Papias — Fragmente
Vorliegend: Transkription mit Bearbeitung des Heiligen Namens nach den Fotografien von David Farkas der Druckquelle — The Complete 70 Book Apocrypha, gedruckte S. 434–437: die Einführung des Bandes zu Papias und seinen Fragmenten, vollständig, wie fotografiert. Die Einführung steht, wie gedruckt, als dokumentarisches Frontmaterial dieser Ausgabe.
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ZWEITER TEIL - FRAGMENTE DES PAPIAS (gedruckte S. 436-437) Unter der vollständigen Bearbeitung des Heiligen Namens; jede Änderung protokolliert.
FRAGMENTE DES PAPIAS AUS DER AUSLEGUNG DER ORAKEL YESHUAS.
Ich ...
[DIE Schriften des Papias, die allgemein im Umlauf sind, sind fünf an der Zahl, und diese werden eine Auslegung der Orakel Yeshuas genannt. Irenäus erwähnt diese als die einzigen Werke, die von ihm geschrieben wurden, in den folgenden Worten: "Nun wird für diese Dinge schriftlich Zeugnis abgelegt von Papias, einem alten Mann, der ein Hörer des Johannes und ein Freund des Polykarp war, im vierten seiner Bücher; denn fünf Bücher wurden von ihm verfasst." So schrieb Irenäus. Außerdem macht Papias selbst in der Einleitung zu seinen Büchern offenbar, dass er selbst kein Hörer und Augenzeuge der heiligen Apostel war; aber er sagt uns, dass er die Wahrheiten unserer Religion von denen empfing, die mit ihnen [den Aposteln] vertraut waren, in den folgenden Worten:]
Aber ich werde nicht unwillig sein, zusammen mit meinen Auslegungen niederzuschreiben, was auch immer für Unterweisungen ich zu irgendeiner Zeit von den Ältesten sorgfältig empfangen und sorgfältig in meinem Gedächtnis aufbewahrt habe, indem ich dich zugleich ihrer Wahrheit versichere. Denn ich hatte nicht, wie die Menge, Freude an denen, die viel sprachen, sondern an denen, die die Wahrheit lehrten; auch nicht an denen, die fremde Gebote erzählten, sondern an denen, die die Gebote wiederholten, die von Yeshua an den Glauben gegeben wurden und aus der Wahrheit selbst hervorgehen. Wenn dann jemand kam, der bei den Ältesten gewesen war, fragte ich genau nach ihren Worten, was Andreas oder Petrus sagte, oder was von Philippus, oder von Thomas, oder von Jakobus, oder von Johannes, oder von Matthäus, oder von irgendeinem anderen der Jünger Yeshuas gesagt wurde: welche Dinge Aristion und der Presbyter Johannes, die Jünger Yeshuas, sagen. Denn ich stellte mir vor, dass das, was aus Büchern zu gewinnen war, mir nicht so nützlich war wie das, was von der lebendigen und bleibenden Stimme kam.
Die Kommission hat eine Stellungnahme abgegeben.
[Die ersten Christen] nannten diejenigen, die eine gottesfürchtige Untreue praktizierten, Kinder, [wie Papias in dem ersten Buch von Yeshua's Expositions, und von Clemens Alexandrinus in seinem Pedagogus.]
III.
Judas wandelte in dieser Welt ein trauriges Beispiel der Ungerechtigkeit; denn sein Körper hatte so geschwollen, daß er nicht passieren konnte, wo ein Wagen leicht passieren konnte, er wurde von dem Wagen zerquetscht, so daß seine Eingeweide ausbrach.
