und Joseph gab ihnen das Beste des ganzen Landes, das Beste Ägyptens, das ihnen zu seinen Tagen gegeben wurde; und Joseph gab ihnen und dem ganzen Haus seines Vaters Jahr für Jahr Kleidung und Kleider. Und die Söhne Jakobs blieben in Sicherheit in Ägypten alle Tage ihres Bruders.
28 Und Jakob aß immer am Tisch des Josef; Jakob und seine Söhne verließen nicht Tag und Nacht den Tisch des Josephs, außer dem, was Jakobs Söhne in ihren Häusern aßen.
29 Und alle Ägypter aßen Brot in den Tagen der Hungersnot vom Haus Josephs; denn alle Ägypter verkauften alles, was ihnen gehörte, wegen der Hungersnot.
30 Joseph kaufte alle Ägyptischen Flächen und Felder für Brot für den Pharao, und Joseph versorgte das ganze Ägypten mit Brot während der ganzen Tage der Hungersnot; Joseph sammelte alles Silber und Gold, das ihm für den Getreide kam, den sie im ganzen Land kauften, und er sammelte viel Gold und Silber, zusätzlich zu einer unermesslichen Menge an Onyxsteinen, Bdellium und kostbaren Kleidung, die sie Joseph aus allen Teilen des Landes brachten, als ihr Geld weg war.
31 Und Joseph nahm alle Silber und Gold, die in seiner Hand kamen, etwa zweiundsechzig Talente Gold und Silber, und auch Onyxsteine und Bdellium in großer Menge, und Joseph ging und versteckte sie in vier Teile; ein Teil versteckte er in der Wüste am Roten Meer, ein Teil an der Flusse Perath, und ein Drittel und ein Viertes Teil versteckte er in der Wüste gegenüber der Wüste Persiens und Medes.
32 Von dem Gold und dem Silber, das übrig war, nahm er und gab es allen seinen Brüdern, dem ganzen Haus seines Vaters und allen Frauen des Hauses seines Vaters; den Rest brachte er zum Hause des Pharao, etwa zwanzig Talente Gold und Silber.
33 Joseph gab dem Pharao alles Gold und Silber, das übrig blieb, und Pharao legte es in den Schatz. Danach hörten die Tage des Hungers in dem Land auf. Sie säen und ernten im ganzen Land und erhielten ihre übliche Menge Jahr für Jahr; ihnen fehlte nichts.
34 Und Joseph lebte in Frieden in Ägypten, und das ganze Land war ihm unterworfen; und sein Vater und alle seine Brüder lebten im Land Gosen und erhielten es.
35 Joseph war sehr alt, betagt an Tagen, und seine zwei Söhne Ephraim und Manasse blieben beständig im Haus Jakobs, zusammen mit den Kindern der Söhne Jakobs, ihrer Brüder, um die Wege Jahwes und sein Gesetz zu lernen.
36 Und Jakob und seine Söhne wohnten im Lande Ägypten im Lande Gosen und eroberten es, und sie wurden fruchtbar und vermehrten sich darin.
Kapitel 56
1 Und Jakob lebte siebzehn Jahre im Lande Ägypten; und die Tage Jakobs, und die Jahre seines Lebens waren hundertvierzig sieben Jahre.
2 In jenen Tagen wurde Jakob krank, und er starb; und er sandte und rief seinen Sohn Joseph aus Ägypten; und er kam aus Ägypten zu seinem Vater.
3 Und Jakob sprach zu Joseph und zu seinen Söhnen: Siehe, ich sterbe, und die Elohim sie werden euch von euren Vätern besuchen und euch in das Land zurückbringen, das ihr euch gegeben habt. Jahwe ich habe geschworen, dir und deinen Nachkommen nach dir zu geben. Und nun, wenn ich sterbe, begrabe mich in der Höhle in Makpela in Hebron im Lande Kanaan, neben meinen Vätern.
4 Jakob ließ seine Söhne schwören, ihn in Makpela, in Hebron, zu begraben, und seine Söhne schworen ihm über dieses Wort.
5 Und er befahl ihnen und sprach: Dient Jahwe, eurem Elohim, denn er, der eure Väter befreit hat, wird auch euch aus aller Not befreien.
6 Und Jakob sprach: Ruft alle eure Söhne zu mir. Und alle Söhne Jakobs kamen und setzten sich vor ihm. Und Jakob segnete sie und sprach zu ihnen: Jahwe Elohim er wird euch von euren Vätern tausendmal mehr geben und euch segnen, und möge (fortsetzt auf Seite 329)
[Druckte Seite 329] — Kapitel 56, V. 6 (Schwanz)–33]
6 Er hat dir den Segen deines Vaters Abraham gegeben. Und alle Söhne Jakobs gingen an jenem Tag hinaus, nachdem er sie gesegnet hatte.
7 Am nächsten Tag rief Jakob seine Söhne wieder, und sie versammelten sich alle und kamen zu ihm und setzten sich vor ihm. Und Jakob segnete seine Söhne an jenem Tag, bevor er starb. Jeder segnete nach seinem Segen. So steht geschrieben im Buch des Gesetzes von Jakob: Jahwe die zu Israel gehören.
8 Und Jakob sprach zu Juda: Mein Sohn, ich weiß, daß du ein mächtiger Mann für deine Brüder bist; regiere über sie, und deine Söhne sollen für immer über ihre Söhne regieren.
9 Nur lernen Sie Ihren Söhnen den Bogen und alle Kriegswaffen, damit sie die Schlachten ihres Bruders führen können, der über seine Feinde herrscht.
10 Und Jakob befahl seinen Söhnen an jenem Tage nochmals und sprach: Siehe, ich werde heute zu meinem Volk versammelt werden; nimmt mich aus Ägypten auf und beerdigt mich in der Höhle von Makpela, wie ich euch geboten habe.
11 Aber seht euch vor, daß keiner von euren Söhnen mich tragen soll, sondern ihr allein; und so sollt ihr mit mir tun, wenn ihr meinen Leichnam tragen werdet, um mit ihm ins Land Kanaan zu gehen, um mich zu begraben.
12 Juda, Isachar und Zebulun werden meinen Schacht auf der Ostseite tragen, Ruben, Simeon und Gad auf der Südseite, Ephraim, Manasse und Benjamin auf dem Westen, Dan, Aser und Nephtali auf dem Norden.
13 Lass Levi nicht mit euch tragen, denn er und seine Söhne werden die Lade des Bundes Jahwes mit den Israeliten im Lager tragen, und lass auch Joseph, meinen Sohn, nicht tragen, denn wie ein König, so sei seine Herrlichkeit; aber Ephraim und Manasse sollen an ihrer Stelle sein.
14 So solltet ihr mit mir handeln, wenn ihr mich wegnimmt; vernachlässigt nichts von allem, was ich euch befehle; und es wird geschehen, wenn ihr mir dies tut: Jahwe sie und ihre Nachkommen nach euch werden für immer in Erinnerung bleiben.
15 Und ihr, meine Söhne, ehrt jeden seinen Bruder und seinen Verwandten, und gebt euren Kindern und euren Enkelkindern nach euch, daß sie euch dienen Jahwe Elohim von euren Vorfahren immer,
16 Damit ihr eure Tage im Land verlängert, ihr und eure Kinder und die Kinder eurer Kinder für immer, wenn ihr tut, was gut und aufrichtig ist vor den Augen Jahwes, eures Elohim, um auf allen seinen Wegen zu folgen.
17 Und du, Joseph, mein Sohn, vergib mir, ich bitte dich, die Spitzen deiner Brüder und all ihre Verfehlungen in der Verletzung, die sie dir zugefügt haben, Jahwe es war für dich und deine Kinder bestimmt.
18 Und O mein Sohn, überlasse deine Brüder nicht den Bewohnern Ägyptens und verletze ihre Gefühle nicht, denn siehe, ich übergebe sie in die Hand Jahwes und in deine Hand, um sie vor den Ägyptern zu bewahren; die Söhne Jakobs antworteten ihrem Vater und sprachen: O unser Vater, alles, was du uns geboten hast, so werden wir tun; möge Jahwe nur mit uns sein.
19 Und Jakob sprach zu seinen Söhnen: Jahwe er soll bei dir sein, wenn du alle seine Wege gehorchst. Wende dich nicht von seinen Wegen nach rechts oder nach links ab, indem du tust, was ihm gut und recht ist.
20 Denn ich weiß, daß viele und schwere Schwierigkeiten euch in den letzten Tagen im Lande treffen werden, ja, eure Kinder und die Kinder eurer Kinder. Jahwe und er wird dich von allen Bedrängnissen befreien.
21 Und es wird geschehen, wenn ihr danach geht Jahwe um ihm zu dienen und deine Söhne nach dir und die Söhne deiner Söhne zu lehren, Jahwe, dann wird Jahwe erhebt euch und euren Kindern einen Diener aus euren Kindern. Jahwe und er wird euch durch seine Hand aus allen Bedrängnissen befreien und euch aus Ägypten herausführen und euch in das Land eurer Väter zurückführen, um es sicher zu erben.
22 Und Jakob hörte auf, seinen Söhnen zu befehlen, und zog seine Füße in das Bett, und er starb und wurde zu seinem Volk versammelt.
23 Und Joseph fiel auf seinen Vater und schrie und weinte über ihn und küsste ihn. Und er rief mit bitterer Stimme und sprach: Mein Vater, mein Vater!
24 Da kamen die Frauen seines Sohnes und sein ganzes Haus und fielen auf Jakob und weinten über ihn und weinten mit großer Stimme über Jakob.
25 Alle Söhne Jakobs standen sich zusammen auf und zerrissen ihre Kleider und trugen sich alle Sacksack auf die Lenden und fielen auf ihr Gesicht nieder und warfen Staub auf ihren Köpfen zum Himmel.
26 Und es wurde Josephs Frau Ossnat berichtet; und sie stand auf und zog einen Sack an. Und sie kam mit allen Ägyptischen Frauen und trauerte und weinte um Jakob.
27 Auch alle Ägypter, die Jakob kannten, kamen an jenem Tag, als sie das hörten, und alle Ägypter weinten viele Tage.
28 Auch die Frauen aus dem Land Kanaan kamen nach Ägypten, als sie hörten, daß Jakob gestorben war, und sie weinten für ihn in Ägypten siebzig Tage lang.
29 Und es geschah danach, daß Joseph seinen Knechten den Ärzten befahl, seinen Vater mit Mirre und Weihrauch und jeder Art von Weihrauch und Duft zu embalmieren; und die Ärzte embalmierten Jakob, wie Joseph ihnen befohlen hatte.
30 Und das ganze Volk Ägyptens und die Ältesten und alle Bewohner des Landes Gosen weinten und trauerten über Jakob, und alle seine Söhne und die Söhne seines Hauses weinten und trauerten über ihren Vater Jakob viele Tage.
31 Als nun die Tage seiner Weinen vergangen waren, und siebzig Tage vergangen waren, sprach Josef zu Pharao: Ich will hinaufgehen, um meinen Vater im Land Kanaan zu begraben, wie er mich geschworen hat, und dann komme ich zurück.
32 Und Pharao sandte Josef und sprach: Geh und begrabe deinen Vater, wie er gesagt hat, und wie er dich geschworen hat. Und Joseph stieg auf mit allen seinen Brüdern, um in das Land Kanaan zu gehen, um ihren Vater Jakob zu begraben, wie er ihnen geboten hatte.
33 Und Pharao befahl, daß es in ganz Ägypten bekannt gegeben werde: Wer nicht mit Josef und seinen Brüdern ins Land Kanaan hinaufgeht, um Jakob zu begraben, soll sterben.
[Druckte Seite 330] — Kapitel 56, Vers 34–60]
34 Und alle Ägypter hörten von der Botschaft des Pharao, und sie alle standen sich zusammen auf, und alle Diener des Pharao und die Ältesten seines Hauses und alle Ältesten des Landes Ägyptens gingen mit Josef hinauf, und alle Ältesten des Pharao und seine Fürsten stiegen auf wie die Diener des Josefs; und sie gingen, um Jakob im Lande Kanaan zu begraben.
35 Und die Söhne Jakobs nahmen den Schlamm, auf dem er lag. Wie ihr Vater ihnen geboten hatte, taten seine Söhne mit ihm.
36 Das Gepäck war aus reinem Gold, und es war umgeben von Onyxsteinen und Bdellium eingekleidet; und das Gepäck des Gepäcks war aus Gold gewebt, mit Faden verbunden, und über ihnen waren Haken aus Onyxsteinen und Bdellium.
37 Und Joseph legte eine große goldene Krone auf den Kopf seines Vaters Jakobs und legte einen goldenen Stock in seine Hand. Und sie umschlossen den Kessel, wie es der Gewohnheit der Könige in ihrem Leben war.
38 Und das ganze Heer der Ägypter ging vor ihm in dieser Reihe: zuerst alle Gewalten des Pharao und die Gewalten des Josef, und nach ihnen die übrigen Einwohner des Ägyptens, alle mit Gürteln mit Schwertern und mit Schieferkleidern, und die Kriegsfesseln waren auf ihnen.
39 Alle Weinenden und Trauerenden gingen von entfernt vor den Schleier, weinend und weinend; und die übrigen Leute folgten dem Schleier.
40 Und Joseph und sein Haus nahmen sich mit den Beinen nackt und weinten zusammen zu der Schlampe. Und die übrigen Diener Josephs umgaben ihn, jeder hatte seine Schmucksachen an sich, und sie waren alle mit ihren Waffen bewaffnet.
41 Fünfzig der Diener Jakobs gingen vor den Kleiderschrank und verstreuten auf der Straße Myrre und Aloe und jede Art von Geruch. Alle Jakobs Söhne, die den Kleidschrank trugen, gingen auf dem Geruchschrank. Jakobs Diener gingen vor ihnen und verstreuten den Geruch auf der Straße.
42 Und Joseph stieg mit einem schweren Lager auf, und sie taten so täglich, bis sie in das Land Kanaan kamen. Und sie kamen zu der Sammlung von Atad, die jenseits des Jordans war, und sie trauerten an diesem Ort sehr groß und schwer.
43 Als alle Könige Kanaans davon hörten, gingen alle aus ihrem Haus, alle dreißig Könige Kanaans, alle mit ihren Männern, um über Jakob zu trauern und zu weinen.
44 Alle diese Könige beobachteten Jakobs Kleid, und dort war Josephs Krone darauf; sie legten auch ihre Krone auf den Kleid und umzingelten ihn mit Kronen.
45 Alle diese Könige trauerten an jenem Ort mit den Söhnen Jakobs und mit den Ägyptern wegen Jakobs; denn alle Könige Kanaans wussten, wie tapfer Jakob und seine Söhne waren.
46 Und es kam zu Esaw, daß Jakob in Ägypten gestorben war, und seine Söhne und alle Ägypter bringen ihn ins Land Kanaan, um ihn zu begraben.
47 Da Esau das hörte, und er wohnte im Gebirge Seir, setzte er sich auf mit seinen Söhnen und seinem ganzen Volk und seinem ganzen Haus, einem sehr großen Volk. Und sie kamen um Jakob zu trauern und zu weinen.
48 Und es geschah, als Esau kam, daß er um seinen Bruder Jakob trauerte. Und alle Ägypter und alle Kanaanisten standen wieder auf und trauerten mit Esau an jenem Ort eine große Trauer über Jakob.
49 Und Joseph und seine Brüder brachten ihren Vater Jakob von dort und gingen nach Hebron, um Jakob in der Höhle seiner Väter zu begraben.
50 Und sie kamen zu Kirath-Arba, zur Höhle. Und als sie kamen, stand Esau mit seinen Söhnen gegen Josef und seine Brüder als Hindernis in der Höhle und sprach: Jakob soll nicht hier begraben werden, denn es gehört uns und unserem Vater.
51 Als Joseph und seine Brüder die Worte der Söhne Esaus hörten, wurden sie sehr wütend. Und Joseph ging zu Esaus und sagte: Was ist das, was sie gesagt haben? Gewiß, mein Vater Jakob kaufte es vor fünfundzwanzig Jahren nach dem Tod Isaaks mit großer Reichtum von dir, und auch das ganze Land Kanaan, das er von dir und deinen Söhnen und deinen Nachkommen nach dir kaufte.
52 Jakob kaufte es für seine Söhne und seine Nachkommen nach ihm als ein ewiges Erbe, und warum redet ihr heute so?
53 Da antwortete Esau und sprach: Du redest Lüge und Lüge, denn ich habe nichts von meinem Eigentum in diesem ganzen Land verkauft, wie du sagst, und mein Bruder Jakob hat mir nichts von meinem Eigentum in diesem Land gekauft.
54 Esau sprach diese Dinge, um Joseph mit seinen Worten zu täuschen, denn Esau wusste, daß Joseph nicht an jenen Tagen anwesend war, als Esau alles verkaufte, was ihm im Land Kanaan gehörte, an Jakob.
55 Und Joseph sprach zu Esau: Wahrlich, mein Vater hat diese Dinge mit dir in das Buch des Kaufs eingetragen und mit Zeugen das Buch bezeugt, und siehe, es ist bei uns in Ägypten.
56 Da antwortete Esau und sprach zu ihm: Bring das Buch! Alles, was du im Buch findest, das werden wir tun.
57 Joseph rief seinen Bruder Naftali und sagte: "Sei schnell, bleibe nicht, und rennt nach Ägypten und bring alle Aufzeichnungen mit dir; das Buch des Kaufs, das versiegelte Buch und das offene Buch, und auch alle ersten Aufzeichnungen, in denen alle Geschäfte des Erstgeborenen geschrieben sind.
58 Und bring sie zu uns her, damit wir von ihnen alle Worte hören, die Esau und seine Söhne heute gesprochen haben.
59 Nafthali aber hörte die Stimme des Josef, und er rannte schnell nach Ägypten herab. Nafthali war zu Fuß leichter als jeder der Drachen, die in der Wüste waren, denn er konnte auf Kornstöcke gehen, ohne sie zu zerquetschen.
60 Als Esau sah, dass Naphtali gegangen war, die Aufzeichnungen zu holen, vermehrten er und seine Söhne ihren Widerstand gegen die Höhle, (setzt sich auf S. 331 fort)
[Druckte Seite 331] — Kapitel 56, v. 60 (Schwanz)–68 (Kapitelende); CHAPTER 57, V. 1–16]
60 Da wandte sich Esau und sein ganzes Volk gegen Josef und seine Brüder auf, um zu kämpfen.
61 Alle Söhne Jakobs und das Volk Ägyptens kämpften mit Esau und seinen Männern, und die Söhne Esau und sein Volk wurden vor den Söhnen Jakobs besiegt, und die Söhne Jakobs schlugen von den Söhnen Esau vierzig Männer um.
62 Chusim, der Sohn Dans, des Sohnes Jakobs, war zu jener Zeit mit den Söhnen Jakobs, aber er war etwa hundert Ellen entfernt vom Schlachtplatz, denn er blieb mit den Söhnen Jakobs bei Jakobs Brot, um es zu bewachen.
63 Und Chushim war stumm und taub, doch er verstand die Stimme der Schrecken unter den Menschen.
64 Und er fragte und sprach: Warum begräbt ihr die Toten nicht? Und was ist mit dieser großen Schrecken? Sie antworteten ihm auf die Worte Esaws und seiner Söhne. Und er rannte zu Esaw in der Mitte des Kampfes, und er schlug Esaw mit dem Schwert nieder, und er schnitt ihm den Kopf ab, und er sprang in die Ferne, und Esau fiel unter den Kriegsleuten.
65 Als Chuschim dies tat, eroberten die Söhne Jakobs die Söhne Esaus, und die Söhne Jakobs begraben ihren Vater Jakob mit Gewalt in der Höhle, und die Söhne Esaus beobachteten es.
66 Jakob wurde in Hebron begraben, in der Höhle von Makpela, die Abraham von den Hittitern gekauft hatte, um einen Grabplatz zu besitzen, und er wurde in sehr teuren Kleider begraben.
67 Kein anderer König erhob ihn so, wie Joseph seinen Vater bei seinem Tod erhob, denn er begrub ihn mit großer Ehre wie Könige.
68 Und Joseph und seine Brüder trauerten sieben Tage für ihren Vater.
Kapitel 57
1 Und es geschah danach, daß die Söhne Esaus mit den Söhnen Jakobs Krieg führten, und die Söhne Esaus kämpften mit den Söhnen Jakobs in Hebron. Und Esau lag noch tot und wurde nicht begraben.
2 Und der Kampf war schwer zwischen ihnen, und die Söhne Esaus wurden vor den Söhnen Jakobs geschlagen, und die Söhne Jakobs töteten von den Söhnen Esaus achtzig Männer, und keiner von den Söhnen Jakobs starb. Und die Hand des Josefs beherrschte das ganze Volk der Söhne Esaus, und er nahm Zefo, den Sohn Elifass, des Sohnes Esaus, und seine fünfzig Männer zur Gefangenschaft, und band sie mit Eisenketten und gab sie in die Hände seiner Knechte, um sie nach Ägypten zu bringen.
3 Und es geschah, als die Söhne Jakobs Zepho und sein Volk gefangen nahmen, daß alle, die übrig blieben, sehr fürchteten um ihr Leben vor dem Haus Esau, daß auch sie gefangen genommen würden; und sie flüchteten alle mit Elifaz, dem Sohn Esaws, und seinem Volk, mit Esaws Leichnam, und gingen auf ihren Weg zum Berg Seir.
4 Und sie kamen zum Berg Seir und begraben Esau in Seir; aber sein Haupt hatten sie nicht mit nach Seir gebracht, denn es war begraben, wo der Kampf in Hebron war.
5 Und es geschah, als die Söhne Esaws vor den Söhnen Jakobs geflohen waren, verfolgten sie die Söhne Jakobs bis zur Grenze Seirs, aber sie töteten keinen von ihnen, als sie sie verfolgten, denn Esaws Leichnam, den sie mit sich trugen, vergrößerte ihre Verwirrung. So flüchteten sie und die Söhne Jakobs kehrten von ihnen ab und kamen zu der Stelle, wo ihre Brüder waren in Hebron, und blieben dort an jenem Tag und am nächsten Tag, bis sie sich aus dem Kampf ausruhierten.
6 Und es geschah am dritten Tag, daß sie alle Söhne Seirs, des Horiter, versammelten und alle Söhne des Ostens versammelten, eine Menge wie der Sand am Meer, und sie gingen und kamen nach Ägypten, um mit Josef und seinen Brüdern zu kämpfen, um ihre Brüder zu befreien.
7 Joseph und alle Söhne Jakobs hörten, daß die Söhne Esau und die Söhne des Ostens gegen sie gekommen waren, um zu kämpfen, um ihre Brüder zu befreien.
8 Joseph und seine Brüder und die mächtigen Männer aus Ägypten gingen aus und kämpften in der Stadt Rameses. Und Joseph und seine Brüder schlugen einen großen Schlag unter den Söhnen Esaus und den Söhnen des Ostens.
9 Von ihnen schlugen sie sechshunderttausend Mann um und schlugen unter ihnen alle Helden der Kinder Seirs des Horiters um. Es blieben nur wenige von ihnen übrig, und sie schlugen auch eine große Zahl der Kinder des Ostens und der Kinder Esaws um. Elifaz, der Sohn Esaws, und die Kinder des Ostens flüchteten alle vor Josef und seinen Brüdern.
10 Und Joseph und seine Brüder verfolgten sie, bis sie zu Sukot kamen; und sie schlugen noch von ihnen in Sukot dreißig Männer um, und die übrigen flüchteten und flüchteten, jeder in seine Stadt.
11 Und Joseph und seine Brüder und die Mächtigen aus Ägypten kehrten von ihnen zurück mit Freude und Freude im Herzen, denn sie hatten alle ihre Feinde geschlagen.
12 Zefo, der Sohn Elifass, und seine Männer waren noch Sklaven Jakobs Söhne in Ägypten, und ihre Schmerzen wurden noch größer.
13 Als die Söhne Esaws und die Söhne Seirs in ihr Land zurückkehrten, sahen die Söhne Seirs, daß sie alle in die Hand der Söhne Jakobs und des Volkes Ägyptens gefallen waren wegen des Krieges der Söhne Esaws.
14 Und die Söhne Seirs sprachen zu den Söhnen Esaws: Ihr habt gesehen und nun wisst, daß dieses Lager wegen euch ist, und daß nicht ein einziger Mann oder ein einziger Mann im Krieg übrig ist.
15 Also zieht nun aus unserem Land, zieht von uns in das Land Kanaan, in das Land, wo eure Väter wohnen. Warum sollen eure Söhne in letzter Zeit das Erbe unserer Söhne erben?
16 Aber die Söhne Esaws wollten nicht auf die Söhne Seirs hören, und die Söhne Seirs wollten mit ihnen Krieg führen.
[Druckte Seite 332] — Kapitel 57, Vers 17–41]
17 Die Söhne Esaws schickten heimlich zu Angeaz, dem König von Afrika, dem Dinhabah, und sagten:
18 Schickt uns eure Männer und lasst sie zu uns kommen, und wir werden mit den Kindern Seirs, des Horiters, kämpfen; denn sie haben sich entschlossen, mit uns zu kämpfen, um uns aus dem Land zu vertreiben.
19 Und Angeas, der König von Dinhabah, tat dies, denn er war in jenen Tagen freundlich zu den Söhnen Esaws. Und Angeas sandte zu den Söhnen Esaws fünfhundert gewaltige Fußgänger und achthundert Reiter.
20 Die Kinder Seirs sandten zu den Kindern des Ostens und zu den Kindern Midian und sagten: Ihr habt gesehen, was die Kinder Esaws mit uns getan haben, daß wir fast alle vernichtet sind, wenn sie gegen die Kinder Jakobs kämpfen.
21 So kommt nun zu uns und hilft uns, und wir werden sie gemeinsam bekämpfen, und wir werden sie aus dem Land vertreiben, und wir werden uns rächen für die Sache unserer Brüder, die für sie gestorben sind, in ihrem Kampf mit ihren Brüdern, den Söhnen Jakobs.
22 Und alle Kinder des Ostens hörten den Kindern Seirs; und sie kamen zu ihnen etwa achthundert Männer mit geschleudeten Schwertern; und die Kinder Esau kämpften zu jener Zeit gegen die Kinder Seirs in der Wüste Paran.
23 Die Söhne Seirs eroberten die Söhne Esau, und die Söhne Seirs schlugen an jenem Tag in der Schlacht von den Söhnen Esau etwa zweihundert Männer aus dem Volk Angeas, des Königs von Dinhabah, um.
24 Und am zweiten Tag kamen die Söhne Esaus wieder zum Kampf gegen die Söhne Seir. Und der Kampf war schwer für die Söhne Esaus zum zweiten Mal, und es machte sie wegen der Söhne Seir sehr erschüttert.
25 Als die Söhne Esaws sahen, daß die Söhne Seirs stärker waren als sie, wandten sich einige Männer der Söhne Esaws um und unterstützten die Söhne Seirs, ihre Feinde.
26 Und es fielen noch von den Leuten der Söhne Esaws in der zweiten Schlacht fünfzig acht Männer aus dem Volk bei Angeaz, dem König von Dinhabah.
27 Am dritten Tag hörten die Söhne Esaws, daß sich einige ihrer Brüder von ihnen abwenden, um gegen sie in der zweiten Schlacht zu kämpfen. Und die Söhne Esaws trauerten, als sie das hörten.
28 Und sie sprachen: Was sollen wir mit unseren Brüdern tun, die sich von uns abwenden, um den Kindern Seirs, unseren Feinden, zu helfen? Und die Söhne Esaus sandten wieder zu Angeaz, dem König von Dinhabah, und sprachen:
29 Schickt uns noch weitere Männer, damit wir mit ihnen gegen die Kinder Seirs kämpfen; denn sie sind schon zweimal stärker als wir.
30 Und Angeas sandte wieder zu den Söhnen Esaus ungefähr sechshundert tapfere Männer, und sie kamen, um den Söhnen Esaus zu helfen.
31 Nach zehn Tagen kämpften die Söhne Esaus wieder gegen die Söhne Seir in der Wüste Paran. Und der Kampf war sehr heftig gegen die Söhne Seir. Die Söhne Esaus besiegten diesmal die Söhne Seir, und die Söhne Seir wurden vor den Söhnen Esaus besiegt. Die Söhne Esaus schlugen von ihnen etwa zweitausend Männer um.
32 Und alle die Helden der Kinder Seirs starben in diesem Kampf, und nur ihre jungen Kinder blieben übrig, die in ihren Städten blieben.
33 Und alle Midianiter und die Kinder des Ostens flüchteten von der Schlacht, und sie ließen die Kinder Seirs und flüchteten, als sie sahen, daß der Schlacht schwer auf sie war; und die Kinder Esaws verfolgten alle Kinder des Ostens, bis sie in ihr Land kamen.
34 Und die Söhne Esaus schlugen noch von ihnen etwa zweihundertfünfzig Mann und von den Söhnen Esaus etwa dreißig Männer in dem Kampf. Aber dieses Übel fiel auf sie, weil ihre Brüder sich von ihnen abkehrten, um den Söhnen Seirs, des Horiters, zu helfen. Und die Söhne Esaus hörten wieder das Böse ihrer Brüder zu tun, und sie trauerten nochmals wegen dieser Sache.
35 Und es geschah nach dem Kampf, daß die Söhne Esaus zurückkehrten und nach Seir kamen; und die Söhne Esaus schlugen die, die im Lande der Söhne Seir übrig blieben, um; sie schlugen auch ihre Frauen und ihre Kinder um; sie ließen keine Seele leben, außer fünfzig jungen Jungen und Mädchen, die sie leben ließen; die Söhne Esaus ließen sie nicht umbringen, und die Jungen wurden ihre Sklaven, und die Mädchen nahmen sie zur Ehefrau.
36 Und die Söhne Esaus wohnten in Seir anstelle der Söhne Seirs, und sie erhielten ihr Land und eroberten es.
37 Und die Söhne Esaus nahmen alle Besitztümer des Landes an die Söhne Seir, auch ihre Schafe, ihre Stiere und ihr Gut, und alles, was den Söhnen Seir gehört, nahmen die Söhne Esaus. Und die Söhne Esaus wohnten in Seir anstelle der Söhne Seir bis heute. Und die Söhne Esaus teilten das Land an die fünf Söhne Esaus nach ihren Stämmen.
38 Und es geschah in jenen Tagen, daß die Söhne Esaus sich entschlossen hatten, sich einen König über sich zu krönen im Lande, das sie besitzen, und sie sprachen zueinander: Nicht so! denn er soll über uns regieren in unserem Lande; wir werden unter seinem Ratschlag sein und er wird unsere Kriege gegen unsere Feinde führen. Und sie taten es.
39 Und alle die Söhne Esaws schworen, daß keiner von ihren Brüdern über sie herrsche, außer einem Fremden, der nicht von ihren Brüdern ist; denn die Seele aller Söhne Esaws war bitter, jeder gegen seinen Sohn, seinen Bruder und seinen Freund, wegen des Bösen, den sie von ihren Brüdern erlebt hatten, als sie gegen die Söhne Seirs kämpften.
40 So schworen die Söhne Esaws: Von diesem Tag an werden sie sich keinen König aus ihren Brüdern auswählen, sondern einen aus einem fremden Land bis zum heutigen Tag.
41 Es gab dort einen Mann aus dem Volk von Angeas, König von Dinhabah; sein Name war Bela, der Sohn von Beor, der ein sehr tapferer Mann war, schön und bewundert und weise in jeder Weisheit, und ein Mann von Verstand und Rat; und es gab keinen der (fortsetzt auf Seite 333)
[Druckte Seite 333] — Kapitel 57, Vers 41 (Schwanz)–45 (Kapitelende); CHAPTER 58, V. 1–18. Teil: Die Fotografie
Rahmenclips die ersten Zeichen vieler Zeilen auf dieser Seite; Verluste innerhalb der Verse sind markiert [...]]
41 [...]viele Angeas wie ihn.
42 Und alle Söhne Esaus nahmen ihn und salbten ihn und krönten ihn zum König; und sie beugen sich vor ihm nieder und sagten: "Der König lebe, der König lebe!"
43 Sie breiteten den Schleier aus und brachten jedem einen Ohrring aus Gold und Silber oder Ringe oder Armbänder, und sie machten [...] ihn sehr reich an Silber und Gold, an Onyxsteinen und Bdellium; und sie machten ihm einen königlichen Thron; sie legten ihm ein königliches Krone [...] auf den Kopf und bauten ihm einen Palast und er lebte darin, und er wurde König über alle Söhne Esaus.
44 Und die Leute von Angeas nahmen ihren Lohn für ihre Schlacht von den Kindern Esaus, und sie gingen und kehrten zu jener [...]e zu ihrem Herrn in Dinhaba zurück.
45 Und Bela regierte über die Söhne Esaws dreißig Jahre; und die Söhne Esaws lebten im Lande anstelle der Söhne Seir, und sie lebten in Sicherheit an ihrer Stelle bis zum heutigen Tag.
Kapitel 58
1 [...] es geschah im zweitunddreißigsten Jahr des Abstiegs der Israeliten nach Ägypten, das heißt im siebzigsten Jahr des Lebens [...] Sephs, in diesem Jahr starb Pharao, der König Ägyptens, und Magron, sein Sohn, regierte an seiner Stelle.
2 Und Pharao befahl Joseph vor seinem Tod, seinem Sohn Magron Vater zu sein, und daß Magron unter dem [...]König Josephs und unter seinem Rat sein sollte.
3 Alle Ägypter stimmten zu, daß Josef über sie König werde, denn alle Ägypter liebten Josef wie zuvor; nur [...] setzte sich Agron, der Sohn des Pharao, auf den Thron seines Vaters, und er wurde in jenen Tagen König an seiner Stelle.
4 [...]agron war einundvierzig Jahre alt, als er König wurde, und er regierte vierzig Jahre in Ägypten; und die ganze Ägypten nannten seinen Namen Pharao nach dem Namen seines Vaters, wie sie in Ägypten zu jedem König, der über sie regierte, gewohnt waren.
5 Und es geschah, als Pharao an seiner Stelle regierte, ließ er die Gesetze Ägyptens und alle Angelegenheiten der Regierung in die Hand von Joseph, wie ihm sein Vater befohlen hatte.
6 Joseph wurde König über Ägypten, denn er war Überseher über ganz Ägypten, und das ganze Ägypten war unter seiner Aufsicht und unter seinem [...] Befehl, denn nach dem Tod des Pharao neigte sich das ganze Ägypten zu Joseph; sie liebten ihn sehr, daß er über sie regierte.
7 Aber es gab einige Leute unter ihnen, die ihn nicht mochten und sprachen: Kein Fremder soll über uns herrschen. Doch die ganze Regierung Ägyptens wurde in jenen Tagen auf Joseph übergeben, nach dem Tod des Pharao, wobei er der Regler war, der im ganzen Land tat, wie er [...]ked, ohne dass jemand eingriff.
8 Und das ganze Ägypten stand unter Josef's Befehl, und Joseph kämpfte gegen alle seine Feinde um ihn herum und er eroberte sie. [...] So eroberte Josef das ganze Land und alle Philister bis zum Grenzen Kanaans; sie waren alle unter seiner Macht und [...] setzten Josef eine jährliche Steuer.
9 Pharao, der König von Ägypten, setzte sich in seiner Stelle auf seinen Thron, aber er war unter der Kontrolle und dem Rat des Josef, da er [...] zuerst nicht unter der Kontrolle seines Vaters war.
10 Auch regierte er nicht, sondern nur im Land Ägypten, unter dem Rat von Joseph, sondern Joseph regierte über das ganze Land [...] zu jener Zeit, von Ägypten bis zum großen Fluss Perath.
11 Und Joseph war erfolgreich in allen seinen Wegen, und Jahwe war mit ihm, und Jahwe gab Joseph zusätzliche Weisheit und Ehre und Herrlichkeit und Liebe zu ihm in den Herzen der Ägypter und im ganzen Land; Joseph herrschte vierzig Jahre über das ganze Land.
12 Und alle Länder der Philister und Kanaan und Sidon und jenseits des Jordans brachten Geschenke zu Joseph [...] in seinen Tagen, und das ganze Land war in den Händen von Joseph, und sie brachten ihm eine jährliche Steuer nach der Regel, [...] oder Joseph hatte gegen alle seine umliegenden Feinde gekämpft und sie unterworfen; das ganze Land war in den Händen von Joseph, und Joseph setzte sich sicher auf seinem Thron in Ägypten.
13 Und alle seine Brüder, die Söhne Jakobs, lebten in der Erde in Sicherheit während der ganzen Tage des Josef, und sie wurden fruchtbar und vermehrten sich sehr im Lande; sie dienten Jahwe alle ihre Tage, wie ihr Vater Jakob ihnen geboten hatte.
14 Und es geschah nach vielen Tagen und Jahren, als die Söhne Esaws in ihrem Land mit ihrem König Bela wohnen waren, daß die Söhne Esaws vermehrten sich und vermehrten sich im Land; und sie beschlossen, zu gehen und gegen die Söhne Jakobs und gegen die ganze Ägypten zu kämpfen und ihren Bruder Zepho, den Sohn Elifass, und seine Männer zu befreien, denn sie waren zu jener Zeit noch Josefsklaven.