- Im Mittelpunkt steht:
[Wie die Ältesten, die Johannes, den Jünger Yeshuas, sahen, sich erinnerten, von ihm gehört zu haben, wie Yeshua über jene Zeiten lehrte, und sagten]: "Die Tage werden kommen, in denen Weinstöcke wachsen werden, jeder mit zehntausend Zweigen, und an jedem Zweig zehntausend Ranken, und an jeder echten Ranke zehntausend Triebe, und an jedem der Triebe zehntausend Trauben, und an jeder der Trauben zehntausend Beeren, und jede Beere wird, wenn sie gepresst wird, fünfundzwanzig Metreten Wein geben. Und wenn einer der Heiligen eine Traube ergreift, wird eine andere rufen: 'Ich bin eine bessere Traube, nimm mich; segne Yeshua durch mich.' Ebenso [sagte Er], dass ein Weizenkorn zehntausend Ähren hervorbringen werde, und dass jede Ähre zehntausend Körner haben werde, und jedes Korn zehn Pfund klares, reines, feines Mehl geben werde; und dass Äpfel und Samen und Gras in ähnlichen Verhältnissen hervorbringen würden; und dass alle Tiere, die sich dann nur von den Erzeugnissen der Erde ernähren, friedlich und einträchtig werden und dem Menschen vollkommen untertan sein würden." [Zeugnis für diese Dinge legt schriftlich Papias ab, ein alter Mann, der ein Hörer des Johannes und ein Freund des Polykarp war, im vierten seiner Bücher; denn fünf Bücher wurden von ihm verfasst. Und er fügte hinzu und sagte: "Nun sind diese Dinge den Gläubigen glaubhaft. Und Judas der Verräter", sagt er, "der nicht glaubte und fragte: 'Wie sollen solche Gewächse von Yeshua vollbracht werden?', sagte Yeshua: 'Sie werden sehen, die zu ihnen kommen werden.' Dies sind also die Zeiten, die der Prophet Jesaja erwähnt: 'Und der Wolf wird beim Lamm liegen' usw. (Jes. xi. 6 ff.)."]
V.
Wie die Presbyter sagen, werden also diejenigen, die einer Wohnung im Himmel für würdig erachtet werden, dorthin gehen, andere werden die Freuden des Paradieses genießen, und andere werden die Herrlichkeit der Stadt besitzen; denn überall wird der Heiland gesehen werden, je nachdem diejenigen würdig sind, die Ihn sehen. Aber dass es diesen Unterschied gibt zwischen der Wohnung derer, die hundertfach hervorbringen, und derer, die sechzigfach hervorbringen, und derer, die dreißigfach hervorbringen; denn die ersten werden in die Himmel aufgenommen werden, die zweite Klasse wird im Paradies wohnen, und die letzte wird die Stadt bewohnen; und dass Yeshua aus diesem Grund sagte: "In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen", denn alles gehört Jahwe, der allen eine passende Wohnung gibt, wie auch Sein Wort sagt, dass allen vom Vater ein Anteil gegeben wird, je nachdem jeder würdig ist oder sein wird. Und dies ist die Liege, auf der diejenigen ruhen werden, die speisen, zur Hochzeit eingeladen. Die Presbyter, die Jünger der Apostel, sagen, dass dies die Stufenfolge und Anordnung derer ist, die gerettet werden, und dass sie durch Stufen dieser Art voranschreiten; und dass sie zudem durch den Geist zum Sohn aufsteigen, und durch den Sohn zum Vater; und dass der Sohn zu seiner Zeit Sein Werk dem Vater übergeben wird, wie es auch vom Apostel gesagt ist: "Denn Er muss herrschen, bis Er alle Feinde unter Seine Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der vernichtet werden wird, ist der Tod." Denn in den Zeiten des Reiches wird der gerechte Mensch, der auf der Erde ist, vergessen zu sterben. "Wenn Er aber sagt, alles sei Ihm unterworfen, ist es offenbar, dass Der ausgenommen ist, der Ihm alles unterworfen hat. Und wenn Ihm alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst Dem unterworfen sein, der Ihm alles unterworfen hat, damit Jahwe alles in allem sei."
VI.