15 Die Söhne Esaws sandten zu allen Ostern und schlossen Frieden mit ihnen. Alle Ostern kamen zu ihnen, um mit den Söhnen Esaws in Ägypten zum Kampf zu gehen.
16 Auch von den Bewohnern Angeaas, des Königs von Dinhabah, kamen zu ihnen. Auch sie sandten zu den Söhnen Ismaels, und sie kamen zu ihnen.
17 Und dieses ganze Volk versammelte sich und kam nach Seir, um den Söhnen Esaus in ihrem Kampf zu helfen. Und das Lager war sehr groß und stark mit Leuten, so zahlreich wie den Sand des Meeres, etwa achthunderttausend Mann, Fußgänger und Reiter. Und alle diese Truppen gingen nach Ägypten, um gegen die Söhne Jakobs zu kämpfen; und sie lagerten bei Rameses.
18 Und Joseph ging mit seinen Brüdern aus mit den mächtigen Männer aus Ägypten, etwa sechshundert Mann, und sie kämpften mit ihnen im Land Rameses. Die Söhne Jakobs kämpften damals wieder mit den Söhnen Esau, im fünfundzigsten Jahr, als die Söhne Jakobs nach Ägypten hinabkamen, das ist das dreißigste Jahr der Herrschaft Belas über die Söhne Esau in Seir.
[Die Seite wird in Kapitel 58 v. 19 eröffnet und das Kapitel von Seite 333 fortgesetzt.]
19 Und Jahwe gab alle mächtigen Männer Esaus und die Kinder des Ostens in die Hand Josephs und seiner Brüder, und das Volk der Kinder Esaus und der Kinder des Ostens, die vor Joseph geschlagen wurden.
20 Von den Menschen von Esau und den Kindern des Ostens, die getötet wurden, fielen vor den Söhnen Jakobs etwa zweihunderttausend Mann, und ihr König Bela, der Sohn Beors, fiel mit ihnen im Kampf. Als die Söhne Esaus sahen, daß ihr König im Kampf gefallen und tot war, schwachten ihre Hände im Kampf.
21 Josef und seine Brüder und ganz Ägypten schlugen noch die Leute des Hauses Esaws, und alle Leute Esaws fürchteten vor den Söhnen Jakobs und flohen vor ihnen.
22 Und Joseph und seine Brüder und alle Ägypter verfolgten sie auf einem Tagreisen; und sie schlugen von ihnen noch etwa dreihundert Männer um und schlugen sie auf dem Weg. Danach kehrten sie zurück.
23 Und Joseph kehrte mit allen seinen Brüdern nach Ägypten zurück. Nicht ein Mann fehlte von ihnen, sondern von den Ägyptern starben zwölf Männer.
24 Und als Joseph nach Ägypten zurückkehrte, befahl er, daß Zepho und seine Männer noch mehr gebunden werden sollten, und sie gebunden sie mit Eisen, und sie vergrößerten ihre Trauer.
25 Und das ganze Volk der Söhne Esaus und die Söhne des Ostens kehrten schamlos, jeder zu seiner Stadt zurück, denn alle die Helden, die mit ihnen waren, waren im Kampf gefallen.
26 Als nun die Söhne Esaws sahen, daß ihr König im Kampf gestorben war, schlugen sie sich und nahmen einen Mann aus dem Volk der Ostern, den Namen Jobab, den Sohn Zarahs, aus dem Land Botsra; und sie machten ihn zu König über sie anstelle ihres Königs Bela.
27 Und Jobab setzte sich auf den Thron Bela als König an seiner Stelle; und Jobab regierte zehn Jahre in Edom über alle Söhne Esaus. Und die Söhne Esaus gingen von jenem Tag an nicht mehr zu kämpfen gegen die Söhne Jakobs, denn die Söhne Esaus wussten, wie tapfer die Söhne Jakobs waren, und sie fürchteten sie sehr.
28 Aber von jenem Tag an haben die Söhne Esaus die Söhne Jakobs gehasst, und der Hass und die Feindschaft waren zwischen ihnen sehr stark, bis zu diesem Tag.
29 Und es geschah nach zehn Jahren, als Jobab, der Sohn Zarahs, aus Botsra, starb; und die Söhne Esaws nahmen einen Mann, den Namen Chusham, aus dem Land Teman, und machten ihn zu König über sie anstelle von Jobab. Chusham regierte in Edom über alle Söhne Esaws zwanzig Jahre.
30 Und Joseph, der König von Ägypten, und seine Brüder, und alle Kinder Israels, lebten in Ägypten in Sicherheit in jenen Tagen, zusammen mit allen Kindern Josephs und seinen Brüdern, ohne Schaden oder Schaden. Und das Land Ägypten war zu jener Zeit aus dem Krieg in den Tagen Josephs und seiner Brüder ruhend.
Kapitel 59
1 Dies sind die Namen der Söhne Israels, die in Ägypten wohnten und mit Jakob kamen. Alle Söhne Jakobs kamen nach Ägypten, jeder mit seiner Familie.
2 Die Söhne Lea waren Ruben, Simeon, Levi, Juda, Issachar und Zebulun und ihre Schwester Dina.
3 Und die Söhne Rahels waren Joseph und Benjamin.
4 Und die Söhne Zilpas, der Dienerin Lea, waren Gad und Aser.
5 Und die Söhne Bilhas, der Sklave Rahels: Dan und Nephtali.
6 Das sind ihre Nachkommen, die ihnen im Lande Kanaan geboren wurden, bevor sie mit ihrem Vater Jakob nach Ägypten kamen.
7 Die Söhne Ruben: Hanok, Pallu, Chetsron und Carmi.
8 Und die Söhne Simons waren Jemuel, Jamin, Ohad, Jahin, Sochar und Saul, der Sohn der Kanaaniterin.
9 Und die Söhne Levi: Gershon, Kehath, Merari und ihre Schwester Jokebed, die ihnen geboren wurde, als sie nach Ägypten gingen.
10 Und die Söhne Judas waren Er, Onan, Sela, Perez und Zarah.
11 Er und Onan starben im Lande Kanaan. Die Söhne von Perez waren Chesron und Chamul.
12 Und die Söhne Isachars waren Tola, Pua, Job und Shomron.
13 Und die Söhne Zebulons waren Sered, Elon und Jahleel; und der Sohn Dan war Chushim.
14 Und die Söhne Nephthalies waren Jahzeel, Guni, Jetser und Schillam.
15 Und die Söhne Gads waren Ziphion, Chagi, Shuni, Ezbon, Eri, Arodi und Areli.
16 Und die Söhne Asser waren Jimna, Jischva, Jischvi, Beria und ihre Schwester Serach; und die Söhne Beria: Cheber und Malkiel.
17 Und die Söhne Benjamins waren Bela, Becher, Ashbel, Gera, Naaman, Achi, Rosh, Mupim, Chupim und Ord.
18 Und die Söhne des Josef, die ihm in Ägypten geboren wurden, waren Manasse und Ephraim.
19 Alle Seelen, die aus Jakobs Lungen kamen, waren siebzig Seelen. Das sind die, die mit ihrem Vater Jakob nach Ägypten kamen, um dort zu wohnen. Und Joseph und alle seine Brüder lebten in Ägypten in Sicherheit und aßen von den besten Dingen Ägyptens, während Joseph lebte.
20 Und Joseph lebte dreiundneunzig Jahre im Land Ägypten, und Joseph herrschte achtzig Jahre über ganz Ägypten.
[Druckte Folio am Fuß der Seite: 334. Kapitel 59 geht weiter auf Seite 335.]
21 Als nun die Tage des Todes von Josef näher waren, ließ er seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters einberufen. Sie kamen alle zusammen und setzten sich vor ihm.
22 Da sprach Josef zu seinen Brüdern und zu seinem ganzen Vater Haus: Ich sterbe, Jahwe er wird euch wahrlich besuchen und euch aus diesem Lande in das Land führen, das er euren Vätern geschworen hat, ihnen zu geben.
23 Und es wird sein, wenn Jahwe und werde euch besuchen, um euch von hier in das Land eurer Väter zu bringen, und dann meine Knochen mit euch von hier wegbringen.
24 Und Joseph ließ die Söhne Israels schwören für ihre Nachkommen nach ihnen, und sprach: Jahwe ich werde dich sicherlich besuchen und du wirst meine Knochen von hier mitbringen.
25 Und es geschah nach diesen Dingen, daß Joseph in jenem Jahr starb, im siebzigsten Jahr, als die Israeliten nach Ägypten hinabkamen.
26 Und Joseph war hundertzehn Jahre alt, als er im Lande Ägypten starb. Und alle seine Brüder und alle seine Knechte standen auf und balsamisierten Josef, wie sie sich gewohnt hatten. Und seine Brüder und alle Ägypter trauerten siebzig Tage lang über ihn.
27 Und sie legten Josef in eine Sarge voller Geruchsmittel und allerlei Geruchsöl; und sie begraben ihn am Strand des Flusses, der Sihor ist, mit seinen Söhnen und allen seinen Brüdern, und das ganze Haus seines Vaters trauerte sieben Tage lang um ihn.
28 Und es geschah, nach dem Tod des Josefs begannen in jenen Tagen alle Ägypter, über die Kinder Israel zu regieren; und Pharao, der König von Ägypten, der anstelle seines Vaters regierte, nahm alle Gesetze Ägyptens und führte die ganze Regierung Ägyptens unter seinem Rat, und er regierte sicher über sein Volk.
Kapitel 60
1 Als das Jahr umging, das zweite und siebzigste Jahr, als die Israeliten nach Joseph nach Ägypten hinabkamen, flüchtete Zepho, der Sohn Elifass, des Sohnes Esaus, mit seinen Männern aus Ägypten und ging fort.
2 Und er kam zu Afrika, das ist Dinhabah, zu Angeas, dem König von Afrika; und Angeas nahm sie mit großer Ehre auf, und setzte Zepho zum Oberhaupt seines Heeres.
3 Und Zepho fand Gunst vor Angeaz und vor seinem Volk. Und Zepho war der Oberhaupt des Heeres von Angeaz, dem König von Afrika, für viele Tage.
4 Zepho verführte den afrikanischen König Angeas, seine ganze Armee zu versammeln, um mit den Ägyptern und mit den Söhnen Jakobs zu kämpfen und sich von ihnen für die Sache seiner Brüder zu rächen.
5 Doch Angeas wollte nicht auf Zepho hören, um das zu tun; denn Angeas wußte, wie stark die Söhne Jakobs waren, und was sie seinem Heer getan hatten, als sie gegen die Söhne Esau kämpften.
6 Und Zepho war in jenen Tagen sehr groß vor Angeas und vor seinem ganzen Volk; und er ließ sie immer wieder zum Krieg gegen Ägypten ziehen, aber sie wollten es nicht.
7 Es geschah in jenen Tagen, da war im Land Chittim ein Mann in der Stadt Puzimna, dessen Name Uzu war, und er wurde von den Kindern Chittims entartet vergöttert; der Mann starb und hatte keinen Sohn, nur eine Tochter, deren Name Jania war.
8 Und das Mädchen war sehr schön, bewundert und intelligent, und es gab keinen, der wie sie in Schönheit und Weisheit im ganzen Land gesehen wurde.
9 Als die Leute von Angeas, dem König von Afrika, sie sahen, kamen sie und lobten ihn. Angeas sandte zu den Söhnen von Chittim, und er bat um eine Frau für sich. Und die Leute von Chittim stimmten zu, ihm eine Frau zu geben.
10 Als die Gesandten von Angeas aus dem Land Kittim ausgingen, um ihre Reise zu unternehmen, da kamen die Gesandten von Turnus, König von Bibentu, nach Kittim; denn auch Turnus, König von Bibentu, sandte seine Gesandten, um Jania um ihn zu bitten, sich eine Frau zu nehmen; denn alle seine Männer hatten sie ihm auch gepriesen; darum sandte er alle seine Diener zu ihr.
11 Die Diener von Turnus kamen nach Chittim und baten um Jania, um zu ihrem König Turnus eine Frau zu nehmen.
12 Die Leute von Chittim sagten zu ihnen: "Wir können sie nicht geben, denn Angeas, der König von Afrika, wollte sie ihm zur Frau nehmen, bevor ihr gekommen seid, und wir sollten sie ihm geben. Deshalb können wir nicht tun, um Angeas das Mädchen zu nehmen und sie Turnus zu geben".
13 Denn wir haben große Angst vor Angeas, dass er gegen uns kämpfen und uns vernichten wird, und Turnus, dein Herr, wird uns nicht aus seinen Händen retten können.
14 Als die Boten des Turnus alle Worte der Kinder Chittims hörten, kehrten sie zu ihrem Herrn zurück und erzählten ihm alle Worte der Kinder Chittims.
15 Und die Kinder des Kittim schickten ein Gedächtnis zu Angeas und sagten: Siehe, Turnus hat Janja nachgesandt, um ihn zu seiner Frau zu nehmen, und so haben wir ihm geantwortet; wir haben gehört, daß er sein ganzes Heer versammelt hat, um gegen euch zu kämpfen, und er will durch die Straße von Sardunien gehen, um gegen euren Bruder Lukus zu kämpfen, und danach wird er kommen, um gegen euch zu kämpfen.
16 Als Angeas die Worte der Chittim-Söhne hörte, die sie ihm im Buch geschickt hatten, brannte sein Zorn an. Er stand auf und versammelte sein ganzes Heer und kam durch die Inseln des Meeres, den Weg nach Sardonien, zu seinem Bruder Lukus, dem König von Sardonien.
17 Niblos, der Sohn von Lucus, hörte, dass sein Onkel Angeas kam, und er ging ihm entgegen mit einer schweren Armee, und er küsste ihn und umarmte ihn, und Niblos sagte zu Angeas, wenn Sie meinen Vater nach seinem Wohlbefinden fragen, wenn ich mit Ihnen zu kämpfen mit Turnus gehen werde, bitten Sie ihn, mich zu machen Kapitän seiner Heere. Angeas tat dies, und er kam zu seinem Bruder und seinem
[Die Seite endet mitten im Satz im V. 17; der Satz endet am Anfang des S. 336.
Druckfolio am Fuß der Seite: 335.]
[Die Seite öffnet sich mitten im Satz, indem man Kapitel 60 v. 17 von Seite 335 ausfüllt.]
Sein Bruder kam ihm begegnen und fragte ihn nach seinem Wohl.
18 Angeas fragte seinen Bruder Lucus nach seinem Wohl und um seinen Sohn Niblos zum Hauptmann seines Heeres zu machen. Lucus tat es. Angeas und sein Bruder Lucus standen auf und gingen zur Schlacht gegen Turnus. Mit ihnen war eine große Armee und ein starkes Volk.
19 Und er stieg in Schiffen, und sie kamen in die Provinz Astorash, und siehe, Turnus kam zu ihnen; denn er ging nach Sardunien und wollte sie zerstören, und danach von dort nach Angeas, um mit ihm zu kämpfen.
20 Angeas und sein Bruder Lucus trafen Turnus im Tal von Canopia, und die Schlacht war stark und mächtig zwischen ihnen an diesem Ort.
21 Und der Kampf war schwer gegen den König Lucus von Sardonien, und sein ganzes Heer fiel, und auch sein Sohn Niblos fiel in diesem Kampf.
22 Und sein Onkel Angeas befahl seinen Dienern, und sie machten einen goldenen Sarg für Niblos und setzten ihn darin. Und Angeas kämpfte wieder gegen Turnus; Angeas war stärker als er und tötete ihn, und er schlug sein ganzes Volk mit dem Schwert, und Angeas rächtete die Sache von Niblos, seinem Brudersohn, und die Sache des Armeen seines Bruders Lucus.
23 Und als Turnus starb, wurden die Hände der Überlebenden schwach, und sie flohen vor Angeas und seinem Bruder Lucus.
24 Angeas und sein Bruder Lucus verfolgten sie bis zur Autobahn, die zwischen Alphanu und Romah liegt, und sie töteten die ganze Armee von Turnus mit dem Schwert.
25 Lucus, König von Sardonien, befahl seinen Dienern, einen Kupferkasten aus Messing zu machen und den Leichnam seines Sohnes Niblos darin zu legen, und sie begraben ihn dort.
26 Und sie bauten dort einen hohen Turm auf der Hauptstraße, und nannten ihn bis heute nach dem Namen Niblos. Auch ließen sie dort Turnus, den König von Bibentu, mit Niblos begraben.
27 Und so ist auf der Autobahn zwischen Alphanu und Romah das Grab von Niblos auf der einen Seite und das Grab von Turnus auf der anderen, und eine Bürgersteige ist zwischen ihnen bis heute.
28 Als Niblos begraben wurde, kehrte sein Vater Lucus mit seiner Armee in sein Land Sardunia zurück, und Angeas, sein Bruder, König von Afrika, ging mit seinem Volk in die Stadt Bibentu, das heißt die Stadt Turnus.
29 Und die Bewohner Bibentu hörten von seinem Ruhm, und sie fürchteten ihn sehr; und sie gingen ihm entgegen, weinend und flehtend; und die Bewohner Bibentu beteten Angeas an, sie nicht zu töten und ihre Stadt nicht zu zerstören; er tat dies, denn Bibentu war in jenen Tagen als eine der Städte der Kinder Chittim angesehen; so zerstörte er die Stadt nicht.
30 Aber von jenem Tag an gingen die Truppen des Königs Afrikas nach Chittim, um sie zu zerstören und zu berauben. Und wann immer sie gingen, ging Zepho, der Hauptmann der Heere Angeas, mit ihnen.
31 Danach wandte sich Angeas mit seiner Armee um und kamen in die Stadt Puzimna. Angeas nahm dann die Tochter von Uzu zu seiner Frau und brachte sie in seine Stadt nach Afrika.
Kapitel 61
1 Und es geschah in jener Zeit, daß Pharao, der König von Ägypten, sein ganzes Volk befohlen hatte, ihm in Ägypten einen starken Palast zu bauen.
2 Und er befahl den Söhnen Jakobs, den Ägyptern beim Bauen zu helfen. Und die Ägypter bauten einen schönen und schönen Palast für einen königlichen Wohnort; und er lebte dort und erneuerte seine Herrschaft und regierte sicher.
3 Und Zebulun, der Sohn Jakobs, starb in diesem Jahr, das ist das zweieundsechzigste Jahr, als die Israeliten nach Ägypten kamen. Zebulun starb im Alter von hundert vierzehn Jahren, und er wurde in einen Sarg gelegt und in die Hände seiner Söhne gegeben.
4 Und in dem fünfundsiebzigsten Jahr starb sein Bruder Simeon; er war hundertundzwanzig Jahre alt, als er starb; und er wurde auch in eine Sarge gelegt und in die Hände seiner Kinder gegeben.
5 Zefo, der Sohn Eliphaz, des Sohnes Esaws, der Oberbefehlshaber der Heere Angeas, des Königs von Dinhabah, verführte Angeas noch täglich, sich für den Kampf vorzubereiten, um gegen die Söhne Jakobs in Ägypten zu kämpfen; Angeas war nicht gewillt, dies zu tun, denn seine Knechte hatten ihm alle Macht der Söhne Jakobs erzählt, was sie ihnen getan hatten, als sie gegen die Söhne Esaws kämpften.
6 Und Zepho verführte in jenen Tagen jeden Tag Angeas, um mit den Söhnen Jakobs zu kämpfen.
7 Nach einiger Zeit hörte Angeas Zefo's Worte und stimmte ihm zu, mit den Söhnen Jakobs in Ägypten zu kämpfen, und Angeas brachte sein gesamtes Volk in Ordnung, ein Volk zahlreich wie der Sand am Meerstrand, und er formte seine Entschlossenheit, nach Ägypten zur Schlacht zu gehen.
8 Unter den Dienern von Angeas war ein fünfzehnjähriger Junge, sein Name war Bileam, der Sohn Beors, und der Junge war sehr weise und verstand die Kunst der Zauberei.
9 Und Angeas sprach zu Bileam: Rufen sie uns mit der Zauberei, damit wir wissen, wer den Sieg in dieser Schlacht erlangt, zu der wir jetzt gehen.
10 Und Bileam befahl, daß ihm Wachs gebracht werde; und er machte aus ihm das Bild von Wagen und Reitern, die das Heer der Engel und das Heer Ägyptens darstellten; und er setzte sie in das geschickt vorbereitete Wasser, das er dafür hatte; und er nahm in seine Hand die Äste von Mirthbäumen, und er übte seine Schicke; und er schloss sie über das Wasser zusammen, und es erschien ihm im Wasser die Bilder der Legionen der Engel, die vor den Bildern der Ägypter und der Söhne Jakobs fallen.
[Druckte Folio am Fuß der Seite: 336. Kapitel 61 geht weiter auf Seite 337.]
11 Balaam erzählte dies Angeas, und Angeas verzweifelte und bewaffnete sich nicht, um nach Ägypten zu kämpfen, und er blieb in seiner Stadt.
12 Als Sefo, der Sohn Elifass, sah, daß Angeas sich verzweifelte, mit den Ägyptern zu kämpfen zu gehen, flüchtete Sefo von Angeas aus Afrika und ging nach Chittim.
13 Und das ganze Volk von Chittim empfing ihn mit großer Ehre, und sie stellten ihn ein, um ihre Kämpfe zu kämpfen alle Tage; und Zepho wurde in jenen Tagen sehr reich, und die Truppen des Königs von Afrika verbreiteten sich noch in jenen Tagen. Und die Kinder von Chittim versammelten sich und gingen zum Berg Cuptizia wegen der Truppen des Königs von Afrika Angeas, die auf sie vorangingen.
14 Eines Tages verlor Zepho eine junge Kuh und ging sie suchen, und er hörte sie um den Berg herumlaufen.
15 Da ging Zepho hin und sah, daß es eine große Höhle am Fuße des Berges gab, und da war ein großer Stein am Eingang der Höhle. Zepho zerspaltete den Stein, und er kam in die Höhle und sah, und da versat ein großes Tier den Ochsen; von der Mitte nach oben sah er aus wie ein Mensch, und von der Mitte nach unten sah er aus wie ein Tier. Und Zepho stand auf gegen das Tier und schlug es mit seinen Schwertern.
16 Die Bewohner von Kittim hörten das und freuten sich sehr und sprachen: "Was sollen wir mit diesem Mann tun, der dieses Tier getötet hat, das unser Vieh gefressen hat?"
17 Und sie versammelten sich alle, um ihm einen Tag im Jahr zu weihen, und nannten ihn nach seinem Namen Zepho. Und sie brachten ihm an diesem Tag von Jahr zu Jahr Trinkopfer und Gaben.
18 In jener Zeit wurde Jania, die Tochter von Uzu, der Frau des Königs Angeas, krank, und ihre Krankheit wurde von Angeas und seinen Beamten schwer empfunden. Und Angeas sprach zu seinen Weisen: Was soll ich Jania tun und wie soll ich sie von ihrer Krankheit heilen? Und seine Weisen sagten zu ihm: Weil die Luft unseres Landes nicht wie die Luft des Landes Kittim ist und unser Wasser nicht wie ihr Wasser, darum ist die Königin krank geworden.
19 Sie wurde krank, weil die Luft und das Wasser wechselten, und weil sie in ihrem Land nur das Wasser tranken konnte, das aus Purma kam, das ihre Vorfahren mit Brücken aufgezogen hatten.
20 Und Angeas befahl seinen Knechten, und sie brachten ihn in Gefäßen von den Gewässern von Purma, die zu Kittim gehörten, und sie wägten dieses Wasser mit allen Gewässern des Landes Afrikas, und sie fanden, daß das Wasser leichter war als das Wasser Afrikas.
21 Angeas sah dies und befahl allen seinen Offizieren, die Steinhauer in Tausenden und Zehntausenden zu versammeln, und sie schnitzten unzählige Steine; die Bauherren kamen und bauten eine sehr starke Brücke und lieferten die Wasserquelle vom Land Chittim nach Afrika, und diese Wasser waren für die Königin Jania und für alle ihre Sorgen, um von und zu backen, zu waschen und zu baden, und auch um alle Nachkommen zu gießen, von denen Nahrung gewonnen werden kann, und alle Früchte des Landes.
22 Und der König befahl, daß große Schiffe aus dem Boden von Chittim hergebracht werden sollten, und man brachte auch Steine, um dort zu bauen; und die Bauer bauten Paläste für Königin Janja, und die Königin wurde von ihrer Krankheit geheilt.
23 Und in der Umkehr des Jahres kamen die Truppen Afrikas nach wie vor ins Land Kittim, um sie zu plündern. Und Zepho hörte von ihnen, und er gab Befehle über sie, und er kämpfte mit ihnen, und sie flohen vor ihm, und er rettete das Land Kittim vor ihnen.
24 Und die Kinder des Chittim sahen den Mut von Sefo; und die Kinder des Chittim entschlossen sich und machten Sefo König über sie, und er wurde König über sie. Und während seiner Herrschaft gingen sie zu den Kindern Tubals und allen Inseln umher, um sie zu unterwerfen.
25 Ihr König Zepho führte sie und sie schlugen den Krieg gegen Tubal und die Inseln und eroberten sie. Als sie von der Schlacht zurückkehrten, erneuerten sie ihm seine Herrschaft und bauten ihm einen sehr großen Palast für seine königliche Wohnung und machten ihm einen großen Thron. Zepho regierte fünfzig Jahre über das ganze Land Kittim und über das Land Italien.
Kapitel 62
1 Im selben Jahr, im siebzigneunten Jahr, als die Israeliten nach Ägypten gingen, starb Ruben, der Sohn Jakobs, im Lande Ägypten. Ruben war hundertundzwanzig Jahre alt, als er starb, und sie legten ihn in einen Sarg, und er wurde in die Hände seiner Söhne gegeben.
2 Im achzigsten Jahr starb sein Bruder Dan, hundertundzwanzig Jahre alt, und er wurde auch in einen Sarg gelegt und in die Hände seiner Söhne gegeben.
3 In jenem Jahr starb Kuscham, der König von Edom, und nach ihm herrschte Hadad, der Sohn Bedads, dreißigfünf Jahre lang. Im einundzwanzigsten Jahr starb Issachar, der Sohn Jakobs, in Ägypten, und Issachar war einhundertzweiundzwanzig Jahre alt, als er starb. Er wurde in ein Sarg in Ägypten gelegt und in die Hände seiner Söhne gegeben.
4 Im zweiundachtzigsten Jahr starb Ascher, sein Bruder, er war hundertdreiundzwanzig Jahre alt bei seinem Tod, und er wurde in einen Sarg in Ägypten gelegt und in die Hände seiner Kinder gegeben.
5 Im achtzigten und dritten Jahr starb Gad; er war einhundertundzwanzig Jahre alt, als er starb. Und er wurde in ein Sarg in Ägypten gelegt und in die Hände seiner Söhne gegeben.
[Druckte Folio am Fuß der Seite: 337. Kapitel 62 geht weiter auf Seite 338.]
6 Und es geschah im achtzigten vierten Jahr, das ist das fünfundzigste Jahr der Herrschaft Hadads, des Sohnes Bedads, des Königs von Edom, daß Hadad alle Söhne Esaus versammelte und sein ganzes Heer, etwa vierhunderttausend Mann, bereit machte, und ging in das Land Moab; und er ging, um gegen Moab zu kämpfen und sie ihm zu unterwerfen.
7 Als die Moabiter das hörten, wurden sie sehr erschrocken. Sie sandten zu den Midianitern, um ihnen zu helfen, gegen Hadad, den Sohn Bedads, den König von Edom, zu kämpfen.
8 Und Hadad kam in das Land Moabs; und Moab und die Kinder Midian gingen ihm entgegen und stellten sich auf dem Feld Moab gegen ihn in Schlacht.
9 Und Hadad kämpfte gegen Moab, und es fielen von den Kindern Moabs und der Kindern Midian viele Toten, etwa zweihunderttausend Mann.
10 Der Kampf war sehr heftig gegen Moab. Als die Moabiter sahen, daß der Kampf so heftig war, schwächten sie ihre Hände und kehrten den Rücken und ließen die Midianiter weiter kämpfen.
11 Aber die Kinder Midian wußten nicht, was Moabs Absicht war, und sie wurden in der Schlacht stärker und kämpften gegen Hadad und sein ganzes Heer, und alle Midianer fielen vor ihm.
12 Und Hadad schlug die ganze Midian mit schwerem Schlag, und er schlug sie mit dem Schwert durch, und er ließ keinen übrig von denen, die kamen, um Moab zu helfen.
13 Als nun alle Kinder Midian im Kampf getötet worden waren und die Kinder Moabs entkommen waren, machte Hadad zu jener Zeit alle Moabiter ihm unterworfen, und sie wurden ihm unterworfen; und sie gaben eine jährliche Steuer nach dem Gebot. Und Hadad wandte sich um und kehrte in sein Land zurück.
14 Als die übrigen Madianer, die im Land waren, hörten, daß alle ihre Brüder im Kampf gegen Hadad um Moabs willen gefallen seien, weil die Kinder Moabs den Rücken in den Kampf abgedreht hatten und Madian verlassen hatten, um zu kämpfen, beschlossen fünf der Fürsten Madianer mit den übrigen ihren Brüdern, die in ihrem Land blieben, mit Moab zu kämpfen, um die Sache ihrer Brüder zu rächen.
15 Die Kinder Midian sandten zu allen ihren Brüdern, den Kindern des Ostens, und zu allen ihren Brüdern, allen Kindern Keturahs, um Midian zu unterstützen, um gegen Moab zu kämpfen.
16 Als die Moabiter das hörten, fürchteten sie sich sehr, daß sich alle Ostenländer gegen sie versammelt hatten, und schickten die Moabiter in das Land Edom ein Gedächtnis an Hadad, den Sohn Bedads, und sagten:
17 Kommt nun zu uns und hilft uns, und wir werden Midian schlagen; denn sie sind alle zusammengekommen und sind mit allen ihren Brüdern, den Kindern des Ostens, gegen uns gekommen, um zu kämpfen, um die Sache von Midian zu rächen, die im Kampf gefallen ist.
18 Und Hadad, der Sohn Bedads, des Königs von Edom, zog mit seinem ganzen Heer aus und ging in das Land Moab, um mit Midian zu kämpfen; und Midian und die Kinder des Ostens kämpften mit Moab im Feld Moab, und der Kampf zwischen ihnen war sehr heftig.
19 Und Hadad schlug alle Kinder Midian und die Kinder des Ostens mit dem Schwert. Und Hadad rettete in jener Zeit Moab aus der Hand Midian. Und die Überlebenden von Midian und der Kinder des Ostens flüchteten vor Hadad und seinem Heer. Und Hadad verfolgte sie in ihr Land und schlug sie mit einer sehr schweren Schlacht, und die Toten fielen auf dem Weg.
20 Und Hadad rettete Moab aus der Hand der Midianiter; denn alle Kinder der Midianiter waren durch das Schwert geschlagen worden; und Hadad kehrte um und kehrte zu seinem Land zurück.
21 Und von jenem Tage an gaben die Kinder Midian die Kinder Moabs ab, weil sie im Kampf um sie gefallen waren; und es gab eine große und starke Feindschaft zwischen ihnen all die Tage.
22 Und alle, die aus Midian auf dem Weg des Landes Moabs gefunden wurden, sind durch das Schwert des Moabs gestorben, und alle, die aus Moab auf dem Weg des Landes Midian gefunden wurden, sind durch das Schwert des Midians gestorben. So taten Midian mit Moab und Moab mit Midian für viele Tage.
23 Zu jener Zeit starb Judas, der Sohn Jakobs, in Ägypten, im sechzigsten Jahr, als Jakob nach Ägypten hinabkam. Judas war im Alter von einhundertundzwanzig Jahren, als er starb. Und sie balsamisierten ihn und legten ihn in einen Sarg, und er wurde in die Hände seiner Söhne gegeben.
24 Und in dem achtzignen und neunten Jahr starb Nephthali, einhundertzweiunddreißig Jahre alt, und er wurde in einen Sarg gelegt und in die Hände seiner Söhne gegeben.
25 Im einundneunzigsten Jahr, als die Israeliten nach Ägypten hinabkamen, das heißt im dreißigsten Jahr der Herrschaft Sefo, des Sohnes Elifas, des Sohnes Esaus, über die Kinder Chittim, kamen die Kinder Afrikas auf die Kinder Chittim, um sie wie gewohnt zu berauben, aber sie waren diese dreizehn Jahre nicht auf sie gekommen.
26 Und sie kamen zu ihnen in jenem Jahr. Und Zepho, der Sohn Elifass, ging zu ihnen hinaus mit einigen seiner Männer und schlug sie verzweifelt. Und die Truppen Afrikas flüchteten vor Zepho und die Toten fiel vor ihm. Und Zepho und seine Männer verfolgten sie und fuhren fort und schlugen sie, bis sie nahe zu Afrika kamen.
27 Und Angeas, der König von Afrika, hörte das, was Sepho getan hatte, und es erschütterte ihn sehr; und Angeas fürchtete sich vor Sepho all die Tage.
Kapitel 63
[KAPITEL 63 steht unter S. 338; der Kapitel beginnt auf S. 339.
Druckfolio am Fuß der Seite: 338.]
1 Und Levi, der Sohn Jakobs, starb in Ägypten im neununddreißigten Jahr; und Levi war einhundertdreißig sieben Jahre alt, als er starb; und sie legten ihn in eine Sarge und gaben ihn in die Hände seiner Söhne.
2 Und es geschah, nachdem Levi gestorben war, als die ganze Ägypten sahen, daß die Söhne Jakobs, Josephs Brüder, gestorben waren, begannen alle Ägypter, die Söhne Jakobs zu bedrängen und ihre Leben zu verbittern, von jenem Tage bis zum Tag, da sie aus Ägypten herauskamen. Und sie nahmen von ihren Händen alle Weinberge und Felder, die Joseph ihnen gegeben hatte, und alle schönen Häuser, in denen die Israeliten wohnten, und alle wertvollen Dinge Ägyptens, die Ägypter an jenen Tagen von den Söhnen Jakobs nahmen.
3 Und die Hand der ganzen Ägypter wurde in jenen Tagen schwerer gegen die Kinder Israel, und die Ägypter verletzten die Israeliten, und sie wurden müde von ihrem Leben wegen der Ägypter.
[Anmerkung des Übersetzers: in Vers 3 fallen die ersten Worte der zweiten gedruckten Zeile des Verses in der
die Buch-Gitter-Kurve und sind nicht lesbar aus diesem Foto wiederherstellbar; die sichtbare Linie
Ende "...und die Ägypter verletzten die" und der Text wird wieder lesbar bei "Israel war
Die [?] markiert die versteckte Spanne — mehrere
Wort, das wahrscheinlich "Kinder Israels" und eine verbindliche — und nicht von
Eine flachere Neuaufnahme von Seite 339 würde das klären.]
4 Und es geschah in jenen Tagen, im zweihundertjährigen Jahr, als Israel nach Ägypten hinabkam, daß Pharao, der König von Ägypten, starb, und Melol, sein Sohn, regierte an seiner Stelle. Alle Mächtigen der Ägypter und alle jener Generation, die Josef und seine Brüder kannten, starben in jenen Tagen.
5 Und eine andere Generation trat an ihre Stelle auf, die die Söhne Jakobs nicht erkannt hatten und nicht all das Gute, was sie ihnen getan hatten, und nicht all ihre Macht in Ägypten.
6 Und von jenem Tag an begann die ganze Ägypten, Jakobs Söhne zu bittern und sie mit allerlei schweren Arbeit zu bedrängen, weil sie ihre Väter nicht erkannten, die sie in den Tagen des Hungers gerettet hatten.
7 Das war auch von Jahwe für die Kinder Israel, um ihnen zu Nutzen zu sein in ihren späteren Tagen, damit alle Kinder Israel es wissen, Jahwe ihre Elohim.
8 und um die Zeichen und die großen Wunder zu erkennen, Jahwe und er tat es in Ägypten wegen seines Volkes Israel, damit die Kinder Israel fürchteten, Jahwe Elohim von ihren Vätern und wandelten in all seinen Wegen, sie und ihre Nachkommen nach ihnen alle Tage.
9 Melol war zwanzig Jahre alt, als er König wurde, und er regierte neunundvierzig Jahre. Und alle Ägypter nannten seinen Namen Pharao nach dem Namen seines Vaters, wie sie jeden König, der über sie regierte, in Ägypten nannten.
10 Zu jener Zeit gingen alle Truppen des afrikanischen Königs Angeas aus, um wie üblich über das Land Chittim zu plündern.
11 Als Sefo, der Sohn Elifass, des Sohnes Esaus, von ihnen hörte, ging er mit seinem Heer zu ihnen und kämpfte dort auf dem Weg gegen sie.
12 Zepho schlug die Truppen des Königs von Afrika mit der Schärfe des Schwertes und ließ keinen von ihnen übrig, und nicht einmal einer kehrte zu seinem Herrn in Afrika zurück.
13 Als Angeas hörte, was Zepho, der Sohn Elifass, mit all seinen Truppen getan hatte, daß er sie vernichtet hatte, sammelte Angeas alle seine Truppen zusammen, alle Männer des Landes Afrika, ein Volk so zahlreich wie der Sand am Meer.
14 Und Angeas sandte zu seinem Bruder Lucus, und sprach: Kommt zu mir mit all euren Männern und hilft mir, Zepho und alle Kinder des Chittim zu schlagen, die meine Männer vernichtet haben. Lucus kam mit seinem ganzen Heer, eine sehr große Schar, um seinem Bruder Angeas zu helfen, um gegen Zepho und die Kinder des Chittim zu kämpfen.
15 Als die Kinder Chitims das hörten, wurden sie sehr erschreckt und eine große Furcht fiel auf ihre Herzen.
16 Und Zepho sandte einen Brief in das Land Edom zu Hadad, dem Sohn Bedads, dem König Edom, und zu allen Söhnen Esaus, und sprach:
17 Ich habe gehört, daß Angeas, der König Afrikas, mit seinem Bruder zu uns kommt, um gegen uns zu kämpfen, und wir haben große Angst vor ihm, denn seine Armee ist sehr groß, besonders wenn er mit seinem Bruder und seiner Armee auch gegen uns kommt.
18 Und nun geht mit mir hinauf und helft mir, und wir werden gemeinsam gegen Angeas und seinen Bruder Lucus kämpfen, und ihr werdet uns aus ihren Händen retten, aber wenn nicht, dann wisst, daß wir alle sterben werden.
19 Und die Söhne Esaus schickten einen Brief zu den Söhnen des Chittim und zu ihrem König Zepho, und sagten: Wir können nicht gegen Angeas und sein Volk kämpfen, denn ein Friedensabkommen ist zwischen uns seit vielen Jahren, seit den Tagen Bela, des ersten Königs, und seit den Tagen Joseph, des Sohnes Jakobs, des Königs Ägyptens, mit dem wir über den Jordan gekämpft haben, als er seinen Vater begraben hat.
20 Als Sefo die Worte seiner Brüder, die Söhne Esaws, hörte, hielt er sich von ihnen ab, und Sefo hatte große Furcht vor Angeas.
21 Und Angeas und sein Bruder Lucus stellten alle ihre Streitkräfte auf, etwa achthunderttausend Mann, gegen die Kinder des Chittim.
22 Und alle Kinder Chittims sprachen zu Zepho: Bete für uns zu dem Elohim deiner Vorfahren, vielleicht wird er uns aus der Hand des Angeas und seines Heeres befreien, denn wir haben gehört, dass er ein großer Jahwe ist und dass er alle befreit, die auf ihn vertrauen.
23 Und Zepho hörte ihre Worte, und Zepho suchte Jahwe und er sagte:
24 O Jahwe Elohim Abrahams und Isaaks, meiner Vorfahren, heute weiß ich, dass du ein wahrer Jahwe bist, und alle Götter der Nationen sind eitel und nutzlos.
25 Erinnere dich nun heute an deinen Bund mit Abraham, unserem Vater, den unsere Väter uns erzählten, und tut mir heute Gnade wegen Abraham und Isaak, unseren Vätern. Rette mich und die Kinder des Chittim aus der Hand des Afrikas, der gegen uns im Kampf kommt.
26 Und Jahwe hörte auf die Stimme Zephos, und er achtete auf ihn um Abrahams und Isaaks willen, und Jahwe befreite Zepho und die Kinder Chittims aus der Hand des Angeas und seines Volkes.
27 Zepho kämpfte an jenem Tag gegen Angeas, den König von Afrika, und sein Volk. Jahwe und ließ das ganze Volk von Angeas in die Hände der Kinder Chitims.
[Druckte Folio am Fuß der Seite: 339. Kapitel 63 geht weiter auf Seite 340.]
28 Und der Kampf war schwer gegen Angeas, und Zepho schlug alle Männer von Angeas und seinen Bruder Lucus mit dem Schwert. Und es fielen von ihnen bis zum Abend jenes Tages etwa vierhunderttausend Männer.
29 Als Angeas sah, daß alle seine Männer verloren waren, sandte er einen Brief an alle Einwohner Afrikas, um zu ihm zu kommen, um ihm in der Schlacht zu helfen, und er schrieb in dem Brief: "Alle, die in Afrika gefunden werden, sollen von zehn Jahren und höher zu mir kommen; sie sollen alle zu mir kommen, und siehe, wenn er nicht kommt, wird er sterben; alles, was er hat, und sein ganzes Haus, wird der König nehmen".
30 Und alle übrigen Bewohner Afrikas erschreckten sich vor den Worten Angeas, und aus der Stadt gingen etwa dreihunderttausend Männer und Jungen, von zehn Jahren und höher, und kamen zu Angeas.
31 Am Ende von zehn Tagen führte Angeas erneut den Kampf gegen Zepho und die Kinder des Chittim. Und der Kampf war sehr groß und stark zwischen ihnen.
32 Und aus der Armee Angeas und Lukus sandte Zepho viele von den Verwundeten zu ihm, etwa zweitausend Mann; und Sosiphtar, der Oberst des Heeres Angeas, fiel in dieser Schlacht.
33 Und als Sosiphtar fiel, kehrten die afrikanischen Truppen den Rücken um zu fliehen; sie flüchteten, und Angeas und sein Bruder Lucus waren mit ihnen.
34 Zepho und die Chittimer verfolgten sie und schlugen sie noch schwer auf der Straße, etwa zweihundert Mann. Sie verfolgten Azrubal, den Sohn Angeas, der mit seinem Vater geflohen war, und schlugen zwanzig seiner Männer auf der Straße nieder. Azrubal flüchtete vor den Chittimern und tötete ihn nicht.
35 Angeas und Lucus, sein Bruder, flüchteten mit den übrigen Männern, und sie flüchteten und kamen mit Furcht und Schrecken nach Afrika. Angeas fürchtete sich alle Tage, daß Zepho, der Sohn Elifass, mit ihm zum Krieg gehen würde.
Kapitel 64
1 Und Bileam, der Sohn Beors, war damals mit Angeas im Kampf; und als er sah, daß Zepho Angeas besiegt hatte, flüchtete er von dort und kam nach Kittim.
2 Und Zepho und die Kinder des Chittim empfangen ihn mit großer Ehre, denn Zepho wußte, wie weise Bileam war; und Zepho gab Bileam viele Geschenke, und er blieb bei ihm.
3 Als Sefo von der Schlacht zurückkehrte, befahl er, alle Chittim-Söhne, die mit ihm in den Kampf gegangen waren, zu zählen, und keiner von ihnen fehlte.
4 Zepho freute sich über diese Sache, und er erneuerte sein Königreich und machte für alle seine Untertanen ein Fest.
5 Aber Zepho erinnerte sich nicht. Jahwe und betrachtet nicht, dass Jahwe daß er ihm im Kampf geholfen hatte, und daß er ihn und sein Volk aus der Hand des Königs von Afrika gerettet hatte; und daß er noch in den Wegen der Kinder der Chittim und der bösen Kinder Esaus wandelte, um anderen Göttern zu dienen, die ihn seine Brüder, die Kinder Esaus, gelehrt hatten. Darum wird gesagt: Aus dem bösen kommt das Böse.
6 Zepho herrschte über alle Kinder von Chittim sicher, aber wusste nicht Jahwe er hatte ihn und sein ganzes Volk aus der Hand des Königs von Afrika gerettet. Die afrikanischen Truppen kamen nicht mehr nach Kittim, um sie zu plündern, wie sie es immer getan hatten. Sie wussten, wie stark Zepho sie alle mit dem Schwert geschlagen hatte. So fürchtete Angeas Zepho, den Sohn Elifass, und die Söhne von Kittim, alle Tage.
7 Als Zefo von der Schlacht zurückkehrte und sah, wie er das ganze Volk Afrikas besiegt hatte und sie im Kampf mit dem Schwert geschlagen hatte, beraten sie mit den Kindern Chittim, nach Ägypten zu gehen, um gegen die Söhne Jakobs und gegen Pharao, den König Ägyptens, zu kämpfen.
8 Denn Zefo hörte, daß die Mächtigen der Ägypter gestorben waren, und daß Joseph und seine Brüder, die Söhne Jakobs, gestorben waren, und daß alle ihre Kinder, die Kinder Israel, in Ägypten übrig blieben.
9 Zepho wollte mit ihnen und mit dem ganzen Ägypten kämpfen, um sich für seine Brüder, die Söhne Esaws, zu rächen, die Josef und seine Brüder und alle Ägypter im Land Kanaan geschlagen hatten, als sie Jakob in Hebron begraben wollten.
10 Und Zepho sandte Gesandte zu Hadad, dem Sohn Bedads, dem König von Edom, und zu allen seinen Brüdern, den Söhnen Esaws, und sprach:
11 Habt ihr gesagt, ihr würdet nicht gegen den König Afrikas kämpfen, denn er ist ein Teil eures Bundes? Siehe, ich habe mit ihm gekämpft und ihn und sein ganzes Volk geschlagen.
12 Und nun habe ich mich entschieden, gegen Ägypten und gegen die Söhne Jakobs, die dort sind, zu kämpfen, und ich werde mich von ihnen rächen für das, was Josef und seine Brüder und seine Väter uns im Lande Kanaan getan haben, als sie hinaufgingen, um ihren Vater in Hebron zu begraben.
13 Wenn du nun zu mir kommst, um mir zu helfen, gegen sie und gegen Ägypten zu kämpfen, dann werden wir uns für unsere Brüder rächen.
14 Und die Söhne Esaus hörten die Worte Sefos, und die Söhne Esaus versammelten sich zusammen, ein sehr großes Volk, und sie gingen, um Sefos und den Söhnen Chitims im Kampf zu helfen.
15 So schickte Zefo zu allen Ostern und zu allen Ismaeliten Worte, und sie versammelten sich und kamen zu Hilfe zu Zefo und den Chittim im Kampf gegen Ägypten.
16 Und alle diese Könige, der König von Edom und die Könige des Ostens, und alle die Söhne Ismaels und Zepho, der König von Chittim, gingen hinaus und stellten alle ihre Heere in Hebron ein.
17 Das Lager war sehr groß, erstreckt sich in der Länge eine Entfernung von drei Tagen Reise, ein Volk zahlreich wie der Sand auf der
[Die Seite endet mitten im Satz v. 17; der Satz endet am Anfang von Seite 341.
Druckfolio am Fuß der Seite: 340.]
[Die Seite öffnet sich mitten im Satz, indem sie Kapitel 64 v. 17 von Seite 340 ausfüllt:]
Sie sind nicht zu zählen.
18 Da gingen alle diese Könige und ihre Heerscharen hinab und kamen gegen ganz Ägypten in den Krieg und lagerten zusammen im Tal Pathros.
19 Als die ganze Ägypten ihre Rede hörten, versammelten sich auch alle Menschen des Landes Ägypten und aus allen Städten Ägyptens etwa dreihunderttausend Männer.
20 Auch die Ägypter sandten zu den Kindern Israels, die damals im Land Gosen waren, um zu ihnen zu kommen, um zu gehen und gegen diese Könige zu kämpfen.
21 Da versammelten sich die Männer Israels, etwa einhundertfünfzig Mann, und sie gingen zum Kampf, um den Ägyptern zu helfen.
22 Und die Männer Israels und Ägyptens gingen hinaus, etwa dreihunderttausend Mann und hundertfünfzig Mann, und sie gingen zu diesen Königen zum Kampf; und sie stellten sich außerhalb des Landes Gosen gegenüber Pathros.
23 Die Ägypter glaubten nicht, daß Israel mit ihnen in ihre Lager zusammen zum Kampf gehen würde; denn alle Ägypter sagten: Vielleicht werden die Kinder Israel uns in die Hand der Kinder Esaws und Ismaels geben, denn sie sind ihre Brüder.
24 Und alle Ägypter sagten zu den Kindern Israels: Bleibt hier zusammen und haltet euch auf euren Stationen, und wir werden hinaufgehen und gegen die Söhne Esaus und Ismael kämpfen; wenn diese Könige über uns kommen, dann sollt ihr alle zusammen gegen sie kommen und uns helfen. Und die Söhne Israel taten das.
25 Zefo, der Sohn Elifass, des Sohnes Esaus, des Königs von Kittim, und Hadad, der Sohn Bedads, des Königs von Edom, und alle ihre Lager, und alle die Kinder des Ostens und die Kinder Ismaels, ein Volk, das so zahlreich wie Sand war, lagerten zusammen im Tal Pathros gegenüber Tachpanches.
26 Und da war Bileam, der Sohn Beors, des Aramäers, im Lager Zepho; denn er kam mit den Söhnen von Chittim zur Schlacht; und Bileam war ein Mann, der in den Augen Zephos und seiner Männer sehr geehrt war.
27 Da sprach Zepho zu Bileam: "Sag uns mit der Wahrsagung, um zu wissen, wer den Sieger ist, wir oder die Ägypter".
28 Und Balaam stand auf und versuchte die Kunst des Wahrsagers, und er war geschickt in seiner Erkenntnis, aber er war verwirrt, und das Werk wurde in seiner Hand zerstört.
29 Und er versuchte es wieder, aber es gelang nicht; Balaam verzweifelte daran und ließ es und vollendete es nicht, denn dies war von Jahwe, um Zepho und sein Volk in die Hand der Kinder Israels fallen zu lassen, die auf Jahwe, den Elohim ihrer Vorfahren, in ihrem Krieg vertraut hatten.
30 Zefo und Hadad stellten ihre Streitkräfte in Schach, und alle Ägypter gingen allein gegen sie, etwa dreihunderttausend Mann, und kein Mann aus Israel war mit ihnen.
31 Alle Ägypter kämpften mit diesen Königen gegenüber Pathros und Tachpanches, und der Kampf war schwer gegen die Ägypter.
32 Die Könige waren in jener Schlacht stärker als die Ägypter, und etwa einhundertachtzig Mann Ägyptens fielen an jenem Tag, und etwa dreißig Mann von den Streitkräften der Könige, und alle Männer Ägyptens flohen vor dem König; da verfolgten die Kinder Esaus und Ismaels die Ägypter und schlugen sie weiter bis zu dem Ort, wo das Lager der Kinder Israels war.
33 Da riefen alle Ägypter zu den Kindern Israels und sagten: "Schlecht zu uns und hilf uns und errettet uns aus der Hand von Esau, Ismael und den Söhnen von Chittim!"
34 Die hundertfünfzig Männer der Kinder Israel rannten von ihren Stationen in die Lager dieser Könige. Und die Kinder Israel riefen: Jahwe ihre Elohim um sie zu liefern.
35 Und Jahwe hörte auf Israel, und Jahwe gab alle Männer der Könige in ihre Hände, und die Kinder Israels kämpften gegen diese Könige, die Kinder Israels schlugen etwa viertausend von den Männern der Könige.
36 Jahwe und es war ein großer Schrecken im Lager der Könige, so daß die Furcht der Kinder Israel über sie fiel.
37 Und alle Heerscharen der Könige flüchteten vor den Kindern Israel, und die Kinder Israel verfolgten sie und schlugen sie weiter bis an die Grenzen des Landes Kusch.
38 Und die Kinder Israel schlugen von ihnen zweitausend Mann auf dem Weg, und von den Kindern Israel fiel nicht einer.
39 Als die Ägypter sahen, daß die Kinder Israel mit so wenigen Mannen gegen die Könige kämpften und daß der Kampf gegen sie so heftig war,
40 Und alle Ägypter hatten große Angst vor ihrem Leben wegen des starken Kampfes, und alle Ägypter flüchteten, jeder vor den gerüsteten Streitkräften, und sie versteckten sich auf der Straße, und sie ließen die Israeliten allein kämpfen.
41 Und die Kinder Israel schlugen den Männern der Könige eine schwere Schlage, und sie kehrten von ihnen zurück, nachdem sie sie nach der Grenze des Landes Kusch vertrieben hatten.
42 Und alle Israel wussten, was die Ägypter mit ihnen getan hatten, daß sie vor ihnen im Kampf geflohen waren und sie allein zum Kampf gelassen hatten.
43 Und die Kinder Israel taten auch schlau. Und als die Kinder Israel von der Schlacht zurückkehrten, trafen sie einige Ägypter auf dem Weg und schlugen sie dort.
44 Und als sie sie töteten, sprachen sie zu ihnen diese Worte:
45 Warum habt ihr uns verlassen und uns verlassen, als ein paar Leute, um gegen diese Könige zu kämpfen, die viele Leute hatten, um uns zu schlagen, damit ihr eure eigenen Seelen retten könnt?
46 Und von einigen, die die Israeliten auf dem Weg trafen, sprachen die Israeliten zueinander: Schlagen, schlagen! denn er ist ein Ismaeliter, oder ein Edomiter, oder von den Kindern des Chittim. Und sie standen über ihn und töteten ihn, und sie wussten, daß er ein Ägypter war.
[Druckte Folio zu Fußseite: 341. Kapitel 64 geht weiter auf Seite 342, noch nicht
Fotografiert.]
[Die Seite öffnet sich in Kapitel 64; V. 47]–50 dieses Kapitel zu schließen:]
47 Die Kinder Israel taten diese Dinge mit List gegen die Ägypter, weil sie aus dem Kampf weggefallen waren und vor ihnen geflohen waren.
48 Und die Kinder Israel schlugen etwa zweihundert Männer von den Ägyptern auf dem Weg um.
49 Als alle Ägypter sahen, was die Israeliten ihnen angetan hatten, fürchteten alle Ägypter sehr vor den Israeliten, weil sie ihre große Macht sahen und nicht einer von ihnen fiel.
50 So kehrten alle Israeliten mit Freude auf ihrem Weg nach Gosen zurück, und die übrigen Ägypter kehrten jeder zu seinem Ort zurück.
Kapitel 65
1 Nach diesen Dingen versammelten sich alle Berater des Pharao, des Königs Ägyptens, und alle Ältesten Ägyptens und kamen vor den König und beugen sich nieder und setzten sich vor ihm.
2 Und die Berater und Ältesten Ägyptens sprachen zum König und sprachen:
3 Siehe, das Volk der Kinder Israel ist größer und stärker als wir, und du weißt, welches Übel sie uns unterwegs angetan haben, als wir vom Kampf zurückkehrten.
4 Und du hast auch ihre starke Macht gesehen, denn diese Macht ist ihnen von ihren Vätern gekommen. Nur wenige Männer standen sich auf gegen ein Volk, das so zahlreich wie der Sand war, und schlugen sie mit dem Schwert. Von ihnen ist nicht einer gefallen. Hätten sie so zahlreich gewesen, so hätten sie sie vollständig vernichtet.
5 So gebt uns nun einen Rat, was wir mit ihnen tun sollen, bis wir sie aus unserer Mitte auslöschen, damit sie nicht zu zahlreich für uns im Lande werden.
6 Denn wenn sich die Kinder Israel im Lande vermehren, so werden sie ein Hindernis für uns sein; und wenn ein Krieg auftritt, so werden sie mit ihrer großen Stärke gegen unseren Feind zusammenschließen und gegen uns kämpfen und uns aus dem Lande vernichten und von ihm weggehen.
7 Da antwortete der König den Ältesten Ägyptens und sprach zu ihnen: Das ist der Plan, der gegen Israel geraten ist, und wir werden nicht von ihm abweichen.
8 Betrachte in dem Land Pithom und Rameses, Städte, die nicht zum Kampf befestigt sind; es ist besser für dich und uns, sie zu bauen und sie zu befestigen.
9 Und nun geh und verhüte sie mit List und verkünde auf Befehl des Königs in Ägypten und in Gosen:
10 Ihr alle Ägypter, Gosen, Patros und alle ihre Bewohner! Der König hat uns geboten, Pithom und Ramses zu bauen und sie für den Kampf zu befestigen. Ihr, die aus ganz Ägypten, aus den Kindern Israels und aus allen Bewohnern der Städte, die mit uns bauen wollen, solltet jeden Tag seinen Lohn erhalten, der ihm vom König geboten wird. Geht also zuerst und handelt schlau und versammelt euch, um zu Pithom und Ramses zu kommen, um zu bauen.
11 Und während du das Bauen machst, sollst du jeden Tag auf Befehl des Königs in ganz Ägypten eine solche Ankündigung verkünden.
12 Wenn ein Teil der Israeliten mit dir zusammen kommt, um zu bauen, so sollst du ihnen ihren Gehalt für ein paar Tage geben.
13 Und wenn sie mit dir für ihren täglichen Lohn gebaut haben, dann zieht euch jeden Tag eins nach dem anderen heimlich von ihnen weg, und dann werdet ihr aufstehen und ihre Arbeiter und Beamte werden; und danach sollt ihr sie ohne Lohn bauen lassen; wenn sie sich weigern, dann zwingt sie mit all eurer Kraft zu bauen.
14 Und wenn ihr das tut, so wird es uns gut sein, unser Land gegen die Kinder Israel zu stärken; denn wegen der Müdigkeit des Baus und des Werkes werden die Kinder Israel weniger sein, weil ihr ihnen ihre Frauen von Tag zu Tag nehmen werdet.
15 Und alle Ältesten Ägyptens hörten den Rat des Königs, und der Rat war ihnen und den Dienern des Pharao und dem ganzen Ägypten wohlgefällig; und sie taten nach dem Wort des Königs.
16 Und alle Diener gingen von dem König weg und ließen in ganz Ägypten, in Tachpanches und in Gosen und in allen Städten, die Ägypten umzingelten, eine Verkündigung ausbreiten:
17 Du hast gesehen, was die Söhne Esau und Ismael mit uns getan haben, als sie gegen uns kamen und uns zu vernichten wollten.
18 Und nun hat der König uns geboten, das Land zu befestigen und die Städte Pithom und Rameses wieder aufzubauen und sie für den Kampf zu befestigen, wenn sie wieder gegen uns kommen.
19 Wer von euch aus dem ganzen Ägypten und aus den Kindern Israels kommt, um mit uns zu bauen, der wird von dem König seinen Tageslohn erhalten, wie er uns befohlen hat.
20 Und als Ägypten und alle Kinder Israels alles hörten, was die Knechte des Pharao gesagt hatten, kamen Leute aus Ägypten und aus den Kindern Israels, um mit den Knechten des Pharao zu bauen, Pithom und Ramses; aber keiner der Kinder Levi kam mit seinen Brüdern, um zu bauen.
21 Alle Diener des Pharao und seine Fürsten kamen zuerst mit Täuschung, um mit dem ganzen Israel als tägliche Arbeitskräfte zu bauen, und sie gaben Israel ihre tägliche Löhne am Anfang.
22 Und die Knechte des Pharao bauten mit dem ganzen Israel und waren ein Monat lang bei diesem Werk mit Israel beschäftigt.
23 Am Ende des Monats gingen alle Pharao-Diener heimlich von den Israeliten weg.
24 Und Israel arbeitete zu jener Zeit weiter, aber dann erhielten sie ihre tägliche Bezahlung, denn einige Männer aus Ägypten arbeiteten zu jener Zeit noch mit Israel zusammen. Deshalb gaben die Ägypter Israel ihre Bezahlung in jenen Tagen, damit auch sie, die Ägypter, die ihre Mitarbeiter waren, ihre Bezahlung für ihre Arbeit erhielten.
25 Am Ende eines Jahres und vier Monate waren alle Ägypter vor den Kindern Israels zurückgezogen, so daß die Kinder Israel allein im Werk blieben.
26 Und als alle Ägypter sich von den Kindern Israel abzogen, kehrten sie zurück und wurden ihnen Unterdrücker und Befehlshaber, und einige von ihnen stellten sich als Arbeiter über die Kinder Israel, um von ihnen alles zu erhalten, was sie ihnen als Lohn ihrer Arbeit gaben.
27 Und so handelten die Ägypter mit den Kindern Israels von Tag zu Tag, um sie in ihrer Arbeit zu bedrängen.
28 Und alle Kinder Israels waren allein in der Arbeit, und die Ägypter gaben den Kindern Israel von jener Zeit an kein Lohn.
29 Als einige der Israeliten sich weigerten, zu arbeiten, weil ihnen kein Lohn gegeben wurde, unterdrückten sie die Gewalttäter und die Diener des Pharao und schlugen sie mit schweren Schlägen und ließen sie mit Gewalt zurückkehren, um mit ihren Brüdern zu arbeiten. So taten alle Ägypter den Kindern Israels die ganze Zeit.
30 Und alle Kinder Israels hatten große Furcht vor den Ägyptern in dieser Sache, und alle Kinder Israels kehrten zurück und arbeiteten allein ohne Lohn.
31 Die Kinder Israel bauten Pithom und Rameses. Alle Kinder Israel bauten das Werk, einige bauten Ziegel und andere bauten, und die Kinder Israel befestigten das ganze Land Ägypten und seine Mauern. Die Kinder Israel bauten viele Jahre lang, bis die Zeit kam, Jahwe er erinnerte sich an sie und führte sie aus Ägypten heraus.
32 Aber die Kinder Levi waren nicht mit ihren Brüdern Israel beschäftigt, von Anfang an bis zum Tag, als sie aus Ägypten herauskamen.
33 Denn alle die Kinder Levi wussten, daß die Ägypter all diese Worte mit Verführung zu den Kindern Israel gesprochen hatten; darum nahmen sich die Kinder Levi nicht mit ihren Brüdern an die Arbeit heran.
34 Die Ägypter bewegten ihre Aufmerksamkeit nicht darauf, die Kinder Levi nachher zu arbeiten, da sie zuerst nicht bei ihren Brüdern waren, und deshalb ließen die Ägypter sie allein.
35 Und die Hände der Männer Ägyptens waren mit anhaltender Strenge gegen die Kinder Israels in jener Arbeit gerichtet, und die Ägypter ließen die Kinder Israels mit Härte arbeiten.
36 Die Ägypter verbitterten das Leben der Israeliten mit harter Arbeit im Mörtel und in Ziegeln und auch in jeder Art von Arbeit auf dem Feld.
37 Die Kinder Israels nannten Melol, den König von Ägypten, "Meror, König von Ägypten", weil in seiner Zeit die Ägypter ihr Leben mit jeder Art von Arbeit verbittert hatten.
38 Und alle Arbeiten, die die Ägypter den Kindern Israel zwangen, zwangen sie sie hart, um die Kinder Israel zu bedrängen. Aber je mehr sie sie bedrängten, desto mehr wuchsen sie und wachsen. Und die Ägypter trauerten sich wegen der Kinder Israel.
Kapitel 66
1 Damals starb Hadad, der Sohn Bedads, des Königs von Edom. Nach ihm herrschte Samla aus Mesreka aus dem Land der Ostbürger.
2 Im dreizehnten Jahr des Königs Pharaos, des Königs Ägyptens, das ist das hundertundzwanzigste Jahr, als die Israeliten nach Ägypten kamen, hatte Samla achtzehn Jahre über Edom regiert.
3 Als er König wurde, zog er seine Heere heraus, um zu gehen und gegen Zepho, den Sohn Elifass, und die Kinder des Chittim zu kämpfen, weil sie gegen Angeaz, den König von Afrika, gekämpft hatten und seine ganze Heere vernichtet hatten.
4 Doch er wollte nicht mit ihm in Verbindung treten, denn die Söhne Esaus hielten ihn ab, weil sie sagten: "Er ist ihr Bruder". So hörte Samla die Stimme der Söhne Esaus und kehrte mit seinem ganzen Heer zurück ins Land Edom und ging nicht zum Kampf gegen Zepho, den Sohn Elifass, hin.
5 Da hörte Pharao, der König von Ägypten, diese Sache und sprach: Samla, der König von Edom, hat sich entschlossen, gegen die Kinder des Chittim zu kämpfen, und danach wird er kommen, um gegen Ägypten zu kämpfen.
6 Als die Ägypter das hörten, verstärkten sie die Arbeit der Kinder Israels, daß die Israeliten ihnen das tun sollten, was sie ihnen getan hatten, als sie mit den Kindern Esaws in den Tagen Hadads kämpften.
7 Und die Ägypter sagten zu den Kindern Israels: Beeil euch, macht eure Arbeit und vervollständigt eure Arbeit und stärkt das Land, wenn die Söhne Esaus, eurer Brüder, kommen, um gegen uns zu kämpfen; denn wegen euch werden sie gegen uns kommen.
8 Und die Kinder Israel taten den Arbeit der Ägypter von Tag zu Tag; und die Ägypter unterdrückten die Kinder Israel, um sie im Lande zu verringern.
9 Da aber die Ägypter die Kinder Israels mehrten, vermehrten sich die Kinder Israels und vermehrten sich, und die ganze Ägypten wurde mit den Kindern Israels erfüllt.
10 Und im hundertundzwanzigsten Jahr, als Israel nach Ägypten hinabkam, sahen alle Ägypter, daß ihr Ratschlag gegen Israel nicht erfolgreich war, sondern daß sie sich vermehrten und vermehrten, und das Land Ägypten und das Land Gosen waren voll mit
[Kapitel 66 v. 10 schließt am Anfang der gedruckten Seite 344 ab.]
[Die Seite beginnt mit den Abschlusswörtern des Kapitels 66 v. 10, angefangen auf Seite 343:]
die Kinder Israels.
11 Da kamen alle Ältesten Ägyptens und seine Weisen vor den König und beugen sich vor ihm nieder und setzten sich vor ihm.
12 Da sprachen alle Ältesten Ägyptens und die Weisen des Königs: "Der König lebe ewig! Du hast uns den Rat gegen die Israeliten gegeben, und wir haben es nach dem Wort des Königs getan".
13 Aber im Verhältnis zur Zunahme der Arbeit vermehren sie sich und wachsen im Land, und siehe, das ganze Land ist mit ihnen gefüllt.
14 Und nun, unser Herr und König, die Augen der ganzen Ägypter sind auf dich, daß du ihnen mit deiner Weisheit Ratschläge gibst, damit sie über Israel herrschen, um sie zu vernichten oder sie aus dem Lande zu verringern. Der König antwortete ihnen und sprach: Gebt uns eure Ratschläge in dieser Sache, damit wir wissen, was wir mit ihnen tun sollen.
15 Da antwortete ein Offizier, der Job hieß, einer der Königsberater, aus Mesopotamien im Land Us, und sprach:
16 Wenn es dem König wohlgefällig ist, lasst ihn den Rat seines Knechtes hören. Und der König sprach zu ihm: Sprich!
17 Da sprach Hiob vor dem König, den Fürsten und allen Ältesten Ägyptens:
18 Siehe, der Rat des Königs, den er zuvor über die Arbeit der Kinder Israel geraten hat, ist sehr gut, und du sollst diese Arbeit nicht für immer von ihnen wegnehmen.
19 Aber dies ist der Rat, mit dem ihr sie verringern könnt, wenn es dem König gut erscheint, sie zu quälen.
20 Siehe, wir fürchteten uns schon lange vor dem Krieg und sagten: Wenn Israel sich im Lande vermehren wird, werden sie uns aus dem Land vertreiben, wenn es Krieg gibt.
21 Wenn es dem König wohlgefällig ist, so soll ein königliches Urteil herausgegeben werden und es in den Gesetzen Ägyptens geschrieben werden, die nicht aufgehoben werden dürfen, daß jedes junge Kind, das von den Kindern Israels geboren wird, sein Blut auf den Boden vergossen wird.
22 Und wenn ihr dies tut, wenn alle männlichen Söhne Israels gestorben sind, wird das Böse ihrer Kriege aufhören. So soll der König alle hebräischen Hebräerinnen rufen und ihnen in dieser Angelegenheit befehlen, sie zu töten. Und es war dem König und dem Fürsten wohlgefällig. Und der König tat nach dem Wort Hiob.
23 Und der König schickte und rief die Hebräischen Hebräerinnen ein, von denen der Name der eine Sefra war, und der andere Pua.
24 Da kamen die Geburtshelfer vor den König und standen vor ihm.
25 Und der König sprach zu ihnen: Wenn ihr die Hebräischen Frauen als Geburtshelfer behandelt und sie auf den Stöhlen seht, solltet ihr ihn töten, wenn es ein Sohn ist, aber wenn es eine Tochter ist, soll sie leben.
26 Aber wenn ihr nicht das tut, dann werde ich euch und alle eure Häuser mit Feuer verbrennen.
27 Aber die Hebammen befürchteten Jahwe und sie hörten weder dem König von Ägypten noch seinen Worten zu. Wenn die Hebräischen Frauen dem Geburtshorn einen Sohn oder eine Tochter gebären, so tat die Geburtshorn alles, was für das Kind nötig war, und ließ es leben. So machten die Geburtshorn alle Tage.
28 Als der König davon erfahren wurde, rief er die Geburtshelfer her und sagte zu ihnen: "Warum habt ihr das getan und die Kinder am Leben gerettet?"
29 Da antworteten die Geburtshelfer und sprachen gemeinsam vor dem König:
30 Der König soll nicht denken, daß die Hebräischen Frauen wie die Ägypterinnen sind; denn alle Kinder Israel sind kräftig, und bevor die Geburtsfrau zu ihnen kommt, werden sie geborgen; und wir, deine Sklaven, haben viele Tage lang keine Hebräische Frau auf uns geborgt; denn alle Hebräischen Frauen sind ihre eigenen Geburtsfrauen, weil sie kräftig sind.
31 Und Pharao hörte ihre Worte und glaubte ihnen in dieser Sache; und die Hebammen gingen von dem König fort. Jahwe und er handelte mit ihnen gut; und das Volk vermehrte sich und vermehrte sich sehr.
Kapitel 67
1 Es gab im Lande Ägypten einen Mann aus den Kindern Levi, dessen Name Amram war, der Sohn Kehats, des Sohnes Levi, des Sohnes Israel.
2 Und dieser Mann ging und nahm eine Frau, Jochebed, die Tochter des Levi, der Schwester seines Vaters, und sie war einhundertzweiundzwanzig Jahre alt, und er kam zu ihr.
3 Und die Frau schwanger und gebar eine Tochter, und sie nannte ihren Namen Miriam, weil die Ägypter in jenen Tagen die Leben der Kinder Israel bitter gemacht hatten.
4 Und sie schwanger wurde und gebar einen Sohn, und nannte seinen Namen Aaron; denn in den Tagen ihrer Schwangerschaft vergosste Pharao das Blut der jungen Kinder Israels.
5 In jenen Tagen starb Zefo, der Sohn Elifass, des Sohnes Esaus, des Königs von Kittim; und Janas regierte an seiner Stelle.
6 Und die Zeit, in der Sefo über die Kinder des Chittim regierte, war fünfzig Jahre, und er starb und wurde begraben in der Stadt Nabna im Land des Chittim.
7 Und Janas, einer der gewaltigen Männer der Kinder Chittim, regierte nach ihm fünfzig Jahre.
8 Nach dem Tod des Königs von Kittim flüchtete Bileam, der Sohn Beors, aus dem Land von Kittim und ging nach Ägypten zu Pharao, dem König von Ägypten.
9 Und der Pharao nahm ihn auf, weil er von seiner Weisheit gehört hatte; und er gab ihm Geschenke und machte ihn zu einem
[Ch. 67 v. 9 schließt sich am Anfang der gedruckten Seite 345 ab.]
und lobte ihn.
10 Und Bileam lebte in Ägypten, und er wurde geehrt mit allen Vornehmen des Königs, und die Vornehmen erhoben ihn, weil alle begehrten, seine Weisheit zu lernen.
11 Und im hundertdreißigten Jahr des Abgangs Israels nach Ägypten träumte Pharao, daß er auf seinem Thron saß; und erhob seine Augen und sah einen alten Mann, der vor ihm stand; und der alte Mann hatte eine Waage in den Händen, wie sie von den Kaufleuten benutzt werden.
12 Und der alte Mann nahm die Waagen und hing sie vor Pharao.
13 Und der alte Mann nahm alle Ältesten Ägyptens und alle seine Vornehmen und Großen, und bindete sie zusammen und stellte sie auf eine Waage.
14 Und er nahm ein Milchkind und legte es in die andere Waage, und das Gewicht des Kindes übertraf alle.
15 Und Pharao war über diese schreckliche Vision verwundert, und er wachte auf, und siehe, es war ein Traum.
16 Und Pharao stand früh am Morgen auf und rief alle seine Knechte und erzählte ihnen den Traum. Und die Männer furchteten sich sehr.
17 Da sprach der König zu allen seinen Weisen: "Erkläre mir den Traum, den ich geträumt habe, damit ich ihn verstehen kann".
18 Da antwortete Bileam, der Sohn Beors, und sprach zu dem König: Das ist nichts anderes als ein großes Übel, das in den letzten Tagen auf Ägypten auftauchen wird.
19 Denn ein Sohn wird für Israel geboren werden, der alle Ägypten und ihre Bewohner vernichten wird und die Israeliten mit einer mächtigen Hand aus Ägypten herausführen wird.
20 Und nun, oh König, berate dich zu dieser Sache, damit du die Hoffnung der Kinder Israel und ihre Hoffnung zerstörst, bevor dieses Unglück gegen Ägypten auftritt.
21 Und der König sprach zu Bileam: Was sollen wir denn mit Israel tun? Wir haben ja zuerst einen Plan gegen sie geführt, und es ist ihnen nicht gelungen.
22 Und nun gibst du ihnen einen Rat, damit wir sie überwinden können.
23 Da antwortete Bileam dem König und sprach: Sende nun und rufe deine beiden Berater, und wir werden sehen, was sie über diese Sache sagen, und danach spricht dein Knecht.