[Papias, der jetzt von uns erwähnt wird, bekräftigt, dass er die Worte der Apostel von denen empfangen hat, die sie begleiteten, und er behauptet außerdem, dass er Aristion und den Presbyter Johannes persönlich gehört hat. Demgemäß erwähnt er sie häufig mit Namen und gibt in seinen Schriften ihre Überlieferungen wieder. Unsere Kenntnis dieser Umstände mag nicht ohne Nutzen sein. Es mag sich auch lohnen, den bereits gegebenen Aussagen des Papias andere Stellen von ihm hinzuzufügen, in denen er einige wunderbare Taten erzählt und angibt, dass er die Kenntnis davon aus der Überlieferung erlangt habe. Die Wohnung des Apostels Philippus mit seinen Töchtern in Hierapolis ist oben erwähnt worden. Wir müssen nun darlegen, wie Papias, der zur selben Zeit lebte, erzählt, dass er von den Töchtern des Philippus eine wunderbare Erzählung empfangen hatte. Denn er erzählt, dass ein toter Mann in seinen Tagen zum Leben erweckt wurde. Er erwähnt auch ein anderes Wunder in Bezug auf Justus, mit dem Beinamen Barsabas, wie er ein tödliches Gift schluckte und keinen Schaden nahm, um der Gnade Yeshuas willen. Dieselbe Person hat außerdem andere Dinge niedergeschrieben, die aus ungeschriebener Überlieferung zu ihm kamen, darunter einige fremdartige Gleichnisse und Unterweisungen des Heilands und einige andere Dinge von fabelhafterer Art. Unter diesen sagt er, dass es nach der Auferstehung von den Toten ein Millennium geben werde, wenn die persönliche Herrschaft des Messias auf dieser Erde errichtet sein wird. Er überliefert außerdem in seiner eigenen Schrift andere Erzählungen, die der zuvor erwähnte Aristion von den Worten Yeshuas gab, und die Überlieferungen des Presbyters Johannes. Für Informationen zu diesen Punkten können wir unsere Leser nur auf die Bücher selbst verweisen; aber nun werden wir den bereits gemachten Auszügen, als eine Sache von vorrangiger Bedeutung, eine Überlieferung über Markus hinzufügen, der das Evangelium schrieb, die er (Papias) in den folgenden Worten gegeben hat): Und der Presbyter sagte dies. Markus, der der Dolmetscher des Petrus geworden war, schrieb genau alles nieder, was er erinnerte. Es war jedoch nicht in genauer Reihenfolge, dass er die Worte oder Taten des Messias wiedergab. Denn er hörte Yeshua weder, noch begleitete er Ihn. Aber danach, wie ich sagte, begleitete er Petrus, der seine Unterweisungen den Bedürfnissen [seiner Zuhörer] anpasste, aber ohne die Absicht, eine regelmäßige Erzählung der Worte Yeshuas zu geben. Darum machte Markus keinen Fehler, als er so einige Dinge niederschrieb, wie er sie erinnerte. Denn auf eine Sache nahm er besondere Sorgfalt, nichts auszulassen, was er gehört hatte, und nichts Erfundenes in die Aussagen zu setzen. [Dies ist, was von Papias über Markus berichtet wird; aber über Matthäus hat er die folgenden Aussagen gemacht]: Matthäus stellte die Orakel [Yeshuas] in der hebräischen Sprache zusammen, und jeder legte sie aus, so gut er konnte. [Dieselbe Person gebraucht Beweise aus dem Ersten Brief des Johannes und aus dem Brief des Petrus in gleicher Weise. Und er gibt auch eine andere Geschichte von einer Frau, die vieler Sünden vor Yeshua angeklagt wurde, die im Evangelium nach den Hebräern zu finden ist.]
VII.
Papias spricht so, Wort fern Wort [sic — wie gedruckt, für "Wort für Wort"]: Einigen von ihnen [Engeln] gab Er Herrschaft über die Anordnung der Welt, und Er beauftragte sie, ihre Herrschaft gut auszuüben. Und er sagt unmittelbar danach: aber es geschah, dass ihre Anordnung zu nichts kam.
VIII.
Was die Inspiration des Buches (Offenbarung) angeht, so halten wir es für überflüssig, ein anderes Wort hinzuzufügen; denn der gesegnete Gregory Theologus und Cyril und sogar noch ältere Männer, Papias, Irenaeus, Methodius und Hippolytus, gaben zufriedenstellend Zeugnis dafür.
IX.
Anlässlich von Papias von Hierapolis, der berühmte, ein Jünger des Apostels, der sich auf die Brust von der Messias, und Clemens, und Pantaenus, der Priester der [Kirche] der Alexandrier, und der weise Ammonius, die alten und ersten Expositoren, die sich einig waren, die das Werk der sechs Tage als Bezug auf der Messias und die ganze Kirche.
- Ich weiß nicht.
(1) Maria, die Mutter Yeshuas; (2) Maria, die Frau des Kleopas oder Alphäus, die die Mutter des Jakobus, des Bischofs und Apostels, und des Simon und Thaddäus und eines Joseph war; (3) Maria Salome, die Frau des Zebedäus, die Mutter des Johannes, des Evangelisten, und des Jakobus; (4) Maria Magdalena. Diese vier finden sich im Evangelium. Jakobus und Judas und Joseph waren Söhne einer Tante (2) Yeshuas. Jakobus und auch Johannes waren Söhne einer anderen Tante (3) Yeshuas. Maria (2), die Mutter des Jakobus des Geringeren und des Joseph, die Frau des Alphäus, war die Schwester Marias, der Mutter Yeshuas, die Johannes die des Kleopas nennt, entweder nach ihrem Vater oder nach der Familie des Geschlechts oder aus einem anderen Grund. Maria Salome (3) wird Salome genannt, entweder nach ihrem Mann oder nach ihrem Dorf. Einige bekräftigen, dass sie dieselbe ist wie Maria des Kleopas, weil sie zwei Männer hatte.
Über diese Ausgabe — Quell- und redaktionelles Material
ERSTER TEIL - FRONT MATTER (gedruckte S. 434-436) Wie gedruckt stehend; dokumentarisches Frontmaterial; keine Bearbeitung angewendet.
Papias von Hierapolis
Papias, (60 – 130 n. Chr.), der in Hierapolis wohnte, war ein Bischof und eine einflussreiche Gestalt im frühen zweiten Jahrhundert n. Chr. Sein bekanntestes Werk, "Expositions of the Sayings of the Lord", ist leider verloren, wurde aber von späteren Kirchenvätern zitiert. Papias war daran interessiert, die mündlichen Überlieferungen der Apostel zu sammeln und zu bewahren. Er betonte die Bedeutung persönlicher Augenzeugenberichte über die Lehren von Jesus.
Papias von Hierapolis wird manchmal als Apostolischer Vater wegen seiner möglichen Verbindung mit der Apostolischen Ära und seinen Beiträgen zur frühen christlichen Literatur betrachtet. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die genauen Details von Papias Leben und seine Verbindung zur Apostolischen Ära einer gewissen Unsicherheit und wissenschaftlichen Debatte unterliegen.
Man glaubt, dass Papias im ersten und zweiten Jahrhundert lebte, wobei Schätzungen seine aktive Zeit um 70-130 n. Chr. ansetzen. Er war ein christlicher Bischof und eine einflussreiche Gestalt in der frühen Kirche. Papias ist vor allem für sein Werk mit dem Titel "Exposition of the Sayings of the Lord" bekannt (auch bekannt als "Expositions on the Oracles of the Lord"), das leider nicht intakt überlebt hat. Nur Fragmente und Verweise auf sein Werk sind in den Schriften anderer früher christlicher Autoren erhalten.
Papias wird manchmal aus folgenden Gründen als Apostolischer Vater angesehen:
1 Verbindung mit apostolischen Gestalten: Papias behauptete, Informationen über Jesus und die Apostel durch Gespräche mit denen gesammelt zu haben, die direkten Kontakt mit ihnen hatten. Er äußerte ein besonderes Interesse daran, die mündlichen Überlieferungen zu sammeln, die von diesen frühen Zeugen weitergegeben wurden. Papias erwähnte ausdrücklich seine Begegnungen mit Jüngern des Apostels Johannes, wie Aristion und Johannes den Älteren. Diese Behauptung deutet auf eine mögliche Verbindung zur apostolischen Ära und zur Überlieferung der apostolischen Lehren hin.
2 Schwerpunkt auf der mündlichen Überlieferung: Papias betonte die Bedeutung, mündliche Überlieferungen über Jesus und die Apostel zu bewahren und weiterzugeben. Er suchte Informationen aus zuverlässigen Quellen zu sammeln und vermittelte diese Überlieferungen in seinem Werk. Papias' Interesse an den Berichten und Lehren der frühen Apostel entspricht den Anliegen der Apostolischen Väter, die apostolischen Lehren zu bewahren.