24 Und der König schickte und rief seine beiden Berater Reuel, den Midianiter, und Job, den Uziter, und sie kamen und setzten sich vor den König.
25 Und der König sprach zu ihnen: Siehe, ihr habt den Traum gehört, den ich geträumt habe, und seine Deutung; darum beraten und wissen und sehen, was mit den Kindern Israel gemacht werden soll, damit wir sie besiegen können, ehe ihr Unheil auf uns auftaucht.
26 Da antwortete Reuel, der Midianiter, und sprach: Der König lebe, der König lebe ewig!
27 Wenn es dem König wohlgefällt, soll er die Hebräer aufhören und sie verlassen und seine Hand nicht gegen sie ausstrecken.
28 Denn das sind die, die Jahwe er wählte in früheren Zeiten und nahm seinen Erbteil aus allen Völkern der Erde und den Königen der Erde aus. Wer hat dort seine Hand gegen sie ausgestreckt, mit der Strafe, von denen ihr Volk Elohim war nicht rächen?
29 Ihr wisst doch, daß, als Abraham nach Ägypten hinabging, Pharao, der ehemalige König von Ägypten, seine Frau Sara sah und sie zur Frau nahm; denn Abraham sprach: Sie ist meine Schwester; denn er fürchtete, daß die Ägypter ihn wegen seiner Frau töten würden.
30 Und als der König von Ägypten Sara genommen hatte, dann Jahwe und schlug ihn und sein Haus mit schweren Plagen, bis er Abraham seine Frau Sara zurückgab, und dann war er gesund.
31 Und Abimelech, der Gerariter, der König der Philister, Jahwe er bestraft Sara, die Frau Abrahams, weil sie alle Wehen von Menschen bis zu Tieren starrte.
32 Wenn ihre Elohim er kam in einem Traum nachts zu Abimelech und erschreckte ihn, um Abraham Sara zurückzugeben, die er weggenommen hatte. Danach wurden alle Leute von Gerar wegen Sarah bestraft. Abraham betete zu seinem Vater Elohim und er flehte ihn an, und er heilte sie.
33 Und Abimelech fürchtete sich vor all dem Übel, das über ihn und sein Volk kam, und kehrte zu Abraham seine Frau Sara zurück und gab ihm mit ihr viele Geschenke.
34 So tat er auch mit Isaak, als er ihn von Gerar vertrieben hatte. Jahwe er hatte ihm Wunder getan, daß alle Wasserströme Gerars getrocknet waren, und ihre Bäume ließen keine Frucht tragen.
35 Bis Abimelech von Gerar und Ahuzzath, ein seiner Freunde, und Pichol, der Oberhaupt seines Heeres, zu ihm kamen und sich vor ihm niedergeworfen und sich niedergeworfen hatten.
36 Und sie baten ihn, daß er um sie bitte, und er betete zu ihnen: Jahwe für sie und Jahwe sie beteten ihn an, und er heilte sie.
37 Und Jakob, der einfache Mann, wurde durch seine Gerechtigkeit aus der Hand seines Bruders Esau und aus der Hand des Aramäischen Labans, des Bruders seiner Mutter, gerettet, der sein Leben suchte, und aus der Hand aller Könige Kanaans, die sich gegen ihn und seine Kinder versammelt hatten, um sie zu vernichten, Jahwe und erlöste sie aus ihren Händen, daß sie sich gegen sie wandten und sie schlugen; denn wer hat jemals seine Hand gegen sie ausgestreckt, ohne daß sie bestraft worden waren?
[Kapitel 67 geht weiter auf gedruckter Seite 346.]
38 Wahrlich, der Pharao der Frühe, der Vater eures Vaters, erhob Josef, den Sohn Jakobs, über alle Fürsten des Landes Ägypten, als er seine Weisheit sah; denn durch seine Weisheit rettete er alle Bewohner des Landes aus der Hungersnot.
39 Danach befahl er Jakob und seine Söhne nach Ägypten herab, um durch ihre Tugend das Land Ägypten und das Land Gosen vor der Hungersnot zu befreien.
40 Und nun, wenn es dir wohlgefällt, lass die Kinder Israel nicht verderben, und lass sie in Ägypten wohnen, und sende sie von hier hinaus, daß sie ins Land Kanaan gehen, ins Land, wo ihre Väter als Fremdlinge waren.
41 Als der Pharao Jethro's Worte hörte, wurde er sehr wütend auf ihn, und er erhob sich mit Scham vor dem König und ging in sein Land Midian, und nahm den Stock Josephs mit sich.
42 Und der König sprach zu Job, dem Uziter: Was sagst du, Job? Und was ist dein Rat zu den Hebräern?
43 Da sprach Hiob zu dem König: Siehe, alle Bewohner des Landes sind in deiner Hand; der König tue, was ihm wohlfällt.
44 Und der König sprach zu Bileam: Was sagst du, Bileam? Sprich dein Wort, damit wir es hören.
45 Da sprach Bileam zu dem König: Von allem, was der König gegen die Hebräer geraten hat, werden sie gerettet werden; und der König wird sie nicht durch irgendeinen Rat überwinden können.
46 Und wenn du sie mit dem Feuer verringern möchtest, kannst du sie nicht überwinden. Elohim abraham hat ihren Vater aus Ur der Chaldäer gerettet. Wenn ihr denkt, sie mit dem Schwert zu vernichten, so wurde ihr Vater Isaak von ihm gerettet und ein Widder an seine Stelle gelegt.
47 Und wenn du denkst, sie mit harter und strenger Arbeit zu verringern, wirst du nicht einmal darin überwinden, denn Jakob, ihr Vater, diente Laban in jeder Art harter Arbeit und erfreute sich.
48 Und nun, o König, höre meine Worte: Dies ist der Rat, der gegen sie geraten ist, damit du sie überwältigst und nicht von ihm abwenden sollst.
49 Wenn es dem König wohlgefallen hat, so soll er befehlen, daß alle ihre Kinder, die von heute an geboren werden, in das Wasser geworfen werden; denn damit könnt ihr ihren Namen löschen; denn so wurde keiner ihrer Väter geprüft.
50 Und es war dem König und den Fürsten wohlgefällig; und der König tat nach dem Wort Bileams.
51 Und der König befahl, daß eine Verkündigung ausgesandt und ein Gesetz in ganz Ägyptenland verbreitet werden soll, daß jedes junge Kind, das den Hebräern geboren wird, von heute an ins Wasser geworfen werden soll.
52 Und Pharao rief alle seine Knechte und sprach: Geht und seht alle Söhne, die den Hebräern geboren werden, und werft sie in den Fluss, aber alle Töchter sollt ihr lebendig lassen.
53 Als die Kinder Israel das Wort hörten, das Pharao befohlen hatte, ihre jungen Kinder in den Fluss zu werfen, trennten sich die Leute von ihren Frauen, und die anderen hielten sich an sie.
54 Und von jenem Tag an, als die Zeit der Geburt gekommen war, daß die Frauen Israels, die bei ihren Männern blieben, auf den Feld gingen, um dort zu entleiden, und sie ließen auf dem Feld entleiden, und ließen ihre Kinder auf dem Feld und kehrten nach Hause zurück.
55 Und Jahwe, der ihren Vorfahren geschworen hatte, sie zu vermehren, sandte einen seiner dienenden Engel, die im Himmel sind, um jedes Kind in Wasser zu waschen, es zu salben und zu wickeln und in seine Hände zwei glatte Steine zu legen, aus einem davon sog es Milch und aus dem anderen Honig, und er ließ sein Haar bis zu seinen Knien wachsen, damit es sich damit bedecken könnte; um es zu trösten und an ihm zu hängen durch sein Mitleid für es.
56 Und wann? Jahwe und er hatte Mitleid mit ihnen und wünschte, daß er sie auf der Erde vermehren würde. Und er befahl, daß sein Land sie aufnimmt und sie dort aufbewahrt, bis sie wachsen. Danach öffnete die Erde ihren Mund und brach sie aus. Und sie sprossen aus der Stadt wie das Gras der Erde und das Gras des Waldes. Und sie kehrten jeder zu seiner Familie und zu seinem Vaterhaus zurück und blieben bei ihnen.
57 Und alle Säuglinge der Kinder Israels waren auf der Erde wie das Kraut des Feldes, durch Jahwes' Gnade an ihnen.
58 Als aber alle Ägypter das sahen, gingen sie aus, jeder zu seinem Feld mit seinem Ochsenjogo und seinem Pflügelfell, und plügten es wie ein Pflügler die Erde in der Zeit der Nachkommen.
59 Und als sie pflügten, konnten sie die Kinder der Kinder Israels nicht verletzen. Da wuchs das Volk und gedeihte sehr.
60 Und Pharao befahl seinen Beamten, daß sie jeden Tag nach Gosen gehen, um die Kinder der Kinder Israels zu suchen.
61 Und als sie einen gesucht hatten und gefunden hatten, nahmen sie ihn mit Gewalt aus dem Schoß seiner Mutter und warfen ihn in den Fluss; aber das Mädchen ließen sie bei seiner Mutter. So taten die Ägypter mit den Israeliten alle Tage.
Kapitel 68
1 Es war damals der Geist der Jahwe mirjam, die Tochter Amrams, der Schwester Aarons, war auf ihm. Sie ging hinaus und prophezeite über das Haus: "Siehe, ein Sohn wird uns von meinem Vater und meiner Mutter geboren werden, und er wird Israel aus der Hand der Ägypter retten".
2 Als Amram das Wort seiner Tochter hörte, ging er und nahm seine Frau nach Hause zurück, nachdem er sie vertrieben hatte, als Pharao befohlen hatte, jedes junge Kind des Hauses Jakobs ins Wasser zu werfen.
3 So nahm Amram Jochebed, seine Frau, nach drei Jahren, nachdem er sie vertrieben hatte, und er kam zu ihr, und sie schwanger.
4 Am Ende des sieben Monats von ihrer Schwangerschaft gebar sie einen Sohn, und das ganze Haus wurde von großem Licht gefüllt wie das Licht der Sonne und des Mondes, wenn sie leuchteten.
5 Als die Frau sah, daß das Kind schön und angenehm war, versteckte sie es drei Monate lang in einem inneren Raum.
6 In jenen Tagen planten die Ägypter, alle Hebräer zu töten, die dort waren.
7 Und die Ägyptischen Frauen kamen nach Gosen, wo die Kinder Israels waren, und trugen ihre Kinder auf ihren Schultern, ihre Kinder, die noch nicht sprechen konnten.
8 Und in jenen Tagen, wenn die Frauen der Kinder Israels gebären, versteckte jede Frau ihren Sohn vor den Ägyptern, damit die Ägypter nicht wüssten, daß sie gebären und sie nicht aus dem Land vernichten.
9 Und die Ägyptischen Frauen kamen zu Gosen und ihre Kinder, die nicht sprechen konnten, waren auf ihren Schultern. Und als eine Ägyptische Frau in das Haus einer hebräischen Frau kam, weinte ihr Kind.
10 Und als das Kind, das im Innerenzimmer war, rief, antwortete es; und die Ägyptischen Frauen gingen und berichteten es in Pharaos Haus.
11 Und Pharao sandte seine Diener, um die Kinder zu nehmen und zu töten. So machten die Ägypter den Hebräischen Frauen alle Tage.
12 In jener Zeit, etwa drei Monate nachdem Jochebed ihren Sohn versteckt hatte, wurde das in Pharaos Haus bekannt.
13 Und die Frau eilte, um ihren Sohn zu nehmen, bevor die Beamten kamen; und sie nahm für ihn eine Schachtel aus Schalen, und bedeckte sie mit Schlamm und Schlamm, und legte das Kind darin und legte es in die Flaggen am Ufer des Flusses.
14 Und seine Schwester Miriam stand fern, um zu erfahren, was mit ihm geschehen und was mit ihren Worten geschehen wird.
15 Und Jahwe sandte zu jener Zeit eine schreckliche Hitze in das Land Ägypten, die das Fleisch des Menschen verbrannte wie die Sonne in ihrem Umlauf und die Ägypter sehr bedrückte.
16 Und alle Ägypter gingen hinunter, um sich im Fluss zu baden, weil die Hitze ihre Fleisch verbrannte.
17 Und Bathia, die Tochter des Pharao, ging, um sich in den Fluss zu baden, weil es heiß war; und ihre Mädchen gingen am Fluss, und auch alle Ägypterinnen.
18 Und Bathia erhob ihre Augen zum Fluss und sah die Arche auf dem Wasser, und sandte ihre Dienerin, sie zu holen.
19 Sie öffnete das Buch und sah das Kind, und das Kind weinte. Sie hatte Mitleid mit ihm und sagte: "Dieser ist einer der Kinder der Hebräer".
20 Und alle Frauen Ägyptens, die am Flussufer gingen, begehrten, ihm zu stillen, aber er wollte nicht saugen, denn diese Sache war von Jahwe, um ihn an die Brust seiner Mutter zurückzubringen.
21 Und Miriam, seine Schwester, war damals unter den Ägypterinnen am Fluss. Als sie das sah, sprach sie zu der Tochter des Pharao: Soll ich gehen und eine Hebräerin holen, die das Kind für dich stillt?
22 Und die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Geh! Und die junge Frau ging und rief die Mutter des Kindes.
23 Da sprach die Tochter des Pharaos zu Jochebed: "Nimm dieses Kind weg und still es mir, und ich werde dir deinen Lohn, zwei Silberstücke pro Tag, zahlen". Da nahm die Frau das Kind und zog es auf.
24 Und es geschah, als zwei Jahre vergangen waren, als das Kind gewachsen war, brachte sie es zur Tochter des Pharao; und er war ihr Sohn; und sie nannte seinen Namen Mose, weil sie sagte: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.
25 Und sein Vater Amram nannte seinen Namen Chabar, weil er sagte: "Es war für ihn, daß er mit seiner Frau verbunden war, von der er abgetreten war".
26 Und Jochebed, seine Mutter, nannte seinen Namen Jekuthiel, weil, sagte sie, ich habe für ihn auf den Allmächtigen gehofft, und Jahwe gab ihn mir zurück.
27 Und seine Schwester Miriam nannte ihn Jered, weil sie nach ihm zum Fluss hinabging, um zu wissen, was mit ihm geschehen würde.
28 Und Aaron, sein Bruder, nannte seinen Namen Abi-Zanuch, weil er sagte: Mein Vater hat meine Mutter verlassen und zu ihr zurückgekehrt wegen ihm.
29 Und Kehat, der Vater Amrams, nannte seinen Namen Abigdor, weil er wegen ihm Jahwe sie sollen die Brüche des Hauses Jakobs reparieren, damit sie ihre Söhne nicht mehr ins Wasser werfen können.
30 Und ihre Pflegerin nannte ihn Abi-Soko, und sagte: Er war drei Monate in seinem Zelt verborgen, wegen der Kinder Hams.
31 Und alle Israel nannte seinen Namen Schemaja, der Sohn Netanels, weil sie sagten: In seiner Zeit hat er Jahwe und er hörte ihre Schrei und rettete sie von ihren Unterdrückern.
32 Und Mose war im Hause des Pharao und war als Sohn von Bathia, der Tochter des Pharao. Und Mose wuchs unter den Kindern des Königs auf.
Kapitel 69
1 In jenen Tagen starb der König von Edom, im achtzehnten Jahr seiner Herrschaft, und er wurde in seinem Tempel begraben, den er sich selbst als königliches Residenz im Lande Edom gebaut hatte.
2 Die Söhne Esaus sandten zu Pethor, das am Fluss ist, und holten von dort einen jungen Mann mit schönen Augen und
[Kap. 69 v. 2 schließt sich am Anfang der gedruckten Seite 348 ab.]
[Die Seite beginnt mit den Abschlusswörtern von Kapitel 69 v. 2, angefangen auf Seite 347:]
ein hübscher Mann, der Saul hieß; und sie machten ihn zum König über sie anstelle von Samla.
3 Und Saul regierte über alle Söhne Esaws im Lande Edom vierzig Jahre lang.
4 Als Pharao, der König von Ägypten, sah, daß der Rat, den Bileam über die Kinder Israels geraten hatte, nicht erfolgreich war, sondern daß sie noch fruchtbar waren und sich vermehrten und vermehrten im ganzen Land Ägypten.
5 Und Pharao befahl in jenen Tagen, daß eine Verkündigung in ganz Ägypten den Kindern Israels ausgesandt werden soll: Keiner soll etwas von seiner täglichen Arbeit verringern.
6 Und wenn der Mann fehlt in seiner Arbeit, die er täglich macht, ob in Mortier oder Ziegel, so soll sein jüngster Sohn an ihrer Stelle stehen.
7 Und die Arbeit der Ägypter wurde in jenen Tagen stärker für die Kinder Israels. Und wenn ein Ziegel fehlte in der täglichen Arbeit eines Mannes, nahmen die Ägypter seinen jüngsten Jungen von seiner Mutter und legten ihn in das Gebäude an der Stelle des Ziegeln, den sein Vater verließ.
8 Und die Ägypter taten so mit allen Kindern Israels von Tag zu Tag, alle Tage für eine lange Zeit.
9 Aber der Stamm Levi arbeitete zu jener Zeit nicht mit ihren Brüdern, den Israeliten, von Anfang an zusammen, denn die Kinder Levi wussten die List der Ägypter, die sie zuerst gegen die Israeliten ausgeübt hatten.
Kapitel 70
1 Im dritten Jahr nach der Geburt Moses saß Pharao auf einem Fest, und Alparnith, die Königin, saß zu seiner Rechten und Bathia zu seiner Linken, und Mose, der Jüngling, lag auf ihrem Schoß, und Bileam, der Sohn Beors, mit seinen beiden Söhnen, und alle Fürsten des Königreichs saßen zu Tisch vor dem König.
2 Und der Jüngling streckte seine Hand auf den Kopf des Königs aus und nahm die Krone vom Kopf des Königs und legte sie auf seinen eigenen Kopf.
3 Als der König und die Fürsten das Werk sahen, das der Junge getan hatte, erschreckten sich der König und die Fürsten, und ein Mann sprach zu seinem Nächsten, erstaunt.
4 Und der König sprach zu den Fürsten, die vor ihm zu Tisch waren: Was redet ihr und was sagt ihr, ihr Fürsten, über diese Sache? Und was ist das Urteil gegen den Jungen wegen dieses Tuns?
5 Da antwortete Bileam, der Sohn Beors, der Zauberer, vor dem König und den Fürsten und sprach: Mein Herr und König, gedenke nun des Traumes, den du vor vielen Tagen geträumt hast, und dessen Deine Diener dir den Ausdruck gegeben hat.
6 Nun also ist dies ein Kind von den hebräischen Kindern, in dem der Geist Jahwes ist, und lass mein Herr, der König, nicht meinen, dass dieser Junge diese Sache ohne Wissen tat.
7 Denn er ist ein Hebräer Junge, und Weisheit und Verstand sind bei ihm, obwohl er noch ein Kind ist; mit Weisheit hat er dies getan und sich das Königreich Ägypten gewählt.
8 Denn so betrügen alle Hebräer Könige und ihre Vornehmen, um all diese Dinge schlau zu tun, um die Könige der Erde und ihre Männer zu erschrecken.
9 Ihr wisst doch, daß Abraham, ihr Vater, so gehandelt hat, daß er die Heere Nimrods, des Königs von Babel, und Abimelechs, des Königs von Gerar, getäuscht hat und sich das Land der Hittiter und alle Königreiche Kanaans erobert hat.
10 Und er ging nach Ägypten hinab und sprach von seiner Frau Sara: Sie ist meine Schwester, um Ägypten und ihren König zu irreführen.
11 So tat auch Isaak, sein Sohn, als er nach Gerar ging und dort wohnte. Und seine Kraft überwältigte die Armee von Abimelech, dem König der Philister.
12 Er dachte auch daran, das Königreich der Philister zu stürzen, indem er sagte, seine Frau Rebekka sei seine Schwester.
13 Jakob betrug auch seinen Bruder und nahm ihm sein Erstgeborenes und seinen Segen aus der Hand.
14 Da ging er nach Padan-Aram zum Haus des Bruder seines Vaters, Laban, und er nahm von ihm heimlich seine Tochter, sein Vieh und alles, was ihm gehörte, und flüchtete und kehrte zu seinem Vater in das Land Kanaan zurück.
15 Und seine Söhne verkauften ihren Bruder Josef, und er ging nach Ägypten, als Sklave, und wurde zwölf Jahre im Gefängnis.
16 Bis der frühere Pharao Träume geträumt und ihn aus dem Gefängnis herausgezogen und ihn über alle Fürsten in Ägypten groß gemacht hatte, weil er ihm seine Träume auslegte.
17 Und wann? Jahwe und er ließ eine Hungersnot in dem ganzen Land kommen, und brachte seinen Vater und alle seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters mit und versorgte sie ohne Preis und ohne Lohn, und kaufte die Ägypter als Sklaven.
18 Und nun, mein Herr König, siehe, dieses Kind hat sich an ihrer Stelle in Ägypten erhoben, um nach ihren Taten zu handeln und mit jedem König, Fürsten und Richter zu schmähen.
19 Wenn es dem König wohlgefallen hat, lassen wir sein Blut jetzt auf den Boden vergießen, damit er nicht aufwachsen und die Herrschaft aus deiner Hand nehmen und die Hoffnung auf Ägypten vernichtet wird, nachdem er regiert hat.
20 Da sprach Bileam zu dem König: Lass uns alle Richter Ägyptens und seine Weisen rufen und sehen, ob der Junge das Todesurteil verdient, wie du sagtest, und dann töten wir ihn.
21 Pharao sandte und holte alle Weisen Ägyptens ein. Sie kamen vor den König. Jahwe er kam zu ihnen und war wie einer der Weisen Ägyptens.
22 Und der König sprach zu den Weisen: Ihr habt gewiß gehört, was dieser Hebräer Junge im Hause getan hat.
[Ch. 70 v. 22 schließt sich am Anfang der gedruckten Seite 349 ab.]
so hat Bileam in der Angelegenheit entschieden.
23 Nun urteilt ihr auch und seht, was dem Jungen für das Handeln, das er begangen hat, zusteht.
24 Da antwortete der Engel, der wie einer der Weisen des Pharao aussah, und sprach vor allen Weisen Ägyptens und vor dem König und den Fürsten:
25 Wenn es dem König wohlgefällig ist, so soll der König Männer einholen, die ihm einen Onyxstein und eine Feuerkohle bringen und sie vor das Kind legen. Wenn das Kind seine Hand ausstreckt und den Onyxstein nimmt, dann werden wir wissen, daß der Junge alles mit Weisheit getan hat, was er getan hat, und wir müssen ihn töten.
26 Wenn aber er seine Hand auf die Kohle ausstreckt, dann werden wir wissen, daß er das nicht mit Wissen getan hat, und er wird leben.
27 Die Sache schien gut in den Augen des Königs und der Fürsten, so tat der König nach dem Wort des Engels Jahwes.
28 Der König befahl, den Onyxstein und die Kohle zu bringen und vor Mose zu legen.
29 Sie legten den Jungen vor ihnen, und der Junge versuchte, seine Hand zum onyx Stein zu erstrecken, aber der Engel von Jahwe und er nahm seine Hand und legte sie auf die Kohle, und die Kohle wurde in seiner Hand ausgelöscht; und er hob sie auf und legte sie in seinen Mund, und verbrannte einen Teil seiner Lippen und einen Teil seiner Zunge, und er wurde geschwollen im Mund und in der Zunge.
30 Und als der König und die Fürsten das sahen, da wußten sie, daß Mose nicht mit Weisheit gehandelt hatte, daß er die Krone vom Kopf des Königs abnahm.
31 Und der König und die Fürsten hielten sich davon ab, das Kind zu töten. Und Mose wuchs im Hause des Pharao auf. Jahwe war mit ihm zusammen.
32 Und als der Junge im Hause des Königs war, wurde er in Purpur gekleidet, und er wuchs unter den Kindern des Königs.
33 Als Mose im Hause des Königs wuchs, hielt ihn die Tochter des Pharao, Bathia, als seinen Sohn. Und das ganze Haus des Pharao ehrte ihn, und alle Männer aus Ägypten fürchteten ihn.
34 Und er ging jeden Tag aus und kam in das Land Gosen, wo seine Brüder, die Kinder Israel, waren. Und Mose sah sie jeden Tag, wie sie am Atem knapp waren und schwer arbeiteten.
35 Und Mose fragte sie und sprach: Wie wird euch diese Arbeit von Tag zu Tag zugewiesen?
36 Und sie erzählten ihm alles, was ihnen zugestoßen war, und alles, was Pharao ihnen vor seiner Geburt befohlen hatte.
37 Und sie erzählten ihm alles, was Bileam, der Sohn Beors, gegen sie geraten hatte, und was er auch gegen ihn geraten hatte, um ihn zu töten, als er die Königskrone von seinem Kopf entfernt hatte.
38 Als Mose diese Worte hörte, brannte sein Zorn auf Bileam und suchte ihn umzubringen, und er lag Tag für Tag auf Hinterhalt.
39 Da befürchtete Bileam Mose, und er und seine beiden Söhne standen auf und gingen aus Ägypten; und sie flüchteten und retteten ihre Seelen und gingen ins Land Kusch zu Kikianus, dem König Kusch.
40 Und Mose war im Hause des Königs, wenn er hinausging und hereinkam. Jahwe und erhielt Gunst vor Pharao und vor allen seinen Knechten und vor dem ganzen Volk Ägyptens; und sie liebten Mose sehr.
41 Und es kam ein Tag, als Mose zu seinen Brüdern nach Gosen ging, und er sah die Kinder Israel in ihren Lasten und ihrer schweren Arbeit, und Mose traute wegen ihnen.
42 Und Mose kehrte zurück nach Ägypten und kam zum Hause des Pharao und kam vor den König; und Mose warf sich vor dem König nieder.
43 Und Mose sprach zu Pharao: Mein Herr, ich bin gekommen, um dich um ein kleines Bitten zu bitten; wende nicht mein Angesicht leer ab. Und Pharao sprach zu ihm: Sprich!
44 Und Mose sprach zu Pharao: Gib deinen Knechten die Kinder Israel, die in Gosen sind, einen Tag, um dort zu ruhen von ihrer Arbeit.
45 Und der König antwortete Mose und sprach: Siehe, ich habe dich in dieser Sache erhoben, um dir deine Bitte zu erfüllen.
46 Und der Pharao befahl, daß eine Verkündigung in ganz Ägypten und in Gosen ausgesandt werde, und sprach:
47 So spricht der König zu euch, alle Kinder Israels: Sechs Tage sollt ihr eure Arbeit und Arbeit tun, aber am siebenten Tag sollt ihr ruhen und keine Arbeit tun. So sollt ihr tun, wie der König und Mose, der Sohn von Bathia, geboten haben.
48 Und Mose freute sich über das, was der König ihm gegeben hatte; und alle Kinder Israel taten, wie Mose ihnen geboten hatte.
49 Denn das Ding war von Jahwe zu den Kindern Israels, Jahwe er erinnerte sich an die Kinder Israel, um sie zu retten, um ihrer Väter willen.
50 Und Jahwe war mit Mose, und sein Ruhm ging durch ganz Ägypten.
51 Und Mose wurde groß in den Augen aller Ägypter und in den Augen aller Söhne Israel, indem er das Gute für sein Volk Israel suchte und dem König Friedensworte über sie sprach.
[Kapitel 70 ENDS im Vers 51, unter dem Druck Seite 349]
Kapitel 71
1 Als Mose achtzehn Jahre alt war, wollte er seinen Vater und seine Mutter sehen, und er ging zu ihnen in Gosen; und als Mose sich bei Gosen näherte, kam er an den Ort, an dem die Kinder Israel arbeiteten, und er sah ihre Lasten, und er sah einen Ägypter, der einen seiner hebräischen Brüder schlug.
2 Als der Mann, der geschlagen wurde, Mose sah, rannte er zu ihm um Hilfe, denn der Mann Mose war sehr geehrt im Hause des Pharao. Und er sprach zu ihm: Mein Herr, achte auf mich! Dieser Ägypter kam in meine Nacht zu meinem Haus und bindete mich und kam zu meiner Frau vor mir, und nun will er mein Leben nehmen.
3 Als Mose diese böse Sache hörte, brannte sein Zorn auf den Ägypter und wandte sich um, und als er sah, dass da niemand war, schlug er den Ägypter und versteckte ihn im Sand und rettete den Hebräer aus der Hand dessen, der ihn schlug.
4 Und der Hebräer ging zu seinem Haus; und Mose kehrte zu seinem Haus zurück, und ging hinaus und kehrte zurück in das Haus des Königs.
5 Und als der Mann nach Hause kam, dachte er, seine Frau zu verlassen; denn es sei nicht gut in Jakobs Haus, daß ein Mann zu seiner Frau kommt, nachdem sie unrein geworden sei.
6 Da ging die Frau und berichtete es ihren Brüdern. Die Brüder der Frau suchten ihn umzubringen, aber er flüchtete zu seinem Haus und flüchtete.
7 Am zweiten Tag ging Mose zu seinen Brüdern hinaus und sah zwei Männer streiten. Er sagte zu dem bösen Mann: "Warum schlägst du deinen Nächsten?"
8 Und er antwortete ihm und sprach zu ihm: Wer hat dich zum Fürsten und Richter über uns gemacht? Willst du mich töten, wie du den Ägypter getötet hast? Und Mose fürchtete sich und sprach: Wahrlich, das ist bekannt.
9 Und Pharao erfuhr davon, und ließ Mose getötet werden. Jahwe er sandte seinen Engel, und er erschien Pharao in der Gestalt eines Befehlshabers der Wachen.
10 Und der Engel von Jahwe und nahm das Schwert aus der Hand des Obersten der Wachen und schnitt mit ihm seinen Kopf ab, denn das Bild des Obersten der Wachen wurde zum Bild Moses verwandelt.
11 Und der Engel von Jahwe und er hielt die rechte Hand von Mose und führte ihn aus Ägypten heraus und legte ihn außerhalb der Grenzen Ägyptens, einen Weg von vierzig Tagen entfernt.
12 Und Aaron, sein Bruder, blieb allein im Lande Ägypten und prophezeite zu den Kindern Israels und sprach:
13 So heißt es: Jahwe Elohim jeder von euch soll die Abscheulichkeiten seiner Augen wegwerfen und sich nicht mit den Götzen Ägyptens unrein machen.
14 Und die Kinder Israels widersetzten sich und hörten Aaron damals nicht zu.
15 Und Jahwe gedachte, sie zu vernichten, wäre es nicht, dass Jahwe des Bundes gedachte, den er mit Abraham, Isaak und Jakob gemacht hatte.
16 Und in jenen Tagen wurde die Hand des Pharao noch schwer gegen die Kinder Israels, und er zerschmetterte und unterdrückte sie, bis zu der Zeit, da sie Jahwe er sandte sein Wort aus und nahm auf sie acht.
Kapitel 72
1 Es war in jenen Tagen ein großer Krieg zwischen den Kindern Kusch und den Kindern des Ostens und Aram, und sie rebellierten sich gegen den König Kusch, in dessen Hand sie waren.
2 Und Kikianus, der König von Kusch, zog mit allen Söhnen des Kusch aus, ein Volk, das so zahlreich war wie der Sand, und er zog, um gegen Aram und die Kinder des Ostens zu kämpfen, um sie zu unterwerfen.
3 Als Kikianus ausging, ließ er den Zauberer Balaam und seine beiden Söhne, um die Stadt und die niedrigsten Leute des Landes zu bewachen.
4 Da ging Kikianus nach Aram und den Ostern und kämpfte gegen sie und schlug sie. Sie fielen alle vor Kikianus und seinem Volk nieder, verwundet.
5 Viele von ihnen nahm er in Gefangenschaft und unterworfen sie wie zuvor, und er lagerte auf ihrem Land, um von ihnen wie gewohnt Steuern zu erheben.
6 Als Bileam, der Sohn Beors, von dem König Kusch, ihn verlassen hatte, um die Stadt und die Armen der Stadt zu bewachen, stand er auf und berief die Leute des Landes, sich gegen König Kikianus zu widersetzen und ihn nicht in die Stadt zu lassen, wenn er nach Hause kam.
7 Und die Leute des Landes hörten ihm zu und schworen ihm und machten ihn zum König über sie und seine beiden Söhne zu Leitern des Heeres.
8 Und sie standen auf und bauten die Stadtmauern an den beiden Ecken auf und bauten ein sehr starkes Gebäude.
9 Und an der dritten Ecke gruben sie unzählige Graben zwischen der Stadt und dem Fluss, der das ganze Land Kusch umgeben, und sie ließen dort das Wasser des Flusses hervorbrechen.
10 Und sie versammelten in der vierten Ecke zahlreiche Schlangen durch ihre Zaubereien und Zaubereien, und sie befestigten die Stadt und wohnten darin; niemand ging hinaus oder ging in vor ihnen.
11 Und Kikianus kämpfte gegen Aram und die Kinder des Ostens, und er unterzog sie wie zuvor; und sie gaben ihm ihre übliche Abgabe, und er ging und kehrte zurück in sein Land.
12 Als Kikianus, der König von Kusch, sich seiner Stadt näherte und alle Kommandanten der Streitkräfte mit ihm, hoben sie ihre Augen
[Die Seite öffnet sich Mitte des Verses und geht weiter mit Kapitel 72 v. 12 von Seite 350:]
und sah, daß die Mauern der Stadt aufgebaut und sehr hoch waren, so daß die Männer
Ich bin erstaunt.
13 Und sie sprachen zueinander: Weil sie sahen, daß wir im Kampf zu spät waren, und daß sie uns sehr fürchteten, so haben sie das getan und die Stadtmauern errichtet und befestigt, damit die Könige Kanaan nicht gegen sie in den Kampf kommen.
14 Und der König und die Truppen nahmen sich dem Tor der Stadt näher, und sie schauten auf, und siehe, alle Tore der Stadt waren geschlossen; und sie riefen den Wächter und sagten: Öffnet uns, damit wir in die Stadt gehen.
15 Aber die Wächter weigerten sich, ihnen die Tür zu öffnen, auf Befehl des Zaubers Bileam, ihres Königs, und ließen sie nicht in ihre Stadt gehen.
16 Und sie schlugen einen Kampf gegen sie gegenüber dem Tor der Stadt auf, und an jenem Tag fielen einhundertdreißig Männer des Heeres bei Kikianus.
17 Am nächsten Tag kämpften sie weiter und kämpften am Ufer des Flusses; sie versuchten zu überqueren, aber sie konnten es nicht, und einige von ihnen sanken in die Grube und starben.
18 Der König befahl ihnen, Bäume zu schneiden, um Flöten zu machen, auf denen sie zu ihnen überqueren konnten, und sie taten es.
19 Als sie an den Ort der Grube kamen, drehte sich das Wasser wie Mühlen, und zweihundert Männer auf zehn Schacht ertranken.
20 Am dritten Tag kamen sie zum Kampf an der Seite, wo die Schlangen waren, aber sie konnten sich nicht nähern; denn die Schlangen töteten von ihnen hundert und siebzig Männer. Dann hörten sie auf, gegen den Kusch zu kämpfen, und sie belagerten den Kusch neun Jahre lang; niemand ging hinaus oder ging rein.
21 Zu jener Zeit, als der Krieg und die Belagerung des Ägyptischen Landes gegen die Ägypter stattfanden, flüchtete Mose vor Pharao, der versuchte, ihn zu töten, weil er den Ägypter getötet hatte.
22 Als Mose achtzehn Jahre alt war, als er vor Pharao aus Ägypten flüchtete, flüchtete er und flüchtete in das Lager von Kikianus, das zu jener Zeit den Kuschen belagerte.
23 Und Mose war neun Jahre im Lager des Kikianus, des Königs von Kusch, während der ganzen Zeit, als sie Kusch belagerten, und Mose ging hinaus und kam mit ihnen rein.
24 Und der König und die Fürsten und alle Kriegsleute liebten Mose, denn er war groß und würdig, und seine Stärke war wie die eines edlen Löwen, sein Gesicht war wie die Sonne und seine Stärke wie die eines Löwen, und er war der Rat des Königs.
25 Und am Ende von neun Jahren wurde Kikianus mit einer tödlichen Krankheit erwischt, und seine Krankheit verzehrte ihn, und er starb am siebten Tag.
26 Seine Knechte balsamisierten ihn, trugen ihn und begraben ihn gegenüber dem Tor der Stadt im Norden des Landes Ägypten.
27 Und sie bauten über ihm ein schönes, hochgewachsenes Gebäude und legten unter ihm große Steine.
28 Und die Schriftgelehrten des Königs schrieben auf diesen Steinen alle Kraft ihres Königs Kikianus und alle seine Kämpfe, die er gekämpft hatte; sie sind dort geschrieben, bis zu diesem Tag.
29 Nach dem Tod von Kikianus, König von Kusch, trauerte es seine Männer und Truppen wegen des Krieges sehr.
30 Und sie sprachen zueinander: Raten Sie uns, was wir jetzt tun sollen, denn wir sind neun Jahre lang in der Wüste gelebt, weit von unseren Häusern entfernt.