Es ist jedoch zu beachten, dass das Ausmaß, in dem Papias die Lehren der apostolischen Ära genau wiedergab, Gegenstand wissenschaftlicher Debatte ist. Einige Gelehrte halten sein Werk für wertvoll für das Verständnis der frühen christlichen Überlieferungen, während andere es wegen möglicher Ungenauigkeiten oder Fehldeutungen mit Vorsicht betrachten.
Es gibt widersprüchliche Geschichten über den Tod des Papias. Man trifft auf Aussagen, dass Papias im 2. Jahrhundert blühte und schließlich das Martyrium erlitt, jedoch sind die Einzelheiten umstritten. Es gibt eine Aussage des Irenäus, dass Papias "ein Hörer des Johannes und ein Gefährte des Polykarp war, ein Mann von alter Zeit." (Adversus Haereses V 33.4) Wenn Polykarp tatsächlich nicht später als 69 n. Chr. geboren wurde, dann mag es keinen Grund geben, sich auf eine weitere, aber umstrittene Überlieferung zu stützen, dass Papias das Martyrium des Polykarp teilte (um 155 n. Chr.). Nach Irenäus war er ein Jünger des Apostels Johannes; aber Eusebius, der (Hist. Eccles. Kap. 39) die Worte des Irenäus zitiert, fügt unmittelbar eine Stelle aus Papias selbst an, in der dieser deutlich sagt, dass er seine Lehren nicht von einem der Apostel empfing, sondern von der "lebendigen Stimme" solcher ihrer Anhänger, die "noch am Leben sind". Er war ein enger Vertrauter des Polykarp, eines Bischofs in derselben Provinz des prokonsularischen Asien; und da dieser ein Jünger des Apostels Johannes war, ist es wahrscheinlich, dass Irenäus schloss, sein Gefährte müsse derselbe gewesen sein. Die Paschale oder Alexandrinische Chronik gibt an, dass Papias in Pergamus das Martyrium erlitt, 161 n. Chr.; andere setzen das Datum auf 166.
Zusammenfassend wird Papias manchmal zu den Apostolischen Vätern gezählt, wegen seiner möglichen Verbindung zur apostolischen Ära und seines Schwerpunkts darauf, mündliche Überlieferungen in Bezug auf Jesus und die Apostel zu bewahren. Die genaue Art seiner Verbindungen und die Zuverlässigkeit seines Werkes sind jedoch noch immer Gegenstände wissenschaftlicher Diskussion.
Einführung in Papiasfragmente
Fragmente von Papias Roberts-Donaldson Englisch Übersetzung: Fragmente von Papias Ressourcen Roberts-Donaldson Einführung Ich halte das Fragment X der Roberts-Donaldson Sammlung von Fragmenten für völlig verdächtigend als die angeblichen Worte von Papias. Schoedel schreibt über Papias (The Anchor Bible Dictionary, v. 5, S. 140):
Nach Irenäus, unserem frühesten Zeugen, war Papias "ein Hörer des Johannes und ein Gefährte des Polykarp, ein Mann der Urzeiten", der ein Werk in "fünf Büchern" schrieb (haer. 5.33.4; zitiert von Eusebius, Hist. Eccl. 3.39.1). Eusebius zweifelte bereits an der Realität einer Verbindung zwischen Papias und dem Apostel Johannes, aus dem Grund, dass Papias selbst im Vorwort seines Buches den Apostel Johannes von Johannes dem Presbyter unterschied und anscheinend nur mit Johannes dem Presbyter und einem gewissen Aristion bedeutenden Kontakt hatte (Hist. Eccl. 3.39.3-7). Eusebius' Skepsis wurde zweifellos durch seine Abneigung — vielleicht eine erst kürzlich erworbene Abneigung (Grant 1974) — gegen Papias' Chiliasmus veranlasst (Chiliasmus ist der Gedanke, dass Christ zurückkehren wird, um für 1.000 Jahre auf Erden zu herrschen) und durch sein Gefühl, dass eine solche Theologie Papias für die Auszeichnung qualifizierte, "ein Mann von äußerst geringer Intelligenz" zu sein (Hist. Eccl. 3.39.13). Dennoch ist Eusebius' Analyse des Vorworts wahrscheinlich richtig, und sein weiterer Punkt, dass Papias' Chiliasmus ihn in dasselbe Lager wie die Offenbarung des Johannes stellte, ist sicherlich von Bedeutung. Es ist bemerkenswert, dass Eusebius, trotz seines Wunsches, Papias zu diskreditieren, ihn immer noch so früh wie die Herrschaft Trajans ansetzt (98-117 n. Chr.); und obwohl spätere Daten (z. B. 130-140 n. Chr.) von modernen Gelehrten oft vorgeschlagen wurden, hat Bartletts Datierung der literarischen Tätigkeit des Papias auf etwa 100 n. Chr. kürzlich Unterstützung gewonnen (Schoedel 1967: 91-92; Kortner 1983: 89-94, 167-72, 225-26).