31 Wenn wir sagen, wir werden gegen die Stadt kämpfen, werden viele von uns verletzt oder getötet werden, und wenn wir hier bleiben, werden wir auch sterben.
32 Denn jetzt werden alle Könige von Aram und der Kinder des Ostens hören, daß unser König tot ist, und sie werden plötzlich auf uns eintreten und mit Feindseligkeit gegen uns kämpfen und keinen Rest von uns lassen.
33 Lasst uns nun gehen und einen König über uns ernennen, und lassen uns in der Belagerung bleiben, bis die Stadt in unsere Hand gegeben wird.
34 Und sie wollten an jenem Tage einen Mann zum König aus dem Heer von Kikianus wählen; und sie fanden keinen von ihnen, den sie gewählt hatten, wie Mose, um über sie zu regieren.
35 Sie schnappten sich und zog jeder seine Kleider aus und warf sie auf den Boden. Dann machten sie einen großen Stapel und legten Mose darauf.
36 Und sie standen auf und bliesen mit den Trompeten und riefen vor ihm aus und sprachen: Lebt der König, lebe der König!
37 Und das ganze Volk und die Vornehmen schworen ihm, daß sie ihm Adonija, die Königin des Kuschischen, die Frau von Kikianus, zur Frau geben würden; und sie machten Mose an jenem Tage zum König über sie.
38 An jenem Tag ließen alle Kusch-Besitzenden eine Ankündigung ausbreiten: "Jeder Mann soll etwas von seinem Besitz an Mose geben".
39 Und sie breiteten einen Schleier auf den Haufen aus und werfen jeder etwas von dem, was er hatte, darin, ein Goldring und ein Münz.
40 Auch von Onyxsteinen, Bdellium, Perlen und Marmor warfen die Kinder Kusch auf den Haufen Moses, auch Silber und Gold in großer Fülle.
41 Und Mose nahm alles Silber und Gold, alle Geräte, und das Bdellium und die Onyxsteine, die ihm alle die Söhne Kusch gegeben hatten, und legte sie in seine Schätze.
42 Und Mose regierte an jenem Tage über die Kinder Kusch, anstelle von Kikianus, dem König von Kusch.
[Am Fuß der Seite steht die Überschrift:] CHAPTER 73
Kapitel 73
1 Im fünfundfünfzigsten Jahr der Herrschaft des Pharao, des Königs von Ägypten, das heißt im hundertfünfzigsten Jahr, als die Israeliten nach Ägypten gingen, herrschte Mose in Kusch.
2 Mose war siebenundzwanzig Jahre alt, als er König über Kusch wurde, und er regierte vierzig Jahre.
3 Und Jahwe gewährte Mose Gunst und Gnade in den Augen aller Kinder Kuschs; die Kinder Kuschs liebten ihn sehr, so war Mose von Jahwe und von Menschen begünstigt.
4 Am siebten Tag seiner Herrschaft versammelten sich alle Kinder Kusch und kamen vor Mose und beugen sich ihm zu Boden.
5 Und alle Kinder sprachen gemeinsam vor dem König und sprachen: Rate uns, daß wir sehen, was mit dieser Stadt geschehen soll.
6 Denn nun sind es neun Jahre, daß wir die Stadt umzingelt haben und unsere Kinder und unsere Frauen nicht gesehen haben.
7 Und der König antwortete ihnen und sprach: Wenn ihr meiner Stimme gehorcht in allem, was ich euch befehle, Jahwe wir werden die Stadt in unsere Hände geben und sie unterwerfen.
8 Denn wenn wir mit ihnen kämpfen, wie in der früheren Schlacht, die wir vor dem Tod von Kikianus mit ihnen hatten, werden viele von uns verletzt fallen wie zuvor.
9 Und nun hört diesen Rat für euch in dieser Sache: Wenn ihr meiner Stimme hört, wird die Stadt in unsere Hand gegeben werden.
10 Da antworteten alle Truppen dem König und sprachen: Alles, was unser Herr befiehlt, so werden wir tun.
11 Und Mose sprach zu ihnen: Geht durch und verkündet eine Stimme in dem ganzen Lager an das ganze Volk:
12 So spricht der König: Geht in den Wald und holt mit euch von den Jungen der Storke, jeder einen Jungen in seiner Hand.
13 Und jeder, der dem Wort des Königs nicht gehorcht und nicht seinen Jungen mitbringt, soll sterben, und der König soll sein ganzes Besitz nehmen.
14 Und wenn du sie mitbringst, werden sie dir zur Verfügung stehen; du wirst sie aufziehen, bis sie groß werden, und du wirst sie lehren, wie sie ihre Beute schlagen, wie der Weg der Jungen der Haken.
15 Da hörten die ganzen Kushiter die Worte Moses, und sie standen auf und ließen in dem ganzen Lager bekannt geben:
16 Für euch, alle Kinder Kusch, ist das Gebot des Königs: Geht alle zusammen in den Wald und fangt dort den jungen Storch, jeder seinen Jungen in seiner Hand und bringt ihn nach Hause.
17 Jeder, der gegen den Befehl des Königs verstößt, soll sterben, und der König wird alles nehmen, was ihm gehört.
18 Und das ganze Volk tat so; und sie gingen hinaus zum Wald und kletterten auf die Pfefferbäume, und jeder nahm einen Jungen in seiner Hand, alle Jungen der Storken; und sie brachten sie in die Wüste und pflegten sie nach dem Befehl des Königs; und sie lehrten sie, wie die Jungen Falken zu schlagen.
19 Und als die Jungen der Stürke gezüchtet wurden, befahl der König ihnen, daß sie drei Tage lang hungern sollten; und das ganze Volk tat so.
20 Am dritten Tag sprach der König zu ihnen: "Macht euch stark und seid mutig! Zieht jeder seine Rüstung an und zieht sein Schwert an, und reitet jeder auf seinem Pferd und nehmt jeder seine junge Sturke in der Hand".
21 Und wir werden aufstehen und gegen die Stadt kämpfen auf dem Ort, wo die Schlangen sind. Und das ganze Volk tat, wie der König befohlen hatte.
22 Jeder nahm sein Kind in die Hand und ging fort. Als sie an den Ort der Schlangen kamen, sprach der König zu ihnen: "Sendet jeden seine junge Sturke auf die Schlangen".
23 Und sie schickten jeder seinen jungen Storch auf den Befehl des Königs; und die jungen Storchen rannten auf die Schlangen und verschlangen sie alle und vernichteten sie von jenem Ort.
24 Als der König und das Volk sahen, daß alle Schlangen an jenem Ort zerstört wurden, schrien alle Leute laut.
25 Und sie nahmen sich an und kämpften gegen die Stadt und eroberten sie und eroberten sie und kamen in die Stadt.
26 Und es starben an jenem Tage tausend und hundert Mann aus den Menschen der Stadt, alle, die in der Stadt wohnten, aber von den Menschen, die sie belagerten, starb kein Mann.
27 Und alle Söhne Kusch gingen, jeder zu seinem Haus, zu seiner Frau und seinen Kindern und zu allem, was ihm gehörte.
28 Als Bileam, der Zauberer, sah, daß die Stadt erobert war, öffnete er das Tor und flüchtete mit seinen beiden Söhnen und acht Brüdern nach Ägypten zu Pharao, dem König von Ägypten.
[Druckfehler erhalten: "Ägypten, zu" — keine Stelle nach dem Komma, wie gedruckt.]
29 Sie sind die Zauberer und Zauberer, die im Buch des Gesetzes erwähnt sind. Jahwe er brachte die Plagen auf Ägypten.
30 So eroberte Mose die Stadt durch seine Weisheit, und die Söhne Kusch setzten ihn auf den Thron anstelle von Kikianus, dem König von Kusch.
31 Sie legten ihm die königliche Krone auf den Kopf und gaben ihm eine Frau, Adonia, die Kuschitische Königin, die Frau von Kikianus.
32 Mose hatte Angst. Jahwe Elohim von seinen Vätern, so daß er nicht zu ihr kam, noch wandte er seinen Blick zu ihr.
33 Denn Mose erinnerte sich, wie Abraham seinen Knecht Eliezer geschworen hatte, daß er ihm gesagt hätte: Du sollst nicht eine Frau aus den Töchtern Kanaans für meinen Sohn Isaak nehmen.
34 Wie Isaak auch tat, als Jakob vor seinem Bruder geflohen war, als er ihm geboten hatte: "Du sollst keine Frau aus den Töchtern Kanaans nehmen, und du sollst keinen Bund mit den Töchtern Ham schließen".
35 Für Jahwe unsere Elohim und gab Ham, den Sohn Noachs, und seine Söhne und alle seine Nachkommen zu Sklaven zu den Söhnen Sems und den Söhnen Jafet und zu ihren Nachkommen nach ihnen zu Sklaven für immer.
36 So wandte sich Mose weder auf sein Herz noch auf seine Augen zu der Frau von Kikianus, solange er über Kusch regierte.
37 Mose hatte Angst. Jahwe seine Elohim und Mose ging vor Jahwe mit seinem ganzen Herzen und seiner ganzen Seele. Er kehrte sich nicht von dem rechten Weg ab, während seines ganzen Lebens. Er kehrte nicht von dem Weg ab, auf dem Abraham, Isaak und Jakob gefahren waren, weder nach rechts noch nach links.
38 Mose stärkte sich im Königreich der Söhne Kusch; er führte die Söhne Kusch mit seiner üblichen Weisheit, und Mose hatte in seinem Königreich Erfolg.
39 In jener Zeit hörten Aram und die Kinder des Ostens, daß Kikianus, der König von Kusch, gestorben war, und Aram und die Kinder des Ostens rebellierten sich in jenen Tagen gegen Kusch.
40 Da versammelte Mose alle Kinder Kusch, ein sehr mächtiges Volk, etwa dreißigtausend Männer, und ging aus, um mit Aram und den Kindern des Ostens zu kämpfen.
41 Sie gingen zuerst zu den Ostern. Als die Ostern ihre Berichte hörten, gingen sie ihnen entgegen und kämpften mit ihnen.
42 Und der Krieg war schwer gegen die Kinder des Ostens. Jahwe und gab alle die Kinder des Ostens in die Hand Moses; und etwa dreihundert Mann fielen nieder.
43 Alle Kinder des Ostens wandten sich um und zogen sich zurück. Da folgten ihnen Mose und die Kinder des Kuschens, und sie unternahmen sie und setzten ihnen eine Steuer nach ihrer Gewohnheit.
44 Da ging Mose und das ganze Volk, das mit ihm war, von dort zum Kampf in das Land Aram.
45 Und die Leute von Aram gingen ihnen entgegen und kämpften gegen sie. Jahwe und gab sie in die Hand Moses; und viele von den Aramitern fielen verletzt nieder.
46 Auch Aram wurde von Mose und den Kuschern unterworfen, und sie gaben auch ihre übliche Steuer.
47 Und Mose brachte Aram und die Kinder des Ostens unter die Kinder Kusch. Und Mose und das ganze Volk, das mit ihm war, wandten sich zum Land Kusch.
48 Mose stärkte sich im Königreich der Söhne Kusch und Jahwe er war bei ihm, und alle Kinder Kusch hatten Angst vor ihm.
Kapitel 74
1 Am Ende der Jahre starb Saul, der König von Edom, und Baal-Hanan, der Sohn Achbors, regierte an seiner Stelle.
2 Im sechzehnten Jahr des Reigens Moses über Kusch herrschte Baal-Hanan, der Sohn Achbors, über alle Söhne Edom im Lande Edom dreißig acht Jahre lang.
3 In seinen Tagen rebellierte Moab gegen die Macht Edoms; denn er war unter Edom seit den Tagen Hadads, des Sohnes Bedads, der sie und Midian schlug und Moab unter Edom unterworfen hatte.
4 Als Baal-Hanan, der Sohn Achbors, über Edom regierte, zog sich alle Moabiter von Edom ab.
5 Angeas, der König von Afrika, starb in jenen Tagen, und Azdrubal, sein Sohn, regierte an seiner Stelle.
6 Und in jenen Tagen starb Janas, der König der Söhne Chittims, und sie begraben ihn in seinem Tempel, den er sich selbst auf der Ebene Kanopia zum Wohnsitz gebaut hatte; und Latinus regierte an seiner Stelle.
7 Im zweundzwanzigsten Jahr der Herrschaft Moses über die Kinder Kuschs herrschte Latinus über die Kinder Kittim vierzig und fünf Jahre lang.
8 Und er baute sich einen großen und mächtigen Turm; und er baute in ihm einen schönen Tempel für seinen Wohnort, um seine Regierung zu führen, wie es der Gewohnheit war.
9 Im dritten Jahr seiner Herrschaft ließ er allen seinen Geschicklichen eine Ankündigung geben, die für ihn viele Schiffe bauten.
10 Und Latinus versammelte alle seine Streitkräfte, und sie kamen in Schiffen und gingen dorthin, um gegen Azdrubal, den Sohn Angeas, des Königs Afrikas, zu kämpfen; und sie kamen nach Afrika und kämpften gegen Azdrubal und sein Heer.
11 Und Latinus eroberte Azdrubal, und Latinus nahm von Azdrubal den Aquädukt, den sein Vater von den Kindern Chittim gebracht hatte, als er Janja, die Tochter Uzis, zur Frau nahm; so stürzte Latinus die Brücke des Aquäduktes um und schlug das ganze Heer von Azdrubal schwer.
12 Die übrigen starken Männer von Azdrubal stärkten sich, und ihre Herzen wurden voller Neid; sie begehrten den Tod und kämpften erneut mit Latinus, dem König von Chittim.
13 Die Schlacht war schwer für alle Männer Afrikas und sie fielen alle vor Latinus und seinem Volk verletzt, und auch der König Azdrubal fiel in dieser Schlacht.
14 Der König Azdrubal hatte eine sehr schöne Tochter, die Ushpezena hieß, und alle Männer Afrikas prägten ihr Bild auf ihre Kleidung wegen ihrer großen Schönheit und ihrem attraktiven Aussehen.
15 Die Männer von Latinus sahen Ushpezena, die Tochter von Azdrubal, und lobten sie ihrem König Latinus.
16 Und Latinus befahl, sie zu ihm zu bringen; Latinus nahm Ushpezena zur Frau und kehrte auf seinen Weg nach Chittim zurück.
17 Nach dem Tod von Azdrubal, dem Sohn von Angeas, als Latinus von der Schlacht zu seinem Land zurückgekehrt war, standen alle Einwohner Afrikas auf und nahmen Anibal, den Sohn von Angeas, dem jüngeren Bruder von Azdrubal, und machten ihn zum König anstelle seines Bruders über das ganze Land in Afrika.
[Lese in enger Erweiterung: die Seite druckt "in Afrika" — in gedruckter Form erhalten.]
18 Und als er regierte, beschloss er, nach Chittim zu gehen, um mit den Kindern von Chittim zu kämpfen, um die Sache seines Bruders Azdrubals und die Sache der Bewohner Afrikas zu rächen. Und er tat es.
19 Er baute viele Schiffe und kam mit seiner ganzen Armee dorthin und ging nach Chittim.
20 Und Anibal kämpfte mit den Kindern von Chittim, und die Kinder von Chittim fielen vor Anibal und seinem Heer verletzt, und Anibal rächtigte sich für den Fall seines Bruders.
21 Und Anibal führte achtzehn Jahre lang den Krieg mit den Kindern des Chittim; und Anibal lebte im Lande des Chittim und lagerte dort lange.
22 Und Anibal schlug die Kinder des Chittim sehr schwer, und er tötete ihre großen Männer und ihre Fürsten; und von dem Rest des Volkes schlug er etwa achtzigtausend Männer.
23 Und am Ende der Tage und Jahre kehrte Anibal in sein Land Afrika zurück und regierte sicher anstelle seines Bruders Azdrubals.
Kapitel 75
1 In der hundertächtzigsten Jahre, als die Israeliten nach Ägypten gingen, kamen aus Ägypten gewaltige Männer aus Israel, dreißigtausend Fußgänger aus dem Stamm Josephs, aus den Kindern Ephraims, des Sohnes Josephs.
2 Denn sie sagten, der Zeitraum sei abgelaufen, Jahwe die er den Kindern Israel in alten Zeiten ausgesprochen hatte, die er Abraham gesprochen hatte.
3 Und diese Männer machten sich bereit und legten jedes sein Schwert an seine Seite und jeder seine Rüstung auf sich, und vertrauten auf ihre Kraft; und sie kamen mit einer starken Hand zusammen aus Ägypten heraus.
4 Aber sie brachten nichts für die Reise, nur Silber und Gold, und sie brachten nicht einmal Brot für diesen Tag in ihre Hände, denn sie dachten, sie würden ihre Versorgung als Lohn von den Philistern erhalten, sonst würden sie sie mit Gewalt nehmen.
5 Diese Männer waren sehr mächtige und mutige Männer; ein Mann konnte tausend verfolgen und zwei konnten zehntausend schlagen. Sie vertrauten ihrer Kraft und gingen zusammen wie sie waren.
6 Und sie gingen in das Land Gath und gingen hinunter und fanden die Hirten Gaths, die das Vieh der Kinder Gath weiden.
7 Und sie sagten zu den Hirten: Gebt uns von den Schafen, um zu essen; denn wir sind hungrig; wir haben heute kein Brot gegessen.
8 Und die Hirten sprachen: Sind das unsere Schafe oder Vieh, daß wir sie euch auch als Lohn geben sollen? Da nahmen sich die Söhne Ephraims zu und nahmen sie mit Gewalt.
9 Und die Hirten von Gath schrien über sie, und ihr Schrei wurde von weitem gehört; alle Kinder von Gath gingen zu ihnen hinaus.
10 Als die Gathiter die bösen Taten der Ephraimiter sahen, kehrten sie zurück und versammelten die Männer von Gath. Jeder zog seine Rüstung an und kam zur Schlacht zu den Ephraimitern.
11 Und sie kämpften mit ihnen im Tal Gath, und der Kampf war schwer; sie schlugen sich an jenem Tag ein großes Heer aus.
12 Am zweiten Tag schickten die Kinder Gats zu allen Städten der Philister, sie solle ihnen helfen.
13 Kommt zu uns auf und hilft uns, daß wir die Kinder Ephraims schlagen, die aus Ägypten herausgekommen sind, um unser Vieh zu nehmen und ohne Grund gegen uns zu kämpfen.
14 Und die Seelen der Söhne Ephraims wurden von Hunger und Durst erschöpft, weil sie drei Tage lang kein Brot gegessen hatten. Und vierzigtausend Männer aus den Städten der Philister gingen aus, um den Männern von Gath zu helfen.
15 Diese Männer kämpften gegen die Söhne Ephraims. Jahwe und gab die Kinder Ephraims in die Hand der Philister.
16 Und sie schlugen alle Söhne Ephraims, alle, die aus Ägypten ausgegangen waren; niemand blieb übrig, außer zehn Männern, die aus der Schlacht geflohen waren.
17 Dieses Böse war von Jahwe gegen die Kinder Ephraims, denn sie gingen dem Wort Jahwes zuwider, indem sie aus Ägypten auszogen, bevor die Frist gekommen war, die Jahwe in den Tagen von alters her Israel bestimmt hatte.
18 Und von den Philistern fiel auch eine große Zahl, etwa zwanzigtausend Mann; und ihre Brüder nahmen sie und begraben sie in ihren Städten.
19 Und die Toten der Söhne Ephraims blieben viele Tage und Jahre lang im Tal Gath verlassen und wurden nicht begraben; und das Tal war voller Menschenbeine.
20 Die Männer, die aus dem Kampf gerettet waren, kamen nach Ägypten und berichteten allen Israeliten alles, was ihnen geschehen war.
21 Und ihr Vater Ephraim trauerte über sie viele Tage, und seine Brüder kamen, um ihn zu trösten.
22 Und er kam zu seiner Frau, und sie gebar einen Sohn; und er nannte seinen Namen Beria, weil sie unglücklich war in seinem Haus.
Kapitel 76
1 Mose, der Sohn Amrams, war zu jener Zeit noch König im Lande Kusch, und er war wohlhabend in seinem Königreich. Er führte die Regierung der Söhne Kusch in Gerechtigkeit, Gerechtigkeit und Unversehrtheit.
2 Und alle Söhne Kusch liebten Mose, solange er über sie regierte; und alle Bewohner des Landes Kusch hatten ihn sehr fürchtet.
3 Im vierzigsten Jahr der Herrschaft Moses über Kusch saß Mose auf dem Königsthrone, und Adonija, die Königin, stand vor ihm, und alle Vornehmen saßen um ihn herum.
4 Da sprach die Königin Adonia vor dem König und den Fürsten: Was ist das, was ihr, die Söhne Kusch, so lange getan habt?
5 Du weißt ja, daß dieser Mann vierzig Jahre lang über Kusch herrscht hat, und daß er mich nicht angehört hat, und daß er den Göttern der Kinder Kusch nicht gedient hat.
6 Und nun hört, ihr Söhne Kusch, und lasst diesen Mann nicht mehr über euch herrschen, denn er gehört nicht zu unserem Volk.
7 Siehe, mein Sohn Menacherus ist groß geworden, und er soll über euch herrschen; denn es ist besser für euch, dem Sohn eures Herrn zu dienen, als einem Fremden zu dienen, dem Sklaven des Königs Ägyptens.
8 Das ganze Volk und die Vornehmen der Söhne Kusch hörten die Worte, die die Königin Adonia in ihren Ohren gesprochen hatte.
9 Und das ganze Volk bereitete sich bis zum Abend. Und am Morgen standen sie früh auf und machten Menachrus, den Sohn Kikianus, zum König über sie.
10 Und alle Kinder Kusch hatten Angst, ihre Hand gegen Mose auszuziehen, denn Jahwe und die Kinder Kusch erinnerten sich an den Eid, den sie Mose geschworen hatten, und taten ihm nichts Schlimmes.
11 Aber die Söhne Kusch gaben Moses viele Geschenke und schickten ihn von ihnen mit großer Ehre.
12 So ging Mose aus dem Land Kusch fort und ging nach Hause und hörte auf, über Kusch zu herrschen; Mose war sechsundsechzig Jahre alt, als er aus dem Land Kusch auszog, denn die Sache war von Jahwe. Denn die Frist war gekommen, die er in den Tagen von alters her bestimmt hatte, Israel aus der Bedrängnis der Kinder Hams herauszuführen.
13 Und Mose ging nach Midian, weil er fürchtete, vor Pharao nach Ägypten zurückzukehren; und er ging und setzte sich bei einem Brunnen in Midian.
14 Und die sieben Töchter Reuels, des Midianitischen, gingen hinaus, um die Herde ihres Vaters zu weiden.
15 Und sie kamen zum Brunnen und schöpften Wasser, um die Herde ihres Vaters zu tränken.
16 Aber die Hirten von Midian kamen und vertrieben sie. Und Mose stand auf und half ihnen und tränkte die Herde.
17 Und sie kamen zu ihrem Vater Reuel und berichteten ihm, was Mose für sie getan hatte.
18 Sie sagten: "Ein Ägypter hat uns aus den Händen der Hirten gerettet. Er hat für uns Wasser gezogen und die Herde getränkt".
19 Da sprach Reuel zu seinen Töchtern: Wo ist er? Warum habt ihr den Mann verlassen?
20 Und Reuel sandte und holte ihn und brachte ihn nach Hause, und er aß mit ihm Brot.
21 Und Mose erzählte Reuel, daß er aus Ägypten geflohen war und daß er vierzig Jahre über Kusch regiert hatte, und daß sie ihm danach die Herrschaft genommen hatten und ihn in Frieden mit Ehre und Geschenken zurückgeschickt hatten.
22 Und als Reuel die Worte Moses hörte, sprach Reuel in seinem Inneren: Ich werde diesen Mann ins Gefängnis bringen, damit ich die Söhne Kuschisch gewinnen kann, denn er ist vor ihnen geflohen.
23 Und sie nahmen ihn und brachten ihn ins Gefängnis. Und Mose war zehn Jahre im Gefängnis; und als Mose im Gefängnis war, erbarmte sich Zippora, die Tochter Reuels, ihn und unterstützte ihn ständig mit Brot und Wasser.
24 Und alle Kinder Israels waren noch im Lande Ägypten, und dienten den Ägyptern in jeder Art von harten Arbeit; und die Hand der Ägypter war in jenen Tagen noch schwer über die Kinder Israels.
25 Zu dieser Zeit Jahwe und Pharao, den König Ägyptens, schlug; und er wurde von der Sohle seines Fußes bis zur Krone seines Kopfes mit der Plage der Aussätzungen heimgesucht; denn wegen der grausamen Behandlung der Kinder Israel war diese Plage zu jener Zeit von Jahwe auf den Pharao, König Ägyptens.
26 Für Jahwe und er hörte das Gebet seines Volkes, der Kinder Israels, und ihr Schrei kam zu ihm wegen ihrer Mühe.
27 Noch immer wandte sich sein Zorn nicht von ihnen, und die Hand des Pharao war noch immer gegen die Kinder Israels ausgestreckt. Der Pharao verhärtete seinen Nacken vor Jahwe, er vermehrte sein Joch über die Kinder Israels und verbitterte ihr Leben mit aller Art harter Arbeit.
28 Wenn Jahwe er hatte Pharao, den König von Ägypten, mit der Plage heimgesucht, und er bat seine Weisen und Zauberer, ihn zu heilen.
29 Und seine Weisen und Zauberer sagten ihm, daß er geheilt werde, wenn das Blut von kleinen Kindern auf die Wunden gelegt werde.
30 Pharao hörte ihnen zu und sandte seine Knechte nach Gosen zu den Kindern Israels, um ihre kleinen Kinder zu holen.
31 Und die Diener des Pharao gingen und nahmen die Kinder der Kinder Israels mit Gewalt aus dem Schoß ihrer Mütter, und brachten sie jeden Tag ein Kind zu Pharao; und die Ärzte töteten sie und setzten sie auf die Plage.
[Die Seite endet mitten im Satz in Vers 31 ("so"); Kapitel 76 geht weiter auf Seite 356, noch nicht
Die in Reuels Garten gepflanzte Stange steht später in diesem Kapitel, hinter dieser Seite.]
[Kapitel 76 v. 31, Schwanz] — Die Nummer des Verses steht auf Seite 355:]
Das taten sie den ganzen Tag.
32 Und die Zahl der Kinder, die der Pharao getötet hatte, waren dreihundert und fünfundseigundzwanzig.
33 Aber Jahwe hörte nicht auf die Ärzte des Königs von Ägypten, und die Plage nahm mächtig weiter zu.
34 Und der Pharao war zehn Jahre lang von dieser Plage heimgesucht worden; doch das Herz des Pharao war noch härter gegen die Kinder Israels.
35 Am Ende von zehn Jahren Jahwe und Pharao mit verheerenden Plägen heimgesucht.
36 Und Jahwe schlug ihn mit einem bösen Geschwulst und Krankheit im Magen, und jene Plage wurde zu einem schweren Geschwür.
37 Da kamen die beiden Diener des Pharao aus dem Land Goschen, wo alle Kinder Israels waren, und gingen zu Pharaos Haus und sprachen zu ihm: Wir haben die Kinder Israels in ihrer Arbeit müde und müde gesehen.
38 Als der Pharao die Worte seiner Knechte hörte, brannte sein Zorn sehr auf die Kinder Israels, denn er war sehr traurig über seinen Leibschmerz.
39 Da antwortete er und sprach: Jetzt, da die Kinder Israel wissen, daß ich krank bin, wenden sie sich um und verspotten uns. So zieh mir nun meinen Wagen an, und ich werde nach Gosen gehen und die Spott der Kinder Israel sehen, mit der sie mich verspotten. So machten seine Knechte den Wagen für ihn an.
40 Und sie nahmen ihn und machten ihn auf ein Pferd zu reiten, denn er konnte nicht selbst reiten.
41 Und er nahm mit sich zehn Reiter und zehn Fußgänger und ging zu den Kindern Israels nach Gosen.
42 Als sie an die Grenze Ägyptens kamen, ging das Pferd des Königs in einen schmalen Ort vorbei, erhob sich in dem holen Teil des Weinbergs, beiderseits umzäunt, auf der anderen Seite war die Ebene.
43 Die Pferde rannten schnell an diesem Ort und drückten sich gegenseitig, und die anderen Pferde drückten das Königspferd.
44 Und das Pferd des Königs fiel in die Ebene, während der König auf ihm reitete; und er fiel, und das Wagen drehte sich über das Gesicht des Königs, und das Pferd lag auf dem König; und der König schrie, weil sein Fleisch sehr schmerzte.
45 Und das Fleisch des Königs wurde von ihm zerrissen, und seine Knochen wurden gebrochen, und er konnte nicht reiten. Dies war von Jahwe ihm, weil Jahwe er hörte die Schreie seines Volkes, der Israeliten, und ihre Not.
46 Und seine Knechte trugen ihn langsam und sorgfältig auf ihren Schultern und brachten ihn zurück nach Ägypten, und auch die Reiter, die mit ihm waren, kehrten zurück nach Ägypten.
47 Und sie legten ihn in sein Bett. Und der König wußte, daß sein Ende gekommen war, um zu sterben; und die Königin Aparanith, seine Frau, kam und weinte vor dem König; und der König weinte mit ihr ein großes Weinen.
48 Und alle seine Vornehmen und seine Diener kamen an jenem Tage und sahen den König in der Not und weinten mit ihm weinend.
49 Die Fürsten des Königs und alle seine Berater beraten dem König, daß er einen König aus seinem Land ersetze, den er aus seinen Söhnen auswählen will.
50 Der König hatte drei Söhne und zwei Töchter, die ihm die Königin Aparanith, seine Frau, geboren hatte, außer den Söhnen der Königsköniginnen.
51 Und dies waren ihre Namen: Der Erstgeborene Othri, der zweite Adikam, der dritte Morion und ihre Schwestern: der Name des Ältesten Bathija und der andere Acuzi.
52 Othri, der erstgeborene König, war ein Idiot, ehrgeizig und eilig in seinen Worten.
53 Aber Adikam war ein schlauer und weiser Mann, und er wußte in aller Weisheit Ägyptens; aber er war schwach ausgesehen, dick im Fleisch und sehr klein in der Größe; seine Höhe war ein Ellen.
54 Und als der König sah, daß sein Sohn Adikam in allen Dingen klug und weise war, beschloss der König, ihn nach seinem Tod zum König zu machen.
55 Und er nahm ihm eine Frau, Geduda, die Tochter Abilots, und er war zehn Jahre alt; und sie gebar ihm vier Söhne.
56 Und nachher ging er und nahm sich drei Frauen und hatte acht Söhne und drei Töchter.
57 Und der König wurde von der Unordnung sehr verzehrt, und sein Fleisch stank wie das Fleisch eines Leichen, das im Sommer in der Hitze der Sonne auf dem Feld geworfen wurde.
58 Und als der König sah, daß seine Krankheit sich sehr stark über ihn verschärft hatte, befahl er, daß sein Sohn Adikam zu ihm gebracht werde, und sie machten ihn zum König über das Land an seiner Stelle.
59 Am Ende von drei Jahren starb der König in Schande, Schande und Abscheu. Seine Diener nahmen ihn mit und ließen ihn im Grab der Könige Ägyptens begraben, in Zoan-Mizraim.
60 Aber sie balsamisierten ihn nicht, wie es bei Königen üblich war, denn sein Fleisch war verrotten, und sie konnten ihn wegen des Geruchs nicht balsamisieren, so dass sie ihn in Eile begraben.
61 Denn dieses Böse kam von Jahwe ihm, weil Jahwe er hatte ihm das Böse dafür vergolten, was er in seinen Tagen Israel angetan hatte.
62 Und er starb mit Furcht und Schande. Und sein Sohn Adikam regierte an seiner Stelle.
Kapitel 77
1 Adikam war zwanzig Jahre alt, als er über Ägypten regierte; er regierte vier Jahre.
2 Im zweihundertsechsten Jahr nach dem Abstieg Israels nach Ägypten herrschte Adikam über Ägypten. Aber er hielt nicht so lange in seiner Herrschaft über Ägypten wie seine Väter.
3 Denn Melol, sein Vater, regierte vierundneunzig Jahre in Ägypten; aber er krankte zehn Jahre und starb, weil er vorher böse gewesen war. Jahwe.
4 Und alle Ägypter nannten den Namen Adikam Pharao nach dem Namen seiner Väter, wie sie in Ägypten gewohnt waren.
5 Und alle Weisen des Pharao nannten den Namen Adikam Ahuz, kurz Ahuz in ägyptischer Sprache.
6 Adikam war sehr hässlich, und er war ein Ellen und eine Spanne und hatte einen großen Bart, der bis zu den Fußsohlen erreichte.
7 Und Pharao setzte sich auf den Thron seines Vaters, um über Ägypten zu regieren, und er führte die Regierung Ägyptens in seiner Weisheit.
8 Während seiner Herrschaft übertrug er seinen Vater und alle vorherigen Könige in Bosheit, und er vergrößerte sein Joch über die Kinder Israels.
9 Und er ging mit seinen Knechten nach Gosen zu den Kindern Israels und stärkte die Arbeit über sie und sprach zu ihnen: Vollendet eure Arbeit, die Arbeit des jeden Tages, und lasst eure Hände nicht abweichen von unserem Werk von heute an, wie ihr es in den Tagen meines Vaters getan habt.
10 Und er stellte über sie Beamte aus den Kindern Israels, und über diese Beamten stellte er Arbeiter aus seinen Dienern.
11 Und er stellte über sie ein Maß von Ziegeln, um sie nach dieser Zahl täglich zu machen; und er kehrte zurück und ging nach Ägypten.
12 In jener Zeit befahl der Auftraggeber des Pharao den Auftraggebern der Kinder Israel nach dem Befehl des Pharao:
13 So spricht der Pharao: Mach dein Werk jeden Tag, und beende dein Werk, und halte die Tagesmenge von Ziegeln, nimm nichts zu wenig.
14 Und es soll geschehen, daß wenn ihr in euren täglichen Ziegeln Mangel habt, dann werde ich eure kleinen Söhne an ihre Stelle stellen.
15 Und in jenen Tagen taten die Ägypter, wie der Pharao ihnen befohlen hatte.
16 Und wenn es bei den Kindern Israels einen Mangel an ihrer täglichen Ziegelmenge fand, gingen die Arbeiter des Pharao zu den Frauen der Kinder Israels und nahmen die Kinder der Kinder Israel nach der Anzahl der fehlenden Ziegel, und sie nahmen sie mit Gewalt aus den Schoß ihrer Mütter und setzten sie in den Gebäude statt der Ziegel.
17 Während ihre Väter und Mütter über sie weinten und weinten, als sie die Stimmen ihrer Kinder in der Mauer des Gebäudes hörten.
18 Und die Arbeiter übertraten Israel, daß die Israeliten ihre Kinder in das Gebäude legen sollten; so legte ein Mann seinen Sohn in die Mauer und legte Mortier über ihn, während seine Augen über ihn weinten und seine Tränen über sein Kind fließen.
19 Und die Ägypter taten so mit den Kindern Israels viele Tage lang; und niemand erbarmte sich und erbarmte sich über die Kinder der Kinder Israels.
20 Und die Zahl aller Kinder, die im Gebäude getötet wurden, waren zweihundert siebzig, die manche von ihnen bauten anstelle der Ziegel, die ihre Väter vernachlässigt hatten, und manche, die sie tot aus dem Gebäude herausgezogen hatten.
21 Und die Arbeit, die den Kindern Israel in den Tagen Adikams auferlegt wurde, war schwieriger als die, die sie in den Tagen seines Vaters getan hatten.
22 Die Kinder Israels pflegten jeden Tag wegen ihrer schweren Arbeit; denn sie sagten zu sich: Wenn Pharao stirbt, wird sein Sohn aufstehen und unser Werk leichter machen.
23 Aber sie vermehrten die letztere Arbeit mehr als die erste, und die Kinder Israels seufzten darüber, und ihr Schrei stieg wegen ihrer Arbeit zu Jahwe hinauf.
24 Jahwe und er hörte die Stimme der Kinder Israels und ihren Schrei in jenen Tagen, Jahwe und erinnerte sich an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob.
25 Und Jahwe sah die Last der Kinder Israels und ihre schwere Arbeit in jenen Tagen, und er beschloss, sie zu befreien.
26 Mose, der Sohn Amrams, war in jenen Tagen noch im Gefängnis, im Haus Reuels, des Midianitischen, und Zippora, die Tochter Reuels, unterstützte ihn täglich heimlich mit Nahrung.
27 Mose war zehn Jahre lang im Gefängnis im Haus Reuels eingesperrt.
28 Und es geschah am Ende der zehn Jahre, das war das erste Jahr des Königs Pharaos über Ägypten an seiner Stelle,
29 Und Zippora sprach zu ihrem Vater Reuel: Niemand fragt nach dem Hebräer, den du jetzt zehn Jahre im Gefängnis gebunden hast, und sucht ihn nicht.
30 Wenn es dir nun wohlgefällt, dann lassen wir einen Gesandten schicken, um zu sehen, ob er noch lebt oder tot ist. Aber ihr Vater wusste nicht, daß sie ihn unterstützt hatte.
31 Da antwortete ihr Vater Reuel und sprach zu ihr: Ist es jemals geschehen, daß ein Mann zehn Jahre lang ohne Nahrung im Gefängnis eingesperrt und leben soll?
32 Und Zippora antwortete ihrem Vater und sprach: Du hast gewiß gehört, daß die Elohim der Hebräer ist groß und mächtig, und er tut immer Wunder für sie.
33 Er war es, der Abraham von den Chaldäern befreite und Isaak vom Schwert seines Vaters und Jakob vom Engel Jahwes, der mit ihm an der Furt des Jabbuk rang.
34 Auch mit diesem Mann hat er viele Dinge getan: Er rettete ihn aus dem Fluss in Ägypten und aus dem Schwert des Pharao und aus den Kindern Kusch; so kann er ihn auch aus dem Hunger retten und ihn lebendig machen.
35 Und die Sache erschien Reuel gut, und er tat nach dem Wort seiner Tochter, und sandte zu den [V. 35 ergänzt am Anfang von Seite 358]
[Kapitel 77 v. 35, Schwanz] — Der Vers beginnt auf Seite 357:]
und in den Dungeon, um herauszufinden, was mit Moses geschehen ist.
36 Er sah, und siehe, der Mann Mose lebte im Kerker, stand auf seinen Füßen und pries und betete zu dem Elohim seiner Vorfahren.
37 Und Reuel befahl, Mose aus dem Gefängnis herauszuführen. Da rasierten sie ihn, und er wechselte seine Gefängniskleider und aß Brot.
38 Und danach ging Mose in den Garten Reuels, der hinter dem Haus war, und er betete dort zu Jahwe, seinem Elohim, der mächtige Wunder für ihn getan hatte.
39 Als er betete, sah er sich gegenüber, und dort war ein Saphirstok in den Boden gelegt, der in der Mitte des Gartens gepflanzt wurde.
40 Er näherte sich dem Stock und sah, und sah den Namen von Jahwe Elohim auf dem Stock wurde eine Reihe von Gastgebern eingraviert, geschrieben und entwickelt.
41 Und er las es und streckte seine Hand aus und zog es wie ein Waldbaum aus dem Staub, und der Stock war in seiner Hand.
42 Das ist der Stock, mit dem alle Arbeiten unserer Elohim er hat den Himmel und die Erde und alles, was in ihnen ist, geschaffen, die Meere, die Flüsse und alle Fische, die darin sind.
43 Und wann? Jahwe er hatte Adam aus dem Garten Eden vertrieben, nahm den Stock in seiner Hand und ging und bearbeitete den Boden, aus dem er gezogen wurde.
44 Und der Stock stieg zu Noah herab und wurde dem Sem und seinen Nachkommen gegeben, bis er in die Hand des Hebräischen Abrahams kam.
45 Und als Abraham alles, was er hatte, seinem Sohn Isaak gegeben hatte, gab er ihm auch diesen Stock.
46 Als Jakob nach Padan-Aram geflohen war, nahm er es in seine Hand, und als er zu seinem Vater zurückkehrte, hatte er es nicht hinter sich gelassen.
47 Auch als er nach Ägypten hinabging, nahm er es in seine Hand und gab es Joseph, einen Anteil über seinen Brüdern, denn Jakob hatte es von seinem Bruder Esau gezwungen.
48 Als Joseph gestorben war, kamen die Ägypter in das Haus Josephs, und der Stock kam in die Hand des Midianitischen Reuel. Als er aus Ägypten ging, nahm er ihn in seine Hand und pflanzte ihn in seinem Garten.
49 Und alle Mächtigen der Kiniter versuchten, es zu reißen, als sie versuchten, seine Tochter Zippora zu kriegen, aber sie hatten keinen Erfolg.
50 Dieser Stock blieb im Garten von Reuel gepflanzt, bis derjenige, der das Recht auf ihn hatte, kam und ihn nahm.
51 Als Reuel den Stock in Mose's Hand sah, wunderte er sich darüber und gab ihm seine Tochter Zippora zur Frau.
Kapitel 78
1 Damals starb Baal-Hannan, der Sohn Achbors, des Königs von Edom, und wurde in seinem Haus im Lande Edom begraben.
2 Nach seinem Tod sandten die Söhne Esaws ins Land Edom und nahmen von dort einen Mann, der in Edom lebte, den Namen Hadad, und machten ihn zum König über sie anstelle von Baal-Hanan, ihrem König.
3 Und Hadad regierte über die Söhne Edom achtundvierzig Jahre.
4 Als er regierte, beschloss er, gegen die Kinder Moabs zu kämpfen, um sie unter die Macht der Kinder Esau zu bringen, wie sie vorher waren; aber er konnte es nicht tun, weil die Kinder Moabs das hörten, und sie standen auf und eilten, sich aus ihren Brüdern einen König über sie auszuwählen.
5 Dann versammelten sie eine große Menge und schickten sie zu ihren Brüdern, die Ammoniter, um ihnen zu helfen, gegen Hadad, den König von Edom, zu kämpfen.
6 Als Hadad das hörte, was die Moabiter getan hatten, fürchtete er sich sehr vor ihnen und hielt sich davon ab, gegen sie zu kämpfen.
7 In jenen Tagen nahm Mose, der Sohn Amrams, in Midian, Zippora, die Tochter Reuels, des Midianitischen, zur Frau.
8 Und Zippora wandelte in den Wegen der Töchter Jakobs; sie war nichts weniger als die Gerechtigkeit von Sara, Rebekka, Rachel und Lea.
9 Und Zippora wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und sie nannte seinen Namen Gershom, weil sie sagte: Ich war ein Fremder im fremden Land. Aber er beschnitt sich nicht, wie sein Schwiegervater Reuel befohlen hatte.
10 Und sie schwanger wurde wieder und gebar einen Sohn, und beschnitt seine Vorhaut und nannte seinen Namen Eliezer; denn Mose sprach: Elohim von meinen Vätern, der mir geholfen hat und mich aus dem Schwert des Pharao gerettet hat.
11 Und Pharao, der König von Ägypten, vergrößerte in jenen Tagen die Arbeit der Kinder Israels sehr, und machte sein Joch noch schwerer für die Kinder Israels.
12 Und er befahl, daß in Ägypten verkündet werde: Gib dem Volk kein Stroh mehr, damit sie Ziegel machen; sie sollen gehen und sich Stroh sammeln, wie sie finden können.
13 Auch die Anzahl der Ziegel, die sie machen, sollen sie jeden Tag geben, und nichts davon verringern, denn sie sind träge in ihrem Werk.
14 Als die Israeliten das hörten, trauerten und seufzten sie und riefen: Jahwe aufgrund der [V. 14 ergänzt am Anfang von S. 359]
[Kapitel 78 v. 14, Schwanz] — Der Vers beginnt auf Seite 358:]
die Bitterkeit ihrer Seelen.
15 Und Jahwe hörte die Schreie der Kinder Israels und sah die Unterdrückung, mit der die Ägypter sie unterdrückten.
16 Und Jahwe war eifrig für sein Volk und sein Erbe und hörte ihre Stimme, und er beschloss, sie aus der Bedrängnis Ägyptens herauszunehmen, um ihnen das Land Kanaan zum Besitz zu geben.
Kapitel 79
1 In jenen Tagen weidete Mose die Herde seines Schwiegervaters Reuels, des Midianitischen, jenseits der Wüste Sin, und der Stock, den er von seinem Schwiegervater genommen hatte, war in seiner Hand.
2 Und es geschah eines Tages, dass ein Ziegenböckchen von der Herde abirrte, und Mose verfolgte es, und es kam zum Berg Jahwes, nach Horeb.
3 Als er nach Horeb kam Jahwe da erschien er ihm im Busch, und er sah den Busch mit Feuer brennen, aber das Feuer hatte keine Macht über den Busch, ihn zu verzehren.
4 Als Mose das sah, war er sehr überrascht, weil der Busch nicht verbrannte. Und er näherte sich, um dieses Wesen zu sehen. Jahwe da rief er Mose aus dem Feuer und befahl ihm, nach Ägypten zu gehen zu Pharao, dem König von Ägypten, um die Kinder Israels von seinem Dienst zu lösen.
5 Und Jahwe sprach zu Mose: Geh, kehre nach Ägypten zurück, denn alle jene Männer, die dir nach dem Leben trachteten, sind tot, und du sollst zum Pharao sprechen, die Kinder Israels aus seinem Land fortzusenden.
6 Jahwe und er tat Zeichen und Wunder in Ägypten vor den Augen des Pharao und seiner Herrscher, damit sie glaubten, Jahwe hatte ihn geschickt.
7 Moses hörte auf all das. Jahwe er hatte ihm befohlen, und er kehrte zu seinem Schwiegervater zurück und berichtete ihm diese Dinge. Da sagte Reuel zu ihm: "Geh in Frieden".
8 Mose machte sich auf, nach Ägypten zu gehen, und nahm seine Frau und seine Söhne mit sich; er war in einer Herberge am Weg, und ein Engel Jahwes kam herab und suchte eine Gelegenheit gegen ihn.
9 Er wollte ihn umbringen wegen seines Erstgeborenen, weil er ihn nicht beschnitten hatte und gegen den Bund, der ihm gegeben worden war, verstoßen hatte. Jahwe und den Bund mit Abraham gemacht hatte.
10 Denn Mose hatte auf die Worte seines Schwiegervaters gehört, die er zu ihm gesagt hatte, seinen erstgeborenen Sohn nicht zu beschneiden; darum beschnitt er ihn nicht.
11 Sippora sah den Engel von Jahwe und sie suchte einen Anlass gegen Mose; und sie wußte, daß es darum war, daß er ihren Sohn Gersom nicht beschnitten hatte.
12 Zippora eilte und nahm einige der scharfen Felssteine, die dort waren, und beschnitt ihren Sohn und befreite ihren Mann und ihren Sohn aus der Hand des Engels Jahwes.
13 Aaron, der Sohn Amrams, des Bruders Moses, war an jenem Tag in Ägypten und ging am Fluss.
14 Und Jahwe erschien ihm an jenem Ort; er sprach zu ihm: Geh nun Mose in der Wüste entgegen. Und er ging und traf ihn am Berg Jahwes und küsste ihn.
15 Da erhob Aaron seine Augen und sah Zippora, die Frau Mosess und ihre Kinder, und sprach zu Mose: Wer sind diese für dich?
16 Da sprach Mose zu ihm: Sie sind meine Frau und meine Söhne, die ich dir schenke. Jahwe und mir in Midian gegeben hat; und das Wort trauerte Aaron wegen der Frau und ihrer Kinder.
17 Und Aaron sprach zu Mose: Schick die Frau und ihre Kinder fort, daß sie zum Haus ihres Vaters gehen. Und Mose hörte auf die Worte Aarons und tat so.
18 Zippora kehrte mit ihren Kindern zurück und gingen in das Haus Reuels und blieben dort, bis die Zeit gekommen war, Jahwe er hat sein Volk besucht und sie aus Ägypten aus der Hand des Pharao herausgeführt.
19 Mose und Aaron kamen nach Ägypten zur Gemeinde der Kinder Israels und sprachen zu ihnen alle Worte Jahwes, und das Volk freute sich eine sehr große Freude.
20 Mose und Aaron standen am nächsten Tag früh auf und gingen in das Haus des Pharao, und sie nahmen in ihre Hände den Stab Jahwes.
21 Als sie zum Tor des Königs kamen, sahen sie zwei junge Löwen, die dort mit eisernen Instrumenten eingeschlossen waren. Niemand ging oder kam vor ihnen hinaus, außer diejenigen, denen der König befohlen hatte, zu kommen. Als die Zauberer kamen und die Löwen mit ihren Zaubersprüchen zurückzogen, brachten sie sie zum König.
22 Da zog Mose schnell und hob den Stock auf die Löwen und ließ sie los. Und Mose und Aaron kamen in das Haus des Königs.
23 Auch die Löwen kamen mit ihnen in Freude, und sie folgten ihnen und freuten sich, wie ein Hund sich über seinen Herrn freut, wenn er vom Feld kommt.
24 Als der Pharao diese Sache sah, staunte er darüber und erschrak sehr über den Bericht, denn ihr Aussehen war wie das Aussehen der Kinder Elohims.
25 Und Pharao sprach zu Mose: Was willst du? Und sie antworteten ihm und sprachen: Jahwe Elohim von den Hebräern hat uns zu dir gesandt, um zu sagen: Sende mein Volk hinaus, damit es mir dienen soll.
26 Als der Pharao ihre Worte hörte, erschrak er vor ihnen sehr, und sprach zu ihnen: Geht heute und kommt morgen zu mir zurück. Und sie taten nach dem Wort des Königs.
27 Als sie gegangen waren, sandte der Pharao einen Beam, den Zauberer, und seine Söhne Jannes und Jambres, und alle Zauberer und Zauberer und Berater, die dem König gehörten. Sie kamen alle und setzten sich vor dem König.
28 Und der König berichtete ihnen alle Worte, die Mose und sein Bruder Aaron zu ihm gesprochen hatten. Und die Zauberer sprachen zu ihm: Wie aber sollen die Männer zu dir kommen, wegen der Löwen, die am Tor eingesperrt sind?
29 Der König sprach: Weil sie ihren Stab gegen die Löwen erhoben und sie losließen und zu mir kamen, und die Löwen freuten sich auch an ihnen, wie ein Hund sich freut, seinem Herrn zu begegnen.
30 Da antwortete der Zauberer Balaam, der Sohn Beors, und sprach zum König: Das sind nichts anderes als Zauberer wie wir.
31 Also schicke nun ein und bringe sie her, und wir werden sie prüfen. Und so tat der König.
32 Als der Pharao aufgeht, schickt er Mose und Aaron vor den König. Und sie nehmen den Stock Jahwe und ging zu dem König und sprach zu ihm:
33 So heißt es: Jahwe Elohim von den Hebräern: "Schick mein Volk fort, damit sie mir dienen".
34 Und der König sprach zu ihnen: Wer aber wird euch glauben, daß ihr die Gesandten von Jahwe und dass du auf seinen Befehl zu mir kommst?
35 Darum tue nun ein Zeichen oder ein Zeichen in dieser Sache, damit die Worte, die du sagst, geglaubt werden.
36 Aaron warf schnell den Stock aus seiner Hand vor Pharao und seinen Dienern, und der Stock verwandelte sich in eine Schlange.
37 Als die Zauberer das sahen, warfen sie ihren Stock auf die Erde, und sie wurden zu Schlangen.
38 Die Schlange des Aarons Stanges hob seinen Kopf und öffnete seinen Mund, um die Stangen der Zauberer zu schlucken.
39 Da antwortete Bileam, der Zauberer, und sprach: Das ist schon von früheren Zeiten, daß eine Schlange ihren Mitmenschen verschluckt, und daß die Lebewesen sich gegenseitig fressen.
40 Also, nun, bringe sie zurück zu einem Stang, wie es zuerst war, und wir werden auch unsere Stangen wiederherstellen, wie sie zuerst waren. Wenn dein Stang unsere Stangen verschluckt, werden wir wissen, dass der Geist von Jahwe ist in dir, und wenn nicht, dann bist du nur ein Zauberer wie wir.
41 Und Aaron eilte und streckte seine Hand aus und hielt den Schwanz der Schlange, und es wurde zu einem Stock in seiner Hand. Und die Zauberer taten das gleiche mit ihrem Stock, und jeder hielt an seinem Schwanz seiner Schlange, und sie wurden Steine wie zuvor.
42 Als sie wieder zu den Stangen gebracht wurden, schluckte der Stang Aarons ihre Stangen ein.
43 Und als der König diese Sache sah, befahl er, das Buch der Aufzeichnungen zu bringen, das von den Königen Ägyptens handelte; sie brachten das Buch der Aufzeichnungen, die Chroniken der Könige Ägyptens, in denen alle Götzen Ägyptens eingetragen waren, denn sie dachten, sie würden dort den Namen Jahwes finden, aber sie fanden ihn nicht.
44 Und Pharao sprach zu Mose und Aaron: Siehe, ich habe den Namen eurer Männer nicht gefunden, Elohim er ist in diesem Buch geschrieben, und ich kenne seinen Namen nicht.
45 Die Berater und Weisen antworteten dem König: "Wir haben gehört, daß die Elohim der Hebräer, der Sohn der Weisen, der Sohn der alten Könige.
46 Da wandte sich Pharao zu Mose und Aaron und sprach zu ihnen: "Ich weiß es nicht, Jahwe und ich werde sein Volk nicht loslassen, den du verkündest.
47 Und sie antworteten und sprachen zum König: Jahwe Elohim von Elohim er hat uns seinen Namen aus den Tagen unserer Väter bekannt gegeben und uns gesandt: Geht zu Pharao und sag ihm: Laß mein Volk gehen, damit es mir dient.
48 Schicke uns also nun, daß wir drei Tage lang in die Wüste gehen und ihm dort Opfer bringen; denn seit den Tagen, in denen wir nach Ägypten hinabgingen, hat er von unseren Händen weder Brandopfer noch Getreideopfer noch Opfer genommen. Wenn du uns nicht schickt, wird sein Zorn gegen dich entbrennen und er wird Ägypten entweder mit der Pest oder mit dem Schwert treffen.
49 Und Pharao sprach zu ihnen: Erzählt mir nun seine Macht und seine Macht! Sie sagten zu ihm: Er ist es, der den Himmel und die Erde geschaffen hat, die Meere und alle ihre Fische, der das Licht geformt hat, die Finsternis geschaffen hat, den Regen auf die Erde gemacht hat und ihn getränkt hat, und das Gras und das Gras hervorgebracht hat, der Mensch und Tier und die Tiere des Waldes, die Vögel des Himmels und die Fische des Meeres geschaffen hat; und durch seinen Mund leben und sterben sie.
50 Gewiß, ER schuf dich im Schoß deiner Mutter und ließ in dich den Atem des Lebens ein, und erzog dich und setzte dich auf den Thron Ägyptens. Und ER nimmt dir deinen Atem und deine Seele und wird dich zur Erde zurückbringen, von der du genommen wurdest.
51 Und der König wurde zornig auf ihre Worte und sprach zu ihnen: Wer aber unter allen Göttern der Völker kann das tun? Mein Fluss ist mein, und ich habe es mir selbst gemacht.
52 Und er trieb sie von ihm weg und befahl, daß die Arbeit auf Israel noch härter war als gestern und vorher.
53 Da gingen Mose und Aaron von vor dem König aus, und sie sahen, daß die Kinder Israel in einem schlechten Zustand waren, weil die Arbeiter ihre Arbeit sehr schwer gemacht hatten.
54 Mose kehrte zurück. Jahwe und sprach: Warum hast du dein Volk übel behandelt? Denn seit ich zu Pharao gekommen bin, um zu sagen, wofür du mich gesandt hast, hat er die Kinder Israels sehr übel behandelt.
55 Jahwe und sprach zu Mose: "Siehe, und siehe, daß Pharao die Kinder Israels mit ausgestreckter Hand und schweren Plagen aus seinem Land loslässt.
56 Und Mose und Aaron wohnten mit ihren Brüdern, den Kindern Israels, in Ägypten.
57 Und die Ägypter verbitterten die Kinder Israel mit der schweren Arbeit, die sie ihnen auferlegt hatten.
Kapitel 80
1 Und am Ende von zwei Jahren Jahwe mose sandte erneut zu Pharao, um die Kinder Israels herauszubringen und sie aus dem Lande Ägypten zu lassen.
2 Und Mose ging und kam zum Hause des Pharao, und er sprach zu ihm die Worte des HERRN: Jahwe der ihn gesandt hatte, doch Pharao wollte nicht auf seine Stimme hören, Jahwe; Jahwe und erweckte seine Macht in Ägypten über Pharao und seine Untertanen, Jahwe und Pharao und sein Volk mit einer großen und schweren Plage heimgesucht.
3 Jahwe er sandte durch die Hand Aarons und verwandelte alle Wasser Ägyptens in Blut, mit allen ihren Bächen und Flüssen.
4 Und als ein Ägypter kam, um Wasser zu trinken und zu trinken, sah er in seinen Krug, und siehe, alles Wasser war zu Blut geworden; und als er aus seinem Kelch kam zu trinken, wurde das Wasser aus dem Kelch Blut.
5 Und als eine Frau ihren Teig makelte und ihre Speise kochte, wurde ihr Aussehen wie Blut.
6 Jahwe und schickte wieder und ließ alle ihre Wasser Frösche hervorbringen, und alle Frösche kamen in die Häuser der Ägypter.
7 Und als die Ägypter tranken, füllten sich ihre Bäuche mit Fröschen und sie tanzten in ihrem Bauch, wie sie tanzten, wenn sie im Fluss waren.
8 Ihr gesamtes Trinkwasser und ihr Kochwasser wurden zu Fröschen. Auch wenn sie in ihren Betten lagen, brachte ihr Schweiß Frösche hervor.
9 Trotz all dessen ist der Zorn der Jahwe und er wandte sich nicht von ihnen ab, sondern erstreckte seine Hand gegen alle Ägypter, um sie mit allen schweren Plagen zu treffen.
10 Und er sandte und verwandelte ihren Staub in Läuse, und die Läuse wurden in Ägypten bis zu zwei Ellen Höhe auf der Erde.
11 Auch die Läuse waren sehr zahlreich im Fleisch von Menschen und Tieren, in allen Bewohnern Ägyptens; auch auf dem König und der Königin Jahwe er sandte die Läuse, und es trauerte Ägypten sehr wegen der Läuse.
12 Immer noch die Wut von Jahwe er wandte sich nicht ab, und seine Hand war noch über Ägypten ausgestreckt.
13 Und Jahwe sandte alle Arten von Tieren des Feldes nach Ägypten, und sie kamen und vernichteten ganz Ägypten, Mensch und Tier und Bäume und alle Dinge, die in Ägypten waren.
14 Und Jahwe sandte feurige Schlangen, Skorpione, Mäuse, Wiesel, Kröten, zusammen mit anderen, die im Staub kriechen.
15 Fliegen, Hornetiere, Flöhe, Insekten und Garnelen, jeder Schwarm nach seiner Art.
16 Und alle Reptilien und Flügeltiere nach ihrer Art kamen nach Ägypten und verärgerten die Ägypter sehr.
17 Flöhe und Fliegen kamen in die Augen und Ohren der Ägypter.
18 Und die Hornete kam auf sie und vertreibt sie weg, und sie gingen von ihr in ihre Räume, und sie verfolgte sie.
19 Als sich die Ägypter vor dem Schwarm von Tieren versteckten, schlossen sie ihre Türen hinter ihnen. Jahwe er befahl dem Sulanuth, der im Meer war, aufzusteigen und nach Ägypten zu gehen.
20 Sie hatte lange Arme, zehn Ellen lang wie ein Mann.
21 Und sie ging auf die Dächer und entdeckte die Schnüren und den Boden und schnitt sie ab, und streckte ihren Arm in das Haus und löste das Schloss und den Schrauber und öffnete die Häuser Ägyptens.
22 Danach kam ein Schärm von Tieren in die Häuser der Ägypter, und der Schärm von Tieren vernichtete die Ägypter, und es brachte sie sehr auf.
23 Immer noch die Wut von Jahwe und kehrte sich nicht von den Ägyptern ab, und seine Hand war noch gegen sie ausgestreckt.
24 Jahwe und ließ die Pest und die Pest über Ägypten kommen, auf Pferde und Esel und auf Kamele, auf Rinder und Schafe und auf Menschen.
25 Als die Ägypter morgens früh aufstanden, um ihr Vieh zum Weiden zu bringen, fanden sie, daß ihr ganzes Vieh tot war.
26 Von den Vieh der Ägypter blieb nur ein Zehntel übrig, und von den Vieh der Israeliten in Gosen starb kein einziges.
27 Und Jahwe sandte eine brennende Entzündung in das Fleisch der Ägypter, die ihre Häute zerbarst; es wurde ein schweres Jucken in allen Ägyptern, von den Sohlen ihrer Füße bis zu den Scheiteln ihrer Häupter.
28 Und es waren viele Wurzeln in ihrem Fleisch, so daß ihr Fleisch verschwand, bis sie verrotten und verrotten wurden.
29 Immer noch die Wut von Jahwe und kehrte nicht ab, sondern seine Hand war noch über ganz Ägypten ausgestreckt.
30 Und Jahwe sandte einen sehr schweren Hagel, der ihre Reben schlug und ihre Fruchtbäume brach und sie austrocknete, sodass sie auf sie fielen.
31 Und jedes grüne Gras trocknete und vernichtete; denn ein Feuer, das mit dem Hagel gemischt war, ging herab; darum verzehrte der Hagel und das Feuer alles.
32 Auch die Menschen und Tiere, die im Freien gefunden wurden, starben durch das Feuer und den Hagel, und alle jungen Löwen waren erschöpft.
33 Und Jahwe sandte und brachte zahlreiche Heuschrecken nach Ägypten, den Chasel, Salom, Chargol und Chagole, Heuschrecken jede von ihrer Art, die alles verschlangen, was der Hagel übrig gelassen hatte.
34 Da freuten sich die Ägypter über die Heuschrecken, obwohl sie die Früchte des Feldes verzehrten, und sie schnappen sie in Fülle und salzen sie als Nahrung.
35 Und Jahwe wandte einen mächtigen Wind des Meeres, der alle Heuschrecken wegnahm, sogar die, die gesalzen waren, und sie in das Rote Meer stieß; nicht eine Heuschrecke blieb innerhalb der Grenzen Ägyptens.
36 Jahwe und schickte Dunkelheit auf Ägypten, so daß das ganze Land Ägypten und Pathros drei Tage lang Dunkelheit war, so daß niemand seine Hand sehen konnte, wenn er sie zu seinem Mund erhob.
37 Zu jener Zeit starben viele vom Volk Israel, die sich gegen Jahwe aufgelehnt hatten und nicht auf Mose hören wollten und [V. 37 schließt am Kopf von S. 362]
[Kap. 80 v. 37, Schwanz] — Der Vers beginnt auf Seite 361:]
und Aaron, und er glaubte nicht an sie, Jahwe ich habe sie geschickt.
38 Die sagten: "Wir werden nicht aus Ägypten ziehen, denn wir werden in der Wüste durch Hunger sterben!" Sie waren es, die nicht auf die Stimme des Mose hörten.
39 Jahwe und sie in dreitägiger Finsternis heimgesucht, und die Israeliten begraben sie in jenen Tagen, ohne daß die Ägypter sie erkannten oder sich über sie freuten.
40 Drei Tage lang war die Dunkelheit in Ägypten sehr groß, und jeder, der stand, als die Dunkelheit kam, blieb auf seinem Platz stehen; der, der saß, blieb auf seinem Platz, und der, der lag, blieb auf dem gleichen Platz liegen; der, der ging, blieb auf dem Boden auf dem gleichen Ort sitzen. Und dies geschah auf alle Ägypter, bis die Dunkelheit vorbei war.
41 Die Tage der Dunkelheit vergingen und Jahwe und sandte Mose und Aaron zu den Söhnen Israels und sprach: Feiert euer Fest und macht euer Passah; denn siehe, ich komme mitten in der Nacht zu allen Ägyptern und schlage alle ihre Erstgeborenen, vom Erstgeborenen des Menschen bis zum Erstgeborenen des Tieres; und wenn ich euer Passah sehe, werde ich über euch vorbeikommen.
42 Und die Kinder Israel taten nach all dem, was sie sagten. Jahwe wie Moses und Aaron befohlen hatten. So taten sie in derselben Nacht.
43 Es geschah mitten in der Nacht, dass Jahwe und ging in die Mitte Ägyptens und schlug alle Erstgeborenen der Ägypter, vom Erstgeborenen des Menschen bis zum Erstgeborenen des Tieres.
44 Und Pharao stand in der Nacht auf, er und alle seine Knechte und alle Ägypter; und es gab in der ganzen Ägypten in jener Nacht einen großen Ruf, denn es gab kein Haus, in dem es keine Leiche war.
45 Auch die Bilder der Erstgeborenen Ägyptens, die in den Mauern ihrer Häuser geschnitzt waren, wurden zerstört und fiel auf den Boden.
46 Auch die Knochen ihrer Erstgeborenen, die zuvor gestorben waren und die sie in ihren Häusern begraben hatten, wurden in jener Nacht von den Ägyptischen Hunden aufgerissen und vor die Ägypter gezogen und vor sie geworfen.
47 Als alle Ägypter das Unglück sahen, das ihnen plötzlich zugefallen war, schrien alle Ägypter mit großer Stimme.
48 Und alle Familien der Ägypter weinten in jener Nacht, jeder für seinen Sohn und jeder für seine Tochter, die Erstgeborene waren; und das Geräusch der Ägypter wurde in jener Nacht von weitem entfernt gehört.
49 Und Bathia, die Tochter des Pharao, ging mit dem König aus, um Mose und Aaron in ihren Häusern zu suchen; und sie fanden sie in ihren Häusern essen und trinken und sich freuen mit dem ganzen Israel.
50 Da sprach Bathia zu Mose: Ist das die Belohnung für das Gute, das ich dir getan habe, daß ich dich großgezogen, dich wachsen und dich wohlhabend gemacht habe, und daß du mir und meinem Vaterhaus dieses Unglück gebracht hast?
51 Da sprach Mose zu ihr: "Wahrlich, es waren zehn Plagen, Jahwe bringst du die Ägypter her? Hat dir irgendwelche Schäden von ihnen zugefügt? Hat dir einer von ihnen zugefügt? " Nein ", antwortete sie.
52 Mose aber sprach zu ihr: Du bist der Erstgeborene deiner Mutter, du wirst nicht sterben, und kein Unglück wird dich inmitten Ägyptens treffen.
53 Und sie sprach: Was nützt es mir, wenn ich den König, meinen Bruder, und sein ganzes Haus und seine Untertanen in diesem Unglück sehe, dessen Erstgeborene mit allen Erstgeborenen Ägyptens umkommen?
54 Und Mose sprach zu ihr: Gewiss wollten dein Bruder und sein Haushalt und seine Untertanen, die Familien Ägyptens, nicht auf die Worte Jahwes hören, darum kam dieses Böse über sie.
55 Da ging Pharao, der König von Ägypten, zu Mose und Aaron und zu einigen der Kinder Israels, die mit ihnen dort waren, und betete zu ihnen und sprach:
56 Steh auf und nimm eure Brüder, alle Kinder Israel, die im Land sind, mit ihren Schafen und ihren Rinder und allen, was ihnen gehört. Sie sollen nichts übrig lassen. Jahwe ihre Elohim.
57 Und Mose sprach zu Pharao: Siehe, du bist der Erstgeborene deiner Mutter; fürchte dich nicht, denn du wirst nicht sterben; Jahwe er hat dir geboten, zu leben, um dir seine große Macht und seinen erstreckten, starken Arm zu zeigen.
58 Und Pharao befahl, die Kinder Israels zu lassen; und alle Ägypter bemüht sich, sie zu lassen, denn sie sagten: Wir werden alle zugrunde gehen.
59 Und alle Ägypter sandten die Israeliten mit großen Reichtümern fort, Schafen und Ochsen und kostbaren Dingen, gemäß dem Eid Jahwes zwischen ihm und unserem Vater Abraham.
60 Und die Kinder Israel verzögerten sich, bis es Nacht war, zu gehen. Und als die Ägypter zu ihnen kamen, um sie herauszuführen, sagten sie zu ihnen: Sind wir Diebe, daß wir nachts ausgehen sollen?
61 Und die Kinder Israel baten die Ägypter um Silber- und Goldgeräte und Kleidung; und die Kinder Israel entleerteten die Ägypter.
62 Und Mose machte sich rasch auf und ging zum Fluss Ägyptens, und nahm von dort die Sarge des Josef und nahm sie mit sich.
63 Und die Kinder Israels nahmen jede die Sarge seines Vaters mit sich und jede die Sarge seines Stammes.
Kapitel 81
1 Die Kinder Israel reisten von Ramses nach Sukkot, ungefähr sechshunderttausend Fußleute außer den Kleinen [V. 1 vollendet am Anfang von Seite 363]
[Kapitel 81 v. 1, Schwanz] — Der Vers beginnt auf Seite 362:]
und ihre Frauen.
2 Auch eine gemischte Menge ging mit ihnen auf, Schafe und Vieh, sogar viel Vieh.
3 Die Zeit der Israeliten, die im Lande Ägypten lebten, in der harte Arbeit, war zweihundertzehn Jahre.
4 Und am Ende von zweihundert zehn Jahren, Jahwe mit einer starken Hand die Kinder Israel aus Ägypten herausgeführt.
5 Und die Kinder Israels zogen von Ägypten und von Gosen und von Ramses und lagerten in Sukkot am fünfzehnten Tag des ersten Monats.
6 Die Ägypter begraben alle ihre Erstgeborenen, die Jahwe und alle Ägypter ließen ihre Toten drei Tage lang begraben.
7 Und die Kinder Israel zogen von Sukkot fort und lagerten in Ethom am Ende der Wüste.
8 Am dritten Tag, nachdem die Ägypter ihre Erstgeborenen begraben hatten, standen viele Männer aus Ägypten auf und folgten Israel, um sie nach Ägypten zurückzubringen.
9 Ein Mann sagte zu seinem Nächsten: "Mose und Aaron sprachen zu Pharao: 'Wir wollen drei Tage in der Wüste reisen und ein Opfer bringen, Jahwe unsere Elohim.
10 Und nun sollen wir früh morgens aufstehen und sie zurückbringen; und wenn sie mit uns nach Ägypten zu ihren Herren zurückkehren, dann werden wir wissen, daß es Glauben an sie gibt; aber wenn sie nicht zurückkehren, dann werden wir mit ihnen kämpfen und sie mit großer Kraft und starker Hand zurückbringen.
11 Da nahmen alle Vornehmen des Pharao früh auf, und mit ihnen etwa siebenhunderttausend Mann. Sie gingen an jenem Tage aus Ägypten und kamen an den Ort, wo die Kinder Israels waren.
12 Und alle Ägypter schauten und sahen, dass Mose und Aaron und alle Kinder Israels vor Pi-Hahiroth saßen, aßen und tranken und das Fest Jahwes feierten.
13 Alle Ägypter sprachen zu den Kindern Israels: Gewiss sagtet ihr: Wir werden eine Reise von drei Tagen in die Wüste gehen und unserem Elohim opfern und zurückkehren.
14 Nun ist es nun fünf Tage her, seit ihr gegangen seid; warum kehrt ihr nicht zu euren Herren zurück?
15 Mose und Aaron antworteten ihnen und sagten: Jahwe unsere Elohim er hat uns bezeugt, daß ihr nicht mehr nach Ägypten zurückkehren sollt, sondern euch in ein Land ziehen sollt, das von Milch und Honig fließt. Jahwe unsere Elohim die wir unseren Vorfahren geschworen hatten, uns zu geben.
16 Und als die Vornehmen Ägyptens sahen, daß die Kinder Israel ihnen nicht gehorchten, um nach Ägypten zurückzukehren, bereiteten sie sich auf, mit Israel zu kämpfen.
17 Jahwe und er verstärkte die Herzen der Kinder Israels über die Ägypter, und sie schlugen sie schwer. Und der Kampf war schwer auf die Ägypter, und alle Ägypter flüchteten vor den Kindern Israels; und viele von ihnen starben an der Hand Israels.
18 Und die Fürsten des Pharao gingen nach Ägypten und berichteten Pharao und sprachen: Die Kinder Israel sind geflohen und wollen nicht mehr nach Ägypten zurückkehren. Und so haben Mose und Aaron zu uns gesprochen.
19 Als Pharao das hörte, wandte sich sein Herz und das Herz aller seiner Untertanen gegen Israel. Sie bereuteten sich, daß sie Israel geschickt hatten. Und alle Ägypter beraten Pharao, die Kinder Israels zu verfolgen, um sie wieder zu ihren Lasten zu bringen.
20 Und sie sprachen jeder zu seinem Bruder: Was ist das, was wir getan haben, daß wir Israel von unserem Dienst abgesandt haben?
21 Jahwe und er stärkte das Herz aller Ägypter, um die Israeliten zu verfolgen, Jahwe er wollte die Ägypter im Roten Meer stürzen.
22 Da stand Pharao auf und setzte sein Wagen auf, und befahl, alle Ägypter zu versammeln; kein Mann blieb übrig, außer den Kindern und den Frauen.
23 Und alle Ägypter gingen mit Pharao hinaus, um die Kinder Israels zu verfolgen; und das Lager der Ägypter war ein sehr großes und starkes Lager, etwa zehntausend Mann.
24 Und dieses ganze Lager ging und verfolgte die Kinder Israel, um sie nach Ägypten zurückzubringen; und sie kamen zu ihnen und lagerten am Roten Meer.
25 Als die Israeliten ihre Augen erhoben und sahen, daß alle Ägypter ihnen nachfolgten, erschraken die Israeliten vor ihnen sehr, und die Israeliten riefen: Jahwe.
26 Und wegen der Ägypter trennten sich die Kinder Israels in vier Gruppen, und sie trennten sich in ihren Gedanken, weil sie Angst vor den Ägyptern hatten; und Mose sprach zu jedem von ihnen.