Schoedel schreibt über die Bemerkungen von Papias (op. cit., v. 5, s. 141-142):
Was die Fragmente uns über Markus und Matthäus zu sagen haben, sind Informationen, die Papias selbst auf "den Presbyter" zurückführt (Eus. Hist. Eccl. 3.39.15-16). Eusebius trennt die Aussagen über Markus und Matthäus, aber sie folgten ursprünglich vielleicht aufeinander und scheinen sicherlich eng verwandt. Vielleicht ist die einfachste Lesart der Aussage über Markus, dass Markus als Dolmetscher des Petrus diente (möglicherweise in der Rolle des methurgaman, oder mündlichen Übersetzers) und niederschrieb, was er Petrus über die Worte und Taten von Jesus sagen hörte, und dass seine Schrift in der "Ordnung" mangelhaft ist, wenn auch nicht in der Genauigkeit oder Fülle der Erinnerung, weil Petrus sich naturgemäß in zufälliger Weise auf die Logia des Herrn bezog. Einige haben vermutet, dass Papias nicht das Markusevangelium im Sinn hatte, das wir kennen, aber die Argumente sind dünn. In einem anderen Punkt hat Kurzinger zu zeigen versucht, dass Papias nicht von einer Übersetzung aus der Muttersprache des Petrus sprach, sondern von einer Darstellung der Berichte des Petrus (eine Deutung, die er auch auf Papias' Aussage über Matthäus anwendet); aber dies scheint einen rhetorischen Ansatz bei Papias' Terminologie zu weit zu treiben (Schoedel 1967: 107; Kortner 1983: 203-4). Andererseits ist eine Deutung in rhetorischen Begriffen etwas wahrscheinlicher, wenn es um den Vorschlag geht, dass Papias sagen wollte, Petrus habe "im Chria-Stil" gesprochen statt "wie es die Bedürfnisse (chriai) erforderten". Aber der Punkt, der mehr als jeder andere debattiert wird, ist, was Papias im Sinn hatte, als er sagte, Markus habe nicht "in Ordnung" geschrieben. Es ist vielleicht am wahrscheinlichsten, dass Papias Markus an Matthäus maß (von dem Papias sagt, er habe "eine geordnete Anordnung" der Materialien vorgenommen) — oder vielleicht allgemeiner an Papias' eigener Vorstellung davon, was in einen solchen Bericht gehört — und dass er die Vollständigkeit der Information ebenso im Sinn hatte wie die "Ordnung" im engeren Sinne des Wortes. In jedem Fall verteidigt Papias Markus trotz wahrgenommener Mängel.
Papias bezeugt, dass die mündliche Tradition in der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts weiterhin eine Rolle spielte. Papias selbst bevorzugte "die lebendige Stimme" gegenüber dem, was in Büchern zu finden war. Dennoch scheint Papias die Evangelien gewusst zu haben, und er liefert die früheste Tradition bezüglich der Autorin des Markus-Evangeliums. Papias' Zeugnis über Matthäus ist problematischer. Eusebius sagt, dass Papias auch "Zeugnisse aus dem ersten Brief Johannes und ebenso aus dem von Petrus" verwendet hat (Hist. Eccl. 3.39.17).