27 Die erste Truppe war die der Kinder Ruben, Simeon und Isachar, und sie beschlossen, sich ins Meer zu werfen, weil sie sehr Angst vor den Ägyptern hatten.
28 Und Mose sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht, steht still und seht die Rettung Jahwes, die Er heute für euch wirken wird.
29 Die zweite Abteilung war von den Kindern Zebulun, Benjamin und Nephtali. Sie beschlossen, mit den Ägyptern nach Ägypten zurückzukehren.
30 Und Mose sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht; denn wie ihr die Ägypter heute gesehen habt, so werdet ihr sie nie mehr sehen.
31 Und die dritte Truppe war von den Söhnen Juda und Joseph, und sie beschlossen sich, den Ägyptern zu begegnen, um mit ihnen zu kämpfen.
32 Und Mose sprach zu ihnen: Steht auf euren Stätten, Jahwe sie werden für euch kämpfen, und ihr werdet schweigen.
33 Und die vierte Abteilung war von den Kindern Levi, Gad und Ascher, und sie beschlossen, in die Mitte der Ägypter zu gehen, um sie zu verwirren. Mose sprach zu ihnen: Bleibt an euren Plätzen und fürchtet euch nicht, ruft nur zu Jahwe, damit er rette [V. 33 schließt am Kopf von S. 364]
[Kapitel 81 v. 33, Schwanz] — Der Vers beginnt auf Seite 363:]
Du bist aus ihren Händen.
34 Da trat Mose aus dem Volk auf und betete: Jahwe und sagte:
35 O Jahwe Elohim du sollst nun dein Volk, das du aus Ägypten herausgeführt hast, retten, damit sich die Ägypter nicht über ihre Macht und ihre Macht rühmen.
36 Da sprach Jahwe zu Mose: Warum schreist du zu mir? Sprich zu den Kindern Israels, dass sie vorangehen sollen, und strecke deinen Stab über das Meer aus und teile es, und die Kinder Israels sollen hindurchgehen.
37 Und Mose tat so, und erhob seinen Stab auf das Meer und trennte es.
38 Und das Wasser des Meeres wurde in zwölf Teile geteilt, und die Kinder Israels gingen zu Fuß durch, mit Schuhe, wie ein Mensch durch einen bereiteten Weg gehen würde.
39 Jahwe er zeigte seinen Wunder den Kindern Israels in Ägypten und im Meer durch die Hand Mosess und Aarons.
40 Als die Kinder Israels in das Meer eingetreten waren, kamen die Ägypter hinter ihnen her, und die Wasser des Meeres bedeckten sie, und sie sanken alle im Wasser; nicht ein Mann blieb übrig außer dem Pharao, der Jahwe dankte und an ihn glaubte, darum ließ Jahwe ihn zu jener Zeit nicht mit den Ägyptern umkommen.
41 Jahwe und er befahl einem Engel, ihn aus der Mitte der Ägypter zu holen, und er warf ihn in das Land Ninive, und er regierte lange über es.
42 An jenem Tag rettete Jahwe Israel aus der Hand Ägyptens, und alle Kinder Israels sahen, dass die Ägypter umgekommen waren; sie erblickten die große Hand Jahwes in dem, was er in Ägypten und im Meer getan hatte.
43 Da sangen Mose und die Kinder Israels dieses Lied für Jahwe, an dem Tag, an dem Jahwe die Ägypter vor ihnen fallen ließ.
44 Und ganz Israel sang im Chor und sprach: Ich will Jahwe singen, denn Er ist hoch erhaben, das Pferd und seinen Reiter hat er ins Meer gestürzt, bedenke, dass es im Buch des Gesetzes Jahwes geschrieben steht.
45 Danach reisten die Israeliten fort und lagerten in Mara. Jahwe und gab den Kindern Israel Satzungen und Gerichte an jenem Ort in Mara, Jahwe und er befahl den Kindern Israel, daß sie in all seinen Wegen wandeln und ihm dienen.
46 Und sie zogen von Mara fort und kamen zu Elim; in Elim waren zwölf Wasserquellen und siebzig Dattelbäume, und die Kinder lagerten dort am Wasser.
47 Sie reisten von Elim auf und kamen am fünfzehnten Tag des zweiten Monats nach ihrer Abreise aus Ägypten in die Wüste Sin.
48 Zu dieser Zeit Jahwe und gab den Kindern Israel Manna zu essen, Jahwe und er ließ den Kindern Israels von Himmel aus Tag zu Tag Nahrung regnen.
49 Und die Kinder Israel aßen Mann vierzig Jahre lang, während der ganzen Tage, die sie in der Wüste waren, bis sie das Land Kanaan eroberten.
50 Sie fuhren von der Wüste Sin fort und lagerten sich in Alush.
51 Von Alusch ziehen sie und lagern in Refidim.
52 Als die Kinder Israels in Refidim waren, kam Amalek, der Sohn Elifass, des Sohnes Esaus, des Bruders Sefos, um mit Israel zu kämpfen.
53 Und er nahm mit ihm achthundertundertausend Männer, Zauberer und Zauberer, und bereitete sich zum Kampf gegen Israel in Refidim vor.
54 Sie führten eine große und schwere Schlacht gegen Israel, und Jahwe lieferte Amalek und sein Volk in die Hände Moses und der Kinder Israels und in die Hand Josuas, des Sohnes Nuns, des Ephratiters, des Dieners Moses.
55 Und die Kinder Israels schlugen Amalek und sein Volk mit dem Schwert; und der Kampf war sehr heftig gegen die Kinder Israel.
56 Und Jahwe sprach zu Mose: Schreibe diese Sache als Gedächtnis für dich in ein Buch und lege sie in die Hand Josuas, des Sohnes Nuns, deines Dieners; du sollst den Kindern Israels befehlen und sagen: Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, sollt ihr das Gedächtnis Amaleks unter dem Himmel gänzlich auslöschen.
57 Und Mose tat so und nahm das Buch und schrieb darauf diese Worte:
58 Erinnert euch daran, was Amalek euch auf dem Weg getan hat, als ihr aus Ägypten herausginget.
59 Er traf euch auf dem Weg und schlug euch nach hinten, auch diejenigen, die nach euch schwach waren, als ihr schwach und müde wart.
60 Daher ist es, wenn Jahwe ihre Elohim und euch Ruhe von allen Feinden um euch herum in dem Land, das ihr Jahwe ihre Elohim und euch das Land zum Erbe gibt, um es zu besitzen, damit ihr das Gedächtnis über Amalek unter dem Himmel auslöscht und es nicht vergessen könnt.
61 Der König, der sich mit Amalek oder mit seinem Namen oder mit seiner Nachkommenschaft erbarmen wird, siehe, ich werde ihn verurteilen und ihn aus seinem Volk ausrotten.
62 Und Mose schrieb alle diese Dinge in einem Buch und berief die Kinder Israel über alle diese Dinge.
Kapitel 82
1 Die Israeliten fuhren von Refidim fort und lagerten in der Wüste des Sinai im dritten Monat nach ihrer Abreise [V. 1 vollendet am Anfang von Seite 365]
[Kapitel 82 v. 1, Schwanz] — Der Vers beginnt auf Seite 364:]
aus Ägypten.
2 Zu jener Zeit kam Reuel, der Midianiter, der Schwiegervater Moses, mit Zippora, seiner Tochter, und ihren zwei Söhnen, denn er hatte von den Wundern Jahwes gehört, die er Israel getan hatte, dass er sie aus der Hand Ägyptens befreit hatte.
3 Reuel kam zu Mose in die Wüste, wo er gelagert war, wo der Berg Jahwes war.
4 Da ging Mose mit großem Ehrfurcht aus, seinen Schwiegervater zu begegnen, und ganz Israel war mit ihm.
5 Reuel und seine Söhne blieben viele Tage bei den Israeliten, und Reuel wusste, Jahwe von diesem Tag an.
6 Im dritten Monat, am sechsten Tag des Jahres, nachdem die Israeliten aus Ägypten herausgekommen waren, Jahwe er gab Israel die Zehn Gebote auf dem Berg Sinai.
7 Als das gesamte Israel diese Geboten hörte, freute sich das gesamte Israel sehr über sie. Jahwe an jenem Tag.
8 Und die Herrlichkeit der Jahwe er ruhte auf dem Berg Sinai und rief Mose an. Und Mose kam in der Mitte der Wolke und stieg auf den Berg.
9 Und Mose war vierzig Tage und vierzig Nächte auf dem Berg; er aß weder Brot noch tränkte Wasser. Jahwe und er lehrte ihn die Satzungen und die Urteile, damit er die Kinder Israels lehrte.
10 Und Jahwe schrieb die zehn Gebote, die er den Kindern Israels geboten hatte, auf zwei Steintafeln, die er Mose gab, um den Kindern Israels zu befehlen.
11 Am Ende von vierzig Tagen und vierzig Nächten, als Jahwe aufgehört hatte, zu Mose auf dem Berg Sinai zu sprechen, gab Jahwe Mose die Steintafeln, beschrieben mit dem Finger Jahwes.
12 Als die Israeliten sahen, daß Mose zu spät vom Berg herabkam, versammelten sie sich um Aaron und sagten: "Wir wissen nicht, was mit diesem Mose geschehen ist".
13 Und nun stehe auf und mache uns einen Gott, der vor uns geht, damit ihr nicht sterbt.
14 Aaron hatte große Angst vor dem Volk, und er befahl, ihm Gold zu bringen. Er machte ihm ein geschmolzenes Kalb für das Volk.
15 Jahwe und sprach zu Mose, bevor er vom Berg herabkam: "Geh hinab! Denn dein Volk, das du aus Ägypten herausgeführt hast, hat sich verdorben".
16 Sie haben sich ein geschmolzenes Kalb gemacht und sich ihm niedergeworfen. So lasse mich nun, daß ich sie aus der Erde vernichte, denn sie sind ein hartnäckiges Volk".
17 Und Mose suchte das Angesicht Jahwes, und er betete zu Jahwe für das Volk wegen des Kalbs, das sie gemacht hatten; danach stieg er vom Berg herab, und in seinen Händen waren die zwei Steintafeln, die Jahwe ihm gegeben hatte, um den Israeliten zu befehlen.
18 Als Mose zum Lager näherte und das Kalb sah, das das Volk gemacht hatte, brannte sein Zorn auf ihn und er zerbrach die Tafeln unter dem Berg.
19 Da kam Mose zum Lager und nahm das Kalb und verbrannte es mit dem Feuer und zermalmte es, bis es zum Staub wurde und streute es über das Wasser und gab es den Israeliten zu trinken.
20 Von dem Volk, das das Kalb gemacht hatte, starben etwa dreitausend Männer durch die Schwerter.
21 Am nächsten Morgen sprach Mose zum Volk: Ich werde zu Jahwe hinaufgehen, vielleicht kann ich Sühnung für eure Sünden erwirken, die ihr gegen Jahwe gesündigt habt.
22 Und Mose stieg wieder auf Jahwe, und er blieb mit Jahwe vierzig Tage und Vierzig Nächte.
23 Und während der vierzig Tage flehte Mose Jahwe im Namen der Kinder Israel und Jahwe und er hörte auf das Gebet von Mose, Jahwe er bettelte ihn für Israel.
24 Dann sprach er Jahwe und Mose, daß er zwei Tafeln aus Stein abschneidet und sie zu ihm bringen soll, Jahwe, der ihnen die Zehn Gebote schreiben würde.
25 Mose tat so, und er kam herab und formte die zwei Tafeln und ging auf den Berg Sinai zu Jahwe hinauf, und Jahwe schrieb die zehn Gebote auf die Tafeln.
26 Moses blieb noch mit Jahwe vierzig Tage und Vierzig Nächte. Jahwe ihm die Vorschriften und die Urteile zu geben, die er Israel geben sollte.
27 Jahwe und gebot ihm, daß sie für die Kinder Israels ein Heiligtum machen sollten, Jahwe damit darin sein Name ruht, Jahwe und zeigte ihm das Gleichnis des Heiligtums und das Gleichnis aller Geräte.
28 Und als die vierzig Tage vergangen waren, stieg Mose vom Berg herab und hatte die beiden Tafeln in der Hand.
29 Und Mose kam zu den Kindern Israels und sprach zu ihnen alle Worte Jahwes, und er lehrte sie Gesetze, Regeln und Urteile, die Jahwe ihn gelehrt hatte.
30 Mose erzählte den Kindern Israels das Wort Jahwes, dass ein Heiligtum für ihn gemacht werden sollte, um unter den Kindern Israels zu wohnen.
31 Und die Leute freuten sich über das Gute, das sie erlebten. Jahwe und sie sagten: "Wir werden alles tun, was wir dir vorgetragen haben". Jahwe sie hat mit dir gesprochen.
32 Und das Volk stand auf wie ein Mann, und sie brachten großzügige Gaben für das Heiligtum Jahwes; jeder Mann brachte die Gabe Jahwes für das Werk des Heiligtums und für all seinen Dienst.
33 Alle Kinder Israels brachten, jeder Mann, von allem, was in seinem Besitz gefunden wurde, für das Werk des Heiligtums Jahwes, Gold, Silber und Erz und alles, was für das Heiligtum dienstbar war.
34 Alle weisen Männer, die in der Arbeit üblich waren, kamen und bauten das Heiligtum von Jahwe, entsprechend all dem , Jahwe hatte [V. 34 geht weiter auf Seite 366, noch nicht fotografiert]
[Die Seite öffnet sich in der Mitte des Verses und ergänzt einen Satz von Seite 365;
Schwanz des Verses, der dem v. 35 vorausgeht.]
und geboten, daß jeder in seinem Werk, in dem er geschickt war, arbeitete. Alle weisen Männer in ihrem Herzen machten das Heiligtum und seine Geräte und alle Geräte für den heiligen Dienst Jahwe er hatte Moses befohlen.
35 Und das Werk des Heiligtums des Zeltes wurde am Ende von fünf Monaten beendet. Die Kinder Israel machten alles, was sie taten. Jahwe er hatte Moses befohlen.
36 Und sie brachten den Heiligtum und alle seine Geräte zu Mose, wie das Bild, das Jahwe wie es Mose gezeigt worden war, so machten es die Kinder Israels.
37 Und Mose sah das Werk, und siehe, sie machten es wie es war. Jahwe und Mose hatte ihm geboten, und er segnete sie.
Kapitel 83
1 Im zwölften Monat, am dreiundzwanzigsten Tag des Monats, nahm Mose Aaron und seine Söhne und bekleidete sie mit ihren Kleidern und salbte sie und tat mit ihnen, wie er es tat. Jahwe er hatte ihm befohlen, und Mose brachte alle Opfer, die ihm geboten wurden. Jahwe und hatte ihm an jenem Tag befohlen.
2 Und Mose nahm Aaron und seine Söhne und sprach zu ihnen: Sieben Tage sollt ihr an der Tente des HERRN bleiben; denn so wurde mir geboten.
3 Und Aaron und seine Söhne taten all das. Jahwe wie Mose ihnen geboten hatte, und sie blieben sieben Tage am Tempeltor.
4 Am achten Tag, am ersten Tag des ersten Monats, im zweiten Jahr nach der Abreise der Israeliten aus Ägypten, errichtete Mose das Heiligtum und legte alle Möbel des Zeltes und alle Möbel des Heiligtums ein. Jahwe hatte ihm befohlen.
5 Mose rief Aaron und seine Söhne und brachten das Brandopfer und das Sündopfer für sich und die Israeliten. Jahwe er hatte Moses befohlen.
6 An jenem Tag nahmen die beiden Söhne Aarons, Nadab und Abihu, ein fremdes Feuer und brachten es vor Jahwe die es ihnen nicht befohlen hatten, und da kam ein Feuer von vorn aus Jahwe und verzehrte sie, und sie starben vorher. Jahwe an jenem Tag.
7 Dann, an dem Tag, an dem Mose die Errichtung des Heiligtums vollendet hatte, begannen die Fürsten der Kinder Israels, ihre Gaben vor Jahwe für die Einweihung des Altars zu bringen.
8 Und sie brachten ihre Opfer, jeder Fürst für einen Tag, ein Fürst für jeden Tag für zwölf Tage.
9 Und alle ihre Opfergaben, die sie brachten, jeden in seiner Zeit, ein Silberladen mit einem Gewicht von hundert und dreißig Schekel, eine Silberkrüssel mit siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, beide voller Feinschale mit Öl zum Speisopfer;
10 Ein Löffel, der zehn Schekel Gold wiegt, voller Weihrauch;
11 ein Kälber, ein Ratt und ein Lamm im ersten Jahr zum Brandopfer;
12 Und ein Kätzchen als Sündopfer.
13 Für ein Friedensopfer: zwei Rinder, fünf Schafe, fünf Ziegen und fünf einjährige Lämmer.
14 So taten die zwölf Fürsten Israels Tag für Tag, jeder in seiner Zeit.
15 Und es geschah danach am dreizehnten Tag des Monats, als Mose den Kindern Israels geboten hatte, das Passah zu feiern.
16 Und die Kinder Israel hielten das Passahfest in seiner Zeit am vierzehnten Tag des Monats. Jahwe wie Mose geboten hatte, so taten die Kinder Israel.
17 Und am ersten Tag des zweiten Monats, Jahwe und sprach zu Mose:
18 Und zähle die Häupter aller männlichen Kinder Israels ab zwanzig Jahren und darüber, du und dein Bruder Aaron und die zwölf Fürsten Israels.
19 Und Mose tat so, und Aaron kam mit den zwölf Fürsten Israels, und sie zählten die Kinder Israels in der Wüste Sinai.
20 Und die Zahl der Kinder Israel nach ihren Vätern, ab zwanzig Jahren und höher, waren sechshundertdrei Tausend, fünfhundertfünfzig.
21 Aber die Kinder Levi wurden nicht mit ihren Brüdern, den Kindern Israel, gezählt.
22 Die Zahl aller männlichen Israeliten ab einem Monat und höher war zweiundzwanzigtausend zweihundert siebzigdrei.
23 Und die Zahl der Söhne Levi ab einem Monat und darüber war zweiundzwanzigtausend.
24 Mose stellte die Priester und die Leviten, jeder für seinen Dienst und seine Last, um die Heiligkeit des Tabernakels zu dienen, wie Jahwe er hatte Moses befohlen.
25 Und am zwanzigsten Tag des Monats wurde die Wolke vom Zelt des Zeugnisses weggenommen.
26 Zu jener Zeit setzten die Kinder Israels ihre Reise aus der Wüste Sinai fort, sie machten eine Reise von drei Tagen, und die Wolke ruhte auf der Wüste Paran; dort entbrannte der Zorn Jahwes gegen Israel, denn sie hatten Jahwe gereizt, indem sie ihn um Fleisch zu essen baten.
27 Und Jahwe hörte auf ihre Stimme und gab ihnen Fleisch, das sie einen Monat lang aßen.
28 Aber danach der Zorn von Jahwe dann wurde ein Feuer gegen sie eingesetzt, und Er schlug sie mit einer großen Schlachtung, und sie wurden vernichtet.
[Ch. 83 v. 28 unterbricht die Mitte des Satzes am Fuß des S. 366 und schließt am Anfang des S. 367.]
Sie sind dort begraben.
29 Die Kinder Israels nannten den Ort Kebrot-Hattava, weil sie dort das Volk begraben hatten, das nach Fleisch begehrt war.
30 Und sie zogen von Kebroth-Hattava und legten sich in Haseroth, die in der Wüste Paran ist.
31 Und während die Kinder Israels in Hazeroth waren, entbrannte der Zorn Jahwes gegen Mirjam wegen Mose, und sie wurde aussätzig, weiß wie Schnee.
32 Sie wurde sieben Tage lang außerhalb des Lagers eingesperrt, bis sie wieder nach ihrer Aussatzkrankheit aufgenommen wurde.
33 Und die Kinder Israel zogen von Haseroth fort und lagerten am Ende der Wüste Paran.
34 Zu dieser Zeit, Jahwe er sprach zu Mose, daß er zwölf Männer aus den Kindern Israels ausziehen solle, einen Mann aus jedem Stamm, um das Land Kanaan zu erkunden.
35 Mose sandte die zwölf Männer, und sie kamen zum Land Kanaan, um es zu erforschen und zu erforschen. Und sie erforschten das ganze Land von der Wüste Sin bis nach Rehob, als ihr zu Chamoth kam.
36 Nach vierzig Tagen kamen sie zu Mose und Aaron und brachten ihm das Wort, wie es in ihrem Herzen war. Zehn Männer brachten den Kindern Israel eine schlechte Nachricht über das Land, das sie erkundet hatten, und sagten: "Es ist besser, nach Ägypten zurückzukehren, als in dieses Land zu gehen, ein Land, das seine Bewohner vernichtet".
37 Aber Josua, der Sohn Nuns, und Kaleb, der Sohn Jephunes, die zu denen gehörten, die das Land erkundet hatten, sprachen: Das Land ist sehr gut.
38 Wenn Jahwe wenn er uns liebt, dann wird er uns in dieses Land bringen und es uns geben, denn es ist ein Land, das Milch und Honig fließt.
39 Die Kinder Israel aber wollten ihnen nicht zuhören, sondern zuhörten den Worten der zehn Männer, die einen bösen Bericht über das Land gebracht hatten.
40 Jahwe als er das Murren der Israeliten hörte, wurde er zornig und schwor:
41 Gewiss soll nicht ein Mann dieser bösen Generation das Land sehen, von zwanzig Jahren alt und aufwärts, außer Kaleb, dem Sohn Jephunes, und Josua, dem Sohn Nuns.
42 Aber gewiss wird diese böse Generation in dieser Wüste umkommen, und ihre Kinder werden in das Land kommen und es besitzen. So entbrannte der Zorn Jahwes gegen Israel, und er ließ sie vierzig Jahre in der Wüste wandern bis zum Ende jener bösen Generation, weil sie Jahwe nicht folgten.
43 Und das Volk blieb lange in der Wüste Paran, und danach fuhren sie in die Wüste auf den Weg zum Roten Meer.
Kapitel 84
1 Zu jener Zeit nahm Korä, der Sohn Jetsers, des Sohnes Kehats, des Sohnes Levi, viele Männer aus den Kindern Israel und sie standen auf und streiteten mit Mose und Aaron und der ganzen Gemeinde.
2 Und Jahwe war zornig über sie, und die Erde öffnete ihren Mund und verschlang sie, mit ihren Häusern und allem, was zu ihnen gehörte, und allen Männern, die zu Korah gehörten.
3 Nach diesem Jahwe und ließ das Volk lange auf dem Weg des Berges Seir umherziehen.
4 Zu dieser Zeit Jahwe und sprach zu Mose: Erwecke keinen Krieg gegen die Söhne Esaws; denn ich will dir nichts von ihrem Besitz geben, so viel wie ein Fuß auftritt; denn ich habe den Berg Seir Esau zum Erbe gegeben.
5 Darum kämpften die Söhne Esaus in früheren Zeiten gegen die Söhne Seirs. Jahwe der die Kinder Seirs in die Hand der Söhne Esaws übergab und sie vor ihnen vernichtete, und die Söhne Esaws lebten bis heute an ihrer Stelle.
6 Da sprach Jahwe zu den Kindern Israels: Kämpft nicht gegen die Kinder Esaus, eure Brüder, denn nichts in ihrem Land gehört euch, aber ihr dürft Nahrung von ihnen für Geld kaufen und sie essen, und ihr dürft Wasser von ihnen für Geld kaufen und es trinken.
7 Und die Kinder Israels taten nach dem Wort Jahwes.
8 Die Kinder Israels wanderten in der Wüste, um den Weg des Berges Sinai, lange Zeit, und berührten die Kinder Esaws nicht; sie blieben in der Gegend neunzehn Jahre lang.
9 In jener Zeit starb Latinus, der König der Söhne Kittim, im fünfundvierzigsten Jahr seiner Herrschaft, das ist das vierzehnte Jahr, in dem die Kinder Israel aus Ägypten herauskamen.
10 Und sie beerdigten ihn an seinem Ort, den er sich in dem Land Kittim gebaut hatte; und Abimnas regierte in seiner Stelle achtunddreißig Jahre.
11 Und die Kinder Israels überquerten in jenen Tagen, am Ende von neunzehn Jahren, die Grenze der Söhne Esaus, und kamen und gingen durch die Straße der Wüste Moabs.
12 Und Jahwe sprach zu Mose: Belagere Moab nicht und kämpfe nicht gegen sie, denn ich werde dir nichts von ihrem Land geben.
13 Und die Kinder Israel wandelten neunzehn Jahre auf dem Weg in der Wüste Moabs, und sie kämpften nicht gegen sie.
14 Im sechzigsten Jahr nach dem Auszug der Israeliten aus Ägypten, Jahwe und schlug den Herzen Sihons, des Königs der Amoriter, und er führte Krieg und ging aus, um gegen die Kinder Moabs zu kämpfen.
15 Und Sihon sandte Gesandte zu Beor, dem Sohn Janas, dem Sohn Bileams, dem Berater des Königs Ägyptens und zu seinem Sohn Bileam, um Moab zu verfluchen, damit es in die Hand Sihons gegeben werde.
[Kapitel 84 geht weiter auf Seite 368.]
16 Und die Gesandten gingen und holten Beor, den Sohn Janas, und Bileam, seinen Sohn, aus Pethor in Mesopotamien; und Beor und Bileam, seinen Sohn, kamen in die Stadt Sihons und verfluchten Moab und ihren König vor Sihon, dem König der Amoriter.
17 Da ging Sihon mit seinem ganzen Heer hinaus und ging in Moab und kämpfte gegen sie, und er schlug sie nieder. Jahwe und gab sie ihm in die Hand, und Sihon tötete den König von Moab.
18 Und Sihon eroberte in der Schlacht alle Städte Moabs; und auch Hesbon eroberte er von ihnen; denn Hesbon war eine der Städte Moabs; und Sihon stellte seine Fürsten und seine Adligen in Hesbon; und Hesbon gehörte zu dieser Zeit zu Sihon.
19 Darum sprachen die Weisen, Beor und sein Sohn Bileam, diese Worte und sagten: "Kommt nach Hesbon, die Stadt von Sihon wird aufgebaut und befestigt werden.
20 Wehe dir, Moab! Du bist verloren, O Volk des Kemosch! Siehe, es steht geschrieben im Buch des Gesetzes Jahwes.
21 Und als Sihon Moab eroberte, stellte er Wächter in den Städten, die er aus Moab erobert hatte; und eine große Zahl der Kinder Moabs fiel im Kampf in Sihons Hand; und er nahm von ihnen viele Söhne und Töchter, und tötete ihren König. So kehrte Sihon in sein Land zurück.
22 Und Sihon gab Beor und seinem Sohn Balaam zahlreiche Geschenke aus Silber und Gold, und er ließ sie los, und sie gingen nach Mesopotamien, zu ihrer Heimat und ihrem Land.
23 In jener Zeit wandten sich alle Israeliten von der Straße der Wüste Moab ab und kehrten zurück und umringten die Wüste Edom.
24 Und die ganze Gemeinde kam in dem ersten Monat des vierzigsten Jahres nach ihrer Abreise aus Ägypten in die Wüste Sin. Und die Kinder Israel wohnten dort in Kadesch in der Wüste Sin. Und Miriam starb dort und wurde dort begraben.
25 Da sandte Mose Gesandte zu Hadad, dem König von Edom, und sprach: So spricht dein Bruder Israel: Lass mich durch dein Land ziehen; wir werden weder durch Felder noch durch Weinberge gehen, noch das Wasser des Brunns trinken; wir werden auf dem Weg des Königs gehen.
26 Aber Edom sprach zu ihm: Du sollst nicht durch mein Land ziehen. Da ging Edom mit einem mächtigen Volk aus, um den Kindern Israel zu begegnen.
27 Die Söhne Esaws ließen die Söhne Israel nicht durch ihr Land ziehen, so ließen die Israeliten sie zurück und kämpften nicht mit ihnen.
28 Für vorher . Jahwe und hatte den Kindern Israels geboten: Ihr sollt nicht gegen die Kinder Esaws kämpfen. Da gingen die Israeliten von ihnen weg und kämpften nicht gegen sie.
29 Und die Kinder Israels zogen von Kadesch fort, und das ganze Volk kam zum Berg Hor.
30 Zu dieser Zeit Jahwe und sprach zu Mose: Sprich zu deinem Bruder Aaron: Dort soll er sterben, denn er soll nicht in das Land kommen, das ich den Kindern Israel gebe.
31 Und Aaron stieg auf Befehl von Jahwe auf den Berg Hor im vierzigsten Jahr, am ersten Tag des fünften Monats.
32 Und Aaron war hundertundzwanzig und drei Jahre alt, als er am Berg Hor starb.
Kapitel 85
1 Der König Arad, der Kanaaniter, der im Süden lebte, hörte, daß die Israeliten durch die Spione gekommen waren, und er organisierte seine Truppen, um gegen die Israeliten zu kämpfen.
2 Und die Kinder Israels fürchteten ihn sehr, denn er hatte ein großes und tapferes Heer; und die Kinder Israels beschlossen sich, nach Ägypten zurückzukehren.
3 Die Israeliten kehrten zurück, etwa drei Tage lang, um nach Meserath-Beni-Jaakon zu kommen, weil sie vor dem König von Arad sehr Angst hatten.
4 Und die Kinder Israel kehrten nicht zu ihren Stätten zurück; so blieben sie dreißig Tage in Ben-Jaakon.
5 Als die Kinder Levi sahen, dass die Kinder Israels nicht umkehren würden, waren sie eifrig um Jahwes willen; sie standen auf und kämpften gegen die Israeliten, ihre Brüder, und töteten viele von ihnen und zwangen sie, an ihren Ort, den Berg Hor, umzukehren.
6 Und als sie zurückkehrten, war König Arad noch seine Heere zur Schlacht gegen die Israeliten bereit.
7 Und Israel schwor ein Gelübde und sprach: Wenn du dieses Volk in meine Hand gibst, dann will ich ihre Städte vernichten.
8 Jahwe und er hörte die Stimme Israels, und gab die Kanaaniter in ihre Hand; und er vernichtete sie und ihre Städte, und nannte den Ort Horma.
9 Und die Kinder Israel zogen von dem Berg Hor fort und lagerten sich in Oboth, und sie zogen von Oboth fort und lagerten sich in Ije-Abarim an der Grenze von Moab.
10 Und die Kinder Israels sandten zu Moab und sprachen: Lasst uns nun durch euer Land ziehen und in unser Land kommen; aber die Kinder Moabs ließen die Kinder Israel nicht durch ihr Land ziehen; denn die Kinder Moabs fürchteten sich sehr, daß die Kinder Israel ihnen nicht tun würden, wie Sihon, der König der Amoriter, ihnen getan hatte, der ihr Land erobert hatte und viele von ihnen getötet hatte.
11 Da ließ Moab die Israeliten nicht durch sein Land ziehen, Jahwe und gebot den Kindern Israel, daß sie nicht gegen Moab kämpfen sollten; und die Israeliten gingen von Moab fort.
12 Und die Kinder Israel zogen von der Grenze Moabs fort und kamen an die andere Seite des Arnon, die Grenze Moabs, zwischen Moab und den Amoritern, und lagerten an der Grenze Sihons, des Königs der Amoriter, in der Wüste Kedemoth.
13 Die Kinder Israels sandten Gesandten zu Sihon, dem König der Amoriter, und sagten:
14 Lasst uns durch euer Land gehen; wir werden nicht in die Felder oder in die Weinberge umkehren, sondern wir werden durch den Königstraßen gehen, bis wir eure Grenze überqueren". Doch Sihon ließ die Israeliten nicht durchziehen.
15 Da versammelte Sihon das ganze Volk der Amoriter und ging in die Wüste, um den Kindern Israel zu begegnen, und kämpfte gegen Israel in Jahaz.
16 Jahwe und gab Sihon, den König der Amoriter, in die Hände der Kinder Israel; und Israel schlug mit dem Schwert das ganze Volk Sihons und rächtigte sich für Moab.
17 Und die Kinder Israels eroberten das Land Sihons von Arnon bis zu Jabuk, bis zu den Kindern Ammon, und sie nahmen alle Beute der Städte.
18 Und Israel eroberte alle diese Städte, und Israel bewohnte in allen Städten der Amoriter.
19 Und alle Kinder Israel entschlossen sich, gegen die Kinder Ammon zu kämpfen und ihr Land auch zu erobern.
20 Da sprach Jahwe zu den Kindern Israels: Belagert die Kinder Ammons nicht und erhebt keine Schlacht gegen sie, denn ich werde euch nichts von ihrem Land geben; die Kinder Israels hörten auf das Wort Jahwes und kämpften nicht gegen die Kinder Ammons.
21 Da wandten sich die Israeliten um und gingen auf den Weg nach Basan zum Land des Königs Og von Basan. Og, der König von Basan, ging aus, um den Israeliten im Kampf zu begegnen. Er hatte mit ihm viele tapfere Männer und eine sehr starke Streitmacht aus dem Volk der Amoriter.
22 Og, der König von Basan, war ein sehr starker Mann, aber Naharon, sein Sohn, war sehr starker als er.
23 Und Og sprach in seinem Herzen: Siehe, das ganze Lager Israels ist ein paar Meilen entfernt. Jetzt werde ich sie gleich treffen, ohne Schwert oder Speer.
24 Og stieg auf den Berg Jahaz und nahm von dort einen großen Stein, dessen Länge drei Parse war, und legte ihn auf seinen Kopf. Er beschloss, ihn auf das Lager der Israeliten zu werfen, um damit alle Israeliten zu schlagen.
25 Und der Engel von Jahwe und er kam und durchschlug den Stein auf den Kopf Ogs, und der Stein fiel auf den Hals Ogs, und Og fiel auf die Erde wegen des Gewichts des Steins auf seinem Hals.
26 Zu dieser Zeit Jahwe und sprach zu den Kindern Israels: Fürchtet ihn nicht; denn ich habe ihn und sein ganzes Volk und sein ganzes Land in eure Hände gegeben; und ihr sollt mit ihm tun, wie ihr mit Sihon getan habt.
27 Da ging Mose mit wenigen Kindern Israels zu ihm herab, und Mose schlug ihn mit einem Stock an den Fußenkeln und tötete ihn.
28 Und die Kinder Israels verfolgten die Kinder Ogs und sein ganzes Volk und schlugen sie und vernichteten sie, bis es keinen Rest von ihnen übrig blieb.
29 Danach sandte Mose einige der Israeliten aus, um Jazer auszuspionieren, denn Jazer war eine sehr berühmte Stadt.
30 Die Kundschafter gingen nach Jaaser und erkundeten es, und die Kundschafter vertrauten auf Jahwe; sie kämpften gegen die Männer von Jaaser.
31 Diese Männer nahmen Jazer und seine Dörfer und Jahwe und gab sie ihnen in ihre Hand, und sie vertreibten die Amoriter, die dort waren.
32 Und die Kinder Israel nahmen das Land der beiden Könige der Amoriter, sechzig Städte, die jenseits des Jordan waren, von Arnon bis zum Berg Herman.
33 Und die Kinder Israel machten ihre Reise und kamen in die Wälder Moabs, die jenseits des Jordans gegenüber Jericho ist.
34 Und die Kinder Moabs hörten alles Übel, das die Kinder Israel den beiden Königen der Amoriter, Sihon und Og, angetan hatten; und alle Männer Moabs hatten große Furcht vor den Kindern Israel.
35 Da sagten die Ältesten von Moab: Siehe, die beiden Könige der Amoriter, Sihon und Og, die stärker waren als alle Könige der Erde, wenn sie nicht gegen die Kinder Israel standhalten konnten, wie können wir dann vor ihnen stehen?
36 Denn sie haben uns zuvor geschickt, daß wir durch unser Land ziehen sollen, und wir haben ihnen nicht zugelassen; denn nun werden sie mit ihren schweren Schwertern gegen uns umkehren und uns vernichten. Moab war bedrängt vor den Kindern Israel und hatte große Furcht vor ihnen, und sie beraten sich gemeinsam, was mit den Kindern Israel geschehen soll.
37 Die Ältesten von Moab entschieden sich und nahmen einen ihrer Männer, Balak, den Sohn des Zippor, den Moabiter, und machten ihn zu jener Zeit zum König über sie. Und Balak war ein sehr weiser Mann.
38 Und die Ältesten von Moab standen auf und schickten zu den Kindern Midian, um Frieden mit ihnen zu schließen; denn in jenen Tagen gab es einen großen Kampf und Feindschaft zwischen Moab und Midian, von den Tagen Hadads, des Sohnes Bedads, des Königs von Edom, der die Midianiter im Feld Moab schlug, bis zu diesen Tagen.
39 Und die Kinder Moabs sandten zu den Kindern Midian und machten Frieden mit ihnen. Und die Ältesten Midians kamen zum Land Moab, um Frieden für die Kinder Midian zu schließen.
40 Und die Ältesten von Moab beraten die Ältesten von Midian, was sie tun sollten, um ihr Leben vor Israel zu retten.
41 Da sprachen alle Moabiter zu den Ältesten von Midian: "Die Israeliten werden alles, was uns umgibt, lecken, wie ein Ochse das Gras auf dem Feld leckt, denn so haben sie den beiden Königen der Amoriter getan, die stärker sind als wir".
[Kapitel 85 geht weiter auf Seite 370.]
42 Und die Ältesten von Midian sprachen zu Moab: Wir haben gehört, daß Sihon, der König der Amoriter, als er gegen euch kämpfte und euch überwältigte und euer Land eroberte, zu Beor, dem Sohn von Janas, und zu seinem Sohn Bileam aus Mesopotamien gesandt hatte, und sie kamen und verfluchten euch; darum eroberte Sihons Hand euch und eroberte euer Land.
43 Und nun schickt auch zu Bileam, seinem Sohn, denn er bleibt noch in seinem Land, und gebt ihm seinen Lohn, damit er kommen und alle Leute verfluchen kann, vor denen du dich fürchtest. Da hörten die Ältesten von Moab das, und es war ihnen gut, zu Bileam, dem Sohn Beors, zu schicken.
44 So sandte Balak, der Sohn Zippors, des Königs von Moab, Gesandte zu Bileam, um zu sagen:
45 Siehe, ein Volk ist aus Ägypten herausgegangen, siehe, wie sie das Land bedecken, und sie sind gegen mich.
46 Also komm nun und verfluche dieses Volk für mich, denn es ist zu stark für mich. Vielleicht kann ich gegen sie kämpfen und sie vertreiben; denn ich habe gehört, daß der, den du segnest, gesegnet ist, und der, den du verfluchst, verflucht ist.
47 So gingen die Gesandten Balaks zu Bileam und brachten Bileam, um das Volk zu verfluchen, um gegen Moab zu kämpfen.
48 Da kam Bileam zu Balak, um Israel zu verfluchen. Jahwe und sprach zu Bileam: Verfluche dieses Volk nicht, denn sie sind gesegnet.
49 Und Balak drängte Balaam Tag für Tag, Israel zu verfluchen, aber Balaam hörte nicht auf Balak wegen des Wortes Jahwes, das er zu Balaam gesprochen hatte.
50 Als Balak sah, daß Bileam ihm nicht gehorchte, erhob er sich und ging nach Hause. Auch Bileam kehrte zu seinem Land zurück und ging von dort nach Midian.
51 Und die Kinder Israel zogen von den Wäldern Moabs auf und lagerten am Jordan von Beth-Jessimoth bis Abel-Shittim am Ende der Wälder Moabs.
52 Als die Kinder Israel in der Schittim-Ebene blieben, begannen sie, mit den Töchtern Moabs Hure zu begehen.
53 Und die Kinder Israels nahmen sich Moab an, und die Kinder Moabs legten ihre Zelte gegenüber dem Lager der Kinder Israel.
54 Die Moabiter hatten Angst vor den Israeliten, und die Moabiter nahmen alle ihre Töchter und ihre Frauen, die schön und schön aussahen, und bekleideten sie mit Gold und Silber und kostbaren Kleidern.
55 Die Moabiter setzten die Frauen an den Tendentorten, damit die Israeliten sie sehen und sich ihnen umkehren und nicht gegen Moab kämpfen.
56 Das taten alle Moabiter mit den Kindern Israel. Jeder legte seine Frau und seine Tochter an die Tür seines Zeltes. Als alle Israeliter das taten sahen, wandten sich die Israeliten zu den Moabiterinnen und begehrten sie, und sie gingen zu ihnen.
57 Und es geschah, wenn ein Hebräer zur Tür des Zeltes Moabs kam und eine Tochter Moabs sah und sie begehrte und mit ihr am Tempeltor sprach, was er wollte, während sie miteinander sprachen, gingen die Männer des Zeltes hinaus und sprachen zu den Hebräern wie diese Worte:
58 Ihr wisst doch, daß wir alle Brüder sind, wir sind die Nachkommenschaft Lots und die Nachkommenschaft seines Bruders Abrahams. Warum wollt ihr also nicht bei uns bleiben und unser Brot und unser Opfer nicht essen?
59 Als die Kinder Moabs ihn mit ihren Worten überwältigt und mit ihren schmeichelhaften Worten verführt hatten, setzten sie ihn in den Zelt und kochten und opferten für ihn, und er aß von ihrem Opfer und ihrem Brot.
60 Da gaben sie ihm Wein, und er trank und betrunken wurde; und sie legten ihm ein schönes Mädchen vor, und er tat mit ihr, was er wollte; denn er wusste nicht, was er tat, weil er viel Wein getrunken hatte.
61 So taten die Kinder Moabs Israel an jenem Ort, in der Ebene von Schittim, und der Zorn Jahwes entbrannte gegen Israel wegen dieser Sache; er sandte eine Seuche unter sie, und dort starben von den Israeliten vierundzwanzigtausend Männer.
62 Da war ein Mann aus den Söhnen Simeon, dessen Name Zimri war, der Sohn Salu, der sich vor den Augen aller Söhne Israel mit der Midjaniterin Cosbi, der Tochter von Zur, dem König von Midian, verbündete.
63 Als Phineas, der Sohn des Eleasers, des Sohnes des Priesters Aaron, dieses böse Ding sah, das Zimri getan hatte, nahm er eine Speer und stand auf und folgte ihnen und durchschlug sie beide und tötete sie. So hörte die Pest auf von den Kindern Israels.
Kapitel 86
1 In jener Zeit nach der Pest, Jahwe und sprach zu Mose und zu Eläser, dem Sohn des Priesters Aaron:
2 Und zähle die Häuptlinge der ganzen Gemeinde der Kinder Israel ab zwanzig Jahren und darüber, alle, die zum Heer ausgehen konnten.
3 Und Mose und Elazer zählten die Kinder Israel nach ihren Stämmen; und die Zahl des ganzen Israels war siebenhunderttausend siebenhundertdreißig.
4 Die Zahl der Leviten ab einem Monat und höher war dreiundzwanzigtausend, und unter ihnen gab es keinen Mann von denen, die Mose und Aaron in der Wüste Sinai gezählt hatten.
5 Denn Jahwe hatte ihnen gesagt, dass sie in der Wüste sterben würden, so starben sie alle, und nicht einer von ihnen war übrig geblieben außer Kaleb, dem Sohn Jephunes, und Josua, dem Sohn Nuns.
6 Und es war danach, dass Jahwe zu Mose sprach: Sage den Kindern Israels, an Midian die Sache ihrer Brüder, der Kinder Israels, zu rächen. (Kapitel endet) + KAPITEL 88, VV. 1–11
7 Und Mose tat so. Und die Kinder Israels wählten von ihnen zwölftausend Männer, tausend pro Stamm, und gingen nach Midian.
8 Und die Kinder Israel schlugen mit Midian und schlugen alle männlichen Männer um, auch die fünf Fürsten von Midian und Bileam, den Sohn Beors, schlugen sie mit dem Schwert um.
9 Und die Kinder Israel nahmen die Frauen Midian, ihre Kinder und ihr Vieh und alles, was ihnen gehörte, zur Gefangenschaft.
10 Und sie nahmen alle Beute und alle wertvollen Dinge und brachten sie zu Mose und Elazer in die Ebene von Moab.
11 Und Mose und Elazer und alle Fürsten der Versammlung gingen ihnen entgegen mit Freude.
12 Und sie verteilten alle Besitztümer Midian, und die Kinder Israel hatten sich von Midian wegen ihrer Brüder die Kinder Israel rächen lassen.
Kapitel 87
1 Zu jener Zeit sprach Jahwe zu Mose: Siehe, deine Tage nahen sich dem Ende, nimm nun Josua, den Sohn Nuns, deinen Diener, und stelle ihn in die Stiftshütte, und ich werde ihm befehlen, und Mose tat so.
2 Jahwe und er erschien in der Hütte in einer Wolkenpfeiler, und die Wolkenpfeiler standen am Tempelentrum.
3 Jahwe befahl Josua, dem Sohn Nuns, und sprach zu ihm: Sei stark und mutig, denn du wirst die Kinder Israels in das Land bringen, das ich ihnen zu geben geschworen habe, und ich werde mit dir sein.
4 Und Mose sprach zu Josua: Sei stark und mutig, denn du wirst die Kinder Israels das Land erben lassen, und Jahwe wird mit dir sein; er wird dich nicht verlassen und sich nicht von dir wenden, fürchte dich nicht und sei nicht entmutigt.
5 Mose rief alle Kinder Israel und sprach zu ihnen: Ihr habt alle guten Dinge gesehen, die mir geschehen sind, Jahwe ihre Elohim er hat es dir in der Wüste getan.
6 Nun also beachtet alle Worte dieses Gesetzes und geht auf dem Weg Jahwes, eures Elohim, wendet euch nicht von dem Weg, den Jahwe euch geboten hat, weder nach rechts noch nach links.
7 Und Mose lehrte die Kinder Israel die Satzungen und die Gerichte und die Gesetze, die sie im Lande befolgen sollten. Jahwe hatte ihm befohlen.
8 Und er lehrte sie den Weg Jahwes und seine Gesetze; siehe, sie sind geschrieben im Buch des Gesetzes Jahwes, das er den Kindern Israels durch die Hand Moses gab.
9 Und Mose beendete das Gebot den Kindern Israel. Jahwe und sprach zu ihm: Steig auf den Berg Abarim und sterbe dort, und versammel dich zu deinem Volk, wie dein Bruder Aaron versammelt wurde.
10 Und Mose ging hinauf, wie Jahwe ihm geboten hatte, und er starb dort im Land Moab auf Befehl Jahwes, im vierzigsten Jahr nach dem Auszug der Israeliten aus dem Land Ägypten.
11 Und die Kinder Israel weinten Mose in den Wäldern Moabs dreißig Tage lang; und die Tage des Weins und der Trauer über Mose waren zu Ende.
Kapitel 88
1 Es war nach dem Tod Moses, dass Jahwe zu Josua, dem Sohn Nuns, sprach,
2 Stehe auf und ziehe über den Jordan in das Land, das ich den Kindern Israel gegeben habe, und lasse die Kinder Israel das Land erben.
3 Jeder Ort, auf dem eure Füße treten, soll euch gehören: Von der Wüste Libanon bis zum großen Fluss, dem Fluss Perath, soll eure Grenze sein.
4 Niemand soll dir gegenüber stehen, solange du lebst. Wie ich bei Mose war, so werde ich bei dir sein. Nur sei stark und mutig, um das ganze Gesetz zu halten, das Mose dir geboten hat. Wende dich nicht zur Rechten oder zur Linken ab, damit dir alles wohl ergeht, was du tust.
5 Und Josua befahl den Aufsehern Israels und sprach: Geht durch das Lager und befehlt dem Volk und sagt: Bereitet euch Vorräte, denn in noch drei Tagen werdet ihr den Jordan überqueren, um das Land zu besitzen.
6 Die Aufseher der Kinder Israels taten so, und sie befahlen dem Volk, und sie taten alles, was Josua befohlen hatte.
7 Josua sandte zwei Männer, das Land Jericho auszukundschaften, und die Männer gingen und kundschafteten Jericho aus.
8 Und am Ende von sieben Tagen kamen sie zu Josua ins Lager und sprachen zu ihm: Jahwe hat das ganze Land in unsere Hände gegeben; seine Bewohner sind aus Furcht vor uns zerschmolzen.
9 Und es geschah danach, dass Josua am Morgen aufstand und ganz Israel mit ihm, und sie reisten von Schittim; Josua und ganz Israel mit ihm überquerten den Jordan, und Josua war zweiundachtzig Jahre alt, als er den Jordan mit Israel überquerte.
10 Das Volk zog am zehnten Tag des ersten Monats vom Jordan auf und legte sich in Gilgal an der östlichen Ecke von Jericho nieder.
11 Und die Kinder Israel hielten das Passahfest in Gilgal auf der Ebene von Jericho am vierzehnten Tag des Monats, wie es im Gesetz des Mose geschrieben ist.
[Kapitel 88 geht weiter auf Seite 372.]
12 Und das Manne hörte zu jener Zeit auf, am Morgen des Passahfestes, und es gab kein Manne mehr für die Kinder Israel, und sie aßen von den Früchten des Landes Kanaan.
13 Jericho war vollständig geschlossen vor den Kindern Israels, niemand ging hinaus oder ging ein.
14 Und es war im zweiten Monat, am ersten Tag des Monats, dass Jahwe zu Josua sprach: Steh auf, siehe, ich habe Jericho in deine Hand gegeben mit allem Volk dort; alle deine Kämpfer sollen um die Stadt herumgehen, einmal jeden Tag, so sollst du sechs Tage tun.
15 Und die Priester sollen Trompeten schlagen; und wenn ihr das Geräusch der Trompeten hört, so soll das ganze Volk laut schreien, daß die Stadtmauern niederfallen werden; und das ganze Volk soll jeden gegen seinen Feind aufsteigen.
16 Und Josua tat so nach allem, was Jahwe ihm geboten hatte.
17 Am siebten Tag gingen sie siebenmal um die Stadt herum, und die Priester bliesen auf die Trompeten.
18 Bei der siebten Runde sprach Josua zum Volk: Schreit, denn Jahwe hat die ganze Stadt in unsere Hände gegeben.
19 Nur die Stadt und alles, was sie enthält, soll Jahwe verflucht sein, und hütet euch vor der verfluchten Sache, damit ihr das Lager Israels nicht verflucht macht und es in Unruhe bringt.
20 Aber alles Silber und Gold und Erz und Eisen soll Jahwe geweiht sein, sie sollen in den Schatz Jahwes kommen.
21 Und das Volk bläst mit den Trompeten und schreit laut, und die Mauern von Jericho fallen; und das ganze Volk steigt auf, jeder gerade vor ihm, und sie nehmen die Stadt und vernichten alles, was darin war, Mann und Frau, Junge und Alt, Ochse und Schafe und Esel, mit dem Schwert.
22 Und sie verbrannten die ganze Stadt mit Feuer; nur die Gefäße von Silber und Gold, Erz und Eisen legten sie in den Schatz Jahwes.
23 Josua schwor zu jener Zeit und sprach: Verflucht sei der Mann, der Jericho baut; er soll ihr Fundament in seinem Erstgeborenen legen, und in seinem jüngsten Sohn soll er ihre Tore aufstellen.
24 Und Achan, der Sohn Karmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serahs, des Sohnes Judas, handelte treulos an der verfluchten Sache, und er nahm von der verfluchten Sache und verbarg sie im Zelt, und der Zorn Jahwes entbrannte gegen Israel.
25 Es war danach, als die Kinder Israels vom Verbrennen Jerichos zurückgekehrt waren, sandte Josua Männer, auch Ai auszukundschaften und gegen es zu kämpfen.
26 Da gingen die Männer hinauf und spionierten Ai und kehrten zurück und sprachen: "Nicht alle Leute sollen mit euch nach Ai hinaufziehen, sondern etwa dreitausend Männer sollen hinaufziehen und die Stadt schlagen, denn die Männer sind wenige".
27 Und Josua tat so; es gingen mit ihm von den Kindern Israels etwa dreitausend Männer hinauf, und sie kämpften gegen die Männer von Ai.
28 Und der Kampf war schwer gegen Israel, und die Männer von Ai schlugen sechsunddreißig Männer von Israel, und die Kinder Israel flüchteten vor den Männern von Ai.
29 Als Josua diese Sache sah, zerriss er seine Kleider und fiel auf sein Angesicht zu Boden vor Jahwe, er mit den Ältesten Israels, und sie legten Staub auf ihre Häupter.
30 Und Josua sprach: Warum, O Jahwe, hast du dieses Volk über den Jordan gebracht? Was soll ich sagen, nachdem die Israeliten ihren Feinden den Rücken gekehrt haben?
31 Und nun werden alle Kanaaniter, die im Lande wohnen, das hören und uns umgeben und unser Name auslöschen.
32 Und Jahwe sprach zu Josua: Warum fällst du auf dein Angesicht? Steh auf, erhebe dich, denn die Israeliten haben gesündigt und von der verfluchten Sache genommen; ich werde nicht mehr mit ihnen sein, wenn sie die verfluchte Sache nicht aus ihrer Mitte vernichten.
33 Und Josua stand auf und versammelte das Volk und brachte den Urim nach dem Befehl Jahwes, und der Stamm Juda wurde genommen, und Achan, der Sohn Karmis, wurde genommen.
34 Josua sprach zu Achan: Sage mir, mein Sohn, was du getan hast, und Achan sprach: Ich sah unter der Beute ein gutes Gewand von Schinar und zweihundert Schekel Silber und eine Zunge Gold von fünfzig Schekel Gewicht; ich begehrte sie und nahm sie, und siehe, sie sind alle in der Erde in der Mitte des Zeltes verborgen.
35 Und Josua sandte Männer, die gingen und sie aus dem Zelt Achans nahmen, und sie brachten sie zu Josua.
36 Josua nahm Achan und diese Geräte und seine Söhne und Töchter und alles, was zu ihm gehörte, und sie brachten sie in das Tal Achor.
37 Josua verbrannte sie dort mit Feuer, und alle Israeliten steinigten Achan mit Steinen; sie errichteten über ihm einen Steinhaufen, darum nannte er jenen Ort das Tal Achor. So legte sich Jahwes' Zorn, und Josua kam danach zur Stadt und kämpfte gegen sie.
38 Und Jahwe sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und sei nicht entmutigt, siehe, ich habe Ai, ihren König und ihr Volk, in deine Hand gegeben, und du sollst ihnen tun, wie du Jericho und ihrem König getan hast, nur die Güter und das Vieh dort sollt ihr für euch nehmen; lege einen Hinterhalt für die Stadt hinter ihr.
39 Da tat Josua nach dem Wort Jahwes, und er wählte aus den Kriegssöhnen dreißigtausend mutige Männer; er sandte sie, und sie legten sich in einen Hinterhalt für die Stadt.
40 Und er befahl ihnen: Wenn ihr uns seht, dann werden wir vor ihnen mit List fliehen, und sie werden uns verfolgen. Dann sollt ihr aus dem Hinterhalt aufstehen und die Stadt erobern. Und so taten sie.
41 Josua kämpfte, und die Männer der Stadt gingen gegen Israel hinaus, nicht wissend, dass sie hinter der Stadt für sie im Hinterhalt lagen.
42 Josua und alle Israeliten stellten sich, als wären sie vor ihnen erschöpft, und sie flohen mit List auf dem Weg der Wüste.
43 Die Männer von Ai versammelten alle Menschen, die in der Stadt waren, um die Israeliten zu verfolgen. Sie gingen hinaus und wurden von der Stadt weggezogen. Keiner blieb übrig. Sie ließen die Stadt offen und verfolgten die Israeliten.
44 Und die, die sich in der Hinterhalte befanden, stiegen von ihren Stätten auf und eilten zur Stadt und nahmen sie und setzten sie in Brand. Die Männer von Ai kehrten zurück, und da stieg der Rauch der Stadt zum Himmel, und sie hatten keine Möglichkeit, sich zu zurückzuziehen, weder auf die eine, noch auf die andere Weise.
45 Alle Männer von Ai waren in der Mitte Israels, einige auf dieser Seite und andere auf der anderen Seite, und sie schlugen sie, so daß nicht einer von ihnen übrig blieb.
46 Die Kinder Israels nahmen Melosch, den König von Ai, lebendig, und sie brachten ihn zu Josua, und Josua hängte ihn an einen Baum, und er starb.
47 Und die Kinder Israel kehrten zurück in die Stadt, nachdem sie sie verbrannt hatten; und sie schlugen alle, die darin waren, mit dem Schwert.
48 Die Zahl derer, die von den Männern von Ai gefallen waren, Mann und Frau, war zwölftausend; nur das Vieh und die Güter der Stadt nahmen sie für sich, nach dem Wort Jahwes an Josua.
49 Und alle Könige jenseits des Jordan, alle Könige Kanaans, hörten von dem Übel, das die Kinder Israel mit Jericho und Ai getan hatten, und sie versammelten sich zusammen, um gegen Israel zu kämpfen.
50 Nur die Bewohner von Gibeon fürchteten sich sehr, gegen die Israeliten zu kämpfen, dass sie umkommen sollten, so handelten sie listig; sie kamen zu Josua und zu ganz Israel und sprachen zu ihnen: Wir sind aus einem fernen Land gekommen, so macht nun einen Bund mit uns.
51 Und die Bewohner Gibeons kamen über die Kinder Israel hinaus, und die Kinder Israel machten mit ihnen einen Bund, und sie machten Frieden mit ihnen; und die Fürsten der Versammlung schworen ihnen. Aber danach wußten die Kinder Israel, daß sie ihre Nachbarn waren und unter ihnen wohnten.
52 Aber die Kinder Israels töteten sie nicht; denn sie hatten ihnen bei Jahwe geschworen, und sie wurden Holzhauer und Wasserschöpfer.
53 Josua sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich betrogen, uns diese Sache anzutun? Und sie antworteten ihm: Weil deinen Dienern alles erzählt wurde, was ihr allen Königen der Amoriter angetan habt, und wir fürchteten uns sehr um unser Leben, und wir taten diese Sache.
54 Josua bestimmte sie an jenem Tag, Holz zu hauen und Wasser zu schöpfen, und er teilte sie als Sklaven für alle Stämme Israels auf.
55 Als Adonizedek, der König von Jerusalem, alles hörte, was die Kinder Israel mit Jericho und Ai getan hatten, sandte er zu Hoham, dem König von Hebron, zu Piram, dem König von Jarmut, zu Japhia, dem König von Lachis, und zu Deber, dem König von Eglon, und sprach:
56 Kommt zu mir auf und helft mir, damit wir die Kinder Israel und die Bewohner Gibeons schlagen, die Frieden mit den Kindern Israel geschlossen haben.
57 Und sie versammelten sich, und die fünf Könige der Amoriter stiegen mit allen ihren Lagern hinauf, ein mächtiges Volk, so zahlreich wie der Sand am Meer.
58 Alle diese Könige kamen und lagerten vor Gibeon, und sie begannen, gegen die Bewohner von Gibeon zu kämpfen, und alle Männer von Gibeon sandten zu Josua und sprachen: Komm schnell zu uns herauf und hilf uns, denn alle Könige der Amoriter haben sich versammelt, um gegen uns zu kämpfen.
59 Josua und alles kämpfende Volk gingen von Gilgal hinauf, und Josua kam plötzlich zu ihnen und schlug diese fünf Könige mit einer großen Schlachtung.
60 Und Jahwe verwirrte sie vor den Kindern Israels, die sie mit einer schrecklichen Schlachtung in Gibeon schlugen und sie entlang des Weges verfolgten, der nach Beth Horon bis Makkeda hinaufgeht; sie flohen vor den Kindern Israels.
61 Und als sie fliehen, Jahwe und er sandte auf sie Hagelsteine vom Himmel, und mehr von ihnen starben durch Hagelsteine als durch die Schlachtung der Kinder Israel.
62 Die Israeliten verfolgten sie und schlugen sie noch auf dem Weg und schlugen sie.
63 Und als sie schlugen, neigte sich der Tag gegen Abend, und Josua sprach vor den Augen des ganzen Volkes: Sonne, stehe still auf Gibeon, und du, Mond, im Tal von Ajalon, bis die Nation sich an ihren Feinden gerächt haben wird.
64 Jahwe hörte auf die Stimme Josuas, und die Sonne stand still in der Mitte der Himmel, und sie stand sechsunddreißig Momente still, und auch der Mond stand still und eilte nicht, einen ganzen Tag unterzugehen.
65 Und es gab keinen Tag wie diesen, weder vorher noch danach, Jahwe ich hörte die Stimme eines Mannes, denn Jahwe für Israel gekämpft.
Kapitel 89
1 Da sprach Josua dieses Lied an dem Tag, an dem Jahwe die Amoriter in die Hand Josuas und der Kinder Israels gegeben hatte, und er sprach es vor den Augen ganz Israels,
2 Du hast mächtige Dinge getan, O Jahwe, du hast große Taten vollbracht; wer ist wie du? Meine Lippen sollen deinem Namen singen.
3 Meine Güte und meine Festung, mein hoher Turm, ich werde dir ein neues Lied singen; mit Dankesgesang werde ich dir singen, du bist
[Kapitel 89 v. 3 brecht die Mitte des Verses am Fuße von Seite 373. Seite 374–375 sind NICHT
fotografiert — siehe den Fortsetzungsvermerk 14. Der Text setzt auf S. 376 fort.]
[LÜCKE — GEDRUCKTE S. 374–375 NICHT FOTOGRAFIERT. Der Rest von Kap. 89 (ab V. 3) und Kap. 90 VV. 1–11 stehen in dieser Lücke; der Text setzt bei Kap. 90 V. 12 auf S. 376 wieder ein. Nichts überbrückt, nichts ergänzt.]
Kapitel 90 — teilweise gehalten — aus V. 12
12 In jenen Tagen, nachdem die Kinder Israels alle Kanaaniter und die Amoriter vertrieben hatten, war Josua alt und betagt an Jahren.
13 Und Jahwe sprach zu Josua: Du bist alt, betagt an Leben, und ein großer Teil des Landes bleibt zu besitzen.
14 Nun also teile dieses Land als Erbe an die neun Stämme und an den halben Stamm Manasse aus, und Josua stand auf und tat, wie Jahwe zu ihm gesprochen hatte.
15 Und er teilte das ganze Land zu den Stämmen Israels zum Erbe nach ihren Teilen.
16 Aber dem Stamm Levi gab er kein Erbe. Jahwe sind ihr Erbe als Jahwe er sprach durch sie durch Mose.
17 Josua gab den Berg Hebron Kaleb, dem Sohn Jephunes, einen Anteil über seine Brüder hinaus, wie Jahwe durch Mose gesprochen hatte.
18 So wurde Hebron zum Erbe Kalebs und seinen Söhnen bis zum heutigen Tag.
19 Josua teilte das ganze Land durch Lose an ganz Israel als Erbe aus, wie Jahwe ihm geboten hatte.
20 Und die Kinder Israel gaben den Leviten Städte aus ihrem Erbe und Weiden für ihr Vieh und ihr Eigentum. Jahwe so taten die Israeliten, wie Mose befohlen hatte, und sie teilten das Land durch Los, ob groß oder klein.
21 Sie gingen, das Land nach ihren Grenzen zu erben, und die Kinder Israels gaben Josua, dem Sohn Nuns, ein Erbe unter ihnen.
22 Mit dem Wort von Jahwe und gaben ihm die Stadt, die er verlangte, Timnat-Serah im Gebirge Ephraim; und er baute die Stadt auf und lebte darin.
23 Dies sind die Erbteile, die Eleasar, der Priester, und Josua, der Sohn Nuns, und die Häupter der Väter der Stämme den Kindern Israels durch das Los in Schilo austeilten, vor Jahwe, an der Tür der Stiftshütte, und sie hörten auf, das Land zu teilen.
24 Und Jahwe gab das Land den Israeliten, und sie besaßen es, wie Jahwe zu ihnen gesprochen hatte und wie Jahwe ihren Vorfahren geschworen hatte.
25 Und Jahwe gab den Israeliten Ruhe von allen ihren Feinden rings um sie, und kein Mann stand gegen sie auf; Jahwe lieferte alle ihre Feinde in ihre Hände, und nicht eine Sache fiel aus von all dem Guten, das Jahwe zu den Kindern Israels gesprochen hatte, ja, Jahwe führte alles aus.
26 Josua rief alle Kinder Israels und segnete sie und befahl ihnen, Jahwe zu dienen, und sandte sie danach weg; sie gingen jeder Mann in seine Stadt und jeder Mann zu seinem Erbe.
27 Und die Kinder Israels dienten Jahwe alle Tage Josuas, und Jahwe gab ihnen Ruhe von allen rings um sie, und sie lebten sicher in ihren Städten.
28 Und es geschah in jenen Tagen, daß Abianus, der König von Kittim, starb im achtunddreißigsten Jahr seiner Herrschaft, das ist das siebte Jahr seiner Herrschaft über Edom; und sie beerdigten ihn an seinem Ort, den er sich selbst gebaut hatte; und Latinus regierte fünfzig Jahre an seiner Stelle.
29 Während seiner Herrschaft brachte er eine Armee hervor und ging und kämpfte gegen die Bewohner von Britannia und Kernania, die Kinder Elisa, des Sohnes Javan, und er eroberte sie und machte sie untertan.
30 Da er hörte, daß Edom sich von der Hand der Chittim abgetreten hatte, ging Latinus zu ihnen und schlug sie und eroberte sie und legte sie unter die Hand der Söhne der Chittim. Edom wurde mit den Söhnen der Chittim ein einziges Königreich für alle Tage.
31 Viele Jahre lang gab es keinen König in Edom, und ihre Herrschaft war mit den Söhnen von Chittim und ihrem König.
32 Es war im sechsundzwanzigsten Jahr, nachdem die Kinder Israels den Jordan überquert hatten, das ist das sechsundsechzigste Jahr, nachdem die Kinder Israels aus Ägypten ausgezogen waren, dass Josua alt war, betagt an Jahren, indem er in jenen Tagen hundertacht Jahre alt war.
33 Josua rief ganz Israel, ihre Ältesten, ihre Richter und Aufseher, nachdem Jahwe allen Israeliten Ruhe von allen ihren Feinden ringsum gegeben hatte; Josua sprach zu den Ältesten Israels und zu ihren Richtern: Siehe, ich bin alt, betagt an Jahren, und ihr habt gesehen, was Jahwe allen Nationen getan hat, die er vor euch vertrieben hat, denn es ist Jahwe, der für euch gekämpft hat.
34 Nun also stärkt euch, alle Worte des Gesetzes Moses zu halten und zu tun, nicht davon nach rechts oder nach links abzuweichen und nicht unter jene Nationen zu kommen, die im Land übrig sind; auch sollt ihr den Namen ihrer Götter nicht erwähnen, sondern ihr sollt an Jahwe, eurem Elohim, hängen, wie ihr bis zu diesem Tag getan habt.
35 Josua ermutigte die Kinder Israels sehr, Jahwe alle ihre Tage zu dienen.
36 Und alle Kinder Israel sagten: Wir werden dienen Jahwe unsere Elohim alle unsere Tage, wir und unsere Kinder und unsere Kinder und unsere Nachkommen für immer.
37 Josua machte einen Bund mit dem Volk an jenem Tag, und er sandte die Kinder Israels weg, und sie gingen jeder Mann zu seinem Erbe und zu seiner Stadt.
38 Und es geschah in jenen Tagen, als die Kinder Israel in ihren Städten sicher lebten, daß sie die Sargen der Stämme ihrer Väter begraben, die sie aus Ägypten gebracht hatten, jeder in seinem Erbe seiner Söhne. Die zwölf Söhne Jakobs begrabenen die Kinder Israel, jeder in seinem Besitz seiner Söhne.
39 Und dies sind die Namen der Städte, in denen sie die zwölf Söhne Jakobs begraben hatten, die die Kinder Israel aus Ägypten gebracht hatten:
40 Und sie begraben Ruben und Gad jenseits des Jordan in Romia, die Mose ihren Kindern gegeben hatte.
41 Und Simeon und Levi begräbten sie in der Stadt Mauda, die er den Kindern Simeon gegeben hatte; und die Weide der Stadt war für die Kinder Levi.
42 Und Juda begraben sie in der Stadt Benjamin gegenüber Bethlehem.
43 Und die Knochen Isachars und Zebulons ließen sie in Sidon begraben, im Teil ihrer Kinder.
44 Dan wurde in der Stadt seiner Söhne in Eshtael begraben, und Naftali und Aser wurden in Kadesch-Naftali begraben, jeder auf seinem Platz, den er seinen Söhnen gegeben hatte.
45 Und die Knochen des Josefs ließen sie in Sichem begraben, im Teil des Feldes, das Jakob von Hamor gekauft hatte, und das zu einem Erbe Joseph geworden war.
46 Und sie begraben Benjamin in Jerusalem gegenüber dem Jebusiter, der den Kindern Benjamin gegeben worden war; und die Kinder Israel begraben ihre Väter, jeder in seiner Stadt seiner Kinder.
47 Und am Ende von zwei Jahren starb Josua, der Sohn Nuns, hundertzehn Jahre alt, und die Zeit, die Josua Israel richtete, war achtundzwanzig Jahre; Israel diente Jahwe alle Tage seines Lebens.
48 Und die übrigen Angelegenheiten Josuas und seine Schlachten und seine Zurechtweisungen, mit denen er Israel zurechtwies, und alles, was er ihnen geboten hatte, und die Namen der Städte, die die Kinder Israels in seinen Tagen besaßen, sie sind geschrieben im Buch der Worte Josuas an die Kinder Israels und im Buch der Kriege Jahwes, das Mose und Josua und die Kinder Israels geschrieben hatten.
49 Und die Kinder Israels begruben Josua an der Grenze seines Erbes, in Timnath-Serach, das ihm auf dem Berg Ephraim gegeben wurde.
50 Und Eläser, der Sohn Aarons, starb in jenen Tagen; und sie begraben ihn auf einem Hügel seines Sohnes Phineas, der ihm in den Bergen Ephraims gegeben worden war.
Kapitel 91
1 Zu jener Zeit, nach dem Tod Josuas, waren die Kinder der Kanaaniter noch im Land, und die Israeliten beschlossen, sie zu vertreiben.
2 Und die Kinder Israels fragten Jahwe und sprachen: Wer soll zuerst für uns zu den Kanaanitern hinaufgehen, um gegen sie zu kämpfen? Und Jahwe sprach: Juda soll hinaufgehen.
3 Und die Kinder Juda sprachen zu Simeon: Geh mit uns auf unseres Teils hinauf, und wir werden gegen die Kanaaniter kämpfen, und wir werden auch mit dir auf dein Teil hinaufgehen. So gingen die Kinder Simeon mit den Kindern Juda.
4 Die Söhne Juda gingen hinauf und kämpften gegen die Kanaaniter. Jahwe und ließ die Kanaaniter in die Hände der Kinder Juda; und sie schlugen in Bezek zehntausend Mann.
5 Und sie kämpften mit Adonibezek in Bezek, und er flüchtete vor ihnen; und sie verfolgten ihn und greifen ihn; und sie greifen ihn und schneiden ihm die Daumen und die Zehen ab.
6 Und Adoni-Betsek sprach: Dreihundertzig Könige, denen die Daumen und Zehen abgeschnitten waren, sammelten ihr Essen unter meinem Tisch. So habe ich getan. Jahwe und er hat mir belohnt; und sie brachten ihn nach Jerusalem, und er starb dort.
7 Und die Söhne Simeon gingen mit den Söhnen Juda hin und schlugen die Kanaaniter mit dem Schwert.
8 Jahwe und war mit den Kindern Juda, und sie beherrschten das Gebirge; und die Kinder Josephs stiegen nach Bethel hinauf, das ist Luz, Jahwe war mit ihnen.
9 Und die Söhne Josephs spionierten Bethel; und die Wächter sahen einen Mann, der aus der Stadt ausging, und sie greifen ihn und sagten zu ihm: Zeige uns nun den Eingang zur Stadt, und wir werden dir Gnade tun.
10 Und der Mann zeigte ihnen den Eingang zur Stadt; und die Söhne Josephs kamen und schlugen die Stadt mit dem Schwert.
11 Den Mann mit seiner Familie sandten sie weg, und er ging zu den Hethitern und baute eine Stadt; er nannte den Namen dort Lus, so lebten alle Israeliten in ihren Städten, und die Kinder Israels lebten in ihren Städten; die Kinder Israels dienten Jahwe alle Tage Josuas und alle Tage der Ältesten, die ihre Tage nach Josua verlängert hatten und das große Werk Jahwes gesehen hatten, das er für Israel getan hatte.
12 Und die Ältesten richteten Israel nach dem Tod Josuas siebzehn Jahre lang.
13 Alle Ältesten kämpften auch in den Kämpfen Israels gegen die Kanaaniter und Jahwe und die Kanaaniter vor den Kindern Israel vertrieben, um die Israeliten in ihr Land zu versetzen.
14 Und er erfüllte alle Worte, die er zu Abraham, Isaak und Jakob geredet hatte, und den Eid, den er geschworen hatte, ihnen und ihren Nachkommen das Land der Kanaaniter zu geben.
15 Jahwe und gab den Kindern Israels das ganze Land Kanaan, wie er es ihren Vätern geschworen hatte, Jahwe und gab ihnen Ruhe von den Umgebern, und die Kinder Israel lebten in ihren Städten in Sicherheit.
16 Seid gesegnet Jahwe für immer, Amen, und Amen.
17 Stärkt euch, und die Herzen aller von euch, die auf Jahwe vertrauen, seien getrost. Seid guten Mutes.
[Das Buch Jasher ENDET hier, bei Kap. 91 V. 17; der Rest von S. 377 ist leer.]
[ENDE DES VORLIEGENDEN TEXTES. Das Buch Jasher schließt in diesem Zeugen bei Kap. 91 V. 17
auf der gedruckten S. 377, der Rest jener Seite leer. Die gedruckte S. 378 folgt in
dem Band; sie wurde nur als die ausgewaschene gegenüberliegende Seite der S. 379
„End of Days“-Doppelseite fotografiert und ist, wie aufgenommen, UNLESBAR — nichts von ihrem Inhalt ist
transkribiert oder erraten, und was auf ihr steht, bleibt UNBESTÄTIGT.]